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Antec Fusion Remote im Test - Druckansicht - Seite 1 von 7

Gerade als mein Chieftec Maestro an der Aufnahme einer weiteren Festplatte zu scheitern drohte, fragte Antec an, ob bei uns Interesse am Test des HTPC-Desktops Fusion Remote Black bestünde. Antec ist für seine hochwertigen Gehäuse bekannt und das Fusion Remote macht einen schicken und robusten Eindruck. Es bietet sich somit geradezu an, das Maestro nach gut zwei Jahren zu beerben. Also sagten wir zu und warteten über Wochen auf ein Paket, welches in den Weiten des internationalen Postwesens verschwunden war. Da wir diesen Test jedoch unbedingt machen wollten, organisierte ich auf eigene Faust die silberfarbene Variante über eBay. Kurze Zeit später wurden dann gleich zwei Pakete geliefert, die Nachsendung von Antec (schwarz und mit Fernbedienung) sowie das bei eBay erstandene Gehäuse (silberfarben und ohne Fernbedienung). Auch gut, so können wir gleich beide Farbvarianten präsentieren.


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Lieferumfang
Schauen wir uns zunächst einmal den Lieferumfang und die Eckdaten des Gehäuses an. Wie wir es von Antec inzwischen gewohnt sind, wurde das Fusion in einer aufwendig bedruckten Verpackung geliefert. Doch auch der Inhalt dieses Kartons kann sich sehen lassen: Das Gehäuse sitzt gut geschützt in zwei Kunststoffpuffern und der Lautstärkeregler bekam sogar einen eigenen Transportschutz verpasst.


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Auch wenn die Verpackung hübsch anzusehen ist, bezweifeln wir, dass sich der Aufwand lohnt. Wie wir beim Test des Antec Three Hundred bereits angemerkt hatten, sollte Antec zu Gunsten der Umwelt lieber auf das aufwendige Verpackungsdesign verzichten. Letztendlich landet der Karton entweder im Keller oder gleich beim Altpapier.


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Im Lieferumfang befindet sich eine gedruckte Anleitung, mit deren Verständnis wir an der einen oder anderen Stelle durchaus Probleme hatten, eine Treiber- und Software-CD, ein Beutel mit Schrauben und Ersatz-Entkopplergummis, die Fernbedienung inklusive passender Batterien, eine Blende zum Verschließen einer Lüfteröffnung, kleine Plastikteile, um den Luftstrom zum und vom CPU-Kühler zu optimieren, ein Adapterkabel, um den USB-Stecker vom Display direkt am Mainboard anschließen zu können, sowie ein 24-poliges Zwischenstück für das ATX-Hauptkabel, welches zum Einschleifen des Startimpulses dient.


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Technische Daten
Hier die Eckdaten unseres heutigen Kandidaten in der Übersicht:


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Erwähnenswert ist an dieser Stelle, dass Soundgraphs Mediacenter-Software sowohl die 32-Bit als auch die 64-Bit Varianten von Windows XP und Vista unterstützt.




Antec Fusion Remote im Test - Druckansicht - Seite 2 von 7

Äußere Erscheinung
Schauen wir uns nun das Fusion etwas genauer an: Optik und Haptik sind wie für Antec typisch ohne Tadel. Die massive Alu-Front wurde etwas vom Gehäuse abgesetzt, welches dadurch flacher wirkt.


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Zudem erweist sich die Front als vergleichsweise resistent gegen Fingerabdrücke. Beim Drehen und Wenden für unsere Fotosession klappert und wackelt nichts, die Verarbeitung ist perfekt und das Fusion hinterlässt einen sehr wertigen Eindruck. Keine Frage, dieses Gehäuse macht in jeder HiFi-Kette eine gute Figur.


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In der Front befinden sich das Display, das Potentiometer, Power- und Resettaster sowie die Anschlüsse für Köpfhörer und Mikrofon, zwei USB 2.0-Buchsen und ein Firewire-Port. Die Power-LED hat Antec als Ring um den Einschaltknopf realisiert, dieser leuchtet beim scharzen Gehäuse blau und beim silbernen weiss, optional kann man die LED auch deaktivieren. Dass die Anschlüsse direkt in die Front eingelassen sind und sich nicht hinter einer Blende verstecken, stört unserer Meinung nach nicht. So sind sie schnell zugänglich und warum sollte das Fusion seine Identität als Computergehäuse verbergen?


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An den Seiten befinden sich links und rechts Lüftungsgitter. Hierbei fällt nur die Dimension der rechts angeordneten Lüfter aus dem Rahmen, denn 120 mm Durchmesser sind in HTPC-Gehäusen mit solch geringer Bauhöhe eher eine Ausnahme.


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Die Rückseite gibt sich wenig spektakulär. Wie bei fast jedem Gehäuse sehen wir eine Öffnung für das Netzteil, Slotblenden, das IO-Shield und ein paar weitere Lüftungsschlitze.


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Werfen wir, bevor es ins Innere geht, noch einen Blick auf die Unterseite. Hier sehen wir die Gehäusefüße und auch wieder große Lüftungsgitter. Vorne hat Antec die Füße in edler HiFi-Optik ausgeführt, während hinten nur eine Sparvariante aus einfachem Gummi zum Einsatz kommt.


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An dieser Stelle sollte Antec bei neuen Revisionen nachbessern: Einerseits stören die hinteren Gummifüße den optischen Gesamteindruck, falls das Gehäuse in ein offenes Rack gestellt wird, zum anderen entkoppeln die Füße längst nicht so gut, wie es die Bilder suggerieren. Selbst mit unserer moderaten Hardwareausstattung und den leisen Samsung F1 Festplatten übertrugen sich die Gehäusevibrationen auf das Möbelstück und wurden dadurch noch verstärkt.




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Innere Werte: Laufwerksschächte
Widmen wir uns nun den inneren Werten des in drei Kammern untergliederten Fusion: Wir beginnen rechts-vorne und gehen dann im Uhrzeigersinn durch das Gehäuse. An unserem Startpunkt finden wir eine Halterung vor, mit der man zwei 3,5-Zoll Festplatten entkoppelt montieren kann. Obwohl diese Gummis aus einem sehr weichen Material bestehen, sind sie nicht in der Lage, den Übergang der von den Festplatten ausgehenden Vibrationen auf das Gehäuse vollständig zu unterbinden.


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Erst der Austausch der Samsung F1 Festplatten gegen Western Digitals GP Laufwerke mit 5400 U/min brachte Besserung, seither sind nur noch die Zugriffsgeräusche leicht wahrzunehmen. Unter den Platten befinden sich die Lüftungsschlitze, welche die Festplatten mit frischer Zuluft versorgen, andererseits aber auch deren Zugriffsgeräusche ungehindert austreten lassen. Somit sollte man unbedingt zu besonders leisen Festplatten greifen.


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Links neben den Festplatten befindet sich ein wenig Raum, den man dringend für die Verkabelung benötigt. An dieser Stelle kommen auch alle Kabel von der Front durch und kreuzen sich mit den Strom- und Datenkabeln der Festplatten.


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Im linken Abteil des Gehäuses, welches auch baulich bis auf wenige Durchbrüche abgetrennt ist, befindet sich der Rahmen für das optische Laufwerk. Er ist nicht verschraubt, sondern wird einfach über vier seitlich angeordnete Nasen und passende Aussparungen in Position geschoben. Oben auf dem Rahmen befinden sich zwei große Gummipuffer, auf denen der Deckel beim Verschließen aufliegt und den Rahmen dabei in Position hält.


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Wir hatten zwei verschiedene Laufwerke im Einsatz, einen SATA Brenner von Samsung (SH-183D) mit runden Auswurfknopf und ein LG Kombo-Laufwerk (LG-GGW20HL) mit rechteckigem Auswurfknopf. In beiden Fällen mussten wird von innen etwas selbstklebendem Schaumstoff anbringen, damit die Auswurftaste richtig betätigt wird. Mit der Blende für die Schublade gab es hingegen keinerlei Probleme.


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Oberhalb des optischen Laufwerks befindet sich ein zweiter 5,25-Zoll Einschub. Hier muss man allerdings auf die Tiefe der zu verbauenden Geräte achten, denn vorne beansprucht das Display einen Teil des Raumes und hinten wird man sich später über jeden Zentimeter freuen, der für die störrischen Netzteilkabel zur Verfügung steht. Wir haben den Platz für eine weitere Festplatte verwendet, die wir in einem Sharkoon Vibe-Fixer verbaut haben.


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Abermals wurde dabei ein Green Power Modell von Western Digital verwendet, welches mit dem Einbauort aus temperaturtechnischer Sicht keinerlei Probleme hat. Eine testweise verbaute Samsung F1 TB kam an selber Stelle binnen kurzer Zeit auf 50°C, was für den dauerhaften Betrieb eher suboptimal ist.




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Innere Werte: Netzteil, Mainboard, Grafikkarte
Den hinteren Teil des 5,25-Zoll Abteils füllt das Netzteil. Antec hat auch hier mitgedacht und das Netzteil auf weichen Gummipuffern gelagert. Die Bohrungen sind so angebracht, dass der interne Lüfter nach oben zeigt. Nichtsdestotrotz sollte man auch hier von vornherein zu einem sehr leisen und passend dimensionierten Modell greifen.


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Zur Aussenwand hin befinden sich Lüftungslöcher, durch welche das Netzteil sich mit Frischluft versorgen kann. Gegenüber, in der Trennwand zum Hauptabteil des Gehäuses, befindet sich ein Durchbruch für die Kabel. Antec hat hier einen Schieber aus Plastik angebracht, mit dem der Durchbruch nach dem Durchführen der Kabel teilweise wieder verschlossen werden kann.


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Dies soll sicherstellen, dass Antecs Kammerkonzept mit seinen getrennten Luftströmen bestmöglich funktioniert. In unserem Fall war der Kabelsalat jedoch zu groß, so dass wir die Klappe offen ließen. Probleme mit der Kühlung konnten wir dennoch nicht feststellen.


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Kommen wir jetzt zum großen Hauptabteil: Hier finden Mainboards bis zum Micro-ATX-Format Platz. In der Höhe stellt der Scythe Ninja Mini das Maximum dar. Wer mit einer passiv gekühlten Grafikkarte liebäugelt, sollte vorher klären, ob die Kühlerkonstruktion über das PCB hinausragt. Falls dies der Fall sein sollte, muss man sich nach einem anderen Modell umsehen. Ursprünglich wollten wir eine GeForce 8800GT mit einem VF900Cu verwenden, was aufgrund der Bauhöhe jedoch nicht möglich war.


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Denjenigen, die auch in ihrem HTPC nicht auf satte Grafikleistung verzichten wollen, können wir die IceQ4-Modelle von HIS empfehlen. Ohne Last ist die Radeon HD 4850 dieser Baureihe kaum zu hören und stört das Silent-Konzept nicht. Außerdem bläst der Kühler die warme Abluft aus dem Gehäuse, was die CPU-Kühlung vereinfacht und auch die Gehäuse-Lüfter entlastet, so dass diese langsamer und leiser arbeiten können.


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Neben der Einbauhöhe der Grafikkarte sollte auch deren Länge das Maß einer normalen 4850 nicht überschreiten. Schon hier war es nicht einfach, das PEG-Stromkabel sinnvoll zu verlegen. Mit Karten, die zwei Stromanschlüsse benötigen, wird es richtig knifflig und Exemplare, deren Anschlüsse nach oben abgehen, scheiden aufgrund der Bauhöhe gleich ganz aus.




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Innere Werte: Kühlung und Einbau
Auf der rechten Seite befinden sich die beiden 120 mm Gehäuselüfter. Antec liefert hier zwei hauseigene TriCool-Modelle mit, welche über einen Schalter in den Stufen H, M und L geregelt werden. Bereits im Test des Antec Three Hundred hatten wir feststellen müssen, dass selbst die niedrigste Einstellung unseren Anforderungen nach einem leisen Betrieb nicht genügt. Davon abgesehen, sollte insbesondere in temperaturkritischen Gehäusen eine temperaturabhängige Drehzahlregelung möglich sein.


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Im Fall eines HTPC erscheint es geradezu absurd, dass der Benutzer das Belüftungskonzept starr auf einen Lastzustand ausrichten soll. Als Ersatz verwendeten wir zwei Exemplare von Scythe. Die Lüfter drehen, angeschlossen an die Regelung des Asus Mainboards mit dem Profil "Silent", mit weniger als 600 U/min und sind kaum wahrnehmbar. Die Temperaturen bleiben dabei im grünen Bereich, ein Verdienst des Drei-Kammer-Konzepts von Antec.


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Die hinteren Lüftungsschlitze über dem IO-Shield haben wir abgeklebt, da unsere Grafikkarte und das Netzteil ihre Abwärme nach hinten ausblasen und wir an dieser Stelle somit nur warme Luft ansaugen würden. Je nach Setup und Aufstellungsort kann es natürlich sinnvoll sein, diese Lüftungsschlitze offen zu lassen. Dann kann man mit Hilfe der beigelegten Plastikteile den Luftstrom des hinteren Lüfters durch den CPU-Kühler leiten.


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Auch bei der TV-Karte sollte man auf die Bauhöhe und die Anordnung der Buchsen achten. Viel Spiel blieb in unserem Aufbau jedenfalls nicht.


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Der 24-Pin-Adapter zum Einschleifen des Startimpulses sorgt für zusätzliches Kabelchaos im System. Allerdings lässt sich nur so für jede Hardware-Konfiguration gewährleisten, dass der PC auch mit der Fernbedienung angeschaltet werden kann und das Display im Standby etwas anzeigen kann.




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Fernbedienung und Display
Nachdem wir unseren Rundgang durch das Innere des Fusion beendet haben, wollen wir uns noch jenen Aspekten widmen, die das Fusion zur Medienzentrale im Wohnzimmer machen sollen - speziell der Fernbedienung und dem Display. Die beigelegte Fernbedienung ist ein übliches Standardmodell von Soundgraph, welche vielen HTPC-Gehäusen beigliegt. Sie ist mit Funktionen überladen und die Tasten haben nur eine mäßige Haptik.


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Eine blinde Bedienung erfordert sehr viel Übung, dennoch erfüllt die Fernbedienung ihren Zweck und wer höhere Ansprüche hat, sollte sich bei Logitech umsehen. Logitech bietet für seine programmierbaren Fernbedienungen nämlich ein vorkonfiguriertes Setup für Antecs Fusion an. Der IR-Sensor wurde unauffällig im Display integriert und erledigt seinen Job tadellos, auch das Starten per Fernbedienung funktioniert einwandfrei.


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Das Display selbst kann leider weniger überzeugen. Üblicherweise kommt bei Soundgraph ein zweizeiliges Dot-Matrix-Display zum Einsatz, doch Antec bietet nur eine Zeile. Hierdurch werden die Buchstaben recht groß und sehen nicht gerade elegant aus, zugleich sind die Möglichkeiten der Anzeige sehr eingeschränkt.


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Zudem lassen sich die weißen Buchstaben nur sehr schlecht ablesen, da die Anzeige blau hinterleuchtet ist. Schade, das haben wir schon deutlich besser gesehen.

Mediacenter-Software
Bezüglich der Mediacenter-Software fassen wir uns kurz und verweisen auf den Test des GMC K-2 Noblesse Ebony, welcher ebenfalls mit Soundgraphs iMon und iMedian geliefert wird. iMon ist für die Kommunikation mit der Fernbedienung und die Anzeige auf dem Display verantwortlich. Nach der Installation und dem Start von iMon, sieht man einen runden Lautstärkeregler auf dem Desktop.

Es handelt sich hierbei um ein leicht transparentes Fenster, welches einerseits die aktuell gewählte Lautstärke anzeigt, andererseits Rückmeldung bei Verwendung der Fernbedienung gibt und zudem den Zugriff auf die Konfiguration der Fernbedienung und der im Gehäuse integrierten Anzeige ermöglicht.

Auf dem Display können wir Nachrichten, Systeminformationen oder E-Mails anzeigen, reizvoll ist jedoch insbesondere die Verwendung als grafischer Equalizer.

Der zweite Teil des Software-Duos ist iMedian HD, die eigentliche Mediacenter-Lösung. Mit iMedian lassen sich Fotos anzeigen und Musik sowie Videos abspielen. Auch an die Wiedergabe von CDs und DVDs hat der Hersteller gedacht. Die TV-Funktion erfordert das Vorhandensein einer kompatiblen TV-Karte. Mit analogen Karten sowie von Windows unterstützten DVB-T Lösungen soll es funktionieren, unsere DVB-S Karten mochte die Software hingegen nicht. Die Optik der Software wirkt zurückhaltend, die Anzeige wurde mit großen und gut ablesbaren Buchstaben realisiert. Positiv anzumerken ist zudem, dass Soundgraph mit seiner Software auch die 64-Bit Varianten von Windows XP und Vista unterstützt.




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Fazit
Sehr GutWie schon beim Antec Three Hundred schlagen auch beim Fusion zwei Herzen in unserer Brust. Sollten wir nur das reine Gehäuse mit seinem genialen Lüftungskonzept, den cleveren Detaillösungen, der sauberen Verarbeitung und wohnzimmertauglichen Optik bewerten - der Editors Choice wäre ihm sicher. Auf der anderen Seite hat uns das Display maßlos enttäuscht und bei der Mediacenter-Software und der Fernbedienung gibt es nur Standardkost. Hinzu kommen die beiden TriCool-Lüfter, deren manuelle Geschwindigkeitsregelung ganz und gar nicht ins Konzept eines HTPCs passt und die selbst auf der niedrigsten Stufe noch deutlich wahrnehmbar sind. In ein modernes Gehäuse gehören stufenlos regelbare Lüfter - Punkt. Angesichts des durchdachten Drei-Kammer-Konzepts hätten normale Standardlüfter mit 3-Pin-Anschluss ein extrem leises und dennoch ausreichend gekühltes System ermöglicht, sofern das Mainboard deren Regelung übernehmen kann.


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Nun gut, wir bewegen uns beim Antec Fusion Remote im Preisbereich von 149,90 Euro (silber / schwarz) wie ein Blick in den Shop unseres Partners Caseking.de zeigt. Somit gehört dieses Gehäuse zu den preiswerteren HTPC-Modellen mit Display, Fernbedienung und Mediacenter-Software. Insofern geht die Standardkost von Soundgraph schon in Ordnung, einmal abgesehen vom Display. Bleiben noch die billig aussehenden hinteren Standfüße sowie der Umstand, dass die Entkopplung der Festplatten und des Gehäuses nur mittelmäßig umgesetzt wurde. Zudem hat Antec einige Chancen vergeben: So bleibt der 5,25-Zoll-Schacht oberhalb des optischen Laufwerks normalerweise ungenutzt, da das Display den Einbau eines zweiten Laufwerks verhindert und für Festplatten kein Adapter beiliegt. Auch über die Möglichkeit, eine 2,5-Zoll Festplatte oder SSD einbauen zu können, hätten wir uns gefreut. Und zu guter Letzt fehlt ein Kartenleser, welcher eigentlich zu einem HTPC dazugehört.


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Am Ende haben wir ein Gehäuse, welches unseren "Editor's Choice" verdient hätte, und eine HTPC-Ausstattung, die es gerade noch auf ein "Gut" bringt. Somit lautet unsere Wertung "Sehr Gut" und es bleibt dem Käufer überlassen, sein Antec Fusion Remote in Eigenregie aufzuwerten.

Pro:
  • hochwertige Verarbeitung
  • edles Aussehen
  • sehr gutes Kühlkonzept
  • entkoppelte Festplatten
  • Blende für optische Laufwerke
  • Mediacenter-Software mit Fernbedienung
Contra:
  • Lüfter nicht temperaturabhängig regelbar
  • schlecht lesbares Display
  • kein Kartenleser




Unser Dank gilt Antec für die Teststellung des Fusion Remote.




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