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AMD Phenom II X6 1090T Black Edition: 6 Kerne mit Turboloch

Autor: doelf - veröffentlicht am 10.09.2010
s.28/28
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Fazit
Preistipp AMDs Phenom II X6 1090T Black Edition ist zweifelsohne ein imposanter Prozessor. Kaum jemand benötigt sechs Kerne, doch seien wir mal ehrlich: Sechs Kerne sind schon ziemlich sexy! Auf der anderen Seite ist AMDs K10-Architektur in die Jahre gekommen und liefert deutlich weniger Leistung pro MHz als Intels aktuelle Core-i7-Modelle. Selbst wenn wir den Takt des Phenom II X6 1090T Black Edition auf 4,00 GHz anheben, bleibt der Prozessor in einigen Messungen chancenlos. Bei Cinebench, DivX und WinRAR kann der Phenom II X6 1090T Black Edition die beiden zusätzlichen Kerne zwar in Szene setzen, kommt aber dennoch nicht an seinem direkten Konkurrenten Intel Core i7 870 vorbei. Dies gelingt AMDs Top-Modell lediglich bei POV-Ray und dem Windows Movie Maker. Das Duell sechs Kerne gegen vier Kerne mit HyperThreading gewinnt Intel, zumal der Core i7 870 weniger Strom verbraucht und insbesondere bei Spielen überzeugen kann.


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Ein Grund für diesen Sieg ist zweifelsohne Intels Turbo-Modus, der schlicht und einfach besser funktioniert als AMDs Turbo Core. Nur bei Audacity (+12,5%) und POV-Ray (+12,0%) zeigte Turbo Core sein volles Potential. Bei Cinebench (+5,9%), 7-Zip (+5,7%) und WinRAR (+3,4%) sahen wir zumindest noch eine erwähnenswerte Steigerung, doch bei den Spielen wendete sich das Blatt und mit aktiviertem Turbo Core brach die Framerate um durchschnittlich 1,5 Prozent ein. AMDs Referenzmessungen versprechen zwar genau das Gegenteil, doch wir haben den Phenom II X6 1090T Black Edition zwischenzeitlich mit diversen BIOS-Versionen auf mehreren Mainboards ausprobiert und konnten in keiner Konstellation einen positiven Effekt auf Spiele nachweisen.

AMDs Vorteil besteht unserer Ansicht nach vor allem darin, dass die Texaner derzeit die interessanteren Chipsätze haben. Der im Test verwendete AMD 890FX beherrscht bereits SATA 6 Gb/s und bietet auf allen PCIe-2.0-Lanes die volle Bandbreite, so dass USB-3.0-Controller mit voller Geschwindigkeit arbeiten können. Zudem bietet der AMD 890FX satte 32 PCIe-2.0-Lanes, die sich auf zwei oder vier Grafikkarten verteilen lassen. Intels P55 Chipsatz muss in allen drei Punkten passen und eine echte Alternative gibt es ebenfalls nicht. Auch preislich hat AMD die Nase vorne, denn jenseits der offiziellen Listenpreise findet man den Phenom II X6 1090T Black Edition im Handel bereits ab 244 Euro, während man für Intels Core i7 870 mindestens 265 Euro investieren muss. Dies ist ein Preisunterschied von immerhin 8,6 Prozent. Und da man sich den freien Multiplikator bei Intel nochmals teurer erkaufen muss (der Core i7-875K kostet derzeit 310 Euro), reicht es dem Phenom II X6 1090T Black Edition zumindest für unseren "Preistipp".




Unser Dank gilt:

  • AMD für die Bereitstellung der Prozessoren
  • Intel für die Bereitstellung der Prozessoren




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