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ASRock ALiveSATA2-GLAN vs Foxconn WinFast K8T890M2AA - 17/17
17.11.2006 by doelf
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Fazit
Das billigste Mainboard im Rahmen unserer AM2-Tests war bisher das MSI K9A Platinum. Heute haben wir uns zwei Platinen angesehen, die nur die Hälfe dessen Preises kosten und dennoch eine vergleichbare Leistung erzielen. Sicherlich, bei 7-Zip und beim Video-Encoding konnten die beiden Mainboards auf Basis des VIA K8T890 Chipsatz nicht ganz mit den CrossFire- und SLI-Boliden mithalten, dennoch setzen auch diese Mainboards die Leistung unserer Dual-Core CPU und des DDR2-800 Arbeitsspeichers adäquat um. Zudem bieten beide Mainboards eine Ausstattung, welche den meisten Käufern voll und ganz genügen wird. Betrachten wir die beiden Kandidaten zum Abschluss noch einmal im Detail.




ASRock ALiveSATA2-GLAN
ASRock beweist, dass man für 59,- € eine ganze Menge erwarten darf. Das Mainboard hat eine befriedigende Performance, läßt sich hervorragend übertakten und bietet viele Extras, die man für diesen Preis nicht erwarten würde. Dazu zählen ein via PCI-Express angebundener Serial-ATA 3 Gb/s 2-Kanal RAID-Controller, ein ebenfalls über PCI-Express angebundener Gigabit-LAN Controller und ein qualitativ sehr gut umgesetzter 7.1 + 2-Kanal High-Definition Audio-Controller. Hinzu kommt eine tadellose Stabilität und sein problemloser Betrieb im Zusammenspiel mit diversen Komponenten.

Allerdings merkt man dem Mainboard an, dass an allen Ecken und Enden gespart werden musste. Die Spulen, die ELKOs, der Befestigungsrahmen für den CPU-Kühler, der Northbridgekühler und die Abgriffe wurden bei Foxconn aufwendiger umgesetzt, ASRock spart farbliche Markierungen ebenso ein wie den Jumper zur Verbindung der CLR-CMOS Kontakte. Unverständlich ist für uns, dass ASRock auch weiterhin nur einen 20-Pin ATX-Stromanschluss verbaut, wahrscheinlich handelt es sich hierbei um eine weitere Sparmaßnahme. Das Layout der Platine kann weitgehend überzeugen, die Platzierung der ATA133-Anschlüsse ist allerdings unterirdisch. Für 59,- € wird man kaum ein besseres Mainboard finden, darum heißt es hier: Zugreifen!


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...




Foxconn WinFast K8T890M2AA
Mit einem Preis von ca. 65 € ist Foxconns Mainboard etwas teurer. Die Platine bietet ein druchdachtes Layout und wirkt hochwertiger als das ASRock ALiveSATA2-GLAN. Foxconn verwendet leistungsstärkere ELKOs, gekapselte Spulen, kennzeichnet die Abgriffe farblich und verschraubt den Kühlerrahmen mit einer Konterplatte. Bei der Auswahl der Chips hat Foxconn allerdings gespart und zur VT8237R Pro Southbridge gegriffen, die kein HD-Audio unterstützt. Der Realtek ALC653 Audio-Codec spielt klanglich nur im Mittelfeld und der Gigabit-LAN Controller wird via PCI angebunden. Auf einen zusätzlichen Serial-ATA 3 Gb/s RAID-Controller verzichtet Foxconn gänzlich und das beigelegte Faltblatt ist unpraktisch und kein Ersatz für ein richtiges Handbuch.

Die Performance des Foxconn WinFast K8T890M2AA liegt auf dem Niveau des ASRock ALiveSATA2-GLAN, die Übertaktungsmöglichkeiten werden durch das BIOS leider arg beschnitten. Die Taktraten und Latenzen unserer Speicherriegel erkennt das WinFast K8T890M2AA sicher, bei manueller Konfiguration der Timings fehlt allerdings die Tcl sowie die Command Rate des Speichercontrollers. Das Mainboard arbeitet sehr stabil und zeigte nur ein einziges Kompatibilitätsproblem: Es erkannte die Maxtor MaxLine III 250 GB SATA nicht. Das Foxconn WinFast K8T890M2AA ist ein grundsolides Mainboard zu einem angemessenen Preis, sein größtes Problem in diesem Vergleich heißt ASRock ALiveSATA2-GLAN.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...




Unser Dank gilt:

1. VIA K8T890 und VT8237A/R Plus
2. ASRock ALiveSATA2-GLAN: Layout #1
3. ASRock ALiveSATA2-GLAN: Layout #2
4. Foxconn WinFast K8T890M2AA: Layout
5. BIOS und Overclocking
6. Kompatibilität, Stabilität und Praxisbetrieb
7. Testumgebung, Audio, USB 2.0 und IDE
8. CPU-Leistung (synthetisch)
9. Multithreaded (synthetisch)
10. Datendurchsatz von Speicher und Cache
11. Primzahlen und Pi
12. Raytracing und Rendering
13. Kompression und mp3-Encoding
14. Video-Encoding
15. 3DMark06 und F.E.A.R.
16. Riddick und UT2004
17. Fazit

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