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AMDs Kraftzwerge - 7 APUs unter 50 Euro im Leistungsvergleich

Autor: doelf - veröffentlicht am 23.06.2014
s.16/16
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Fazit

Wir sind nun am Ende unseres Tests angekommen und müssen aus der Vielzahl von Messergebnissen sinnvolle Empfehlungen herausdestillieren. Da die beiden Plattformen sehr unterschiedlich ausgerichtet sind, fällt der Vergleich nicht ganz einfach. Doch bevor wir ins Detail gehen, möchten wir AMD ein Lob für die gesockelten Kabinis aussprechen. Diese Plattform ist herrlich unkompliziert, erfrischend und eine echte Bereicherung für den Markt!
AMD Sempron 3850: Bedingt empfehlenswert
Im Preisbereich zwischen 30 und 35 Euro tummeln sich A4-4000, A4-5300, A4-6300 und Sempron 3850. Obwohl der Sempron 3850 vier Rechenkerne besitzt, ist der A4-4000 im Durchschnitt aller CPU-Messungen (Multi-Thread) um 3,8 Prozent schneller und bietet eine um 54,6 Prozent höhere Grafikleistung. Und die beiden anderen A4-APUs sind sogar noch schneller. AMD hat die Taktrate des Sempron 3850 leider viel zu stark beschnitten, um diese APU ohne Vorbehalte empfehlen zu können. Dennoch bleibt sie aufgrund ihrer vier Kerne, des geringen Stromverbrauchs und der preiswerten Mainboards eine interessante Alternative für bestimmte Anwendungsbereiche. Dazu gehören beispielsweise leise HTPCs und oder ein energieeffizienter Server für das Heimnetzwerk. Insbesondere in Verbindung mit Steckernetzteilen lässt sich der Stromverbrauch solcher Systeme weit nach unten drücken. Für den täglichen Einsatz im Internet- und Office-PC ist die Leistung des Sempron 3850 zwar ausreichend, doch hier lohnt sich der Aufpreis zum Athlon 5350, der sich deutlich flinker anfühlt. Alternativ kann man den Sempron 3850 auch kräftig übertakten - bei unserem Testmuster war eine Taktsteigerung um 27 Prozent möglich. Erfreulicherweise steigt der Stromverbrauch hierbei nur geringfügig an.
AMD A4-6300: Preistipp
Preistipp Auch den A4-4000 hat AMD deutlich beschnitten, doch die billigste APU im Testfeld können wir leider gar nicht empfehlen. Der A4-5300 ist nämlich in allen Belangen überlegen und kostet nur drei Euro mehr. Doch selbst der Griff zum A4-5300 macht keinen Sinn, da man für weitere zwei Euro Aufpreis einen A4-6300 bekommt. Zwischen A4-4000 und A4-6300 liegen somit nur fünf Euro aber auch 700 MHz CPU-Takt und 40 MHz GPU-Takt. Das mag bei einer Bestellung von 10.000 Prozessoren den Ausschlag für den A4-4000 geben, doch für den Endkunden ist dieser Aufpreis gut investiert. Allerdings darf man auch vom A4-6300 keine Wunder erwarten. Obwohl diese APU ihre beiden Kerne mit bis zu 3,9 GHz taktet, zieht sie gegen den nur 2,7 GHz schnellen Intel Celeron G1620 zumeist den Kürzeren. Dabei ist Intels CPU unter Last deutlich sparsamer, was aber auch am fehlenden AVX liegt. Moderne Befehlssatzerweiterungen wie AVX, FMA3 oder AES-Beschleunigung sucht man bei Intels Prozessor nämlich vergebens. Zudem hat Intel den Grafikkern des Celeron bis zur Grottigkeit kastriert. Doch zurück zum A4-6300, der für seinen Preis eine gute Leistung bietet. Nur beim Übertakten muss diese APU passen.
AMD Athlon 5350: Sehr gut
Sehr Gut Drei weitere APUs, namentlich Athlon 5350, A6-5400K und A6-6400K, finden sich in der Preisspanne von 45 bis 50 Euro. Hier ist der Athlon 5350 unser klarer Favorit, denn mit 2,05 GHz ist diese APU auch für den normalen Computeralltag gut gerüstet. Der große Kabini rechnet im Durchschnitt (Multi-Thread) um 54,1 Prozent schneller als der Sempron 3850 und bietet zudem eine um 14,3 Prozent höhere Grafikleistung. Diese bleibt zwar deutlich hinter den A4-Modellen zurück, doch dafür trumpft der Athlon 5350 in den Multi-Thread-Messungen auf und weist in diesen sogar den A6-6400K in seine Schranken. Zugleich fällt sein Lastverbrauch um 24 Watt niedriger aus und man spart beim Kauf des Mainboards nochmals um die zwanzig Euro. Ein positives Bild liefert der Athlon 5350 auch beim Übertakten: Wir konnten seine Taktrate problemlos um 25 Prozent anheben und dabei steigt der Stromverbrauch lediglich um drei Watt an. Nur wenn es ums Spielen geht, sollte man den Athlon 5350 meiden. Seine iGPU ist nicht sonderlich schnell und da nur vier PCIe-2.0-Lanes zur Anbindung einer Grafikkarte zur Verfügung stehen, darf man auch von diesem Ausweg keine großen Leistungssprünge erwarten.
AMD A6-6400K: Gut
Gut Die beste Grafikleistung liefern A6-5400K und A6-6400K, da die Grafikeinheiten dieser APUs mit 192 Stream-Prozessoren ausgestattet sind. Das macht die Grafikkerne zwar noch lange nicht zu Überfliegern, doch zumindest kommen wir in einen Bereich, der für anspruchslosere Spiele ausreicht. Und eines steht fest: Mehr Grafikleistung für weniger Geld bekommt man nirgendwo! Die Frage Trinity oder Richland ist schnell beantwortet: Der A6-6400K kostet nur drei Euro mehr und bietet dafür eine im Durchschnitt (Multi-Thread) um zehn Prozent höhere Rechenleistung sowie 3,5 Prozent mehr Grafikpower. Als K-Modelle (Black Edition) weisen A6-5400K und A6-6400K einen zwischen 8 und 63 wählbaren Multiplikator auf. Doch während wir aus dem A6-5400K nur 400 MHz herauskitzeln konnten, verkraftete der A6-6400K eine Taktsteigerung um 600 bis 800 MHz. Den Grafiktakt des A6-5400K konnten wir nur um 40 MHz anheben, den des A6-6400K hingegen um 150 MHz. Wer also mit dem Gedanken ans Übertakten spielt, sollte den Trinity links liegen lassen und gleich zum Richland greifen. Die hohen Taktraten des A6-6400K fordern zwar ihren Preis in Form eines höheren Stromverbrauchs, doch insgesamt macht diese APU eine gute Figur.
Preise und Wertungen in der Übersicht:
  Wertung Preis bei HiQ24.de Preis bei Amazon.de
A4-4000 keine 30,90 Euro Preis abrufen
A4-5300 keine 33,90 Euro Preis abrufen
A6-5400K keine 48,90 Euro Preis abrufen
A4-6300 Preistipp 35,90 Euro Preis abrufen
A6-6400K Gut 51,90 Euro Preis abrufen
Athlon 5350 Sehr gut 49,90 Euro Preis abrufen
Sempron 3850 Bedingt empfehlenswert 32,90 Euro Preis abrufen
Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten!
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