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Neu von MSI

ASUS A88XM-PLUS - Sockel FM2+ mit ein paar Extras

Autor: doelf - veröffentlicht am 16.04.2015
s.2/14

Der Lieferumfang

In Preisvergleichen findet man das ASUS A88XM-PLUS derzeit schon unter 70 Euro, weshalb wir es uns als Referenzplatine für mehrere APU-Tests besorgt hatten. Deren Ergebnisse warfen allerdings einige Fragen auf, so dass wir uns entschieden, zunächst weitere Hauptplatinen für Vergleichsmessungen heranzuholen - ohne das ASUS A88XM-PLUS hätte es diese Testreihe also gar nicht gegeben. Das Fazit dieses Artikels wird zeigen, ob das ASUS A88XM-PLUS tatsächlich eine gute Wahl als Referenz war.
Der Lieferumfang sorgte jedenfalls erst einmal für Ernüchterung: Er besteht aus zwei SATA-Kabeln, von denen einer abgewinkelt ist, einer ATX-Blende, Handbuch und Kurzanleitung sowie der Treiber-DVD. Wir hatten uns das "PLUS" ein wenig umfangreicher vorgestellt. Das Handbuch ist inhaltlich umfassend und gut bebildert, liegt aber nur in englischer Sprache vor. Die mehrsprachige Kurzanleitung ist lediglich ein doppelseitig bedrucktes DIN-A3-Blatt, das aufgrund der vielen Sprachen etwas unübersichtlich geworden ist. Zumindest zeigen die Abbildungen tatsächlich das ASUS A88XM-PLUS. Die mitgelieferte Software hatte bereits etwas Staub angesetzt, weshalb wir uns für den Download entschieden haben.

Das Mainboard im Überblick

Das 24,4 x 23,4 cm große ASUS A88XM-PLUS ordnet seine Komponenten auf die traditionelle Weise an. Der Spannungswandler liegt links vom CPU-Sockel, wobei ASUS ein Kühlprofil auf den MOSFETs platziert. Rechts neben dem Prozessor befinden sich vier DIMM-Steckplätze für DDR3-Speicherriegel. AMDs APUs unterstützen derzeit Speichertakte bis zu 2.133 MHz, ASUS verspricht beim Übertakten bis zu 2.400 MHz. Am rechten Rand der Hauptplatine sitzen die 24-polige ATX-Stromzufuhr ein Schalter mit der Aufschrift "MemOK!", auf den wir später noch eingehen werden. Leider hat sich ASUS einen Zentimeter in der Breite gespart, so dass die Hauptplatine ohne dritte Schraubreihe auskommen muss. Beim Einsetzen der Speicherriegel und dem Anschluss des ATX-Hauptsteckers ist Vorsicht geboten, da sich das Mainboard hierbei stark biegen und Schaden nehmen kann.
Die untere Hälfte des ASUS A88XM-PLUS gliedert sich in drei Zonen: Ganz links befinden sich zusätzliche Chips, in der Mitte folgen die vier Steckplätze für Erweiterungskarten und ganz rechts liegen der Chipsatz AMD A88X nebst der dazugehörigen Schnittstellen. Der obere PCIe-x16-Steckplatz (gelb) ist über 16 Lanes an die APU angebunden und beherrscht PCIe 3.0, sofern ein Kaveri zum Einsatz kommt. Es folgen ein PCIe-x1-2.0-Slot (gelb), ein traditioneller PCI-Steckplatz (schwarz) und ein zweiter PCIe-x16-Steckplatz (schwarz). Letzteren hat ASUS mit vier Lanes der zweiten Generation vom Chipsatzes verwirklicht, obwohl der AMD A88X die 16 Lanes der APU auf zwei Grafikkarten (8/8) verteilen kann. Die zweite Grafikkarte bekommt damit nur ein Viertel der maximal möglichen Bandbreite, eine suboptimale Lösung.
Inmitten der Steckplätze befindet sich die CMOS-Batterie, für deren Wechsel man eine Dual-Slot-Grafikkarte ausbauen muss. Der BIOS-Chip selbst liegt unterhalb des Chipsatzes und der Jumper zum Zurücksetzen des RTC-Speichers wurde links daneben platziert. ASUS hat den AMD A88X mit einem flachen Kühlprofil versehen und um den Chipsatz herum die Buchsen und Abgriffe der SATA- und USB-Schnittstellen angeordnet. Für die Lüftersteuerung ist der Super-I/O Nuvoton NCT6791D verantwortlich. Die Lage der drei vierpoligen Lüfteranschlüsse haben wir auf obigem Foto markiert. Eine echte PWM-Regelung bietet ASUS leider nur für den CPU-Lüfter, die beiden Gehäuselüfter werden lediglich mit Hilfe der Spannung gedrosselt.
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