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Antec Performance One P160 im Test - 11/11
09.08.2005 by doelf
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Praxiseinsatz
Nachdem die Montage weitgehend problemlos verlief, erweist sich das Antec Performance One P160 Gehäuse auch im Praxistest als durchdacht. Die Lüftung durch zwei 120 mm Lüfter mit jeweils 1600 U/min wird im Test von einem Antec Neopower 480 Watt Netzteil unterstützt, das einen 120 mm im Boden hat. Dies reicht, um einen Intel Pentium 4 3,2 GHz (Prescott) und eine ATi Radeon 9800 Pro effektiv zu kühlen. Es reicht aber auch für einen Intel Pentium 4 Extreme Edition mit 3,4 GHz sowie eine MSI RX850XT-PE VT2D256E mit ATis Radeon X800XT Platinum Edition. Somit kann auch ein leistungsstarker PC im Antec Performance One P160 recht leise gekühlt werden.


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Die Frontanschlüsse funktionieren - wie erwartet - problemlos. Die Temperaturen der beiden Sensoren werden im Wechsel angezeigt, leider kann man die Grenzwerte nicht selber festlegen, so daß man ab 55° Celsius mit einer blinkenden Anzeige leben muß. Die Laufwerksblenden arbeiten mit unseren DVD-ROM von Toshiba gut zusammen, aufgrund unterschiedlicher Tastenanordnung der CD/DVD-Laufwerke können die Blenden allerdings nicht mit allen Laufwerken verwendet werden. In diesem Fall entfernt man die Blende und baut das Laufwerke mit der Gehäusefront abschließend ein.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Die Beleuchtung wurde recht dezent in Szene gesetzt und tritt nicht störend in Erscheinung. Wer auf dieses Gimmick keinen Wert legt, schließt den entsprechenden Molex-Anschluß einfach nicht an. Das Gehäuse ist leicht und trotzdem verwindungssteif, allerdings entpuppt sich das eloxierte Aluminium als sehr kratzempfindlich. Der Rahmen um die Gehäusefront wirkt mit seinem Chromlook zwar elegant, Fingerabdrücke sieht man hier jedoch sofort. Wer seinen Computer oft transportiert, muß an diesen Stellen mit Transportspuren rechnen. Für Bastler ist das Gehäuse ebenso nur bedingt geeignet, da zum Ein- und Ausbau der externen Laufwerke die Front abgenommen werden muß.

Fazit
Elegantes Design, sehr gute Verarbeitung und der konsequente Einsatz von Rändelschrauben machen das Antec Performance One P160 zu einer runden Sache. Der Einbau der Hardware geht leicht von der Hand, gerade der Mainboardschlitten, dessen Design leider die Verwendung von E-ATX Mainboards verhindert, ist ein großes Plus. Dennoch werden für die Befestigung von Mainboard und Laufwerke noch immer Schrauben benötigt. Störend empfinden wird den Umstand, die Gehäusefront für den Einbau der externen Laufwerke entfernen zu müssen. Positiv fallen hingegen die Frontanschlüsse mit der Temperaturanzeige auf, die ideal angeordnet wurden.

Das Lüftungskonzept setzt auf den erprobten Einsatz von zwei 120 mm Lüftern und reicht auch für anspruchsvolle Hardware vollkommen aus. Leider liefert Antec nur einen einzelnen Lüfter mit, der per Molex-Anschluß mit Strom versorgt wird. Vorbildlich finden wir die Entkopplung des hinteren Lüfters und der Festplatten, welche störende Schwingungen absorbiert.

Materialbedingt ist das Gehäuse recht anfällig für Kratzer, daran kann auch die sehr gute Verarbeitung nichts ändern. Mit einem Preis von um die 110€ ist das Antec Performance One P160 für ein Aluminium-Gehäuse recht preiswert. Alles in allem kommen wir - auch ohne alte Kampfflugzeuge - zu folgender Wertung: "Sehr Gut".

Pro:
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Konsequenter Einsatz von Rändelschrauben
  • Mainboardschlitten
  • Platz für zwei 120 mm Lüfter
  • Vorderer Lüfter mit Filter
  • Hinterer Lüfter enkoppelt
  • Festplatten entkoppelt
  • Laufwerksblenden
  • 2 Temperaturfühler mit LED-Anzeige
Contra:
  • Front wird bei der Montage verwinkelt angesetzt
  • Laufwerksbleche nicht verschraubt
  • Front muß für die Montage externer Laufwerke abgenommen werden
  • Mainboardschlitten verhindert Einbau von E-ATX Mainboards
  • Geklebte Kabelklemme unter dem Deckel löst sich


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...




Unser Dank gilt Antec für die Teststellung des Performance One P160!

1. Erster Eindruck und Eckdaten
2. Die Gehäusefront
3. Die Gehäuseseiten
4. Die Rückseite und das Innenleben
5. Die Laufwekskäfige
6. Verkabelung und Anschlüsse
7. Mainboardschlitten, Montage des Mainboards
8. Montage: Lüfter
9. Montage: Front abnehmen
10. Montage: Laufwerke einbauen
11. Lightshow und Fazit

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