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Neu von MSI

AMDs Phenom II X4 810 und X3 720 BE mit DDR3 und DDR2

Autor: doelf - veröffentlicht am 09.02.2009 - Letztes Update: 13.02.2009
s.2/32

Der Phenom II X4 810
Unser erster Testkandidat ist der Phenom II X4 810, welcher wie der X4 910 mit 2,6 GHz taktet, statt 6 MByte L3-Cache jedoch nur 4 MByte besitzt. Dieser CPU-interne Speicher, auf den alle vier Prozessorkerne zugreifen können, ist somit lediglich doppelt so groß wie bei der ersten Generation. Zusätzlich steht jedem Kern ein 512 KByte großer L2-Cache sowie ein 64+64 KByte (Insruktionen + Daten) großer L1-Cache zur Verfügung - hier blieb also alles beim Alten. Während die AM2-Varianten des Phenom II eine HyperTransport-Anbindung der dritten Generation mit einer Bandbreite von bis zu 14,4 GB/s und 3600 MT/s besitzen, kommen die neuen AM3-Modelle auf volle 16,0 GB/s und 4000 MT/s.

Die 45-nm-SOI-Fertigung des Phenom II hat den Stromverbrauch reduziert, so dass diese Prozessoren maximal 125 Watt Abwärme erzeugen. Besonders deutlich zeigt sich dieser Fortschritt beim Vergleich der Modelle Phenom II X4 910 und X4 810 mit dem Phenom X4 9950 Black Edition: Während das alte Modell mit 140 Watt spezifiziert ist, begnügen sich die beiden AM3-Prozessoren mit 95 Watt - eine sehr erfreuliche Entwicklung! Zudem kann man beim Phenom II die Stromspartechnologie Cool'n'Quiet dank der neuen Version 3.0 endlich wieder benutzen, ohne deutliche Leistungseinbußen hinnehmen zu müssen.


Quelle: AMD

Doch wie funktioniert die Speicheranbindung? Verwendet man einen AM3-Prozessor auf einem AM2+-Mainboard mit DDR2-Steckplätzen, wird der DDR2-Controller des Prozessors genutzt. Steckt die CPU jedoch in einem Sockel AM3, so steuert sie die DDR3-Module auf dieser Hauptplatine an. In den meisten Fällen kann man also sein AM2+-Motherboard weiternutzen und später auf eine AM3-Platine und DDR3 aufrüsten.


Quelle: AMD

Maximal erlaubt AMD DDR2-1066 (533 MHz) oder DDR3-1333 (667 MHz), was den möglichen Leistungsgewinn bereits deutlich beschränkt: DDR2-1066 arbeitet zumeist mit Latenzen von CL5-5-5-15 oder CL5-5-5-18, während bei DDR3-1333 überwiegend Module mit CL7-7-7-20 oder CL8-8-8-24 im Angebot sind. Die höheren Latenzen fressen die Bandbreitengewinne zum Teil wieder auf, so dass keine großen Unterschiede zu erwarten sind. Und es kommt sogar noch schlimmer: AMD erlaubt nur ein Modul DDR3-1333 pro Kanal, was den Speicherausbau deutlich limitiert.

Für den DDR3-Teil dieses Tests haben wir das ASUS M4A78T-E mit dem BIOS 0408 verwendet. Dieses Mainboard erreichte uns vor einer Woche und wir haben einen Großteil der Zeit darauf verwendet, die Möglichkeiten des Phenom II X4 810 in Verbindung mit DDR3-Speicher auszuloten. Dabei wurden Mainboard und CPU unter anderem mit vier DDR3-1333 Modulen betrieben, was ab einer Spannung von 1,65 Volt problemlos möglich war.


Quelle: AMD

ASUS bietet im BIOS des M4A78T-E zudem DDR3-1600 an. Dies funktionierte zumindest mit zwei Modulen bei einer Spannung von 1,80 Volt. Insgesamt erwies sich das M4A78T-E als erstaunlich unproblematisch. Lediglich wenn wir beim Übertakten die Grenze von 3,0 GHz überschreiten wollten, legte es bei Verwendung der automatischen Einstellungen eine zu hohe Spannung an, so dass ein entsprechender Fehler gemeldet wurde. Für die DDR2-Läufe haben wir - wie beim Test des Phenom II X4 940 - auf das Gigabyte GA-MA790GP-DS4H mit dem BIOS F3O zurückgegriffen.

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