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Foxconn WinFast MCP61SM2MA mit NVIDIA MCP61S Chipsatz - 3/17
03.12.2006 by doelf
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Foxconn WinFast MCP61SM2MA: Layout #2
Auf einem Micro-ATX Mainboard geht es eng zu: Es können maximal vier Steckplätze für Erweiterungskarten verwirklicht werden und die Hersteller wollen dieses Maximum zumeist auch anbieten. Foxconn wählt hierzu folgende Anordnung:

  1. PCI-Express x16 (angebunden mit 8 PCI-Express Lanes)
  2. PCI-Express x1
  3. 32-Bit PCI
  4. 32-Bit PCI


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Wie im Kapitel zum Chipsatz beschrieben, stehen der Grafikkarte lediglich acht PCI-Express Lanes zur Verfügung, physikalisch handelt es sich natürlich auch weiterhin um einen PCI-Express x16-Slot. Da dieser PCIe x16-Steckplatz ganz oben sitzt, blockieren lange Grafikkarten die Verriegelung der DIMM-Slots. Wer seinen Arbeitsspeicher austauschen oder aufrüsten möchte, muss daher zunächst die Grafikkarte entfernen. Alternativ hätte Foxconn den PCIe x1-Steckplatz an die oberste Position setzen können, doch dies hätte Auswirkungen auf die Platzierung des Chipsatzes und der CMOS-Batterie gehabt. Wir denken, der Hersteller hat hier einen guten Kompromiss gefunden.


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Der Chipsatz wird passiv gekühlt, der Kühlkörper wurde sehr flach umgesetzt, so dass die Erweiterungskarten über ihn auskragen können. Sofern nur eine Grafikkarte und kurze PCI-Karten zum Einsatz kommen, ist es möglich, einen 40 mm Lüfter auf dem Chipsatz zu montieren. Da der Chipsatz nicht allzu warm wird, ist eine solche Maßnahme aber nicht wirklich notwendig.


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Rechts unterhalb des Chipsatzes befinden sich die beiden Abgriffe für die USB 2.0-Anschlüsse fünf bis acht, darüber platziert Foxconn die beiden Serial-ATA Ports mit 3 Gb/s, darüber einen Piezo-Lautsprecher und den gesockelten BIOS-Chip. Am unteren Rand der Platine reihen sich die Audio-Abgriffe, der Header des zweiten Firewire-Ports, der CLEAR-CMOS Jumper, der Fan-Header für den Gehäuselüfter sowie die farbig gekennzeichneten Gehäuseanschlüsse auf.


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Auf dem Mainboard kommen drei Chips zum Einsatz, welche die Funktionen des Chipsatzes ausführen oder ergänzen. Zunächst wäre der Realtek RTL8201CL 10/100 MBit LAN-PHY zu nennen, der sich links oberhalb des PCIe x16-Slots befindet. Auch wenn im lokalen Netzwerk Gigabit-LAN Controller Sinn machen, ist eine Bandbreite von 100 MBit/s für den DSL-Anschluss noch immer überdimensioniert.


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Der zweite Chip befindet sich links vor dem PCIe x1-Steckplatz. Es handelt sich um einen VIA VT6308P Firewire-Controller, der wie sein Vorgänger VT6307 zwei Ports mit einem Datendurchsatz von 400 Mbps bietet. Im Gegensatz zum PCI 2.2-Chip VT6307 erfüllt der VT6308P allerdings die PCI-Spezifikation 2.3 sowie das PCI Bus Power Management v1.1.


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Der dritte Chip im Bunde ist der Realtek ALC861 High-Definition Audio-Codec, er ist links vor dem unteren PCI-Slot zu verorten. Während Realtek diesen Chip als 7.1 Codec angibt, spricht Foxconn von einer 5.1 Audio-Lösung. Angesichts von drei analogen Audio-Anschlüssen lassen sich mit diesem Mainboard auch nur sechs Kanäle ausgeben.

Foxconn verwirklicht auf dem WinFast MCP61SM2MA ein durchdachtes Layout auf kleiner Fläche. Das Mainboard bietet im Prinzip alles, was ein vollausgestatteter Rechner braucht, dennoch ist die Zahl der Anschlüsse begrenzt und für mehr als Standardlösungen reicht das Budget bei dieser Platine einfach nicht aus.

Weiter: 4. Foxconn MCP61SM2MA: IGP und Stromverbrauch

1. NVIDIAs MCP61S Chipsatz
2. Foxconn MCP61SM2MA: Layout #1
3. Foxconn MCP61SM2MA: Layout #2
4. Foxconn MCP61SM2MA: IGP und Stromverbrauch
5. BIOS und Overclocking
6. Kompatibilität, Stabilität und Praxisbetrieb
7. Testumgebung, Audio, USB 2.0 und IDE
8. CPU-Leistung (synthetisch)
9. Multithreaded (synthetisch)
10. Datendurchsatz von Speicher und Cache
11. Primzahlen und Pi
12. Raytracing und Rendering
13. Kompression und mp3-Encoding
14. Video-Encoding
15. 3DMark06 und F.E.A.R.
16. Riddick und UT2004
17. Fazit

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