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Neu von MSI

Foxconn WinFast MCP61SM2MA mit NVIDIA MCP61S Chipsatz - 4/17
03.12.2006 by doelf
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Foxconn WinFast MCP61SM2MA: IGP
Onboard Grafik auf Basis eines GeForce 6 Grafikkerns mit DirectX 9 und Shader Model 3.0 - das hört sich verlockend an. Doch leider reicht die Leistung des onboard Chips nicht aus, um bei aktuellen Spielen akzeptable Frameraten zu erzielen. Üblicherweise testen wir mit 1280x1024 Bildpunkten, vierfachem Anti-Aliasing sowie achtfacher anisotropher Filterung, doch damit überfordern wir die Chipsatzgrafik völlig:

Futuremark 3DMark06 v102
Radeon X850XT-PE
X2 4000+
DDR2-800 2T
2285
GeForce 6100
X2 4000+
DDR2-800 2T
204

F.E.A.R. 1280x960; 4xAA + 8xAF: in fps
Radeon X850XT-PE
X2 4000+
DDR2-800 2T
39
GeForce 6100
X2 4000+
DDR2-800 2T
1

UT2004 (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / High Image Quality / 16 Bots / AS Convoy UT2): in fps
Radeon X850XT-PE
X2 4000+
DDR2-800 2T
58,94
GeForce 6100
X2 4000+
DDR2-800 2T
-

The Chronicles of Riddick (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / PS2.0 / No Sound / Sodini01): in fps
Radeon X850XT-PE
X2 4000+
DDR2-800 2T
52,77
GeForce 6100
X2 4000+
DDR2-800 2T
1,37

Die Resultate sind sehr mager. Während es die Slideshow bei F.E.A.R. auf einen satten Frame in der Sekunde bringt, ruckelt UT2004 vor sich hin und endet mit vielen bunten Streifen auf dem Bildschirm. "The Chronicles of Riddick" erinnert mit 1,37 fps wieder an einen heiteren Dia-Abend.

Mit einer Auflösung von 640x480 Bildpunkten, ohne Anti-Aliasing und ohne anisotrophe Filterung erreicht die onboard Grafik bei F.E.A.R. gerade einmal 9 Frames in der Sekunde - damit ist dieses Spiel in allen Einstellungen unspielbar! Auch bei "The Chronicles of Riddick" sieht es nicht viel besser aus: Mit den selben Einstellungen erzielen wir zwar 19,77 fps, doch es ruckelt auch hier gewaltig. Das ältere Unreal Tournament 2004 kann im Testlauf mit 12 Bots sowie der Option "High Performance" auf 65,35 fps gebracht werden, das sieht dann zwar nicht besonders toll aus, läuft aber immerhin flüssig.

Für Büroarbeiten eignet sich die onboard Grafik hingegen gut, selbst bei hohen 2D-Auflösungen zeigt sie ein überzeugendes Bild. Die Grafikeinheit unterstützt NVIDIAs PureVideo Technologie, ist aufgrund des fehlenden digitalen Ausganges jedoch nicht für die Wiedergabe hochauflösender Videos geeignet. Interessant ist auch die Option, eine NVIDIA Grafikkarte zusammen mit der onboard Grafikeinheit zu betreiben:

Foxconn WinFast MCP61SM2MA: Stromverbrauch
Deutliche Pluspunkte sammelt das Foxconn WinFast MCP61SM2MA beim Stromverbrauch. Wir haben uns einen stromsparenden AMD Athlon X2 3600+ EE Dual-Core Prozessor besorgt, der seine Kerne mit 2 GHz taktet und über 2x 256 KByte L2-Cache verfügt. Das Mainboard wurde mit zwei Mushkin 1 GByte DDR2-800 Speicherriegeln und dem CPU-Kühler CoolerMaster Susurro bestückt, als Netzteil kam das (völlig überdimensionierte) be quiet! BQT P6 520 Watt zum Einsatz. Als Laufwerke wurden eine Maxtor MaxLine III 250 GB SATA-Festplatte, ein DVD-ROM von Toshiba sowie eine Floppy verwendet. Alternativ zur onboard Grafik haben wir den Stromverbrauch auch im Zusammenspiel mit einer GeForce 7600 GS PCIe-Grafikkarte getestet:

Stromverbrauch in Watt, niedrigere Werte sind besser
IDLE
X2 3600+ EE
DDR2-800 2T
49
IDLE/7600GS
X2 3600+ EE
DDR2-800 2T
63
3D/IGP
X2 3600+ EE
DDR2-800 2T
86
100% Last
X2 3600+ EE
DDR2-800 2T
92
3D/7600GS
X2 3600+ EE
DDR2-800 2T
108

Weniger als 50 Watt im IDLE-Betrieb für einen kompletten PC - das ist erstaunlich! Selbst bei voller Auslastung beider CPU-Kerne bleibt der Verbrauch deutlich unter der 100 Watt-Marke. Diese Plattform ist eine sehr gute Wahl für all diejenigen, bei denen der PC rund um die Uhr eingeschaltet sein muss, aber dennoch wenig Strom verbrauchen soll.

Weiter: 5. BIOS und Overclocking

1. NVIDIAs MCP61S Chipsatz
2. Foxconn MCP61SM2MA: Layout #1
3. Foxconn MCP61SM2MA: Layout #2
4. Foxconn MCP61SM2MA: IGP und Stromverbrauch
5. BIOS und Overclocking
6. Kompatibilität, Stabilität und Praxisbetrieb
7. Testumgebung, Audio, USB 2.0 und IDE
8. CPU-Leistung (synthetisch)
9. Multithreaded (synthetisch)
10. Datendurchsatz von Speicher und Cache
11. Primzahlen und Pi
12. Raytracing und Rendering
13. Kompression und mp3-Encoding
14. Video-Encoding
15. 3DMark06 und F.E.A.R.
16. Riddick und UT2004
17. Fazit

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