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Aplus Dark Trooper CS-C1026-10 im Test - 1/7
20.06.2005 by Jan Philip
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Miditower gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Wer heute sein Produkt an den Mann (oder auch die Frau ;-) bringen will, muss sich schon etwas besonderes einfallen lassen. Unter dem bisher relativ unbekannten Markennamen Aplus schickt Maxpoint sein "Dark Trooper" Gehäuse ins Rennen. Wie bei dem am Sonntag von uns getesteten Aplus iQ-eye CS-1020-2A handelt es sich auch beim Dark Trooper CS-C1026-10 um ein Produkt, welches von dem bekannten Gehäusespezialisten Casetek stammt. Ob das Gehäuse mit seinem schlichten, aber edlen Design auch gute innere Werte aufweisen kann, wollen wir heute klären. Interessant ist auf jeden Fall auch der geringe Preis von nur 60 €.


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Technische Daten
Zu Beginn verschaffen wir uns erst einmal einen Überblick über die Daten unseres Testkandidaten:

Die Eckwerte des Gehäuses sehen doch schon mal ganz gut aus. Das Gewicht von 8 kg ist für einen Miditower aus Stahlblech akzeptabel. Laufwerke lassen sich auch genug einbauen, und Aplus setzt beim Dark Trooper auf 120 mm Lüfter, die man bei gleicher Leistung mit niedrigerer Drehzahl im Vergleich zu kleineren Lüftern betreiben kann. Etwas besonderes ist die Front des Dark Trooper: Das gummierte Plastik vermittelt auch haptisch, also beim Befühlen, einen edlen Eindruck.


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Lieferumfang und Dokumentation
Der Lieferumfang besteht aus einer Einbaublende für das Mainboard, ein paar Schrauben und einer einseitigen, schwarze-weißen Anleitung. Eigentlich sollte das ausreichen, doch leider ist die Anleitung nicht besonders informativ. Sie bildet lediglich mittels einer Explosionszeichnung ab, aus welchen Einzelteilen das Gehäuse besteht:


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Der Einbau von Laufwerken, Mainboard etc. wird völlig verschwiegen, ebenso wie Hinweise zur Demontage der schwer abnehmbaren Front; doch später mehr dazu.

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Aplus Dark Trooper CS-C1026-10 im Test - 2/7
20.06.2005 by Jan Philip
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Erster Eindruck
Der Midi-Tower ist komplett in schwarz gehalten:


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Im unteren Teil der Front befinden sich Schlitze für den Lufteinlass. Darüber ist ein schlichter, mit einer LED hinterlegter, Einschaltknopf. Die LED leutet konstant, wenn der PC läuft, sobald auf die Festplatten zugegriffen wird, beginnt sie zu blinken. Leider wurde auf einen Resetschalter verzichtet.


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Die Laufwerksblenden des Dark Trooper verdecken eventuell andersfarbige Laufwerke. Etwas schade finden wir den Umstand, dass man diese erst von der Hand aufklappen muss, um an die Laufwerke zu gelangen. Besser wäre hier ein Knopf gewesen, der den Schalter des Laufwerks betätigt, so dass die Schublade die Klappe aufdrückt.


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Beim oberen 3,5" Einschub wurde auf eine Blende komplett verzichtet. Um das schwarze Gesamtbild nicht zu zerstören, sollte man also auf ein gleichfarbiges Diskettenlaufwerk zurückgreifen oder es hinter der unteren Blende einbauen. "Untere Blende?", mag nun so mancher beim Betrachten der Bilder denken, "Unten befinden sich doch nur fünf 5 1/4-Zoll Einschübe." Das mag beim Betrachten der Blenden so aussehen, doch hinter der untersten Blende verbirgt sich ein 3,5-Zoll Schacht.


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20.06.2005 by Jan Philip
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Ganz oben befinden sich Anschlüsse für USB und Firewire, sowie zwei Klinkenbuchsen. Diese lassen sich über Kabel im Inneren mit dem Mainboard und der Soundkarte verbinden.


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Beide Seitenteile lassen sich ohne Schaubendreher demontieren, da auf vorbildliche Weise Tumbscrews verwendet werden.


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Außerdem ist im linken Seitenteil (von vorne betrachtet) ein Loch samt Fanduct eingelassen, so dass der CPU-Kühler - falls er sich an der richtigen Stelle befindet und die passende Bauform hat - frische Luft ansaugen kann. Wer Kühler in der Tower-Bauform einsetzen will, sollte auf das Fanduct verzichten.


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Auf der Rückseite ist ein Case-Open-Sensor angebracht. Sollte einmal das Gehäuse von jemandem geöffnet werden, wird der PC heruntergefahren, falls das Mainboard diese Funktion unterstützt und eine entsprechende Überwachungssoftware installiert wurde.


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Einbau der Hardware: Kühlung
Die zwei möglichen 120 mm Lüfter lassen sich entweder mit einem Lüfterkäfig an dem Gehäuse arretieren oder festschrauben.


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Ersteres ist natürlich vorzuziehen, da man den Lüfter lediglich in den Käfig stecken muss und schon fertig ist.


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Interessant ist, dass zusätzlich auch Bohrungen für 92 mm Lüfter vorhanden sind. Will man den vorderen Lüfter montieren muss man allerdings erst den mit 6 Schrauben befestigten Festplattenkäfig entfernen. Außerdem ist für diesen Lüfter auch noch ein auswaschbarer Staubfilter vorhanden. Logischerweise sollte dieser Lüfter frische Luft in das Gehäuse blasen.


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Für eine kompakte Wasserkühlung ist das Gehäuse auch geeignet, da vor dem hinteren 120 mm Lüfter auch noch ein entsprechender Radiator montiert werden kann. Es sollte aber auf jeden Fall eine kompakte Pumpe wie die Laing verwendet werden, da eine Eheim wohl keinen Platz unter den Laufwerken findet.

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Einbau der Hardware: Laufwerke
Bei den Laufwerken setzt Aplus auf eine komplett schraubenloses Montage. In dem um 90° gedrehten Festplattenkäfig sind einige Plastikschienen für 5 1/4- und 3,5-Zoll Laufwerke untergebracht.


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Die Montage einer Festplatte gestaltet sich als relativ einfach. Man steckt lediglich die Plastikschienen links und rechts an die Platte und schiebt sie in den Schacht. Eine vierte Platte lässt sich auch noch, erneut um 90° gedreht, auf dem Käfig festschrauben.


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Will man beispielsweise ein CD-Laufwerk montieren, muss die komplette Front abgenommen werden. Dafür werden sechs Plastiknippel zusammengedrückt. Einfacher gesagt als getan: Teilweise sind diese so ungünstig platziert, dass man nur mit einer Zange herankommt. Hat man diesen Akt erst einmal hinter sich gebracht, gestaltet sich die Montage wie bei den Festplatten: Plastikschienen dran und reinschieben.


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Einbau der Hardware: Netzteil und Mainboard
Das Netzteil wird, wie bei jedem anderen Gehäuse einfach verschraubt:


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Beim Mainboard müssen zunächst Abstandshalter in vornummerierte Löcher geschraubt werden und eventuell die Blende für das ATX-Backpanel ausgetauscht werden. Leider ist kein Mainboardschlitten vorhanden, der diese Prozedur um einiges vereinfachen könnte. Außerdem sitzt das MB sehr nah am Netztteil, so dass es bei größeren Kühlern zu Problemen kommen kann.


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Einbau der Hardware: Steckkarten
Die Montage der Steckkarten ist wahlweise schaubenlos oder mit Schrauben. Will man keine Schrauben verwenden, so muss man einfach einen Plastikclip öffen...


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...die vorhandene Blende rausnehmen und kann seine Karte einsetzen. Abschließend wird der Clip noch geschlossen und fertig !


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Traut man diesem System nicht, ist es auch möglich die Plastikclips mit drei Schrauben auf der Rückseite komplett zu demontieren und seine Steckkarten festzuschrauben.


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Aplus Dark Trooper CS-C1026-10 im Test - 7/7
20.06.2005 by Jan Philip
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Fazit
Das Aplus Trooper Gehäuse hinterlässt einen gespaltenen, aber dennoch überwiegend positiven Gesamteindruck. Einerseits ist die Montage der Fesplatten, Lüfter und Steckkarten ein Kinderspiel, während die Montage eines CD-Laufwerkes in einem ewigen Akt ausartet. Auch ein Mainboardschlitten würde die Arbeiten erleichtern. Die Front des Gehäuses sieht sehr schön aus, fühlt sich auch toll an und überrascht mit einigen Anschlüssen. Leider hat man einen Auswurfknopf für die Laufwerke und den Resetbutton vergessen. Ebenfalls lässt sich eine kompakte Wasserkühlung für warme Sommertage unterbringen.
Für Leute, die nicht mehrmals im Jahr ihre Hardware wechseln und einen schönen Tower haben wollen, ist dieses Gehäuse für 60 EUR ein super Angebot. Wer allerdings einfach nicht die Finger von seiner Hardware lassen kann und oft an seinem PC herumschraubt, der sollte lieber zu einem anderen Gehäuse greifen.

Pro:
  • schickes Design
  • nahezu schraubenlose Montage
  • leise dank 120mm Lüfter
  • Luftfilter
  • Frontanschlüsse
  • entnehmbarer Festplattenkäfig
  • Laufwerksblenden
  • Einbau einer Wasserkühlung möglich
Contra:
  • kein Mainboardschlitten
  • umständliche Montage der optischen Laufwerke
  • kein Restbutton
  • fehlende Auswurfknöpfe bei den Laufwerksblenden
  • wenig Platz zwischen NT und Mainboard


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Unser Dank gilt Maxpoint für die Teststellung des Aplus Dark Trooper CS-C1026-10!

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