Stromverbrauch
Zuletzt messen wir noch den Stromverbrauch und den Schallpegel. Wir beginnen mit dem Stromverbrauch des kompletten Computers während der Anzeige des Windows-Desktops. AMD senkt den Chiptakt der Radeon HD 5670 hierbei von 775 auf 157 MHz ab, zugleich wird der Speichertakt von 1000 MHz auf 300 MHz reduziert.
NVIDIA geht bei der GeForce GT240 sogar noch einen Schritt weiter und lässt GPU und Speicher auf 135 MHz heruntertakten, nur die Shader laufen mit 270 MHz noch doppelt so schnell.
Stromverbrauch System 2D in Watt, geringere Werte sind besser | ||
MSI GeForce GT240 1GB DDR3; 135/135 MHz |
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ECS GeForce GT240 512MB GDDR5; 135/135 MHz |
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ATi Radeon HD 5670 512 MByte; 157/300 MHz |
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ATi Radeon HD 4770 512 MByte; 250/800 MHz |
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Mit 123 Watt erweist sich die GeForce GT240 als bester Sparkünstler, doch auch die 130 Watt, welche unser Testsystem mit der Radeon HD 5670 verbraucht, sind ein sehr gutes Resultat.
Doch was passiert unter Last? Wir führen eine weitere Verbrauchsmessung durch und heizen den Grafikprozessoren diesmal mit Furmark 1.6.5 ein:
Stromverbrauch System 3D in Watt, geringere Werte sind besser | ||
MSI GeForce GT240 1GB DDR3; 550/790 MHz |
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ATi Radeon HD 5670 512 MByte; 775/1000 MHz |
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ECS GeForce GT240 512MB GDDR5; 550/850 MHz |
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ATi Radeon HD 4770 512 MByte; 750/800 MHz |
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Die Abstände zwischen ATi Radeon HD 5670, ECS NGT240-512QI-F und ATi Radeon HD 4770 passen zu den TDP-Angaben der Hersteller. Es überrascht uns allerdings etwas, dass die mit DDR3-Speicher bestückte MSI N240GT-MD1G einen derart geringen Stromverbrauch an den Tag legt. Nun ja, er passt zumindest zur geringen Performance dieser Grafikkarte.