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AMDs ATi Radeon HD 5570 im Vergleich mit GeForce GT 220 und GT 240 - Druckansicht - Seite 1 von 17

AMD macht es in diesem Jahr besonders spannend und schickt innerhalb von knapp vier Wochen seinen dritten Grafikprozessor an den Start. Das Modell ATi Radeon HD 5570 unterstützt DirectX 11 und rundet AMDs Angebot im Preisbereich unter 100 US-Dollar ab. Diese GPU ist als Ablösung für das Modell Radeon HD 4650 gedacht und soll auch NVIDIAs GeForce GT 220 das Fürchten lehren. Wir haben uns AMDs Refrenzkarte angesehen und diese mit der Radeon HD 5670 sowie NVIDIAs GeForce GT 240 und GT 220 verglichen.


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AMDs Produktoffensive 2010
Am 14. Januar hatte AMD seine Produktoffensive mit der DX11-GPU ATi Radeon HD 5670 begonnen. Anvisiert war ein Preis unter 100 US-Dollar und derzeit findet man entsprechende Grafikkarten ab ca. 70 Euro in den Preisvergleichen. Letzten Donnerstag, also am 4. Februar, folgte das Modell ATi Radeon HD 5450, welches mit 49 bis 59 US-Dollar den Einstieg in die DX11-Welt markiert. Preisvergleiche führen entsprechende Grafikkarten bereits zu Preisen unter 40 Euro. Genau zwischen den bereits vorgestellten Modellen findet die ATi Radeon HD 5570 ihren Platz: Sie soll zwischen 79 und 85 US-Dollar kosten und dürfte hierzulande für ca. 55 Euro in den Handel kommen.


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Der Grafikprozessor Radeon HD 5570 baisert auf dem selben Chip wie das Modell Radeon HD 5670. Beide GPUs setzen sich aus 627 Millionen Transistoren zusammen und besitzen 400 Stream-Prozessoren, 20 Textureinheiten und 8 Raster-Operations-Einheiten. Allerdings taktet der Radeon HD 5570 nur mit 650 MHz und somit um 125 MHz langsamer, wodurch die Rechenleistung von 620 auf 520 GFLOPS sinkt und auch die Füllraten von Texturen und Pixeln geringer ausfallen.

Grafikprozessor
RadeonHD 5670HD 5570HD 5450
DirectX11.011.011.0
Shader Modell5.05.05.0
Fertigung (nm)404040
Transistoren (Millionen)627627292
Chiptakt (MHz)775650650
Stream-Prozessoren40040080
Textureinheiten20208
ROPs (Farbe)884
Rechenleistung (GFLOPS)620520104
Texturfüllrate (GTexels/s)15,513,05,2
Pixelfüllrate (Gpixel/s)6,25,22,6
Z/Stencil (GSamples/s)24,820,810.4
Stromverbrauch (W)70,0442,719,1

Der maximale Stromverbrauch einer Radeon HD 5570 basierenden Grafikkarte fällt mit 42,7 Watt deutlich geringer aus als bei der Radeon HD 5670, welche sich bis zu 70,04 Watt gönnt. Dieser deutliche Minderverbrauch kann seine Ursache nicht alleine im geingeren GPU-Takt haben und so gibt es auch beim Speicher Einschnitte:

Speicheranbindung
RadeonHD 5670HD 5570HD 5450
SpeichertypGDDR5DDR3DDR3
(DDR2)
Speichertakt (MHz)1000900800
(400)
Datenrate (Gbps)4,01,81,6
Speichergröße (MByte)512
-1024
512
-1024
512
-1024
Speicherbus (Bit)12812864
Bandbreite (GB/s)64,028,812,8

Der Speichertakt wurde im Vergleich zur Radeon HD 5670 um 100 MHz auf 900 MHz reduziert, doch da auf der Radeon HD 5570 nur DDR3-Speicher zum Einsatz kommt, bricht die Datenrate dramatisch von 4,0 Gbps auf 1,8 Gbps ein. Dies hat zur Folge, dass die Speicherbandbreite von 64,0 GB/s auf 28,8 GB/s sinkt, obwohl beide Grafikprozessoren eine 128 Bit breite Speicheranbindung verwenden.




AMDs ATi Radeon HD 5570 im Vergleich mit GeForce GT 220 und GT 240 - Druckansicht - Seite 2 von 17

Die Karte
Unser Testmuster stammt von AMD und es ist fraglich, ob die Radeon HD 5570 tatsächlich in dieser Form in den Handel kommen wird. Vermutlich werden AMDs Partner zunächst das Referenzdesign der Platine übernehmen, diese aber mit anderen Kühlern bestücken.


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Das PCB nutzt das Low-Profile-Format, so dass sich diese Karten auch in besonders schmalen Desktop-Gehäusen verbauen lassen. Allerdings liegt unserem Sample keine entsprechende Slotblende bei. Für die TDP von maximal 42,7 Watt reichen die 75 Watt, welche der PCI-Express-Steckplatz liefern kann, locker aus. Somit wird kein Stromanschluss benötigt.


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Unser Testmodell besitzt drei Ausgänge: Neben dem analogen VGA-Ausgang finden wir je einen digitalen HDMI- und DVI-Anschluss. Die digitalen Ausgänge geben neben dem Bild auch das Audiosignal wieder, die Radeon HD 5570 eignet sich somit gut für den Einsatz in HTPCs. Um AMDs ATi Eyefinity Technology und somit die Anzeige auf drei Bildschirmen nutzen zu können, benötigen wir allerdings auch einen DisplayPort und den bietet unser Testmuster nicht.


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Auf der Platine finden wir Speicherchips vom Typ Samsung K4W1G1646E-HC11, welche bis 900 MHz bzw. 1,8 Gbps spezifiziert sind. Es handelt sich um normale DDR3-Chips, welche mit 1,50 Volt betrieben werden. Dass 1024 MByte Grafikspeicher den mäßigen Speichertakt ausgleichen können, halten wir jedoch für unwahrscheinlich. AMD hat einen Kühler verbaut, der vollständig aus Kupfer besteht und die nur 16,8 mm kurze Grafikkarte erstaunlich schwer macht. Ein Lüfter mit 45 mm Durchmesser und sieben Blättern sorgt für eine ausreichende Kühlung.


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Das Anschlusskabel des Lüfters besitzt nur zwei Kontakte, dennoch wird seine Drehzahl temperaturabhägig geregelt. Angesichts des geringen Stromverbrauchs sollte sich ein Grafikprozessor wie der Radeon HD 5570 aber auch leiser bzw. komplett passiv kühlen lassen. Wir sind gespannt, welche Lösungen AMDs Partner in den nächsten Tagen präsentieren werden.




AMDs ATi Radeon HD 5570 im Vergleich mit GeForce GT 220 und GT 240 - Druckansicht - Seite 3 von 17

Das Testsystem
Für unser Testsystem greifen wir auf AMDs AM3-Plattform zurück und als CPU dient uns ein auf 3,50 GHz übertakteter AMD Phenom II X4 955 Black Edition. Hier die weiteren Komponenten:

Hinweis: Bei den Karten mit Grafikprozessoren von NVIDIA wurde die Physikbeschleunigung PhysX deaktiviert, um negative Auswirkungen auf die 3D-Leistung zu vermeiden.

Die Vergleichskarten
Während AMD seinen ATi Radeon HD 5670 Grafikprozessor gegen NVIDIAs GeForce GT 240 mit GDDR5-Speicher positioniert hat, soll der Radeon HD 5570 gegen den GeForce GT 220 ins Feld ziehen. Diese Auswahl seitens AMD überrascht uns, denn schließlich basieren Radeon HD 5670 und HD 5570 auf dem selben Chip und der wesentliche Unterschied besteht in der Speicherbestückung. Somit würde der Vergleich mit einer GeForce GT 240 mit DDR3-Speicher näher liegen.


ECS NGT240-512QI-F (512 MB GDDR5, links) und MSI N240GT-MD1G (1 GB DDR3, rechts)

Der GeForce GT 220 ist hingegen ein stark beschnittener Grafikprozessor, der nur halb so viele CUDA-Kerne besitzt wie der GeForce GT 240. Es liegt der Verdacht nahe, dass die Leistung des Radeon HD 5570 nicht ganz für einen GeForce GT 240 mit DDR3-Speicher ausreicht und sich AMD daher den nächst schwächeren Gegner als Sparringspartner ausgesucht hat.


MSI N220GT-MD1GZ: GeForce GT220 mit 1024 MByte DDR2-Speicher

Wie dem auch sei: Solange beide Grafikprozessoren in der selben Preisklasse spielen, ist ein Vergleich gerechtfertigt. Zudem werden uns die weiteren Vergleichsmodelle offenbaren, in welcher Leistungsklasse AMDs ATi Radeon HD 5570 tatsächlich spielt.

Hier eine Übersicht der Vergleichsmodelle von NVIDIA:

Grafikprozessor
ModellGeForce
GT240/GDDR5
GeForce
GT240/DDR3
GeForce
GT220/DDR2
Fertigung (nm)404040
CUDA-Kerne969648
Chiptakt (MHz)550550625
Shader-Takt (MHz)134013401360
SpeichertypGDDR5DDR3DDR2
Speichertakt (MHz)850790405
Datenrate (Gbps)3,401,580,81
Speichergröße (MByte)51210241024
Speicherbus (Bit)128128128
Bandbreite (GB/s)54,4025,2812,96
Stromverbrauch (W)696958

Beim Vergleich der GeForce-GPUs fällt auf, dass die Unterschiede beim Stromverbrauch vergleichsweise gering ausfallen. Liegen bei AMD fast 30 Watt zwischen der Radeon HD 5670 (70,04 Watt) und HD 5570 (42,7 Watt), sind es bei NVIDIA nur 11 Watt zwischen einer GeForce GT 240 und einer GeForce GT 220. Zumindest auf dem Papier glänzt AMDs ATi Radeon HD 5570 mit einem Minderverbrauch von 15,3 Watt im Vergleich zu NVIDIAs GeForce GT 220.




AMDs ATi Radeon HD 5570 im Vergleich mit GeForce GT 220 und GT 240 - Druckansicht - Seite 4 von 17

Für unsere Benchmarks verwenden wir drei Bildschirmauflösungen:

Höhere Auflösungen würden aufgrund der Leistungsklasse der getesteten Grafikkarten diesmal keinen Sinn machen.

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat/Day (DX10.1/11)
Der dritte Teil von S.T.A.L.K.E.R. unterstützt bereits DirectX 11 und gehört auch weiterhin zu den anspruchsvollsten Herausforderungen, die man einer Grafikkarte stellen kann. S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat misst die Framerate in vier unterschiedlichen Szenarien, wobei der Durchlauf "Day" am ehesten das Spielgeschehen widerspiegelt und "Sunshafts" die höchsten Ansprüche stellt. Wir haben uns daher auf diese beiden Wertungen beschränkt.

Mit der Voreinstellung "ultra" kommen wir nicht weit, die Leistung unserer Testkandidaten reicht dabei nur für einen Dia-Vortrag. Wir haben uns deshalb für "medium" entschieden, um spielbare Frameraten zu erzielen. Wir messen zunächst ohne Kantenglättung aber mit vollständig dynamischer Beleuchtung.

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat in fps (Day, kein AA, Medium)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
83
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
75
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
65
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
61
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
60
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1360x768
56
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
55
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1280x1024
52
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
51
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
48
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
42
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
41
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1680x1050
41
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
38
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
31
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
30
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
27
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
21

AMDs ATi Radeon HD 5570 ist bei S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat (Day) zwischen 40 und 47,6 Prozent schneller als unsere Vergleichskarte auf Basis von NVIDIAs GeForce GT 220. Auf der anderen Seite liegen die Frameraten der GeForce GT 240 basierenden Grafikkarte mit DDR3-Speicher ein gutes Drittel über den Ergebnissen der Radon HD 5570. Spielbare Frameraten erreichen wir mit der Radeon HD 5570 nur in den beiden niedrigen Auflösungsstufen, bei 1680 x 1050 Bildpunkten ruckelt es hingegen schon sehr deutlich.

Kantenglättung lässt sich im Spiel aktivieren, maximal ist hier eine vierfache Kantenglättung (Multisample Anti-Aliasing) möglich. Und die kostet Leistung!

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat in fps (Day, 4x MSAA, Medium)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
38
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
33
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
31
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
28
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
27
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
25
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
24
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
21
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
21
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
19
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1360x768
18
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
17
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1280x1024
15
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
14
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1680x1050
11
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
9
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
8
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
5

Für die Kantenglättung fehlen NVIDIAs GeForce GT 220 jegliche Reserven und somit fallen die Frameraten von AMDs ATi Radeon HD 5570 diesmal satte 150,3 Prozent höher aus. Auch die GeForce GT 240/DDR3 hat diesmal das Nachsehen, denn die Radeon HD 5570 ist zwischen 16,7 und 27,3 Prozent schneller. Spielbare Frameraten erreichen wir dabei jedoch nicht.




AMDs ATi Radeon HD 5570 im Vergleich mit GeForce GT 220 und GT 240 - Druckansicht - Seite 5 von 17

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat/Sunshafts (DX10.1/11)
Was wir bereits zum Szenario "Day" gesagt haben, gilt aufgrund der komplexeren Beleuchtungseffekte umso mehr für den Durchlauf "Sunshafts". Hier werden die Grafikkarten selbst bei mittlerer Einstellung bis an ihre Grenzen gefordert - selbst ohne Kantenglättung:

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat in fps (Sunshafts, kein AA, Medium)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
56
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
48
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
40
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
37
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
35
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
33
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
31
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1360x768
28
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
27
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
25
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
25
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1280x1024
24
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
22
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
19
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1680x1050
19
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
15
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
13
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
10

Im Durchlauf "Sunshafts" steigt der Vorsprung der Radeon HD 5570 basierenden Grafikkarte auf unsere GeForce GT 220 auf durchschnittlich 75,3 Prozent an. Zugleich bricht der Abstand zur GeForce GT 240 mit DDR3-Speicher ein, diese Grafikkarte ist nur noch 7 Prozent schneller. Dennoch erreichen wir mit der Radeon HD 5570 keine brauchbaren Frameraten.

Und nun schauen wir uns das Unheil an, welches die Kantenglättung über die Frameraten bringt:

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat in fps (Sunshafts, 4x MSAA, Medium)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
29
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
25
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
23
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
20
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
19
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
19
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
15
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
15
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
15
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
13
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
11
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1360x768
11
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
10
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1280x1024
9
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
6
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1680x1050
6
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
4
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
3

Die Kombination aus "Sunshafts" und Kantenglättung ist für die preiswerten Grafikkarten zu anspruchsvoll. AMDs ATi Radeon HD 5570 ist zwar mehr als 200 Prozent schneller als NVIDIAs GeForce GT 220 und fast 50 Prozent schneller als die GeForce GT 240/DDR3, doch von spielbaren Frameraten sind wir meilenweit entfernt.




AMDs ATi Radeon HD 5570 im Vergleich mit GeForce GT 220 und GT 240 - Druckansicht - Seite 6 von 17

Colin McRae DiRT 2 (DX9/11)
Colin McRae DiRT 2 ist ein top-aktuelles Rennspiel mit einem kleinen Haken: Es unterstützt zwar DirectX 9 und 11 aber kein DirectX 10 oder 10.1. Wer DiRT 2 mit einer DirectX-10-Karte testet, muss daher mit DirectX 9 vorlieb nehmen. Wir haben die Radeon HD 5570 sowohl mit DirectX 11 als auch mit DirectX 9 getestet, um einen fairen Vergleich zu ermöglichen. Wird DirectX 9 erzwungen, kann für die Nachbearbeitung maximal die Stufe "mittel" gewählt werden und das leistungszehrende Ambient Conclusion ist nicht aktiv.

Wir haben die offizielle Benchmark-Funktion des Spiels verwendet und die Strecke Baja mit einem Auto befahren. Kommen mehrere Autos zum Einsatz, fällt die Framerate etwas niedriger aus, schwankt aber auch deutlich. Für unseren Test haben wir alle Einstellungen auf die höchste Stufe gesetzt. Wir beginnen ohne Kantenglättung:

Colin McRae DiRT 2 in fps (kein AA, Qualität=Hoch)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
76.1
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
66.0
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
59.3
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768; DX9
58.3
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024; DX9
54.5
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
50.7
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050; DX9
47.6
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
46.9
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768; DX9
45.1
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
42.6
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024; DX9
41.8
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768; DX11
40.4
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
40.3
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
39.2
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024; DX11
37.1
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050; DX9
36.4
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
32.0
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050; DX11
31.6
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768; DX11
28.9
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024; DX11
26.8
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
23.6
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050; DX11
22.5
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
21.5
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
18.5

Vergleichen wir die DX9-Werte, sind die Frameraten der ATi Radeon HD 5570 in allen Auflösungen knapp doppelt so hoch wie die der GeForce GT 220. Auch die GeForce GT 240/DDR3 ist diesmal chancenlos, die Frameraten der Radeon HD 5570 liegen um 5,9 bis 13,8 Prozent höher, wobei NVIDIAs Karte bei der höchsten Auflösung stärker einbricht. Mit DirectX 11 erzielt die Radeon HD 5570 eine bessere Darstellungsqualität, doch diese geht - insbesondere wegen Ambient Conclusion - zu Lasten der Framerate, die nun jenseits der Spielbarkeit liegt.

Im zweiten Durchlauf schalten wir die vierfache Kantenglättung ein:

Colin McRae DiRT 2 in fps (4x FSAA, Qualität=Hoch)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
55.3
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
50.9
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768; DX9
46.6
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
43.7
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024; DX9
43.5
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
38.0
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050; DX9
37.9
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
36.0
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768; DX11
35.3
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768; DX9
32.9
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024; DX11
32.6
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024; DX9
30.5
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
29.6
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
29.0
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
28.1
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050; DX11
27.5
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050; DX9
26.6
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768; DX11
24.2
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024; DX11
22.6
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
20.1
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050; DX11
19.1
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
16.3
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
15.2
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
13.1

Mit Kantenglättung steigt der Vorsprung von AMDs ATi Radeon HD 5570, deren Frameraten nun mehr als doppelt so hoch ausfallen wie diejenigen, welche wir mit der GeForce GT 220 erzielen. Zudem ist die Radeon HD 5570 zwischen 8,5 und 32,3 Prozent schneller als die GeForce GT 240/DDR3. Abermals bricht die Leistung von NVIDIAs Grafikkarte bei 1680 x 1050 Bildpunkten sehr stark ein. Doch obwohl die Radeon HD 5570 in diesem Durchgang punkten kann, erzielen wir nur in den niedrigen Auflösungen ausreichende Frameraten.




AMDs ATi Radeon HD 5570 im Vergleich mit GeForce GT 220 und GT 240 - Druckansicht - Seite 7 von 17

Tom Clancy's HAWX (DX10.1)
Aus dem Hause Ubisoft stammt das Spiel Tom Clancy's HAWX, es handelt sich hierbei eine Flugsimulation bzw. besser gesagt ein Luftkampfspiel. Mit fünfzig Flugzeugtypen fliegt man über reale Landschaften und Städte in fotorealistischer Darstellung, die mit Hilfe hochauflösender Satellitendaten erstellt wurden.

HAWX unterstützt DirectX 10.1, welches alle getesteten Grafikkarten nutzen können. Bei den DX10-Einstellungen haben wir alle Optionen inklusive der Umgebungs-Absorption auf "hoch" gestellt. Zunächst testen wir ohne Kantenglättung:

Tom Clancy's HAWX in fps (kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
64
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
63
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
54
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
47
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
46
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
45
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
44
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
38
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
36
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
34
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
33
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
32
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
31
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
28
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
27
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
19
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
18
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
15

Nur mit Müh und Not erreichen wir mit der Radeon HD 5570 Frameraten über 30 fps, AMDs Karte ist dabei im Schnitt 73,5 Prozent schneller als die GeForce GT 220. Noch ein wenig schneller, aber nur zwischen 3,7 und 6,5 Prozent, ist die GeForce GT 240 mit DDR3-Speicher.

Für den zweiten Durchlauf aktivieren wir im Spiel die vierfache Kantenglättung.

Tom Clancy's HAWX in fps (4x AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
56
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
54
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
43
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
41
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
40
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
39
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
37
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
32
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
29
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
28
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
27
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
26
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
25
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
22
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
21
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
16
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
15
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
12

Auch mit vierfacher Kantenglättung bleibt der Leistungsvorteil der ATi Radeon HD 5570 in etwa gleich und liegt im Schnitt bei 75,1 Prozent. Bei Auflösungen von 1360 x 768 und 1280 x 1024 Bildpunkten ist die GeForce GT 240/DDR3 um 7,4 bzw. 7,7 Prozent schneller, doch bei 1680 x 1050 Pixeln zieht die Radeon HD 5570 vorbei und erarbeitet sich ihrerseits einen Vorspung von 4,8 Prozent. Auf spielbare Frameraten kommen wir mit vierfacher Kantenglättung allerdings nicht mehr.




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Far Cry 2 (DX10)
Der Egoshooter Far Cry 2 nutzt bis zu vier Kerne, unterstützt DirectX 10 und spielt in einer beeindruckenden afrikanischen Landschaft mit unzähligen Pflanzen und Tieren. Und das Spiel wird, was wir besonders mögen, mit einem richtig guten Benchmark-Tool geliefert.

Da die getesteten Grafikkarten nicht so performant sind, haben wir lediglich die Einstellung "high" gewählt und messen zunächst ohne Kantenglättung:

Far Cry 2 in fps (Small Ranch, kein AA, High)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
76.54
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
70.07
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
57.61
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
57.04
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
55.40
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
51.98
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
49.64
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
48.91
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
44.45
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
43.84
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
42.57
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
42.03
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
40.06
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
36.59
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
32.78
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
27.63
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
24.40
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
19.84

Far Cry 2 ist in den beiden niedrigeren Auflösungen mit AMDs ATi Radeon HD 5570 durchaus spielbar. Die Frameraten der Radeon HD 5570 fallen hierbei durchschnittlich um 63,4 Prozent höher aus als die Werte, welche wir mit der GeForce GT 220 messen konnten. Mit der GeForce GT 240/DDR3 können wir die Geschwindigkeit des Spiels allerdings um weitere 10,3 Prozent verbessern.

Im zweiten Durchlauf messen wir mit vierfacher Kantenglättung:

Far Cry 2 in fps (Small Ranch, 4x AA, High)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
55.01
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
48.25
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
43.21
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
43.14
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
38.22
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
38.20
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
37.47
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
35.83
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
31.32
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
31.23
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
29.97
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
29.54
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
27.48
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
24.86
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
22.92
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
19.59
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
17.02
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
13.45

Die Radeon HD 5570 baut ihre Führung auf die GeForce GT 220 leicht auf 63,9 Prozent aus. Mit 1360 x 768 Bildpunkten kommt AMDs Grafikkarte zwar knapp über die Marke von 30 fps, doch wirklich flüssig sieht Far Cry 2 dabei nicht aus. Auch NVIDIAs GeForce GT 240/DDR3 kann ihren Vorspung ein wenig verbessern und lieftert um durchschnittlich 12,2 Prozent bessere Frameraten als die Radeon HD 5570.




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Resident Evil 5 (DX10)
Beim Gruselshooter Resident Evil 5 setzt Capcom einzig und alleine auf Action. In Afrika müssen Horden von virusverseuchten Zombies abgeschlachtet werden und dabei geht niemand mit dem Samthandschuh zur Sache. Klar, wenn die Umbrella Corporation ihre Hände im Spiel hat, gehört dieses auch nur in die Hände von Erwachsenen.

Wir haben die Qualitätseinstellungen auf "hoch" gesetzt und für unseren Test den ersten offiziellen Benchmarklauf verwendet, da dieser dem realen Spielgeschehen sehr nahe kommt.

Resident Evil 5 in fps (DX10, Test 1, kein AA, hoch)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
100.1
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
89.2
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
78.7
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
75.3
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
71.8
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
70.5
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
66.8
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
63.0
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
58.8
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
57.7
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
56.1
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
52.4
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
51.7
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
44.4
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
41.7
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
35.7
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
30.6
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
24.2

Mit AMDs ATi Radeon HD 5570 erreichen wir bei "Resident Evil 5" eine um 68,7 Prozent höhere Framerate als mit der GeForce GT 220. Die Frameraten der GeForce GT 240/DDR3 fallen jedoch nochmals um 7,4 Prozent besser aus. Spielbare Frameraten sind für die Radeon HD 5570 diesmal kein Problem - zumindest ohne Katenglättung.

Im Spiel können wir achtfache Kantenglättung aktivieren, wodurch die Framerate deutlich sinkt:

Resident Evil 5 in fps (DX10, Test 1, 8x AA, hoch)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
69.9
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
60.9
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
59.1
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
52.3
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
50.2
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
47.5
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
44.8
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
42.2
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
41.1
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
37.4
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
36.9
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
33.6
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
33.5
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
28.8
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
24.1
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
21.0
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
18.3
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
11.2

Mit Kantenglättung ist die Radeon HD 5570 mehr als doppelt so schnell wie die GeForce GT 220 und in den beiden geringeren Auflösungen läuft das Spiel auch flüssig. Diesmal ist die Radeon HD 5570 auch um 9,8 bis 19,5 Prozent schneller als die GeForce GT 240/DDR3.




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The Last Remnant (DX10)
"The Last Remnant" ist ein Rollenspiel der japanischen Firma Square Enix, das auf der Unreal Engine 3 basiert. Nicht nur optisch sondern auch vom Gameplay her ist "The Last Remnant" sehr japanisch geworden und hat so manchen westlichen Tester verschreckt. Dennoch ist dieses zunächst für die Xbox360 entwickelte Spiel eine nette Alternative zu "Final Fantasy".

Wir testen mit dem offiziellen Benchmark des Herstellers, der abgesehen von der Auflösung keine weiteren Einstellungen bietet.

The Last Remnant in fps (offizieller Benchmark, kein AA)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
81.98
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
81.63
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
79.44
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
78.40
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
72.62
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
72.29
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
56.02
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
54.64
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
54.04
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
53.70
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
50.85
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
50.58
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
49.48
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
36.95
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
33.89
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
30.74
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
30.01
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
20.40

Das Rollenspiel "The Last Remnant" fügt sich nahtlos in unsere anderen Messungen ein: Abermals erreicht AMDs ATi Radeon HD 5570 eine um 65,5 Prozent höhere Framerate als die GeForce GT 220, muss sich selbst aber der GeForce GT 240/DDR3 geschlagen geben, die weitere 8,3 Prozent besser abschneidet. Während das Spiel bei 1680 x 1050 Bildpunkten noch etwas ruckelig läuft, stellt die Radeon HD 5570 die beiden niedrigeren Auflösungen flüssig dar.

Da die Unreal Engine 3 die Rendertechnik "Deferred Shading" für die Berechnung von Schatten verwendet, bedeutet Kantenglättung hier einen deutlichen Leistungseinbruch. Bei "The Last Remnant" haben die Entwickler die Option für Anti-Aliasing im Spiel weggelassen und wir verzichten darauf, dies über die Treiber zu erzwingen.




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Risen (DX9)
Spielerisch ist Risen von Piranha Bytes mit Sicherheit ein echtes Highlight für alle Rollenspieler, doch technisch gesehen gibt es auch beim Nachfolger der aus Gothic bekannten Genome-Engine lediglich DirectX-9-Kost. Auch wenn viele Käufer davon ausgehen, bei neuen Spielen zumindest DirectX 10 geboten zu bekommen, setzen etliche Entwickler nach wie vor auf DirectX 9. Wir werden diesem Umstand mit zwei aktuellen Titeln Rechnung tragen.

Bei Risen ist im Vergleich zu Gothic 3 Screen Space Ambient Occlusion (SSAO) und HDR-Rendering hinzugekommen, das wertet die Grafik schon einmal gehörig auf. Wir haben alle Details auf "hoch" gesetzt und die mäßig umgesetzte Tiefenunschärfe deaktiviert, die anisotrope Filterung steht auf Stufe 16. Da dieses Spiel keine offizielle Leistungsmessung bietet, verwenden wir FRAPS und lassen unseren Helden vom ersten Haus durch den Wald bis hinunter zum Meer joggen. Etwaige Gegner haben wir zuvor eliminiert.

Risen in fps (FRAPS, kein AA, 16x AF, hoch)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
49.293
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
47.373
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
39.573
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
38.086
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
36.011
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
35.675
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
32.908
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
31.674
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
30.362
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
29.892
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
29.594
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
28.509
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
26.991
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
23.774
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
23.349
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
18.830
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
16.970
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
13.270

Auch bei Risen bleibt die GeForce GT 220 chancenlos. AMDs ATi Radeon HD 5570 erreicht um 68,4 Prozent höhere Frameraten und kratzt damit zumindest bei 1360 x 768 Bildpunkten an der Spielbarkeit - auch wenn das Spiel zuweilen etwas träge reagiert. Die GeForce GT 240/DDR3 ist diesmal lediglich um 3,7 Prozent schneller.

Das HDR-Rendering verhindert die Nutzung von Kantenglättung. Zumindest offiziell bietet das Spiel die Option nicht an und wir verzichten darauf, diese über die Treiber zu erzwingen.




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Street Fighter IV (DX9)
Obwohl Capcom die Windows-Version von Street Fighter IV erst im Juli 2009 auf den Markt gebracht hatte, ist auch bei diesem klassischen Prügelspiel nichts von DirectX 10 zu sehen. Die comic-artige Grafik ist zwar durchaus gelungen, aber anspruchslos. Beim offiziellen Benchmark von Street Fighter IV laufen insgesamt vier Tests. Drei davon sind typische Kämpfe und der vierte ist eine Ansicht verschiedener Kämpfer, die im Kreis stehen, während die Kamera diese umfährt.

Wir haben alle Qualitätseinstellungen auf "hoch" und Soft Shadow auf "Maximum" gesetzt, dennoch reicht für dieses Spiel auch preiswerte Hardware voll und ganz aus.

Street Fighter IV in fps (Gesamt, kein AA, hoch/max)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
137.98
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
124.69
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
126.28
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
120.08
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
111.26
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
107.32
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
106.45
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
99.46
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
93.85
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
91.56
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
90.88
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
88.62
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
81.98
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
74.10
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
66.96
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
57.80
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
50.90
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
42.00

Das Prügelspiel verhilft der GeForce GT 220 endlich einmal zu spielbaren Frameraten, doch AMDs ATi Radeon HD 5570 ist wieder einmal satte 61 Prozent schneller. An die GeForce GT 240/DDR3 kommt AMDs Neuling allerdings nicht heran, mit dieser Grafikkarte steigt die Framerate um weitere 8,3 Prozent.

Für den zweiten Durchlauf verwenden wir achtfache Kantenglättung und einen 16-fachen Texturfilter.

Street Fighter IV in fps (Gesamt, 8x AA, 16x AF, hoch/max)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
83.32
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
75.16
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
62.38
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
60.00
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
51.95
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
51.05
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
48.19
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
44.51
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
35.82
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
35.26
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
33.17
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
31.99
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
30.41
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
25.07
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
23.81
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
23.42
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
21.39
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
12.71

Die Kantenglättung lässt die Framerate der Radeon HD 5570 deutlich einbrechen, dennoch fällt diese im Schnitt 57,5 Prozent höher aus als bei der GeForce GT 220. Vernünftig spielbar ist "Street Fighter IV" allerdings nur in der Auflösung 1360 x 768 Pixel.




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SiSoft Sandra 2010c (16.26): Rechenleistung GPGPU
Die Benchmark-Suite SiSoft Sandra 2010c (16.26) enthält eine Leistungsmessung für den Einsatz von Grafikprozessoren als GPGPU. Moderne GPUs bieten sich aufgrund ihrer immensen Rechenleistung auch als Co-Prozessor für Rechenaufgaben, die sich gut parallelisieren lassen, an. Der Test ähnelt dem Multi-Media-Benchmark für Prozessoren und berechnet Mandelbrot-Fraktale. Während NVIDIA neben dem hauseigenen CUDA nun auch Direct Compute und OpenCL unterstützt, bietet AMD neben STREAM lediglich Direct Compute an. OpenCL soll aber von zukünftigen Treibern unterstützt werden.

Shader-Gesamtleistung in MPixel/s
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; Compute
323.91
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; Compute
287.94
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; STREAM
261.00
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; Compute
241.83
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; Compute
181.6
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; Compute
179.18
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; OpenCL
131.20
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; OpenCL
131.17
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; STREAM
128.00
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; CUDA
126.76
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; CUDA
126.50
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; Compute
113.50
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; STREAM
107.52
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; OpenCL
66.87
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; CUDA
64.46

Wir sehen deutliche Unterschiede, was die Rechenleistung bei Verwendung der unterschiedlichen Technologien betrifft. Wie es scheint, bietet Direct Compute, insbesondere in Verbindung mit DirectX 11, die beste Leistung.

SiSoft Sandra 2010c (16.26): Speichertransferleistung GPGPU
In einem zweiten Test ermittelt SiSoft Sandra 2010c (16.26) die Speichertransferleistung von und zur GPGPU:

Gesamtspeicherleistung in GB/s
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; Compute
38.2
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; STREAM
36.87
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; Compute
35.66
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; OpenCL
26.00
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; CUDA
25.88
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; Compute
25.71
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; Compute
23.81
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; STREAM
23.46
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; CUDA
22.00
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; OpenCL
22.00
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; Compute
21.74
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; STREAM
20.89
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; OpenCL
15.15
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; CUDA
15.00
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; Compute
14.45

Beim Speicherdurchsatz liefern die Grafikkarten nachvollziehbare Ergebnisse, die einzige Ausnahme ist der STREAM-Durchlauf auf der Radeon HD 5670, dessen Resultat überraschend gering ausfällt.

Wichtiger Hinweis: Im Bereich GPGPU tut sich derzeit sehr viel, aber es gibt auch noch zahlreiche Baustellen. Daher haben wir uns entschlossen, die GPGPU-Messungen zwar zu zeigen, vorerst aber nicht in unsere Wertung einfließen zu lassen.




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Stromverbrauch
Zuletzt messen wir noch den Stromverbrauch und den Schallpegel. Wir beginnen mit dem Stromverbrauch des kompletten Computers während der Anzeige des Windows-Desktops. AMD senkt den Chiptakt der Radeon HD 5570 hierbei von 650 auf 157 MHz ab, zugleich wird der Speichertakt von 900 MHz auf 300 MHz reduziert.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Wie man auf dem Screenshot sieht, erkennt GPU-Z den Speichertakt allerdings nicht richtig.

Stromverbrauch System 2D in Watt, geringere Werte sind besser
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 135/135 MHz
120.0
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 135/135 MHz
122.8
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 135/135 MHz
123.0
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 157/300 MHz
128.3
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 157/300 MHz
130.0
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 250/800 MHz
151.2

Mit 128,3 Watt bleibt die ATi Radeon HD 5570 im Leerlauf nur knapp unter der Radeon HD 5670. Dies überrascht uns kaum, da beide Modelle die Taktraten auf das selbe Niveau absenken. Die Verbrauchswerte der AMD-GPUs können sich zwar sehen lassen, doch NVIDIAs Grafikprozessoren arbeiten im Leerlauf noch ein wenig sparsamer.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Doch was passiert unter Last? Wir führen eine weitere Verbrauchsmessung durch und heizen den Grafikprozessoren diesmal mit Furmark 1.6.5 ein:

Stromverbrauch System 3D in Watt, geringere Werte sind besser
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 625/405 MHz
166.7
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 650/900 MHz
176.7
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 550/790 MHz
180.2
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 775/1000 MHz
195.8
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 550/850 MHz
202.4
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 750/800 MHz
222.3

Unter Last messen wir mit der Radeon HD 5570 einen Minderverbrauch von 19,1 Watt im Vergleich zur Radeon HD 5670. Ihr Stromverbrauch bleibt somit auch unter dem einer GeForce GT 240/DDR3 und erscheint in Bezug auf die 3D-Leistung angemessen.




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Schallpegel
Den Schallpegel haben wir im laufenden System gemessen. Zum Zeitpunkt der Messung waren die Gehäuselüfter und der CPU-Lüfter deaktiviert, die Festplatte befand sich in einer Dämmbox und war im Leerlauf und der Netzteillüfter zeigte von der Grafikkarte weg. Das Schallpegelmeter wurde 130 mm oberhalb des Grafikkartenlüfters platziert, die Messwerte haben wir anschließend auf den üblichen Abstand von 100 cm umgerechnet.

Schallpegel in dB(A), a = 100 cm, geringere Werte sind besser
MSI GeForce GT220
2D/3D = passiv
0.0
ATi Radeon HD 4770
2D = 1224 U/min
23.18
ECS GeForce GT240
2D
23.28
ECS GeForce GT240
3D
23.28
ATi Radeon HD 4770
3D = 1495 U/min
23.58
ATi Radeon HD 5670
2D = 28%
24.08
ATi Radeon HD 5570
2D = 15%
27.28
ATi Radeon HD 5670
3D = 45%
28.58
MSI GeForce GT240
2D = 10%
29.28
MSI GeForce GT240
3D = 10%
29.28
ATi Radeon HD 5570
3D = 24%
31.28

AMD preist seine ATi Radeon HD 5570 als energieeffizient und leise an, doch damit kann nicht der hier verbaute Kühler gemeint sein. Die dünnen Kupferlamellen, welche in unterschiedlichen Winkeln angeordnet wurden, brechen die Luft deutlich hörbar. Das Ergebnis ist ein helles Rauschen von mehr als 30 dB(A). Unsere GeForce GT 220 verwendet einen passiven Kühler und arbeitet daher lautlos.

Temperaturen
Beim Blick auf die Temperaturen fällt auf, dass sich die beiden GeForce GT240 basierenden Modelle sehr ähnlich verhalten. Der Kühler von MSI ist allerdings 6 dB(A) lauter, wobei bereits 3 dB(A) eine Verdopplung des Schalldrucks bedeuten.

Temperaturen in °C, geringere Werte sind besser
MSI GeForce GT220
2D = passiv
29
ECS GeForce GT240
2D
29
MSI GeForce GT240
2D = 10%
29
ATi Radeon HD 5570
2D = 15%
36
ATi Radeon HD 5670
2D = 28%
36
MSI GeForce GT220
3D = passiv
48
MSI GeForce GT240
3D = 10%
54
ECS GeForce GT240
3D
55
ATi Radeon HD 5570
3D = 24%
65
ATi Radeon HD 5670
3D = 45%
76

Die Temperaturen der Radeon HD 5570 und HD 5670 fallen deutlich höher aus, insbesondere unter Last. AMDs Refrenzkühler ist weder leise noch effizient, somit bleibt die Hoffnung, dass AMDs Partner auf andere Kühler setzen werden.

Noch ein Wort zum passiven Kühler der GeForce GT 220 von MSI: Dass dieser Kühler an dieser Stelle solch gute Ergebnisse liefert, liegt daran, dass die Zuluft des CPU-Kühlers durch seine Finnen streicht.




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Übertakten
Nun wollen wir einmal sehen, wieviel Übertaktungspotential in der ATi Radeon HD 5570 steckt. AMDs Overdrive erlaubt die Anhebung des Chiptaktes von 650 auf 700 MHz, dies wäre eine Steigerung um 7,7 Prozent. Beim Speichertakt ist der Spielraum noch enger gesteckt: Statt 900 dürfen es 950 MHz werden, ein Taktgewinn von mageren 5,6 Prozent.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Nun gut, zumindest erreicht die Radeon HD 5570 diese Maximalwerte ohne Mühe. Mit Hilfe von Furmark 1.6.5 haben wir den stabilen und fehlerfreien Betrieb verifiziert. Hierbei stieg der Stromverbrauch des übertakteten Gesamtsystems auf 179,3 Watt, das sind lediglich 2,6 Watt mehr als mit der nicht übertakteten Grafikkarte. Auch die Temperatur blieb im Rahmen und stieg nicht über die 66°C.

Übertakten: Benchmarks
Und was bringen die paar Prozent Taktsteigerung in der Praxis? Fragen wir doch einmal SiSoft Sandra 2010c (16.26):

Shader-Gesamtleistung, Direct Compute in MPixel/s
ATi Radeon HD 5570
700/950 MHz
260.33
ATi Radeon HD 5570
650/900 MHz
241.83

Wir gewinnen exakt 7,65 Prozent an Rechenleistung, die Taktsteigerung wird folglich zu 100 Prozent umgesetzt. Und der Speicherdurchsatz?

Gesamtspeicherleistung, Direct Compute in GB/s
ATi Radeon HD 5570
700/950 MHz
24.66
ATi Radeon HD 5570
650/900 MHz
23.81

Die Gesamtspeicherleistung wächst um 3,6 Prozent und somit geringer als der reine Speichertakt. Und was ist mit Spielen?

Colin McRae DiRT 2 in fps (DX11, kein AA, 1680x1050, Qualität=Hoch)
ATi Radeon HD 5570
700/950 MHz
24.1
ATi Radeon HD 5570
650/900 MHz
22.5

Bei DiRT 2 gewinnen wir 7,1 Prozent bzw. 1,6 fps. So richtig viel ist das nicht gerade. Wie sieht es denn bei HAWX aus?

Tom Clancy's HAWX in fps (DX10.1, kein AA, 1680x1050, Qualität=Hoch)
ATi Radeon HD 5570
700/950 MHz
29
ATi Radeon HD 5570
650/900 MHz
27

Mit "Tom Clancy's HAWX" erreichen wir eine Steigerung um 2 fps bzw. 7,4 Prozent. Wir sind uns sicher, dass in diesem Grafikprozessor noch viel mehr steckt. Doch mit AMDs Overdrive sind unsere Möglichkeiten zu beschränkt.




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Fazit
AMD macht es sich heute sehr leicht, denn NVIDIAs GeForce GT 220 ist kein echter Gegner für den neuen ATi Radeon HD 5570 Grafikprozessor. Ohne Kantenglättung ist AMDs Newcomer durchschnittlich um 68 Prozent schneller und mit Kantenglättung erzielen wir sogar mehr als doppelt so hohe Frameraten. Zugegeben, unsere Vergleichskarte ist, wie die meisten Modelle mit GeForce GT 220, nur mit DDR2-Speicher bestückt, doch auch mit schnellerem Speicher wäre sie chancenlos geblieben.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Aufgrund der engen Verwandschaft zum ATi Radeon HD 5670 hätte AMD seinen ATi Radeon HD 5570 Grafikprozessor eigentlich gegen NVIDIAs GeForce GT 240 in Kombination mit DDR3-Speicher aufstellen müssen. Doch in diesem Vergleich ist NVIDIAs Grafikkarte ohne Kantenglättung im Schnitt um 8,4 Prozent schneller und lediglich "DiRT 2" geht an die Radeon HD 5570. Mit Kantenglättung erreicht AMDs Grafikchip zwar einen Vorsrpung von 10,8 Prozent, wobei "S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat", "DiRT 2" und "Resident Evil 5" klar an AMD gehen und NVIDIA "Far Cry 2" und "Street Fighter IV" gewinnt, doch spielbare Frameraten sind dann nur noch selten möglich.

Keine Frage, wer eine Grafikkarte für 55 bis 60 Euro (79 bis 85 US-Dollar) kauft, muss bei der 3D-Leistung deutliche Abstriche hinnehmen. Hohe Auflösungen und volle Details sind mit Modellen dieser Leistungsklasse nicht mehr spielbar und den Einsatz der bildverbessernden Kantenglättung sollte man sich gleich aus dem Kopf schlagen. AMD hat die Messlatte in dieser Preisklasse zwar deutlich angehoben, Wunder darf man aber dennoch nicht erwarten. Und auch Übertaktung ist kein Allheilmittel, da AMD im Overdrive für Chip- und Speichertakt nur eine Anhebung um 50 MHz vorgesehen hat. Für Benutzer, die auf das Low-Profile-Design angewiesen sind, ist AMDs ATi Radeon HD 5570 sicherlich besonders interessant. Der Lüfter der Refrenzkarte ist für unseren Geschmack zu laut, doch AMDs Partner werden mit Sicherheit zu anderen Kühllösungen greifen. Hoffen wir, dass diese deutlich leiser arbeiten werden.




Unser Dank gilt AMD für die Teststellung der ATi Radeon HD 5570.







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