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AMDs ATi Radeon HD 5670 - DirectX 11 unter 75 Euro - Druckansicht - Seite 1 von 17

Sparsam, schnell und bezahlbar: AMD schickt heute seine ATi Radeon HD 5670 (Codename: Redwood) auf den Markt und drückt dabei die Preise für DirectX-11-taugliche Grafikkarten unter die magische Marke von 100 US-Dollar. In europäischen Preisvergleichen sind die ersten Radeon HD 5670 basierenden Grafikkarten bereits unter 75 Euro zu finden. Wir haben getestet, was der neue Preisbrecher wirklich zu bieten hat und wie er sich gegen NVIDIAs GeForce GT240 schlägt.


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DirectX 11: Drei Leistungs- und Preisklassen
Für DirectX 11 hatte AMD zunächst Grafikkarten mit dem Radeon HD 5870 Grafikprozessor im Preisbereich über 300 Euro ins Rennen geschickt, danach folgten im mittleren Preisbereich Modelle auf Basis des Radeon HD 5770 , welche im Handel derzeit ab 120 Euro zu finden sind. Nun dringt DirectX 11 mit dem Radeon HD 5670 auch in das Einstiegssegement unter 100 US-Dollar (aktuell ca. 69 Euro) vor und wird endgültig zur Massenware.


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Doch welche Einschnitte waren erforderlich, um die Radeon HD 5670 auf diesen Preis zurechtzustutzen? Betrachten wir zunächst die Eckdaten des Grafikchips:

Grafikprozessor
RadeonHD 5670HD 5770HD 5870
DirectX11.011.011.0
Shader Modell5.05.05.0
Fertigung (nm)404040
Transistoren (Millionen)62710402150
Chiptakt (MHz)775850850
Stream-Prozessoren4008001600
Textureinheiten204080
ROPs (Farbe)81632
Stromverbrauch (W)70,04108,0188,0

Wie seine großen Brüder wird auch der Radeon HD 5670 im 40nm-Prozess gefertigt, umfasst aber nur 627 Millionen Transistoren. Dies sind 60,3 Prozent der Transistorenzahl eines Radeon HD 5770 und so liegt der maximale Stromverbrauch des Radeon HD 5670 auch nur bei 70,04 Watt. Typischer Weise soll eine Radeon HD 5670 basierende Grafikkarte unter Last um die 61 Watt verbrauchen. Verglichen mit dem Radeon HD 5870 besitzt der Radeon HD 5670 nur 29,2 Prozent der Transistoren, dafür verbraucht AMDs schnellster Grafikchip auch 2,7-mal soviel Strom.

Die geringere Transistorenzahl liegt in erster Linie in der Zahl der Stream-Prozessoren begründet: Der Radeon HD 5670 hat derer 400, ein Radeon HD 5770 bietet doppelt so viele und der Radeon HD 5870 sogar die vierfache Anzahl. Analog hierzu verhält es sich bei den Textureinheiten, von denen der Radon HD 5670 nur 20 aufweisen kann, während die schnelleren Modelle auf 40 bzw. 80 kommen. In den Dokumenten von AMD hatte sich übrigens ein Fehler eingeschlichen, denn dort war von 32 ROPs die Rede. Tatsächlich besitzt die Radeon HD 5670 jedoch nur 8 Raster-Operations-Einheiten.

Speicheranbindung
RadeonHD 5670HD 5770HD 5870
SpeichertypGDDR5GDDR5GDDR5
Speichertakt (MHz)100012001200
Datenrate (Gbps)4,04,84,8
Speichergröße (MByte)512
-1024
10241024
Speicherbus (Bit)128128256
Bandbreite (GB/s)64,076,8153,6

GDDR5-Speicher gehört bei AMD zum guten Ton, schließlich setzte man sehr früh auf diese neue Technologie. Auch dem Radeon HD 5670 wurde GDDR5-Speicher zur Seite gestellt, der mit 1000 MHz taktet und somit eine Datenrate von 4,0 Gbps erzielt. Der Speicherbus ist wie beim Radeon HD 5770 nur 128 Bit breit, doch der schnelle Speicher kann dies weitgehend kompensieren. Mit 64,0 GB/s erreicht unsere Testkarte einen respektablen Speicherdurchsatz.




AMDs ATi Radeon HD 5670 - DirectX 11 unter 75 Euro - Druckansicht - Seite 2 von 17

Die Karte
AMDs Referenzlayout für die ATi Radeon HD 5670 ist vor allen Dingen eines: Unauffällig. Die Platine ist 16,7 cm lang und normal hoch, damit ist die Grafikkarte weder winzig noch riesig. Vorne sitzen zwei Phasen, welche den Grafikchip mit Strom versorgen...


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... und am anderen Ende kümmert sich eine Phase um den Speicher. Einen Stromanschluss benötigt die Karte nicht, denn für ihre TDP von maximal 70,04 Watt (Radeon 4670: 59 Watt) reichen die 75 Watt, welche der PCI-Express-Steckplatz liefern kann, noch aus.


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Die vier GDDR5-Speicherchips und die GPU verbergen sich unter einem schlichen, schwarzen Kühler, der lediglich einen Steckplatz belegt. Ein Radiallüfter mit 50 mm Durchmesser sorgt für eine ausreichende Kühlung, bietet zugleich aber auch Raum für Verbesserungen.


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Unser Testmodell besitzt drei digitale Ausgänge: DVI, HDMI sowie einen Display-Port. Neben dem Bild gibt die Radeon HD 5670 auch das Audiosignal digital wieder und eignet sich somit gut für den Einsatz in HTPCs.


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Laut AMD unterstützt auch die Radeon HD 5670 ATis Eyefinity Technologie und somit den Betrieb von vier Bildschirmen an einer einzelnen Grafikkarte. Mit unserer Testkarte war dies allerdings nicht möglich, da diese ja nur über drei Ausgänge verfügt. AMDs Partner wollen 2-Slot-Modelle mit vier Anschlüssen demnächst auf den Markt bringen.




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Das Testsystem
Für unser Testsystem greifen wir auf AMDs AM3-Plattform zurück und als CPU dient uns ein auf 3,50 GHz übertakteter AMD Phenom II X4 955 Black Edition. Hier die weiteren Komponenten:

Die Vergleichskarten
Dass AMD gleich zu Anfang des Jahres seine Radeon HD 5670 auf den Markt bringen würde, war kein Geheimnis. Aus diesem Grund haben wir uns bereits zum Jahreswechsel zwei Vergleichskarten auf Basis von NVIDIAs GeForce GT240 Grafikprozessor besorgt. Die ECS NGT240-512QI-F ist mit 512 MByte GDDR5-Speicher und einem Kühler von Arctic Cooling ausgestattet, während es sich bei der MSI N240GT-MD1G um ein schlankes 1-Slot-Design mit 1024 MByte DDR3-Speicher handelt.


ECS NGT240-512QI-F (links) und MSI N240GT-MD1G (rechts)

Laut AMD ist NVIDIAs GeForce GT240 sowohl preislich als auch in Bezug auf den Stromverbrauch der direkte Gegenspieler der Radeon HD 5670 GPU. Beim Stromverbrauch hat AMD mit einer um 8 Watt geringeren TDP auf dem Papier die Nase vorn, doch was den Preis betrifft, muss man derzeit noch abwarten. Mit 512 MByte DDR3 kostet eine GeForce GT240 derzeit 60 Euro, mit 512 MByte GDDR5 sind es 65 Euro und mit 1024 MByte DDR3 liegen diese Karten bei über 70 Euro.


AMD ATi Radeon HD 4770

Zudem haben wir unsere ATi Radeon HD 4770 zum Vergleich herangezogen, da dieses im April 2009 vorgestellte Modell AMDs erster 40nm-Chip war und der Preis zur Markeinführung ebenfalls mit "unter 100 US-Dollar" definiert worden war.

Hier die Radeon HD 5670 zusammen mit den Vergleichsmodellen im Überblick:

Grafikprozessor
ModellGeForce
GT240
Radeon
HD 5670
Radeon
HD 4770
Fertigung (nm)404040
Chiptakt (MHz)550775750
Shader-Takt (MHz)1340775750
Stromverbrauch (W)69,0070,0480,00
SpeichertypGDDR5
(DDR3)
GDDR5GDDR5
Speichertakt (MHz)850
(790)
1000800
Datenrate (Gbps)3,4
(1,58)
4,03,2
Speichergröße (MByte)512
-1024
512
-1024
512
-1024
Speicherbus (Bit)128128128
Bandbreite (GB/s)54,4
(25,28)
64,051,2

Es fällt auf, dass wir bei der MSI N240GT-MD1G (Angaben in Klammern) im Vergleich zur ECS NGT240-512QI-F zwar doppelt soviel Grafikspeicher aber nicht einmal die halbe Bandbreite bekommen. Wir sind gespannt, welches Merkmal der GeForce GT240 zu mehr Leistung verhelfen wird.




AMDs ATi Radeon HD 5670 - DirectX 11 unter 75 Euro - Druckansicht - Seite 4 von 17

Für unsere Benchmarks verwenden wir drei Bildschirmauflösungen:

Höhere Auflösungen würden aufgrund der Leistungsklasse der getesteten Grafikkarten diesmal keinen Sinn machen. Und wo wir gerade über Leistung schreiben: Die GeForce GT240 mit 1 GByte DDR3-Speicher entpuppte sich als viel zu langsam für diesen Vergleich. Wir haben zwar auch diese Karte komplett vermessen, werden in der Kommentierung der Ergebnisse jedoch nur auf die deutlich performantere GDDR5-Variante Bezug nehmen.

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat/Day (DX10.1/11)
Der dritte Teil von S.T.A.L.K.E.R. unterstützt bereits DirectX 11 und gehört auch weiterhin zu den anspruchsvollsten Herausforderungen, die man einer Grafikkarte stellen kann. S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat misst die Framerate in vier unterschiedlichen Szenarien, wobei der Durchlauf "Day" am ehesten das Spielgeschehen widerspiegelt und "Sunshafts" die höchsten Ansprüche stellt. Wir haben uns daher auf diese beiden Wertungen beschränkt.

Mit der Voreinstellung "ultra" kommen wir nicht weit, die Leistung unserer Testkandidaten reicht dabei nur für einen Dia-Vortrag. Wir haben uns deshalb für "medium" entschieden, um spielbare Frameraten zu erzielen. Wir messen zunächst ohne Kantenglättung aber mit vollständig dynamischer Beleuchtung.

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat in fps (Day, kein AA, Medium)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
83
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
75
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
65
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
61
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
60
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1360x768
56
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
55
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1280x1024
52
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
51
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
48
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
41
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1680x1050
41

Im ersten Test bezwingt die GeForce GT240 mit GDDR5-Speicher AMDs neuen Herausforderer klar und ist bei "Day" ohne Kantenglättung im Schnitt 18,3 Prozent schneller. Als nochmals wesentlich performanter erweist sich die Radeon HD 4770, die im Schnitt 48 Prozent auf die Framerate der Radeon HD 5670 packt. Das ist wahrhaft kein guter Einstand und man kann nur hoffen, dass die Ergebnisse im Laufe unseres Tests noch besser werden. Zumindest erreichen wir in allen Auflösungen spielbare Frameraten.

Kantenglättung lässt sich im Spiel aktivieren, maximal ist hier eine vierfache Kantenglättung (Multisample Anti-Aliasing) möglich. Und die kostet Leistung!

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat in fps (Day, 4x MSAA, Medium)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
38
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
33
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
31
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
28
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
27
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
25
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
24
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
21
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1360x768
18
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
17
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1280x1024
15
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1680x1050
11

Sobald die Kantenglättung aktiviert wird, wendet sich das Blatt und AMDs ATi Radeon HD 5670 liegt nun zwischen 10,7 und 23,5 Prozent vor der GeForce GT240/GDDR5, wobei NVIDIAs Karte mit zunehmender Auflösung immer dramatischer einbricht. Dennoch erreichet auch die Radeon HD 5670 nur bei 1360 x 768 Bildpunkten eine halbwegs spielbare Auflösung. Auch die Radeon HD 4770 zeigt sich von diesem Spiel beeindruckt und rutscht bei 1680 x 1050 Bildpunkten deutlich unter die Marke von 30 fps. Ihre Framerate liegt im Schnitt aber trotzdem satte 21,3 Prozent über der Radeon HD 5670.




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S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat/Sunshafts (DX10.1/11)
Was wir bereits zum Szenario "Day" gesagt haben, gilt aufgrund der komplexeren Beleuchtungseffekte umso mehr für den Durchlauf "Sunshafts". Hier werden die Grafikkarten selbst bei mittlerer Einstellung bis an ihre Grenzen gefordert - selbst ohne Kantenglättung:

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat in fps (Sunshafts, kein AA, Medium)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
56
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
48
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
40
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
37
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
35
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
33
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
31
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1360x768
28
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
27
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
25
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1280x1024
24
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1680x1050
19

Sunshafts bringt der ATi Radeon HD 5670 einen Vorsprung von 5,7 bis 8 Prozent vor der GeForce GT240/GDDR5. Je mehr Bildpunkte berechnet werden müssen, desto größer wird der Rückstand der GeForce, doch nur in den beiden niedrigen Auflösungsstufen erreichen die beiden Einstiegskarten eine brauchbare Framerate. Besser steht die Radeon HD 4770 dar, deren Ergebnisse im Schnitt 48,3 Prozent über denen der Radeon HD 5670 liegen.

Und nun schauen wir uns das Unheil an, welches die Kantenglättung über die Frameraten bringt:

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat in fps (Sunshafts, 4x MSAA, Medium)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
29
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
25
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
23
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
20
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
19
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
19
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
15
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
15
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
11
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1360x768
11
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1280x1024
9
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1680x1050
6

Sunshafts kombiniert mit Kantenglättung ist Gift für die GeForce GT240/GDDR5, die Radeon HD 5670 ist diesmal um 21 bis 36,4 Prozent schneller und baut ihren Vorsprung mit wachsender Auflösung aus. Weitere 25,9 Prozent mehr Leistung erhält man, wenn eine Radeon HD 4770 zum Einsatz kommt. Aber keine der getesteten Karten erreicht eine zufriedenstellende Framerate.




AMDs ATi Radeon HD 5670 - DirectX 11 unter 75 Euro - Druckansicht - Seite 6 von 17

Colin McRae DiRT 2 (DX9/11)
Colin McRae DiRT 2 ist ein top-aktuelles Rennspiel mit einem kleinen Haken: Es unterstützt zwar DirectX 9 und 11 aber kein DirectX 10 oder 10.1. Wer DiRT 2 mit einer DirectX-10-Karte testet, muss daher mit DirectX 9 vorlieb nehmen. Wir haben die Radeon HD 5670 sowohl mit DirectX 11 als auch mit DirectX 9 getestet, um einen fairen Vergleich zu ermöglichen. Wird DirectX 9 erzwungen, kann für die Nachbearbeitung maximal die Stufe "mittel" gewählt werden und das leistungszehrende Ambient Conclusion ist nicht aktiv.

Wir haben die offizielle Benchmark-Funktion des Spiels verwendet und die Strecke Baja mit einem Auto befahren. Kommen mehrere Autos zum Einsatz, fällt die Framerate etwas niedriger aus, schwankt aber auch deutlich. Für unseren Test haben wir alle Einstellungen auf die höchste Stufe gesetzt. Wir beginnen ohne Kantenglättung:

Colin McRae DiRT 2 in fps (kein AA, Qualität=Hoch)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
76.1
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
66.0
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
59.3
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768; DX9
58.3
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024; DX9
54.5
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
50.7
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050; DX9
47.6
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
46.9
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
42.6
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768; DX11
40.4
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
40.3
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
39.2
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024; DX11
37.1
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
32.0
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050; DX11
31.6

Vergleichen wir die DX9-Werte, sind die Frameraten der Radeon HD 5670 zwischen 15 und 18,1 Prozent höher als die der GeForce GT240/GDDR5, wobei NVIDIAs Grafikchip bei höheren Auflösungen deutlicher einbricht. Betrachten wir die Radeon HD 4770, welche hier ebenfalls mit DirectX 9 auf die Piste geht, so schneidet diese im Vergleich zur Radeon HD 5670 um weitere 21,1 bis 30,5 Prozent besser ab.

Mit DirectX 11 erzielt die Radeon HD 5670 eine bessere Darstellungsqualität, doch diese geht zu Lasten der Framerate. Da wir nun Ambient Conclusion verwenden und die Nachbearbeitung mit hoher Qualität laufen lassen, sind die DX11-Ergebnisse nicht vergleichbar. Sie zeigen jedoch, dass die Radeon HD 5670 bis 1680 x 1050 Bildpunkte noch akzeptable Frameraten erzielt.

Im zweiten Durchlauf schalten wir die vierfache Kantenglättung ein:

Colin McRae DiRT 2 in fps (4x FSAA, Qualität=Hoch)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
55.3
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
50.9
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768; DX9
46.6
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
43.7
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024; DX9
43.5
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
38.0
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050; DX9
37.9
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
36.0
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768; DX11
35.3
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024; DX11
32.6
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
29.6
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
29.0
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
28.1
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050; DX11
27.5
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
20.1

Mit Kantenglättung kann die Radeon HD 5670 ihren Vorsprung auf die GeForce GT240/GDDR5 auf 20,8 bis 30,7 Prozent verbessern. Abermals schwächelt die GeForce insbesondere bei 1680 x 1050 Bildpunkten und rutscht knapp aus dem Bereich der brauchbaren Frameraten. Die Radeon HD 4770 ist weitere 15,3 bis 18,7 Prozent schneller als die Radeon HD 5670. Letztere erreicht mit DirectX 10 zumindest bei den beiden geringeren Auflösungen noch spielbare Frameraten.




AMDs ATi Radeon HD 5670 - DirectX 11 unter 75 Euro - Druckansicht - Seite 7 von 17

Tom Clancy's HAWX (DX10.1)
Aus dem Hause Ubisoft stammt das Spiel Tom Clancy's HAWX, es handelt sich hierbei eine Flugsimulation bzw. besser gesagt ein Luftkampfspiel. Mit fünfzig Flugzeugtypen fliegt man über reale Landschaften und Städte in fotorealistischer Darstellung, die mit Hilfe hochauflösender Satellitendaten erstellt wurden.

HAWX unterstützt DirectX 10.1, welches alle getesteten Grafikkarten nutzen können. Bei den DX10-Einstellungen haben wir alle Optionen inklusive der Umgebungs-Absorption auf "hoch" gestellt. Zunächst testen wir ohne Kantenglättung:

Tom Clancy's HAWX in fps (kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
64
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
63
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
54
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
47
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
46
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
45
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
44
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
38
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
36
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
34
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
33
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
28

Bei HAWX geht es recht eng zu, die Radeon HD 5670 ist lediglich 4,4 bis 5,6 Prozent schneller als die GeForce GT240 mit GDDR5-Speicher. Nur die Radeon HD 4770 zeigt einmal mehr, dass sie eine Klasse höher spielt und trumpft mit Frameraten, welche die Radeon HD 5670 um deutliche 34 bis 42,1 Prozent übertreffen, auf.

Für den zweiten Durchlauf aktivieren wir im Spiel die vierfache Kantenglättung.

Tom Clancy's HAWX in fps (4x AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
56
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
54
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
43
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
41
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
40
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
39
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
37
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
32
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
29
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
28
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
25
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
21

Mit Kantenglättung liegt die Radeon HD 5670 zwischen 5,1 und 28 Prozent vor der GeForce GT240/GDDR5, welche insbesondere bei 1680 x 1050 Bildpunkten passen muss und dort keine spielbare Framerate mehr zu bieten hat. Nochmals um ein gutes Drittel (35,2%) schneller ist jedoch die Radeon HD 4770, die bei HAWX nichts anbrennen lässt.




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Far Cry 2 (DX10)
Der Egoshooter Far Cry 2 nutzt bis zu vier Kerne, unterstützt DirectX 10 und spielt in einer beeindruckenden afrikanischen Landschaft mit unzähligen Pflanzen und Tieren. Und das Spiel wird, was wir besonders mögen, mit einem richtig guten Benchmark-Tool geliefert.

Da die getesteten Grafikkarten nicht so performant sind, haben wir lediglich die Einstellung "high" gewählt und messen zunächst ohne Kantenglättung:

Far Cry 2 in fps (Small Ranch, kein AA, High)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
76.54
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
70.07
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
57.61
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
57.04
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
55.40
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
51.98
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
49.64
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
48.91
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
43.84
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
42.57
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
42.03
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
36.59

Abermals liegt die Radeon HD 5670 vor der GeForce GT240/GDDR5, doch bei Far Cry 2 beläuft sich der Vorsprung nur auf 1,3 bis 4,7 Prozent und nimmt bei steigenden Auflösungen ab. Unsere Radeon HD 4770 lässt jedoch keinen Zweifel aufkommen, wer der König der Zwerge ist: Im Schnitt erreicht sie 35 Prozent mehr Frames pro Sekunde als eine Radeon HD 5670 - das kann sich sehen lassen!

Im zweiten Durchlauf messen wir mit vierfacher Kantenglättung:

Far Cry 2 in fps (Small Ranch, 4x AA, High)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
55.01
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
48.25
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
43.21
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
43.14
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
38.22
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
38.20
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
37.47
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
35.83
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
31.23
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
29.97
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
29.54
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
24.86

Aktivieren wir die vierfache Kantenglättung, schmilzt der Vorsprung der Radeon HD 5670 im Schnitt auf 1,2 Prozent zusammen - die GPUs von AMD und NVIDIA sind bei Far Cry 2 also ziemlich gleichwertig. Natürlich abgesehen von der Radeon HD 4770, die für ein paar zusätzliche Euro satte 27 Prozent mehr Framerate bietet.




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Resident Evil 5 (DX10)
Beim Gruselshooter Resident Evil 5 setzt Capcom einzig und alleine auf Action. In Afrika müssen Horden von virusverseuchten Zombies abgeschlachtet werden und dabei geht niemand mit dem Samthandschuh zur Sache. Klar, wenn die Umbrella Corporation ihre Hände im Spiel hat, gehört dieses auch nur in die Hände von Erwachsenen.

Wir haben die Qualitätseinstellungen auf "hoch" gesetzt und für unseren Test den ersten offiziellen Benchmarklauf verwendet, da dieser dem realen Spielgeschehen sehr nahe kommt.

Resident Evil 5 in fps (DX10, Test 1, kein AA, hoch)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
100.1
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
89.2
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
78.7
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
75.3
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
71.8
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
70.5
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
66.8
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
63.0
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
57.7
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
56.1
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
52.4
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
44.4

Radeon HD 5670 und GeForce GT240/GDDR5 liefern gute Ergebnisse, dennoch liegt AMDs Karte wieder um 4,5 bis 10,1 Prozent vor ihrem Mitbewerber und zeigt insbesondere in hohen Auflösungen ihre Muskeln. Doch während Radeon HD 5670 und GeForce GT240/GDDR5 in der Oberliga um den Aufstieg spielen, ist die Radeon HD 4770 bereits im Profilager angekommen und packt im Durchschnitt weitere 26 Prozent auf die Frameraten der Radeon HD 5670.

Im Spiel können wir achtfache Kantenglättung aktivieren, wodurch die Framerate deutlich sinkt:

Resident Evil 5 in fps (DX10, Test 1, 8x AA, hoch)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
69.9
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
60.9
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
59.1
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
52.3
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
50.2
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
47.5
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
44.8
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
41.1
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
37.4
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
33.6
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
33.5
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
24.1

Selbst mit achtfacher Kantenglättung bleibt Resident Evil 5 in allen Konfigurationen spielbar. Das Anti-Aliasing bekommt der Radeon HD 5670 allerdings viel besser als der GeForce GT240/GDDR5, so dass ihr Vorsprung nun auf 16,7 bis 22,7 Prozent ansteigt. Die Framerate der Radeon HD 4770 fällt nochmals um weitere 15,6 bis 18,3 Prozent besser aus.




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The Last Remnant (DX10)
"The Last Remnant" ist ein Rollenspiel der japanischen Firma Square Enix, das auf der Unreal Engine 3 basiert. Nicht nur optisch sondern auch vom Gameplay her ist "The Last Remnant" sehr japanisch geworden und hat so manchen westlichen Tester verschreckt. Dennoch ist dieses zunächst für die Xbox360 entwickelte Spiel eine nette Alternative zu "Final Fantasy".

Wir testen mit dem offiziellen Benchmark des Herstellers, der abgesehen von der Auflösung keine weiteren Einstellungen bietet.

The Last Remnant in fps (offizieller Benchmark, kein AA)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
81.98
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
81.63
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
79.44
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
78.40
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
72.62
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
72.29
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
56.02
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
54.64
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
54.04
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
53.70
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
50.58
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
36.95

Allzu hohe Anforderungen stellt "The Last Remnant" nicht, hier wären sogar noch höhere Auflösungen möglich. Die Radeon HD 5670 liegt zwischen 6,8 und 9,9 Prozent vor der GeForce GT240/GDDR5, diesmal schrumpft der Rückstand von NVIDIAs GPU mit steigender Auflösung. Überraschend gering fällt der Vorsprung der Radeon HD 4770 aus, der hier nur durschschnittlich 3,7 Prozent beträgt.

Da die Unreal Engine 3 die Rendertechnik "Deferred Shading" für die Berechnung von Schatten verwendet, bedeutet Kantenglättung hier einen deutlichen Leistungseinbruch. Bei "The Last Remnant" haben die Entwickler die Option für Anti-Aliasing im Spiel weggelassen und wir verzichten darauf, dies über die Treiber zu erzwingen.




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Risen (DX9)
Spielerisch ist Risen von Piranha Bytes mit Sicherheit ein echtes Highlight für alle Rollenspieler, doch technisch gesehen gibt es auch beim Nachfolger der aus Gothic bekannten Genome-Engine lediglich DirectX-9-Kost. Auch wenn viele Käufer davon ausgehen, bei neuen Spielen zumindest DirectX 10 geboten zu bekommen, setzen etliche Entwickler nach wie vor auf DirectX 9. Wir werden diesem Umstand mit zwei aktuellen Titeln Rechnung tragen.

Bei Risen ist im Vergleich zu Gothic 3 Screen Space Ambient Occlusion (SSAO) und HDR-Rendering hinzugekommen, das wertet die Grafik schon einmal gehörig auf. Wir haben alle Details auf "hoch" gesetzt und die mäßig umgesetzte Tiefenunschärfe deaktiviert, die anisotrope Filterung steht auf Stufe 16. Da dieses Spiel keine offizielle Leistungsmessung bietet, verwenden wir FRAPS und lassen unseren Helden vom ersten Haus durch den Wald bis hinunter zum Meer joggen. Etwaige Gegner haben wir zuvor eliminiert.

Risen in fps (FRAPS, kein AA, 16x AF, hoch)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
49.293
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
47.373
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
39.573
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
38.086
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
36.011
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
35.675
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
32.908
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
31.674
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
29.892
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
29.594
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
26.991
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
23.774

Auch ohne Kantenglättung stellt Risen hohe Anforderungen an die Grafikkarte, zumindest wenn man eine hohe Detailsstufe verwendet. AMDs Radeon HD 5670 fällt bei 1680 x 1050 Bildpunkten ebenso unter 30 fps wie die GeForce GT240/GDDR5, ist hier aber um 9,6 Prozent schneller und verbucht auch in den niedrigeren Auflösungen Vorteile von 5,8 bzw. 8,4 Prozent. Die Radeon HD 4770 packt nochmal ein knappes Drittel (32%) auf die Ergebnisse der Radeon HD 5670 und dominiert auch diesen Durchlauf klar.

Das HDR-Rendering verhindert die Nutzung von Kantenglättung. Zumindest offiziell bietet das Spiel die Option nicht an und wir verzichten darauf, diese über die Treiber zu erzwingen.




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Street Fighter IV (DX9)
Obwohl Capcom die Windows-Version von Street Fighter IV erst im Juli 2009 auf den Markt gebracht hatte, ist auch bei diesem klassischen Prügelspiel nichts von DirectX 10 zu sehen. Die comic-artige Grafik ist zwar durchaus gelungen, aber anspruchslos. Beim offiziellen Benchmark von Street Fighter IV laufen insgesamt vier Tests. Drei davon sind typische Kämpfe und der vierte ist eine Ansicht verschiedener Kämpfer, die im Kreis stehen, während die Kamera diese umfährt.

Wir haben alle Qualitätseinstellungen auf "hoch" und Soft Shadow auf "Maximum" gesetzt, dennoch reicht für dieses Spiel auch preiswerte Hardware voll und ganz aus.

Street Fighter IV in fps (Gesamt, kein AA, hoch/max)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
137.98
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
124.69
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
126.28
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
120.08
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
111.26
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
107.32
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
106.45
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
99.46
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
91.56
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
90.88
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
88.62
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
74.10

Street Fighter IV bringt uns extrem hohe Frameraten und solange wir auf Kantenglättung verzichten, sind auch noch höhere Auflösungen flüssig spielbar. Die Radeon HD 5670 setzt ihren Siegeszug unbeirrt fort und schneidet zwischen 0,75 und 3,7 Prozent besser ab als die GeForce GT240 mit GDDR5-Speicher. Je höher die Auflösung desto kleiner wird allerdings der Abstand zwischen den beiden Karten. Der Vorsprung der Radeon HD 4770 auf die Radeon HD 5670 liegt zwischen 9,3 und 16,3 Prozent und nimmt mit der Auflösung zu.

Für den zweiten Durchlauf verwenden wir achtfache Kantenglättung und einen 16-fachen Texturfilter.

Street Fighter IV in fps (Gesamt, 8x AA, 16x AF, hoch/max)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
83.32
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
75.16
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
62.38
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
60.00
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
51.95
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
51.05
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
48.19
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
44.51
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
35.26
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
33.17
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
31.99
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
23.42

Was passiert denn hier? Die GeForce GT240/GDDR5 probt den Aufstand und ist in den beiden niedrigen Auflösungen gut 15 Prozent schneller als AMDs Radeon HD 5670. Erst bei 1680 x 1050 Bildpunkten wendet sich das Blatt und die Radeon HD 5670 zieht knapp vorbei. Der Zwegenkampf lässt die Radeon HD 4770 indes völlig unbeeindruckt. Bei 1360 x 768 Bildpunkten ist diese Karte bereits 60,4 Prozent schneller als die Radeon HD 5670 und bei einer Auflösung von 1680 x 1050 Pixeln messen wir sogar eine um 76,9 Prozent höhere Framerate.




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SiSoft Sandra 2010c (16.26): Rechenleistung GPGPU
Die Benchmark-Suite SiSoft Sandra 2010c (16.26) enthält eine Leistungsmessung für den Einsatz von Grafikprozessoren als GPGPU. Moderne GPUs bieten sich aufgrund ihrer immensen Rechenleistung auch als Co-Prozessor für Rechenaufgaben, die sich gut parallelisieren lassen, an. Der Test ähnelt dem Multi-Media-Benchmark für Prozessoren und berechnet Mandelbrot-Fraktale. Während NVIDIA neben dem hauseigenen CUDA nun auch Direct Compute und OpenCL unterstützt, bietet AMD neben STREAM lediglich Direct Compute an. OpenCL soll aber von zukünftigen Treibern unterstützt werden.

Shader-Gesamtleistung in MPixel/s
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; Compute
323.91
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; Compute
287.94
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; STREAM
261.0
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; Compute
181.6
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; Compute
179.18
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; OpenCL
131.20
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; OpenCL
131.17
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; STREAM
128.0
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; CUDA
126.76
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; CUDA
126.50

Wir sehen deutliche Unterschiede, was die Rechenleistung bei Verwendung der unterschiedlichen Technologien betrifft. Wie es scheint, bietet Direct Compute die beste Leistung. Jedenfalls haben AMDs Karten in diesem Test die Nase wieder vorne.

SiSoft Sandra 2010c (16.26): Speichertransferleistung GPGPU
In einem zweiten Test ermittelt SiSoft Sandra 2010c (16.26) die Speichertransferleistung von und zur GPGPU:

Gesamtspeicherleistung in GB/s
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; Compute
38.2
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; STREAM
36.87
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; Compute
35.66
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; OpenCL
26.00
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; CUDA
25.88
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; Compute
25.71
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; STREAM
23.46
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; CUDA
22.00
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; OpenCL
22.00
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; Compute
21.74

Beim Speicherdurchsatz liefern die Grafikkarten nachvollziehbare Ergebnisse, die einzige Ausnahme ist der STREAM-Durchlauf auf der Radeon HD 5670, dessen Resultat überraschend gering ausfällt.

Wichtiger Hinweis: Im Bereich GPGPU tut sich derzeit sehr viel, aber es gibt auch noch zahlreiche Baustellen. Daher haben wir uns entschlossen, die GPGPU-Messungen zwar zu zeigen, vorerst aber nicht in unsere Wertung einfließen zu lassen.




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Stromverbrauch
Zuletzt messen wir noch den Stromverbrauch und den Schallpegel. Wir beginnen mit dem Stromverbrauch des kompletten Computers während der Anzeige des Windows-Desktops. AMD senkt den Chiptakt der Radeon HD 5670 hierbei von 775 auf 157 MHz ab, zugleich wird der Speichertakt von 1000 MHz auf 300 MHz reduziert.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

NVIDIA geht bei der GeForce GT240 sogar noch einen Schritt weiter und lässt GPU und Speicher auf 135 MHz heruntertakten, nur die Shader laufen mit 270 MHz noch doppelt so schnell.

Stromverbrauch System 2D in Watt, geringere Werte sind besser
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 135/135 MHz
122.8
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 135/135 MHz
123.0
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 157/300 MHz
130.0
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 250/800 MHz
151.2

Mit 123 Watt erweist sich die GeForce GT240 als bester Sparkünstler, doch auch die 130 Watt, welche unser Testsystem mit der Radeon HD 5670 verbraucht, sind ein sehr gutes Resultat.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Doch was passiert unter Last? Wir führen eine weitere Verbrauchsmessung durch und heizen den Grafikprozessoren diesmal mit Furmark 1.6.5 ein:

Stromverbrauch System 3D in Watt, geringere Werte sind besser
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 550/790 MHz
180.2
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 775/1000 MHz
195.8
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 550/850 MHz
202.4
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 750/800 MHz
222.3

Die Abstände zwischen ATi Radeon HD 5670, ECS NGT240-512QI-F und ATi Radeon HD 4770 passen zu den TDP-Angaben der Hersteller. Es überrascht uns allerdings etwas, dass die mit DDR3-Speicher bestückte MSI N240GT-MD1G einen derart geringen Stromverbrauch an den Tag legt. Nun ja, er passt zumindest zur geringen Performance dieser Grafikkarte.




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Schallpegel
Den Schallpegel haben wir im laufenden System gemessen. Zum Zeitpunkt der Messung waren die Gehäuselüfter und der CPU-Lüfter deaktiviert, die Festplatte befand sich in einer Dämmbox und war im Leerlauf und der Netzteillüfter zeigte von der Grafikkarte weg. Das Schallpegelmeter wurde 130 mm oberhalb des Grafikkartenlüfters platziert, die Messwerte haben wir anschließend auf den üblichen Abstand von 100 cm umgerechnet.

Schallpegel in dB(A), a = 100 cm, geringere Werte sind besser
ATi Radeon HD 4770
2D = 1224 U/min
23.18
ECS GeForce GT240
2D
23.28
ECS GeForce GT240
3D
23.28
ATi Radeon HD 4770
3D = 1495 U/min
23.58
ATi Radeon HD 5670
2D = 28%
24.08
ATi Radeon HD 5670
3D = 45%
28.58
MSI GeForce GT240
2D = 10%
29.28
MSI GeForce GT240
3D = 10%
29.28
ATi Radeon HD 5670
Max = 100%
41.98
ATi Radeon HD 4770
Max = 4164 U/min
49.88

Der Lüfter auf der ECS NGT240-512QI-F scheint ebenso wenig zu regeln wie das Exemplar auf der MSI N240GT-MD1G. Zumindest arbeitet das Konstrukt von Arctic Cooling, für das sich ECS entschieden hat, angenehm leise. MSIs Lüfter ist hingegen deutlich hörbar und klingt recht hell. Beim Referenzdesign seiner Radeon HD 5670 hat AMD eine passable Kühlung umgesetzt, die im lastfreien Betrieb recht leise bleibt, sich bei Spielen aber bemerkbar macht.

Wir haben bei der Radeon HD 5670 und bei der Radeon HD 4770 zudem angetestet, wie laut der Lüfter bei maximaler Drehzahl werden kann. Diese Werte wurden im Praxisbetrieb nie erreicht, auch nicht mit Furmark. Aber es ist beruhigend zu wissen, dass es mehr als ausreichende Reserven gibt.

Temperaturen
Beim Blick auf die Temperaturen fällt auf, dass sich die beiden GeForce GT240 basierenden Modelle sehr ähnlich verhalten. Der Kühler von MSI ist allerdings 6 dB(A) lauter, wobei bereits 3 dB(A) eine Verdopplung des Schalldrucks bedeuten.

Temperaturen in °C, geringere Werte sind besser
ECS GeForce GT240
2D
29
MSI GeForce GT240
2D = 10%
29
ATi Radeon HD 5670
2D = 28%
36
MSI GeForce GT240
3D = 10%
54
ECS GeForce GT240
3D
55
ATi Radeon HD 5670
3D = 45%
76

Die Temperaturen der Radeon HD 5670 fallen deutlich höher aus, insbesondere unter Last. Wie zuvor vermutet, bietet dieser Kühler noch einiges an Verbesserungspotential.




AMDs ATi Radeon HD 5670 - DirectX 11 unter 75 Euro - Druckansicht - Seite 16 von 17

Übertakten
Nun wollen wir einmal sehen, wieviel Potential unter dem schwarzen Kühler der ATi Radeon HD 5670 steckt. AMDs Overdrive erlaubt die Anhebung des Chiptaktes von 775 auf 850 MHz, dies wäre eine Steigerung um 9,7 Prozent. Beim Speichertakt ist der Spielraum noch enger gesteckt: Statt 1000 dürfen es 1050 MHz werden, ein Taktgewinn von mageren 5,0 Prozent.


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Nun gut, zumindest erreicht die Radeon HD 5670 diese Maximalwerte ohne Mühe:


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Mit Hilfe von Furmark 1.6.5 haben wir den stabilen und fehlerfreien Betrieb verifiziert. Hierbei stieg der Stromverbrauch des übertakteten Gesamtsystems auf 198,7 Watt, das sind lediglich 2,9 Watt mehr als mit der nicht übertakteten Grafikkarte. Auch die Temperatur blieb im Rahmen und stieg nicht über die 76°C, welche wir auch ohne Übertaktung gemessen hatten.

Übertakten: Benchmarks
Und was bringen die paar Prozent Taktsteigerung in der Praxis? Fragen wir doch einmal SiSoft Sandra 2010c (16.26):

Shader-Gesamtleistung, Direct Compute in MPixel/s
ATi Radeon HD 5670
850/1050 MHz
315.86
ATi Radeon HD 5670
775/1000 MHz
287.94

Wir gewinnen exakt 9,7 Prozent an Rechenleistung, die Taktsteigerung wird folglich zu 100 Prozent umgesetzt. Und der Speicherdurchsatz?

Gesamtspeicherleistung, Direct Compute in GB/s
ATi Radeon HD 5670
850/1050 MHz
40.83
ATi Radeon HD 5670
775/1000 MHz
38.2

Die Gesamtspeicherleistung wächst um 6,9 Prozent und somit stärker als der reine Speichertakt. Doch was ist mit Spielen?

Colin McRae DiRT 2 in fps (DX11, kein AA, 1680x1050, Qualität=Hoch)
ATi Radeon HD 5670
850/1050 MHz
33.9
ATi Radeon HD 5670
775/1000 MHz
31.6

Bei DiRT 2 gewinnen wir 7,3 Prozent bzw. 2,3 fps. So richtig viel ist das nicht gerade. Wie sieht es denn bei HAWX aus?

Tom Clancy's HAWX in fps (DX10.1, kein AA, 1680x1050, Qualität=Hoch)
ATi Radeon HD 5670
850/1050 MHz
42
ATi Radeon HD 5670
775/1000 MHz
38

Immerhin eine Steigerung um 10,5 Prozent. Dennoch reicht das Übertaktungspotential der Radeon HD 5670 bei weitem nicht aus, um zur Radeon HD 4770 aufschließen zu können.




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Fazit
Die Karten liegen auf dem Tisch und AMD hält in allen Preisklassen ein überzeugendes Blatt. Das neueste Mitglied aus AMDs stetig wachsender DirectX-11-Familie, die ATi Radeon HD 5670 bietet eine respektable 3D-Leistung - jedenfalls für eine Grafikkarte unter 100 US-Dollar und ohne zusätzlichen Stromanschluss. NVIDIAs GeForce GT240 kann da nicht mithalten, auch nicht mit GDDR5-Speicher. Die ATi Radeon HD 5670 ist in fast allen getesteten Spielen schneller und bietet im Schnitt eine um 8,5 Prozent höhere Framerate. Betrachten wir nur die Durchläufe mit Kantenglättung, beträgt der Vorsprung sogar 13,9 Prozent. Zudem kann NVIDIA lediglich DirectX 10.1 anbieten und da helfen auch kein Physx und OpenCL, denn die meisten Käufer gucken derzeit nur nach DirectX 11.


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Und dieser DX11-Tunnelblick ist schade, denn so kann man leicht aus den Augen verlieren, dass bereits für ein paar Euro mehr die nächste Leistungsklasse winkt: Knapp über 80 Euro beginnen derzeit die Straßenpreise für Radeon HD 4770 basierende Grafikkarten und diese bringen satte 30 Prozent mehr 3D-Leistung. Noch ein paar Euro mehr und man kann sogar eine Radeon HD 4850 oder 4870 erstehen. DirectX 10.1 ist im Ausverkauf und auch wenn der Stromverbrauch der 4800er nicht gerade niedrig ist, stellen sie dennoch ein äußerst verlockendes Angebot unter 100 Euro dar.

Doch zurück zur Radeon HD 5670, die bereits für weniger als 75 Euro angeboten wird. Da diese Grafikkarte ihren Strombedarf vollständig aus dem PCI-Express-Steckplatz decken kann und ihre Abmessungen recht kompakt ausfallen, sollte sie in so gut wie jedem Rechner Platz finden. Auch Komplett-PCs lassen sich so ohne großen Aufwand kostengünstig aufrüsten. AMDs Refrenzdesign für die Radeon HD 5670 hinterlässt einen guten Eindruck, nur beim Lüfter besteht noch Spielraum für Verbesserungen. Hoffen wir, dass sich auch AMDs Partner an diesem Entwurf orientieren und sinnvolle Funktionen wie die Takt- und Spannungsreduzierung im Leerlauf nicht dem Rotstift zum Opfer fallen.




Unser Dank gilt AMD für die Teststellung der ATi Radeon HD 5670.







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