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AMD Phenom X4 9750 - 2,4 GHz Quad-Core im B3-Stepping - Druckansicht - Seite 1 von 15

Mit einer Taktrate von 2,4 GHz und einem Straßenpreis von 155 Euro tritt AMDs Phenom X4 9750 gegen Intels Core 2 Quad Q6600 (2,4 GHz; 150 Euro) an, welchen wir bereits vor einem guten Jahr getestet hatten. In unserem heutigen Artikel wollen wir herausfinden, wie sich AMDs "echter Quadcore" im fehlerbereinigten B3-Stepping gegen Intels Dual-Doppelpack schlägt. Beide Prozessoren werden im 65 nm Prozess gefertigt, doch während der Phenom X4 9750 den aktuellen Stand der Technik bei AMD repräsentiert, rollt Intel den Core 2 Quad Q6600 bereits auf's Abstellgleis.


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Der zweite Versuch
Am 19. November 2007 stellte AMD seine Spider Plattform mit dem Quad-Core Phenom Prozessor vor. Eigentlich sollten drei Prozessoren mit Taktraten von 2,2 bis 2,4 GHz an den Start gehen, doch in letzter Sekunde zog AMD den Phenom X4 9700 zurück und gab bekannt, dass ein Design-Fehler vorerst höhere Taktraten verhindern würde. Der Fehler steckte im Translation Lookaside Buffer (TLB) des L2-Cache, aufgrund einer Race Condition konnte es zu einer Inkonsistenz zwischen den Daten im L3- und L2-Cache und damit zum Absturz des Systems kommen. AMD umschiffte den Fehler mit Hilfe von BIOS-Updates, doch diese brachten deutliche Leistungseinbrüche mit sich. Im Vergleich zu Intel fehlten AMDs Quad-Core Prozessoren somit nicht nur 700 MHz Taktrate, sondern auch eine adäquate Leistung pro MHz. Die Markteinführung des lange erwarteten Phenom X4 wurde zum Desaster, doch während Phenom X4 9500 (2,2 GHz) und X4 9600 (2,3 GHz) zumindest auf dem Markt blieben, wurde die Auslieferung des Server-Pendants Barcelona sogar weitgehend gestoppt.


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Es vergingen vier lange Monate, bis das ungeliebte B2-Stepping vom fehlerbereinigten B3-Stepping abgelöst wurde. Am 27. März 2008 stellte AMD die neuen Modelle Phenom X4 9550, 9650, 9750 und 9850 Black Edition vor, die mit Taktraten zwischen 2,2 und 2,5 GHz arbeiten. Die offizielle Vorstellung dieser Prozessoren traf uns unvorbereitet, denn obwohl uns AMD Anfang März auf der CeBIT entsprechende Testmuster zugesagt hatte, bekamen wir weder eine CPU noch Informationen. Erst nach der Markteinführung traf eine Pressemitteilung ein, unsere Nachfragen blieben leider unbeantwortet. Selbst als wir den Launch des NVIDIA nForce 780a Chipsatz vorbereiteten und abermals um Testmuster baten, blieb eine Reaktion seitens AMD aus. Wenn wir heute einen Phenom X4 9750 und im Laufe der nächsten Tage den NVIDIA nForce 780a Chipsatz vorstellen, so ist dies nur möglich, weil wir uns abermals einen AMD Prozessor über den Handel besorgt haben. Unsere Zusammenarbeit mit AMD scheint ebenfalls drigend ein neues Stepping zu benötigen.

Übersicht: AMD Phenom Quad-Core CPUs
Aktuell hat AMD acht Quad-Core Prozessoren im Angebot, wobei die Modelle Phenom X4 9500, X4 9600 und X4 9600 Black Edition noch im alten B2-Stepping gefertigt wurden und in Kürze vollständig durch Phenom X4 9550 und X4 9650 (B3-Stepping) ersetzt werden. Etwas länger wird uns der stromsparende Phenom X4 9100e erhalten bleiben, denn AMD will zunächst die Bestände abverkaufen, bevor der Nachfolger X4 9150e auf den Markt kommen wird.

CPUTaktL2/L3TDP
Phenom X4 9850 BE2,50 GHz2+2 MB125 W
Phenom X4 97502,40 GHz2+2 MB95/125 W
Phenom X4 96502,30 GHz2+2 MB95 W
Phenom X4 95502,20 GHz2+2 MB95 W
Phenom X4 9600 BE2,30 GHz2+2 MB95 W
Phenom X4 96002,30 GHz2+2 MB95 W
Phenom X4 95002,20 GHz2+2 MB95 W
Phenom X4 9100e1,80 GHz2+2 MB65 W

Die Modelle Phenom X4 9600 Black Edition und X4 9850 Black Edition richten sich an Übertakter, sie werden ohne Kühler geliefert und verfügen über einen frei wählbaren Multiplikator. Einige Mainboards haben Probleme mit den 125 Watt Modellen des Phenom, selbst Hauptplatinen, welche mit dem Athlon 64 X2 6400+ zurecht kommen, wurden zuweilen nicht für diese stromhungrigen Quad-Core CPUs freigegeben. Auch unser Testmuster ist mit 125 Watt spezifiziert.




AMD Phenom X4 9750 - 2,4 GHz Quad-Core im B3-Stepping - Druckansicht - Seite 2 von 15

Monolithic Baby
Mitte 2007 zeigte AMD einen Phenom X4 Prozessor, der mit "Luftkühlung" eine Taktrate von 3,0 GHz erreichte und viele Experten nahmen an, dass AMD seinen Quad-Core Prozessoren mit konkurrenzfähigen Taktraten an den Start schicken würde. Dem war nicht so, im November 2007 verzichtete AMD sogar auf den mit 2,4 GHz getakteten Phenom X4 9700 und begnügte sich mit 2,3 GHz - 700 MHz weniger als Intels damaliges Spitzenmodell Core 2 Extreme QX6850. Aktuell erreicht AMDs Top-Modell Phenom X4 9850 Black Edition 2,5 GHz, während Intel mit dem Core 2 Extreme QX9770 bereits 3,2 GHz bietet. Die Lücke von 700 MHz ist somit nicht kleiner geworden.

Da AMDs Quad-Core Prozessoren aufgrund ihrer deutlich geringeren Taktrate mit Intels Extreme-Modellen nicht mithalten können, müssen die Texaner ihre Ware über den Preis attraktiv machen und somit findet man alle aktuellen Phenom Modelle unter 200 Euro. Der aktuelle Straßenpreis für den Phenom X4 9750, AMDs zweitschnellstes Modell, liegt bei 155 Euro und damit knapp über dem Niveau des Intel Core 2 Quad Q6600 (150 Euro). Beide Prozessoren werden im 65 nm Prozess gefertigt und takten mit 2,4 GHz, doch während AMD eine monolithische Architektur verwendet (sozusagen einen echten Vier-Kern Prozessor), wählt Intel den einfacheren und preiswerteren Weg und vereint zwei Dual-Core Kerne zu einer Quad-Core CPU.

1, 2, 3 - der Cache des Phenom
Das Erbe der K8-Architektur merkt man dem Phenom an: Genau wie bei den 65 nm Athlon X2 Modellen stellt AMD auch jedem Prozessorkern einer K10-CPU 64 + 64 KByte L1-Cache (Daten + Instruktionen) und 512 KByte L2-Cache zur Seite. Dieser, im Vergleich zu Intels Core-Mikroarchitektur recht kleine L2-Cache, reicht dem Phenom aus, da AMD keine Engstelle bei der Speicheranbindung kaschieren muss. Um die gemeinsame Bearbeitung von Daten zu beschleunigen, integriert AMD eine weitere Cache-Ebene, den 2 MByte großen L3-Cache. Auf dessen Inhalt haben alle vier Kerne Zugriff.

Kernfragen
Am einzelnen Kern hat AMD nur Detailverbesserungen vorgenommen, der Entwicklungsschritt fällt verglichen mit Intels Wechsel von der Netburst- zur Core-Mikroarchitektur deutlich geringer aus. Für einen deutlichen Leistungsschub sollten die auf 128 Bit verbreiterten Gleitkomma- und SSE-Einheiten sorgen, da für 128-Bit Berechnungen nur noch halb soviel Rechenzeit benötigt wird. Bisher mussten solche Aufgaben in zwei 64 Bit Teilrechnungen aufgespalten werden. AMD hat auch den SSE-Befehlssatz erweitert, allerdings ist SSE4a nicht kompatibel zu Intels SSE4. Zudem verfügen alle K10 Prozessoren über eine verbesserte Sprungvorhersage und eine von 16 auf 32 Byte erweiterte Instruction Queue.

Speicher-Controller - ganged / unganged?
Deutlich überarbeitet wurde der Speicher-Controller mit seinem 32 Byte großen Prefetcher: Wurde der Speichertakt beim K8 aus dem Prozessortakt errechnet, so dass die Speichermodule oft mit einem geringeren Takt als gewüscht arbeiten mussten (Beispiel: Ein 3,0 GHz schneller Athlon 64 X2 taktet DDR2-800 lediglich als DDR2-750), leitet AMD den Speichertakt des K10 vom Referenztakt ab. Auf diese Weise kann der Speicher völlig unabhängig vom CPU-Takt mit voller Geschwindigkeit betrieben werden. Zudem wurde die maximal unterstützte Geschwindigkeit auf DDR2-1066 angehoben, wodurch sich die maximale Speicherbandbreite im Vergleich zu DDR2-800 von 6,4 GB/s auf 8,5 GB/s erhöht.

Eine weitere Neuerung betrifft die Betriebsmodi des Speicher-Controllers: Hatte der Benutzer bisher die Wahl zwischen Single-Channel (64-Bit) und Dual-Channel (128-Bit), stehen bei einer Dual-Channel Bestückung nun die Modi "ganged" und "unganged" zur Auswahl. Die Variante "ganged" entspricht dem traditionellen Dual-Channel Betrieb mit 128 Bit breiten Zugriffen, sie wirkt sich laut AMD dann vorteilhaft aus, wenn ein einzelner Thread die Speicherzugriffe ausführt. Greifen mehrere Threads auf den Speicher zu, ist es hingegen von Vorteil, wenn zwei 64-Bit Zugriffe parallel abgearbeitet werden. Die Standard-Einstellung "unganged" aktiviert diese 64+64 Bit Arbeitsweise. Wir werden im Test beide Varianten durchspielen.




AMD Phenom X4 9750 - 2,4 GHz Quad-Core im B3-Stepping - Druckansicht - Seite 3 von 15

Stromsparen: Cool'n'Quiet 2.0
AMD war Vorreiter im Bereich der stromsparenden Prozessoren, doch nun ist Intel auch in dieser Disziplin ebenbürtig bzw. sogar überlegen. Mit Cool'n'Quiet 2 soll der Phenom besonders energieeffizient arbeiten, hierzu wird allerdings ein Mainboard mit dem Sockel AM2+ benötigt, da AM2-Platinen die Vorteile von Cool'n'Quiet 2.0 nicht ausschöpfen können. Hier die wichtigsten Neuerungen:

Unter Last sieht es für unseren Phenom X4 9750 weniger gut aus, AMD gibt eine TDP von satten 125 Watt für diese CPU an. In den letzten Tagen tauchte allerdings auch eine zweite Variante des Phenom X4 9750 bei deutschen Händlern auf, deren TDP bei moderaten 95 Watt liegt.

HyperTransport 3.0
Bleibt noch HyperTransport 3.0, die Anbindung des Prozessors an den Chipsatz und weitere Geräte, zu erwähnen. AMD taktet diesen 32 Bit breiten Kommunikations-Highway mit 1,8 GHz, was dank Dual-Channel 3,6 GT/s bedeutet. Die maximale Bandbreite dieser Anbindung liegt bei beachtlichen 14,4 GB/s. Intels FSB1600 bringt es lediglich auf 12,8 GB/s, FSB1333 erreicht 10,66 GB/s und FSB1066, wie ihn unser Vergleichsprozessor Core 2 Quad Q6600 bietet, erzielt lediglich 8,53 GB/s.

Der AMD Boxed-Kühler
Wir haben die Boxed-Variante des Phenom X4 9750 getestet, zu deren Lieferumfang auch ein Kühler gehört. Es handelt sich um eine hybride Konstruktion mit 56 dünnen Finnen aus Aluminium und einer Bodenplatte sowie Heatpipes aus Kupfer. Die vier Heatpipes haben einen Durchmesser von je 6 mm. Der Durchmesser des Lüfters beträgt 70 mm, seine Bauhöhe 15 mm.


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Obwohl der Lüfter einen 4-Pin Anschluss hat und seine Drehzahl über Pulsweitenmodulation geregelt werden kann, ist er unter Last laut und klingt recht aufdringlich.

Das Testsystem
Für unseren Test verwenden wir das ASUS M3N-HT Deluxe auf Basis von NVIDIAs nForce 780a SLI Chipsatz mit dem BIOS 0701 sowie 0702.


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Vergleichswerte liefern uns die Intel Quad-Core Prozessoren Core 2 Extreme QX9650, Core 2 Extreme QX6850, Core 2 Extreme QX6800, Core 2 Quad Q6700 und Core 2 Quad Q6600. Zudem verwenden wir für unseren Test die folgende Hardware:

Im Rahmen der Benchmarks wurden die fett hervorgehobenen Komponenten eingesetzt.




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CPU-Leistung (synthetisch)
Traditionell prüfen wir zunächst die mathematische Leistung der Prozessoren mit Hilfe synthetischer Benchmarks. Hierzu verwenden wir SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098):

SiSoft Sandra 2007.1098: Dhrystone ALU in MIPS; Whetstone iSSE3 in MFLOPS
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
55434
42729
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
55373
37336
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
54198
36356
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
49271
33099
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
44758
38559
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
44046
29611
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
36383
30627
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
36361
30366

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Während der Phenom X4 9750 bei der Gleitkomma-Leistung mit dem Core 2 Quad Q6600 mithalten kann und sogar einen leichten Vorsprung erzielt, ist Intels CPU bei Ganzzahlenberechnungen klar überlegen. Dies zeigt sich auch beim Vergleich des übertakteten Phenom X4 9750 mit dem Core 2 Extreme QX6850. Da der CPU-Test von SiSoft Sandra 2007.1098 multi-threaded programmiert ist, bevorzugt er den unganged Betrieb.

Ein zweiter Testlauf mit SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098) soll die Multimedia-Performance offenbaren:

SiSoft Sandra 2007.1098: Integer X8 iSSE4 in it/s; FloatingPoint X4 iSSE2 in it/s
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
332022
178818
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
331316
179469
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
324763
174965
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
295239
159102
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
264465
142502
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
155327
149109
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
122692
117796
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
122418
117735

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Die Multimedia-Performance dominiert Intel sogar noch deutlicher, allerdings fehlen unserer Version von SiSoft Sandra sowohl Optimierungen für AMDs Phenom als auch für Intels 45 nm Prozessoren. Da die Ergebnisse älterer und neuer Sandra-Versionen voneinander abweichen, müssen wir diesen Manko aus Gründen der Vergleichbarkeit in Kauf nehmen.

Ein zweites Gutachten über die CPU-Leistung holen wir von PC Wizard 2007.1.73 ein, wir beschräken uns allerdings auf den Mandelbrot-Test:

PC Wizard 2007.1.73: Mandelbrot (SSE3) in s
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
3.656
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
3.672
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
3.734
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
4.000
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
4.094
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
4.562
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
5.062
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
5.078

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Der Mandelbrot-Test von PC Wizard 2007.1.73 nutzt alle vier Kerne und bevorzugt Intels Prozessoren. Erst mit einer Taktrate von 3,06 GHz kann der Phenom X4 den mit 2,66 GHz getakteten Core 2 Quad Q6700 bezwingen.




AMD Phenom X4 9750 - 2,4 GHz Quad-Core im B3-Stepping - Druckansicht - Seite 5 von 15

Multithreaded (synthetisch)
PC Wizard 2007.1.73 kann die Performance im Multi-Threaded-Betrieb analysieren. Dabei wird zunächst nur ein Thread ausgeführt, danach zwei Threads parallel und schließlich vier Threads. Ausgegeben wird die Bearbeitungszeit pro Thread, niedrige Ergebnisse sind also besser:

PC Wizard 2007.1.73: 4 Threads in s; 2 Threads in s; 1 Thread in s
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
3.66
7.31
14.66
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
3.67
7.33
14.67
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
3.73
7.45
14.92
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
4.00
8.02
16.08
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
4.11
8.22
16.44
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
4.56
9.13
18.28
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
5.06
10.16
20.34
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
5.06
10.16
20.36

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Für seinen Multi-Threaded-Durchlauf greift PC Wizard 2007.1.73 auf den Mandelbrot-Test zurück und führt diesen auf 1, 2 sowie 4 Kernen aus. Intels Quad-Core Prozessoren bieten ca. elf Prozent mehr Leistung pro MHz und auch von einer besseren Skalierung der echten Quad-Core Architektur ist nichts zu sehen.

Auch CPU RightMark Lite 2005 v1.3 bietet die Möglichkeit, eine Anwendung auf mehrere Threads zu verteilen und somit mehrere CPU-Kerne auszulasten. Hierzu berechnet das Programm ein komplexes 3D-Gefüge mit 400 Objekten und 4 Lichtern, wir wählten das Modell 1. Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, größere Werte sind also besser. Wir sortieren nach der maximal erreichten Framerate:

CPU RightMark Lite 2005 v1.3: 4 Threads in fps; 2 Thread in fps; 1 Thread in fps
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
33.10
21.10
12.40
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
29.10
18.70
10.90
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
25.60
17.40
10.70
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
25.00
17.00
10.30
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
23.50
15.00
8.60
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
23.50
15.00
8.60
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
23.00
15.40
9.40
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
20.50
14.00
8.50

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Wird nur ein Kern genutzt, liegt der Phenom X4 9750 knappe 1,2 Prozent vor dem Core 2 Quad Q6600. Bei zwei Kernen steigt dieser Vorsprung auf gut 7,1 Prozent an und sobald vier Kerne im Einsatz sind, vergrößert AMDs Prozessor den Vorteil auf über 14,6 Prozent. Dabei zieht er sogar am 266,66 MHz schneller getakteten Core 2 Quad Q6700 vorbei. CPU RightMark Lite liegt der K10-Architektur.

Bevor wir uns dem Speicherdurchsatz zuwenden, betrachten wir noch einen letzten CPU-Test, welcher mehrere CPU-Kerne auslastet. Die Molecular Dynamics Simulation von ScienceMark 2.0 untersucht das thermodynamische Verhalten von Materialien anhand fester physikalischer Gesetze. Je schneller die Berechnung beendet ist, desto performanter ist die CPU. Die Resultate werden in Sekunden angegeben, niedrigere Werte sind folglich besser:

ScienceMark 2.0 32-Bit Build 21032005: Molecular Dynamics in s
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
46.44
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
49.47
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
51.65
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
52.75
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
58.41
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
62.38
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
62.75
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
64.18

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Der Molecular Dynamics Testlauf von ScienceMark 2.0 verwendet nur zwei Kerne, AMDs Phenom X4 9750 kann sich dabei um 2,9 Prozent von Intels Core 2 Quad Q6600 absetzen.




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Datendurchsatz von Speicher und Cache
Unser Testsystem ist mit 2x 1 GByte DDR2-1066 vom Typ Mushkin XP2-8500 bestückt. Wir verwenden diesen Arbeitsspeicher mit Latenzen von CL5-5-5-15. Zum Ausloten der Speicherbandbreite ziehen wir zunächst wieder SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098) heran:

SiSoft Sandra 2007.1098: Int Buff'd iSSE2 in MB/s; Float Buff'd iSSE2 in MB/s
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
7100
7092
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
6677
6673
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
5652
5667
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
5628
5632
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
5625
5633
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
5611
5621
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
5505
5516
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
5548
5560

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Intel vermag es, das Nadelöhr bei der Speicheranbindung mit Hilfe großer Caches zu kaschieren. AMDs Phenom X4 9750 liegt beim Speicherdurchsatz im Bereich des Core 2 Quad Q6600 und Q6700. Erstaunlicherweise steigt der Speicherdurchsatz beim Übertakten kaum an.

Mit ScienceMark 2.0 versuchen wir festzustellen, wie schnell die Zugriffe auf den L1- und L2-Cache erfolgen, zudem messen wir auch den Speicherdurchsatz ein zweites Mal:

ScienceMark 2.0 32-Bit Build 21032005: Memory in MB/s; L2 Cache in MB/s; L1 Cache in MB/s
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
7811
17908
56293
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
6995
14131
44470
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
6804
25211
83641
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
6673
14079
44470
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
6341
25204
83612
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
5266
24640
80804
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
5198
22397
74349
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
5193
20099
66048

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Wie sehr sich SiSoft Sandra vom Cache in die Irre führen lässt, zeigt der Gegentest mit ScienceMark 2.0: Der Phenom X4 9750 erreicht einen sehr guten Speicherdurchsatz, doch der Zugriff auf die Caches fällt deutlich langsamer aus als bei Intel.




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Primzahlen und Pi
Die schnelle Fourier-Transformation (FFT) ist ein Algorithmus, welcher zur Berechnung von Primzahlen genutzt wird. Wir verwenden Prime95 v24.14 im Benchmark-Modus, um die Rechenleistung der CPU zu untersuchen. Die Resultate werden in Millisekunden angegeben, kleinere Werte sind also besser:

Prime95 v24.14 - 10 Iterationen mit 4096K FFT Länge: in ms
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
82.302
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
82.336
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
91.793
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
92.753
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
102.88
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
116.962
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
116.988

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Bei Prime95 profitiert Intels Core-Mikroarchitektur von ihrem vierfach superskalarem Design und erzielt deutlich mehr Rechenleistung pro MHz.

Und was passiert, wenn wir die Nachkommstellen von Pi berechnen?

Super PI 1.1e, 1M Stellen: Dauer in s
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
15
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
16
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
17
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
18
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
22
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
26
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
32
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
32

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Super PI geht ebenfalls ganz klar an die Core 2 Fraktion. Hier scheint sich der große Cache positiv auszuwirken.




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Raytracing und Rendering
Die frei erhältliche Raytracing-Software POV-Ray unterstützt in der Version 3.7 beta 23 mehrere CPU-Kerne. Wir lassen das offizielle Benchmarkscript zweimal laufen: Zunächst als ein Thread, danach multi-threaded.

Wir sortieren anhand der höchsten Punktzahl, höhere Werte sind besser:

Povwin 3.7 beta 23 Benchmark: Multi Thread in PPS; Single Thread in PPS
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
2762
697
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
2730
684
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
2650
666
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
2386
611
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
2151
550
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
2036
532
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
1658
421
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
1661
420

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Povwin 3.7 beta 23 gehört zu den Testläufen, bei denen AMDs Phenom X4 extrem schwach abschneidet. Selbst mit 640 MHz Mehrtakt erreicht unser Phenom X4 9750 nicht die Leistung des Core 2 Quad Q6600. Dabei spielt es keine Rolle, ob nur ein Kern (Vorteil Q6600: 26,4%) oder alle vier Kerne (Vorteil Q6600: 22,6%) benutzt werden.

Mit Cinebench in der aktuellen Version 10.0 kann die Leistung des Computers im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Anwendung Cinema 4D von MAXON bewertet werden.

Wir wählen den Rendering-Test, welcher auf einem oder mehreren CPU-Kernen ausgeführt werden kann. Höhere Werte spiegeln eine höhere Leistung wieder:

Cinebench Version 10.0 Rendering: X CPUs in CB-CPU; 1 CPU in CB-CPU
Core 2 QX9650
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
11862
3314
Core 2 QX6850
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
10957
3093
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
10589
3007
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
9672
2736
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
9477
2558
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
8723
2466
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
7650
2085
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
7630
2074

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Auch bei Cinebench 10 ist der Phenom X4 chancenlos. Der Vorsprung des Core 2 Quad Q6600 beläuft sich auf 14,0 Prozent (4 Kerne) bzw. 18,3 Prozent (1 Kern). Erst mit 3,06 GHz kann der Phenom X4 an Intels Core 2 Quad Q6600 vorbeiziehen, die Leistung des Core 2 Quad Q6700 erreicht AMDs Prozessor hingegen nicht.




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Kompression und mp3-Encoding
7-Zip ist eine kostenlose Kompressionssoftware, die gegenüber vielen Mitbewerbern einen entscheidenden Vorteil hat: Sie ist multi-threaded programmiert und kann mehrere CPU-Kerne nutzen. Ein eingebautes Benchmark-Tool schätzt die Leistung des Prozessors ab:

7-Zip 4.42 Benchmark: Multi Thread in MIPS; Single Thread in MIPS
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
4639
3159
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
4476
3028
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
4247
2903
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
3982
2661
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
3632
2770
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
3582
2408
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
3267
2247
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
3129
2232

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Bei 7-Zip hatten wir einen Vorteil für den ganged Betrieb des Arbeitsspeichers erwartet, stattdessen schneidet zumindest im integrierten Benchmark unganged besser ab. Intels Core 2 Quad Q6600 erarbeitet sich einen Vorteil von 9,6 Prozent (multi-threaded) bzw. 7,2 Prozent (single-threaded) auf den AMD Phenom X4 9750. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Wir packen das 451 MByte große Multiplayer-Demo von F.E.A.R. als .7z-Datei mit normaler Kompressionsrate. Gemessen wird in Sekunden, geringere Werte sind also besser:

7-Zip 4.42 - 451 MByte packen: Multi Thread in s; Single Thread in s
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
112
180
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
117
187
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
126
196
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
129
207
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
139
235
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
168
245
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
185
272
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
190
281

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Die Praxis widerspricht dem Benchmark zumindest teilweise: Im ganged Modus packt der Phenom X4 9750 tatsächlich etwas schneller, der Vorteil des Core 2 Quad Q6600 steigt allerdings deutlich auf 15 bis 33 Prozent an. Selbst mit 640 MHz Taktvorteil kann der Phenom X4 den bereits leicht angestaubten Core 2 Quad Q6600 nicht bezwingen.

Als nächstes testen wir die Leistung beim mp3-Encoding. Wir verwenden hierfür das Programm PC Wizard 2007.1.73 und komprimieren eine 60 MByte große WAV-Datei. Gemessen wird in Sekunden, niedrige Werte sind somit besser:

PC Wizard 2007.1.73: mp3-Encoding mit Lame; Normale Qualität in s
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
7.95
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
8.92
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
9.00
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
9.53
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
10.22
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
11.16
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
11.19
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
11.64

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Beim mp3-Encoding kann sich der Phenom X4 9750 knapp gegen Intels Core 2 Quad Q6600 durchsetzen. Bei 3 GHz sehen wir allerdings, dass AMD nur mit Intels 65 nm Prozessoren mithalten kann, nicht aber mit 45 nm Penyrn CPUs wie dem Core 2 Extreme QX9650.




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Video-Encoding
Betrachten wir nun zwei Video-Encoding-Benchmarks. Zunächst werden wir eine 455 MByte große AVI-Datei (huffyuv lossless Codec) mit TMPGEnc 2.512.52.161 ins DVD-Format (PAL) umwandeln. Wir verwenden hierbei die höchste Qualitätsstufe.

Das Ergebnis wird in Sekunden gemessen, kleinere Werte spiegeln eine höhere Leistung wieder:

TMPGEnc 2.512.52.161 - DVD PAL, Highest Quality: in s
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
94
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
108
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
110
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
122
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
125
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
129
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
141
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
155

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Unsere veraltete Version von TMPGEnc zeigt, dass der Phenom X4 9750 durchaus Potential hat: Selbst mit seinem Standardtakt von 2,4 GHz kann AMDs Quad-Core Intels sündhaft teure Extreme-Serie hinter sich lassen. Nun wandeln wir das selbe Quellvideo ein zweites Mal, diesmal mit dem Windows Media Encoder 9.

Die Zieldatei im WMV-Format soll hochwertige 5384 kbit/s haben. Abermals messen wir die Sekunden, so dass kürzere Zeiten die bessere Leistung angeben:

Windows Media Encoder 9 - WMV 5384 kbit/s: in s
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
439
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
454
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
470
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
471
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
513
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
584
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
584
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
590

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Der Windows Media Encoder 9 sieht AMD und Intel bei einer Taktrate von 2,4 GHz noch gleich auf, erst bei höheren Taktraten liefert Intel mehr Leistung pro MHz.




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3DMark06 und F.E.A.R.
Für die 3D-Tests verwenden wir eine MSI NX7900GT-VT2D256E mit NVIDIAs ForceWare 162.18, DirectX 9 befindet sich auf dem Stand von Juni 2007. Soweit nicht anders angegeben, wurden die Standardeinstellungen des Treibers verwendet.

Die Aussagekraft von Futuremarks 3DMark06 v102 konzentriert sich auf die Grafikkarte, die CPU spielt eine untergeordnete Rolle. Dennoch wollen wir das Ergebnis der Vollständigkeit halber aufführen:

Futuremark 3DMark06 v102
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
4933
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
4921
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
4915
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
4907
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
4878
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
4860
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
4848
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
4803

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Abermals liegen AMD und Intel bei 2,4 GHz noch Kopf an Kopf, während die Core 2 Quad CPUs bei 3,0 GHz leicht davonziehen.

Kommen wir nun zum Ego-Shooter F.E.A.R.:

Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, höhere Werte sind besser:

F.E.A.R. 1280x960; 4xAA + 8xAF: in fps
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
50
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
50
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
50
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
50
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
50
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
49
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
49
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
49

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

F.E.A.R. interessiert sich gar nicht für den Prozessor, alle Durchläufe liegen im Bereich von einem Frame pro Sekunde.




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UT2004 und Riddick
Unreal Tournament 2004 ist zwar schon ein wenig älter, aber immer noch ein guter Leistungsindex.

Abermals geben wir die Frames pro Sekunde an:

UT2004 (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / High Image Quality / 16 Bots / AS Convoy UT2): in fps
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
105.00
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
97.68
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
91.92
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
85.39
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
83.07
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
78.91
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
67.29
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
67.24

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Unreal Tournament gehört zu den wenigen Spielen, die deutlich auf Bandbreite reagieren. Eigentlich hatten wir hier Vorteile für AMD erwartet, doch Intels Core 2 Quad 6600 liegt deutliche 17,3 Prozent in Front.

Zuletzt lassen wir "The Chronicles of Riddick" laufen, einen weiteren 3D-Shooter.

Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben:

The Chronicles of Riddick (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / PS2.0 / No Sound / Sodini01): in fps
Phenom X4 9750 3,04GHz
DDR2-1066CL5/unganged
69.35
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/unganged
69.29
Phenom X4 9750 2,40GHz
DDR2-1066CL5/ganged
69.27
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
69.16
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
69.00
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
68.45
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
68.38
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
68.16

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Bei "The Chronicles of Riddick" liegen alle Prozessoren eng beisammen. AMDs Phenom X4 9750 erarbeitet sich einen Vorsprung von 1,66 Prozent.




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Stromverbrauch
Zum Stromsparen nutzt AMD Cool'n'Quiet, während Intel auf EIST vertraut. Beide Technologien senken sowohl den CPU-Takt als auch die am Prozessor anliegende Spannung. Im Auslieferungszustand sowie mit dem BIOS 0701 senkte das Mainboard den Takt der CPU auf 1200 MHz ab und reduzierte zugleich die Spannung auf 1,040 Volt.


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Dies änderte sich mit dem aktuellen BIOS 0702, welches eine Spannung von 1,152 Volt anlegt:


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Stromverbrauch in Watt: IDLE + EIST, niedrigere Werte sind besser
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
97
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
104
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
109
Phenom X4 9750 BIOS 0701
2,40GHz/DDR2-1066CL5
113
Phenom X4 9750 BIOS 0702
2,40GHz/DDR2-1066CL5
116
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
118

Die höhere Spannung bringt einen Mehrverbrauch des Gesamtsystems von 3 Watt mit sich. Allerdings verbraucht das Vergleichssystem auf Basis des Intel P35 Chipsatzes mit dem Core 2 Quad Q6600 Prozessor auch bei ordnungsgemäßer Spannung am Phenom X4 9750 neun Watt weniger.

Im zweiten Durchlauf messen wir den Stromverbrauch bei 100 Prozent Last auf allen Kernen. Die Volllast erzeugen wir mit vier Instanzen von Prime95 (Option: In-place large FFTs, max. heat + power consumption):


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Unter Last arbeitet unser Phenom X4 9750 normalerweise mit 1,300 Volt und im Auslieferungszustand sowie mit dem BIOS 0701 lagen auch 1,312 Volt an. Mit dem BIOS 0702 messen wir abermals eine klare Spannungsanhebung auf 1,424 Volt, satte 0,124 Volt zuviel. Hieraus resultiert ein deutlich höherer Stromverbrauch von gut 40 Watt bei Auslastung aller Kerne.


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Stromverbrauch in Watt: 100% CPU-Last, niedrigere Werte sind besser
Core 2 QX9650
3,00GHz/DDR2-1066CL5
190
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
206
Phenom X4 9750 BIOS 0701
2,40GHz/DDR2-1066CL5
226
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
238
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
244
Phenom X4 9750 BIOS 0702
2,40GHz/DDR2-1066CL5
267

Erstaunlich, welche Auswirkung ein BIOS-Update auf den Stromverbrauch haben kann. Wir bewerten nur den Durchlauf mit Default-Spannung, doch selbst hier zieht die AMD/NVIDIA-Plattform den Kürzeren. Wir messen im Vergleich zum Core 2 Quad Q6600 einen Mehrverbrauch von 20 Watt.




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Übertakten
Bereits im Rahmen unserer Benchmarks haben wir den Phenom X4 9750 auch mit einer Taktrate von 3,04 GHz gezeigt. Hierzu wählen wir im BIOS einen Referenztakt von 253 MHz, den Multiplikator haben wir auf 12 belassen. Für die HyperTransport-Anbindung reduzierten wir den Multiplikator auf 7x, das BIOS des Mainboards ignoriert diese Einstellung jedoch und setzt lediglich 4x (1013 MHz) um.


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Den Speicher haben wir auf DDR2-800 abgesenkt, durch den höhren Referenztakt arbeiten die Module als DDR2-1013 mit Latenzen von CL5-5-5-18.


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Im Test haben wir zudem mit folgenden Einstellungen experimentiert:

CPUFSBRAMTimingsErgebnis
30001000500@2,2V5-5-5-18stabil
30401013506@2,0V5-5-5-18stabil
31201040520@2,2V5-5-5-18Absturz
31921064532@2,2V5-5-5-18Freeze

Während wir mit 3,12 GHz fünf Durchläufe Memtest+ fehlerfrei absolvieren konnten, kam es unter Windows binnen weniger Minuten zum Absturz. Bei 3,19 GHz verweigerte auch Memtest+ seine Dienste. Sowohl das BIOS 0701 als auch das BIOS 0702 erhöhen die am Prozessor anliegende Spannung massiv. Der Benutzer kann sich nicht gegen diese Zwangserhöhung um 0,220 Volt wehren, denn hierfür fehlen die Optionen im BIOS:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Selbst wer nicht übertaktet steht beim offiziellen BIOS 0702 vor diesem Problem: ASUS schickt zuviel Spannung auf die CPU und der Stromverbrauch steigt deutlich an. Wer Cool'n'Quiet nutzt, kann erst gar nicht auf die Optionen "CPU-NB Multiplier", "CPU-NB Voltage" und "CPU Voltage" zugreifen und muss damit leben, was ASUS vorgibt. Absurd ist jedoch der Umstand, dass bei deaktiviertem Cool'n'Quiet die Optionen "CPU-NB Voltage" und "CPU Voltage" zwar ausgewählt werden können, abgesehen von "Auto" aber keine Auswahl geboten wird.

Wie gut sich dieser Prozessor ohne Spannungserhöhung übertakten lässt, können wir somit nicht beurteilen. 3,0 GHz sind zwar ordentlich, unserer Meinung nach liegen 1,520 Volt allerdings jenseits der Schmerzgrenze für AMDs aktuelle Quad-Core Prozesoren.




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Fazit
Nun ist das fehlerbereinigte B3-Stepping des Phenom X4 Prozessors da und will uns dennoch keine echte Freude bereiten. Im Gegensatz zum B2-Stepping, welches sich kaum übertakten ließ und aufgrund des TLB-Bugs mit massiven Leistungseinbrüchen zu kämpfen hatte, löst die zweite Generation des Phenom zumindest teilweise das ein, was wir uns letzten November vom B2-Stepping erhofft hatten. Die Benchmarks zeigen, dass der Phenom X4 9750 zumindest wieder in der selben Liga wie Intels Core 2 Quad Q6600 spielt, dennoch liegt AMDs Prozessor in den meisten Wertungen hinter Intels CPU, verbraucht dabei mehr Strom und kostet im Handel auch noch etwas mehr. Zudem fehlen AMDs Phenom X4 im Kampf um die Leistungskrone satte 700 MHz auf Intels schnellsten Quad-Core Prozessor.

Wer nun argumentiert, dass bei AMD der Preis für die Plattform geringer ausfällt, sieht sich mit dem Problem konfrontiert, dass die getestete 125 Watt Variante des Phenom X4 9750 von vielen preiswerten Mainboards nicht unterstützt wird. So langsam findet auch die 95 Watt Version des Phenom X4 9750 ihren Weg in den Handel und wenn es denn unbedingt ein Phenom X4 sein muss, würden wir dieses Modell empfehlen. 2,4 GHz und eine TDP von 95 Watt sind derzeit die beste Kombination aus Stromverbrauch und Rechenleistung, welche AMD bieten kann.

Keine Frage: Wer mehr als 200 Euro in den Prozessor investieren will, greift aktuell zu Intels 45 nm Quad-Core Modellen der 9xxx-Baureihe. Im Preisbereich um die 150 Euro würden wir ohne zu zögern den Core 2 Quad Q6600 wählen, wobei dies keinesfalls bedeutet, dass sich der Phenom X4 9750 verstecken muss. Er bietet für seinen Preis eine angemessene Leistung, nicht mehr, aber auch nicht weniger.


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