www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-asus+msi8600gts-print.phtml

GeForce 8600 GTS von ASUS und MSI im Test - 1/13
13.05.2007 by doelf
Zur HTML-Ansicht

Am vierten April dieses Jahres veröffentlichten wir unseren ersten Testbericht über eine Grafikkarte, welche auf einem GeForce 8600 GTS Grafikprozessor von NVIDIA basiert. Damals handelte es sich um das Modell Club3D 8600GTS 256 MByte, welches NVIDIAs Referenzplatine sowie NVIDIAs Referenzkühlung verwendet. Heute wollen wir uns zwei weitere GeForce 8600 GTS Grafiklösungen ansehen, es handelt sich um die Modelle ASUS EN8600GTS/HTDP/256M und MSI NX8600GTS T2D256EZ. Sowohl ASUS als auch MSI setzten auf Individualität und setzten sich deutlich vom Referenzdesign ab.

NVIDIA GeForce 8600 GTS (G84)
Betrachten wir zunächst den Grafikchip: Mit Preisen um die 200 Euro soll der GeForce 8600 GTS die GeForce 7950 GT ablösen, er ist das derzeitige Spitzenmodell in NVIDIAs neuer Mittelklasse. Dieser Grafikprozessor wird mit einer Strukturgröße von 80 nm gefertigt und beherrscht DirectX 10 inklusive Shader Model 4.0. Wie sein niedriger getaktetes Schwestermodell GeForce 8600 GT besitzt der GeForce 8600 GTS lediglich 32 Stream Prozessoren, dies ist ein deutlicher Unterschied zur GeForce 8800 GTX/Ultra (128 Stream Prozessoren) und 8800 GTS (96 Stream Prozessoren).

Doch nicht nur bei der Anzahl der Stream Prozessoren hat die GeForce 8600 GTS GPU das nachsehen, auch in Hinblick auf die Speicherbandbreite besteht eine breite Kluft zwischen NVIDIAs Mittel- und Oberklasse. GeForce 8600 GTS und 8600 GT müssen mit einem 128 Bit schmalen Speicherinterface auskommen, während die GeForce 8800 GTS auf 320 Bit und die GeForce 8800 GTX/Ultra sogar auf 384 Bit zurückgreifen kann. Obwohl die GeForce 8600 GTS ihren Speicher 200 MHz schneller taktet als die GeForce 8800 GTS, erreicht sie nur einen halb so hohen Speicherdurchsatz. Was den Speicherausbau betrifft, begnügen sich GeForce 8600 GTS und 8600 GT mit 256 MByte, die GeForce 8800 GTS wird hingegen wahlweise mit 320 oder 640 MByte ausgeliefert, die GeForce 8800 GTS kann sogar auf 768 MByte zurückgreifen.

Die Wiedergabe hochauflösende Videos wurde im Vergleich zur GeForce 7600 GT noch einmal deutlich beschleunigt. Bei Verwendung eines Intel Core 2 Duo E6400 benötig die GeForce 8600 GTS nur noch ein Drittel der CPU-Last, welche im Zusammenspiel mit einer GeForce 7600 GT anfällt. High Definition Videosignale stellt die GeForce 8600 GTS mit einer maximalen Auflösung von 1080p, also bei 1920 x 1080 Bildpunkte inklusive Progressive Scan, dar - somit beherrschen diese Karten Full HD. Auch HDCP, der digitale Kopierschutz, wird unterstützt, so dass von Seiten der Grafikkarte dem hochauflösenden Heimkino nichts mehr entgegensteht. Mit einer GeForce 8600 GTS sind zudem 2D- und 3D-Auflösungen von 2560 x 1600 Bildpunkten möglich, die über zwei Dual Link DVI-Anschlüsse ausgegeben werden.

Verschaffen wir uns einen Überblick der aktuellen DirectX 10 Grafikprozessoren von NVIDIA:

  Takt in MHz Anzahl
Core Shader Stream Prozessoren
GeForce 8800 Ultra 612 1500 128
GeForce 8800 GTX 575 1350 128
GeForce 8800 GTS 500 1200 96
GeForce 8600 GTS 675 1450 32
GeForce 8600 GT 540 1180 32
GeForce 8500 GT 450 900 16

  Takt
in MHz
Größe
in MByte
Interface
in Bit
Bandbreite
in GB/s
GeForce 8800 Ultra 1080 768 384 103,68
GeForce 8800 GTX 900 768 384 86,4
GeForce 8800 GTS 800 640
320
320 64,0
GeForce 8600 GTS 1000 256 128 32,0
GeForce 8600 GT 700 256 128 22,4
GeForce 8500 GT 400 256
512
128 12,8

Testsystem
Für unseren Test verwenden wir nicht nur Intels schnellste Dual-Core CPU, sondern auch Intels Premium-Chipsatz 975X sowie satte 4 GByte DDR2-800 Arbeitsspeicher mit scharfen Timings von 4-4-3-10:

- Seite 1 -

GeForce 8600 GTS von ASUS und MSI im Test - 2/13
13.05.2007 by doelf
Zur HTML-Ansicht

ASUS EN8600GTS/HTDP/256M
ASUS schickt gleich drei Modellvarianten seiner GeForce 8600 GTS ins Rennen. Die preiswerteste Version ist die EN8600GTS/HTDP, welche wir heute vorstellen werden. Diese Grafikkarte findet man im Handel bereits ab 180 Euro. Für 10 bis 15 Euro Aufpreis gibt es die ASUS EN8600GTS TOP/HTDP, welche von Hause aus leicht übertaktet ist. Investiert man gut 200 Euro, bekommt man bei der ASUS EN8600GTS SILENT/HTDP zwar nur die Standardtaktraten, dafür arbeitet dieses Modell jedoch mit einer aufwändigen passiven Kühlung.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der Lieferumfang
Unsere ASUS EN8600GTS/HTDP soll in erster Linie über ihren günstigen Preis punkten, daher fällt der Lieferumfang recht bescheiden aus:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

ASUS verzichtet auf die Beigabe von Multimediasoftware oder Spielen und auch bei den Adaptern und Kabeln beschränkt sich der Hersteller auf das Nötigste. Um sich von seinen Mitbewerbern abzusetzen, liefert ASUS einige Zusatzprogramme mit: Splendid (Bildoptimierung bei Wiedergabe von Videos), Video Security Online (Überwachungssoftware), Game LiveShow (3D-Spiele live als Videostream ins Internet stellen), Game Replay (3D-Spiele als MPEG4-Video aufzeichnen), Game FaceMessenger (Kommunikation im Spiel) und Gamer OSD (Chat im Spiel).

Die Kurzanleitung ist fehlerhaft: Die angeblich deutschsprachige Passage beginnt mit den Worten:

"Snelle installatie grafische kaart ASUS"
Als Westzipfler identifizieren wir diese Sprache als Niederländisch. Also blätten wir etwas herum und finden unter der Sprache "Grafikkarte" die deutsche Übersetzung. Die Überschrift lautet diesmal:
"ASUS Grafikkarte Schnell-Setup Poster"
Das kann man als Deutsch durchgehen lassen, allerdings ist das dünne Heftchen bestimmt kein Poster und auch die nächte Überschrift mit dem Titel "arteninstallation" hätte sich über etwas mehr Sorgfalt und ein "K" sicherlich gefreut. Die restliche Beschreibung ist weitaus besser gelungen und sogar verständlich.

Die Grafikkarte
ASUS verwendet ein blaues PCB und setzt auf einen eigenständigen Kühler, auf den wir später noch genauer eingehen werden. Das Layout der Platine und die Anordnung der Bauteile entspricht exakt der Club3D 8600GTS 256 MByte, allerdings gibt es im Detail ein paar Unterschiede: Während Club3D im Bereich der Spannungswandler drei Feststoff-Kondensatoren einsetzt, greift ASUS an dieser Stelle zu normalen ELKOs. Zudem wählt ASUS andere Spulen. Wir gehen davon aus, dass die von ASUS verwendeten Bauteile etwas preiswerter sind und die Kosten der Grafikkarte senken sollen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Beim Grafikspeicher greift ASUS zu Chips von Samsung. Sie stammen aus der Serie K4J52324QE-BJ1A und sind bei 1,9 Volt maximaler Spannung bis 1000 MHz spezifiziert. Da der Speicher der ASUS EN8600GTS bereits mit 1008 MHz taktet, dürfte für Übertaktungsversuche nur ein sehr begrenzter Spielraum übrigbleiben.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der Kühler
NVIDIAs Referenzdesign ist eine 1-Slot Lösung, ASUS hat sich jedoch entschieden, einen Kühler zu verbauen, der zwei Steckplätze belegt. Auf der Verpackung der ASUS EN8600GTS/HTDP verspricht der Hersteller, dass sein Kühler der Referenzlösung um 10°C überlegen sei. Zunächst fällt uns jedoch auf, dass der Lüfter im Gegensatz zur Referenzlösung einen 2-Pin Anschluss verwendet und mit konstanter Drehzahl arbeitet.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Während der Radiallüfter des Referenzkühlers einen Durchmesser von 50 mm hat, verwendet ASUS ein Modell mit 65 mm Durchmesser. Der Kühler besteht aus Aluminium und erinnert aufgrund seines Fächerdesigns sehr an den Zalman VF700-AlCu. Oberhalb des Grafikchips gibt es einen Materialwechsel, die Kontaktfläche besteht daher vermutlich aus Kupfer. Leider konnten wir dies nicht überprüfen, da ASUS den Kühler nicht nur verschraubt, sondern auch bombenfest auf der GPU verklebt hat.

Im 2D-Betrieb messen wir Temperaturen um die 46°C, unter Last steigen sie auf 57°C. NVIDIAs Monitoring Software zeigte bei der Club3D 8600GTS 256 MByte konstant eine Temperatur von 51°C an, allerdings erscheint uns dieser Wert nur im 2D-Betrieb stimmig. Um die GPU auf 45°C herunterzukühlen, mussten wir den Referenzkühler mit maximaler Lüfterdrehzahl arbeiten lassen. Ob der Kühler von ASUS absolut gesehen wirklich besser kühlt, darf somit bezweifelt werden Er kühlt auf jeden Fall effizienter, da er bei vergleichbarer Leistung deutlich leiser arbeitet.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Die Anschlüsse
Die ASUS EN8600GTS/HTDP besitzt zwei Dual Link DVI-Anschlüsse für Auflösungen von bis zu 2560 x 1600 Bildpunkten sowie einen Video-Ausgang inklusive Y-Pb-Pr Adapter. Auch der digitale Kopierschutz HDCP wird unterstützt, so dass eine Full HD Wiedergabe hochauflösender Videos bei 1920 x 1080 Bildpunkte inklusive Progressive Scan (1080p) möglich ist. Da die Grafikkarte mehr als 75 Watt verbraucht, befindet sich ein 6-Pin Stromanschluss auf der Platine. Laut NVIDIA wird für den Betrieb einer einzelnen Grafikkarte ein Netzteil der 400 Watt Klasse benötigt, für den SLI-Betrieb sollten es zumindest 550 Watt sein. Der Hinweis auf diese Vorraussetzung findet sich weder auf dem Karton der ASUS EN8600GTS/HTDP, noch in der Kurzanleitung.

- Seite 2 -

GeForce 8600 GTS von ASUS und MSI im Test - 3/13
13.05.2007 by doelf
Zur HTML-Ansicht

MSI NX8600GTS T2D256EZ
Von MSI gibt es derzeit zwei Modelle mit einem GeForce 8600 GTS Grafikchip. Das Modell NX8600GTS-T2D256E-HD-OC arbeitet mit erhöhten Taktraten und einer aktiver Kühlung, während bei der Variante NX8600GTS T2D256EZ die Standardtaktraten mit einer passiven Kühlung kombiniert werden. Wir testen heute das letztere Modell, welches im Handel bereits ab 180 Euro zu finden ist. Die MSI NX8600GTS T2D256EZ kostet exakt soviel wie die ASUS EN8600GTS/HTDP, das verspricht ein spannendes Duell zu werden.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der Lieferumfang
Obwohl die MSI NX8600GTS T2D256EZ nicht teurer ist als die ASUS EN8600GTS/HTDP, verfügt die rote Karte über den besseren Lieferumfang. MSI packt zwei DVI-auf-VGA Adapter und ein S-Video Kabel bei, zudem finden wir die Vollversion des Spiels 'Company Of Heroes' und die Multimediasoftware StarDVD, Star Cinema und Star2Go im Karton:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Die Kurzanleitung ist verständlich geschrieben und auf dem Karton der Grafikkarte befindet sich der Hinweis, dass ein Netzteil mit einer Leistung von mindestens 400 Watt für den Betrieb der NX8600GTS T2D256EZ benötigt wird.

Die Grafikkarte
MSI hat ein PCB in seiner Firmenfarbe rot gewählt, Layout und Bauteile entsprechen allerdings der Club3D 8600GTS 256 MByte. Wie Club3D setzt auch MSI im Bereich der Spannungswandler drei Feststoff-Kondensatoren ein, ASUS verbaut im Gegensatz hierzu normale ELKOs. Auch die Spulen, welche MSI verwendet, entsprechen denen auf der Club3D 8600GTS 256 MByte.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Die Speicherchips werden bei MSI zur Kühlung von Kupferplatten abgedeckt, welche zur passiven Kühlerkonstruktion gehören. Wie auf der ASUS EN8600GTS/HTDP finden wir auch auf der MSI NX8600GTS T2D256EZ Speicherchips vom Typ Samsung K4J52234QE-BJ1A, welche bei 1,9 Volt bis 1000 MHz spezifiziert sind. Viel Spielraum für Übertaktungsversuche bleibt da leider nicht.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der Kühler
Der passive Kühler erinnert stark an die Konstruktionen, welche MSI auf seinen passiven GeForce 7600 GT und 7900 GS Modellen einsetzt. Um die Kühlleistung weiter zu verbessern, hat MSI die Zahl der Heatpipes von zwei auf drei erweitert. Die Heatpipes nehmen die Abwärme der GPU über eine dünne Kupferplatte auf, welche auch die Speicherchips bedeckt. Sie führen die Hitze auf die der CPU zugewandten Seite der Grafikkarte, wo sie sich auf 28 Finnen aus Aluminium verteilt. Befindet sich oberhalb der Grafikkarte ein Steckplatz, so wird dieser vom Kühler blockiert. Zudem kann es zu Problemen kommen, wenn ein sehr hoher Chipsatzkühler oder ungewöhnliche hohe Speicherriegel verwendet werden.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Mit nTune messen wir 56°C im 2D-Betrieb, das sind 10°C mehr als mit der aktiven Kühlung der ASUS EN8600GTS/HTDP. Im 3D-Betrieb wird der Kühler sehr heiß, dennoch belibt die Temperatur des Grafikchips mit 68°C in einem ordentlichen Bereich. Hierbei ist zu beachten, dass in unserem Testaufbau der CPU-Kühler seinen Luftstrom parallel zur Grafikkarte führte und diese nicht von der CPU-Kühlung profitieren konnte. Wer ein optimales Kühlkonzept verwirklichen will, sollte den Luftstrom des CPU-Kühlers so ausrichten, dass die Grafikkarte miteinbezogen wird.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Die Anschlüsse
Hinsichtlich der Anschlüsse gilt für die MSI NX8600GTS T2D256EZ was wir bereits zur ASUS EN8600GTS/HTDP gesagt haben: Die beiden Dual Link DVI-Ausgänge bieten Auflösungen von bis zu 2560 x 1600 Bildpunkten, der digitale Kopierschutz HDCP wird unterstützt und die Full HD Wiedergabe hochauflösender Videos bei 1920 x 1080 Bildpunkte inklusive Progressive Scan (1080p) ist möglich.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der Stromverbrauch der MSI NX8600GTS T2D256EZ liegt über 75 Watt, darum verfügt die Grafikkarte über einen 6-Pin Stromanschluss.

- Seite 3 -

GeForce 8600 GTS von ASUS und MSI im Test - 4/13
13.05.2007 by doelf
Zur HTML-Ansicht

Unser erster Test ist Futuremarks 3DMark2006 v102. Ein rein synthetischer Benchmark, der die Hardware allerdings besonders stark fordert. Wir messen mit 4-fachem AntiAliasing sowie 8-facher anisotropher Filterung.

Futuremark 3DMark2006 v102: 4xAA + 8xAF
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
8687
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
8302
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
5230
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
5227
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
5050
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
4162
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
3991
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
2851
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
1771

Durch die Forceware 158.22 bekommen die GeForce 8600 GTS basierenden Grafikkarten in diesem synthetischen Test neuen Schwung. Die beiden Modelle von ASUS und MSI ziehen daher an der Club3D 8600GTS, welche wir noch mit der Forceware 101.02 getestet hatten, vorbei. Allerdings stellt sich die Frage, ob NVIDIA die Treiber ausschließlich für 3DMark06 derart optimieren konnte, oder ob auch reale Spiele eine Leistungssteigerung zeigen.

Wenn wir die GeForce 8600 GTS (ASUS+MSI) im SLI-Betrieb fahren, kann sich dieses Tandem sogar an der GeForce 8800 GTS 320 MByte vorbeischieben. Preislich macht diese Variante allerdings wenig Sinn, da das SLI-Doppel rund 100 Euro mehr kostet als die einzelne GeForce 8800 GTS 320 MByte.

- Seite 4 -

GeForce 8600 GTS von ASUS und MSI im Test - 5/13
13.05.2007 by doelf
Zur HTML-Ansicht

Betrachten wir nun den beliebten 3D-Shooter F.E.A.R., der ebenfalls sehr anspruchsvoll in Bezug auf die Grafikleistung ist. Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, höhere Werte sind besser. Wir geben jeweils die geringste Framerate, den Durchschnitt sowie das Maximum an, sortiert wird anhand der durchschnittlichen Framerate, da diese die größte Aussagekraft besitzt.

F.E.A.R. (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / min/average/max): in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
43
91
205
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
25
55
126
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
25
49
108
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
24
44
94
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
24
43
96
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
22
40
94
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
19
39
92
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
17
31
67
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
10
18
39

Auch bei F.E.A.R. zeigt die Forceware 158.22 eine Verbesserung um 3 bis 4 fps, die neuen Treiber wirken sich also auch auf reale Spiele positiv aus. Dennoch sind die GeForce 8600 GTS basierenden Grafikkarten einer GeForce 7900 GT oder einer Radeon X1950 Pro unterlegen. Im SLI-Betrieb bricht die Leistung sogar noch weiter ein.

- Seite 5 -

GeForce 8600 GTS von ASUS und MSI im Test - 6/13
13.05.2007 by doelf
Zur HTML-Ansicht

Betrachten wir nun "The Chronicles of Riddick", einen weiteren 3D-Shooter. Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, allerdings ist die Aussagekraft der Minimal- und Maximal-Werte bei diesem Spiel quasi nicht vorhanden. Wir beschränken uns daher auf die durchschnittliche Framerate:

The Chronicles of Riddick (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / PS2.0 / No Sound / Sodini01): in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
205.00
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
201.81
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
110.99
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
110.01
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
109.83
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
68.65
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
67.86
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
37.61
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
24.37

Das Spiel "The Chronicles of Riddick" lässt sich vom neuen Treiber nicht beeindrucken, hier liegen alle drei GeForce 8600 GTS Modelle auf dem gleichen Leistungsniveau - allerdings war dieses bereits mit der Forceware 101.02 recht hoch. Unser SLI-Doppel kommt in etwa auf die Leistung der GeForce 8800 GTS 320 MB, allerdings mit einem Mehrpreis von rund 100 Euro.

- Seite 6 -

GeForce 8600 GTS von ASUS und MSI im Test - 7/13
13.05.2007 by doelf
Zur HTML-Ansicht

Der 3D-Horror Doom 3 von id Software ist bereits ein Klassiker, zahlreiche aktuelle Spiele basieren auf der 3D-Engine dieses Spieles. Wir messen die Frames pro Sekunde mit Hilfe des offiziellen Timedemos.

Doom3 (1280x1024 / Ultimate Quality / AA: 4 / AF: 8 / timedemo demo1 / 3. Durchlauf) in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
111.8
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
109.8
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
67.8
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
66.3
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
53.8
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
53.6
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
53.4
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
38.8
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
23.0


Doom3 (1600x1200 / Ultimate Quality / AA: 4 / AF: 8 / timedemo demo1 / 3. Durchlauf) in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
83.6
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
80.4
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
49.4
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
48.5
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
37.9
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
37.8
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
37.7
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
28.5
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
16.4

Auch bei Doom 3 bleibt die Leistung der GeForce 8600 GTS basierenden Grafikkarten unverändert, sie finden sich zwischen der GeForce 7600 GT und der GeForce 7900 GT. Als SLI-Tandem erreichen sie abermals fast die Leistung einer einzelnen GeForce 8800 GTS 320 MB.

- Seite 7 -

GeForce 8600 GTS von ASUS und MSI im Test - 8/13
13.05.2007 by doelf
Zur HTML-Ansicht

Unreal Tournament 2004
Unreal Tournament 2004 ist schon ein wenig älter und stellt aktuelle Grafikkarten vor keine sonderlich große Herausforderung. Abermals geben wir die Frames pro Sekunde an, diesmal wieder als Minimum, durchschnittliche Framerate und Maximum. Wir sortieren anhand der Durchschnittsleistung.

UT2004 (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / HQ / 16 Bots / AS Convoy UT2): min/average/max in fps
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
29.821
94.533
178.461
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
26.308
92.719
170.767
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
18.901
92.043
175.971
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
18.886
91.049
176.496
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
18.906
90.161
175.448
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
30.126
89.571
166.320
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
18.406
85.103
174.844
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
20.198
75.237
163.723
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
14.213
53.037
152.433


UT2004 (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / HQ / 16 Bots / AS Convoy UT2): min/average/max in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
19.778
87.786
180.657
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
21.280
84.447
183.134
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
16.742
82.207
171.672
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
19.629
82.081
181.129
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
16.433
81.876
171.342
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
16.181
80.608
171.129
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
19.126
80.420
183.152
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
6.623
52.262
153.684
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
4.132
32.393
126.001

Bei Unreal Tournament 2004 ist die GeForce 7900 GT ihren Nachfolgern überlegen, dennoch machen die GeForce 8600 GTS Modelle hier eine gute Figur. Der SLI-Betrieb lohnt sich allerdings nicht, da hier die Leistung um einige Frames einbricht.

- Seite 8 -

GeForce 8600 GTS von ASUS und MSI im Test - 9/13
13.05.2007 by doelf
Zur HTML-Ansicht

Gothic 3
Das aufwändige Rollenspiel Gothic 3 glänzt mit einer gigantischen Landschaft und nervt mit langsamer Performance. Die 3D-Engine des Spieles arbeitet leider alles andere als effizient und eignet sich nicht besonders gut als Benchmark. Dennoch wollen wir Gothic 3 zu Rate ziehen, denn wir werden immer wieder gefragt, mit welcher Grafikkarte das Spiel halbwegs flüssig läuft. Wir werfen uns in den Auftaktkampf in Ardea und messen mit Fraps.

Gothic 3 (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / Kampf in Ardea): min/average/max in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
20
42.45
63
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
19
34.80
51
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
20
31.33
40
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
20
26.65
36
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
18
26.08
36
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
17
25.13
33
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
18
22.75
29
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
10
12.95
18
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
9
11.67
15

Betrachten wir die Ergebnisse von Gothic 3, liegen alle drei GeForce 8600 GTS basierenden Grafikkarten dicht beisammen. Sie erreichen zwar nicht die Leistung der Radeon X1950 Pro, sind aber immerhin schneller als die GeForce 7900 GT. Als SLI-Gespann können die GeForce 8600 GTS Modelle von ASUS und MSI an der Radeon X1950 Pro vorbeiziehen, der Rückstand auf die GeForce 8800 GTS 320 MB beträgt aber immer noch deutliche 7,65 fps.

- Seite 9 -

GeForce 8600 GTS von ASUS und MSI im Test - 10/13
13.05.2007 by doelf
Zur HTML-Ansicht

S.T.A.L.K.E.R.
Nach jahrelanger Wartezeit kam das Spiel S.T.A.L.K.E.R. diesen Monat endlich auf dem Markt und verweigerte auf unserem Testrechner prompt den Betrieb. Erst mit einem Patch konnten wir das Spiel zur Kooperation überreden, wir messen die Framerate mit Hilfe von Fraps.

S.T.A.L.K.E.R. (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / Laufsequenz): min/average/max in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
23
45.90
64
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
30
45.27
62
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
18
26.47
36
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
16
25.65
37
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
12
22.67
42
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
10
19.70
40
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
9
18.35
30
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
7
10.75
15
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
5
7.42
11

Dank der Forceware 158.22 sind die GeForce 8600 GTS Modelle bei S.T.A.L.K.E.R. um 3 bis 4 fps schneller geworden. Ein SLI-Tandem aus diesen Grafikkarten erreicht die Leistung einer GeForce 8800 GTS 320 MB, das ist zwar recht ordentlich, in Bezug auf Preis/Leistung und Stromverbrauch jedoch nicht sinnvoll.

- Seite 10 -

GeForce 8600 GTS von ASUS und MSI im Test - 11/13
13.05.2007 by doelf
Zur HTML-Ansicht

Schallpegelmessung
Als nächstes messen wir den Schallpegel der beiden Testkandidaten. Bei unserer Schallpegelmessung ist zu beachten, daß wir hier eine reine Vergleichsmessung durchführen und keinesfalls die Herstellerangaben verifizieren wollen. Zum einen mangelt es uns an einem schalltoten Raum, zum anderen kosten Messgeräte für die Bereiche unterhalb von 30 dB(A) deutlich mehr, als unser Budget verkraftet. Für diesen Test verwenden wir ein Mastech MS6701 Schallpegelmeter, welches die Anforderungen für die Normen IEC 651/EN 60651 type 2 und ANSI S1.4 type 2 erfüllt und einen Messbereich von 30 bis 130 dB(A) bietet.

Schalldruck in dB(A), Abstand 1 Meter (niedriger ist besser)
Albatron 7600GS
20 min 2D/3D
0.0
Asus EN7600GT
20 min 2D/3D
0.0
MSI NX8600GTS
20 min 2D/3D
0.0
ASUS EAX1950Pro
20 min 2D/3D
30.8
ASUS EN8800GTS
20 min 2D/3D
34.1
ASUS EN8600GTS
20 min 2D/3D
34.4
Club3D 8600GTS
20 min 2D/3D
34.9
MSI NX7900GT
20 min 2D/3D
45.8
Club3D 8600GTS
Start
49.8
ASUS EAX1950Pro
Start
50.0
ASUS EN8800GTS
Start
51.0

Die MSI NX8600GTS T2D256EZ arbeitet dank passiver Kühlung absolut lautlos, dieses Ergebnis lässt sich nicht übertreffen. Der Kühler wird zwar recht heiß, doch die Temperatur der GPU bleibt auch beim offenen Aufbau ohne weitere Lüfter unter 70°C. Bei der ASUS EN8600GTS/HTDP kommt ein aktiver Kühler zum Einsatz, der die GPU auch bei 3D-Last deutlich unter 60°C hält. Mit einem Schallpegel von 34,4 dB(A) ist dieser Kühler nur wenig leiser als NVIDIAs Referenzkühler mit minimaler Lüfterdrehzahl, allerdings arbeitet der Lüfter auf der EN8600GTS/HTDP mit konstanter Drehzahl.

Leistungsaufnahme
In Zeiten steigender Strompreise möchten wir auch die Leistungsaufnahme der einzelnen Testkandidaten nicht außer Acht lassen. Wir messen den Stromverbrauch des gesamten Systems, einmal im 2D-Betrieb und ein weiteres Mal im 3D-Betrieb. Für die 3D-Last verwenden wir den offiziellen Benchmarklauf von F.E.A.R. von 3DMark2001SE bei einer Auflösung von 1280x1024 Bildpunkten, 4-facher Kantenglättung sowie 8-facher anisotropher Filterung:

Leistungsaufnahme 2D in Watt (Gesamtsystem)
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
96
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
99
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
111
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
114
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
121
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
124
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
125
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
152
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
158

Dank der Forceware 158.22 sinkt die Leistungsaufnahme der GeForce 8600 GTS im 3D-Betrieb um mehr als zehn Watt. Damit können sich die auf diesem Chip basierenden Grafikkarten zwischen die GeForce 7600 GT und die GeForce 7900 GT schieben. Im SLI-Betrieb verbrauchen die beiden GeForce 8600 GTS Modelle fast genauso viel wie eine GeForce 8800 GTS 320 MB. Der 3D-Betrieb soll endgültig die Streu vom Weizen trennen:

Leistungsaufnahme 2D in Watt (Gesamtsystem)
Albatron 7600GS
256MB; Forceware 93.71
158
Asus EN7600GT
256MB; Forceware 93.71
162
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
185
Club3D 8600GTS
256MB; Forceware 101.02
192
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
192
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
195
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
202
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
263
SLI 8600GTS
256MB; Forceware 158.22
271

Im 3D-Betrieb finden wir die GeForce 8600 GTS basierenden Modelle zwischen der GeForce 7900 GT und der Radeon X1950 Pro, das ist ein ganz ordentliches Ergebnis. Schalten wir allerdings zwei dieser Grafikkarten im SLI-Betrieb zusammen, übertreffen sie sogar die stromhungrige GeForce 8800 GTS 320 MB. Da diese dem SLI-Tandem im Schnitt deutlich überlegen ist, würden wir immer zu der einzelnen Grafikkarte greifen.

- Seite 11 -

GeForce 8600 GTS von ASUS und MSI im Test - 12/13
13.05.2007 by doelf
Zur HTML-Ansicht

Übertaktung
Zum Abschluß möchten wir uns ansehen, wie hoch die Leistungsreserven der beiden Testkandidaten sind. Zunächst heben wir mit NVIDIAs nTune Software den Chiptakt der ASUS EN8800GTS an, bis der Test einen Fehler meldet. Wir kommen bis 780 MHz, eine Steigerung um 105 MHz. Doch leider läuft 3DMark2006 nun nicht mehr stabil, auch mit 760 und 740 MHz Chiptakt friert der PC unter 3D-Last ein. Erst bei 730 MHz erreichen wir einen stabilen Betrieb, dies entspricht einer Steigerung um lediglich 55 MHz. Nun heben wir den Speichertakt an, wobei nTune ab 1070 MHz Fehler meldet. Wir lassen 3DMark06 mit 1060, 1050 und 1040 MHz Speichertakt laufen, jeder Durchlauf endet mit einem Absturz. Ab 1035 MHz, also lediglich 27 MHz über dem Ausgangstakt, erreichen wir einen stabilen Betrieb. Angesichts der aktiven Kühlung und der niedrigen Temperaturen ist dieses Ergebnis ernüchternd.

Da MSI bei der NX8600GTS auf einen passiven Kühler setzt, erwarten wir von dieser Karte kein hohes Übertaktungspotential. Erst ab einem Chiptakt von 800 MHz meldet nTune einen Fehler, dennoch müssen wir den Takt auf 765 MHz absenken, damit 3DMark06 stabil durchläuft - ein Zugewinn von 90 MHz. Den Speichertakt können wir mit nTune bis 1140 MHz anheben, doch damit 3DMark06 unseren Rechner nicht zum Absturz bringt, ist eine Absenkung auf 1090 MHz von Nöten. Wir können den Speichertakt folglich um 82 MHz steigern. Die Übertaktungsversuche mit der MSI NX8600GTS verlaufen zwar erfolgreicher, Wunder darf man von einer GeForce 8600 GTS jedoch keine erwarten. Immerhin ist das Resultat für eine passive gekühlte Grafikkarte ganz ordentlich.

In der Praxis machen sich die Taktsteigerungen wie folgt bemerkbar:

Futuremark 3DMark2006 v102: 4xAA + 8xAF
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
8302
MSI NX8600GTS
765/1090 MHz
5710
ASUS EN8600GTS
730/1035 MHz
5496
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
5230
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
5227
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
4162
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
3991


F.E.A.R. (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / min/average/max): in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
91
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
55
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
49
MSI NX8600GTS
765/1090 MHz
46
ASUS EN8600GTS
730/1035 MHz
45
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
44
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
43


Doom3 (1280x1024 / Ultimate Quality / AA: 4 / AF: 8 / timedemo demo1 / 3. Durchlauf) in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
111.8
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
67.8
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
66.3
MSI NX8600GTS
765/1090 MHz
58.0
ASUS EN8600GTS
730/1035 MHz
55.3
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
53.6
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
53.4

S.T.A.L.K.E.R. (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / Laufsequenz): min/average/max in fps
ASUS EN8800GTS
320MB; Forceware 101.02
45.90
MSI NX8600GTS
765/1090 MHz
30.30
ASUS EN8600GTS
730/1035 MHz
28.08
ASUS EN8600GTS
256MB; Forceware 158.22
26.47
MSI NX8600GTS
256MB; Forceware 158.22
25.65
ASUS EAX1950Pro
256MB; Catalyst 7.3
19.70
MSI NX7900GT
256MB; Forceware 93.71
18.35

Sicher, den einen oder anderen Frame können wir herausholen. Dennoch ist die Übertaktbarkeit für den Kauf einer dieser beiden Grafikkarten kein entscheidendes Argument.

- Seite 12 -

GeForce 8600 GTS von ASUS und MSI im Test - 13/13
13.05.2007 by doelf
Zur HTML-Ansicht

Fazit
NVIDIAs GeForce 8600 GTS wurde von vielen als Geheimtipp gehandelt, doch als dieser Grafikchip endlich auf den Markt kam, konnte er nur bedingt überzeugen. Dass Wunsch und Realität so weit auseinander liegen, ist die Schuld der GeForce 8800 Baureihe. Mit 96 bis 128 Stream Prozessoren und einem 320 bis 378 Bit breiten Speicherinterface ist die Leistung der GeForce 8800 Modelle enorm, die GeForce 8600 GTS muss hingegen mit 32 Stream Prozessoren und einer 128 Bit schmalen Speicheranbindung auskommen. Wer 60 bis 80 Euro auf den Preis einer GeForce 8600 GTS draufpackt, bekommt mit einer GeForce 8800 GTS 320 MByte in etwa die doppelte Leistung, wie uns der Test der ASUS EN8800GTS/HTDP 320 MByte zeigte. Auch gegen die preiswertere Radeon X1950 Pro kann sich die GeForce 8600 GTS oft nicht durchsetzen.

Für die GeForce 8600 GTS spricht ihre DirectX 10 Unterstützung, gegen diese Grafikkarten spricht NVIDIAs derzeitige Treiberpolitik. Die Treiber für Windows Vista sind zwar WHQL zertifiziert, gleichen aber noch immer einer Baustelle. Pan & Scan, Overscan/Underscan und benutzerdefinierte Auflösungen fehlen ebenso wie die SLI-Unterstützung für DirectX 10 Software, auch die Qualitätsprobleme bei der HDMI-Ausgabe sind noch vorhanden. Die Treiber für Windows XP sind nicht einmal WHQL zertifiziert und bei der Installation von NVIDIAs nTune friert unser Testsystem beim Herunterfahren ein. Wir sind uns sicher, dass NVIDIA mit Hochdruck an diesen Problemen arbeitet. Hoffentlich fällt dabei für die Benutzer der älteren GeForce Modelle ein neuer Treiber für Windows XP ab, hier herrscht seit einem halben Jahr Entwicklungsstillstand bei NVIDIA, da neue Treiber nur die GeForce 8 unterstützen.




ASUS EN8600GTS/HTDP/256M
Mit einem Preis von 180 Euro gehört die ASUS EN8600GTS/HTDP zu den preiswertesten Modellen, die den GeForce 8600 GTS Grafikchip nutzen. Das merkt man leider auch am Lieferumfang, der recht bescheiden ausfällt. ASUS entscheidet sich für eine eigene Kühlerkonstruktion, die zwar gute Leistungswerte zeigt, in unserem Setup aber nicht viel leiser als NVIDIAs Referenzkühler arbeitet. Dafür blockiert sie jedoch den Steckplatz unterhalb der Grafikkarte. Das Übertaktungspotential der ASUS EN8600GTS/HTDP enttäuscht, insbesondere die Speicherchips bieten kaum Spielraum für höhere Taktraten. Die ASUS EN8600GTS/HTDP kann sich leider nicht von Karten mit Referenzdesign absetzen, so dass wir das selbe Urteil wie über die Club3D 8600GTS 256 MByte fällen: "Gut". Wir würden eher zur passiv gekühlten ASUS EN8600GTS SILENT/HTDP greifen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...




MSI NX8600GTS T2D256EZ
In Sachen Preis/Leistung kann die NX8600GTS T2D256EZ punkten: Zum Preis der ASUS EN8600GTS/HTDP bekommt man bei MSI einen zweiten DVI-auf-VGA Adapter, ein S-Video Kabel, die Vollversion des Spiels 'Company Of Heroes' und eine lautlose Kühlung. Der Kühler mit seinen drei Heatpipes bietet eine ausreichende Leistung, arbeitet aber noch effizienter, wenn er vom Luftstrom des CPU-Kühlers profitieren kann. Wer die MSI NX8600GTS T2D256EZ einsetzt, kann zwar den Steckplatz unterhalb der Grafikkarte verwenden, dafür wird der Slot oberhalb der Karte blockiert. Auf einigen Mainboards kann es zudem Kompatibilitätsprobleme mit besonders hohen Bauteilen oder Speicherriegeln kommen. In der Kategorie "Übertakten" hatten wir keine hohen Erwartungen, doch die NX8600GTS T2D256EZ vermochte uns mit passablen Steigerungen zu überraschen. In diesem Vergleich hat die MSI NX8600GTS T2D256EZ die Nase vorne: "Sehr Gut".


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

- Seite 13 -
© copyright 1998-2021 by Dipl.-Ing. Michael Doering
www.Au-Ja.de / www.Au-Ja.org / www.Au-Ja.com / www.Au-Ja.net ist eine Veröffentlichung von Dipl.-Ing. Michael Doering.
Alle Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber. Alle Inhalte spiegeln die subjektive Meinung der jeweiligen Autoren wieder und sind geistiges Eigentum dieser Autoren. Alle Angaben sind ohne Gewähr! Wir setzen bei Nutzung unserer Publikation ausdrücklich die Verwendung des gesunden Menschenverstandes voraus. Sollten Sie mit dieser Voraussetzung nicht einverstanden sein, verstoßen sie gegen unsere Nutzungsbedingungen! Die Verwendung jeglicher Inhalte - auch auszugsweise - ist nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Genehmigung erlaubt. Die Nutzung kurzer Ausschnitte für Nachrichten-Ticker ist hiervon ausdrücklich ausgenommen! Die geheimdienstliche Erfassung und Verarbeitung dieser Internetseite ist strengstens untersagt!
Sollten Ihnen über Hyperlink verknüpfte externe Inhalte auffallen, welche mit der deutschen oder europäischen Rechtssprechung in Widerspruch stehen, bitten wir um eine kurze Meldung. Kommentare und Hinweise zu rechtswidrigen Inhalten unseres lokalen Angebotes sind natürlich ebenfalls erwünscht. Weitere Informationen finden Sie im Impressum!

www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-asus+msi8600gts-print.phtml