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Antec One - Was bietet das preiswerte Einstiegsmodell? - Druckansicht - Seite 1 von 11

Der Gehäusemarkt ist hart umkämpft und insbesondere im Preisbereich unter 50 Euro sieht man es vielen Modellen an, dass ihr Design mit dem Rotstift gezeichnet wurde. Auch der renommierte Hersteller Antec ist in diesem Segment mit einem Midi-Tower vertreten, welcher auf den schlichten Namen "One" hört, und wir haben uns den schwarzen Turm genauestens angesehen.


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Die Straßenpreise des Antec One beginnen bei ca. 47 Euro. Der Hersteller platziert diesen Midi-Tower als Gaming-Gehäuse und will mit USB 3.0, einem schwarzen Innenleben, großzügigen Kühlungsmöglichkeiten und einer werkzeuglosen Installation der Laufwerke punkten. Zum Lieferumfang gehören zwei großformatige Lüfter und ein Adapter, mit dem sich die Frontanschlüsse auf USB 2.0 umrüsten lassen. Um besonders hitzige Hardware im Zaum zu halten, lassen sich drei weitere Lüfter nachrüsten.


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Die Eckdaten
Das klingt alles recht vielversprechend, doch komplettieren wir zunächst unseren ersten Eindruck mit den vollständigen Eckdaten des Antec One:

ModellbezeichnungAntec One
FormatTower-Gehäuse, Midi
Abmessungen (BxHxT)208 x 438 x 488mm
MaterialStahl, Kunststoff
Außenfarbeschwarz, matt
Innenfarbeschwarz, matt
MainboardATX, Micro-ATX, Mini-ITX, DTX
Erweiterungskarten7, Länge max. 280 mm
CPU-KühlerHöhe: 165 bis 175 mm
Laufwerksschächte3 x 5,25" (extern)
5 x 3,5" (intern)
2 x 2,5" (intern)
Lüfterhinten: 1 x 120 mm @ 1.200 U/min (vorinstalliert)
vorne: 1 x 120 mm (optional)
oben: 1 x 120 mm @ 1.200 U/min (vorinstalliert)
unten: 1 x 120/140 mm (optional)
Anschlüsse2 x USB 3.0
Kopfhörer und Mikrofon
Kabelmanagementja
Schlauchdurchführungzwei
NetzteilATX
Gewicht4,9 kg

Mit Abmessungen von 208 x 438 x 488 mm (B x H x T) ist das Antec One ein typischer Midi-Tower. Der Korpus des Gehäuses besteht aus Stahl, während sich die Front aus Kunststoff und luftdurchlässigem Lochblech zusammensetzt. Mit einem Gewicht von 4,9 kg ist das One überraschend leicht. Innen wie Außen verwendet Antec ein mattes Schwarz, dessen Oberfläche zwar unempfindlich, aber auch recht rau ist. Optisch wirkt das One zurückhaltend und konservativ, so dass man sich an seinem Design nicht so schnell satt sieht.


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Das Gehäuse bietet Platz für ein ATX-Mainboard, sieben Erweiterungskarten und zehn Laufwerke. Berücksichtigt man, dass zwei der Laufwerksschächte nur für 2,5-Zoll-Geräte geeignet sind, ist dies ein typischer Wert für preiswerte Midi-Tower. Für externe Wasserkühlungen wurden zwei Schlauchdurchführungen integriert, doch die wenigsten Käufer werden ein preiswertes Gehäuse mit einer solchen Kühlung kombinieren.




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Die Gehäusefront
Die Vorderseite des Antec One besteht aus Kunststoff, in den Blenden aus Lochblech eingesetzt wurden. Der Hersteller hat die vertikalen Kanten betont, wodurch der Midi-Tower etwas schlanker erscheint. Der oberste 5,25-Zoll-Schacht wird zum größten Teil von den Frontanschlüssen und Schaltern belegt, den Rest des Einschubs verdeckt eine halbe Lochblechblende.


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Von links nach rechts sehen wir die Reset-Taste, zwei USB-3.0-Anschlüsse, zwischen denen die Klinkenbuchsen für Mikrofon und Kopfhörer sitzen, und den Ein/Aus-Schalter. Antec hat die Reset-Taste deutlich kleiner gestaltet, um eine versehentliche Betätigung zu verhindern.


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Obwohl sich, rein optisch betrachtet, sieben 5,25-Zoll-Einschübe hinter der Front des One stapeln, sind es tatsächlich nur drei. Die vier unteren Blenden verdecken lediglich einen Lüfterrahmen, welcher zur Kühlung der Festplatten bestückt werden kann.


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Den unteren Abschluss der Front bildet ein Teil des Kunststoffrahmens, auf dem sich das Firmenlogo findet. Das Design des One ist recht zurückhaltend und verzichtet auf Effekte und Schnörkel, doch zumindest von vorne sieht das Gehäuse keinesfalls billig aus.




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Die Rückseite
Nachdem die Gehäusefront des Antec One einen positiven Eindruck hinterlassen hat, blicken wir auf seine Rückseite - und hier hat der Rotstift deutliche Spuren hinterlassen! Während die kunststoffumfassten Rändelschrauben, welche die Seitenteile halten, noch positiv auffallen, sticht die ausgestanzte I/O-Blende ausgesprochen negativ ins Auge. Diese Blende wirkt nicht nur sehr billig, sie biegt sich auch nach außen und ist damit völlig nutzlos.


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Also schnell rausbrechen und tief vergraben! Rechts daneben sehen wir den vorinstallierten 120-mm-Lüfter, dessen Zwilling unter dem Deckel verschraubt wurde. Alternativ kann man an der Rückseite auch Lüfter mit 80 oder 92 mm Durchmesser montieren. Weiter unten setzt sich das Blendendrama fort: Lediglich vor dem obersten Steckplatz hat Antec eine echte Slot-Blende verschraubt.


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Die restlichen sechs Einschübe werden lediglich vom Gehäuseblech verdeckt, in das Sollbruchstellen gestanzt wurden. Da diese Bleche nach Innen heraus gedrückt werden, sollte man bereits vor dem Einbau des Mainboards wissen, wo man seine Erweiterungskarten platzieren wird. Es wirkt an diese Stelle etwas absurd, dass Antec die Slot-Blenden einspart, dafür aber zwei Schlauchdurchführungen nebst Gummimanschetten anbietet.


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Ganz unten wird das Netzteil verbaut und hier vermag und Antec dann wieder positiv zu überraschen: Unterhalb des Netzteils befindet sich ein auswaschbarer Staubfilter, den man schnell und einfach nach hinten herausziehen kann. Insgesamt sieht man der Rückseite des Antec One den günstigen Preis an. Insbesondere vermissen wir ordentliche Slot-Blenden, da die angebotene Lösung in keinster Weise überzeugen kann.




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Boden, Seitenteile und Deckel
Stellen wir das Antec One auf den Kopf, sehen wir vier Gummifüße, die dem Midi-Tower einen sicheren Stand verschaffen. Hinten befindet sich der Staubfilter des Netzteils in seiner Führung und in der Mitte folgt ein perforierter Bereich, oberhalb dessen ein optionaler Lüfter mit 120 oder 140 mm Durchmesser montiert werden kann. Leider war im knapp kalkulierten Budget des One offenbar kein Spielraum für einen zweiten Staubfilter.


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Die vier Bohrungen hinter der Gehäusefront, welche jeweils in einer runden Vertiefung liegen, dienen zur Befestigung eines 2,5-Zoll-Laufwerks. Betrachten wir die rechte Seite des One, sehen wir eine komplett geschlossene Fläche. Antec hat diese mit einer Ausbuchtung versehen, die dem Blech zu mehr Stabilität verhilft und im Inneren Platz für die Kabel schafft.


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Auch das linke Seitenteil weist eine solche Ausbuchtung auf, an deren breitester Stelle wir einen Zentimeter gewinnen. Der Hersteller hat im Bereich der Steckkarten einen weiteren 120-mm-Lüfter vorgesehen, welchen der Benutzer hier optional anbringen kann. Der Deckel des One zeigt sich weitgehend eben und geschlossen. Lediglich im hinteren Bereich gibt es eine leichte Erhöhung, in deren Zwischenraum das Blech mit Luftlöchern versehen wurde.


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Hier befindet sich der zweite, von Antec vorinstallierte 120-mm-Lüfter. Im Lieferzustand gibt es somit zwei ausblasende Lüfter in der direkten Umgebung des CPU-Kühlers, während eine geregelte Zuluft und die Kühlung der Festplatten fehlen. Wer mehrere Festplatten einsetzt, sollte daher einen Frontlüfter nachrüsten oder einen der hinteren Lüfter nach vorne verlagern.




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Innen: Rund um das Mainboard
Wir lösen die vier Rändelschrauben und ziehen die beiden Seitenteile des Antec One nach hinten, wobei ins Blech gestanzte Griffmulden helfen. Im oberen, hinteren Bereich lösen sich die Seitenteile nur widerwillig und erfordern etwas Krafteinsatz.


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Der Blick ins Innere offenbart das Konzept des Midi-Towers: Hinter der Gehäusefront sehen wir die Laufwerksschächte, am Boden wird das Netzteil und darüber die Hauptplatine verbaut. Eine große Aussparung im Mainboard-Träger erleichtert das Verschrauben schwerer CPU-Kühler.


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Zwei Lüfter mit 3-Pin-Steckern, 120 mm Durchmesser und sieben Blättern blasen die aufgeheizte Luft aus dem Gehäuse. Sie rotieren mit 1.200 U/min und transportieren jeweils 72,38 m3/h. Den Geräuschpegel des einzelnen, frei drehenden Lüfters beziffert Antec auf 23,7 dB(A).


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Leider lassen sich diese Lüfter nur bedingt regeln, denn der vorgeschriebene Spannungsbereich bewegt sich zwischen 10,8 und 13,2 Volt. Wir positionieren unser Schallpegelmeter in einer Entfernung von einem Meter vor dem One und messen bei voller Drehzahl 34,7 dB(A) - leise ist das nicht.


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Die fehlenden Slot-Blenden hatten wir ja bereits moniert. Das gestanzte Blech verschafft dem One zwar etwas mehr Stabilität, doch wenn wir einige der Blechestücke herausnehmen, werden die Zwischenbereiche umso labiler. Hier hat Antec an der falschen Stelle gespart.


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Das Netzteil wird auf vier runden Erhöhungen platziert, auf denen wir runde Puffer sehen. Diese verhindern die Übertragung der Netzteilschwingungen auf das Bodenblech des Antec One. Wer ein überlanges Netzteil verwendet, muss auf den optionalen Bodenlüfter verzichten.




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Innen: Die Laufwerksschächte
Eigentlich besitzt das Antec One vier externe 5,25-Zoll-Einschübe, doch der obere wird von den Frontanschlüssen und Schaltern belegt. Darum führt der Hersteller in der Produktbeschreibung auch nur drei dieser Schächte auf und hat auch nur drei mit einem Schnellverschluss versehen.


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Diese Klemmen finden sich nur auf der linken Seite. Im vorderen Bereich greifen zwei Metallstifte in die Schraublöcher des Laufwerks, während hinten ein Kunststoffkeil gegen das Gerät drückt. Zusätzlich kann man auch Schrauben verwenden.


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Die Festplatten werden von rechts eingeschoben, daher drehen wir das Antec One um 180 Grad herum. Etwa in der Mitte sieht man einen grauen Puffer aus Schaumstoff, der das rechte Seitenteil auf Abstand hält.


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Der Mainboard-Träger umfasst drei Kabeldurchführungen, die einen sauberen Falz aufweisen und auf Gummitüllen verzichten. Zudem gibt es hinter dem Mainboard vier Ösen zum Festzurren der Kabel, seitlich der 5,25-Zoll-Einschübe befinden sich zwei weitere.


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Der Festplattenkäfig kann sieben Laufwerke aufnehmen. Fünf 3,5-Zoll-Festplatten werden mit Schienen versehen und in Führungen geschoben, wobei ihre Verkabelung zur rechten Seite zeigt. Ganz oben findet sich noch eine Halterung für ein 2,5-Zoll-Laufwerk.


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Unten kann ein zweites 2,5-Zoll-Gerät verschraubt werden, wobei man die Schrauben durch den Boden führt. Insgesamt kann das Platzangebot des Antec One überzeugen. Wie praxistauglich die werkzeugfreie Montage ist, muss sich beim Einbau erst noch beweisen.




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Hinter der Gehäusefront
Bevor wir mit dem Einbau der Hardware beginnen, müssen wir zunächst noch die Gehäusefront entfernen. Diese wird von sechs Kunststoffpfropfen gehalten und lässt sich mit etwas Kraftaufwand vom Korpus ziehen.


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Hierbei ist Vorsicht geboten, da alle Anschlusskabel fest mit der Front verbunden sind und durch die 5,25-Zoll-Einschübe geführt werden müssen. Die Anschlusskabel der Frontanschlüsse enden in einem USB-3.0- und einem HDA-Stecker. Einen Adapter für USB-2.0-Abgriffe liefert Antec erfreulicherweise mit.


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Wie obiges Foto zeigt, hat Antec die dreieinhalb oberen Blenden mit einem Staubschutz versehen. Dies leuchtet uns nur bedingt ein, denn der optionale Frontlüfter wird schließlich im Bereich der vier unteren Blenden verbaut.


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Sicher, die beiden vorinstallierten Lüfter befinden sich im oberen Bereich des Gehäuses und ziehen die Luft insbesondere durch die 5,25-Zoll-Einschübe an, dennoch wäre ein Staubfilter vor dem Frontlüfter wünschenswert.


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Zur Befestigung des vorderen 120-mm-Lüfters wurden lediglich zwei Bleche umgebogen und mit je einer Gewindebohrung versehen. So muss Antec nur zwei Schrauben beilegen. Doch was den Rotstift erfreut, erschwert das Entkoppeln des Frontlüfters erheblich.




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Einbau: Festplatten, SSD und Lüfter
Wir beginnen mit dem Einbau unserer 3,5-Zoll-Festplatten. Auf diese werden beim Antec One seitlich Schienen gesteckt, dann schiebt man das Laufwerk in den Schacht, bis die Haltenasen rechts und links einrasten.


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Die werkzeuglose Montage gelingt ohne Probleme und die Festplatten sitzen wackelfrei im Käfig. Abgewinkelte Anschlusskabel sind hilfreich, aber nicht unbedingt erforderlich.


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Auf eine Entkopplung der Festplatten hat Antec leider verzichtet. Dies gilt auch für die 2,5-Zoll-Laufwerke, die ihren Platz ganz oben bzw. ganz unten im Käfig finden.


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Wir haben ein Solid-State-Laufwerk verwendet, das schlicht und einfach am Boden des Gehäuses verschraubt wird. Hierzu muss man das Gehäuse auf den Kopf stellen oder auf die Seite legen.


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Die Schrauben aus dem Lieferumfang passten zwar bei den SSDs von Intel, waren für Crucials M4 allerdings ein wenig zu lang. Hier sollte man zusätzlich Unterlegscheiben verwenden.


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Zur Kühlung der Laufwerke haben wir hinter der Front einen 120-mm-Lüfter verbaut. Dieser wird von nur zwei Schrauben gehalten und diese Sparlösung macht seine Entkopplung so gut wie unmöglich.




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Einbau: ODD, Mainboard und Netzteil
Neben den 3,5-Zoll-Festplatten werden auch die optischen Laufwerke im Antec One ganz ohne Werkzeug montiert. Hierzu hat der Hersteller auf der linken Seite einen wippenartigen Befestigungsmechanismus installiert.


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Das Laufwerk wird einfach in den Schacht geschoben und stößt hinten gegen eine Art Keil, der zwei Metallnasen gegen die Seite des Laufwerks drückt, die dann in die vorderen Bohrungen greifen. Zusätzlich kann das ODD verschraubt werden.


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Zum Ausbau zieht man die Nasen mit Hilfe eines Griffs vom Laufwerk weg. Die Schachtblenden lassen sich wiederverwenden. Die Haltenasen der obersten Blende werden durch Kunststoffteile blockiert, was das Herausnehmen erschwert.


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Das Mainboard, wir verwenden MSIs Z68A-GD80 (B3), wird ganz normal verschraubt. Antec hat bereits sechs Abstandshalter auf dem Träger platziert, für ATX-Platinen voller Größe müssen wir drei weitere in die vorgesehenen Bohrungen drehen. Dies war allerdings nur mit Hilfe von Werkzeug möglich.


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Nach dem Einbau sieht man, dass unser Motherboard die Kabeldurchführungen teilweise verdeckt. Die Höhe des CPU-Kühlers ist auf 165 bis 175 mm beschränkt, wobei die Ausbuchtung des Seitenteils für die zusätzlichen 10 mm verantwortlich ist.


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Das Netzteil, in unserem Fall ein Antec HCG-750, wird unterhalb des Mainboards verschraubt. Vier mit Gummischeiben versehene Auflager erleichtern den Einbau und verringern die Übertragung von Schwingungen.




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Einbau: Grafikkarte und Verkabelung
Der Einbau der Grafikkarte wird beim Antec One zu einem echten Ärgernis: Antec hat zwar die oberste Slot-Blende mit einer Schraube versehen, doch beim MSI Z68A-GD80 (B3) befindet sich der PCIe-x16-Steckplatz erst an zweiter Position.


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Dies trifft auf die meisten aktuellen Hauptplatinen zu und so müssen wir zwei der gestanzten "Blenden" herausbrechen, ohne dabei das Mainboard zu beschädigen. Hier hat der Hersteller eindeutig an der falschen Stelle gespart!


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Zwischen der Slot-Blende und dem Festplattenkäfig gibt es 280 mm Platz für Grafikkarten, für unsere Radeon HD 4870 X2 reicht das gerade so aus. Zeigen die Stromanschlüsse zur Gehäusefront, benötigt man zusätzlichen Spielraum.


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Leider kann man das +12V-Kabel für die Stromversorgung des Prozessors nicht hinter dem Mainboard-Träger verstecken und so müssen wir es quer über das Motherboard führen. Beim MSI Z68A-GD80 (B3) können wir den USB-3.0-Stecker nutzen, für ältere Mainboards liegt ein USB-2.0-Adapter bei.


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Ein Netzteil mit Kabelmanagement würde etwas mehr Ordnung ermöglichen, doch so stapeln sich die ungenutzten Stränge vor dem Antec HCG-750.


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Die Rückseite sieht etwas ordentlicher aus. Wir mussten allerdings feststellen, dass die um 90 Grad gekippten SATA-Buchsen unseres Mainboards die Nutzung der oberen Festplattenschächte deutlich erschweren.




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Fazit
Antecs Name steht für hochwertige und durchdachte Gehäuse, doch wenn ein Midi-Tower weniger als 50 Euro kosten soll, muss der Hersteller notwendigerweise einige Abstriche machen. Dies verhält sich auch beim "One" nicht anders und so muss sich der Käufer dieses Gehäuses auf einige Kompromisse einlassen. Wir haben unsere Bewertung daher in drei Abschnitte gegliedert:


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GutInsgesamt überwiegen die positiven Eindrücke und mit den Kompromissen muss man sich anfreunden können. Dies gelingt am leichtesten, wenn eine gute Kühlung, ein ausreichendes Platzangebot und eine zurückhaltende Optik im Vordergrund stehen. Wer besonderen Wert auf ein leises System legt, sollte die vorinstallierten Lüfter ersetzen, stößt bei Entkopplungsversuchen dann aber schnell an die Grenzen dieses Gehäuses. Für Bastler, die regelmäßig an ihrer Maschine herum schrauben, ist Antecs One nur bedingt geeignet. Sie sollten auf jeden Fall richtige Slot-Blenden nachrüsten.

Wie bereits zu Anfang dieses Artikels erwähnt, beginnen die Straßenpreise des Antec One derzeit bei ca. 47 Euro. Dieser Preis ist durchaus gerechtfertigt und wir bewerten das Antec One mit "Gut". Doch die Konkurrenz ist groß und es gibt durchaus einige gleichwertige Alternativen in diesem Preisbereich, beispielsweise das Sharkoon T5 Value Edition.




Unser Dank gilt Antec für die Bereitstellung des Midi-Towers One.







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