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AMDs Kraftzwerge - 7 APUs unter 50 Euro im Leistungsvergleich - Druckansicht - Seite 1 von 16
In unserem heutigen Test erforschen wir, welche Rechen- und Grafikleistung man für unter 50 Euro erwarten darf. Hierzu haben wir uns fünf Dual-Core- und zwei Quad-Core-APUs von AMD angesehen, namentlich handelt es sich um die Modelle Sempron 3850, Athlon 5350, A4-4000, A4-5300, A6-5400K, A4-6300 und A6-6400K. Das Erfreuliche vorweg: Für so wenig Geld wird überraschend viel geboten!

Welcher Sockel soll es sein?

Dieser Artikel ist für uns auch so etwas wie eine Zeitreise. Früher war AMD die erste Wahl für all jene, die einen preiswerten PC mit brauchbarer Rechenleistung aufbauen wollten. Solche Plattformen bildeten zu Anfang dieses Jahrtausends den Schwerpunkt unserer Arbeit, doch mit den Jahren verlagerte sich unser Fokus immer mehr auf besonders leistungsstarke Prozessoren. Zwischendurch wagten wir zwar ab und zu einen Abstecher ins Budget-Segment, doch insgesamt haben wir die Einstiegsklasse zu sehr vernachlässigt. Und so tragen auch wir eine Mitschuld daran, dass in vielen Internet- und Büro-PCs völlig überdimensionierte Quad-Core-CPUs und 600-Watt-Netzteile stecken.
Getrieben vom schlechten Gewissen wagen wir heute einen neuen Vorstoß in Richtung Bescheidenheit und besinnen uns dabei auch auf AMD zurück. Während die Texaner im gehobenen Leistungsbereich seit einigen Jahren nicht mehr viel zu bieten haben, sind sie im unteren und mittleren Preissegment sehr gut aufgestellt. Insbesondere im Preisbereich zwischen 30 und 50 Euro ist die Auswahl groß, doch AMD verteilt seine Prozessoren - für den Käufer äußerst verwirrend - auf fünf Sockel. Unsere erste Aufgabe des Tages besteht folglich darin, ein wenig Licht in dieses Sockel-Chaos zu bringen:

Die 5 APUs in der Übersicht

Durch die Preisvorgabe von maximal 50 Euro haben wir unsere Auswahl auf drei APU-Baureihen und drei Sockel eingeschränkt: Trinity, Richland (beide FM2/FM2+) und Kabini (AM1). Doch während sich Trinity und Richland kaum unterscheiden, handelt es sich bei Kabini um ein ganz anderes Paar Schuhe. Die Kabini-APUs sind nämlich in erster Linie auf eine hohe Energieeffizienz ausgelegt, weshalb AMD ihre Taktraten arg beschnitten hat. Damit diese Chips dennoch eine alltagstaugliche Leistung bieten, haben sie vier Rechenkerne bekommen. Doch können doppelt so viele Rechenkerne einen Taktnachteil von weit mehr als einem Gigahertz kompensieren?
Die Eckdaten der APUs:
 KerneTakt
Turbo
GPU SPsGPU-TaktDDR3-TaktKanäleTDP
A4-400023,0 GHz
3,2 GHz
128720 MHz1333265 W
A4-530023,4 GHz
3,6 GHz
128724 MHz1600265 W
A6-5400K23,6 GHz
3,8 GHz
192760 MHz1866265 W
A4-630023,7 GHz
3,9 GHz
128760 MHz1600265 W
A6-6400K23,9 GHz
4,1 GHz
192800 MHz1866265 W
Athlon 535042,05 GHz128600 MHz1600125 W
Sempron 385041,30 GHz128450 MHz1600125 W
Auch der GPU-Takt der Kabinis wurde beschnitten und es gibt nur einen einzelnen Speicherkanal für die integrierte Grafikeinheit und die vier Rechenkerne. Dafür handelt es sich um ein echtes SoC-Design, bei dem sich der Chipsatz in der APU befindet, was sehr kostengünstige Mainboards ermöglicht. Zwischen 25 und 30 Euro kosten die meisten AM1-Platinen, während man beim Sockel FM2/FM2+ mindestens 40 bis 50 Euro einkalkulieren muss. Ebenfalls zu erwähnen ist, dass AMD die Speicheranbindung des kleinsten Richland A4-4000 auf DDR3-1333 limitiert hat, während die übrigen Richlands und Trinitys mit DDR3-1600 und DDR3-1866 antreten. Zumindest auf dem Papier erscheinen dabei die beiden A6-APUs besonders interessant.



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AMD Athlon 5350 (Kabini)

AMDs gesockelte Kabinis vereinen vier CPU-Kerne, die Grafikeinheit und den Chipsatz - Northbridge sowie Southbridge - in einem einzelnen Chip. Sie basieren auf der Jaguar-Architektur, die AMD schon vor einem Jahr vorgestellt hatte. Dennoch dauerte es bis zum 9. April 2014, bis auch die gesockelten Prozessoren für den Desktop-Einsatz in den Handel kamen. Die Kabinis werden mit Strukturgrößen von 28 nm gefertigt und verwenden den Sockel FS1b, den AMD kurz vor der Markteinführung in "AM1" umbenannt hat. Der Athlon 5350 ist das Spitzenmodell der Baureihe und kostet knapp 50 Euro. Er umfasst vier Jaguar-Kerne und eine Grafikeinheit aus 128 Stream-Prozessoren.

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Alle CPU-Kerne teilen sich 2 MByte L2-Cache (16-fach assoziativ) und einen Speicherkanal mit der integrierten GPU. Um den Stromverbrauch und die Komplexität möglichst gering zu halten, verzichtet AMD auf eine dritte Cache-Ebene und den zweiten Speicherkanal. Zumindest wird DDR3-1600 unterstützt. Mit AVX (Advanced Vector Extensions), BMI1 (Bit Manipulation Instructions Sets), CLMUL (Carry-less Multiplication), F16C, MOVBE (Move Big-Endian Instruction), AES-Beschleunigung und SSE 4a, 4.1 und 4.2 sind die CPU-Kerne auf einem aktuellen Stand.

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Der Datenpfad der FPU wurde mit Einführung der Jaguar-Architektur auf 128 Bit verbreitert. Dass die Rechenkerne Out-of-Order arbeiten und 64 Bit sowie Virtualisierung bieten, ist bei AMD selbstverständlich. Um Strom zu sparen, drosselt der Athlon 5350 die Taktrate seiner Rechenkerne im Leerlauf auf 800 MHz. Unter Last arbeiten sie dann mit 2,05 GHz, zusätzliche Turbostufen gibt es beim Athlon 5350 allerdings nicht. Da sich der Multiplikator nicht anheben lässt, kann man diese APU nur über den Basistakt übertakten.

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Ein Anheben des Basistaktes beeinflusst allerdings auch den Arbeitsspeicher und die integrierte Grafikeinheit. Dennoch konnten wir unser Testmuster um 25 Prozent beschleunigen. Bei einem Basistakt von 125 MHz laufen die Rechenkerne mit 2,56 GHz und der Arbeitsspeicher als DDR3-1666. Höhere Speichertakte sind nur möglich, wenn man sich auf ein einseitig bestücktes Modul beschränkt. Die integrierte Grafiklösung des Athlon 5350 basiert auf der aktuellen GCN-Architektur und läuft standardmäßig mit 600 MHz. Geboten werden laut AMD DirectX 11.2, OpenGL 4.3, OpenCL 1.2 und AMDs "Video Codec Engine" (VCE).

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Der integrierte Chipsatz umfasst zwei SATA-Ports mit 6 Gbps, zwei USB-3.0-Ports, acht USB 2.0-Ports und HD-Audio. Weitere Funktionen lassen sich über PCI-Express nachrüsten, welches die Kabinis in der zweiten Generation bieten. Leider gibt es nur 8 Lanes, von denen vier zur Anbindung einer Grafikkarte vorgesehen sind. In Anbetracht einer TDP von lediglich 25 Watt benötigt der Athlon 5350 keinen aufwändigen Kühler. Der winzige Aluminiumblock mit seinem 50-mm-Lüfter sieht auf den ersten Blick lächerlich aus, doch er reicht vollkommen aus und verrichtet seine Arbeit unauffällig.



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AMD Sempron 3850 (Kabini)

Mit einem Preis von knapp über 30 Euro ist der Sempron 3850 die günstigste APU im Testfeld - und abgesehen von den Taktraten gibt es keine Unterschiede zum Athlon 5350. Beide APUs bieten vier Jaguar-Kerne, eine Grafikeinheit aus 128 Stream-Prozessoren, 2 MByte L2-Cache (16-fach assoziativ), einen Speicherkanal für DDR3-1600 und den integrierten Chipsatz, welchen AMD als "Fusion Controller Hub" (FCH) bezeichnet.

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Auch in Hinblick auf die Befehlssatzerweiterungen bietet der Sempron 3850 mit AVX (Advanced Vector Extensions), BMI1 (Bit Manipulation Instructions Sets), CLMUL (Carry-less Multiplication), F16C, MOVBE (Move Big-Endian Instruction), AES-Beschleunigung und SSE 4a, 4.1 und 4.2 das volle Programm. Dazu kommen 64 Bit und Virtualisierung. Doch der Einschnitt bei den Taktraten ist radikal: Die Rechenkerne des Sempron 3850 laufen standardmäßig nur mit 1,30 GHz, was sich insbesondere bei jenen Programmen, die nur einen Thread verwenden, schmerzvoll bemerkbar macht.

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Unter Windows fühlt sich die APU allerdings deutlich flotter an, als man es aufgrund der Taktrate vermuten würde. Als Herz eines Media-Centers oder NAS-Systems leistet der Sempron 3850 gute Dienste, doch im Alltag wünscht man sich zuweilen mehr Leistung. Die Übertaktung des Basistaktes um 27 Prozent ist ein probates Dopingmittel und bringt uns einen absolut stabilen CPU-Takt von 1,65 GHz sowie einen Speichertakt von DDR3-1693.

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Beim Versuch, den Arbeitsspeicher noch schneller laufen zu lassen, wurde das System instabil. Nur mit einem einzelnen, einseitig bestückten Modul erreichten wir DDR3-2032, doch dies brachte keinen nennenswerten Leistungszuwachs - nicht einmal für die integrierte Grafiklösung des Sempron 3850. Auch deren Taktrate hat AMD radikal beschnitten, standardmäßig ist sie auf 450 MHz limitiert.

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Der integrierte Chipsatz entspricht von seinem Funktionsumfang dem des Athlon 5350: Es gibt zwei SATA-Ports mit 6 Gbps, zwei USB-3.0-Ports, acht USB 2.0-Ports und HD-Audio. Dazu kommen acht PCI-Express-Lanes der zweiten Generation, von denen vier zur Anbindung einer Grafikkarte gedacht sind. Mit vier PCIe-2.0-Lanes erreichen wir lediglich 4 GB/s, während mit 16 PCIe-3.0-Lanes satte 32 GB/s möglich sind. Der Einbau einer schnellen Grafikkarten macht somit keinen Sinn.



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AMD A4-4000 (Richland)

Üblicherweise beginnt die Modellnummer der Trinitys mit einer 5 und die der Richlands mit einer 6. Dass AMD dem A4-4000 die Zahl 4 verpasst hat, deutet bereits an, dass diese APU als absolutes Einstiegsmodell gedacht ist. Bei den meisten Anbietern findet man den A4-4000 schon für um die 30 Euro, dafür bekommt man zwei Kerne aus der Piledriver-Generation der Bulldozer-Architektur und eine Grafikeinheit mit 128 Stream-Prozessoren.

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Die Piledriver-Kerne beherrschen AVX (Advanced Vector Extensions), CLMUL (Carry-less Multiplication), FMA4 (Fused Multiply-Add), AES-Beschleunigung, Virtualisierung, AMD64 und SSE 4a, 4.1 und 4.2. Im Gegensatz zur ersten Bulldozer-Generation werden zudem BMI1 (Bit Manipulation Instructions Sets), F16C (Gleitkommazahlen mit halber Genauigkeit) und FMA3 (nach Art des Haswells) geboten. Der Funktionsumfang der Kabinis sieht ganz ähnlich aus, den SoCs fehlen lediglich FMA3 und 4.

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Es gibt 1 MByte L2-Cache für die beiden Rechenkerne und die integrierte GPU. AMD hat beide Cache-Ebenen und die Scheduler beim Piledriver überarbeitet und beschleunigt. Das ändert natürlich nichts daran, dass zwei Rechenkerne heutzutage immer einen Kompromiss darstellen. Und leider fällt der Standardtakt des A4-4000 mit 3,0 GHz vergleichsweise gering aus. Auch Turbo-Core ist hierbei keine große Hilfe, da AMD dieser APU nur eine Steigerung um 200 MHz zugesteht.

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Die nächste Einschränkung betrifft den Arbeitsspeicher, welcher auf DDR3-1333 limitiert ist. Andere Richlands hat AMD für DDR3-1600, DDR3-1866 und sogar DDR3-2133 freigegeben. Zumindest gibt es zwei Speicherkanäle, doch der geringe Takt dürfte auch die integrierte Grafikeinheit ausbremsen. Diese nennt sich Radeon HD 7480D, umfasst - wie bereits erwähnt - 128 Stream-Prozessoren und läuft mit 720 MHz. Es kommt das 4D-VLIW-Shader-Design zum Einsatz, welches AMD mit seiner Baureihe Radeon HD 6000 eingeführt hatte. Die iGPU beherrscht DirectX 11.0, OpenGL 4.3, OpenCL 1.2 und umfasst AMDs Unified-Video-Decoder in der dritten Generation sowie die Video Codec Engine (VCE).

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Das Thema Übertakten können wir zügig abhandeln: Die Multiplikatoren sind gesperrt und bereits das Anheben des Basistaktes von 100 auf 104 MHz (maximal erlaubt unser Mainboard 105 MHz) sorgt für ein instabiles Betriebsverhalten. Beim A4-4000 winkt somit keine Leistungssteigerung, sondern nur Frust und Stress, weshalb wir ausdrücklich zum Standardtakt raten und auf OC-Ergebnisse verzichten.



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AMD A4-5300 (Trinity)

Die kleinste Trinity-APU für Desktop-Systeme hört auf den Namen A4-5300. Obwohl die mobilen Trinitys schon zehn Monate vor den ersten Richlands in den Handel kamen, liegen zwischen den Desktop-Modellen nur fünf Monate. Diese hat AMD für Detailverbesserungen genutzt, aus denen vornehmlich Taktsteigerungen resultieren. Trinity ist somit weniger die Vorgängergeneration als ein älteres Stepping von Richland.

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AMDs A4-5300 kostet weniger als 35 Euro und bietet zwei Piledriver-Kerne sowie eine Grafikeinheit mit 128 Stream-Prozessoren. Die Rechenkerne dieser APU beherrschen AVX (Advanced Vector Extensions), BMI1 (Bit Manipulation Instructions Sets), CLMUL (Carry-less Multiplication), F16C (Gleitkommazahlen mit halber Genauigkeit), FMA3 und 4 (Fused Multiply-Add), AES-Beschleunigung, Virtualisierung, AMD64 und SSE 4a, 4.1 und 4.2.

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Wie bei den Dual-Core-Richlands gibt es 1 MByte L2-Cache für die beiden Rechenkerne und die integrierte GPU. Mit 3,4 und 3,6 GHz fallen sowohl der garantierte Standardtakt als auch der maximale Turbo-Takt um 400 MHz höher aus als beim A4-4000. Und auch beim Arbeitsspeicher hat AMD die Handbremse ein wenig gelockert und erlaubt zumindest DDR3-1600 auf beiden Speicherkanälen. Diese Taktrate funktioniert auch mit doppelseitig bestückten Modulen zuverlässig.

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Insbesondere die integrierte Grafikeinheit Radeon HD 7480D profitiert vom schnelleren Arbeitsspeicher. AMD hat den GPU-Takt auf 723 MHz festgelegt, das sind lediglich 3 MHz mehr als beim A4-4000. Auch diese iGPU nutzt ein 4D-VLIW-Shader-Design mit 128 Stream-Prozessoren und beherrscht DirectX 11.0, OpenGL 4.3 sowie OpenCL 1.2. Dazu kommen AMDs Unified-Video-Decoder in der dritten Generation sowie die Video Codec Engine (VCE).

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Für Übertakter hat der A4-5300 nichts zu bieten, denn seine Multiplikatoren sind gesperrt und der Basistakt bietet kaum Spielraum. Maximal ermöglicht unser Mainboard 105 MHz, doch schon bei 103 MHz patzt der A4-5300 im Stabilitätstest. Wer Overclocking plant, sollte daher lieber gleich zum A6-5400K greifen, der allerdings auch etwas mehr kostet.



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AMD A6-5400K (Trinity)

AMDs A6-5400K ist die einzige Trinity-APU mit einer TDP von 65 Watt in Kombination mit einem frei wählbaren Multiplikator. Doch dieser Prozessor verspricht nicht nur einen Mehrwert aufgrund seiner Übertaktbarkeit, sondern bietet im Vergleich zum A4-5300 auch eine leistungsstärkere Grafikeinheit. Preislich bewegen wir uns knapp unter 50 Euro, also ca. 15 Euro über dem A4-5300 und damit im Bereich des Athlon 5350.

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Auch der A6-5400K besitzt zwei Piledriver-Kerne, die alle modernen Befehlssatzerweiterungen von AVX (Advanced Vector Extensions), BMI1 (Bit Manipulation Instructions Sets), CLMUL (Carry-less Multiplication), F16C (Gleitkommazahlen mit halber Genauigkeit), FMA3 und 4 (Fused Multiply-Add), AES-Beschleunigung, Virtualisierung, AMD64 bis hin zu SSE 4a, 4.1 und 4.2 beherrschen. Standardmäßig arbeiten die Rechenkerne des A6-5400K mit 3,6 GHz und können bei Verwendung von Turbo-Core bis auf 3,8 GHz beschleunigen.

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Zum Übertakten stehen Multiplikatoren zwischen 8 und 63 zur Verfügung, doch unser A6-5400K kann nur Taktraten bis 4,0 GHz halten, ohne zwischendurch zu drosseln und dabei auch unter die versprochenen 3,6 GHz zu fallen. Der zusätzliche Turbo-Takt macht bei unserem Testmuster bis 4,4 GHz Sinn, im Lastbetrieb schwankt die Taktrate dann zwischen 4,0 und 4,4 GHz und fällt nur selten darunter.

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Beim Arbeitsspeicher erlaubt AMD maximal DDR3-1866, wir mussten jedoch Probleme bei Verwendung von doppelseitig bestückten Modulen feststellen. Wer tatsächlich DDR3-1866 nutzen möchte, sollte zu einseitig bestückten Speicherriegeln greifen, darf dann aber keine Leistungsgewinne erwarten. Der Mehrtakt wird durch die höheren Latenzen und reduzierte Anzahl verfügbarer Speicherchips vollständig aufgefressen.

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Die integrierte Grafikeinheit nennt sich Radeon HD 7540D, sie bietet DirectX 11.0, OpenGL 4.3, OpenCL 1.2, UVD 3.0 und VCE. AMDs Radeon HD 7540D umfasst 192 Stream-Prozessoren und damit 50 Prozent mehr als A4-4000 und A4-5300. Zudem hat AMD den GPU-Takt auf 760 MHz angehoben. Zum Übertakten können wir 422 bis 1.900 MHz anlegen, doch oberhalb von 800 MHz wurden die im Test verwendeten Spiele sofort instabil.



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AMD A4-6300 (Richland)

Der Nachfolger des AMD A4-5300 trägt den Namen A4-6300 und kostet gerade einmal zwei Euro mehr. Dieser Aufpreis lohnt sich, denn obwohl es sich bei Trinity und Richland um die gleiche Architektur handelt, bietet letzterer deutlich höhere Taktraten für die beiden Piledriver-Kerne. Und auch der Grafikeinheit werden ein paar zusätzliche Megahertz spendiert.

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Der A4-6300 beherrscht AVX (Advanced Vector Extensions), BMI1 (Bit Manipulation Instructions Sets), CLMUL (Carry-less Multiplication), F16C (Gleitkommazahlen mit halber Genauigkeit), FMA3 und 4 (Fused Multiply-Add), AES-Beschleunigung, Virtualisierung, AMD64 und SSE 4a, 4.1 und 4.2 - hier gibt es also keine Überraschungen. Anders sieht es bei der Taktung der beiden CPU-Kerne aus:

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Der Standardtakt steigt im Vergleich zum A4-5300 um beachtliche 300 MHz auf 3,7 GHz und auch die maximale Turbostufe liegt mit 3,9 GHz um 300 MHz höher. Damit ist der A4-6300 sogar um 100 MHz schneller als der A6-5400K. Bezüglich des Speichertaktes herrscht Verwirrung: Obwohl viele Preisvergleiche und Händler DDR3-1866 versprechen, erlauben die von uns verwendeten Mainboards nur DDR3-1600.

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Mit doppelseitig bestückten Modulen kann man diesen Nachteil leicht kompensieren, so dass sich die Auswirkungen auf die integrierte Grafikeinheit Radeon HD 8370D in Grenzen halten. Diese umfasst wie bei A4-4000 und A4-5300 nur 128 Stream-Prozessoren, taktet mit 760 MHz aber zumindest um 40 bzw. 37 MHz höher. Abermals handelt es sich um ein 4D-VLIW-Shader-Design, welches DirectX 11.0, OpenGL 4.3, OpenCL 1.2, UVD 3.0 und VCE bietet.

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Zum Übertakten per Basistakt eignen sich die Richlands ebenso wenig wie die Trinitys. Wenn Overclocking ein Thema ist, sollte man lieber gleich zum A6-6400K greifen, anstatt sich beim A4-6300 mit einem instabilen Basistakt von 103 MHz herumzuärgern.



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AMD A6-6400K (Richland)

Der AMD A6-6400K ist die dritte Richland-APU in diesem Leistungsvergleich und zugleich das erste Modell, dessen CPU-Kerne mit mehr als 4,0 GHz takten. Im Grunde handelt es sich um einen leicht verbesserten A6-5400K mit deutlich höheren Taktraten. Dabei ist der Richland um drei Euro teurer und bewegt sich um die Marke von 50 Euro.

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Die beiden Piledriver-Kerne des A6-6400K takten mit 3,9 bis 4,1 GHz und übertreffen den A6-5400K dabei um jeweils 300 MHz. In Hinblick auf die Befehlssatzerweiterungen werden AVX (Advanced Vector Extensions), BMI1 (Bit Manipulation Instructions Sets), CLMUL (Carry-less Multiplication), F16C (Gleitkommazahlen mit halber Genauigkeit), FMA3 und 4 (Fused Multiply-Add), AES-Beschleunigung, Virtualisierung, AMD64 bis hin zu SSE 4a, 4.1 und 4.2 geboten.

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Auch für den A6-6400K bietet AMD Multiplikatoren zwischen 8 und 63 an, doch im Gegensatz zum Trinity entpuppt sich der Richland als echter Renner: Wir können die höchste Turbostufe ohne Weiteres um 800 MHz auf 49 anheben und diesen Takt hält der A6-6400K sogar konstant! Für unsere OC-Messung haben wir zusätzlich den Standardmultiplikator von 39 auf 45 erhöht.

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Den Speichertakt hat AMD bei DDR3-1866 belassen. Das wundert uns nicht, denn oberhalb von DDR3-1600 werden die APUs sehr wählerisch. So mussten wir für den zuverlässigen DDR3-1866-Betrieb auch beim A6-6400K zu einseitig bestückten Speicherriegeln greifen, da unsere doppelseitigen Module von GeIL, Kingston und Crucial immer wieder mal für einen unplanmäßigen Neustart sorgten.

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Die integrierte Grafikeinheit hat AMD auf den Namen HD 8470D getauft und mit DirectX 11.0, OpenGL 4.3, OpenCL 1.2, UVD 3.0 und VCE ausgestattet. Sie umfasst 192 Stream-Prozessoren und liegt damit auf dem Niveau des A6-5400K. Doch beim A6-6400K taktet die iGPU mit 800 MHz und somit um 40 MHz schneller. Im BIOS können wir die Taktrate zwischen 422 und 1.900 MHz einstellen und bis 950 MHz läuft die iGPU absolut stabil. Und das bedeutet eine Übertaktung um beachtliche 150 MHz.



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Die Testkonfigurationen

Wir haben unsere Messungen mit Windows 7 Home Premium 64 Bit SP1 durchgeführt, der Patchlevel war März 2014. Da AMDs Chipsatztreiber der Version 14.4 mit AHCI-Problemen zu kämpfen hat, haben wir die Version 13.12 WHQL verwendet. Als Grafiktreiber kam der aktuelle Catalyst 14.4 WHQL zum Einsatz. Die getesteten APUs verwenden zwei unterschiedliche Sockel und so mussten wir zu zwei Mainboards greifen, welche wir im Folgenden beschreiben.

Sockel AM1: ASUS AM1M-A (BIOS 0602)

Für den Sockel AM1 haben wir die Micro-ATX-Platine ASUS AM1M-A gewählt, die eine besonders runde Ausstattung bietet. Dieses Motherboard ist 226 mm hoch, aber nur 170 mm breit - das reicht für zwei DIMM-Slots (DDR3-1600/1333) und drei PCIe-Steckplätze der zweiten Generation. Der physikalische x16-Steckplatz ist allerdings nur über 4 PCIe-Lanes angebunden, da die Kabinis nicht mehr Lanes für die Grafikkarte zur Verfügung stellen. Der kleine CPU-Sockel erinnert an vergangene Tage, doch es gibt keinen Chipsatz, da dieser Bestandteil der APU ist. Die simple Wandlereinheit kommt mit 1 plus 1 Phasen aus.
Im Anschlusspanel des ASUS AM1M-A finden wir einen PS/2-Anschluss für Maus oder Tastatur sowie zwei USB-3.0- und vier USB-2.0-Buchsen. Für USB 3.0 nutzt ASUS an dieser Stelle nicht die APU, sondern einen zusätzlichen Controller des Typs ASMedia ASM1042. Dazu kommen drei Bildschirmausgänge (HDMI, DVI und VGA), Gigabit-LAN (Realtek 8111GR) und drei analoge Audiobuchsen (Realtek ALC887-VD). Über DVI und VGA sind 1.920 x 1.200 Pixel bei 60 Hertz möglich, der HDMI-Anschluss erlaubt darüber hinaus auch 4.096 2.160 Pixel bei 24 Hertz.
Intern gibt es zwei SATA-Ports mit 6 Gbps und einen Abgriff für zwei weitere USB-3.0-Anschlüsse. Diese vier Schnittstellen werden vom SoC gestellt, gleiches gilt für die beiden Header, welche die USB-2.0-Ports fünf bis acht bereitstellen. Selbst ein paralleler (LPT) und ein serieller (COM) Anschluss werden geboten, dazu eine Kontaktleiste für das Trusted Platform Module (TPM). Preislich liegt das ASUS AM1M-A unter 30 Euro.

Sockel FM2: MSI FM2-A75IA-E53 (BIOS 2.3)

Mit Straßenpreisen, die knapp unter 80 Euro beginnen, ist das MSI FM2-A75IA-E53 deutlich teurer als das ASUS AM1M-A. Dieses Motherboard nutzt das kompakte Mini-ITX-Format und dient uns als Grundlage für die APUs der Baureihen Trinity und Richland, welche den Sockel FM2 benötigen. Mit Abmessungen von 170 x 170 mm eignet sich das MSI FM2-A75IA-E53 perfekt für einen Mini-PC, bietet zugleich aber eine umfassende Ausstattung inklusive Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11 b/g/n und Bluetooth 3.0+HS. Der Wandler umfasst 5+1 Phasen und verkraftet APUs mit einer TDP von bis zu 100 Watt. Beim Chipsatz setzt MSI auf AMDs A75.
Das Anschlusspanel des MSI FM2-A75IA-E53 umfasst einen optischen Audio-Ausgang (Realtek ALC887), einen PS/2-Anschluss für Maus oder Tastatur, sowie sechs USB-Ports (AMD A75), von denen zwei der dritten Generation entsprechen. Dazu kommen eSATA (AMD A75), Gigabit-LAN (Realtek RTL8111E) und drei analoge Audiobuchsen (Realtek ALC887). Bildschirme lassen sich wahlweise analog (VGA) oder digital (HDMI) anschließen, wobei die maximale Auflösung in beiden Fällen 1.920 x 1.200 Pixel beträgt.
Die internen Anschlüsse umfassen einen USB-2.0- und einen USB-3.0-Header für je zwei weitere Buchsen sowie vier SATA-Ports mit 6 Gbps (alles über AMDs A75). Dazu kommen ein serieller Anschluss (COM) und die Kontaktleiste für das Trusted Platform Module (TPM). Es gibt zwei DIMM-Slots für den Dual-Channel-Betrieb bis DDR3-2133 und einen PCIe-x16-Steckplatz, der mit 16 Lanes der zweiten Generation angebunden ist. Die mögliche Bandbreite ist damit viermal höher als bei den Kabinis.



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Benchmarks: Synthetisch / SiSoft Sandra

SiSoft Sandra 2013.05.19.44 - Prozessorleistung Arithmetik
SiSoft Sandra ist eine umfangreiche Benchmark-Suite, die regelmäßig aktualisiert wird und daher auch die neuesten Techniken unterstützt. Die einzelnen Tests machen massiven Gebrauch von allen zur Verfügung stehenden Kernen und Threads. Wir verwenden die Version 2013.05.19.44 und beginnen mit der Prozessorleistung bei der Verarbeitung ganzer Zahlen. Hierbei kommt bereits AVX2 zum Einsatz.
Prozessorleistung Arithmetik Dhrystone Integer in GIPS
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
42.99
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
33.84
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
33.61
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
31.97
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
27.53
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
27.30
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
26.87
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
24.50
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
24.12
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
22.92
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
21.59
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
20.30
CPULeistungsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+56,74%
Sempron 3850 vs A4-4000-5,97%
A4-5300 vs Athlon 5350+47,64%
Athlon 5350 vs A6-5400K-28,72%
A4-5300 vs A6-5400K+5,24%
A4-5300 vs A4-6300+6,89%
A6-5400K vs A6-6400K+11,40%
Sempron 3850 vs 3850 OC+26,45%
Athlon 5350 vs 5350 OC+27,04%
A6-5400K vs A6-5400K OC+14,14%
A6-6400K vs A6-6400K OC+18,98%
Die Gleitkommawertung von SiSoft Sandra 2013.05.19.44 basiert auf SSE3, das alle aktuellen Prozessoren beherrschen:
Prozessorleistung Arithmetik Whetstone Fließkomma in GFLOPS
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
28.58
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
22.78
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
22.16
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
20.17
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
19.15
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
18.50
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
18.39
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
16.94
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
16.79
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
16.00
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
14.41
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
13.84
CPULeistungsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+58,08%
Sempron 3850 vs A4-4000-3,96%
A4-5300 vs Athlon 5350+42,38%
Athlon 5350 vs A6-5400K-26,29%
A4-5300 vs A6-5400K+4,94%
A4-5300 vs A4-6300+5,88%
A6-5400K vs A6-6400K+10,18%
Sempron 3850 vs 3850 OC+27,62%
Athlon 5350 vs 5350 OC+25,46%
A6-5400K vs A6-5400K OC+14,06%
A6-6400K vs A6-6400K OC+19,78%
SiSoft Sandra 2013.05.19.44 - Prozessorleistung Multi-Media
Bei SiSoft Sandra 2013.05.19.44 sind die Multimediamessungen von besonderem Interesse. Wir beginnen mit der Berechnung ganzzahliger Werte, für die die Software auf AVX2 zurückgreift.
Prozessorleistung Multi-Media Integer in MPixel/s
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
106.49
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
85.37
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
85.10
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
71.04
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
70.98
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
68.49
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
65.08
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
63.87
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
60.64
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
59.56
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
54.95
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
53.92
CPULeistungsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+57,83%
Sempron 3850 vs A4-4000+1,91%
A4-5300 vs Athlon 5350+40,34%
Athlon 5350 vs A6-5400K-24,95%
A4-5300 vs A6-5400K+5,33%
A4-5300 vs A4-6300+7,32%
A6-5400K vs A6-6400K+11,13%
Sempron 3850 vs 3850 OC+27,02%
Athlon 5350 vs 5350 OC+25,14%
A6-5400K vs A6-5400K OC+11,23%
A6-6400K vs A6-6400K OC+20,27%
Für die Gleitkommamessung FP32 nutzt SiSoft Sandra 2013.05.19.44 dann FMA3.
Prozessorleistung Multi-Media Fließkomma FP32 in MPixel/s
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
67.20
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
60.81
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
53.67
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
51.58
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
50.60
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
46.77
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
45.67
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
43.35
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
43.20
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
42.95
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
39.12
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
34.24
CPULeistungsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+56,75%
Sempron 3850 vs A4-4000+14,25%
A4-5300 vs Athlon 5350+24,96%
Athlon 5350 vs A6-5400K-14,91%
A4-5300 vs A6-5400K+6,33%
A4-5300 vs A4-6300+8,89%
A6-5400K vs A6-6400K+10,79%
Sempron 3850 vs 3850 OC+26,17%
Athlon 5350 vs 5350 OC+25,21%
A6-5400K vs A6-5400K OC+12,94%
A6-6400K vs A6-6400K OC+20,18%
Auch für Berechnungen mit doppelter Genauigkeit - Double FP64 - verwendet SiSoft Sandra 2013.05.19.44 bereits FMA3.
Prozessorleistung Multi-Media Double FP64 in MPixel/s
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
35.90
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
32.85
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
28.39
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
28.36
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
27.47
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
25,27
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
24.77
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
23.60
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
23.23
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
22.90
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
21.30
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
18.00
CPULeistungsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+57,56%
Sempron 3850 vs A4-4000+18,33%
A4-5300 vs Athlon 5350+20,17%
Athlon 5350 vs A6-5400K-12,66%
A4-5300 vs A6-5400K+4,96%
A4-5300 vs A4-6300+7,08%
A6-5400K vs A6-6400K+10,90%
Sempron 3850 vs 3850 OC+27,22%
Athlon 5350 vs 5350 OC+25,49%
A6-5400K vs A6-5400K OC+14,61%
A6-6400K vs A6-6400K OC+19,59%
Da SiSoft Sandra 2013.05.19.44 mehr als zwei Threads nutzt, kann sich der Athlon 5350 in allen Messläufen klar gegen A4-5300 und A6-5400K durchsetzen. Im Durchschnitt beträgt sein Vorsprung auf den A4-5300 deutliche 35,1 Prozent, zugleich ist der A6-5400K um 21,5 Prozent langsamer. Deutlich enger geht es zwischen Sempron 3850 und A4-4000 zu, dieses Duell kann der kleine Richland dank der Multimedia-Durchläufe mit einem Vorteil von 4,9 Prozent für sich entscheiden.
Im Vergleich der Kabinis bietet der Athlon 5350 eine Mehrleistung von 57,4 Prozent. Die Ergebnisse der beiden Trinitys A4-5300 und A6-5400K liegen hingegen nur um 5,4 Prozent auseinander. Die Richlands sind um 7,2 Prozent (A4-6300) bzw. 10,9 Prozent (A6-6400K) schneller als ihre Vorgänger und damit eindeutig die bessere Wahl. Dies zeigt sich auch beim Übertakten: Während der A6-5400K nur um 13,4 Prozent zulegen kann, gewinnt der A6-6400K immerhin 19,8 Prozent. Die OC-Könige sind jedoch die beiden Kabinis mit einem Leistungszuwachs von 26,9 Prozent (Sempron 3850) bzw. 25,7 Prozent (Athlon 5350).



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Benchmarks: Speicherbandbreite und Verschlüsselung

SiSoft Sandra 2013.05.19.44 - Speicherbandbreite
Für die Messung der Speicherbandbreite verwenden wir ebenfalls SiSoft Sandra 2013.05.19.44. Das Programm setzt hierbei auf AVX2 und FMA2 - sofern der Prozessor diese Befehlssatzerweiterungen beherrscht.
Speicherbandbreite Integer/Flie▀komma in GB/s
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
2 x DDR3-1333CL9
17.39
17.39
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
9.58
9.59
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
9.13
9.13
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
9.02
9.08
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
8.84
8.83
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
8.84
8.83
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
8.66
8.68
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
8.44
8.43
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
7.45
7.44
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
7.36
7.37
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
7.17
7.17
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
7.04
7.05
CPULeistungsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+1,77%
Sempron 3850 vs A4-4000+25,41%
A4-5300 vs Athlon 5350-20,77%
Athlon 5350 vs A6-5400K+17,64%
A4-5300 vs A6-5400K-6,80%
A4-5300 vs A4-6300+5,91%
A6-5400K vs A6-6400K+2,79%
Sempron 3850 vs 3850 OC+5,67%
Athlon 5350 vs 5350 OC+2,72%
A6-5400K vs A6-5400K OC+4,74%
A6-6400K vs A6-6400K OC+5,30%
Da die Kabinis nur einen Speicherkanal besitzen, geht diese Disziplin an die A4- und A6-APUs. Hierbei ist auch zu beachten, dass AMD den A4-4000 auf DDR3-1333 limitiert hat, während A4-5300, A4-6300 und die beiden Kabinis DDR3-1600 nutzen dürfen. Dem A6-5400K und A6-6400K gesteht AMD sogar DDR3-1866 zu, doch aufgrund höherer Latenzen und der Verwendung einseitig bestückter Speicherriegel bringt dies keine Mehrleistung. Erstaunlich ist zudem, wie schnell Intels Celeron G1620 die Daten durch den Speicher schaufelt, denn auch diese CPU darf offiziell nur DDR3-1333 nutzen.
TrueCrypt 7.1a
Zum Test der Kryptographieleistung verwenden wir das frei erhältliche Programm TrueCrypt in der Version 7.1a. TrueCrypt kann sowohl komplette Datenträger als auch einzelne Dateien verschlüsseln, zudem beinhaltet die Software eine Benchmarkmessung. Mit dieser messen wir den Datendurchsatz (Puffergröße: 100 MB) und beginnen mit AES. Prozessoren mit AES-Beschleunigung, schnellem Cache und flottem Speicher sind hier klar im Vorteil.
TrueCrypt 7.1a - AES in MB/s
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
1600
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
1200
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
1100
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
1000
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
1000
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
982
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
932
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
895
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
850
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
818
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
761
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
233
CPULeistungsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+46,70%
Sempron 3850 vs A4-4000-6,97%
A4-5300 vs Athlon 5350+41,18%
Athlon 5350 vs A6-5400K-25,42%
A4-5300 vs A6-5400K+5,29%
A4-5300 vs A4-6300+9,65%
A6-5400K vs A6-6400K+9,72%
Sempron 3850 vs 3850 OC+22,25%
Athlon 5350 vs 5350 OC+33,33%
A6-5400K vs A6-5400K OC+11,73%
A6-6400K vs A6-6400K OC+12,02%
Im zweiten Durchlauf von TrueCrypt 7.1a wiederholen wir unsere Messung mit Serpent (Puffergröße: 100 MB):
TrueCrypt 7.1a - Serpent in MB/s
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
178.0
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
143.0
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
128.0
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
116.0
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
115.0
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
107.0
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
107.0
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
103.0
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
99.0
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
94.2
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
90.7
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
84.6
CPULeistungsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+57,66%
Sempron 3850 vs A4-4000-6,73%
A4-5300 vs Athlon 5350+51,80%
Athlon 5350 vs A6-5400K-30,77%
A4-5300 vs A6-5400K+5,10%
A4-5300 vs A4-6300+9,34%
A6-5400K vs A6-6400K+8,08%
Sempron 3850 vs 3850 OC+26,79%
Athlon 5350 vs 5350 OC+24,48%
A6-5400K vs A6-5400K OC+17,17%
A6-6400K vs A6-6400K OC+19,63%
Für die abschließende Messung verwendet TrueCrypt 7.1a die Twofish-Verschlüsselung (Puffergröße: 100 MB):
TrueCrypt 7.1a - Twofish in MB/s
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
288
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
236
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
230
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
202
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
198
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
188
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
185
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
178
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
168
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
165
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
153
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
145
CPULeistungsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+58,62%
Sempron 3850 vs A4-4000+5,52%
A4-5300 vs Athlon 5350+36,9%
Athlon 5350 vs A6-5400K-22,61%
A4-5300 vs A6-5400K+5,95%
A4-5300 vs A4-6300+11,90%
A6-5400K vs A6-6400K+11,24%
Sempron 3850 vs 3850 OC+27,59%
Athlon 5350 vs 5350 OC+25,22%
A6-5400K vs A6-5400K OC+13,48%
A6-6400K vs A6-6400K OC+19,19%
TrueCrypt liebt viele Kerne und so geht diese Wertung ganz klar an den Athlon 5350, der im Schnitt um 43,3 Prozent schneller verschlüsselt als der A4-5300. Auch der A6-5400K ist um 26,3 Prozent langsamer als der "große" Kabini. Zwischen Sempron 3850 und A4-4000 geht es wieder eng zu und diesmal bleibt der kleine Richland knapp hinter dem Kabini.
Der Vorsprung des Athlon 5350 auf den Sempron 3850 fällt mit 54,3 Prozent abermals sehr deutlich aus, während der A6-5400K nur um 5,4 Prozent vor dem A4-5300 liegt. A4-6300 und A6-6400K packen rund zehn Prozent auf die Ergebnisse ihrer Vorgänger und sind daher zu bevorzugen. Beim Übertakten beschleunigt der A6-5400K um 14,1 Prozent und der A6-6400K um 16,9 Prozent. Über den Basistakt können wir die Leistung des Sempron 3850 um 25,5 Prozent und die des Athlon 5350 um 27,7 Prozent anheben.



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Benchmarks: Rendering und Raytracing

Cinebench 11.529 64-Bit
Mit dem Benchmark Cinebench 11.529 kann man die Leistung des PC im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Software Cinema4D testen. Wir verwenden die 64-Bit Variante dieser Software und messen die Rendering-Performance. Dabei profitiert Cinebench 11.529 insbesondere von möglichst vielen Kernen und Threads.
Cinebench 11.529 64-Bit (X Threads in CB)
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
2.57
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
2.18
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
2.06
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
1.98
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
1.70
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
1.69
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
1.66
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
1.56
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
1.51
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
1.42
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
1.32
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
1.32
CPULeistungsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+56,06%
Sempron 3850 vs A4-40000,00%
A4-5300 vs Athlon 5350+45,07%
Athlon 5350 vs A6-5400K-26,70%
A4-5300 vs A6-5400K+6,34%
A4-5300 vs A4-6300+9,86%
A6-5400K vs A6-6400K+9,93%
Sempron 3850 vs 3850 OC+28,03%
Athlon 5350 vs 5350 OC+24,76%
A6-5400K vs A6-5400K OC+12,58%
A6-6400K vs A6-6400K OC+19,28%
Nutzen wir bei Cinebench 11.529 nur einen Thread, bekommen die niedrig getakteten Kabinis ein Problem:
Cinebench 11.529 64-Bit (1 Thread in CB)
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
1.22
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
1.12
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
1.10
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
1.02
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
0.99
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
0.95
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
0.91
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
0.81
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
0.67
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
0.54
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
0.44
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
0.34
CPULeistungsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+58,82%
Sempron 3850 vs A4-4000+138,04%
A4-5300 vs Athlon 5350-40,66%
Athlon 5350 vs A6-5400K+75,93%
A4-5300 vs A6-5400K+4,40%
A4-5300 vs A4-6300+8,79%
A6-5400K vs A6-6400K+7,37%
Sempron 3850 vs 3850 OC+29,41%
Athlon 5350 vs 5350 OC+24,07%
A6-5400K vs A6-5400K OC+15,79%
A6-6400K vs A6-6400K OC+19,61%
Cinebench 11.529 64-Bit offenbart sowohl die Stärke als auch die Schwäche der Kabinis: Dank ihrer vier Kerne können sie mit den deutlich schneller taktenden Dual-Core-APUs mithalten bzw. an diesen vorbeiziehen. Kann ein Programm hingegen nur einen Thread nutzen, sind sie aufgrund ihrer geringen Taktrate und dem fehlenden Turbomodus völlig chancenlos. Und dies gilt insbesondere für den Sempron 3850, denn der Athlon 5350 ist immerhin um 57,4 Prozent schneller. Die Richlands der 6000er-Serie liegen diesmal um durchschnittlich 8,9 Prozent vor den Trinitys.
Dank Übertaktung können wir die Leistung des Sempron 3850 im Durchschnitt beider Messläufe um 28,7 Prozent verbessern und den Athlon 5350 um 24,4 Prozent beschleunigen. Beim Multi-Thread-Durchlauf des A6-5400K bringt uns der auf 40 angehobene Multiplikator eine Mehrleistung von 12,6 Prozent. Wird nur ein Thread genutzt, zieht die Turbostufe 44 einen Zuwachs von 15,8 Prozent aus dem Ärmel. In beiden Fällen ist jedoch der A6-6400K klar überlegen, der beim Übertakten um mehr als 19 Prozent zulegen kann.
Povwin 3.7 RC7 64-Bit
Bei POV-Ray handelt es sich um einen kostenlosen Raytracer, welcher ein offizielles Benchmark-Script beinhaltet. Wir verwenden auch hier die 64-Bit Variante der Software, die sehr stark von zusätzlichen Kernen und Threads profitiert.
Povwin 3.7 RC7 64-Bit (X Threads; 1 Thread in PPS)
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
464.07
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
454.79
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
420.35
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
384.32
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
382.05
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
362.46
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
353.87
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
343.55
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
323.87
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
300.96
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
292.52
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
228.91
CPULeistungsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+58,34%
Sempron 3850 vs A4-4000+31,48%
A4-5300 vs Athlon 5350+11,92%
Athlon 5350 vs A6-5400K-5,22%
A4-5300 vs A6-5400K+6,08%
A4-5300 vs A4-6300+9,26%
A6-5400K vs A6-6400K+11,87%
Sempron 3850 vs 3850 OC+27,79%
Athlon 5350 vs 5350 OC+25,47%
A6-5400K vs A6-5400K OC+11,21%
A6-6400K vs A6-6400K OC+20,75%
Auch mit POV-Ray führen wir einen zweiten Messlauf durch, bei dem nur ein einzelner Thread zum Einsatz kommt:
Povwin 3.7 RC7 64-Bit (1 Thread in PPS)
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
289.22
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
259.95
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
241.72
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
229.19
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
222.55
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
211.64
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
210.11
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
190.37
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
116.68
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
93.19
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
75.27
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
58.93
CPULeistungsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+58,14%
Sempron 3850 vs A4-4000+223,04%
A4-5300 vs Athlon 5350-55,65%
Athlon 5350 vs A6-5400K+138,81%
A4-5300 vs A6-5400K+5,92%
A4-5300 vs A4-6300+9,08%
A6-5400K vs A6-6400K+8,61%
Sempron 3850 vs 3850 OC+27,73%
Athlon 5350 vs 5350 OC+25,21%
A6-5400K vs A6-5400K OC+16,81%
A6-6400K vs A6-6400K OC+19,65%
Povwin 3.7 RC7 64-Bit verhält sich ähnlich wie Cinebench, doch diesmal haben die beiden Kabinis sogar noch mehr Probleme. Während sich der Athlon 5350 im Multi-Thread-Durchlauf noch knapp gegen den A6-5400K durchsetzen kann, fällt der Sempron 3850 deutlich hinter den A4-4000 zurück. Wird nur ein Thread genutzt, sind die Dual-Core-APUs viel schneller.
Der Leistungsunterschied zwischen Sempron 3850 und Athlon 5350 beträgt diesmal 58,24 Prozent und zwischen den Trinitys und Richlands liegen im Schnitt 9,7 Prozent. Durch das Anheben des Basistakts können wir den Sempron 3850 um 27,8 Prozent und den Athlon 5350 um 25,3 Prozent beschleunigen. Dem A6-5400K bringt der höhere Multiplikator einen Leistungszuwachs 11,2 Prozent bei Nutzung beider Kerne sowie ein Plus von 16,8 Prozent, wenn wir nur einen Thread verwenden. Beim A6-6400K bewegt sich der Leistungsgewinn in beiden Durchläufen um die zwanzig Prozent.



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Spiele: Street Fighter IV (DX9)

Obwohl Capcom die Windows-Version von "Street Fighter IV" erst im Juli 2009 auf den Markt gebracht hat, ist bei diesem klassischen Prügelspiel nichts von DirectX 10 zu sehen. Die comicartige Grafik ist zwar durchaus gelungen, aber anspruchslos. Beim offiziellen Benchmark von "Street Fighter IV" laufen insgesamt vier Tests. Drei davon sind typische Kämpfe und der vierte ist eine Ansicht verschiedener Kämpfer, die im Kreis stehen, während die Kamera diese umfährt.
Zunächst haben wir alle Qualitätseinstellungen auf "hoch" und Soft Shadow auf "Maximum" gesetzt, Kantenglättung und die anisotrophe Filterung der Texturen wurden jedoch nicht verwendet. Folgende Bildschirmauflösungen kommen zum Einsatz: 1.280 x 720, 1.600 x 900 und 1.920 x 1.080 Bildpunkte.
Street Fighter IV in fps (1280x720, kein AA, kein AF, hoch/max)
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
86.91
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
80.05
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
80.01
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
77.16
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
70.07
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
67.29
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
63.82
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
54.27
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
49.34
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
49.32
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
42.37
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
34.32
CPULeistungsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+16,40%
Sempron 3850 vs A4-4000+50,63%
A4-5300 vs Athlon 5350-26,71%
Athlon 5350 vs A6-5400K+56,45%
A4-5300 vs A6-5400K+14,67%
A4-5300 vs A4-6300+4,13%
A6-5400K vs A6-6400K+3,69%
Sempron 3850 vs 3850 OC+16,45%
Athlon 5350 vs 5350 OC+10,04%
A6-5400K vs A6-5400K OC+3,75%
A6-6400K vs A6-6400K OC+8,62%
Street Fighter IV in fps (1600x900, kein AA, kein AF, hoch/max)
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
67.23
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
60.68
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
60.61
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
58.28
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
52.66
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
50.51
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
48.37
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
41.22
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
37.63
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
37.34
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
32.14
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
25.51
CPULeistungsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+17,08%
Sempron 3850 vs A4-4000+50,53%
A4-5300 vs Athlon 5350-25,50%
Athlon 5350 vs A6-5400K+54,88%
A4-5300 vs A6-5400K+15,38%
A4-5300 vs A4-6300+4,26%
A6-5400K vs A6-6400K+4,00%
Sempron 3850 vs 3850 OC+16,18%
Athlon 5350 vs 5350 OC+9,54%
A6-5400K vs A6-5400K OC+4,12%
A6-6400K vs A6-6400K OC+10,92%
Street Fighter IV in fps (1920x1080, kein AA, kein AF, hoch/max)
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
51.94
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
46.83
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
46.80
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
44.98
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
40.35
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
38.70
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
37.04
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
31.83
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
28.92
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
28.79
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
24.70
CPULeistungsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+17,09%
Sempron 3850 vs A4-4000+49,96%
A4-5300 vs Athlon 5350-25,27%
Athlon 5350 vs A6-5400K+55,53%
A4-5300 vs A6-5400K+16,23%
A4-5300 vs A4-6300+4,26%
A6-5400K vs A6-6400K+4,05%
Sempron 3850 vs 3850 OC+16,56%
Athlon 5350 vs 5350 OC+10,06%
A6-5400K vs A6-5400K OC+4,11%
A6-6400K vs A6-6400K OC+10,98%
Wer tatsächlich mit den integrierten Grafikkernen der vier APUs spielen möchte, sollte keine allzu hohen Ansprüche haben. Für einfache Titel wie "Street Fighter IV" reicht es sogar für hohe Details, solange die Auflösung niedrig bleibt und auf Kantenglättung verzichtet wird. Die A6- und A4-APUs sind den beiden Kabinis diesmal klar überlegen, doch auch AMDs Quad-Core-Zwerg Sempron 3850 zieht noch locker an Intels Celeron G1620 vorbei.
Der Athlon 5350 ist diesmal im Schnitt um 16,9 Prozent schneller als der Sempron 3850 und der A6-5400K schlägt den A4-5300 um 15,4 Prozent - den 192 Stream-Prozessoren sei Dank. Analog hierzu liegt der A6-6400K um 16,0 Prozent vor dem A4-6300. Das Übertakten verschafft dem Sempron 3850 zusätzliche 16,4 Prozent an Grafikleistung und der Athlon 5350 kann um 9,9 Prozent zulegen. Beim A6-5400K können wir den GPU-Takt auf 800 MHz anheben, wodurch die Framerate um rund vier Prozent steigt. Die iGPU des A6-6400K läuft selbst mit 950 MHz noch stabil und beschert uns eine um gut zehn Prozent höhere Grafikleistung.



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Spiele: Alien vs Predator (DX11)

Mit dem SciFi-Shooter "Alien vs Predator" haben wir einen waschechten DX11-Test vor uns, welcher keine ältere Hardware unterstützt. Für unsere Messung wählen wir eine geringe Qualität und verzichten auf die Kantenglättung sowie die anisotrope Filterung der Texturen.
SSAO (Screen Space Ambient Occlusion) und die Tesselation werden ebenfalls nicht genutzt. Folgende Bildschirmauflösungen kommen zum Einsatz: 1.280 x 720, 1.600 x 900 und 1.920 x 1.080 Bildpunkte.
Alien vs Predator in fps (1280x720, ohne: AA, AF, SSAO, Tesselation, low)
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
53.6
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
49.9
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
49.8
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
48.5
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
37.4
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
36.0
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
34.1
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
25.7
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
24.3
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
24.3
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
21.6
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
21.1
CPULeistungsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+12,50%
Sempron 3850 vs A4-4000+57,87%
A4-5300 vs Athlon 5350-32,50%
Athlon 5350 vs A6-5400K+99,59%
A4-5300 vs A6-5400K+34,72%
A4-5300 vs A4-6300+3,89%
A6-5400K vs A6-6400K+2,89%
Sempron 3850 vs 3850 OC+12,50%
Athlon 5350 vs 5350 OC+5,76%
A6-5400K vs A6-5400K OC+2,68%
A6-6400K vs A6-6400K OC+7,41%
Alien vs Predator in fps (1600x900, ohne: AA, AF, SSAO, Tesselation, low)
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
35.6
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
33.7
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
33.4
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
32.5
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
25.0
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
24.1
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
22.8
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
17.1
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
16.2
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
16.2
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
14.5
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
13.9
CPULeistungsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+11,72%
Sempron 3850 vs A4-4000+57,24%
A4-5300 vs Athlon 5350-32,78%
Athlon 5350 vs A6-5400K+100,62%
A4-5300 vs A6-5400K+34,85%
A4-5300 vs A4-6300+3,73%
A6-5400K vs A6-6400K+3,69%
Sempron 3850 vs 3850 OC+11,72%
Athlon 5350 vs 5350 OC+5,56%
A6-5400K vs A6-5400K OC+2,77%
A6-6400K vs A6-6400K OC+5,64%
Alien vs Predator in fps (1920x1080, ohne: AA, AF, SSAO, Tesselation, low)
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
26.0
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
24.1
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
24.0
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
23.5
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
17.9
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
17.2
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
16.3
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
12.0
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
11.3
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
11.2
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
10.1
CPULeistungsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+10,89%
Sempron 3850 vs A4-4000+61,39%
A4-5300 vs Athlon 5350-34,88%
Athlon 5350 vs A6-5400K+109,82%
A4-5300 vs A6-5400K+36,63%
A4-5300 vs A4-6300+2,13%
A6-5400K vs A6-6400K+4,07%
Sempron 3850 vs 3850 OC+11,88%
Athlon 5350 vs 5350 OC+7,14%
A6-5400K vs A6-5400K OC+2,13%
A6-6400K vs A6-6400K OC+7,88%
Für ein Spiel wie "Alien vs Predator" sind die APUs zu schwach auf der Brust. Nur wenn wir die Qualität radikal reduzieren und uns auf 1.280 x 720 Bildpunkte beschränken, reicht die Grafikleistung von A4-4000 und A4-5300 gerade so aus, um in den Bereich spielbarer Frameraten zu kommen. A6-5400K und A6-6400K haben dank der 192 Stream-Prozessoren etwas mehr Luft und halten bis 1.600 x 900 Pixel durch, ihre Grafikleistung ist um ein gutes Drittel höher als die der A4-Modelle. Die Vorgaben des Athlon 5350 kann der A6-5400K sogar verdoppeln.
Im Kabini-internen Duell liegt der Athlon 5350 um 11,7 Prozent vor dem Sempron 3850, während die Richlands nur marginal schneller sind als die vergleichbaren Trinitys. Durch das Anheben des Basistakts können wir die Grafikleistung des Sempron 3850 um durchschnittlich 12,0 Prozent steigern, beim Athlon 5350 gewinnen wir hingegen nur 6,15 Prozent. Obwohl wir den GPU-Takt des A6-5400K um 5,3 Prozent angehoben haben, steigt seine Grafikleistung nur um magere 2,5 Prozent. Dem A6-6400K bringen 18,8 Prozent mehr Takt immerhin einen Zugewinn von 7,0 Prozent.



AMDs Kraftzwerge - 7 APUs unter 50 Euro im Leistungsvergleich - Druckansicht - Seite 15 von 16

LuxMark 2.0 (OpenCL)

Das quelloffene Benchmark-Programm LuxMark ist eine bequeme Möglichkeit, den LuxRenderer zu testen. Wir nehmen die Version 2.0, welche die Rendering-Engine SLG2 verwendet. LuxMark ist zu 100 Prozent OpenCL und kann seine Berechnungen wahlweise auf dem Grafikchip, den CPU-Kernen oder beiden zusammen ausführen. Wir wählen die komplexe Szene "Room" und machen uns an die Messung.
LuxMark 2.0 "Room" - kombiniert/CPU/GPU in 1000 Dreicke pro Sekunde
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
128
98
45
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
117
79
71
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
115
81
37
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
114
77
35
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
114
68
53
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
112
72
61
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
105
66
53
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
105
63
50
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
99
67
36
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
95
62
32
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
92
64
35
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
78
58
34
CPULeistungsvergleich (kombiniert)
Sempron 3850 vs Athlon 5350+21,05%
Sempron 3850 vs A4-4000-17,89%
A4-5300 vs Athlon 5350+25,00%
Athlon 5350 vs A6-5400K-8,70%
A4-5300 vs A6-5400K+14,13%
A4-5300 vs A4-6300+7,61%
A6-5400K vs A6-6400K+/-0,00%
Sempron 3850 vs 3850 OC+20,00%
Athlon 5350 vs 5350 OC+11,30%
A6-5400K vs A6-5400K OC+8,57%
A6-6400K vs A6-6400K OC+6,67%
Überraschenderweise erweisen sich die beiden Kabinis in diesem Test als die mit Abstand besseren APUs. In der kombinierten Leistungsmessung liegt der Sempron 3850 um 21,8 Prozent vor dem A4-4000 und der Athlon 5350 zieht sogar um 25,0 Prozent am A4-5300 vorbei. Selbst A6-5400K und A6-6400K, deren Grafikkerne 192 Stream-Prozessoren umfassen, bleiben hinter dem Athlon 5350. Zudem verwundert, dass der A6-6400K trotz besserer Einzelwertungen in der Kombination nicht am A6-5400K vorbeiziehen kann.
Werden die Kabinis übertaktet, kann der Sempron 3850 seine Leistung um 20,0 Prozent ausbauen, während der Athlon 5350 einen Zugewinn von 11,3 Prozent verzeichnet. Beim A6-5400K haben wir nicht nur die Multiplikatoren auf 40/44 angehoben, sondern auch den GPU-Takt von 760 auf 800 MHz gesteigert. Dies bringt eine Mehrleistung von 8,6 Prozent. Obwohl der A6-6400K Multiplikatoren von 45/49 und einen Grafiktakt von 950 MHz nutzen darf, steigt seine Leistung nur um 6,7 Prozent.

Stromverbrauch (Gesamtsystem)

Um den Stromverbrauch zu ermitteln, messen wir die Leistungsaufnahme des gesamten Systems über den Zeitraum einer Stunde. Wir geben also keine einmaligen Verbrauchsspitzen an, sondern den für die Praxis viel relevanteren Durchschnittswert. Der Bildschirm wurde in diesem Zeitraum weder abgedunkelt noch ausgeschaltet.
Stromverbrauch: Gesamtsystem Idle in W (geringere Werte sind besser)
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
23
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
23
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
28
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
30
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
30
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
31
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
31
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
33
CPUVerbrauchsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 53500,00%
Sempron 3850 vs A4-4000+34,78%
A4-5300 vs Athlon 5350-23,33%
Athlon 5350 vs A6-5400K+21,74%
A4-5300 vs A6-5400K-6,67%
A4-5300 vs A4-6300+10,00%
A6-5400K vs A6-6400K+10,71%
Ohne Last liegen Sempron 3850 und Athlon 5350 gleich auf - verständlich, denn die beiden Kabini-APUs sind baugleich. Die Trinitys genehmigen sich im Leerlauf fünf bis sieben Watt mehr, was zumindest teilweise dem anderen Mainboard geschuldet ist. Erstaunlich ist allerdings, dass die Richlands nochmals um drei Watt durstiger sind. Noch ein Tipp: Aufgrund ihrer geringen TDP lassen sich die Kabinis auch an einem Steckernetzteil betreiben. Diese Stromversorger arbeiten insbesondere im Leerlauf deutlich effizienter als normale ATX-Netzteile.
Für die Lastmessung verwenden wir mit Prime95 27.9 einen rein synthetischen Lasttest. Prime95 nutzt die "Advanced Vector Extensions" (AVX) und generiert insbesondere im Lastszenario "In-place large FFTs" einen deutlich höheren Stromverbrauch als normale Programme. Angegeben wird abermals der Durchschnittsverbrauch, welcher im Rahmen einer einstündigen Messung ermittelt wurde.
Stromverbrauch: Volllast mit Prime95 in W (Durchschnitt/Maximum)
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600
41
Sempron 3850 @ 1,65 GHz
8GB DDR3-1693; OC
44
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
47
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333
48
Athlon 5350 @ 2,56 GHz
8GB DDR3-1666; OC
50
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333
61
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866
63
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600
64
A6-5400K @ 4,0-4,4 GHz
8GB DDR3-1866; OC
66
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600
66
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866
71
A6-6400K @ 4,5-4,9 GHz
8GB DDR3-1866; OC
95
CPUVerbrauchsvergleich
Sempron 3850 vs Athlon 5350+14,63%
Sempron 3850 vs A4-4000+48,78%
A4-5300 vs Athlon 5350-26,56%
Athlon 5350 vs A6-5400K+34,04%
A4-5300 vs A6-5400K-1,56%
A4-5300 vs A4-6300+3,13%
A6-5400K vs A6-6400K+12,70%
Sempron 3850 vs 3850 OC+7,32%
Athlon 5350 vs 5350 OC+6,38%
A6-5400K vs A6-5400K OC+4,76%
A6-6400K vs A6-6400K OC+33,80%
Unter Volllast liegt der Verbrauch des Athlon 5350 um 14,6 Prozent über dem des Sempron 3850, dennoch kann sich ein Systemverbrauch von weniger als 50 Watt durchaus sehen lassen. Obwohl der A4-4000 nur zwei Rechenkerne versorgen muss, verbraucht er jetzt 48,8 Prozent mehr Strom als der Sempron 3850. Der Unterschied zwischen dem Athlon 5350 und den Trinitys fällt mit 34,0 Prozent (A6-5400K) bzw. 36,2 Prozent (A4-5300) zwar etwas geringer aus, dennoch verbrauchen die AM2-APUs im Verhältnis zu ihrer Rechenleistung eindeutig zu viel Strom. Dies gilt umso mehr für die Richlands, deren Mehrleistung sich AMD mit einem Aufschlag zwischen zwei und fünf Watt erkauft.
Das Übertakten der Kabinis ist überaus attraktiv, denn für einen Mehrtakt von 25 bis 27 Prozent müssen wir lediglich 6,4 bis 7,3 Prozent mehr Strom investieren. Beim A6-5400K beläuft sich der Taktgewinn zwar nur auf 11,1 bis 15,8 Prozent, doch dafür steigt der Verbrauch des Trinity auch nur um 4,8 Prozent an. Die Taktrate des A6-6400K können wir um 15,4 bis 19,5 Prozent anheben, müssen hierfür aber ein Drittel mehr Strom investieren und zudem für eine ausreichende Kühlung sorgen.



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Fazit

Wir sind nun am Ende unseres Tests angekommen und müssen aus der Vielzahl von Messergebnissen sinnvolle Empfehlungen herausdestillieren. Da die beiden Plattformen sehr unterschiedlich ausgerichtet sind, fällt der Vergleich nicht ganz einfach. Doch bevor wir ins Detail gehen, möchten wir AMD ein Lob für die gesockelten Kabinis aussprechen. Diese Plattform ist herrlich unkompliziert, erfrischend und eine echte Bereicherung für den Markt!
AMD Sempron 3850: Bedingt empfehlenswert
Im Preisbereich zwischen 30 und 35 Euro tummeln sich A4-4000, A4-5300, A4-6300 und Sempron 3850. Obwohl der Sempron 3850 vier Rechenkerne besitzt, ist der A4-4000 im Durchschnitt aller CPU-Messungen (Multi-Thread) um 3,8 Prozent schneller und bietet eine um 54,6 Prozent höhere Grafikleistung. Und die beiden anderen A4-APUs sind sogar noch schneller. AMD hat die Taktrate des Sempron 3850 leider viel zu stark beschnitten, um diese APU ohne Vorbehalte empfehlen zu können. Dennoch bleibt sie aufgrund ihrer vier Kerne, des geringen Stromverbrauchs und der preiswerten Mainboards eine interessante Alternative für bestimmte Anwendungsbereiche. Dazu gehören beispielsweise leise HTPCs und oder ein energieeffizienter Server für das Heimnetzwerk. Insbesondere in Verbindung mit Steckernetzteilen lässt sich der Stromverbrauch solcher Systeme weit nach unten drücken. Für den täglichen Einsatz im Internet- und Office-PC ist die Leistung des Sempron 3850 zwar ausreichend, doch hier lohnt sich der Aufpreis zum Athlon 5350, der sich deutlich flinker anfühlt. Alternativ kann man den Sempron 3850 auch kräftig übertakten - bei unserem Testmuster war eine Taktsteigerung um 27 Prozent möglich. Erfreulicherweise steigt der Stromverbrauch hierbei nur geringfügig an.
AMD A4-6300: Preistipp
PreistippAuch den A4-4000 hat AMD deutlich beschnitten, doch die billigste APU im Testfeld können wir leider gar nicht empfehlen. Der A4-5300 ist nämlich in allen Belangen überlegen und kostet nur drei Euro mehr. Doch selbst der Griff zum A4-5300 macht keinen Sinn, da man für weitere zwei Euro Aufpreis einen A4-6300 bekommt. Zwischen A4-4000 und A4-6300 liegen somit nur fünf Euro aber auch 700 MHz CPU-Takt und 40 MHz GPU-Takt. Das mag bei einer Bestellung von 10.000 Prozessoren den Ausschlag für den A4-4000 geben, doch für den Endkunden ist dieser Aufpreis gut investiert. Allerdings darf man auch vom A4-6300 keine Wunder erwarten. Obwohl diese APU ihre beiden Kerne mit bis zu 3,9 GHz taktet, zieht sie gegen den nur 2,7 GHz schnellen Intel Celeron G1620 zumeist den Kürzeren. Dabei ist Intels CPU unter Last deutlich sparsamer, was aber auch am fehlenden AVX liegt. Moderne Befehlssatzerweiterungen wie AVX, FMA3 oder AES-Beschleunigung sucht man bei Intels Prozessor nämlich vergebens. Zudem hat Intel den Grafikkern des Celeron bis zur Grottigkeit kastriert. Doch zurück zum A4-6300, der für seinen Preis eine gute Leistung bietet. Nur beim Übertakten muss diese APU passen.
AMD Athlon 5350: Sehr gut
Sehr GutDrei weitere APUs, namentlich Athlon 5350, A6-5400K und A6-6400K, finden sich in der Preisspanne von 45 bis 50 Euro. Hier ist der Athlon 5350 unser klarer Favorit, denn mit 2,05 GHz ist diese APU auch für den normalen Computeralltag gut gerüstet. Der große Kabini rechnet im Durchschnitt (Multi-Thread) um 54,1 Prozent schneller als der Sempron 3850 und bietet zudem eine um 14,3 Prozent höhere Grafikleistung. Diese bleibt zwar deutlich hinter den A4-Modellen zurück, doch dafür trumpft der Athlon 5350 in den Multi-Thread-Messungen auf und weist in diesen sogar den A6-6400K in seine Schranken. Zugleich fällt sein Lastverbrauch um 24 Watt niedriger aus und man spart beim Kauf des Mainboards nochmals um die zwanzig Euro. Ein positives Bild liefert der Athlon 5350 auch beim Übertakten: Wir konnten seine Taktrate problemlos um 25 Prozent anheben und dabei steigt der Stromverbrauch lediglich um drei Watt an. Nur wenn es ums Spielen geht, sollte man den Athlon 5350 meiden. Seine iGPU ist nicht sonderlich schnell und da nur vier PCIe-2.0-Lanes zur Anbindung einer Grafikkarte zur Verfügung stehen, darf man auch von diesem Ausweg keine großen Leistungssprünge erwarten.
AMD A6-6400K: Gut
GutDie beste Grafikleistung liefern A6-5400K und A6-6400K, da die Grafikeinheiten dieser APUs mit 192 Stream-Prozessoren ausgestattet sind. Das macht die Grafikkerne zwar noch lange nicht zu Überfliegern, doch zumindest kommen wir in einen Bereich, der für anspruchslosere Spiele ausreicht. Und eines steht fest: Mehr Grafikleistung für weniger Geld bekommt man nirgendwo! Die Frage Trinity oder Richland ist schnell beantwortet: Der A6-6400K kostet nur drei Euro mehr und bietet dafür eine im Durchschnitt (Multi-Thread) um zehn Prozent höhere Rechenleistung sowie 3,5 Prozent mehr Grafikpower. Als K-Modelle (Black Edition) weisen A6-5400K und A6-6400K einen zwischen 8 und 63 wählbaren Multiplikator auf. Doch während wir aus dem A6-5400K nur 400 MHz herauskitzeln konnten, verkraftete der A6-6400K eine Taktsteigerung um 600 bis 800 MHz. Den Grafiktakt des A6-5400K konnten wir nur um 40 MHz anheben, den des A6-6400K hingegen um 150 MHz. Wer also mit dem Gedanken ans Übertakten spielt, sollte den Trinity links liegen lassen und gleich zum Richland greifen. Die hohen Taktraten des A6-6400K fordern zwar ihren Preis in Form eines höheren Stromverbrauchs, doch insgesamt macht diese APU eine gute Figur.
Preise und Wertungen in der Übersicht:
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A4-4000keine30,90 EuroPreis abrufen
A4-5300keine33,90 EuroPreis abrufen
A6-5400Kkeine48,90 EuroPreis abrufen
A4-6300Preistipp35,90 EuroPreis abrufen
A6-6400KGut51,90 EuroPreis abrufen
Athlon 5350Sehr gut49,90 EuroPreis abrufen
Sempron 3850Bedingt empfehlenswert32,90 EuroPreis abrufen
Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten!



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