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Asrock K8NF4G-SATA2: PCI-Express für den Sockel 754 - 2/9
07.05.2006 by doelf; UPDATE: 28.05.2006
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Asrock K8NF4G-SATA2: Layout
Das Asrock K8NF4G-SATA2 ist kompakt, selbst im Vergleich zu anderen Micro-ATX Mainboards, fallen die geringen Abmessungen auf. Bei 24,4 auf 20,3 cm hat Asrock insbesondere die Breite optimiert und ein sehr schmales Micro-ATX Mainboard geschaffen. Asrock hält sich schon heute an die RoHS-Richtline (Restriction of Hazardous Substances) und vermeidet beim K8NF4G-SATA2 gesundheitsschädliche Materialien, das ist erfreulich.


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Die Anordnung der Komponenten ist recht konservativ: Hinter dem ATX Backpanel befindet sich die Stromversorgung (3-phasig), rechts davon liegt der CPU-Sockel, am rechten Rand die DIMM-Slots und die IDE-Anschlüsse. Wer das kleine Lowcost-Mainboard mit einer langen Highend-Grafikkarte kombiniert, kann den Arbeitsspeicher nur ein- oder ausbauen, nachdem zuvor die Grafikkarte entfernt wurde. Angesichts der knapp bemessenen Platinengröße ist diese Engstelle nur allzu verständlich. Maximal kann der Speicher auf 2 Gigabyte ausgebaut werden, für aktuelle Spiele und Anwendungen reicht das voll und ganz aus.


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Der hohe, passive Kühler auf der Northbridge kann bei ausladenden CPU-Kühlern oder Grafikkarten mit beidseitigen Kühlerkonstruktionen ein Problem darstellen, denn auch hier sind die Abstände recht knapp bemessen. In die Northbridge hat NVIDIA einen NV44 Grafikkern integriert, welcher sowohl DirectX 9 als auch das Pixelshader Modell 3.0 unterstützt. Für den Grafikspeicher zwackt der Chipsatz bis zu 128 MByte vom Arbeitsspeicher ab. Die GeForce 6100 Northbridge unterstützt leider nur einem VGA-Ausgang, wer zusätzlich DVI oder einen TV-Ausgang haben möchte, muß zu einer Grafikkarte greifen. Im Gegensatz zu MSIs K8NGM2-IL ermöglicht Asrock den Parallelbetrieb von onboard Grafik und PCI-Express Grafikkarte nicht.

Auch die Lage der beiden Stromanschlüsse, welche sich links vom CPU-Sockel befinden, wird so mancher Benutzer nicht mögen, denn sie erschwert die Verkabelung. Andererseits wurden die Anschlüsse - aus elektrotechnischer Sicht - ideal platziert: Direkt neben der Stromversorgung und den Hauptverbrauchern. Nicht ganz ideal für ein PCI-Express Mainboard: Asrock verbaut lediglich einen 20-Pin ATX-Anschluß.


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Die untere Hälfte des Mainboards wird von den Steckplätzen dominiert. Asrock bietet auf dem K8NF4G-SATA2 einen PCI-Express x16-Steckplatz für Grafikkarten, darunter befinden sich zwei 32-Bit PCI-Steckplätze. Als vierte Karte kann eine PCI-Express x1-Steckkarte oder aber eine AMR-Karte von Asrock eingesetzt werden, die letztere Option werden allerdings nur OEM-Hersteller in Erwägung ziehen.


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Am linken Rand des Mainboards sehen wir einen Realtek RTL8201CL PHY, welcher den 10/100 MBit LAN-Anschluß verwirklicht. Natürlich hätten wir uns über Gigabit-LAN gefreut, doch die meisten Benutzer verwenden den LAN-Anschluß sowieso nur für die DSL-Verbindung und da sind 100 MBit mehr als ausreichend. Auch der zweite Erweiterungschip stammt von Realtek, es handelt sich um einen ALC850 7.1-Kanal AC97 Audio Codec. High-Definition Audio gibt es erst ab der Revision 2.0, welche in Deutschland noch nicht erhältlich ist. Diese wird einen Realtek ALC861 HD-Codec verwenden und somit bestens für Windows Vista gerüstet sein.

Rechts neben den PCI-Steckplätzen finden wir die MCP410 Southbridge, die ebenfalls passiv gekühlt wird. Das flache Kühlprofil stellt keinerlei Hindernis für Erweiterungskarten dar. Rechts unterhalb der Southbridge sehen wir die beiden Serial-ATA II Ports, welche RAID 0, 1 sowie JBOD unterstützen - "Hot Plug" bietet NVIDIA jedoch nicht. Zudem ist es nicht mehr möglich, gemischte RAID-Arrays aus P-ATA und S-ATA Festplatten zu bilden.


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Am unteren Rand des Mainboards sehen wir die Audio-Anschlüsse, den AMR-Slot, den Header für den Gameport, den Floppy-Anschluß sowie die Gehäuseanschlüsse. Darüber befinden sich zwei Abgriffe für die USB 2.0-Schnittstellen 4/5 und 7/8. Die Anordnung des Floppy-Anschlusses am unteren Rand der Platine ist vor allem bei preiswerten Mainboards nicht ungewöhnlich, die OEM-Hersteller verlegen in diesem Fall das Kabel unter dem Mainboard und sorgen so für ein aufgeräumtes Gehäuse.

Das Asrock K8NF4G-SATA2 bietet ein durchdachtes Layout ohne große Schwächen. Auf Experimente wie unterschiedliche CPU-Sockel oder den Future-CPU-Port, einen AGP-Steckplatz, der für Aufrüstkarten gedacht ist, hat Asrock diesmal verzichtet. Lediglich der Befestigungsrahmen für den CPU-Kühler fällt wieder einmal aus dem Rahmen. Asrock verbaut eine Variante, welche sowohl die Montage von AMDs boxed Kühlern, als auch von Modellen für Intels Sockel 478 Prozessoren ermöglicht. Leider lassen sich nicht alle K8-Kühler in diesem Rahmen befestigen, oft kann man aber die Befestigungsmethode für Intels Sockel 478 anwenden. Alternativ gibt es im Fachhandel Standard-Befestigungsrahmen, welche sich ebenfalls am Asrock K8NF4G-SATA2 verschrauben lassen.

Weiter: 3. BIOS, Overclocking und Stabilität

1. Einleitung und Lieferumfang
2. Asrock K8NF4G-SATA2: Layout
3. BIOS, Overclocking und Stabilität
4. Setup, Cool'n'Quiet, Leistungsaufnahme
5. Audio, USB, Firewire, IDE, SATA und Taktraten
6. Benchmarks: CPU und Speicher
7. Benchmarks: 3D
8. Benchmarks: Encoding
9. Fazit

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