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Antec H2O 620 und H2O 920 - Flüssigkeitskühler für jedermann

Autor: doelf - veröffentlicht am 03.08.2011
s.1/12
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Wasserkühlungen oder besser gesagt Flüssigkeitskühlungen gibt es in zahlreichen Varianten. Neben einzelnen Komponenten, aus denen sich komplexe Kühllösungen zusammensetzen lassen, gibt es auch vorgefertigte Systeme, die sich ebenso schnell und einfach verbauen lassen, wie herkömmliche Luftkühler. Zu dieser Gattung gehören die Modelle Antec H2O 920 und H2O 620, welche wir in unserem heutigen Testbericht vorstellen werden.

Fertigkühler...
Aufgrund des Artenreichtums bei Flüssigkeitskühlungen, möchten wir zunächst auf die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Systeme eingehen. Geht es ausschließlich darum, einen einzelnen Prozessor zu kühlen, beispielsweise um höhere Übertaktungen zu ermöglichen, bietet sich ein Fertigkühler an. Dieser wird an Stelle des CPU-Kühlers verbaut und kümmert sich ausschließlich um die Abwärme des Prozessors. Für diesen Zweck reichen kompakte Radiatoren, die einseitig mit einem oder beidseitig mit zwei 120mm-Lüftern bestückt sind. Grafikkarten und Chipsatz müssen weiterhin mit Luft gekühlt werden, gleiches gilt für die Festplatten und das Netzteil. Dafür ist der Einbau ein Kinderspiel und das Risiko von Leckagen bei Fertigkühlern äußerst gering.

...gegen Einzelkomponenten
Wer eine Wasserkühlung aus Einzelkomponenten zusammenstellt, kann auch die Grafikkarten, den Chipsatz und die Festplatten mit Wasser kühlen. Es gibt sogar wassergekühlte Netzteile. Da hier deutlich mehr Wärme abtransportiert werden muss, werden größere Radiatoren benötigt und diese brauchen wiederum ausreichend Platz im Gehäuse. Die Verschlauchung solch komplexer Kühlungen ist aufwändig und muss sorgfältig geplant werden. Grafikprozessoren erzeugen beispielsweise sehr viel Hitze, verkraften andererseits aber auch höhere Temperaturen als die CPU. Somit sollte die CPU im Wasserkreislauf grundsätzlich vor den Grafikkarten kommen. Wurde die falsche Reihenfolge gewählt oder der Radiator zu klein dimensioniert, geht eine solche Kühlung schnell nach hinten los. Und mit jedem Schlauchstück und jeder Verbindung wächst auch das Risiko von Leckagen. Auf der Habenseite steht die Möglichkeit, sehr leistungsstarke Komponenten leise zu kühlen.

Die Testkonfiguration
Genau wie bei den zuvor getesteten Luftkühlern haben wir einen offenen Aufbau auf Basis des Intel Core i7-965X verwendet. Diese Prozessor hat eine TDP von 130 Watt und erzeugt insbesondere im übertakteten Zustand extrem viel Abwärme. Als Mainboard verwenden wir das ASUS P6T Deluxe.

ASUS P6T Deluxe:

Hier die weiteren Eckdaten des Testsystems:

  • Aufbau: offen, ohne Zusatzlüfter
  • CPU: Core i7-965X
  • Mainboard: ASUS P6T Deluxe mit BIOS 1606
  • Arbeitsspeicher: Corsair TR3X6G1600C8D, 3x 2 GByte
  • Grafikkarte: MSI RX2400Pro-TD256EH mit Catalyst 9.6
  • Festplatte: Samsung HD160JJ
  • Optisches Laufwerk: Medion MD2685 DVD-Brenner
  • Betriebssystem: Windows Vista Ultimate 64-Bit

Bei den Luftkühlern hatten wir mit festen Drehzahlen gearbeitet, um drei Szenarien durchzuspielen: Die maximale Kühlleistung, die leise Kühlung und die beinahe lautlose Kühlung. Bei Antecs Flüssigkeitskühlungen ergeben sich hierbei zwei Probleme: Einerseits wird die Lüfterdrehzahl automatisch von der Kühlung anhand der gemessenen Wassertemperatur geregelt, andererseits haben wir mit der Pumpe eine weitere Schallquelle, welche mit in unsere Geräuschpegelwertung einfließt. Wir haben die beiden Flüssigkeitskühlungen daher zunächst mit maximaler Lüfterdrehzahl sowie mit automatischer Regelung vermessen und die Kühlergebnisse entsprechend der Lautstärke mit sechs besonders leistungsstarken Luftkühlern verglichen. Im Fall von Antecs H2O 620 haben wir einen zusätzlichen Messlauf mit zwei Lüftern durchgeführt.

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