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Neu von MSI

AMD Athlon II X2 250 vs Intel Pentium E6300

Autor: doelf - veröffentlicht am 02.06.2009
s.2/31

Intels Pentium E-Serie
Intels Core 2 Duo Prozessoren bieten deutlich mehr Leistung pro MHz als AMDs Athlon X2 mit dem betagten 65 nm Brisbane Kern. Aus diesem Grund hat Intel seinen 45 nm Wolfdale Kern in mehreren Stufen beschnitten und dabei den L2-Cache verkleinert und den Frontsidebus verlangsamt. Die Top-Modelle der 8000er-Baureihe besitzen 6 MByte L2-Cache und binden Chipsatz und damit auch den Arbeitsspeicher mit 4x 333 MHz (FSB1333) an. Bei den Core 2 Duo Modellen der 7000er-Serie wurde der L2-Cache auf 3 MByte halbiert und der Frontsidebus auf 4x 266,66 MHz (FSB1066) abgesenkt. Intels preiswerteste 45-nm-CPUs sind die 5000er-Modelle des Pentium E, die nur noch 2 MByte L2-Cache besitzen und den Chipsatz - wie der alte Pentium 4 mit Northwood Kern - mit 4x 200 MHz (FSB800) anbinden.

Doch nicht nur Cache und Frontsidebus wurden von Intel limitiert, auch einige Funktionen hat der Hersteller den preiswerten Varianten vorenthalten. So beherrschen nur die Core 2 Duos die Streaming SIMD Extensions in der Version 4.1 (SSE 4.1), während sich der Pentium E mit SSE3 begnügen muss. Und auch Intels Virtualisierungstechnologie war bisher nur den teuren Prozessoren vergönnt, doch hier zeichnet sich angesichts von Windows 7 und des XP-Modus eine Trendwende ab: Die Modelle Core 2 Quad Q8300, Core 2 Duo E7500 und E7400 sowie Pentium E5400 und E5300 werden ab sofort mit hardwarebeschleunigter Virtualisierung angeboten. Ob diese Funktion unterstützt wird, lässt sich mit dem SPEC-Code der CPU überprüfen.

Unser erst Anfang Mai eingeführter Pentium E6300 und der ebenfalls mit 2,80 GHz getaktete Pentium E5500, welcher in einigen Tagen in den Handel kommen sollte, haben Intels Virtualisierung immer mit an Bord.

Betrachten wir nun Intels aktuelle 45 nm Dual-Core CPUs:

CPU Takt
in GHz
L2
in MB
FSB
in MHz
TDP
in Watt
Core 2 E8600 3,33 6 1333 65
Core 2 E8500 3,16 6 1333 65
Core 2 E8400 3,00 6 1333 65
Core 2 E7500 2,93 3 1066 65
Core 2 E7400 2,80 3 1066 65
Core 2 E7300 2,66 3 1066 65
Pentium E6300 2,80 2 1066 65
Pentium E5500 2,80 2 800 65
Pentium E5400 2,70 2 800 65
Pentium E5300 2,60 2 800 65
Pentium E5200 2,50 2 800 65

Wie man sieht, nimmt der Pentium E6300 eine Sonderposition ein: Diese Prozessor besitzt wie die anderen Pentiums nur 2 MByte L2-Cache, doch sein Frontsidebus arbeitet bereits mit 4x 266,66 MHz. Da Intels Core 2 und Pentium Prozessoren keinen integrierten Speicher-Controller besitzen, befindet sich dieser in der Northbridge des Chipsatzes und genau diese ist über den Frontsidebus angebunden. Fehlt es hier an Bandbreite, verpufft das Potential von schnellem Arbeitsspeicher ungenutzt:

Speicherbandbreite: Single-Channel / Dual-Channel in GByte/s
DDR3-1333
10.42
20.83
DDR3-1066
8.33
16.66
DDR2-800
6.25
12.50
DDR2-667
5.21
10.42
DDR2-533
4.16
8.33
FSB1333
10.42
FSB1067
8.33
FSB800
6.25

Wie obiges Diagramm zeigt, ist der Frontsidebus der Pentium E5xxx Prozessoren bereits mit einem DDR2-800 Speicherkanal ausgelastet. In Zeiten von bezahlbaren DDR3-Modulen bietet der Pentium E6300 somit einen willkommenen Bandbreitenzuwachs.

Maximal erlaubte das im Test verwendete Mainboard ASUS P5E3 Premium zwar nur DDR3-1066, doch beim Übertakten sind auch DDR3-1333 und mehr möglich. Das Mainboard arbeitete mit dem aktuellen BIOS 0802 Beta, denn erst mit diesem wird der Pentium E6300 offiziell unterstützt.

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