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GeForce 8500 GT von ASUS und MSI im Test - 13/13
25.05.2007 by doelf
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Fazit
Sowohl preislich als auch leistungstechnisch ordnet sich die GeForce 8500 GT zwischen der GeForce 7600 GT und der 7600 GS ein. Obwohl dieser Grafikprozesor DirectX 10 und das Shader Model 4.0 beherrscht, wird seine 3D-Leistung für die kommenden DirectX 10 Spiele kaum ausreichen. Um spielbare Frameraten zu erzielen, muss die Auflösung auf 800 x 600 oder sogar auf 640 x 480 Bildpunkte reduziert werden. An den Einsatz von Kantenglättung oder anisotropher Filter ist sowieso nur im Zusammenspiel mit geringen Auflösungen oder älteren Spieletiteln zu denken. Wer eine Grafikkarte für 100 Euro kauft, muss mit Kompromissen leben und darf keine Wunder erwarten. Da hilft auch keine zweite Grafikkarte im SLI-Tandem, denn hier sehen wir nur selten nennenswerte Leistungsgewinne (3DMark06, UT2004).

Was nun den Preisbereich um die 100 Euro betrifft, ist die GeForce 8500 GT nicht die schlechteste Wahl. Die beiden heute getesteten Grafikkarten sind einer GeForce 7600 GS überlegen, als Bonus bekommt man Unterstützung für DirectX 10 inklusive Shader Model 4.0 sowie OpenGL 2.0. Der Dual Link DVI-Ausgang ermöglicht die Verwendung hochauflösender Flachbildschirme, für Filmfreunde ist die fehlende HDCP-Implementierung allerdings eine echte Enttäuschung.




ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M
Dank ihrer passiven Kühlung arbeitet die ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M absolut lautlos, wird dabei allerings sehr heiß. Unter 3D-Last stieg die Temperatur des Grafikchips auf 100°C, wobei die Raumtemperatur bei 26°C lag. In Folge einer sommerlichen Hitzewelle kann die Temperatur durchaus in kritische Bereiche klettern. Wärmebedingt endeten unser Übertaktungsversuche bei 550 MHz, mit aktiver Kühlung waren 740 MHz möglich - ebenfalls ein Beleg für die schlechte Leistung des passiven Kühlers. Wir können nicht nachvollziehen, warum ASUS nicht den passiven Kühler der GeForce 7600 GS verwendet, welcher dank eingearbeiteter Kupferplatte und Heatpipe etwas leistungsfähiger ist.

Aufgrund der Kühlung können wir keine generelle Empfehlung für die ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M aussprechen. Wer eine GeForce 8500 GT zum Übertakten sucht, kann recht leicht einen 80 oder 92 mm Lüfter anbringen und die Karte damit leise und zugleich effizient kühlen. Soll die ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M als lautlose Grafikkarte Verwendung finden, muss ein ausreichender Luftstrom vorhanden sein, der permanent über den Kühler der Karte streift. In einem HTPC macht dieses Modell nur bedingt Sinn, da die HDCP-Unterstützung fehlt. Sehr verlockend ist indes der Preis in Höhe von lediglich 93,90 Euro.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...




MSI NX8500GT T2D256E
Der Lüfter auf der MSI NX8500GT T2D256E ist nicht besonders leise, aber auch nicht störend laut. Unter 3D-Last hält er die Temperatur des Grafikprozessors 27°C unter den Werten, welche wir beim passiven Kühler der ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M gemessen haben. Im direkten Zusammenhang mit dieser Temperatur steht auch die Übertaktbarkeit des Grafikchips, der beachtliche 770 MHz - eine Steigerung um 310 MHz - erzielt. Das soll nun keinesfalls bedeuten, dass MSI hier einen hochkarätigen Kühler verbaut, es handelt sich vielmehr um eine recht simple, aber angemessene Konstruktion.

Die MSI NX8500GT T2D256E bietet einen besseren Lieferumfang, ist allerdings auch etwas teurer. Auf der Produktseite wird die Grafikkarte zwar als "HD Ready" beschrieben, gemeint ist jedoch "HDTV-Ready". Die MSI NX8500GT T2D256E kann zwar hochauflösende Bildschirme ansteuern, beherrscht aber kein HDCP und ist für die digitale Wiedergabe kopiergeschützter HD-DVD und Blu-ray Medien nicht geeignet. Dennoch: In diesem Vergleich würden wir uns für die MSI NX8500GT T2D256E entscheiden - auch für 104,95 Euro.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

1. Einleitung und Testsystem
2. ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M
3. MSI NX8500GT T2D256E
4. Benchmarks: 3DMark2006
5. Benchmarks: F.E.A.R.
6. Benchmarks: Riddick
7. Benchmarks: Doom 3
8. Benchmarks: UT2004
9. Benchmarks: Gothic 3
10. Benchmarks: S.T.A.L.K.E.R.
11. Schallpegel und Stromverbrauch
12. Übertaktung
13. Fazit

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