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GeForce 8500 GT von ASUS und MSI im Test - 1/13
25.05.2007 by doelf
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Zeitgleich mit der GeForce 8600 GTS stellte NVIDIA auch die preiswerteren Varianten 8600 GT und 8500 GT vor. Da die Modelle GeForce 8300 GS und 8400 GS zur Zeit nur im OEM-Geschäft zum Einsatz kommen, markiert die GeForce 8500 GT den Einstieg in die DirectX 10 Klasse - und der beginnt bereits um die 100 Euro. Wir werden heute zwei Grafikkarten auf Basis des GeForce 8500 GT Grafikprozessors testen, es handelt sich um die passiv gekühlte ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M für 93,90 Euro und die aktiv gekühlte MSI NX8500GT T2D256E für 104,95 Euro.

NVIDIA GeForce 8500 GT (G86)
Der GeForce 8500 GT Grafikprozessor besitzt 200 Millionen Transistoren, wird mit einer Strukturgröße von 80 nm gefertigt und beherrscht DirectX 10 inklusive Shader Model 4.0. Bereits die Zahl der Stream Prozessoren zeigt, dass es sich bei der GeForce 8500 GT keinesfalls um einen Wolf im Schafspelz handelt: Der Chip verfügt über lediglich 16 Stream Prozessoren, nur halb so viele wie eine GeForce 8600 GT oder 8600 GTS besitzen. Auch der Chiptakt liegt mit 460 MHz deutlich unter dem der GeForce 8600 GT (540 MHz) oder 8600 GTS (675 MHz), gleiches gilt für den Shadertakt, der 900 MHz beträgt. Selbst wenn sich diese GPU gut übertakten lässt, wird sie aufgrund der 16 Stream Prozessor kaum die Leistung einer GeForce 8600 GT erreichen können. Der Stromverbrauch liegt bei lediglich 40 Watt und ermöglicht eine passive Kühlung, die Einspeisung zusätzlicher +12 Volt Leitungen ist nicht notwendig.

  Takt in MHz Anzahl
Core Shader Stream Prozessoren
GeForce 8800 Ultra 612 1500 128
GeForce 8800 GTX 575 1350 128
GeForce 8800 GTS 500 1200 96
GeForce 8600 GTS 675 1450 32
GeForce 8600 GT 540 1180 32
GeForce 8500 GT 460 900 16

Auf Grafikkarten mit einer GeForce 8500 GT GPU kommt auch kein teurer GDDR3-Speicher zum Einsatz, für den Speichertakt von lediglich 400 MHz (DDR2-800) reichen die kostengünstigeren DDR2-Chips vollkommen aus. Die Grafikkarten werden wahlweise mit 256 oder 512 MByte Grafikspeicher angeboten, angesichts der Leistungsdaten des Grafikchips betrachten wir die Version mit 512 MByte allerdings als überflüssig. Zumindest gönnt NVIDIA der GeForce 8500 GT ein 128 Bit breites Speicherinterface. Angesichts dieser Eckdaten vermuten wir, dass sich unsere Testkandidaten leistungstechnisch zwischen einer GeForce 7600 GS und einer 7600 GT einordnen werden. Der Grafikspeicher bietet aufgrund seiner DDR2-Architektur nur ein begrenztes Übertaktungspotential, ohne ein Anheben der Speicherspannung werden kaum mehr als 500 MHz möglich sein.

  Takt
in MHz
Größe
in MByte
Interface
in Bit
Bandbreite
in GB/s
GeForce 8800 Ultra 1080 768 384 103,68
GeForce 8800 GTX 900 768 384 86,4
GeForce 8800 GTS 800 640
320
320 64,0
GeForce 8600 GTS 1000 256 128 32,0
GeForce 8600 GT 700 256 128 22,4
GeForce 8500 GT 400 256
512
128 12,8

Auch bei den Anschlüssen fährt NVIDIA einen klaren Sparkurs. Grafikkarten auf Basis des GeForce 8500 GT Grafikprozessors bieten nur einen Dual-Link DVI-Ausgang, der zweite Monitoranschluss ist ein analoger VGA-Ausgang. Der DVI-Ausgang unterstützt Auflösungen von bis zu 2560 x 1600 Bildpunkten, zudem wird ein analoger TV-Ausgang geboten. Der digitale Kopierschutz HDCP (High-bandwidth Digital Content Protection) ist leider nur optinal erhätlich, so dass die meisten Hersteller diese Funktion aus Kostengründen einsparen. Die digitale Wiedergabe kopiergeschützter, hochauflösender Videoinhalte, wie man sie beispielsweise auf HD-DVDs oder Blu-ray Medien findet, ist nur möglich, wenn Grafikkarte und Anzeigegerät HDCP unterstützen. Die GPU beherrscht NVIDIAs Purevideo 2 und kann neben MPEG-2 nun auch die HD-Formate VC-1 und H264 beschleunigen und somit den Prozessor bei der Wiedergabe hochauflösender Videos entlasten.

Testsystem
Für unseren Test verwenden wir nicht nur Intels schnellste Dual-Core CPU, sondern auch Intels Premium-Chipsatz 975X sowie satte 4 GByte DDR2-800 Arbeitsspeicher mit scharfen Timings von 4-4-3-10:

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GeForce 8500 GT von ASUS und MSI im Test - 2/13
25.05.2007 by doelf
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ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M
Im Handel findet man die passiv gekühlte ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M bereits für 93,90 Euro. ASUS bietet auch eine Variante mit 512 MByte Grafikspeicher an, doch der zusätzliche Grafikspeicher wirkt nur als Aufdruck auf dem Karton leistungsfördernd. Wir würden uns in dieser Preis- und Leistungsklasse lieber ein paar Euro sparen und das Modell mit 256 MByte bevorzugen.


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Der Lieferumfang
Wie die ASUS EN8600GTS/HTDP/256M soll sich auch ihre kleine Schwester über den günstigen Preis verkaufen. Der Lieferumfang beschränkt sich daher auf zwei Adapter, die Treiber und die bekannte ASUS Software.

Um sich von seinen Mitbewerbern abzusetzen, liefert ASUS nämlich einige Zusatzprogramme mit: Splendid (Bildoptimierung bei Wiedergabe von Videos), Video Security Online (Überwachungssoftware), Game LiveShow (3D-Spiele live als Videostream ins Internet stellen), Game Replay (3D-Spiele als MPEG4-Video aufzeichnen), Game FaceMessenger (Kommunikation im Spiel) und Gamer OSD (Chat im Spiel).


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Die Kurzanleitung entspricht der, welche wir bereits im Lieferumfang der ASUS EN8600GTS/HTDP/256M vorfanden. Die angeblich deutschsprachige Passage beginnt mit den Worten:

"Snelle installatie grafische kaart ASUS"
Als Westzipfler identifizieren wir diese Sprache als Niederländisch. Also blätten wir etwas herum und finden unter der Sprache "Grafikkarte" die deutsche Übersetzung. Die Überschrift lautet diesmal:
"ASUS Grafikkarte Schnell-Setup Poster"
Das kann man als Deutsch durchgehen lassen, allerdings ist das dünne Heftchen bestimmt kein Poster und auch die nächte Überschrift mit dem Titel "arteninstallation" hätte sich über etwas mehr Sorgfalt und ein "K" sicherlich gefreut. Die restliche Beschreibung ist weitaus besser gelungen und sogar verständlich.

Die Grafikkarte
ASUS verwendet ein blaues PCB und setzt auf einen passiven Kühler, auf den wir später noch genauer eingehen werden. Das Layout der Platine und die Anordnung der Bauteile entspricht weitgehend NVIDIAs Referenzdesign, dies gilt auch für die Bauteile und den ungenutzten Lüfteranschluss. Grafikchip und Speicher arbeiten mit dem Standardtakt von 460 bzw. 400 MHz.


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Die einzige Abweichung zum Referenzdesign ist der SLI-Finger, welcher bei der GeForce 8500 GT nicht genutzt wird und den ASUS aus diesem Grund auch mit einer Kunststoffkappe versieht. Uns ist völlig unklar, was ASUS hiermit bezweckt, die Anleitung schweigt sich zu diesem Thema jedenfalls aus.


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Beim Grafikspeicher greift ASUS zu Chips von Hynix. Es handelt sich um die Version HY5PS561621AFP-25, welche bis maximal 400 MHz spezifiziert ist. Da der Speicher der ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M bereits mit 400 MHz taktet, dürfte für Übertaktungsversuche nur ein sehr begrenzter Spielraum übrigbleiben.


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Der Kühler
Auf den ersten Blick gleicht der passive 1-Slot Kühlkörper der ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M jenem Modell, welches wir auf der Albatron 7600GS vorgefunden hatten. Doch nach der Demontage des Kühlers zeigen sich deutliche Unterschiede: Während der Kühler der Albatron 7600GS eine Kontaktfläche aus Kupfer und eine eingearbeitete Heatpipe aufweist, setzt ASUS nur ein einfaches Aluminiumprofil ein:

ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M:

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Albatron 7600GS:

Der Kühler kragt zwar über die Speicherchips aus, hat zu diesen aber keinerlei Kontakt. Wie zu erwarten ist die Kühlleistung alles andere als überwältigend: Im 2D-Betrieb zeigt NVIDIAs Monitoring-Software 80°C, lassen wir 20 Minuten lang 3D-Software laufen, steigt die Temperatur auf 100°C. Wenn der Luftstrom eines Gehäuselüfters auf die Grafikkarte ausgerichtet wird, sinken die Werte teilweise deutlich, dennoch kann uns dieses Kühlkonzept nicht überzeugen.


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Die Anschlüsse
Die Grafikkarte besitzt einen Dual Link DVI-Ausgang, einen VGA-Anschluss und einen Video-Ausgang inklusive Y-Pb-Pr Adapter. Sie besitzt keine HDCP-Unterstützung und kann daher hochauflösende Videos nur dann digital wiedergeben, wenn diese nicht kopiergeschützt sind. Zum Abspielen von HD-DVD und Blu-ray Medien ist diese Grafikkarte daher nicht geeignet. ASUS macht keine Angaben über die Mindestanforderungen an das Netzteil.

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GeForce 8500 GT von ASUS und MSI im Test - 3/13
25.05.2007 by doelf
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MSI NX8500GT T2D256E
MSI bietet derzeit nur ein Modell auf Basis des GeForce 8500 GT Grafikprozessors an. Die NX8500GT T2D256E arbeitet mit Standardtaktraten von 460 MHz (GPU) und 400 MHz (Speicher), MSI verwendet ein rotes PCB und setzt auf einen aktiven Kühler. Im Handel findet man diese Grafikkarte derzeit für 104,95 Euro.


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Der Lieferumfang
Im Lieferumfang der Grafikkarte befindet sich kein Spiel, dafür liefert MSI die Multimediaprogramme StarDVD, Star Cinema und Star2Go mit. Zudem packt der Hersteller einige Adapter in den Karton, im Gegensatz zur Angabe auf MSIs Webseite finden wir allerdings nur einen DVI-auf-VGA Adapter:


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Die Kurzanleitung ist verständlich geschrieben und auf dem Karton der Grafikkarte befindet sich der Hinweis, dass ein Netzteil mit einer Leistung von mindestens 400 Watt für den Betrieb der NX8500GT T2D256E benötigt wird.

Die Grafikkarte
Das PCB ist MSI-typisch rot gefärbt und das Layout der Platine sowie ihre Bestückung entsprechen NVIDIAs Referenzdesign. Im Gegensatz zur ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M gibt es bei MSI keinen ungenutzten SLI-Finger.


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Auch bei der NX8500GT T2D256E stammt der Grafikspeicher von Hynix, wie ASUS verbaut auch MSI Chips der Serie HY5PS561621AFP-25, welche bis maximal 400 MHz spezifiziert sind. Übertakter sollten sich folglich keine allzu große Hoffnungen machen.


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Der Kühler
MSI verwendet einen aktiven Kühler aus Aluminium der weder gold- noch kupferfarben ist. Der Lüfter hat einen Durchmesser von 50 mm und bläst rund herum durch die Rippen des runden Kühlers. Der Kühler überdeckt die Speicherchips nicht, führt allerdings seinen Luftstrom über diese hinweg.


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Obwohl das PCB sage und schreibe acht Bohrungen zur Befestigung des Kühlers aufweist, muss MSI für seinen Kühler zwei weitere Löcher bohren. Dies kann man getrost als sub-optimal bezeichnen.


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Obwohl die NX8500GT T2D256E laut MSI Produktseite keine Monitoringfunktionen bietet, findet nTune eine GPU-Temperatur. Im 2D-Betrieb liegt diese bei 59°C, deutliche 21°C niedriger als bei der passiv gekühlten ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M. Nach 20 Minuten 3D-Last messen wir einen Maximalwert von 73°C, satte 27°C unter dem Ergebnis der Grafikkarte von ASUS.


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Die Anschlüsse
Die Anschlüsse entsprechen denen, welche wir auf der ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M vorgefunden haben: Es gibt einen Dual Link DVI-Ausgang, einen VGA-Anschluss und einen Video-Ausgang inklusive Y-Pb-Pr Adapter. Hinsichtlich der HDCP-Unterstützung sorgt MSI für Verwirrung: Während die Grafikkarte ursprüglich ohne HDCP angeküdigt wurde, trifft der Hersteller auf seiner Produktseite die Aussage, dass diese Grafikkarte "HD Ready" sei. Geräte, welche als HD Ready gekennzeichnet werden, müssen jedoch den Kopierschutz HDCP für ihre digitalen Ausgänge implementieren. Gemeint ist allerdings HDTV-Ready, was lediglich besagt, dass diese Karte hochauflösende Bildschirme ansteuern kann.

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GeForce 8500 GT von ASUS und MSI im Test - 4/13
25.05.2007 by doelf
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Unser erster Test ist Futuremarks 3DMark2006 v102. Ein rein synthetischer Benchmark, der die Hardware allerdings besonders stark fordert. Wir messen mit 4-fachem AntiAliasing sowie 8-facher anisotropher Filterung.

Futuremark 3DMark2006 v102: 4xAA + 8xAF
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
8687
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
8302
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
5230
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
5227
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
5050
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
4162
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
3991
SLI 8500GT
256MB; Forceware 158.22
3683
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
2851
ASUS EN8500GT
256MB; Forceware 158.22
2049
MSI NX8500GT
256MB; Forceware 158.22
2046
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
1771

NVIDIAs GeForce 8500 GT kann bei 3DMark06 zwar eine GeForce 7600 GS schlagen, kommt aber nicht an die Leistung der GeForce 7600 GT heran. Als SLI-Doppel nähern sich die Karten der GeForce 7900 GT und lassen die 7600 GT hinter sich.

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GeForce 8500 GT von ASUS und MSI im Test - 5/13
25.05.2007 by doelf
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Betrachten wir nun den beliebten 3D-Shooter F.E.A.R., der ebenfalls sehr anspruchsvoll in Bezug auf die Grafikleistung ist. Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, höhere Werte sind besser. Wir geben jeweils die geringste Framerate, den Durchschnitt sowie das Maximum an, sortiert wird anhand der durchschnittlichen Framerate, da diese die größte Aussagekraft besitzt.

F.E.A.R. (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / min/average/max): in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
43
91
205
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
25
55
126
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
25
49
108
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
24
44
94
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
24
43
96
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
22
40
94
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
19
39
92
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
17
31
67
SLI 8500GT
256MB; Forceware 158.22
10
20
43
ASUS EN8500GT
256MB; Forceware 158.22
10
20
43
MSI NX8500GT
256MB; Forceware 158.22
10
20
43
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
10
18
39

Das reale Spieleleben beginnt für unsere GeForce 8500 GT Grafikkarten mit F.E.A.R. und einer kalten Dusche: Mit Mühe bezwingen die DirectX 10 Grafikkarten die GeForce 7600 GS, der SLI-Betrieb zeigt indes keinerlei Vorteile.

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GeForce 8500 GT von ASUS und MSI im Test - 6/13
25.05.2007 by doelf
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Betrachten wir nun "The Chronicles of Riddick", einen weiteren 3D-Shooter. Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, allerdings ist die Aussagekraft der Minimal- und Maximal-Werte bei diesem Spiel quasi nicht vorhanden. Wir beschränken uns daher auf die durchschnittliche Framerate:

The Chronicles of Riddick (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / PS2.0 / No Sound / Sodini01): in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
205.00
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
201.81
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
110.99
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
110.01
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
109.83
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
68.65
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
67.86
ASUS EN8500GT
256MB; Forceware 158.22
43.31
SLI 8500GT
256MB; Forceware 158.22
43.03
MSI NX8500GT
256MB; Forceware 158.22
42.97
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
37.61
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
24.37

Im Spiel "The Chronicles of Riddick" zieht die GeForce 8500 GT an der 7600 GT vorbei und erzielt ein respektables Ergebnis. Der SLI-Betrieb bleibt jedoch weiterhin ohne Vorteile.

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GeForce 8500 GT von ASUS und MSI im Test - 7/13
25.05.2007 by doelf
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Der 3D-Horror Doom 3 von id Software ist bereits ein Klassiker, zahlreiche aktuelle Spiele basieren auf der 3D-Engine dieses Spieles. Wir messen die Frames pro Sekunde mit Hilfe des offiziellen Timedemos.

Doom3 (1280x1024 / Ultimate Quality / AA: 4 / AF: 8 / timedemo demo1 / 3. Durchlauf) in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
111.8
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
109.8
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
67.8
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
66.3
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
53.8
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
53.6
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
53.4
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
38.8
SLI 8500GT
256MB; Forceware 158.22
24.8
ASUS EN8500GT
256MB; Forceware 158.22
24.2
MSI NX8500GT
256MB; Forceware 158.22
24.2
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
23.0


Doom3 (1600x1200 / Ultimate Quality / AA: 4 / AF: 8 / timedemo demo1 / 3. Durchlauf) in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
83.6
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
80.4
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
49.4
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
48.5
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
37.9
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
37.8
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
37.7
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
28.5
SLI 8500GT
256MB; Forceware 158.22
16.9
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
16.4
ASUS EN8500GT
256MB; Forceware 158.22
15.9
MSI NX8500GT
256MB; Forceware 158.22
15.9

Doom3 entpuppt sich als weiterer Dämpfer für die GeForce 8500 GT: Bei 1280x1204 Bildpunkten können sich diese Grafikkarten gerade so gegen die GeForce 7600 GS durchsetzen, bei 1600x1200 Bildpunkten haben sie sogar das Nachsehen. Das SLI-Tandem zeigt minimale Zugewinne und ist sein Geld nicht wert.

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GeForce 8500 GT von ASUS und MSI im Test - 8/13
25.05.2007 by doelf
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Unreal Tournament 2004
Unreal Tournament 2004 ist schon ein wenig älter und stellt aktuelle Grafikkarten vor keine sonderlich große Herausforderung. Abermals geben wir die Frames pro Sekunde an, diesmal wieder als Minimum, durchschnittliche Framerate und Maximum. Wir sortieren anhand der Durchschnittsleistung.

UT2004 (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / HQ / 16 Bots / AS Convoy UT2): min/average/max in fps
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
29.821
94.533
178.461
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
26.308
92.719
170.767
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
18.901
92.043
175.971
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
18.886
91.049
176.496
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
18.906
90.161
175.448
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
30.126
89.571
166.320
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
18.406
85.103
174.844
SLI 8500GT
256MB; Forceware 158.22
13.780
82.301
166.561
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
20.198
75.237
163.723
ASUS EN8500GT
256MB; Forceware 158.22
15.310
57.197
164.730
MSI NX8500GT
256MB; Forceware 158.22
15.449
57.331
156.146
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
14.213
53.037
152.433


UT2004 (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / HQ / 16 Bots / AS Convoy UT2): min/average/max in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
19.778
87.786
180.657
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
21.280
84.447
183.134
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
16.742
82.207
171.672
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
19.629
82.081
181.129
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
16.433
81.876
171.342
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
16.181
80.608
171.129
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
19.126
80.420
183.152
SLI 8500GT
256MB; Forceware 158.22
10.828
56.094
171.265
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
6.623
52.262
153.684
ASUS EN8500GT
256MB; Forceware 158.22
4.867
35.446
140.250
MSI NX8500GT
256MB; Forceware 158.22
4.862
35.451
141.246
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
4.132
32.393
126.001

Ganz unerwartet profitiert Unreal Tournament 2004 vom SLI-Betrieb der beiden GeForce 8500 GT Grafikkarten, im Doppelpack können sie eine GeForce 7600 GT bezwingen. Schicken wir die GeForce 8500 GT einzeln an den Start, kann sie sich allerdings wieder nur knapp gegen die 7600 GS behaupten.

- Seite 8 -

GeForce 8500 GT von ASUS und MSI im Test - 9/13
25.05.2007 by doelf
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Gothic 3
Das aufwändige Rollenspiel Gothic 3 glänzt mit einer gigantischen Landschaft und nervt mit langsamer Performance. Die 3D-Engine des Spieles arbeitet leider alles andere als effizient und eignet sich nicht besonders gut als Benchmark. Dennoch wollen wir Gothic 3 zu Rate ziehen, denn wir werden immer wieder gefragt, mit welcher Grafikkarte das Spiel halbwegs flüssig läuft. Wir werfen uns in den Auftaktkampf in Ardea und messen mit Fraps.

Gothic 3 (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / Kampf in Ardea): min/average/max in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
20
42.45
63
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
19
34.80
51
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
20
31.33
40
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
20
26.65
36
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
18
26.08
36
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
17
25.13
33
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
18
22.75
29
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
10
12.95
18
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
9
11.67
15
SLI 8500GT
256MB; Forceware 158.22
5
9.13
13
ASUS EN8500GT
256MB; Forceware 158.22
5
8.38
11
MSI NX8500GT
256MB; Forceware 158.22
5
8.30
12

Betrachten wir die Ergebnisse von Gothic 3, so enttäuscht die GeForce 8500 GT auf ganzer Linie. Der letzte Platz und mehr als 3 fps Abstand auf die GeForce 7600 GS sind sehr enttäuschend. Auch der SLI-Betrieb bringt kaum Zugewinne, ein Aufpreis von 100 Euro für eine zweite GeForce 8500 GT ist somit eine klare Fehlinvestition. Die Grafikkarten sind von der getesteten Auflösung klar überfordert und die Steuerung reagiert extrem träge. Spielbar ist Gothic 3 so definitiv nicht.

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GeForce 8500 GT von ASUS und MSI im Test - 10/13
25.05.2007 by doelf
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S.T.A.L.K.E.R.
Nach jahrelanger Wartezeit kam das Spiel S.T.A.L.K.E.R. diesen Monat endlich auf dem Markt und verweigerte auf unserem Testrechner prompt den Betrieb. Erst mit einem Patch konnten wir das Spiel zur Kooperation überreden, wir messen die Framerate mit Hilfe von Fraps. Wir verwenden die dynamische Beleuchtung, welche eine besondere Herausforderung darstellt und die Grafikkarten deutlich herunterbremst.

S.T.A.L.K.E.R. (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / Laufsequenz): min/average/max in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
23
45.90
64
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
30
45.27
62
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
18
26.47
36
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
16
25.65
37
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
12
22.67
42
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
10
19.70
40
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
9
18.35
30
SLI 8500GT
256MB; Forceware 158.22
8
14.28
23
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
7
10.75
15
ASUS EN8500GT
256MB; Forceware 158.22
6
9.38
13
MSI NX8500GT
256MB; Forceware 158.22
6
9.47
13
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
5
7.42
11

Im Gegensatz zu Gothic 3 scheint S.T.A.L.K.E.R. der GeForce 8500 GT deutlich besser zu liegen, unsere Testkandidaten erreichen fast das Niveau der GeForce 7600 GT. Spielbar wird S.T.A.L.K.E.R. allerdings erst, wenn wir zwei dieser Grafikkarten zu einem SLI-Doppel kombinieren. Zum selben Preis bekommt man allerdings auch eine GeForce 8600 GTS und somit weitere 10 fps mehr.

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GeForce 8500 GT von ASUS und MSI im Test - 11/13
25.05.2007 by doelf
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Schallpegelmessung
Als nächstes messen wir den Schallpegel der beiden Testkandidaten. Bei unserer Schallpegelmessung ist zu beachten, daß wir hier eine reine Vergleichsmessung durchführen und keinesfalls die Herstellerangaben verifizieren wollen. Zum einen mangelt es uns an einem schalltoten Raum, zum anderen kosten Messgeräte für die Bereiche unterhalb von 30 dB(A) deutlich mehr, als unser Budget verkraftet. Für diesen Test verwenden wir ein Mastech MS6701 Schallpegelmeter, welches die Anforderungen für die Normen IEC 651/EN 60651 type 2 und ANSI S1.4 type 2 erfüllt und einen Messbereich von 30 bis 130 dB(A) bietet.

Schalldruck in dB(A), Abstand 1 Meter (niedriger ist besser)
Albatron 7600GS
20 min 2D/3D
0.0
Asus EN7600GT
20 min 2D/3D
0.0
ASUS EN8500GT
20 min 2D/3D
0.0
MSI NX8600GTS
20 min 2D/3D
0.0
ASUS EAX1950Pro
20 min 2D/3D
30.8
ASUS EN8800GTS
20 min 2D/3D
34.1
ASUS EN8600GTS
20 min 2D/3D
34.4
Club3D 8600GTS
20 min 2D/3D
34.9
MSI NX8500GT
20 min 2D/3D
37.0
MSI NX7900GT
20 min 2D/3D
45.8
Club3D 8600GTS
Start
49.8
ASUS EAX1950Pro
Start
50.0
ASUS EN8800GTS
Start
51.0

Die ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M arbeitet dank passiver Kühlung absolut lautlos, doch leider ist der Kühler recht schwach auf der Brust. MSI verwirklicht auf der NX8500GT T2D256E eine angemessene Kühlung, deren Lüfter mit konstanter Drehzahl arbeitet. Richtig leise geht der Kühler zwar nicht zu Werke, sein Laufgeräusch wird in den meisten System aber auch nicht störend auffallen.

Leistungsaufnahme
In Zeiten steigender Strompreise möchten wir auch die Leistungsaufnahme der einzelnen Testkandidaten nicht außer Acht lassen. Wir messen den Stromverbrauch des gesamten Systems, einmal im 2D-Betrieb und ein weiteres Mal im 3D-Betrieb. Für die 3D-Last verwenden wir den offiziellen Benchmarklauf von F.E.A.R. von 3DMark2001SE bei einer Auflösung von 1280x1024 Bildpunkten, 4-facher Kantenglättung sowie 8-facher anisotropher Filterung:

Leistungsaufnahme 2D in Watt (Gesamtsystem)
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
96
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
99
MSI NX8500GT
256MB; Forceware 158.22
102
ASUS EN8500GT
256MB; Forceware 158.22
106
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
111
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
114
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
121
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
124
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
125
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
152
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
158

Im 2D-Betrieb liegt die Leistungsaufnahme des Systems im Zusammenspiel mit den GeForce 8500 GT Modellen knapp über 100 Watt, die Grafikkarten ordnen sich damit zwischen der GeForce 7600 GT und 8600 GTS ein. Der 3D-Betrieb soll endgültig die Streu vom Weizen trennen:

Leistungsaufnahme 2D in Watt (Gesamtsystem)
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
158
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
162
MSI NX8500GT
256MB; Forceware 158.22
163
ASUS EN8500GT
256MB; Forceware 158.22
165
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
185
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
192
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
192
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
195
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
202
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
263
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
271

Auch im 3D-Betrieb finden wir die GeForce 8500 GT zwischen der GeForce 7600 GT und der 8600 GTS. Betrachtet man die Leistung pro Watt, ist die GeForce 7600 GT der effizientere Grafikprozessor. Insbesondere in Hinblick auf die gemessenen Verbrauchswerte können wir nicht nachvollziehen, warum ASUS das Kühlerdesign der GeForce 7600 GS auf der 8500 GT durch ein schwächeres ersetzt hat.

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GeForce 8500 GT von ASUS und MSI im Test - 12/13
25.05.2007 by doelf
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Übertaktung
Zum Abschluß möchten wir uns ansehen, wie hoch die Leistungsreserven der beiden Testkandidaten sind. Zunächst heben wir mit NVIDIAs nTune Software den Chiptakt der MSI NX8500GT T2D256E an, bis der Test einen Fehler meldet. Erst bei 800 MHz friert die Anzeige an, wir gehen mit dem Takt daher ein wenig zurück und erreichen bei 770 MHz einen stabilen Betrieb. Ein Zugewinn von 310 MHz bzw. 67 Prozent ist beeindruckend. Danach drehen wir an der Taktschraube des Speichers und sehen oberhalb von 500 MHz erste Fragmente. Wir testen die Grafikkarte mit 770/500 MHz und können einen stabilen Betrieb verifizieren.

Nun kommt die ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M an die Reihe: nTune behauptet, dass 600, 650 und 700 MHz Chiptakt stabil sind, doch unser Testlauf von 3DMark06 stürzt nach kurzer Zeit ab. Wir beobachten daraufhin die Chiptemperatur und sehen Werte von 115°C - unsere Karte wird beim Übertakten schlicht und einfach zu heiß. Lediglich mit 550 MHz - immerhin ein Plus von 90 MHz - arbeitet die ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M stabil. Den Speichertakt können wir um 125 MHz auf 525 MHz anheben, das ist wahrlich nicht schlecht. Doch was würde die Grafikkarte leisten, wenn ASUS sie besser kühlen würde? Wir nehmen den Lüfter eines Intel boxed Kühlers und befestigen diesen auf der ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Nun können wir den Chiptakt bis auf 740 MHz anheben, ohne dass die Karte instabil wird. Die Temperatur bleibt bei gemäßigten 80°C. Wer eine GeForce 8500 GT übertakten möchte, bekommt mit der passiv gekühlten ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M zumindest eine gute Basis für die Montage eines Lüfters. Die Resultate der aktiv gekühlten ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M werden wir in den Diagrammen mit "ASUS EN8500GT+" kennzeichnen.

In der Praxis machen sich die Taktsteigerungen wie folgt bemerkbar:

Futuremark 3DMark2006 v102: 4xAA + 8xAF
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
8302
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
5230
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
5227
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
4162
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
3991
MSI NX8500GT
770/500 MHz
3071
ASUS EN8500GT+
740/525 MHz
3004
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
2851
ASUS EN8500GT
550/525 MHz
2479
ASUS EN8500GT
256MB; Forceware 158.22
2049
MSI NX8500GT
256MB; Forceware 158.22
2046


F.E.A.R. (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / min/average/max): in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
91
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
55
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
49
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
44
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
43
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
31
ASUS EN8500GT+
740/525 MHz
27
MSI NX8500GT
770/500 MHz
27
ASUS EN8500GT
550/525 MHz
25
ASUS EN8500GT
256MB; Forceware 158.22
20
MSI NX8500GT
256MB; Forceware 158.22
20


Doom3 (1280x1024 / Ultimate Quality / AA: 4 / AF: 8 / timedemo demo1 / 3. Durchlauf) in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
111.8
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
67.8
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
66.3
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
53.6
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
53.4
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
38.8
ASUS EN8500GT+
740/525 MHz
34.7
MSI NX8500GT
770/500 MHz
33.7
ASUS EN8500GT
550/525 MHz
30.4
ASUS EN8500GT
256MB; Forceware 158.22
24.2
MSI NX8500GT
256MB; Forceware 158.22
24.2

S.T.A.L.K.E.R. (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / Laufsequenz): min/average/max in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
45.90
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
26.47
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
25.65
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
19.70
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
18.35
MSI NX8500GT
770/500 MHz
15.17
ASUS EN8500GT+
740/525 MHz
14.18
ASUS EN8500GT
550/525 MHz
11.35
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
10.75
ASUS EN8500GT
256MB; Forceware 158.22
9.38
MSI NX8500GT
256MB; Forceware 158.22
9.47

Die Leistungsgewinne sind ordentlich, doch lediglich in S.T.A.L.K.E.R. und 3DMark2006 können unsere übertakteten GeForce 8500 GT Modelle an der GeForce 7600 GT vorbeiziehen. Aufgrund ihrer Architektur kann auch kein Turbo aus einer GeForce 8500 GT einen Renner machen.

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GeForce 8500 GT von ASUS und MSI im Test - 13/13
25.05.2007 by doelf
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Fazit
Sowohl preislich als auch leistungstechnisch ordnet sich die GeForce 8500 GT zwischen der GeForce 7600 GT und der 7600 GS ein. Obwohl dieser Grafikprozesor DirectX 10 und das Shader Model 4.0 beherrscht, wird seine 3D-Leistung für die kommenden DirectX 10 Spiele kaum ausreichen. Um spielbare Frameraten zu erzielen, muss die Auflösung auf 800 x 600 oder sogar auf 640 x 480 Bildpunkte reduziert werden. An den Einsatz von Kantenglättung oder anisotropher Filter ist sowieso nur im Zusammenspiel mit geringen Auflösungen oder älteren Spieletiteln zu denken. Wer eine Grafikkarte für 100 Euro kauft, muss mit Kompromissen leben und darf keine Wunder erwarten. Da hilft auch keine zweite Grafikkarte im SLI-Tandem, denn hier sehen wir nur selten nennenswerte Leistungsgewinne (3DMark06, UT2004).

Was nun den Preisbereich um die 100 Euro betrifft, ist die GeForce 8500 GT nicht die schlechteste Wahl. Die beiden heute getesteten Grafikkarten sind einer GeForce 7600 GS überlegen, als Bonus bekommt man Unterstützung für DirectX 10 inklusive Shader Model 4.0 sowie OpenGL 2.0. Der Dual Link DVI-Ausgang ermöglicht die Verwendung hochauflösender Flachbildschirme, für Filmfreunde ist die fehlende HDCP-Implementierung allerdings eine echte Enttäuschung.




ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M
Dank ihrer passiven Kühlung arbeitet die ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M absolut lautlos, wird dabei allerings sehr heiß. Unter 3D-Last stieg die Temperatur des Grafikchips auf 100°C, wobei die Raumtemperatur bei 26°C lag. In Folge einer sommerlichen Hitzewelle kann die Temperatur durchaus in kritische Bereiche klettern. Wärmebedingt endeten unser Übertaktungsversuche bei 550 MHz, mit aktiver Kühlung waren 740 MHz möglich - ebenfalls ein Beleg für die schlechte Leistung des passiven Kühlers. Wir können nicht nachvollziehen, warum ASUS nicht den passiven Kühler der GeForce 7600 GS verwendet, welcher dank eingearbeiteter Kupferplatte und Heatpipe etwas leistungsfähiger ist.

Aufgrund der Kühlung können wir keine generelle Empfehlung für die ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M aussprechen. Wer eine GeForce 8500 GT zum Übertakten sucht, kann recht leicht einen 80 oder 92 mm Lüfter anbringen und die Karte damit leise und zugleich effizient kühlen. Soll die ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M als lautlose Grafikkarte Verwendung finden, muss ein ausreichender Luftstrom vorhanden sein, der permanent über den Kühler der Karte streift. In einem HTPC macht dieses Modell nur bedingt Sinn, da die HDCP-Unterstützung fehlt. Sehr verlockend ist indes der Preis in Höhe von lediglich 93,90 Euro.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...




MSI NX8500GT T2D256E
Der Lüfter auf der MSI NX8500GT T2D256E ist nicht besonders leise, aber auch nicht störend laut. Unter 3D-Last hält er die Temperatur des Grafikprozessors 27°C unter den Werten, welche wir beim passiven Kühler der ASUS EN8500GT SILENT/HTD/256M gemessen haben. Im direkten Zusammenhang mit dieser Temperatur steht auch die Übertaktbarkeit des Grafikchips, der beachtliche 770 MHz - eine Steigerung um 310 MHz - erzielt. Das soll nun keinesfalls bedeuten, dass MSI hier einen hochkarätigen Kühler verbaut, es handelt sich vielmehr um eine recht simple, aber angemessene Konstruktion.

Die MSI NX8500GT T2D256E bietet einen besseren Lieferumfang, ist allerdings auch etwas teurer. Auf der Produktseite wird die Grafikkarte zwar als "HD Ready" beschrieben, gemeint ist jedoch "HDTV-Ready". Die MSI NX8500GT T2D256E kann zwar hochauflösende Bildschirme ansteuern, beherrscht aber kein HDCP und ist für die digitale Wiedergabe kopiergeschützter HD-DVD und Blu-ray Medien nicht geeignet. Dennoch: In diesem Vergleich würden wir uns für die MSI NX8500GT T2D256E entscheiden - auch für 104,95 Euro.


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