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MSI K9A Platinum (ATi Radeon XPRESS 3200) im Test - 17/17
02.11.2006 by doelf
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Fazit
Für einen Ladenpreis von 115 € bietet das MSI K9A Platinum viel, doch irgendwie erwartet man von einem Mainboard mit ATis derzeitigem Premium-Chipsatz CrossFire Xpress 3200 und der neuen SB600 mehr. Wenn man sich ATis Angebot genauer betrachtet, fällt allerdings auf, dass NVIDIA auch weiterhin mehr Funktionen im Chipsatz integriert. Wo es bei NVIDIA zwei Gigabit-LAN Ports mit Firewall gibt, muss ATi passen. Serial-ATA 3 Gb/s hat mit der SB600 nun auch bei ATi Einzug gehalten, doch während NVIDIA sechs Ports und RAID 5 bietet, kann ATi nur mit vier Ports aufwarten. Zudem hat sich der Datendurchsatz des ATA133-Controllers im Vergleich zur SB450 nicht verbessert, dafür hat ATi jedoch den Secondary IDE weggelassen. Und da NVIDIA nun auch High-Definition Audio integriert hat, kann ATi auch in Punkto Sound keine Vorteile verbuchen. NVIDIAs nForce 590 SLI bietet einfach mehr und deshalb bauen die Hersteller ihre Premium Mainboards in erster Linie mit diesem Chipsatz.

Kommen wir nun zum MSI K9A Platinum: Das Mainboard bietet ein durchdachtes Layout und eine gute Ausstattung, vielen Interessenten wird allerdings die Beschränkung auf zwei Parallel-ATA Geräte nicht gefallen. Wer das Mainboard mit dem BIOS 1.10 erwirbt, sollte als ersten Schritt ein BIOS Update durchführen, ansonsten drohen Speicherprobleme und Datenverluste. Bei Verwendung des BIOS 1.25 Beta konnten wir in Bezug auf die Speicherkompatibilität zwar nicht mehr klagen, doch auch weiterhin erkennt das K9A Platinum unsere Maxtor MaxLine III 250 GB SATA-Festplatte nur an zwei von vier Ports. Suspend-To-RAM endet mit einem instabilen System und beim Übertakten wird der Takt der Southbridge anscheinend mit angehoben, so dass es wieder zu Problemen mit den Laufwerken und zu Abstürzen beim Anschluss von USB-Geräten kommt. Diese Probleme treten mit Standardtakt nicht auf.

Die Performance des MSI K9A Platinum ist durchwachsen. Gerade die CPU-lastigen Testläufe bescheinigen dem Mainboard eine sehr gute Performance, beim Videoencoder TMPGEnc bricht die Performance stark ein, während die Platine beim Windows Media Encoder wieder die Bestmarke setzt. Das Kapitel Spiele beendet das K9A Platinum zumeist auf den hinteren Plätzen.

Seit unserem ersten Versuch mit dem BIOS 1.10 hat das MSI K9A Platinum deutliche Fortschritte gemacht. Doch es gibt immer noch einige ungeklärte Fragen, die eine Empfehlung verhindern. Nach wochenlangen Tests müssen wir an dieser Stelle allerdings einen Schlussstrich ziehen und uns anderen Produkten zuwenden.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...




Unser Dank gilt:

1. ATis CrossFire Xpress 3200 Chipsatz
2. MSI K9A Platinum: Layout #1
3. MSI K9A Platinum: Layout #2
4. MSI K9A Platinum: Layout #3
5. BIOS und Overclocking
6. Kompatibilität, Stabilität und Praxisbetrieb
7. Testumgebung, Audio, USB 2.0 und IDE
8. CPU-Leistung (synthetisch)
9. Multithreaded (synthetisch)
10. Datendurchsatz von Speicher und Cache
11. Primzahlen und Pi
12. Raytracing und Rendering
13. Kompression und mp3-Encoding
14. Video-Encoding
15. 3DMark06 und F.E.A.R.
16. Riddick und UT2004
17. Fazit

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