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Ein völlig subjektiver Blick auf Apples iPhone 5

Autor: martin - veröffentlicht am 14.11.2012
s.1/5
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Hier bei Au-Ja gibt es zwei Lager. Ich bin ein bekennender Apple-Fan, während sich unser Chefredakteur mit allen Mobilplattformen, aber insbesondere mit Apple, schwer tut. Vermutlich liegt es an seinem Alter. Doch zumindest war er so einsichtig, dass ich Apples neuestes Smartphone aus meiner persönlichen und völlig subjektiven gefärbten Anwendersicht vorstellen darf.
Anmerkung des Chefredakteurs: Nachdem bei Martin alle bekannten Exorzismen gescheitert waren, mussten wir uns eingestehen, dass wir seine Seele an Apple verloren hatten. Nun gut, wer heutzutage ein Smartphone oder Tablet erwirbt, muss seine Seele irgendjemanden verkaufen. Die einen wählen Apple, andere Google oder Microsoft. Es ist ein wenig die Wahl zwischen Pest und Cholera, denn es geht bei allen mobilen Geräten nicht nur um unser Geld, sondern auch um unsere Daten. Und es geht darum, Abhängigkeiten zu schaffen. Wer seine Apps auf unterschiedlichen Geräten nutzen möchte und auf einen nahtlosen Datenabgleich zwischen den Geräten Wert legt, muss sich für ein Lager entscheiden und wird auch in Zukunft kaum wieder wechseln. Mobile Geräte bieten zwar viele Möglichkeiten, aber im Vergleich zum normalen PC werden die Wahlmöglichkeiten der Benutzer massiv eingeschränkt. Abgesehen von meinem biblischen Alter ist es diese Abhängigkeit, welche mich an den aktuellen Mobilplattformen massiv stört. Bei Apple kommt hinzu, dass die Preispolitik schon in die Bereiche jenseits von unverschämt vorgestoßen ist und auch auf absehbare Zeit dort bleiben wird. Doch zurück zu Martin.
Das iPhone 5: Wieder ein Verkaufsschlager
Zugegeben: Technisch betrachtet ist das iPhone 5 tatsächlich keine Revolution und Apple hat den ohnehin schon hohen Preis nochmals um 50 Euro angehoben. Die günstigste Variante mit 16 GB Speicherplatz kostet stolze 679,- Euro, für 32 GB zahlt man 789,- Euro und für 64 GB berechnet Apple sogar 899,- Euro. Auf der anderen Seite wird niemand gezwungen, ein iPhone 5 zu kaufen. Dennoch gingen innerhalb der ersten 24 Stunden mehr als zwei Millionen Geräte über die Ladentheke. Die Nachfrage ist damit gut doppelt so hoch wie beim bisherigen Rekordhalter iPhone 4S, wobei Apple diesmal in mehr Ländern als jemals zuvor an den Start gegangen war. Mit geschätzten 40 Millionen Einheiten im 4. Quartal 2012 trotzt das iPhone 5 der Konkurrenz und bleibt für viele Käufer DAS SMARTPHONE.
Die Technik: Was hat sich getan?
Auf die technischen Merkmale werde ich nur kurz eingehen, da diese inzwischen zur Genüge diskutiert und beschrieben wurden. Die wichtigste Änderung betrifft das Display, welches auf 10,16 cm (4,0 Zoll) angewachsen ist und nun eine Auflösung von 1.136 x 640 Bildpunkten bei 326 ppi bietet (iPhone 4S: 8,89 cm mit 960 x 640 Pixel bei 326 ppi). Mit seiner hohen Auflösung stößt des iPhone 5 in den Bereich preiswerter Tablets vor, wobei die einzelnen Pixel natürlich viel kleiner sind. Über den neuen A6-Prozessor lässt Apple verlautbaren, dass dieser doppelt so schnell sei wie sein Vorgänger. Nähere Details gibt es, wie üblich, leider nicht. Bleibt noch die schnelle Datenverbindung über LTE zu nennen, die hierzulande ausschließlich im Netz der Deutschen Telekom funktioniert.
Die Hauptkamera bleibt mit einer Auflösung von 8 Megapixeln unverändert, sie kann Full-HD-Videos (1080p) mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde aufzeichnen. Dafür hat Apple die FaceTime-Kamera, welche beim iPhone 4S auf VGA-Qualität beschränkt war, auf 1,2 Megapixel verbessert und ermöglicht HD-Videos (720p) - ebenfalls mit 30 Bildern pro Sekunde. Bluetooth 4.0 und Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11a/b/g/n gab es auch schon beim Vorgänger, neu ist jedoch die Nutzung des 5-GHz-Bereichs für 802.11n-Verbindungen. Maßstäbe setzt Apple bei den Abmessungen und dem Gewicht: Aufgrund des größeren Displays ist das iPhone 5 mit 123,8 mm zwar um 8,6 mm länger als sein Vorgänger, doch die Breite hat der Hersteller beibehalten und die Dicke um 1,7 mm auf schlanke 7,6 mm reduziert. Beim Gewicht wurde das iPhone 5 um 28 g auf 112 g abgespeckt.
Bleibt die Software: Apple liefert das iPhone 5 mit dem Betriebssystem iOS 6 aus, welches 200 neue Funktionen bietet und fast ebenso viele Sicherheitslücken (wer es genau wissen will: es sind 197) schließt. Davon ermöglichen 167 das Einschleusen von Schadcode, weshalb das Update auch für ältere Geräte ein Muss ist. Dennoch sorgte iOS 6 für Unruhe in der ansonsten recht duldsamen Apple-Gemeinde, da die Trennung von Google Maps für viele Nutzer schmerzhaft verlief. Apples eigener Kartendienst konnte nämlich in keinster Weise überzeugen und wirkte mit haarsträubenden Fehlern und veralteten Karten zuweilen mehr wie eine Karikatur. Dieser Fehlstart hat mittlerweile auch personelle Konsequenzen gehabt: Scott Forstall hat die Verantwortung für iOS abgegeben und wird das Unternehmen zum Ende des Jahres verlassen.
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