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Neu von MSI

AMDs Phenom II X4 945 und 955 Black Edition

Autor: doelf - veröffentlicht am 23.04.2009
s.2/31

Der Phenom II X4 955 Black Edition
Der Phenom II X4 955 Black Edition ist ohne Zweifel genau jene CPU, auf die viele AMD-Fans gewartet haben. Mit 3,2 GHz Taktrate setzt er eine neue Höchstmarke und da es sich um eine "Black Edition" handelt, kann der Benutzer den Multiplikator beliebig verändern. Mit 6 MByte L3-Cache ist dieser Prozessor zugleich voll ausgestattet. Zusätzlich steht jedem Kern ein 512 KByte großer L2-Cache sowie ein 64+64 KByte (Insruktionen + Daten) großer L1-Cache zur Verfügung - hier blieb also alles beim Alten. Der Prozessor besitzt eine HyperTransport-Anbindung der dritten Generation mit einer Bandbreite von bis zu 16,0 GB/s und 4000 MT/s.

Die 45-nm-SOI-Fertigung des Phenom II hat den Stromverbrauch deutlich reduziert, so dass der 3,2 GHz schnelle Phenom II X4 955 Black Edition maximal 125 Watt Abwärme erzeugt. Der alte Phenom X4 9950 Black Edition schickte mit bescheidenen 2,6 GHz Taktrate bereits 140 Watt in den Kühler und ließ sich daher auch kaum übertakten. Zudem kann man beim Phenom II die Stromspartechnologie Cool'n'Quiet dank der neuen Version 3.0 endlich wieder benutzen, ohne deutliche Leistungseinbußen hinnehmen zu müssen.


Quelle: AMD

Besonders attraktiv wird der Phenom II X4 955 Black Edition durch seinen Speicher-Controller: Verwendet man den AM3-Prozessor auf einem AM2+-Mainboard mit DDR2-Steckplätzen, wird der DDR2-Controller des Prozessors genutzt. Steckt die CPU jedoch in einem Sockel AM3, so steuert sie die DDR3-Module auf dieser Hauptplatine an. In den meisten Fällen kann man also sein AM2+-Motherboard weiternutzen und später auf eine AM3-Platine und DDR3 aufrüsten. Den ersten AM3-Prozessoren war im Februar offiziell nur DDR2-1066 (533 MHz) oder DDR3-1333 (667 MHz) vergönnt, zudem erlaubte AMD nur ein Modul DDR3-1333 pro Kanal, was den Speicherausbau deutlich limitiert.


Quelle: AMD

Uns liegen leider noch keine aktualisierten Unterlagen vor, so dass wir leider nicht sagen können, ob sich beim Phenom II X4 955 Black Edition an diesen Einschränkungen etwas geändert hat. In unseren Tests kamen bisher alle AM3-Prozessoren mit zwei DDR3-1333 DIMMs pro Kanal zurecht und auch ein DDR3-1600 Modul je Kanal funktionierte problemlos.

Im Gegensatz zu Intel beschränkt AMD die Höhe der DDR3-Speicherspannung nicht auf 1,65 Volt. Doch bevor zuviel Freude aufkommt: Hohe DDR3-Taktraten bringen den Phenom II Prozessoren kaum Vorteile. Der 6 MByte große L3-Cache puffert viel ab, so dass nur wenige, besonders speicherintensive Anwendungen reagieren. AMD hat uns für den heutigen Test lediglich den Phenom II X4 955 Black Edition zur Verfügung gestellt, so dass wir den Phenom II X4 945 emulieren werden. Hierzu senken wir den Multiplikator der CPU von 16 auf 15 herab.

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