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ASUS A88XM-E - Sockel FM2+ für Sparfüchse

Autor: doelf - veröffentlicht am 17.03.2015
s.13/13
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Fazit

Preistipp Es steht völlig außer Frage, dass die meisten Käufer einer AMD APU mehr auf den Preis als auch die Systemleistung achten. Mit Straßenpreisen, die knapp oberhalb von 50 Euro beginnen, ist das ASUS A88XM-E somit eine sehr interessante Hauptplatine. Sicher, es geht noch etwas billiger, doch dann kommen Chipsätze zum Einsatz, die Kompromisse in Hinblick auf die gebotenen Anschlüsse und die Übertaktbarkeit erfordern. Mit AMDs A88X ist man hingegen gut bedient: Dieser Chipsatz stellt acht SATA-Ports mit 6 Gbps, AHCI und RAID (Mode 0, 1, 5 und 10) sowie vier USB-3.0-Ports bereit, dazu gibt es zehn USB-2.0-Anschlüsse und HD-Audio. Beim A88XM-E hat ASUS leider nur sechs SATA-Ports sowie sechs USB-2.0-Anschlüsse umgesetzt, doch zumindest die USB-3.0-Ports treten vollzählig an. Für Grafikkarten gibt es 16 PCIe-Lanes der dritten Generation, sofern eine APU der Kaveri-Familie verbaut wird. Falls APUs der Baureihen Richland oder Trinity zum Einsatz kommen, limitieren diese die Anbindung der Grafikkarte auf PCIe 2.0. Theoretisch kann der AMD A88X die PCIe-Lanes auf zwei Grafikkarten aufteilen, doch auch hiervon macht ASUS keinen Gebrauch, da es auf dem A88XM-E nur einen PCIe-x16-Steckplatz gibt.
Gleich zu Anfang unseres Tests hatten wir mit Instabilitäten zu kämpfen: Um die erweiterten Profile unserer Speicherriegel nutzen zu können, müssen wir den Modus "D.O.C.P." verwenden. Das BIOS des ASUS A88XM-E erkennt zwar die DDR-Taktrate von 2.133 MHz, die geforderte Spannung von 1,60 Volt und die Latenzen von 11-11-11-30 nebst der Command Rate von 2, doch eingestellt werden 2.133 MHz, 1,65 Volt, 9-11-12-28 und die Command Rate 1. Damit lief unser Testsystem - wie zu erwarten - alles andere als rund und wir mussten die fehlerhaften Einstellungen manuell berichtigen. Danach verhielt sich die Hauptplatine vorbildlich, auch beim Übertakten. Dieses geschieht manuell per Basistakt oder Multiplikator, der Zugriff auf die Turbostufen und den Grafiktakt bleibt uns aber verwehrt. Auch die zur Auswahl stehenden Spannungsstufen sind limitiert, weshalb sich das ASUS A88XM-E nur eingeschränkt zum Overclocking eignet. Dafür überzeugt die Platine mit ihrem niedrigen Stromverbrauch.
Die gebotenen Anschlüsse reichen für die meisten Einsatzzwecke aus, doch auch hier muss man Kompromisse eingehen. So fehlen der DisplayPort und der digitale S/PDIF-Ausgang, zudem hätten wir uns über weitere USB-Ports im Anschlusspanel gefreut. Beim Einsatz einer Kaveri-APU ist eine maximale Auflösung von 4.096 x 2.160 Bildpunkten bei 24 Hertz über den HDMI-Ausgang möglich, zudem kann man bis zu drei Anzeigegeräte (VGA, DVI-D und HDMI) zeitgleich ansteuern. Für Gigabit-LAN und HD-Audio setzt ASUS auf Standardkost von Realtek, aber die funktioniert zuverlässig mit allen möglichen Betriebssystemen. Bleibt noch der Preis: Bei unserem Partner HiQ24.de kostet das ASUS A88XM-E derzeit 58,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten, während Amazon.de 60,67 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten veranschlagt. Diese Preise bewerten wir als sehr attraktiv und vergeben unseren "Preistipp" an das ASUS A88XM-E.
In einem Satz: Das ASUS A88XM-E ist preiswert und stabil, erfordert aber Kompromisse.
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