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Neu von MSI

ASUS A88XM-PLUS - Sockel FM2+ mit ein paar Extras

Autor: doelf - veröffentlicht am 16.04.2015
s.14/14
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Fazit

Wie eingangs erwähnt, hatten wir uns das ASUS A88XM-PLUS als Referenzplatine für einige APU-Tests besorgt. AMDs Sockel FM2+ richtet sich primär an preisbewusste Käufer und dieser Zielgruppe wollten wir gerecht werden, ohne auf umfassende Übertaktungsfunktionen oder Ausstattungsmerkmale verzichten zu müssen. Insbesondere wollten wir vier DIMM-Steckplätze, um unterschiedliche Speicherkonfigurationen ausprobieren zu können. In Preisvergleichen findet man das ASUS A88XM-PLUS derzeit schon unter 70 Euro, weshalb uns dieses Modell als geeignet erschien. Doch dann kamen erste Zweifel auf, als der OpenCL-Test LuxMark 2.0 seltsame Ergebnisse lieferte und der zweite Durchlauf der Speicherbandbreitenmessung von SiSoft Sandra 2013.05.19.44 grundsätzlich mit einem Bluescreen endete. Auch der Stromverbrauch lag klar über den von uns erwarteten Werten. Als Konsequenz hatten wir die APU-Tests verschoben und uns zunächst mit weiteren A88X-Mainboards beschäftigt.
Am Ende dieser Testreihe steht nun wieder das ASUS A88XM-PLUS, von dem uns gleich zwei Exemplare vorliegen. Im Rahmen unserer umfassenden Tests haben wir festgestellt, dass die Hauptplatinen von ASUS bei LuxMark 2.0 deutlich hinter den Modellen anderer Hersteller zurückbleiben. Der Grund für den Absturz bei der wiederholten Speicherbandbreitenmessung von SiSoft Sandra 2013.05.19.44 scheint eine Inkompatibilität zu sein, die mit diversen BIOS-Versionen des ASUS A88XM-PLUS auftritt. Keines der anderen Motherboards, auch nicht das ASUS A88XM-E, zeigte ein ähnliches Verhalten. Allerdings läuft das ASUS A88XM-PLUS in allen anderen Lastszenarien völlig stabil, auch wenn diese intensive Speicherzugriffe (Prime95) umfassen. Beim Stromverbrauch enttäuscht das ASUS A88XM-PLUS und liefert trotz bescheidener Ausstattung die mit Abstand höchsten Messwerte ab.
Womit wir zur Ausstattung kommen: ASUS beschränkt sich beim A88XM-PLUS auf die Funktionen des AMD A88X, führt diese aber nicht vollständig aus. So gibt es zwar acht SATA-Anschlüsse mit 6 Gbps sowie vier USB-3.0-Ports, doch der zweite PCIe-x16-Steckplatz hängt nicht mit acht PCIe-3.0-Lanes an der APU, sondern lediglich mit vier PCIe-2.0-Lanes am Chipsatz. Hierdurch wird die maximal mögliche Bandbreite geviertelt. Die Messwerte sind für vier Lanes zwar sehr hoch, dennoch finden wir diese Umsetzung alles andere als sinnvoll. Auch bei den Anschlüssen gibt es Defizite, denn einen DisplayPort oder einen digitalen S/PDIF-Ausgang kann das Motherboard nicht vorweisen. Bleibt noch der Preis: Bei unserem Partner HiQ24.de kostet das ASUS A88XM-PLUS derzeit 72,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten, während Amazon.de 73,85 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten veranschlagt. Für das Gebotene finden wir den Preis recht happig, denn das ASUS A88XM-PLUS ist weder Fisch noch Fleisch. Für 17 Euro weniger bekommt man beispielsweise das Gigabyte F2A88XM-HD3, welches eine vergleichbare Ausstattung aufweist und wesentlich weniger Strom verbraucht. Oder man legt 26 Euro drauf und holt sich eine echte Gamer-Platine wie das MSI A88X-G45 Gaming.
In einem Satz: Das ASUS A88XM-PLUS ist nicht schlecht, aber durstig und zuweilen etwas launisch.
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