www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-am2mainboardsVII-print.phtml

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 1/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

UPDATE 13.12.2007:
Wir haben das Biostar TF7050-M2 mit dem BIOS N68PMB12 nachgetestet. Dieses BIOS wird benötigt, wenn eine AMD K8 CPU im G2-Stepping oder eine NVIDIA GeForce 8800 GT basierende Grafikkarte zum Einsatz kommt. Insbesondere wollten wir untersuchen, ob Biostar die letzten Monate nutzen konnte, um die zahlreichen Probleme mit diesem Mainboard zu beheben. Hier die wenig erfreulichen Resultate:

Recht bescheiden finden wir zudem, dass NVIDIA keine internationalen Treiber für den GeForce 7050PV / nForce 630a Chipsatz anbietet. Wer auf NVIDIAs Webseite einen Download für diesen Chipsatz sucht, muss zunächst die gewünschte Sprache auf Englisch schalten, um fündig zu werden. Auch nicht gerade vorbildlich ist die Situation der Grafiktreiber: So nennt NVIDIA für seine WHQL-zertifizierte ForceWare 163.75 zwar die GeForce 7050PV als unterstütztes Gerät, doch bei der Installation mahnt Windows an, dass dieser Treiber für die verwendete Hardware nicht zertifiziert wurde.

UPDATE 23.07.2007:
Biostar hat uns für das TF7050M2 ein neues Beta-BIOS mit der Versionsnummer 716 zur Verfügung gestellt. Mit diesem BIOS wurden einige Probleme gelöst, welche im Zusammenspiel mit dem vorangegangenen Beta-BIOS aufgefallen waren. Wir haben die neuen Ergebnisse in die Kapitel BIOS und Bugs sowie Kompatibilität und Stabilität aufgenommen.

Im Rahmen unseres Testberichtes zum AMD Athlon 64 X2 3800+ EE SFF Prozessor konnten wir zudem abweichende Ergebnisse in Bezug auf den Speicherdurchsatz feststellen. Diese Erkenntnisse, welche sowohl für das Biostar TA690G AM2 als auch für das TF7050M2 gelten, haben wir im Kapitel Datendurchsatz von Speicher und Cache ergänzt. Neu hinzugekommen ist zudem ein kurzer Test der Videobeschleunigung der beiden IGP-Grafikkerne.




Es ist noch nicht lange her, dass integrierte Chipsätze mit Grafikeinheit lediglich minimale Bedürfnisse befriedigen konnten: Es gab einen analogen Monitorausgang, nicht erwähnenswerte 3D-Leistung, halbherzige Videobeschleunigung und dazu Netzwerk und Audio der Einstiegsklasse. Das Motto lautete: Grundausstattung auf niedrigem Niveau. Dies hat sich aufgrund höherer Anforderungen im Büroalltag und dem Wunsch nach stromsparenden Multimedialösungen in den letzten Jahren geändert. Kompakte Micro-ATX Mainboards mit integrieten Chipsätzen lassen kaum noch Wünsche offen und bieten sogar HDMI-Ausgänge für die digitale Wiedergabe hochauflösender Videos. Wir haben uns heute zwei solcher Mainboards des Herstellers Biostar auf Basis der aktuellen Chipsätze von AMD/ATi und NVIDIA angesehen.

Eigentlich sollte dieser Vergleich zum Launch des NVIDIA GeForce 7050 PV/nForce 630a Chipsatzes online gehen, doch Anfang Mai lag uns lediglich ein Beta-Treiberpaket (14.06) für NVIDIAs Chipsatz vor, dass im Test nicht wirklich überzeugen konnte. Als dann WHQL-zertifizierte Treiber zur Verfügung standen, verzögerten Ungereimtheiten in den BIOS Versionen der Mainboards die Veröffentlichung. Nachdem wir uns nun seit acht Wochen mit diesen beiden Mainboards beschäftigt haben, wollen wir an dieser Stelle den Test abschließen - auch wenn noch nicht alle Probleme geklärt werden konnten.

AMD 690G/SB600
Verschaffen wir uns zunächst einen Überblick hinsichtlich der beiden Chipsätze. Obwohl AMD die Chipsätze der im Jahr 2006 gekaufen kanadischen Grafikschmiede ATi bereits seit einiger Zeit unter dem eigenen Namen verkauft, stellt der 690G Chipsatz - zumindest teilweise - die erste Gemeinschaftsarbeit von AMD und ATi dar. Wir schreiben hier "teilweise", da es sich bei der Southbridge um ATis SB600 handelt, die bereits seit einem Jahr im Handel ist, und die Grafikeinheit von ATis Radeon X700 abstammt. Auch wenn AMD an diesem Chipsatzpaket mitgewirkt hat, stammen dessen Wurzeln in erster Linie aus ATis Vergangenheit.

Die Northbridge ist über eine 1 GHz schnelle HyperTransport Andbindung mit dem Prozessor verbunden. Sie beinhaltet einen ATi Radeon X1250 Grafikkern, der mit 400 MHz taktet und sich bis zu 1024 MByte Grafikspeicher vom Arbeitsspeicher abzacken kann. Diese Grafikeinheit enthält vier Pixelpipelines, aber keinen Vertexshader. Sie basiert auf ATis Radeon X700 Grafikchip und bietet DirectX 9.0 Unterstützung. Was AMD und ATi dabei gerne unterschlagen ist das unterstützte Shader Model, denn hierbei handelt es sich um die Version 2.0 und nicht etwa 3.0. Die Grafikeinheit unterstützt die AVIVO Technologie und beschleunigt somit die Wiedergabe sowie das Umwandeln von Videodaten, unterstützt werden die Formate MPEG-2, MPEG-4 (H.264) sowie WMV9 (VC-1).

Die maximal darstellbare Auflösung beträgt 2048 x 1536 Bildpunkte, die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von Videos ist mit 720p (progressive scan) oder 1080i (interlaced) möglich. Es können zwei Anzeigegeräte unabhängig voneinander angesteuert werden, dabei ist auch die digitale Wiedergabe über zwei Ausgänge möglich. Die Signalausgabe erfolgt über eine VGA-Buchse, einen analogen TV-Ausgang, Dual-Link DVI oder HDMI 1.2 - der Pixeltakt beträgt 165 MHz pro Link. AMD hat den Kopierschutz Macrovision 7.1 integriert, der HDMI-Ausgang beherrscht den Kopierschutz HDCP in der Version 1.1. HDMI wird bei AMD nicht nur für die digitale Übertragung der Bilddaten genutzt, sondern kann auch ein 5.1 Audiosignal ausgeben. Für PCI-Express x16 Grafikkarten stehen 16 PCIe Lanes zur Verfügung, weitere vier Lanes können für PCIe x1 Geräte verwendet werden.

North- und Southbridge sind mit einer Anbindung namens "ALink II" verbunden, welche vier weitere PCI-Express Lanes verwendet und damit eine Bandbreite von 2 GB/s ermöglicht. Die SB600 Southbridge bietet zehn USB 2.0 und vier Serial-ATA 3 Gb/s Ports, RAID 0, 1 , 0+1 und Native Command Queuing (NCQ) werden unterstützt. Zudem gibt es einen Parallel-ATA Kanal für maximal zwei ATA133-Geräte, High-Definition Audio und maximal sechs 32-Bit PCI-Steckplätze. Das Trusted Platform Module (TPM) erfüllt die Spezifikationen 1.1 und 1.2. Einen Netzwerk-Controller gibt es bei AMD/ATi nach wie vor nicht.

  NVIDIA GF7050 AMD 690G
DirectX 9 ja ja
Shader Model 3.0 2.0
Dual Display ja ja
HDMI ja ja
HDCP ja ja
maximale Auflösung 1920x1440 2048x1536
Videowiedergabe 720p/1080i 720p/1080i
PEG 1x x16 1x x16
PCIe Lanes 19 24
SATA 3 Gb/s Laufwerke 4 4
ATA133 Laufwerke 2 2
RAID Modi 0,1,0+1,5 0,1,0+1
Gigabit-LAN 1 -
USB 2.0 Ports 12 10
PCI Slots 5 6
HD Audio ja ja

NVIDIA GeForce 7050 PV/nForce 630a
Wie seine Vorgänger GeForce 6150 und 6100 beherrscht auch die GeForce 7050 Grafikeinheit DirectX 9.0 inklusive Shader Model 3.0, ATi muss sich hingegen mit dem älteren Shader Model 2.0 begnügen. Auch der Takt der GPU liegt mit 425 MHz ein wenig höher. Dank PureVideo Technologie beschleunigt die GeForce 7050 Videodaten der Formate MPEG-2, MPEG-4 (H.264) sowie WMV9 (VC-1).

Die maximal darstellbare Auflösung beträgt 1920 x 1440 Bildpunkte bei 75 Hz und fällt damit niedriger aus als beim Mitbewerber. Die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von Videos ist - wie bei AMD - mit 720p (progressive scan) oder 1080i (interlaced) möglich. Auch bei NVIDIA können zwei Anzeigegeräte unabhängig voneinander angesteuert werden, allerdings nur eines digital und das zweite analog. Der Hersteller muss sich daher entscheiden, ob er DVI oder HDMI integrieren möchte. In beiden Fällen handelt es sich um einen Single-Link Ausgang mit einem Pixeltakt von 162 MHz.

Im Gegensatz zu AMD kombiniert NVIDIA North- und Southbridge in einem einzigen Chip, wodurch Platz und Kosten gespart werden. PCI-Express Grafikkarten können auf sechzehen PCIe Lanes zurückgreifen, weitere drei Lanes stehen für PCI-Express x1 Geräte zur Verfügung. Die Southbridge bietet zwölf USB 2.0 Anschlüsse - zwei mehr als bei AMDs SB600 - und die vier Serial-ATA 3 Gb/s Ports unterstützen neben RAID 0, 1 , 0+1 und Native Command Queuing (NCQ) auch RAID 5. Wie bei der SB600 steht ein Parallel-ATA Kanal für maximal zwei ATA133-Geräte zur Verfügung. Auch NVIDIA bietet High-Definition Audio, kann im Gegensatz zu AMD allerdings auch mit Gigabit-LAN aufwarten.

Ausstattungsvergleich
AMD hat die Nase vorne, wenn es um die digitalen Anschlüsse geht: Der ATi Radeon X1250 Grafikkern kann zwei digitale Ausgabegeräte unabhängig voneinander ansteuern und bietet die höhere Auflösung. Bei der HDMI-Wiedergabe punktet AMD durch die integrierte Audioeinheit, dafür hat NVIDIA bei den 3D-Funktionen dank Shader Model 3.0 die Nase vorne. Allerdings eignen sich beide Grafikeinheiten nicht für aktuelle Spieletitel, daher erscheint uns AMDs Northbridge-Paket etwas runder. Anders sieht es in Bezug auf die Southbridge aus: Hier kann NVIDIA mit zwei weiteren USB 2.0 Anschlüssen, Gigabit-LAN und RAID 5 auftrumpfen. Hinzu kommt die Integration von North- und Southbridge in einem einzigen Chip, was auf dem Mainboard Platz und Kosten spart.

- Seite 1 -

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 2/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

DDR2-800 und der Timing Mode
AMDs "BIOS and Kernel Developer's Guide for AMD NPT Family 0Fh Processors" gibt für den Speicher-Controller der aktuellen AM2-Prozessoren erfreulicherweise den DDR2-800 Betrieb mit vier Speicherriegeln frei. Allerdings wird bei 400 MHz Speichertakt (DDR2-800) kein Timing Mode von 1T unterstützt - die berühmte und berüchtigte 1T Command Rate führt im Zusammenspiel mit DDR2-800 Speicher daher fast immer zu Instabilitäten.

Speicher A1+B1 A2+B2 Timing
DDR2-400 - belegt 1T
DDR2-400 belegt belegt 2T
DDR2-533 - belegt 1T
DDR2-533 belegt belegt 2T
DDR2-667 - belegt 1T
DDR2-667 belegt belegt 2T
DDR2-800 - belegt 2T
DDR2-800 belegt belegt 2T

Speichertakt: Von Wünschen und Tatsachen
Mit der Steigerung des Speichertaktes auf bis zu 400 MHz (DDR2-800) bekam der Speichercontroller der AM2-Prozessoren mit seinen ganzzahligen Teilern ein Problem: Die Taktraten der verschiedenen Prozessoren lassen zumeist nicht den vollen Takt von DDR2-533, DDR2-677 und DDR2-800 zu. Doch wie kommt man an den Multiplikator? Man nehme den CPU-Takt und teile ihn durch den gewünschten Speichertakt. Hat dieses Ergebnis Nachkommastellen, rundet AMD immer zum nächsthöheren, ganzzahligen Wert auf (Ceil-Funktion). Dieser Wert ist der Multiplikator. Da der Multiplikator aufgerundet wird, kommt es bei zahlreichen Konfigurationen zu einem niedrigeren Speichertakt als gewüscht.

Ein Beispiel: Da alle X2 3800+ Modelle mit 2 Ghz arbeiten, kommen sie perfekt mit DDR2-400, DDR2-667 und DDR2-800 zurecht, lediglich bei DDR2-533 fehlen 16 MHz auf den Wunschtakt:

Die im 65 nm Prozess gefertigten Modelle beherrschen halbe Teiler für den Prozessortakt. Zur Einführung dieser Prozessoren Ende 2006 hatten wir AMD die Frage gestellt, ob diese halben Teiler auch für den Speichertakt verwendet würden, um durch feinere Schritte näher an den Idealtakt heranzukommen. Dies wurde uns damals zwar bestätigt, doch in Ermangelung einer entsprechenden CPU konnten wir die tatsächlichen Taktraten nie nachstellen. Erst im Juli 2007 veröffentlichte AMD die Revision 3.08 seines "BIOS and Kernel Developers Guide", in der wir zu unserer Überraschung eine Tabelle fanden, welche die Speichertaktraten in Abhägigkeit vom Prozessortakt dokumentiert. Dort zeigt sich, dass auch die 65 nm Prozessoren ganzzahlige Teiler nutzen und sich daraus sehr ungünstige Speichertakte - insbesondere für DDR2-800 - ergeben.

CPU-Takt
in MHz
Speichertakt in MHz
200 266 333 400
1600 (90 nm) 200 266 320 320
1800 (90 nm) 200 257 300 360
1900 (65 nm) 190 238 317 380
2000 (90 nm) 200 250 333 400
2100 (65 nm) 191 263 300 350
2200 (90 nm) 200 244 314 366
2300 (65 nm) 192 256 329 383
2400 (90 nm) 200 266 300 400
2500 (65 nm) 192 250 313 357
2600 (90 nm) 200 260 325 371
2600 (65 nm) 200 260 325 371
2800 (90 nm) 200 255 311 400
3000 (90 nm) 200 250 333 375
3200 (90 nm) 200 267 320 400

Grün markierte Taktraten schöpfen den Speichertakt voll aus, schwarz markierte Taktraten weichen um 1 bis 8 Prozent vom Wunschtakt ab, ist die Abweichung größer als 8 Prozent, wurde der tatsächliche Speichertakt rot gekennzeichnet.

- Seite 2 -

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 3/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

Biostar TA690G AM2: Lieferumfang
Im Handel findet man das Biostar TA690G AM2 derzeit ab 75 Euro, für eine Micro-ATX Hauptplatine stellt dies die mittlere Preisklasse dar. Billiger sind Mainboards mit AMDs 690V Chipsatz, welche auf HDMI verzichtet und eine schwächere 3D-Leistung erzielt, sowie die Modelle auf Basis der ältere GeForce 6100 Lösungen von NVIDIA oder VIAs K8M890 - auch deren Grafikeinheiten verzichten auf HDMI und bieten zum Teil nicht einmal einen DVI-Ausgang. Biostar steckt das Zubehör in eine praktische Stofftasche, doch auch diese kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich der Hersteller auf das Notwendigste beschränkt:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Ein einzelnes Serial-ATA Kabel ist in Anbetracht von vier Anschlüssen etwas mager, zudem hätten wir uns über ein Bracket für die USB-Anschlüsse fünf bis zehn gefreut. Auf der Platine befinden sich zudem Abgriffe für eine serielle und eine parallele Schnittstelle, passende Anschlussbleche müssen allerdings hinzugekauft werden.

Biostar TA690G AM2: Anschlüsse
Werfen wir zunächst einen Blick auf das ATX-Anschlusspanel. Hier punktet das Biostar TA690G AM2 mit vier Ausgängen für Fernseher und Monitor: Es gibt einen analogen VGA-Anschluss, einen analogen TV-Ausgang sowie je einen digitalen DVI- und HDMI-Anschluss. Eine solche Vielfalt bietet derzeit nur AMDs 690G Chipsatz. Leider gibt es kein Firewire, keinen eSATA-Anschluss und auch keine digitalen Audioausgänge - wenn man einmal von HDMI absieht:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Biostar TA690G AM2: Layout
Biostar stattet sein TA690G AM2 (PCB V5.2) mit vier DIMM-Slots und vier Steckplätzen für Erweiterungskarten aus, dies sollte für die Mehrzahl der Anwender ausreichen. Die Steckkarten werden dabei wie folgt angeordnet:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Da der PCIe x16-Steckplatz recht nah an den DIMM-Slots sitzt, lassen sich Speichermodule nur schwer ein- und ausbauen, wenn das Mainboard mit einer längeren Grafikkarte bestückt wurde. Biostar nutzt die volle ATX-Breite und schiebt die Northbridge links neben den CPU-Sockel. Auf dieser befindet sich ein flaches Kühlprofil, welches auch ausladende CPU-Kühler nicht behindert. Ein Problem könnten jedoch die Speicherriegel darstellen, die sehr nahe an den CPU-Kühler kommen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Biostar platziert den ATX 24-Pin Stromanschluss rechts neben den Speicherslots, darunter befindet sich die ATA133- und die Floppy-Buchse. Den 4-Pin ATX +12V Anschluss finden wir in der oberen linken Ecke des Mainboards. Auf dem Biostar TA690G AM2 gibt es vier Lüfteranschlüsse: Ein 4-Pin Anschluss mit Pulsweitenmodulation sitzt oberhalb des CPU-Sockels, ein 3-Pin Anschluss links neben der Northbridge und zwei weitere 3-Pin Fan-Header sind am unteren Rand der Platine zu verorten.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Hier reiht Biostar auch die Abgriffe für LPT1, COM1, USB 2.0 fünf bis zehn und die Gehäuseanschlüsse auf. Rechts unten in der Ecke des PCB befinden sich zudem zwei Tastschalter, welche die Funktionen "Power" und "Reset" übernehmen - insbesondere zum Testen und zur Fehlersuche sind diese Schalter sehr praktisch.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der BIOS-Chip ist gesockelt, gleich unter dem BIOS finden wir vier Serial-ATA Anschlüsse und links daneben entdecken wir die passiv gekühlte Southbridge. Etwas weiter links sehen wir den CLEAR-CMOS Jumper und die BIOS-Batterie. Ein analoger und ein digitaler Audio-Ausgang wurden unterhalb des PCIe x1-Steckplatzes angeordnet. Folgende Chips erweitern die Funktionen des Chipsatzes:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Das Layout des Biostar TA690G AM2 ist gut gelungen und sollte mit aktueller Hardware keinerlei Probleme haben. Einige CPU-Kühler werden die beiden benachbarten Speicherslots blockieren, ansonsten ist es Biostar gelungen, typische Engstellen zu umschiffen. Wir vermissen allerdings einen Firewire-Controller und hätten uns über eSATA gefreut.

- Seite 3 -

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 4/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

Biostar TF7050M2: Lieferumfang
Im Handel konnten wir das Biostar TF7050M2 noch nicht finden, das Mainboard soll laut Hersteller genauso teuer sein wie das TA690G AM2. Identisch ist zumindest schon einmal der Lieferumfang, der auch beim TF7050M2 in einer praktischen Stofftasche steckt und ebenso mager ausfällt:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Wie gehabt: Ein einzelnes Serial-ATA Kabel finden wir in Anbetracht von vier Anschlüssen etwas mager und ein Bracket für die weiteren USB 2.0 Abgriffe hätte auch nicht geschadet. Auch auf dem TF7050M2 finden wir Header für eine serielle und eine parallele Schnittstelle, den entsprechenden Anschlussbleche sind jedoch optinales Zubehör.

Biostar TF7050M2: Anschlüsse
Das ATX-Anschlusspanel des TF7050M2 gleicht dem des TA690G AM2, lediglich der DVI-Ausgang wurde eingespart. Da die GeForce 7050 Grafikeinheit nur einen digitalen Ausgang bietet, fiel Biostars Wahl auf den multimedialeren HDMI-Ausgang. In der Praxis sollten sich daraus kaum Probleme ergeben, da man Adapter von HDMI auf DVI kaufen kann. Leider gibt es auch auf dem Biostar TF7050M2 kein Firewire, keinen eSATA-Anschluss und auch keine digitalen Audioausgänge:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Biostar TF7050M2: Layout
Die Platine des TF7050M2 (PCB V5.0) ist etwas schmaler als das TA690G AM2. Dies ermöglicht in erster Linie NVIDIAs platzsparendes 1-Chip-Design. Da die Southbridge wegfällt, kann Biostar den PCI-Express x1 Steckplatz nach oben holen und den PCI-Express x16 Slot eine Position nach unten verschieben. Hierdurch entsteht unterhalb des CPU-Sockels Platz für den passiv gekühlten Chipsatz und der CPU-Sockel selbst kann ein Stück nach links rücken, wo beim TA690G AM2 die Northbridge im Weg wäre.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Biostar kann auf diese Weise den Abstand zwischen CPU und DIMM-Slots sowie zwischen den DIMM-Slots und der Grafikkarte vergößern und damit zwei Engstellen des TA690G AM2 auflösen. Die Anordnung der Erweiterungskarten sieht wie folgt aus:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Allerdings hat das Layout des TF7050M2 auch Nachteile: So verlagert Biostar den 24-Pin ATX-Stromanschluss links unterhalb des CPU-Sockels, wodurch in vielen Gehäusen die Verkabelung erschwert wird. Die ATA133-Buchse bleibt zwar rechts neben den Speicherriegeln, doch der Floppy-Anschluss wandert an den unteren Rand der Platine. Eine sinnvolle Verkabelung ist nur möglich, wenn das Floppy-Kabel unter dem Mainboard entlanggeführt wird.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Auch beim TF7050M2 bietet Biostar vier Lüfterabgriffe an. Ein 4-Pin Anschluss mit Pulsweitenmodulation befindet sich zusammen mit einem 3-Pin Abgriff rechts neben der 24-Pin ATX-Strombuchse, ein 3-Pin Anschluss ist rechts neben den USB-Abgriffen zu verorten und ein dritter 3-Pin Fan-Header befindet sich am unteren Rand des Mainboards. Hier reiht der Hersteller zudem die Abgriffe für Audio, LPT1, Floppy und die Gehäuseanschlüsse auf. Rechts unten finden wir zudem wieder die beiden Tastschalter für "Power" und "Reset".


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der Abgriff für COM1 wurde zwischen den beiden 32-Bit PCI-Steckplätzen angeordnet. Rechts neben den Steckplätzen finden wir das gesockelte BIOS und die BIOS-Batterie, darunter reihen sich vier Serial-ATA Ports auf, unter dem vierten sitzt der CLEAR-CMOS Jumper. Oberhalb des BIOS befinden sich drei USB-Abgriffe für die Anschlüsse fünf bis zehn, auf den eflten und zwölften USB-Anschluss hat Biostar leider verzichtet. Bei den zusätzlichen Chips setzt Biostar auf die gleichen Modelle wie beim TA690G AM2:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Das Layout des Biostar TF7050M2 kann überzeugen und löst die Engstellen zwischen CPU und Arbeitsspeicher sowie zwischen Arbeitsspeicher und Grafikkarte elegant auf. Dafür hat der Hersteller allerdings den 24-Pin ATX-Stromanschluss und die Floppybuchse auf ungünstigere Positionen verschoben. Biostar führt die USB 2.0 Anschlüsse elf und zwölf nicht aus und verzichtet auf die Gigabit-LAN Funktionalität des Chipsatzes, stattdessen verbaut der Hersteller einen Gigabit-LAN Controller mit PCI-Express x1 Anbindung. Wir vermissen auch hier einen Firewire-Controller und hätten uns über eSATA gefreut.

- Seite 4 -

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 5/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

Biostar TA690G AM2: BIOS und Bugs
Als wir das Mainboard erstmals aufbauten, verwendete es das BIOS 309 und der Bildschirm blieb leider schwarz. Wir machten ein CLEAR-CMOS und wurden anschließend von einem Biostar-Logo begrüst, allerdings funktionierte unsere USB-Tastatur nicht und wir kamen nicht ins BIOS. Mit einer PS/2-Tastatur setzten wir den Test fort, fanden im BIOS allerdings keine Lüfterregelung und stießen zudem bei der Verwendung von vier Speicherriegeln auf Instabilitäten mit Memtest+. Daraufhin baten wir Biostar um ein BIOS Update und erhielten die Beta-Version 516.

Die Beta-Version 516 konnte einige Probleme beheben: Die USB-Tastaur wurde sofort erkannt, der Betrieb mit vier Speicherriegeln funktionierte stabil und im BIOS wurde die Lüfterregelung durch Pulsweitenmodulation aktiviert. Die Lüfterregelung erlaubt Werte zwischen 0 und 127: Bei 0 dreht unser Testlüfter bereits mit 1780 U/min, ab 25 erreicht er 2150 U/min. Das ist enttäuschend, da der Regelbereich des Lüfters zwischen 500 und 2200 U/min liegt. Während beide BIOS-Versionen die SPD-Timings unserer Speicherriegel sauber auslesen, ist jedoch nur das BIOS 309 bereit, manuelle Timings wie gewünscht umzusetzen.

Vor ein paar Tagen legte Biostar schließlich das BIOS 605 auf seinen Server. Am Regelbereich des Lüfters hat sich leider nichts geändert (1800-2150 U/min), ansonsten macht das neue BIOS jedoch einen ausgereiften Eindruck. Wir haben unseren abschließenden Test und die Benchmarks mit dem BIOS 605 durchgeführt und bewerten dieses als alltagstauglich. Auch Suspend-To-RAM (S3) funktionierte im Test einwandfrei.

Biostar TA690G AM2: Übertaktungsoptionen
Micro-ATX Mainboards boten in der Vergangenheit kaum Übertaktungs- und Tuning-Optionen, doch auch das hat sich geändert. Das Biostar TA690G AM2 bietet alle erdenklichen Übertaktungsoptionen und insbesondere beim Speichertuning übertrifft seine irrwitzige Vielfalt alle bisher getesteten Mainboards. Positiv fällt dabei auf, dass der Benutzer nur die Optionen per Hand einstellen muss, welche er auch ändern will. Die restlichen Optionen können automatisch ermittelt werden, wodurch sich das Risiko einer fehlerhaften Konfiguration deutlich reduziert.

CPU, Chipsatz und Spannung:

Arbeitsspeicher:

Biostar TF7050-M2: BIOS und Bugs
Auf dem Mainboard befand sich das BIOS 417, welches der Version 1.82 entspricht, welche Biostar derzeit als aktuelles Release Version anbietet. Auch das TF7050-M2 wollte mit unserer USB-Tastatur zunächst nichts zu tun haben, erst nach einem CLEAR-CMOS kamen wir ins BIOS. Dort gab es weder eine Lüftersteuerung, noch wurde unsere Festplatte, eine Maxtor MaxLine III 250 GB SATA, gefunden. Wir nahmen dieses Problem näher unter die Lupe und stellten fest, dass die Festplatte nur an den Serial-ATA Ports drei und vier erkannt wurde, allerdings nur bei einem Kaltstart. Nach einem Warmstart wurde die Festplatte an keinem der vier Anschlüsse gefunden. Als Memtest+ schließlich Fehler ausspuckte, legten wir das Mainboard beiseite und baten Biostar um ein neues BIOS.

Wir erhielten daraufhin das Beta BIOS 606, welches zumindest unsere Maxtor MaxLine III 250 GB an allen SATA-Anschlüssen erkannte. Allerdings ging die Festplatte nach Warmstarts auch regelmäßig wieder verloren. Mit der USB-Tastatur kam dieses BIOS etwas besser zurecht, für die Installtion von Windows mussten wir dennoch zu einem Modell mit PS/2-Anschluss greifen. Auch im BIOS verschwand die Tastatur gelegentlich, zuweilen gelangten wir ins BIOS, konnten in einem Menü Einstellungen vornehmen, machten eine kurze Notiz und danach reagierte die Tastatur nicht mehr. Ähnlich verhielt es sich mit der Lüftersteuerung: Mal konnten wir im BIOS die Lüftersteuerung für CPU- und Gehäuselüfter einstellen, dann war diese Option wieder verschwunden. Dabei war es gleichgültig, ob ein Lüfter angeschlossen war oder nicht. Die Speicherprobleme wurden weitgehend behoben, lediglich mit unseren DDR2-800 Riegeln von A-DATA treten sofort massive Fehler auf, so dass bereits die Installtion von Windows scheitert. Ein neuer, sehr nerviger Fehler, ist leider auch hinzu gekommen: Wenn wir das BIOS beenden und einen Neustart wünschen, schaltet sich das System ab. Wenn wir Windows neu starten wollen, schaltet sich das System ab. Wenn wir die Windows Startoptionen vor uns haben, die USB-Tastatur jedoch nicht reagiert und wir die Reset-Taste drücken, schaltet sich das System ab. Das tut unser System zwar nicht immer, aber ca. 70 Prozent der Neustarts werden mit einem Abschalten quittiert.

Das BIOS 417 war für unser Testsetup nicht zu gebrauchen, das BIOS 606 machte das Mainboard zwar stabiler, doch nie zuvor hatten wir eine derart unberechenbare BIOS-Version. Optionen die mal da sind, dann wieder nicht. Geräte die meist funktionieren, oft aber nicht. Neustarts, die zumeist im Abschalten enden: Das ist indiskutabel. Im Prinzip ist der Test für das Biostar TF7050-M2 an dieser Stelle bereits verloren, ein Mainboard mit solchen Macken können wir schlicht und einfach nicht empfehlen. Zumindest Suspend-To-RAM (S3) funktionierte im Test einwandfrei.

UPDATE 23.07.2007:
Wir haben von Biostar das Beta-BIOS 716 erhalten und die Problempunkte des TF7050-M2 mit diesem Update durchgetestet:

Mit dem BIOS 716 war es uns leider nicht mehr möglich, das Mainboard aus dem S3 Modus (Suspend-To-RAM) aufzuwecken. Selbste wenn wir auf zusätzliche USB-Geräte und Erweiterungskarten verzichteten, endete das Aufwachen grundsätzlich mit einem Bluescreen (Absturz).

Biostar TF7050-M2: Übertaktungsoptionen
Hinsichtlich der Übertaktungsoptionen ist das Biostar TF7050-M2 gut ausgestattet. Das BIOS entspricht weitgehend NVIDIAs Referenz-BIOS und bietet somit auch die gewohnten Auswahlmöglichkeiten:

CPU, Chipsatz und Spannung:

Arbeitsspeicher:

Wir können nicht nachvollziehen, warum NVIDIA die "CAS Latency" nicht zu den übrigen Speichereinstellungen packt. Wer die Latenzen manuell einstellen möchte, muss leider auch die Einstellungen der weiteren Speicherparameter per Hand vornehmen, da eine automatische Konfiguration der einzelnen Parameter nicht geboten wird. Biostar müssen wir zu wenig Transparenz bei seinen Übertaktungsoptionen vorwerfen. Bezeichnungen wie V6, V8 und V12 sind einfach nur nichtssagend und auch Beschreibungen wie "Extra Performance", "Extreme Performance" und "Extraordinary Performance" helfen nicht wirklich weiter. Wir werden diese Optionen im Kapitel "Übertakten" näher untersuchen.

- Seite 5 -

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 6/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

Biostar TA690G AM2: Speicherkompatibilität
Wir beginnen unseren Stabilitätstest mit der Überprüfung der Speicherkompatibilität. Vier verschiedene DDR2-800 Speicherpaare werden durch je fünf Durchläufe Memtest86+ geschickt.

Speicher MHz Timings Memtest86+
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
400@2,15V 4-4-3-10 2T stabil
Corsair TWIN2X2048-8500C5DF
2x 1 GByte
400@2,15V 4-4-3-10 2T stabil
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
400@1,95V 5-5-5-16 2T stabil
Adata M20EL6F3H4170A1E0Z
2x 512 MByte
400@1,95V 5-5-5-18 2T stabil

Das Biostar TA690G AM2 bereitet uns keine Probleme, also weiter mit der Vollbestückung. Mit vier Speicherriegeln schicken wir das Mainboard durch fünf weitere Durchläufe von Memtest86+:

Speicher MHz Timings Memtest86+
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
Corsair TWIN2X2048-8500C5DF
2x 1 GByte
400@2,15V 4-4-3-10 2T stabil
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
Adata M20EL6F3H4170A1E0Z
2x 512 MByte
400@1,95V 5-5-5-18 2T stabil

Auch diesmal gibt es keine Probleme. Es folgt nun der 24-Stunden Stresstest mit vier Speicherriegeln. Dazu verwenden wir Prime95 und Futuremark 3DMark2001SE, welche in der Dauerschleife laufen. Am Ende des Tests darf sich 3DMark2001SE nicht beendet haben und Prime95 keine Rechenfehler melden.

Speicher MHz Timings 24h Lasttest
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
Corsair TWIN2X2048-8500C5DF
2x 1 GByte
400@2,15V 4-4-3-10 2T stabil
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
Adata M20EL6F3H4170A1E0Z
2x 512 MByte
400@1,95V 5-5-5-18 2T stabil

Das Biostar TA690G AM2 ist ein stabiles Mainboard, das mit seinem aktuellen BIOS zudem sehr unproblematisch arbeitet. Wir haben keinen Grund zur Klage.

Biostar TF7050M2: Speicherkompatibilität
Kommen wir nun zum Biostar TF7050M2. Auch dieses Mainboard überprüfen wir zunächst auf seine Speicherkompatibilität. Vier verschiedene DDR2-800 Speicherpaare werden durch je fünf Durchläufe Memtest86+ geschickt.

Speicher MHz Timings Memtest86+
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
400@2,15V 4-4-3-10 2T stabil
Corsair TWIN2X2048-8500C5DF
2x 1 GByte
400@2,15V 4-4-3-10 2T stabil
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
400@1,95V 5-5-5-16 2T stabil
Adata M20EL6F3H4170A1E0Z
2x 512 MByte
400@1,95V 5-5-5-18 2T Fehler

UPDATE 23.07.2007:
Im Nachtest des Biostar TF7050M2 mit dem Beta-BIOS 716 war ein stabiler Betrieb mit A-DATAs DDR2-800 Arbeitsspeicher der M20EL6F3H4170A1E0Z Baureihe möglich. Hierbei legten wir 1,95 Volt an und benutzten Latenzen von 5-5-5-18 sowie eine Command-Rate von 2T.

Das Biostar TF7050M2 mag unsere Speicherriegel von A-DATA nicht und produziert mit diesen sofort Fehler. Daher haben wir die Bestückung mit vier Speicherriegeln ein wenig modifizieren müssen:

Speicher MHz Timings Memtest86+
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
Corsair TWIN2X2048-8500C5DF
2x 1 GByte
400@2,15V 4-4-3-10 2T stabil
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
Corsair TWIN2X2048-8500C5DF
2x 1 GByte
400@1,95V 5-5-5-16 2T stabil

Lassen wir den Speicher von A-DATA beiseite, läuft auch das Biostar TF7050M2 unproblematisch. Kommen wir nun zum 24-Stunden Stresstest mit vier Speicherriegeln. Hierzu verwenden wir Prime95 und Futuremark 3DMark2001SE, welche in der Dauerschleife laufen. Am Ende des Tests darf sich 3DMark2001SE nicht beendet haben und Prime95 keine Rechenfehler melden.

Speicher MHz Timings 24h Lasttest
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
Corsair TWIN2X2048-8500C5DF
2x 1 GByte
400@2,15V 4-4-3-10 2T stabil
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
Corsair TWIN2X2048-8500C5DF
2x 1 GByte
400@1,95V 5-5-5-18 2T stabil

Die anfäglichen Probleme mit der Vollbestückung hat das Biostar TF7050M2 zwar überwunden, doch mit einem von vier Speicherpaaren war kein Betrieb möglich. Hier sollte Biostar noch einmal nachbessern.

- Seite 6 -

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 7/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

Testumgebung
Für unseren Test verwendeten wir die folgende Hardware:

Im Rahmen der Benchmarks wurden die fett hervorgehobenen Komponenten verwendet.

Soundcheck
Beide Mainboards verwenden Realteks ALC888 7.1+2 Kanal High-Definition Audio-Codec, die Qualitätsmessungen sollten daher sehr ähnlich ausfallen. Die Vergleichswerte liefert uns das ASUS M2N32-SLI Deluxe, welches den 8-Kanal HD-Audio Codec ADI 1988B von Analog Devices nutzt:

RMAA 5.0: 24-Bit Asus
M2N32-SLI Deluxe
Biostar
TF7050M2
Biostar
TA690G AM2
Frequency response, dB
Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz
(geringere=besser)
+0,23;-0,08 +0,02;-0,05 +0.02;-0.05
Noise level, dBA
Eigen-Rauschpegel
(niedriger=besser)
-89,3 -84,7 -86,1
Dynamic range, dBA
Dynamik-Bereich
(größer=besser)
88,7 84,1 85,4
Total Harmonic Distortion
(Klirrfaktor) %
(niedriger=besser)
0,026 0,0055 0,023
Intermodulation
distortion, %
(niedriger=besser)
0,052 0,037 0,033
Stereo crosstalk, dB
Übersprechen
(niedriger=besser)
-88,6 -69,1 -71,5

Biostar erzielt auf beiden Mainboards gute bis sehr gute Werte, doch am Ende enttäuscht das Übersprechen der Stereokanäle. Dieses Problem hatte bisher so gut wie jedes Mainboard des taiwanesischen Herstellers und auch diesmal führt es zu einer deutlichen Abwertung: Der Klang ist gerade noch befriedigend. Schade.

USB 2.0-Performance
Mit HDTach 3.0.1.0 nehmen wir die Messung der USB 2.0-Performance vor. In einem externen USB 2.0-Case (Revoltec File Protector 3,5") befindet sich eine 3,5" Festplatte mit 40 GB und 7200 U/Min von IBM (IC35-L040), wir schließen diese via USB 2.0 an die Testkandidaten an und messen die Performance:

USB 2.0 - HDTach 3.0.1.0: Burstraten (Lesen)
ASRock ALiveSATA2
35.1
ASUS M2N32-SLI
35.1
Biostar TF7050M2
35.1
Foxconn K8T890
35.1
MSI K9N SLI
34.0
Biostar TA690G AM2
1 USB-Gerät
31.1
MSI K9A Platinum
31.1
Biostar TForce590 1.2
29.1
Biostar TForce590 1.0
26.3
Foxconn MCP61SM2MA
26.3
Biostar TA690G AM2
4 USB-Geräte
18.1

Während das Biostar TF7050M2 die maximale Leserate erzielt, sehen wir beim Biostar TA690G AM2 die mäßige Leistung, welche wir von der SB600 Southbridge gewohnt sind. Schließen wir mehrere USB-Geräte zugleich an, bricht der Datendurchsatz sogar noch weiter ein.

IDE-Performance
Mit HDTach 3.0.1.0 haben wir die IDE-Burstrate getestet. Folgende Festplatten kamen hierbei zum Einsatz:

ATA133 - HDTach 3.0.1.0: Burstraten (Lesen)
Foxconn MCP61SM2MA
NF405
122.6
ASRock ALiveSATA2
VT8237A
121.5
Foxconn K8T890
VT8237R Pro
120.8
Biostar TForce590 1.2
NF590SLI
118.9
Biostar TForce590 1.0
NF590SLI
118.9
MSI K9N SLI
NF590SLI
118.7
Biostar TF7050M2
NF630a
118.5
ASUS M2N32-SLI
NF590SLI
118.1
Biostar TA690G AM2
SB600
109.7
MSI K9A Platinum
SB600
105.8

Auch im ATA133-Betrieb ist NVIDIAs nForce 630a Southbridge deutlich performanter als AMD/ATis SB600. ATis Schwachstellen wurden von AMD übernommen und bisher noch nicht ausgebessert.

SATA - HDTach 3.0.1.0: Burstraten (Lesen)
ASRock ALiveSATA2
JMicron
144.2
Biostar TF7050M2
NF630a
137.5
MSI K9N SLI
NF590SLI
136.7
ASUS M2N32-SLI
NF590SLI
135.9
Biostar TForce590 1.2
NF590SLI
135.0
Biostar TForce590 1.0
NF590SLI
134.8
ASRock ALiveSATA2
VT8237A
134.6
Foxconn MCP61SM2MA
NF405
133.5
Biostar TA690G AM2
SB600
131.5
MSI K9A Platinum
SB600
128.1
ASUS M2N32-SLI
SiI
127.7
Foxconn K8T890
VT8237R Pro
124.7

Im Serial-ATA Betrieb ist der Rückstand der SB600 nicht ganz so groß, dennoch reicht es bei AMDs Southbridge nur für hintere Plätze. In Bezug auf den Datendurchsatz an PATA, SATA und USB ist NVIDIA seinem Mitbewerber eindeutig überlegen.

CPU-, Bus- und Speichertakt
Nicht immer treffen die Mainboardhersteller die Taktraten genau, recht häufig verrechnet man sich ein wenig nach oben, wodurch derart übertaktete Mainboards bei Leistungsmessungen einen Vorteil haben. Wie sieht es mit unserem Testkandidaten aus?

Biostar TA690G AM2:

Biostar TF7050M2:

Mainboard CPU-Takt
Soll=2000 MHz
OC
ASRock ALiveSATA2 1998,8 -0,060%
ASUS M2N32-SLI 2009,2 +0,460%
Biostar TA690G AM2 2000,0 +0,000%
Biostar TF7050M2 2000,0 +0,000%
Biostar TForce 590 SLI 2009,1 +0,455%
Foxconn K8T890M2AA 1998,8 -0,060%
Foxconn MCP61SM2MA 2009,2 +0,460%
MSI K9N-SLI 2010,3 +0,515%
MSI K9A Platinum 2010,0 +0,500%

Die beiden Micro-ATX Mainboards von Biostar treffen die gewünschte Taktrate perfekt, wir müssen die Ergebnisse daher nicht durch eine Korrekturrechnung schicken.

- Seite 7 -

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 8/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

CPU-Leistung (synthetisch)
Traditionell prüfen wir zunächst die mathematische Leistung des Prozessors mit synthetischen Benchmarks. Hierzu verwenden wir SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098):

SiSoft Sandra 2007.1098: Dhrystone ALU in MIPS; Whetstone iSSE3 in MFLOPS
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
14523
12263
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
14509
12250
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
14509
12249
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
14502
12247
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
14494
12248
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
14491
12235
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
14483
12233
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
14474
12215
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
14459
12208
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
14458
12221

AMDs hauseigener Chipsatz setzt sich auf dem Biostar TA690G AM2 gleich im ersten Test an die Spitze des Feldes, während das Biostar TF7050M2 mit NVIDIAs GeForce 7050 PV/nForce 630a Chipsatz im Mittelfeld abtaucht. Das Biostar TF7050M2 liegt dabei nur knapp vor dem Foxconn MCP61SM2MA mit NVIDIAs GeForce 6100/nForce 405 Chipsatz.

Ein zweiter Testlauf mit SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098) soll die Multimedia-Performance offenbaren:

SiSoft Sandra 2007.1098: Integer X8 iSSE4 in it/s; FloatingPoint X4 iSSE2 in it/s
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
37663
41008
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
37632
40967
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
37629
40972
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
37627
40920
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
37609
40950
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
37582
40912
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
37579
40919
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
37556
40728
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
37521
40853
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
37504
40832

Auch der zweite Testlauf zeigt, dass AMDs Prozessoren ihre Leistung am besten auf dem hauseigenen AMD 690G Chipsatz entfalten. Für das Biostar TF7050M2 bleibt hingegen nur der Platz im Mittelfeld - gleich hinter dem Foxconn MCP61SM2MA.

Ein zweites Gutachten über die CPU-Leistung holen wir von PC Wizard 2006.1.69 ein:

PC Wizard 2006.1.69: Dhrystone (ALU) in MIPS; Whetstone (FPU) in MFLOPS; Whetstone (SSE2) in MFLOPS
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
17160
6248
7996
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
16980
6181
7974
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
16887
6193
7990
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
16718
6210
7990
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
16678
6233
8040
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
16663
6230
8037
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
16313
6229
8057
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
16265
6118
7912
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
16111
6233
8040
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
15769
6196
7994

PC Wizard 2006.1.69 sieht das Biostar TA690G AM2 lediglich auf Platz 3, ganz knapp vor dem Biostar TF7050M2. Durch sein hohes Ergebnis im ALU-Testlauf setzt sich das Foxconn MCP61SM2MA auf Basis des NVIDIA GeForce 6100/nForce 405 Chipsatzes diesmal von seinem Nachfolger ab.

- Seite 8 -

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 9/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

Multithreaded (synthetisch)
PC Wizard 2006.1.69 kann die Performance im Multi-Threaded-Betrieb analysieren. Dabei wird zunächst nur ein Thread ausgeführt, danach zwei Threads parallel und schließlich vier Threads. Ausgegeben wird die Bearbeitungszeit pro Thread, niedrige Ergebnisse sind also besser:

PC Wizard 2006.1.69: 4 Threads in s; 2 Threads in s; 1 Thread in s
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
9.03
8.78
16.52
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
9.04
8.77
16.52
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
9.23
9.24
16.68
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
9.27
9.22
16.78
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
9.28
9.27
16.58
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
9.29
9.18
16.88
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
9.30
9.27
16.66
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
9.34
9.26
16.83
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
9.50
9.50
16.56
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
9.70
9.67
16.81

Wir nur ein CPU-Kern genutzt, schlagen sich Biostars TA690G AM2 und TF7050M2 recht gut. Verlasten wir die Arbeit auf beide Kerne, kann sich das AMD 690G basierende Mainboard im Mittelfeld halten, während NVIDIAs GeForce 7050 PV/nForce 630a zusammen mit seinem Vorgänger GeForce 6100/nForce 405 am Ende des Feldes zu finden ist.

Auch CPU RightMark Lite 2005 v1.3 bietet die Möglichkeit, eine Anwendung auf mehrere Threads zu verteilen und somit mehrere CPU-Kerne auszulasten. Dafür berechnet das Programm ein komplexes 3D-Gefüge mit 400 Objekten und 4 Lichtern, wir wählten das Modell 1. Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, größere Werte sind also besser. Wir sortieren nach der maximal erreichten Framerate:

CPU RightMark Lite 2005 v1.3: 4 Threads in fps; 2 Thread in fps; 1 Thread in fps
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
10.95
10.95
6.67
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
10.95
10.95
6.67
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
10.95
10.95
6.67
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
10.95
10.95
6.67
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
10.94
10.94
6.67
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
10.91
10.91
6.60
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
10.91
10.81
6.70
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
10.90
10.90
6.60
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
10.90
10.90
6.60
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
10.85
10.85
6.67

Bei CPU RightMark fällt die Framerate der beiden Micro-ATX Hauptplatinen von Biostar recht mager aus. Zusammen mit dem dritten Micro-ATX Mainboard, dem Foxconn WinFast MCP61SM2MA, bilden sie das Ende des Testfeldes.

Bevor wir uns dem Speicherdurchsatz zuwenden, betrachten wir noch einen letzten CPU-Test, welcher alle CPU-Kerne auslastet. Die Molecular Dynamics Simulation von ScienceMark 2.0 untersucht das thermodynamische Verhalten von Materialien anhand fester physikalischer Gesetze. Je schneller die Berechnung beendet ist, desto performanter ist die CPU. Die Resultate werden in Sekunden angegeben, niederigere Werte sind folglich besser:

ScienceMark 2.0 32-Bit Build 21032005: Molecular Dynamics in s
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
74.39
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
74.46
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
74.62
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
74.72
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
74.81
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
74.84
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
74.99
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
75.23
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
75.47
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
75.84

Molecular Dynamics ist da schon eher nach dem Geschmack der kleinen Platinen, hier finden wir alle drei in der oberen Hälfte des Feldes wieder. Diesmal zieht das Biostar TF7050M2 knapp am TA690G AM2 vom selben Hersteller vorbei, unweit dahinter sehen wir mit dem Foxconn MCP61SM2MA eine weitere Platine auf Basis eines integrierten Chipsatzes von NVIDIA.

- Seite 9 -

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 10/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

Datendurchsatz von Speicher und Cache
Zum Ausloten der Speicherbandbreite ziehen wir zunächst wieder SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098) heran:

SiSoft Sandra 2007.1098: Int Buff'd iSSE2 in MB/s; Float Buff'd iSSE2 in MB/s
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
7935
7913
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
7884
7773
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
7800
7867
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
7755
7686
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
7682
7672
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
7674
7648
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
7664
7673
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
6486
6460
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
5929
5903
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
5800
5774

Der Speicherdurchsatz fällt bei allen drei Micro-ATX Mainboards sehr mager aus. Obwohl die Grafikeinheiten deaktiviert wurden, der Speicher mit 400 MHz (DDR2-800) taktet und die richtigen Latenzen gesetzt wurden, fehlen zwischen 1500 und 2000 MByte/s auf die Spitze. Die beiden Mainboards mit integrierten Chipsätzen von NVIDIA - Biostar TF7050M2 und Foxconn MCP61SM2MA - enttäuschen auf ganzer Linie und fallen sogar deutlich hinter Biostars TA690G AM2 auf Basis des AMD 690G Chipsatzes zurück, dass sich in diesem Testlauf ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckert.

UPDATE 23.07.2007:
Beim Test des AMD Athlon 64 X2 3800+ EE SFF zeigte sich, dass beide Mainboards mit Prozessoren, die lediglich 2x 512 KByte L2-Cache bieten, einen deutlich höheren Speicherdurchsatz generieren. Beim TA690G AM2 konnten wir immerhin 7300 MB/s messen, das TF7050M2 brachte es auf 6800 MB/s. Damit befinden sich die beiden Hauptplatinen zwar auch weiterhin am Ende des Testfeldes, doch immerhin halten sie nun den Anschluss.

Mit ScienceMark 2.0 versuchen wir festzustellen, wie schnell die Zugriffe auf den L1- und L2-Cache erfolgen, zudem messen wir auch den Speicherdurchsatz ein zweites Mal:

ScienceMark 2.0 32-Bit Build 21032005: Memory in MB/s; L2 Cache in MB/s; L1 Cache in MB/s
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
6976
7271
23043
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
6971
7274
22855
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
6915
7273
23023
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
6283
7272
22826
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
5975
7222
22909
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
5946
7282
22843
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
5828
7220
22814
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
5586
7274
22993
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
4979
7280
22963
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
4857
7273
22982

Auch im Speichertest von ScienceMark 2.0 sehen wir die drei Micro-ATX Mainboards am Ende des Testfeldes und selbst die Reihenfolge ist identisch.

- Seite 10 -

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 11/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

Primzahlen und Pi
Die schnelle Fourier-Transformation (FFT) ist ein Algorithmus, welcher zur Berechnung von Primzahlen genutzt wird. Wir verwenden Prime95 v24.14 im Benchmark-Modus, um die Rechenleistung der CPU zu untersuchen. Die Resultate werden in Millisekunden angegeben, kleinere Werte sind also besser:

Prime95 v24.14 - 10 Iterationen mit 4096K FFT Länge: in ms
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
220.97
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
220.99
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
221.02
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
221.04
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
221.20
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
221.32
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
221.52
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
221.62
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
221.71
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
221.72

Bei der Berechnung der Primzahlen erreicht das Biostar TA690G AM2 den dritten Platz, das NVIDIA basierende Biostar TF7050M2 findet sich zwei Plätze dahinter und diesmal deutlich vor dem Foxconn MCP61SM2MA.

Und was passiert, wenn wir die Nachkommstellen von Pi berechnen?

Super PI 1.1e, 1M Stellen: Dauer in s
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
40
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
40
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
40
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
40
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
40
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
40
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
40
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
40
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
40
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
40

Bei der Berechnung der Zahl PI gibt es einen Gleichstand.

In den CPU-lastigen Benchmarks können die Micro-ATX Mainboards gut mithalten und finden sich zeitweise sogar ganz vorne im Testfeld. Allerdings ist ein Grund für die hohe CPU-Leistung der niedrigere Speicherdurchsatz, unter dem insbesondere die Platinen mit integrierten Chipsätzen von NVIDIA leiden. Bei speicherlastigen Testläufen finden wir die kompakten Mainboards daher leider nur unter "ferner liefen".

- Seite 11 -

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 12/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

Raytracing und Rendering
Die frei erhältliche Raytracing-Software POV-Ray unterstützt in der aktuellen Beta-Version 3.7 13a mehrere CPU-Kerne. Wir lassen das offizielle Benchmarkscript zweimal laufen: Zunächst als ein Thread, danach multi-threaded.

Wir sortieren anhand der höchsten Punktzahl, höhere Werte sind besser:

Povwin 3.7 beta 13a Benchmark: Multi Thread in PPS; Single Thread in PPS
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
572
288
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
570
288
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
569
289
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
569
288
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
568
288
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
567
287
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
566
290
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
566
290
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
564
289
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
556
287

Bei Povwin 3.7 beta 13a erobert das Biostar TF7050M2 den zweiten Platz, auf platz vier finden wir das Biostar TA690G AM2. Beide Mainboards zeigen in diesem Test eine gute Performance, sowohl bei der Nutzung eines als auch beider Kerne.

Mit Cinebench in der aktuellen Version 9.5 kann die Leistung des Computers im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Anwendung Cinema 4D von MAXON bewertet werden.

Wir wählen den Rendering-Test, welcher auf einem oder mehreren CPU-Kernen ausgeführt werden kann. Höhere Werte spiegeln eine höhere Leistung wieder:

Cinebench Version 9.5 Rendering: X CPUs in CB-CPU; 1 CPU in CB-CPU
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
556
299
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
556
297
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
556
296
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
554
297
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
554
297
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
552
297
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
551
297
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
551
296
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
550
299
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
542
295

Das Biostar TA690G AM2 erzielt beim Rendering-Test von Cinebench 9.5 das zweitbeste Ergebnis, zwei Plätze dahinter finden wir das Biostar TF7050M2 punktgleich mit dem MSI K9A Platinum.

- Seite 12 -

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 13/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

Kompression und mp3-Encoding
7-Zip ist eine kostenlose Kompressionssoftware, die gegenüber vielen Mitbewerbern einen entscheidenden Vorteil hat: Sie ist multi-threaded programmiert und kann mehrere CPU-Kerne nutzen. Ein eingebautes Benchmark-Tool schätzt die Leistung des Prozessors ab:

7-Zip 4.42 Benchmark: Multi Thread in MIPS; Single Thread in MIPS
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
2681
1827
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
2679
1900
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
2672
1859
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
2655
1898
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
2647
1862
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
2646
1864
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
2646
1863
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
2645
1859
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
2634
1830
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
2626
1853

Der Packer 7-Zip reagiert deutlich auf den Speicherdurchsatz, doch dies zeichnet sich beim integrierten Benchmark-Tool eigentlich nur bei Verwendung eines einzelnen Kernes ab. Nutzen wir beide Kerne, findet sich sogar das Foxconn MCP61SM2MA mit seinem ausgewiesen niedrigen Speicherdurchsatz an der Spitze des Feldes. Also machen wir doch lieber einen Praxistest und packen das 451 MByte große Multiplayer-Demo von F.E.A.R. als .7z-Datei mit normaler Kompressionsrate. Gemessen wird in Sekunden, geringere Werte sind also besser:

7-Zip 4.42 - 451 MByte packen: Multi Thread in s; Single Thread in s
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
150
265
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
152
267
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
156
266
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
156
271
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
159
269
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
160
272
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
169
286
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
171
282
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
171
287
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
171
288

Bisher war 7-Zip immer ein Fels in der Brandung und quittierte eine niedrige Speicherperformance mit schlechten Resultaten beim Packen. Doch diesmal ärgert uns die Software und sieht die Biostar Mainboards TA690G AM2 und TF7050M2 in der oberen Hälfte unseres Testfeldes. Das Foxconn MCP61SM2MA wird hingegen abgestraft und landet auf dem letzten Platz.

Als nächstes testen wir die Leistung beim mp3-Encoding. Wir verwenden hierfür Lame 3.98a6 in Verbindung mit PC Wizard 2006.1.69 und komprimieren eine 60 MByte große WAV-Datei. Gemessen wird in Sekunden, niedrige Werte sind somit besser:

PC Wizard 2006.1.69: Normale Qualität in s
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
25.23
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
25.25
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
25.25
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
25.25
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
25.26
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
25.26
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
25.26
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
25.29
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
25.31
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
25.46

Der Encoder Lame interessiert sich nicht für den Speicherdurchsatz. Die beiden Micro-ATX Hauptplatinen Biostar TA690G AM2 und TF7050M2 finden sich auf den Plätze drei und vier, kurz dahinter folgt das Foxconn MCP61SM2MA.

- Seite 13 -

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 14/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

Video-Encoding
Betrachten wir nun zwei Video-Encoding-Benchmarks. Zunächst werden wir eine 455 MByte große AVI-Datei (huffyuv lossless Codec) mit TMPGEnc 2.512.52.161 ins DVD-Format (PAL) umwandeln. Wir verwenden hierbei die höchste Qualitätsstufe.

Das Ergebnis wird in Sekunden gemessen, kleinere Werte spiegeln eine höhere Leistung wieder:

TMPGEnc 2.512.52.161 - DVD PAL, Highest Quality: in s
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
246
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
249
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
251
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
254
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
257
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
258
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
262
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
264
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
267
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
268

Beim Videoencoder TMPGEnc finden sich die beiden Micro-ATX Mainboards von Biostar im Mittelfeld wieder. Nun wandeln wir das selbe Quellvideo ein zweites Mal um, diesmal mit dem Windows Media Encoder 9.

Die Zieldatei im WMV-Format soll hochwertige 5384 kbit/s haben. Abermals messen wir die Sekunden, so daß kürzere Zeiten die bessere Leistung angeben:

Windows Media Encoder 9 - WMV 5384 kbit/s: in s
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
819
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
822
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
825
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
826
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
826
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
826
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
835
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
837
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
839
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
854

Im oberen Mittelfeld hat sich ein Quartett aus Hauptplatinen des Herstellers Biostar versammelt. Obwohl der Speicherdurchsatz der beiden Micro-ATX Modelle nicht optimal ist, können sie auch in diesem Testlauf überzeugen.

- Seite 14 -

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 15/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

3DMark06 und F.E.A.R.
Für die 3D-Tests der beiden Micro-ATX Mainboards von Biostar verwenden wir eine MSI RX850XT-PE VT2D256E mit ATis Catalyst 7.6, DirectX 9 befindet sich auf dem Stand von Juni 2007. Die anderen Mainboards wurden mit dem Catalyst 6.6 getestet, doch da sich AMDs aktueller Chipsatztreiber nicht sonderlich mit dem veralteten Grafiktreiber verträgt, mussten wir an dieser Stelle improvisieren.

Die Aussagekraft von Futuremarks 3DMark06 v102 konzentriert sich auf die Grafikkarte, die CPU spielt eine untergeordnete Rolle. Dennoch wollen wir das Ergebnis der Vollständigkeit halber aufführen:

Futuremark 3DMark06 v102
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
2312
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
2311
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
2309
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
2306
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
2302
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
2300
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
2294
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
2289
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
2287
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
2285

Dass die beiden Micro-ATX Mainboards von Biostar in diesem Test so gut abschneiden, mag zum Teil daran liegen, dass beim Test dieser beiden Mainboards das Catalyst 7.6 Treiberpaket zum Einsatz kommt. Das Ergebnis ist jedenfalls überzeugend.

Kommen wir nun zum 3D-Shooter F.E.A.R.:

Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, höhere Werte sind besser:

F.E.A.R. 1280x960; 4xAA + 8xAF: in fps
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
42
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
42
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
42
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
42
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
40
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
40
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
40
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
40
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
39
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
39

Bei F.E.A.R. liegen die Premium-Chipsätze von NVIDIA an der Spitze, es folgen die Mainboards auf AMD/ATi und VIA Basis, am Ende des Feldes finden wir die beiden integrieten Chipsätze von NVIDIA. Ordnung muss sein.

- Seite 15 -

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 16/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

UT2004 und Riddick
Unreal Tournament 2004 ist zwar schon ein wenig älter, aber immer noch ein guter Leistungsindex.

Abermals geben wir die Frames pro Sekunde an:

UT2004 (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / High Image Quality / 16 Bots / AS Convoy UT2): in fps
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
61.61
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
60.56
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
60.54
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
60.17
Biostar TForce590 1.0
DDR2-800 2T
60.11
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
59.59
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
59.36
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
59.19
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
58.98
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
58.94

Bei Unreal Tournament 2004 liegen unsere beiden Probanten im hinteren Mittelfeld.

Zuletzt lassen wir "The Chronicles of Riddick" laufen, einen weiteren 3D-Shooter.

Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben:

The Chronicles of Riddick (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / PS2.0 / No Sound / Sodini01): in fps
Biostar TF7050M2
DDR2-800 2T
56.25
Biostar TA690G AM2
DDR2-800 2T
55.42
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
53.01
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
52.81
ASRock ALiveSATA2
DDR2-800 2T
52.78
Foxconn MCP61SM2MA
DDR2-800 2T
52.77
Foxconn K8T890
DDR2-800 2T
52.70
Biostar TForce590 1.2
DDR2-800 2T
52.52
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
52.38
MSI K9A Platinum
DDR2-800 2T
52.27

Betrachten wir die Resultate von "The Chronicles of Riddick", so lassen diese sich nur mit den unterschiedlichen Versionen des Grafiktreibers erklären. Die einzelnen Ergebnisse sind daher leider nicht miteinander vergleichbar.

- Seite 16 -

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 17/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

UPDATE 23.07.2007: Videobeschleunigung
Ein kurzer Test der Videobeschleunigung sorgte für Verwunderung. Wir verwendeten die HD-Videos Step Into Liquid sowie den Trailer zum Kinofilm Terminator 2, beide lagen im Windows Media Video 9 Format mit einer Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten (720p) vor. Die Grafikeinheit des AMD 690G Chipsatzes gab das Video sowohl mit PowerDVD Ultra 7.3 als auch mit dem Windows Media Player 11 fehlerhaft wieder: Es wurden die falschen Farben verwendet, so dass man den Eindruck hatte, einen Aufklärungsfilm über Drogen zu sehen. Es war dabei unerheblich, ob die Videobeschleunigung aktiviert war oder nicht. Die CPU-Last schwankte im Test zwischen 37 und 55 Prozent, auch hierauf hatte die Videobeschleunigung keinen Einfluss. Die GeForce 7050 Grafikeinheit hatte keine Probleme bei der Wiedergabe der beiden Dateien, sie wurden ohne Ruckeln oder Farbfehler abgespielt. Allerdings scheint auch bei NVIDIA keine Videobeschleunigung aktiv zu sein, denn egal ob wir diese Funktion aktivierten oder nicht, pendelte die CPU-Last zwischen 35 und 55 Prozent hin und her. Die vollmundigen Werbeversprechen entpuppen sich - zumindest unter Windows XP - leider nur als heiße Luft.

3D-Leistung IGP: 1280x1204
Obwohl beide Chipsätze eine DirectX 9 Grafikeinheit beinhalten, eignet sich diese nicht für aktuelle Spiele. Auf der CeBIT 2007 bestand AMD uns gegenüber zwar auf dem Standpunkt, dass die Mehrzahl der Spieler mit Chipsatzgrafik spiele und diese auch für die gängigen Spiele ausreiche, doch wir müssen den Marketingabteilungen von AMD und NVIDIA an dieser Stelle in die Suppe spucken. Unsere Testsläufe waren nicht mehr als Slideshows und selbst bei minimalen Auflösungen und ohne Kantenglättung sind Titel wie F.E.A.R., The Chronicles of Riddick oder S.T.A.L.K.E.R. schlicht und einfach unspielbar.

Von einer modernen Grafikeinheit erwarten wir eine 3D-Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten, vierfache Kantenglättung und eine achtfache anisotrophe Filterung. Betrachten wir die Chipsätze im Vergleich zu einer zwei Jahre alten Grafikkarte:

Futuremark 3DMark06 v102
Biostar TA690G AM2
Radeon X850XT-PE
2311
Biostar TF7050M2
Radeon X850XT-PE
2309
Foxconn MCP61SM2MA
Radeon X850XT-PE
2285
Biostar TF7050M2
IGP
295
Biostar TA690G AM2
IGP
204
Foxconn MCP61SM2MA
IGP
204

F.E.A.R. 1280x960; 4xAA + 8xAF: in fps
Biostar TA690G AM2
Radeon X850XT-PE
40
Biostar TF7050M2
Radeon X850XT-PE
39
Foxconn MCP61SM2MA
Radeon X850XT-PE
39
Biostar TA690G AM2
IGP
1
Foxconn MCP61SM2MA
IGP
1
Biostar TF7050M2
IGP
0

UT2004 (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / High Image Quality / 16 Bots / AS Convoy UT2): in fps
Biostar TA690G AM2
Radeon X850XT-PE
59.59
Biostar TF7050M2
Radeon X850XT-PE
59.19
Foxconn MCP61SM2MA
Radeon X850XT-PE
58.94
Biostar TF7050M2
IGP
6.33
Biostar TA690G AM2
IGP
5.61
Foxconn MCP61SM2MA
IGP
0.00

The Chronicles of Riddick (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / PS2.0 / No Sound / Sodini01): in fps
Biostar TF7050M2
Radeon X850XT-PE
56.25
Biostar TA690G AM2
Radeon X850XT-PE
55.42
Foxconn MCP61SM2MA
Radeon X850XT-PE
52.77
Biostar TF7050M2
IGP
1.60
Foxconn MCP61SM2MA
IGP
1.37
Biostar TA690G AM2
IGP
0.81

Während die Frameraten bei Riddick und F.E.A.R. einem gemütlichen Dia-Abend gleichen, kann man beim betagten UT2004 zumindest noch Bewegungen wahrnehmen. Für die aktuellen Ansprüche von Computerspielern sind beide Chipsätze nicht geeignet. Doch was passiert, wenn wir die Auflösung reduzieren?

- Seite 17 -

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 18/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

3D-Leistung IGP: 640x480
Eine Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten ist sicherlich nicht mehr zeitgemäß, doch vielleicht bringen unsere Chipsätze zumindest mit dieser Einstellung eine annehmbare Leistung. Zudem werden wir auf Kantenglättung und anisotrophe Filterung verzichten.

F.E.A.R. 640x480 / AA: - / AF: -: in fps
Biostar TF7050M2
IGP
12
Biostar TA690G AM2
IGP
11
Foxconn MCP61SM2MA
IGP
9

Die durchschnittliche Framerate liegt bei F.E.A.R. nun zwischen 9 und 12, man sieht also, dass sich etwas bewegt, mehr aber auch nicht. Schauen wir uns doch einmal UT2004 an, immerhin hat dieses Spiel schon gut drei Jahre auf dem Buckel:

UT2004 (640x480 / AA: - / AF: - / High Performance / 12 Bots / AS Convoy UT2): in fps
Biostar TF7050M2
IGP
70.22
Foxconn MCP61SM2MA
IGP
65.35
Biostar TA690G AM2
IGP
41.51

Ältere Spiele sind bei niedrigen Auflösungen durchaus spielbar. Von Grafikpracht kann man hier zwar nicht mehr sprechen, doch zumindest mit den NVIDIA Chipsätzen läuft UT2004 recht flüssig. Und was ist mit "The Chronicles of Riddick"?

The Chronicles of Riddick (640x480 / AA: - / AF: - / PS2.0 / No Sound / Sodini01): in fps
Biostar TF7050M2
IGP
21.10
Foxconn MCP61SM2MA
IGP
19.77
Biostar TA690G AM2
IGP
0.82

Bei diesem Spiel nähern sich die NVIDIA Chipsätze der Spielbarkeit, doch es reicht noch nicht ganz. Bei AMDs 690G ist hingegen Hopfen und Malz verloren, wir sehen abermals nur eine Dia-Show. Wer mit onboard Grafik spielen möchte, trifft eine ganz schlechte Wahl. Die etwas bessere der ganz schlechten Alternativen ist jedoch eindeutig NVIDIAs GeForce 7050.

Der Stromverbrauch
Bevor wir die beiden Mainboards übertakten, messen wir zunächst noch den Stromverbrauch. Im IDLE-Betrieb ohne Last wird die Stromspartechnik Cool'n'Quiet verwendet. Takt und CPU-Spannung werden wie gewünscht abgesenkt:

Biostar TA690G AM2:

Biostar TF7050M2:

Das Mainboard wurde hierzu mit zwei Mushkin 1 GByte DDR2-800 Speicherriegeln und dem CPU-Kühler CoolerMaster Susurro bestückt, als Netzteil kam das (völlig überdimensionierte) be quiet! BQT P6 520 Watt zum Einsatz. Als Laufwerke wurden eine Maxtor MaxLine III 250 GB SATA-Festplatte, ein DVD-ROM von Toshiba sowie eine Floppy verwendet. Die Last wurde mit Prime 95 sowie 3DMark2001SE erzeugt:

Stromverbrauch in Watt, niedrigere Werte sind besser
Biostar TF7050M2
IDLE
46
Biostar TA690G AM2
IDLE
49
Foxconn MCP61SM2MA
IDLE
49
Biostar TF7050M2
Last
107
Biostar TA690G AM2
Last
114
Foxconn MCP61SM2MA
Last
117

Das Biostar TF7050M2 ist das sparsamste Mainboard in diesem Vergleich, insbesondere unter Last kann es sich von seinen Mitbewerbern absetzen. Entscheidend für den Stromverbrauch sind neben dem Chipsatz vor allem die Spannungswandler. Unsere Test-CPU hat eine TDP von 89 Watt, in Verbindung mit einem 65 Watt Prozessor kommt man bereits deutlich unter 100 Watt, das ist sehr erfreulich und führt aktuelle Netzteile ad absurdum.

- Seite 18 -

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 19/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

Overclocking-Praxis: Biostar TA690G AM2
Zunächst werden wir uns die drei vordefinierten Profile V6, V8 und V12 ansehen. Was verbirgt sich in der Praxis hinter "Extra Performance", "Extreme Performance" und "Extraordinary Performance"?

Biostar übertaktet die CPU und die HyperTransport Anbindung um 10, 15 bzw. 20 Prozent. Um dies zu ermöglichen, wird der Speichertakt herabgesetzt, doch da die 1T Command Rate verwendet wird, entpuppt sich der V12-Betrieb nur als leidlich stabil. Beim manuellen Übertakten wählen wir einen noch niedrigeren Speichertakt und können Windows sogar mit 2750 MHz noch starten, doch leider meldet Prime95 Fehler. Mit 2660 MHz läuft das System hingegen stabil:

Das Biostar TA690G AM2 zeigt ein brauchbares Übertaktungsresultat und auch die vordefinierten Profile wurden sinnvoll abgestimmt.

Overclocking-Praxis: Biostar TF7050M2
Auch auf dem Biostar TF7050M2 probieren wir zunächst die drei vordefinierten Profile V6, V8 und V12 aus:

Der V6-Betrieb des Biostar TF7050M2 entspricht dem V8-Modus des Biostar TA690G AM2, allerdings mit stärker reduziertem Speichertakt. Welche Taktraten bei V8 und V12 angelegt werden, können wir leider nicht nachvollziehen, da das Mainboard mit diesen Optionen nicht startet. Legen wir selber Hand an, so erreichen wir maximal 2750 Mhz:

Im Gegensatz zum TA690G AM2 machen die vordefinierten Profile des Biostar TF7050M2 kaum Sinn, bei der manuellen Übertaktung kann das Mainboard hingegen überzeugen und erreicht einem um 90 MHz höheren Prozessortakt.

Overclocking-Praxis: Benchmark
Nun stellt sich noch die Frage, wie sich die Taktsteigerung auf die Benchmarks auswirkt. Befragen wir TMPEGEnc:

TMPGEnc 2.512.52.161 - DVD PAL, Highest Quality: in s
Biostar TF7050M2
2750MHz/DDR2-688 2T
191
Biostar TA690G AM2
2660MHz/DDR2-665 2T
200
Foxconn MCP61SM2MA
2657MHz/DDR2-664 1T
206
Biostar TF7050M2
2000MHz/DDR2-800 2T
257
Biostar TA690G AM2
2000MHz/DDR2-800 2T
258
Foxconn MCP61SM2MA
2000MHz/DDR2-800 2T
264

Mit diesen Resultaten können die Micro-ATX Hauptplatinen durchaus mit ausgewachsenen ATX-Mainboards mithalten, bzw deren Ergebnisse sogar übertreffen.

- Seite 19 -

Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 20/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
Zur HTML-Ansicht

Fazit: Biostar TA690G AM2
Mit dem TA690G AM2 liefert Biostar ein schnelles und stabiles Mainboard im Micro-ATX Format ab, das sehr umfangreiche Tuningoptionen bietet und sich passabel übertakten lässt. Mit der aktuellen BIOS-Version arbeitet das Mainboard problemlos und zuverlässig, Biostar verwirklicht ein durchdachtes Platinenlayout und auch qualitativ hinterlässt die Hauptplatine einen guten Eindruck. Das Highlight dieses Mainboards ist sicherlich die Anschlussvielfalt der Grafikeinheit, welche neben VGA, TV-Ausgang und DVI auch HDMI bietet. AMD ermöglicht die digitale Ausgabe auf zwei Bildschirmen sowie eine maximale Auflösung von 2048 x 1536 Bildpunkten, via HDMI werden zudem nicht nur Video-, sondern auch 5.1 Audio-Signale ausgegeben - das bietet derzeit kein anderer Chipsatz. Dank HDCP ist dieses Mainboard für die digitale Wiedergabe kopiergeschützter Blu-ray und HD-DVD Medien geeignet, das Biostar TA690G AM2 ist somit eine sehr gute Grundlage für einen Heimkino-PC.

Wie zu erwarten ist die 3D-Leistung sehr schwach. AMDs Chipsatz fällt zudem bei der ATA133- und Serial-ATA-Übertragungsrate hinter die Mitbewerber zurück. Der Datendurchsatz am USB-Anschluss ist mäßig, werden mehrere Geräte angeschlossen, bricht er nochmals deutlich ein. Biostar hat die HD-Audio Funktionalität recht gut implementiert, lässt am Ende aber wichtige Punkte aufgrund des Übersprechens der Stereokanäle liegen. Wir vermissen auf dem Mainboard Firewire, eSATA sowie digitale Audioausgänge. In Anbetracht eines aktuellen Straßenpreises von 75 Euro werten wir das Biostar TA690G AM2 mit "Gut".


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...




Fazit: Biostar TF7050M2
Das aktuelle BIOS des Biostar TF7050M2 mochte weder unsere USB-Tastatur noch unsere Festplatte, zudem gab es Instabilitäten bei der Bestückung aller vier Speicherslots. Wir haben unseren Test daraufhin mit einem Beta-BIOS fortgesetzt, welches zumindest mit drei von vier DDR2-800 Speicherpaaren zurecht kam, sich ansonsten aber völlig unberechenbar verhielt. Ein Neustart aus Windows, dem BIOS oder per Reset-Schalter wurde in 70 Prozent der Fälle als Abschalten interpretiert. Unsere USB-Tastatur war zuweilen da, dann wieder nicht, ab und an verschwand sie während wir im BIOS Einstellungen vornahmen. Unsere Festplatte wurde zumeist gefunden, aber leider nicht immer. Nach Warmstarts war sie zumeist verschwunden.

Das Biostar TF7050M2 hat durchaus Potential: Die GeForce 7050 Grafikeinheit bietet zumindest bei niedrigen Auflösungen für alte Spiele eine ausreichende Leistung und ist der Radeon X1250 deutlich überlegen. NVIDIA unterstützt zwar die Ausgabe auf zwei Bildschirme, dabei ist jedoch nur eines der Signale digital. Biostar hat auf einen DVI-Anschluss verzichtet und neben VGA und TV-Ausgang eine HDMI-Buchse implementiert. Der digitale Kopierschutz HDCP wird hierbei unterstützt. Die maximale Auflösung fällt mit 1920 x 1440 Bildpunkten geringer aus als bei AMD. Auf dem Papier bietet die nForce 630a Southbridge zwölf USB 2.0-Anschlüsse, doch Biostar führt lediglich zehn dieser Ports aus. Auch beim Gigabit-LAN Controller meidet Biostar die Lösung des Chipsatzes und greift zu einem Controller von Realtek. Die HD-Audio Qualität entspricht der des TA690G AM2 und auch auf dem TF7050M2 ist das Übersprechen der Stereokanäle deutlich zu hoch. Bei der ATA133-, Serial-ATA- und USB 2.0-Performance kann NVIDIA hingegen überzeugen und liefert sehr gute Resultate. Aufgrund der Probleme mit dem aktuellen BIOS können wir das Biostar TF7050M2 zur Zeit leider nicht empfehlen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...




Unser Dank gilt:

- Seite 20 -
© copyright 1998-2019 by Dipl.-Ing. Michael Doering
www.Au-Ja.de / www.Au-Ja.org / www.Au-Ja.com / www.Au-Ja.net ist eine Veröffentlichung von Dipl.-Ing. Michael Doering.
Alle Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber. Alle Inhalte spiegeln die subjektive Meinung der jeweiligen Autoren wieder und sind geistiges Eigentum dieser Autoren. Alle Angaben sind ohne Gewähr! Wir setzen bei Nutzung unserer Publikation ausdrücklich die Verwendung des gesunden Menschenverstandes voraus. Sollten Sie mit dieser Voraussetzung nicht einverstanden sein, verstoßen sie gegen unsere Nutzungsbedingungen! Die Verwendung jeglicher Inhalte - auch auszugsweise - ist nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Genehmigung erlaubt. Die Nutzung kurzer Ausschnitte für Nachrichten-Ticker ist hiervon ausdrücklich ausgenommen! Die geheimdienstliche Erfassung und Verarbeitung dieser Internetseite ist strengstens untersagt!
Sollten Ihnen über Hyperlink verknüpfte externe Inhalte auffallen, welche mit der deutschen oder europäischen Rechtssprechung in Widerspruch stehen, bitten wir um eine kurze Meldung. Kommentare und Hinweise zu rechtswidrigen Inhalten unseres lokalen Angebotes sind natürlich ebenfalls erwünscht. Weitere Informationen finden Sie im Impressum!

www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-am2mainboardsVII-print.phtml