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ASRock ALiveSATA2-GLAN vs Foxconn WinFast K8T890M2AA - 1/17
17.11.2006 by doelf
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Nachdem wir uns bereits vier Mainboards zwischen 100 und 200 € für den Sockel AM2 angesehen haben (ASUS M2N32-SLI Deluxe WiFi, Biostar TForce 590 SLI Deluxe, MSI K9N SLI Platinum und MSI K9A Platinum), ist die Zeit reif, ein paar preiswertere Modelle vorzustellen. Heute testen wir zwei Hauptplatinen auf Basis des VIA K8T890 Chipsatz an, die im Handel zwischen 60 und 70 Euro zu finden sind. Es handelt sich hierbei um das ASRock ALiveSATA2-GLAN und das Foxconn WinFast K8T890M2AA.

VIAs K8T890 Northbridge und die VT8237 Southbridge sind alte Bekannte. Bereits im Januar 2005 konnten wir diesen Chipsatz auf dem Asus A8V-E Deluxe begutachten und obwohl AMD (ATi) und NVIDIA derzeit mehr Funktionen bieten, hat der VIA K8T890 eine Existenzberechtigung. So unterstützen VIAs Treiberpakete auch heute noch Windows 95, 98, 98SE, ME und NT, während sich AMD (ATi) und NVIDIA auf Windows XP beschränken und bei manchen Produkten sogar die Windows 2000 Treiber einsparen. Auch die Besitzer von optischen Laufwerken und Festplatten mit einem P-ATA Anschluss sollten Mainboards mit VIA Chipsatz ins Auge fassen, denn hier findet man noch einen 2-Kanal Controller für vier ATA133-Geräte.

Als AMD 2005 seine ersten Dual-Core Prozessoren auf den Markt brachte, war der VIA K8T890 der einzige Chipsatz, der am zweiten Kern scheiterte. Die aktuelle Revision des Chipsatzes hat solche Probleme nicht mehr, wir haben alle Tests ausschließlich mit Doppel-Kern Prozessoren durchgeführt. VIAs Northbridge verfügt über 20 PCI-Express Lanes, welche auf fünf Geräte verteilt werden können. Hierbei spricht VIA von der "Flex Express Architektur", doch so flexibel ist die Verteilung der PCI-Express Lanes dann doch nicht. An anderer Stelle erklät VIA, die Northbridge unterstütze eine PCI-Express x16-Grafikkarte sowie vier PCI-Express x1-Geräte. Dies entspricht dann auch den Umsetzungen, welche wir bisher auf Mainboards vorgefunden haben.

VIA verbindet North- und Southbridge mit dem hauseigenen Ultra V-Link, welcher bis zu 1066 MByte in der Sekunde bewältigen kann. Die beiden Mainboards, welche wir uns heute ansehen werden, verwenden VIAs VT8237 Southbridge. Der Nachfolger dieses Chips, die VT8251, ist zwar schon seit einiger Zeit verfügbar, doch die meisten Hersteller meiden die neue Southbridge. Als Neuerungen hat die VT8251 vier Serial-ATA 3 Gb/s Ports, RAID 5 Unterstützung sowie High-Definition Audio an Bord, allerdings ist dieser Chip nicht Pin-kompatibel zum VT8237 und kostet auch mehr. Da VIA Chipsätze fast nur noch auf preiswerten Mainboards zu finden sind, verzichten die Hersteller auf SATA 3 Gb/s und greifen auch weiterhin zur VT8237.

Doch auch die VT8237 ist nicht mehr das, was sie einmal war: VIA bietet heute zwei Varianten an, die VT8237R Plus und die VT8237A, wobei letztere High-Definition Audio beherrscht. Ansonsten sind die Eckdaten identisch: Beide Chips bieten acht USB 2.0 Ports und 10/100 MBit-LAN, es gibt zwei Serial-ATA 1,5 Gb/s Anschlüsse und zwei P-ATA Kanäle für bis zu vier ATA133-Geräte. Der Serial-ATA Controller beherrscht RAID 0, RAID 1 und JBOD. Gigabit-LAN sowie weitere Serial-ATA Ports können im Zusammenspiel mit Zusatzchips angeboten werden, doch diese finden selten Verwendung. Kein Zweifel, VIA bietet mit dem K8T890/VT8237 keine Raffinessen für Feinschmecker, doch die solide Hausmannskost sollte den meisten Benutzern voll und ganz ausreichen.

DDR2-800 und der Timing Mode
AMDs "BIOS and Kernel Developer's Guide for AMD NPT Family 0Fh Processors" gibt für den Speicher-Controller der aktuellen AM2-Prozessoren erfreulicherweise den DDR2-800 Betrieb mit vier Speicherriegeln frei. Allerdings wird bei 400 MHz Speichertakt (DDR2-800) kein Timing Mode von 1T unterstützt - die berühmte und berüchtigte 1T Command Rate führt im Zusammenspiel mit DDR2-800 Speicher daher fast immer zu Instabilitäten.

Speicher A1+B1 A2+B2 Timing
DDR2-400 - belegt 1T
DDR2-400 belegt belegt 2T
DDR2-533 - belegt 1T
DDR2-533 belegt belegt 2T
DDR2-667 - belegt 1T
DDR2-667 belegt belegt 2T
DDR2-800 - belegt 2T
DDR2-800 belegt belegt 2T

Speichertakt: Von Wünschen und Tatsachen
Mit der Steigerung des Speichertaktes auf bis zu 400 MHz (DDR2-800) bekam der Speichercontroller der AM2-Prozessoren mit seinen ganzzahligen Teilern ein Problem: Die Taktraten der verschiedenen Prozessoren lassen zumeist nicht den vollen Takt von DDR2-533, DDR2-677 und DDR2-800 zu. Doch wie kommt man an den Multiplikator? Man nehme den CPU-Takt und teile ihn durch den gewünschten Speichertakt. Hat dieses Ergebnis Nachkommastellen, rundet AMD immer zum nächsthöheren, ganzzahligen Wert auf (Ceil-Funktion). Dieser Wert ist der Multiplikator. Da der Multiplikator aufgerundet wird, kommt es bei zahlreichen Konfigurationen zu einem niedrigeren Speichertakt als gewüscht.

Ein Beispiel: Da alle X2 3800+ Modelle mit 2 Ghz arbeiten, kommen sie perfekt mit DDR2-400, DDR2-667 und DDR2-800 zurecht, lediglich bei DDR2-533 fehlen 16 MHz auf den Wunschtakt:

Die im 65 nm Prozess gefertigten Modelle beherrschen halbe Teiler für den Prozessortakt. Zur Einführung dieser Prozessoren Ende 2006 hatten wir AMD die Frage gestellt, ob diese halben Teiler auch für den Speichertakt verwendet würden, um durch feinere Schritte näher an den Idealtakt heranzukommen. Dies wurde uns damals zwar bestätigt, doch in Ermangelung einer entsprechenden CPU konnten wir die tatsächlichen Taktraten nie nachstellen. Erst im Juli 2007 veröffentlichte AMD die Revision 3.08 seines "BIOS and Kernel Developerís Guide", in der wir zu unserer Überraschung eine Tabelle fanden, welche die Speichertaktraten in Abhägigkeit vom Prozessortakt dokumentiert. Dort zeigt sich, dass auch die 65 nm Prozessoren ganzzahlige Teiler nutzen und sich daraus sehr ungünstige Speichertakte - insbesondere für DDR2-800 - ergeben.

CPU-Takt
in MHz
Speichertakt in MHz
200 266 333 400
1600 (90 nm) 200 266 320 320
1800 (90 nm) 200 257 300 360
1900 (65 nm) 190 238 317 380
2000 (90 nm) 200 250 333 400
2100 (65 nm) 191 263 300 350
2200 (90 nm) 200 244 314 366
2300 (65 nm) 192 256 329 383
2400 (90 nm) 200 266 300 400
2500 (65 nm) 192 250 313 357
2600 (90 nm) 200 260 325 371
2600 (65 nm) 200 260 325 371
2800 (90 nm) 200 255 311 400
3000 (90 nm) 200 250 333 375
3200 (90 nm) 200 267 320 400

Grün markierte Taktraten schöpfen den Speichertakt voll aus, schwarz markierte Taktraten weichen um 1 bis 8 Prozent vom Wunschtakt ab, ist die Abweichung größer als 8 Prozent, wurde der tatsächliche Speichertakt rot gekennzeichnet.

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ASRock ALiveSATA2-GLAN vs Foxconn WinFast K8T890M2AA - 2/17
17.11.2006 by doelf
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ASRock ALiveSATA2-GLAN: Lieferumfang
Für 59,- € kann man keinen prall gefüllten Karton erwarten und so verwundert es nicht, dass das Mainboard über deutlich mehr Anschlüsse verfügt, als wir Kabel im Karton vorfinden:


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Dennoch hält ASRock eine Überraschung für uns bereit: Ein digitaler Audio-Abgriff auf dem Mainboard kann mit dem im Lieferumfang befindlichen HDMI-SPDIF Kabel an eine HDMI-taugliche Grafikkarte angeschlossen werden, die dann sowohl das Video- als auch das Audio-Signal digital an das Anzeigegerät weiterreicht.

ASRock ALiveSATA2-GLAN: Layout #1
Das ALiveSATA2-GLAN bietet mehr, als man für diesen Preis erwarten würde. Dies zeigt sich bereits beim Blick auf das ATX-Anschlusspanel:


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Bereits der erste Blick auf das PCB offenbart eine traditionelle Anordnung der Bauteile: Hinter dem ATX-Anschlusspanel befinden sich die Spannungswandler, rechts davon platziert ASRock den CPU-Sockel, am rechten Rand folgen die vier DIMM-Slots. Es ist erfreulich, dass ASRock die maximal vier möglichen DIMM-Sockel verbaut, denn viele andere Hersteller beschränken sich bei preiswerten Mainboards auf zwei Speicher-Slots.


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Die Befestigung des Kühlerrahmens kann uns hingegen weniger begeistern, da dieser recht locker sitzt und nur von Kunststoffnasen gehalten wird. Auf eine Konterplatte verzichtet ASRock gänzlich. Erst nachdem wir den Kühler festgezogen haben, drücken die Kunststoffnasen von unten gegen die Platine und fixieren damit auch den Rahmen. Andere Hersteller verschrauben den Rahmen am Mainboard, was sich beim Einsatz schwerer CPU-Kühler als Vorteil erweisen könnte.


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Unser zweiter Kritikpunkt betrifft die ATX-Strombuchse: Diese wurde für die Verkabelung etwas unpraktisch links neben der passiv gekühlten Northbridge platziert und verfügt über lediglich zwanzig Kontakte. Der ATX12V Power Supply Design Guide V2.2 für Netzteile schreibt für PCI-Express Systeme einen 24-Pin Stromanschluss vor, dessen vier zusätzliche Pins den höheren Strombedearf von PCI-Express Grafikkarten decken sollen.


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Obwohl alle aktuellen Netzteile mit einem 24-Pin Stecker ausgeliefert werden und man auch die alten 20-Pin Stecker in einen 24-Pin Anschluss stecken kann (dabei bleiben natürlich vier Pins frei), beharrt ASRock bei seinen Mainboards auf einer 20-Pin Buchse. Uns ist diese Strategie völlig unverständlich, da dem Benutzer keinerlei Vorteile, sondern nur Nachteile entstehen.


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Das Mainboard verfügt über zwei Lüfteranschlüsse: Der Fan-Header für den Prozessorkühler befindet sich links unterhalb des CPU-Sockels und verfügt über vier Pins, ein 3-Pin Asnchluss für einen Gehäuselüfter ist am rechten, unteren Rand der Platine zu verorten.

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ASRock ALiveSATA2-GLAN vs Foxconn WinFast K8T890M2AA - 3/17
17.11.2006 by doelf
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ASRock ALiveSATA2-GLAN: Layout #2
Auf der unteren Hälfte der Platine befinden sich sechs Steckplätze für Erweiterungskarten:

  1. -
  2. PCI-Express x16
  3. PCI-Express x1
  4. PCI-Express x1
  5. 32-Bit PCI
  6. 32-Bit PCI
  7. 32-Bit PCI


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Aufgrund der Ausrichtung des CPU-Sockels und der Lage des Chipsatzes, kann ASRock den obersten Slot nicht anbieten. Während der passive Chipsatzkühler ausreichenden Abstand zum Prozessor hält, kommt er bis auf 7 mm an die Grafikkarte heran. Da der Kühler zudem 31 mm hoch ist, kann es hier schon einmal eng werden. Dafür gibt es viel Platz zwischen der Grafikkarte und den DIMM-Slots, im Test konnten wir problemlos die Speicherriegel wechseln, ohne zuvor die Grafikkarte entfernen zu müssen.


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ASRock verwendet die VT8237 Southbridge in der "A"-Variante, welche High-Definition Audio-Codecs unterstützt. Die Funktionen der Southbridge gruppiert der Hersteller rings um den Chip herum: Oberhalb der VT8237A finden sich die Abgriffe für die USB 2.0-Anschlüsse 5 bis 8, für die ASRock allerdings keine Brackets beilegt. Unterhalb der Southbridge entdecken wir zwei Serial-ATA 1,5 Gb/s Ports, auf ihrer rechten Seite ordnet ASRock die ATA133-Buchsen an.


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Und damit wären wir bei der größten Sünde im Layout dieses Mainboards angelangt: Die P-ATA Anschlüsse in der unteren, rechten Ecke des Mainboards zu platzieren, macht die Verkabelung von zwei Geräten pro Strang in den meisten Gehäusen unmöglich. Der Benutzer muss in diesem Fall zu überlangen Kabeln greifen, die jedoch der IDE-Spezifikation widersprechen und aufgrund einer schlechten Signalqualität zu Problemen führen können. Auch der Anschluss für das Diskettenlaufwerk befindet sich nicht gerade in idealer Position. Um ein Kabelchaos zu verhindern, sollte man das Floppy-Kabel unter dem Mainboard hindurchführen.


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Der gesockelte BIOS-Chip befindet sich rechts neben dem untersten PCI-Steckplatz, rechts darunter ordnet ASRock die Gehäuseanschlüsse an, welche leider nicht farblich markiert wurden. Beim CLRCMOS-Jumper (rechts oberhalb der CMOS-Batterie) hat ASRock den Jumper eingespart. Um das CMOS zurückzustellen muss man nun zwei Kontakte kurzschließen.


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Links vor dem zweiten PCI-Slot befindet sich ein Realtek ALC888 HD-Audio Codec. Dieser Chip kann zeitgleich ein 7.1-Kanal und 2-Kanal Signal ausgeben. Ein zweiter Chip des taiwanesischen Herstellers findet sich links vor dem PCIe x16-Slot. Es handelt sich um den Realtek RTL 8111B Single-Chip Gigabit-LAN Controller, der als PCI-Express x1-Gerät angebunden ist.


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Zwischen dem PCI-Express x16-Steckplatz und dem oberen 32-Bit PCI-Slot platziert ASRock einen JMicron JMB363 2-Port Serial-ATA 3 Gb/s Controller. Dieser Controller unterstützt Native Command Queuing (NCQ), Hot Plugging, optische Laufwerke (ATAPI) sowie Port Multiplier, er wird ebenfalls via PCI-Express angebunden.


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ASRock liefert mit dem ALiveSATA2-GLAN ein Mainboard ab, das kaum noch Wünsche offen läßt. 8-Kanal HD-Audio, Gigabit-LAN und zwei zusätzliche Serial-ATA 3 Gb/s Ports sind eine sinnvolle Ergänzung der Funktionen, die vom Chipsatz geboten werden. Die Lage der ATA133-Anschlüsse ist sehr ungünstig, auch den Floppy-Anschluss platziert ASRock recht ungeschickt. Völlig unverständlich finden wir die Entscheidung des Herstellers, auch weiterhin nur einen 20-Pin Stromanschluss anzubieten.

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ASRock ALiveSATA2-GLAN vs Foxconn WinFast K8T890M2AA - 4/17
17.11.2006 by doelf
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Foxconn WinFast K8T890M2AA: Lieferumfang
Den Namen "WinFast" wird der eine oder andere mit Mainboards in Verbindung bringen, doch bei Foxconn sieht die Sache anders aus. Handelt es sich bei Foxconn um einen Newcomer im Mainboardgeschäft? Keineswegs, Foxconn gehört seit Jahren zu den weltweit größten Entwicklern und Herstellern von Mainboards. Allerdings hat Foxconn lange Zeit nur für andere Firmen gefertigt, beispielsweise für Apple, Intel oder Leadtek (womit auch die Frage nach der Bezeichnung "WinFast" geklärt wäre). Seit einigen Monaten versucht der Hersteller nun auch seine eigene Marke zu etablieren und bietet Mainboards und neuerdings auch Grafikkarten aller Preisklassen an. Das WinFast K8T890M2AA gehört mit einem Preis von ca. 65 € zu den preiswerteren Modellen und daher ist auch der Lieferumfang knapp bemessen:


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Das mitgelieferte Faltblatt ist leider kein adäquater Ersatz für ein richtiges Handbuch und lässt viele Fragen unbeantwortet.


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Foxconn WinFast K8T890M2AA: Layout #1
Auch das Foxconn WinFast K8T890M2AA nutzt VIAs K8T890 Chipsatz, dennoch gibt es deutliche Unterschiede zwischen den beiden Mainboards. Im Gegensatz zu ASRock bietet Foxconn den Nutzern des WinFast K8T890M2AA nur zwei Speicherslots an, wodurch der maximale Speicherausbau auf 4 GByte beschränkt wird. Foxconn nutzt den hinter den DIMM-Bänken gewonnenen Platz, um dort die 24-Pin ATX-Buchse sowie die beiden ATA133-Anschlüsse unterzubringen. Im Gegensatz zu ASRock hält sich Foxconn nicht nur an die Vorgaben des ATX12V Power Supply Design Guide V2.2, sondern erleichtert seinen Kunden zugleich die Verkabelung des Mainboards.


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Ebenso wie ASRock platziert auch Foxconn die Spannungswandler gleich hinter dem ATX-Anschlusspanel, setzt dabei jedoch auf gekapselte Spulen und leistungsfähigere ELKOs. Der CPU-Rahmen wird bei Foxconn ordentlich verschraubt und mit einer Konterplatte versehen, diese Konstruktion sollte auch mit gewichtigeren Kühlern zurechtkommen. ASRock verwendet im Gegensatz hierzu lediglich vier Kunststoffnasen und verzichtet auf eine Konterplatte. Auch bei Foxconn gibt es einen 4-Pin Anschluss für den CPU-Lüfter, ein zweiter 4-Pin Anschluss befindet sich am unteren Rand des Mainboards und ist für einen Gehäuselüfter gedacht.


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Der Chipsatzkühler ist bei Foxconn feiner strukturiert und bietet bei ähnlichen Abmessungen die größere Oberfläche. Foxconn wählt zudem eine andere Anordnung der Steckplätze, so dass der Abstand zwischen DIMM-Slots, Northbridgekühler und der Grafikkarte mehrere Zentimeter beträgt.

  1. -
  2. PCI-Express x1
  3. PCI-Express x16
  4. PCI-Express x1
  5. 32-Bit PCI
  6. 32-Bit PCI
  7. 32-Bit PCI


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Auf dem WinFast K8T890M2AA finden wir leider nur die VT8237R Plus, die noch keine High-Definition Audio-Codecs unterstützt. Die Laufweksanschlüsse wurden rings um die Southbridge angeordnet, wobei Foxconn die ATA133-Buchsen optimal platziert. Der Floppy-Anschluss wurde hingegen beinahe genauso ungünstig angeordnet wie auf dem ASRock ALiveSATA2-GLAN.


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Foxconn markiert alle Anschlüsse und Abgriffe farblich, wodurch die Verkabelung deutlich erleichtert wird. Das gesockelte BIOS befindet sich nebst CMOS-Batterie zwischen dem PCI-Express x16- und dem oberen 32-Bit PCI-Steckplatz. Den CLEAR-CMOS Jumper hat Foxconn rechts unten neben den USB-Anschlüssen platziert.


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Beim Gigabit-LAN Controller hat die Foxconn-Platine das Nachsehen: Zwar kommt auch auf dem WinFast K8T890M2AA ein Chip von Realtek zum Einsatz, doch bei dem RTL 8110SC handelt es sich lediglich um ein PCI v2.3 Gerät. Die Bandbreite des 32-Bit PCI-Busses wird von einem Gigabit-LAN Controller allerdings bereits weitgehend ausgelastet. Hier hat ASRock mit dem Realtek RTL 8111B eindeutig die bessere Wahl getroffen. Ähnlich verhält es sich mit dem Audio-Codec: Während ASRock dank VIAs VT8237A auf den Realtek ALC888 HD-Audio Codec zurückgreifen kann, muss sich Foxconn mit dem AC97-Codec ALC653 zufrieden geben.


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Unterhalb der DIMM-Slots findet sich ein Chip mit der Aufschrift "Tiger ONE", welcher die Übertaktungsoptionen umsetzt:


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Nun bleibt nur noch die Belegung des Anschlusspanels zu erwähnen:


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Das Foxconn WinFast K8T890M2AA macht im Vergleich zum ASRock ALiveSATA2-GLAN den wertigeren Eindruck und bietet das durchdachtere Layout, in Punkto Ausstattung kann es jedoch nicht mit der ASRock-Platine mithalten. Auch beim Preis hat ASRock die Nase knapp vorne.

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ASRock ALiveSATA2-GLAN vs Foxconn WinFast K8T890M2AA - 5/17
17.11.2006 by doelf
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ASRock ALiveSATA2-GLAN: Das BIOS
Wir haben das ALiveSATA2-GLAN mit dem BIOS 1.80 getestet, welches zahlreiche Optionen für Übertakter bietet:

CPU, Chipsatz und Spannung:

Speicher:

Die "Flexibility Option" ist eine Mogelpackung, welche lediglich den Speicher ausbremst. Zudem erkennt das Mainboard den Speicher nicht richtig bzw. legt auch bei DDR2-800 grundsätzlich nur 333 MHz (DDR2-667) an. Wer den Speicher mit vollem Takt betreiben will, muss manuell die Option "Memory Clock" auf 400 MHz anheben. Ansonsten bietet das BIOS des ASRock ALiveSATA2-GLAN so ziemlich alles, was man wirklich braucht. Selbst an eine automatische Regelung der Drehzahl des CPU-Lüfters hat ASRock bei diesem Mainboard gedacht.

Foxconn WinFast K8T890M2AA: Das BIOS
Und wie sieht es bei Foxconn aus? Wir testen mit dem BIOS 66AW1P12:

CPU, Chipsatz und Spannung:

Was auch immer der "Tiger ONE"-Chip so macht, wir bekommen keinen Zugriff auf VIAs V-Link oder die HyperTransport-Anbindung zwischen CPU und Northbridge. Damit wären die Chancen auf hohe Übertaktungen bereits gering, doch der Bezugstakt der CPU kann sowieso nur bis auf 232 MHz angehoben werden. Schade, denn bei allen Mainboards, welche wir bisher im Test hatten, erreichten wir zumindest stabile 250 MHz und in einem Fall sogar 300 MHz. Dafür kann man die Taktrate des nicht vorhandenen AGP-Steckplatzes einstellen - hier haben nur die Angaben zum PCI-Takt eine Bedeutung.

Speicher:

Foxconn setzt die standardmäßige Speicherspannung mit 1,91 Volt ein wenig hoch an, der Maximalwert von 2,45 Volt liegt weit über dem, was die Hersteller von Overclockerspeicher derzeit verlangen (2,1 bis 2,2 Volt). Wer die Latenzen für seinen Speicher einstellen will, wird von Foxconn reichlich verwirrt. Statt die CAS Latency (Tcl), Tras, Trp und Trcd in einen Block zu packen, würfelt Foxconn alle Einstellungen wild durcheinander und gewährt keinen Zugriff auf die CAS Latency. Auch die 1T Command Rate des Speichercontrollers kann nicht erzwungen werden. Dafür erkennt das Mainboard den Speicher richtig und stellt die korrekten Parameter ein. Leider zeigt es in der "Tiger Central Control Unit" grundsätzlich eine "Current Memory Clock" von 333 MHz an, das ist zwar nur ein Schönheitsfehler, aber dennoch recht verwirrend. Die Drehzahl des CPU-Lüfters kann bei Foxconn ebenfalls automatisch geregelt werden.

Wer sich nicht ins BIOS traut, ist mit dem Foxconn WinFast K8T890M2AA bestens bedient, da dieses Mainboard bei automatischer Erkennung alles richtig macht und keine Leistung verschenkt. ASRock schlampt auch diesmal bei der Speichererkennung, doch auf diesem Mainboard findet der Tweaker alle Optionen, um Arbeitsspeicher mit niedrigen Latenzen sauber konfigurieren zu können. Zudem sind die Chancen auf ein hohes Übertaktungsergebnis bei ASRock deutlich höher.

Overclocking-Praxis: ASRock ALiveSATA2-GLAN
Und wo wir gerade beim Thema sind, wollen wir auch gleich zur Praxis übergehen. Wieviel Takt können wir aus unserem Athlon 64 X2 4000+ herauskitzeln? Das ASUS M2N32-SLI Deluxe WiFi hält bisher den Rekord mit einem Bezugstakt von 300 MHz und einem Prozessortakt von 3000 MHz, das Biostar TForce 590 SLI Deluxe markiert hingegen die untere Grenze und erzielte lediglich 250/2500 MHz.

Zum Übertakten stellten wir die Command Rate auf 2T und legten den Speichertakt auf DDR2-533 fest. Die HyperTransport Anbindung reduzierten wir auf 4x mit einer Breite von 8-Bit:

Das ist eine faustdicke Überraschung! Mit 2900 MHz erzielt das ASRock ALiveSATA2-GLAN das zweitbeste Ergebnis in unserem Test. Bevor wir uns ansehen, wie sich diese Leistungssteigerung in der Parxis auswirkt, übertakten wir nun das Foxconn WinFast K8T890M2AA.

Overclocking-Praxis: Foxconn WinFast K8T890M2AA
Das BIOS des Foxconn WinFast K8T890M2AA limitiert unsere Übertaktungsambitionen auf einen Bezugstakt von 232 MHz und einen daraus resultierenden CPU-Takt von 2320 MHz. Obwohl wir die HyperTransport-Anbindung auf diesem Mainboard nicht herunterbremsen können, beginnen wir sogleich mit der maximal möglichen Taktrate:

Nun, da wäre sicherlich noch mehr drin gewesen. Schade, dass Foxconn die Taktrate zu stark limitiert.

Overclocking-Praxis: Benchmark
Nun stellt sich noch die Frage, wie sich die Taktsteigerung auf die Benchmarks auswirkt. Befragen wir TMPEGEnc:

TMPEGEnc 2.512.52.161 - DVD PAL, Highest Quality: in s (niedriger ist besser)
ASUS M2N32-SLI
DDR2-750 2T
3000 MHz
171
ASUS M2N32-SLI
DDR2-675 2T
2700 MHz
191
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
2651 MHz
193
ASRock ALiveSATA2
DDR2-740 2T
2900 MHz
193
ASUS M2N32-SLI
DDR2-665 2T
2666 MHz
195
Biostar TForce590
DDR2-623
2494 MHz
203
MSI K9A Platinum
DDR2-640 2T
2550 MHz
210
Foxconn K8T890
DDR2-580 2T
2320 MHz
225
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
2000 MHz
246
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
2000 MHz
251
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
2000 MHz
254
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
2000 MHz
262
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
2000 MHz
267
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
2000 MHz
268

Hier macht sich nun ein wenig Ernüchterung breit: Die Mainboards mit VIAs K8T890 Chipsatz hängen bei TMPEGEnc zurück, im Vergleich zwischen dem MSI K9N SLI Platinum und dem ASRock ALiveSATA2-GLAN zeigt sich, dass der VIA-Chipsatz einen Mehrtakt von 249 MHz benötigt, um das Leistungsniveau des NVIDIA nForce 590 SLI zu erreichen. Bei anderen Benchmarks schneidet VIA allerdings besser ab.

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ASRock ALiveSATA2-GLAN vs Foxconn WinFast K8T890M2AA - 6/17
17.11.2006 by doelf
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ASRock ALiveSATA2-GLAN: Speicherkompatibilität
Wir beginnen unseren Stabilitätstest mit der Überprüfung der Speicherkompatibilität. Vier verschiedene DDR2-800 Speicherpaare werden durch je fünf Durchläufe Memtest86+ geschickt.

Speicher MHz Timings Memtest86+
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
400 4-3-4-10 1T Fehler
4-3-4-10 2T stabil
Super Talent T800UB1GC4
2x 1 GByte
400 4-3-4-8 1T Fehler
4-3-4-8 2T stabil
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
400 5-5-5-15 1T stabil
5-5-5-12 2T stabil
Adata M20EL6F3H4170A1E0Z
2x 512 MByte
400 5-5-5-18 1T stabil
5-5-5-18 2T stabil

Bei DDR2-800 können wir die CL4 und CL5 Module problemlos mit einer Command Rate von 2T betreiben. Die 1T Command Rate unterstützt AMDs Speichercontroller bei 400 MHz nicht offiziell, dennoch bestehen die Speicherriegel von A-Data und Kingston die Memtest+ Durchläufe auch mit dieser Einstellung.

In einem zweiten Schritt kombinieren wir die erfolgreich getesteten DDR2-800 Riegel und bestücken alle vier DIMM-Slots des ASRock ALiveSATA2-GLAN für fünf weitere Durchläufe von Memtest86+:

Speicher MHz Timings Memtest86+
Super Talent T800UB1GC4
2x 1 GByte
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
400 5-5-5-15 1T kein Boot
5-5-5-15 2T stabil
Adata M20EL6F3H4170A1E0Z
2x 512 MByte
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
400 5-5-5-15 1T kein Boot
5-5-5-15 2T stabil

Auch mit vier Speicherriegeln kommt das ASRock ALiveSATA2-GLAN sehr gut zurecht. Mit vier Modulen, DDR2-800 und 1T Command Rate konnte bisher noch keines unserer Mainboards booten, daher wundert es uns nicht, dass dies auch mit diesem Mainboard nicht gelingt.

Foxconn WinFast K8T890M2AA: Speicherkompatibilität
Auch auf dem Foxconn WinFast K8T890M2AA werden wir vier Speicherpaare einsetzen, da dieses Mainboard jedoch nur über zwei DIMM-Slots verfügt und die Command Rate automatisch einstellt, sind die Konfigurationsmöglichkeiten etwas limitiert:

Speicher MHz Timings Memtest86+
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
400 5-5-5-15 2T stabil
Super Talent T800UB1GC4
2x 1 GByte
266 4-4-4-11 1T stabil
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
400 5-5-5-15 2T stabil
Adata M20EL6F3H4170A1E0Z
2x 512 MByte
400 5-5-5-18 2T stabil

Da Super Talent in seinen T800UB1GC4 Modulen lediglich eine SPD-Programmierung für einen Takt von 266 MHz (DDR2-533) hinterlegt hat, verweigert das Foxconn WinFast K8T890M2AA den DDR2-800 Betrieb. Das ist zwar nicht gerade flexibel, aber nachvollziehbar. Das Board liest die SPD-Konfiguration aller Speicherriegel sauber aus und stellt die Daten richtig ein. Wenn der Hersteller niedrige Latenzen freigegeben hat, kann man diese im BIOS einstellen, doch hier fehlt die CAS-Latency (Tcl), weshalb ein solches Vorhaben relativ witzlos ist.

ASRock ALiveSATA2-GLAN: Stabilität
Jetzt wird es ernst: Wir lassen das Mainboard mit jeder Speicherkombination 24 Stunden lang unter Last laufen. Dazu verwenden wir Prime95 und Futuremark 3DMark2001SE, welche in der Dauerschleife laufen. Am Ende des Tests darf sich 3DMark2001SE nicht beendet haben und Prime95 keine Rechenfehler melden.

Speicher MHz Timings 24h Lasttest
Super Talent T800UB1GC4
2x 1 GByte
400 4-3-4-8 2T stabil
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
400 4-3-4-10 2T stabil
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
400 5-5-5-15 1T stabil
5-5-5-15 2T stabil
Adata M20EL6F3H4170A1E0Z
2x 512 MByte
400 5-5-5-18 1T Freeze
5-5-5-18 2T stabil
Adata M20EL6F3H4170A1E0Z
2x 512 MByte
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
400 5-5-5-15 2T stabil
Super Talent T800UB1GC4
2x 1 GByte
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
400 5-5-5-15 2T stabil

Auch diesen Test meistert das ASRock ALiveSATA2-GLAN mit Bravour: Im Zusammenspiel mit Kingstons KVR800D2N5K2/2G DDR2-800 Set war sogar der stabile Betrieb zweier Speicherriegel mit 1T Command Rate möglich. Die Stabilität des ASRock ALiveSATA2-GLAN ist vorbildlich.

Foxconn WinFast K8T890M2AA: Stabilität
Das Foxconn WinFast K8T890M2AA lassen wir ebenfalls mit jeder Speicherkombination 24 Stunden lang unter Last laufen. Abermals verwenden wir Prime95 und Futuremark 3DMark2001SE, welche in der Dauerschleife laufen. Am Ende des Tests darf sich 3DMark2001SE nicht beendet haben und Prime95 keine Rechenfehler melden.

Speicher MHz Timings 24h Lasttest
Super Talent T800UB1GC4
2x 1 GByte
266 4-4-4-11 1T stabil
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
400 5-5-5-15 2T stabil
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
400 5-5-5-15 2T stabil
Adata M20EL6F3H4170A1E0Z
2x 512 MByte
400 5-5-5-18 2T stabil

Das Foxconn WinFast K8T890M2AA verrichtet seine Arbeit absolut stabil, doch aufgrund der restriktiven BIOS-Einstellungen können wir seine Grenzen auch kaum ausloten. Dennoch: Gerade für Laien ist das Mainboard empfehlenswert, da man im BIOS pratisch keine Einstellungen vornehmen muss.

Praxisbetrieb: ASRock ALiveSATA2-GLAN
Nachdem man den Speichertakt auf 400 MHz (DDR2-800) berichtigt hat, verhält sich das Mainboard absolut vorbildlich. Grafikkarten und Arbeitsspeicher funktionieren ohne Probleme, Festplatten und USB-Geräte werden zuverlässig erkannt. Gerade im Vergleich zu den anfangs sehr zickigen Luxus-Platinen unserer ersten AM2-Tests ist dieses Mainboard eine echte Erholung. Auch Suspend-to-RAM (S3) und Cool'n'Quiet funktionieren einwandfrei:

Praxisbetrieb: Foxconn WinFast K8T890M2AA
Beim Foxconn WinFast K8T890M2AA brauchen wir uns um den Arbeitsspeicher keine Gedanken zu machen, dafür kommt das Mainboard mit unserer Maxtor MaxLine III 250 GB Serial-ATA Festplatte nicht zurecht: Die Festplatte wird nicht gefunden. Dieses Problem hatten wir schon mit etlichen Mainboards, andere Serial-ATA 1,5 Gb/s und 3,0 Gb/s Festplatten erkennt das WinFast K8T890M2AA hingegen problemlos. Auch mit Suspend-to-RAM (S3) und Cool'n'Quiet gab es keinerlei Probleme.

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ASRock ALiveSATA2-GLAN vs Foxconn WinFast K8T890M2AA - 7/17
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Testumgebung
Für unseren Test verwendeten wir die folgende Hardware:

Im Rahmen der Benchmarks wurden die fett hervorgehobenen Komponenten verwendet.

Soundcheck
Wir erinnern uns: ASRocks ALiveSATA2-GLAN kann dank VIAs VT8237A auf den HD-Audio Codec ALC888 von Realtek zurückgreifen, während Foxconns WinFast K8T890M2AA aufgrund der VIA VT8237R Pro auf den AC97 Audio-Codec ALC653 des selben Herstellers beschränkt ist. Zum Vergleich führen wir die Messergebnisse des ASUS M2N32-SLI Deluxe an, welches den HD-Audio Codec ADI 1988B von Analog Devices verwendet:

RMAA 5.0: 24-Bit Asus
M2N32-SLI Deluxe
ASRock
ALiveSATA2
Foxconn
K8T890M2AA
Frequency response, dB
Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz
(geringere=besser)
+0,23;-0,08 +0,02;-0,04 +0.25;-0.50
Noise level, dBA
Eigen-Rauschpegel
(niedriger=besser)
-89,3 -88,6 -76,5
Dynamic range, dBA
Dynamik-Bereich
(größer=besser)
88,7 88,5 75,2
Total Harmonic Distortion
(Klirrfaktor) %
(niedriger=besser)
0,026 0,0036 0,046
Intermodulation
distortion, %
(niedriger=besser)
0,052 0,036 0,061
Stereo crosstalk, dB
Übersprechen
(niedriger=besser)
-88,6 -84,9 -73,3

ASRock erzielt ein sehr gutes Ergebnis, lediglich das Übersprechen hätte noch ein wenig besser ausfallen können. Frequenzgang und Klirrfaktor sind hingegen hervorragend. Bei Foxconn ist der Klang befriedigend, das WinFast K8T890M2AA leistet sich keine groben Ausrutscher, kommt jedoch bei weitem nicht an die Werte von ASUS und ASRock heran.

USB 2.0-Performance
Mit HDTach 3.0.1.0 nehmen wir die Messung der USB 2.0-Performance vor. In einem externen USB 2.0-Case (Revoltec File Protector 3,5") befindet sich eine 3,5" Festplatte mit 40 GB und 7200 U/Min von IBM (IC35-L040), wir schließen diese via USB 2.0 an die Testkandidaten an und messen die Performance:

USB 2.0 - HDTach 3.0.1.0: Burstraten (Lesen)
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
35,1
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
35,1
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
35,1
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
34,0
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
31,1
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
29,1
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
26,3

Bestwerte für VIA: Beide Mainboards schöpfen das Potential unserer USB-Festplatte voll und ganz aus.

IDE-Performance
Mit HDTach 3.0.1.0 haben wir die IDE-Burstrate getestet. Folgende Festplatten kamen hierbei zum Einsatz:

ATA133 - HDTach 3.0.1.0: Burstraten (Lesen)
ASRock ALiveSATA2
VT8237A
BIOS 1.80
121,5
Foxconn K8T890
VT8237R Pro
BIOS 66AW1P12
120,8
Biostar TForce590
NVIDIA
Rev. 1.2
118,9
Biostar TForce590
NVIDIA
Rev. 1.0
118,9
MSI K9N SLI
NVIDIA
BIOS 1.2
118,7
ASUS M2N32-SLI
NVIDIA
BIOS 0603
118,1
MSI K9A Platinum
ATi SB600
BIOS 1.25b
105,8

Wir machen jeweils 5 Durchläufe, streichen das Maximum sowie das Minimum und errechneten den Mittelwert. Während AMD (ATi) die P-ATA Performance sehr stiefmütterlich behandelt, betrachteten wir die Ergebnisse der NVIDIA Chipsätze bisher als sehr überzeugend. Doch VIA beweist uns, dass es sogar noch besser geht: Abermals finden sich die beiden preiswerten Mainboards an der Spitze des Testfeldes.

S-ATA 3.0 Gb/s - HDTach 3.0.1.0: Burstraten (Lesen)
ASRock ALiveSATA2
JMicron
BIOS 1.80
144,2
MSI K9N SLI
NVIDIA
BIOS 1.2
136,7
ASUS M2N32-SLI
NVIDIA
BIOS 0603
135,9
Biostar TForce590
NVIDIA
Rev. 1.2
135,0
Biostar TForce590
NVIDIA
Rev. 1.0
134,8
ASRock ALiveSATA2
VT8237A
BIOS 1.80
134,6
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
128,1
ASUS M2N32-SLI
SiI
BIOS 0603
127,7
Foxconn K8T890
VT8237R Pro
BIOS 66AW1P12
124,7*

Wiederum machten wir 5 Durchläufe, strichen das Maximum sowie das Minimum und errechneten den Mittelwert. VIAs VT8237A auf dem ASRock ALiveSATA2-GLAN liegt nur knapp hinter den Chipsätzen von NVIDIA zurück, der JMicron JMB363 Serial ATA 3 Gb/s Controller auf dieser Platine kann sich sogar mit der besten Burstrate an die Spitze des Testfeldes setzen.
* Beim Testlauf mit Foxconns WinFast K8T890M2AA mussten wir auf eine Samsung HD160JJ zurückgreifen, da dieses Mainboard die schnellere Maxtor MaxLine III 250 GB nicht erkannte. Daher ist dieses Ergebnis nicht mit den anderen vergleichbar und nur der Vollständigkeit halber aufgeführt.

CPU-, Bus- und Speichertakt
Nicht immer treffen die Mainboardhersteller die Taktraten genau, recht häufig verrechnet man sich ein wenig nach oben, wodurch derart übertaktete Mainboards bei Leistungsmessungen einen Vorteil haben. Wie sieht es mit unserem Testkandidaten aus?

ASRock ALiveSATA2:

Foxconn K8T890M2AA:

Mainboard CPU-Takt
Soll=2000 MHz
OC
ASRock ALiveSATA2 1998,8 -0,06%
ASUS M2N32-SLI 2009,2 +0,460%
Foxconn K8T890M2AA 1998,8 -0,06%
Biostar TForce 590 SLI 2009,1 +0,455%
MSI K9N-SLI 2010,3 +0,515%
MSI K9A Platinum 2010,0 +0,500%

Angesichts der obigen Tabelle stellt sich die Frage, ob AMD (ATi) und NVIDIA tatsächlich die schnelleren Chipsätze bauen, oder lediglich die Taktraten im Referenz-BIOS manipulieren. Es ist schon auffällig, dass fast jedes Mainboard mit AMD (ATi) oder NVIDIA Chipsatz ein halbes Prozent Mehrtakt ergaunert, die meisten Platinen mit VIA Chipsatz hingegen die richtige Taktrate treffen. Wir werden die Ergebnisse der Benchmarkmessungen durch eine Korrekturrechnung schicken und die gemessenen Taktabweichungen herausrechnen.

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CPU-Leistung (synthetisch)
Traditionell prüfen wir zunächst die mathematische Leistung des Prozessors mit synthetischen Benchmarks. Hierzu verwenden wir SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098):

SiSoft Sandra 2007.1098: Dhrystone ALU in MIPS; Whetstone iSSE3 in MFLOPS
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
14509
12250

MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
14509
12249

MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
14502
12247

Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
14494
12248

ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
14474
12215

ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
14459
12208

Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
14458
12221

Die beiden VIA-basierenden Mainboards sind in diesem Test das Schlusslicht, die Leistungsunterschiede sind jedoch nur minimal.

Ein zweiter Testlauf mit SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098) soll die Multimedia-Performance offenbaren:

SiSoft Sandra 2007.1098: Integer X8 iSSE4 in it/s; FloatingPoint X4 iSSE2 in it/s
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
37632
40967

Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
37629
40972

Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
37627
40920

MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
37609
40950

ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
37556
40728

Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
37521
40853

ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
37504
40832

Auch bei den Multimedia-Berechnungen sehen wir die VIA-Mainboards am Ende des Testfeldes, abermals sind die Abstände gering.

Ein zweites Gutachten über die CPU-Leistung holen wir von PC Wizard 2006.1.69 ein:

PC Wizard 2006.1.69: Dhrystone (ALU) in MIPS; Whetstone (FPU) in MFLOPS; Whetstone (SSE2) in MFLOPS
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
16980
6181
7974


Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
16678
6233
8040


MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
16663
6230
8037


MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
16313
6229
8057


ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
16265
6118
7912


Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
16111
6233
8040


ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
15769
6196
7994


Ein Kraftakt bei der Integer-Berechnung spült das Foxconn WinFast K8T890M2AA nach oben, zugleich muss das ASRock ALiveSATA2-GLAN in der selben Disziplin eine Niederlage einstecken.

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Multithreaded (synthetisch)
PC Wizard 2006.1.69 kann die Performance im Multi-Threaded-Betrieb analysieren. Dabei wird zunächst nur ein Thread ausgeführt, danach zwei Threads parallel und schließlich vier Threads. Ausgegeben wird die Bearbeitungszeit pro Thread, niedrige Ergebnisse sind also besser:

PC Wizard 2006.1.69: 4 Threads in s; 2 Threads in s; 1 Thread in s
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
9,03
8,78
16,52


Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
9,04
8,77
16,52


MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
9,23
9,24
16,68


ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
9,27
9,22
16,78


ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
9,29
9,18
16,88


MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
9,30
9,27
16,66


Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
9,34
9,26
16,83


Im Multi-Threaded-Betrieb fallen die VIA-basierenden Mainboards wiederum etwas zurück.

Auch CPU RightMark Lite 2005 v1.3 bietet die Möglichkeit, eine Anwendung auf mehrere Threads zu verteilen und somit mehrere CPU-Kerne auszulasten. Dafür berechnet das Programm ein komplexes 3D-Gefüge mit 400 Objekten und 4 Lichtern, wir wählten das Modell 1. Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, größere Werte sind also besser. Wir sortieren nach der maximal erreichten Framerate:

CPU RightMark Lite 2005 v1.3: 4 Threads in fps; 2 Thread in fps; 1 Thread in fps
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
10,95
10,95
6,67


Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
10,95
10,95
6,67


Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
10,95
10,95
6,67


MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
10,95
10,95
6,67


MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
10,94
10,94
6,67


Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
10,91
10,91
6,60


ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
10,91
10,81
6,70


Auch CPU RightMark verweist die beiden VIA K8T890 Mainboards auf die hinteren Ränge, nach wie vor ist der Unterschied jedoch gering.

Bevor wir uns dem Speicherdurchsatz zuwenden, betrachten wir noch einen letzten CPU-Test, welcher alle CPU-Kerne auslastet. Die Molecular Dynamics Simulation von ScienceMark 2.0 untersucht das thermodynamische Verhalten von Materialien anhand fester physikalischer Gesetze. Je schneller die Berechnung beendet ist, desto performanter ist die CPU. Die Resultate werden in Sekunden angegeben, niederigere Werte sind folglich besser:

ScienceMark 2.0 32-Bit Build 21032005: Molecular Dynamics in s
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
74,39
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
74,72
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
74,84
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
74,99
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
75,23
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
75,47
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
75,84

Diese Simulation liegt den beiden VIA-basierenden Mainboards, das ASRock ALiveSATA2 beendet sie sogar am schnellsten.

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Datendurchsatz von Speicher und Cache
Zum Ausloten der Speicherbandbreite ziehen wir zunächst wieder SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098) heran:

SiSoft Sandra 2007.1098: Int Buff'd iSSE2 in MB/s; Float Buff'd iSSE2 in MB/s
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
7935
7913

Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
7884
7773

ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
7800
7867

MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
7755
7686

Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
7682
7672

ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
7674
7648

Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
7664
7673

Beim Speicherdruchsatz gibt es eine Überraschung: Trotz hoher Latenzen erringt das Foxconn WinFast K8T890M2AA den zweiten Rang, ASRocks ALiveSATA2 fällt hingegen ein wenig zurück.

Mit ScienceMark 2.0 versuchen wir festzustellen, wie schnell die Zugriffe auf den L1- und L2-Cache erfolgen, zudem messen wir ein zweites Mal den Speicherdurchsatz:

ScienceMark 2.0 32-Bit Build 21032005: Memory in MB/s; L2 Cache in MB/s; L1 Cache in MB/s
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
6976
7271
23043


ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
6971
7274
22855


Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
6915
7273
23023


MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
6283
7272
22826


MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
5975
7222
22909


Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
5946
7282
22843


ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
5828
7220
22814


Abermals zeigt sich, dass ScienceMark 2.0 und SiSoft Sandra 2007 den Speicherdurchsatz sehr unterschiedlich interpretieren. Man hat nun die Qual der Wahl, welchem Speichertest man glauben will. Hier die Ergebnisse in grafischer Form:


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Primzahlen und Pi
Die schnelle Fourier-Transformation (FFT) ist ein Algorithmus, welcher zur Berechnung von Primzahlen genutzt wird. Wir verwenden Prime95 v24.14 im Benchmark-Modus, um die Rechenleistung der CPU zu untersuchen. Die Resultate werden in Millisekunden angegeben, kleinere Werte sind also besser:

Prime95 v24.14 - 10 Iterationen mit 4096K FFT Länge: in ms
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
220,97
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
220,99
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
221,04
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
221,32
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
221,71
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
221,52
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
221,72

Bei der Berechnung der Primzahlen finden wir die beiden VIA-Mainboards abermals am Ende der Rangliste.

Und was passiert, wenn wir die Nachkommstellen von Pi berechnen?

Super PI 1.1e, 1M Stellen: Dauer in s
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
40
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
40
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
40
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
40
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
40
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
40
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
40

Bei der Berechnung der Zahl PI gibt es einen Gleichstand.

Die Performance der Mainboards liegt bei den CPU-lastigen Benchmarks stets eng beisammen, selbst die Modelle mit VIAs K8T890 Chipsatz liegen nur minimal hinter den Top-Modellen von AMD (ATi) und NVIDIA. Kaufentscheidende Unterschiede können wir nicht erkennen.

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ASRock ALiveSATA2-GLAN vs Foxconn WinFast K8T890M2AA - 12/17
17.11.2006 by doelf
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Raytracing und Rendering
Die frei erhältliche Raytracing-Software POV-Ray unterstützt in der aktuellen Beta-Version 3.7 13a mehrere CPU-Kerne. Wir lassen das offizielle Benchmarkscript zweimal laufen: Zunächst als ein Thread, danach multi-threaded.

Wir sortieren anhand der höchsten Punktzahl, höhere Werte sind besser:

Povwin 3.7 beta 13a Benchmark: Multi Thread in PPS; Single Thread in PPS
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
572
288

MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
569
289

MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
568
288

ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
567
287

Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
566
290

Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
566
290

ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
556
287

Povwin 3.7 beta 13a belegen die beiden VIA-Mainboards Plätze im unteren Mittelfeld. Das Foxconn WinFast K8T890M2AA erzielt allerdings den Bestwert bei Nutzung nur eines Prozessorkernes.

Mit Cinebench in der aktuellen Version 9.5 kann die Leistung des Computers im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Anwendung Cinema 4D von MAXON bewertet werden.

Wir wählen den Rendering-Test, welcher auf einem oder mehreren CPU-Kernen ausgeführt werden kann. Höhere Werte spiegeln eine höhere Leistung wieder:

Cinebench Version 9.5 Rendering: X CPUs in CB-CPU; 1 CPU in CB-CPU
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
556
299

Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
556
296

MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
554
297

MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
552
297

Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
551
296

Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
550
299

ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
542
295

Den Rendering-Test von Cinebench 9.5 gewinnen unsere beiden VIA-Mainboards und erzielen die Bestwerte im Mehrkernbetrieb.

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17.11.2006 by doelf
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Kompression und mp3-Encoding
7-Zip ist eine kostenlose Kompressionssoftware, die gegenüber vielen Mitbewerbern einen entscheidenden Vorteil hat: Sie ist multi-threaded programmiert und kann mehrere CPU-Kerne nutzen. Ein eingebautes Benchmark-Tool schätzt die Leistung des Prozessors ab:

7-Zip 4.42 Benchmark: Single Thread in MIPS; Multi Thread in MIPS
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
1900
2679

MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
1898
2655

ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
1862
2647

Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
1859
2672

Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
1859
2645

Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
1853
2626

ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
1830
2634

Das Benchmark-Tool des Packers 7-Zip sieht die VIA-Platinen im Mittelfeld, doch wie sieht es in der Praxis aus? Wir packen das 451 MByte große Multiplayer-Demo von F.E.A.R. als .7z-Datei mit normaler Kompressionsrate. Gemessen wird in Sekunden, geringere Werte sind also besser:

7-Zip 4.42 - 451 MByte packen: Single Thread in s; Multi Thread in s
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
265
150

MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
266
156

Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
269
159

Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
272
160

ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
282
171

ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
286
169

Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
287
171

Im Praxistest sieht das Ergebnis leider anders aus: Beide Mainboards mit VIA K8T890 Chipsatz zuckeln dem restlichen Testfeld hinterher.

Als nächstes testen wir die Leistung beim mp3-Encoding. Wir verwenden hierfür Lame 3.98a6 in Verbindung mit PC Wizard 2006.1.69 und komprimieren eine 60 MByte große WAV-Datei. Gemessen wird in Sekunden, niedrige Werte sind somit besser:

PC Wizard 2006.1.69: Normale Qualität in s
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
25,23
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
25,25
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
25,26
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
25,26
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
25,29
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
25,31
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
25,46

Der Encoder Lame stellt die Ergebnisse von 7-Zip auf den Kopf - hier erringen die beiden VIA-Mainboards die Spitze. Die Abstände sind abermals sehr gering.

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Video-Encoding
Betrachten wir nun zwei Video-Encoding-Benchmarks. Zunächst werden wir eine 455 MByte große AVI-Datei (huffyuv lossless Codec) mit TMPGEnc 2.512.52.161 ins DVD-Format (PAL) umwandeln. Wir verwenden hierbei die höchste Qualitätsstufe.

Das Ergebnis wird in Sekunden gemessen, kleinere Werte spiegeln eine höhere Leistung wieder:

TMPGEnc 2.512.52.161 - DVD PAL, Highest Quality: in s
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
246
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
249
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
251
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
254
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
262
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
267
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
268

Die Achterbahnfahrt geht weiter: Der Videoencoder TMPGEnc beschert den beiden VIA-Mainboards abermals die hintersten Plätze. Nun wandeln wir das selbe Quellvideo ein zweites Mal um, diesmal mit dem Windows Media Encoder 9.

Die Zieldatei im WMV-Format soll hochwertige 5384 kbit/s haben. Abermals messen wir die Sekunden, so daß kürzere Zeiten die bessere Leistung angeben:

Windows Media Encoder 9 - WMV 5384 kbit/s: in s
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
819
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
822
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
825
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
826
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
835
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
839
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
854

Beim Windows Media Encoder finden wir unsere VIA-Kandidaten im unteren Mittelfeld, das Video-Encoding scheint diesen Mainboards nicht so sehr zu liegen.

Spitzenplätze bei Lame und Cinebench, durchwachsene Ergebnisse bei Povwin und dem Windows Media Encoder, Letzter bei 7-Zip und TMPGEnc: Die beiden preiswerten Mainboards machen uns ihre Bewertung nicht gerade einfach.

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3DMark06 und F.E.A.R.
Für die 3D-Tests verwenden wir eine MSI RX850XT-PE VT2D256E mit ATis Catalyst 6.6, DirectX 9 befindet sich auf dem Stand von Juni 2006. Soweit nicht anders angegeben, wurden die Standardeinstellungen des Treibers verwendet.

Die Aussagekraft von Futuremarks 3DMark06 v102 konzentriert sich auf die Grafikkarte, die CPU spielt eine untergeordnete Rolle. Dennoch wollen wir das Ergebnis der Vollständigkeit halber aufführen:

Futuremark 3DMark06 v102
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
2312
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
2306
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
2302
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
2300
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
2294
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
2289
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
2287

Und wieder eine Überraschung: Bei 3DMark06 übernehmen die beiden VIA-Mainboards die Spitze des Testfeldes. Kommen wir nun zum 3D-Shooter F.E.A.R.:

Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, höhere Werte sind besser:

F.E.A.R. 1280x960; 4xAA + 8xAF: in fps
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
42
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
42
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
42
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
42
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
40
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
40
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
40

Hier erzielen alle NVIDIA-basierenden Mainboards 42 fps, während die Platinen mit Chipsätzen von AMD (ATi) und VIA lediglich auf 40 fps kommen.

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17.11.2006 by doelf
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UT2004 und Riddick
Unreal Tournament 2004 ist zwar schon ein wenig älter, aber immer noch ein guter Leistungsindex.

Abermals geben wir die Frames pro Sekunde an:

UT2004 (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / High Image Quality / 16 Bots / AS Convoy UT2): in fps
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
61,31
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
60,56
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
60,54
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
60,17
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
60,11
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
59,36
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
58,98

Bei Unreal Tournament 2004 finden sich die beiden VIA-Mainboards im unteren Mittelfeld wieder.

Zuletzt lassen wir "The Chronicles of Riddick" laufen, einen weiteren 3D-Shooter.

Die Ergebnisse in Frames pro Sekunde fallen diesmal wieder etwas knapper aus:

The Chronicles of Riddick (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / PS2.0 / No Sound / Sodini01): in fps
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
BIOS 1.2
53,01
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
BIOS 0603
52,81
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
BIOS 1.80
52,78
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
BIOS 66AW1P12
52,70
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.2
52,52
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
Rev. 1.0
52,38
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
BIOS 1.25b
52,27

Bei "The Chronicles of Riddick" erreichen die preiswerten VIA-Platinen Plätze im oberen Mittelfeld.

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17.11.2006 by doelf
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Fazit
Das billigste Mainboard im Rahmen unserer AM2-Tests war bisher das MSI K9A Platinum. Heute haben wir uns zwei Platinen angesehen, die nur die Hälfe dessen Preises kosten und dennoch eine vergleichbare Leistung erzielen. Sicherlich, bei 7-Zip und beim Video-Encoding konnten die beiden Mainboards auf Basis des VIA K8T890 Chipsatz nicht ganz mit den CrossFire- und SLI-Boliden mithalten, dennoch setzen auch diese Mainboards die Leistung unserer Dual-Core CPU und des DDR2-800 Arbeitsspeichers adäquat um. Zudem bieten beide Mainboards eine Ausstattung, welche den meisten Käufern voll und ganz genügen wird. Betrachten wir die beiden Kandidaten zum Abschluss noch einmal im Detail.




ASRock ALiveSATA2-GLAN
ASRock beweist, dass man für 59,- € eine ganze Menge erwarten darf. Das Mainboard hat eine befriedigende Performance, läßt sich hervorragend übertakten und bietet viele Extras, die man für diesen Preis nicht erwarten würde. Dazu zählen ein via PCI-Express angebundener Serial-ATA 3 Gb/s 2-Kanal RAID-Controller, ein ebenfalls über PCI-Express angebundener Gigabit-LAN Controller und ein qualitativ sehr gut umgesetzter 7.1 + 2-Kanal High-Definition Audio-Controller. Hinzu kommt eine tadellose Stabilität und sein problemloser Betrieb im Zusammenspiel mit diversen Komponenten.

Allerdings merkt man dem Mainboard an, dass an allen Ecken und Enden gespart werden musste. Die Spulen, die ELKOs, der Befestigungsrahmen für den CPU-Kühler, der Northbridgekühler und die Abgriffe wurden bei Foxconn aufwendiger umgesetzt, ASRock spart farbliche Markierungen ebenso ein wie den Jumper zur Verbindung der CLR-CMOS Kontakte. Unverständlich ist für uns, dass ASRock auch weiterhin nur einen 20-Pin ATX-Stromanschluss verbaut, wahrscheinlich handelt es sich hierbei um eine weitere Sparmaßnahme. Das Layout der Platine kann weitgehend überzeugen, die Platzierung der ATA133-Anschlüsse ist allerdings unterirdisch. Für 59,- € wird man kaum ein besseres Mainboard finden, darum heißt es hier: Zugreifen!


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...




Foxconn WinFast K8T890M2AA
Mit einem Preis von ca. 65 € ist Foxconns Mainboard etwas teurer. Die Platine bietet ein druchdachtes Layout und wirkt hochwertiger als das ASRock ALiveSATA2-GLAN. Foxconn verwendet leistungsstärkere ELKOs, gekapselte Spulen, kennzeichnet die Abgriffe farblich und verschraubt den Kühlerrahmen mit einer Konterplatte. Bei der Auswahl der Chips hat Foxconn allerdings gespart und zur VT8237R Pro Southbridge gegriffen, die kein HD-Audio unterstützt. Der Realtek ALC653 Audio-Codec spielt klanglich nur im Mittelfeld und der Gigabit-LAN Controller wird via PCI angebunden. Auf einen zusätzlichen Serial-ATA 3 Gb/s RAID-Controller verzichtet Foxconn gänzlich und das beigelegte Faltblatt ist unpraktisch und kein Ersatz für ein richtiges Handbuch.

Die Performance des Foxconn WinFast K8T890M2AA liegt auf dem Niveau des ASRock ALiveSATA2-GLAN, die Übertaktungsmöglichkeiten werden durch das BIOS leider arg beschnitten. Die Taktraten und Latenzen unserer Speicherriegel erkennt das WinFast K8T890M2AA sicher, bei manueller Konfiguration der Timings fehlt allerdings die Tcl sowie die Command Rate des Speichercontrollers. Das Mainboard arbeitet sehr stabil und zeigte nur ein einziges Kompatibilitätsproblem: Es erkannte die Maxtor MaxLine III 250 GB SATA nicht. Das Foxconn WinFast K8T890M2AA ist ein grundsolides Mainboard zu einem angemessenen Preis, sein größtes Problem in diesem Vergleich heißt ASRock ALiveSATA2-GLAN.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...




Unser Dank gilt:

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