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ASUS AT3N7A-I: Mini-ITX mit Intel Atom 330 und NVIDIA ION

Autor: doelf - veröffentlicht am 02.02.2010
s.12/13

Stromverbrauch
Intels Atom-Architektur ist deutlich sparsamer als normale Desktop-Systeme, zumindest wenn einer der beiden Single-Core-Prozessoren N270 oder N280 zum Einsatz kommt. Die Kombination aus Atom 330 und NVIDIA ION erweist sich hingegen als deutlich durstiger, liegt aber dennoch weit unter dem Verbrauch aktueller Desktop-Systeme:

Stromverbrauch in Watt: CPU-Last / IDLE / Standby
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
82
38
2.4
ASUS AT3N7A-I
Atom 330 1,60 GHz
30
27
2
ASUS Eee Box B202
Atom N270 1,75 GHz
17
13
1
ASUS Eee Box B202
Atom N270 1,6 GHz
16
12
1
ASUS Eee PC 1000HE
Atom N280 1,66 GHz
16
11
0
Medion akoya mini
Atom N270 1,6 GHz
16
12
0

Im Vergleich zur ASUS Eee Box B202 steigt der Idle-Verbrauch um 14 Watt und unter Last messen wir 13 Watt mehr. Grund hierfür ist die bessere Ausstattung unseres Testsystems sowie die Dual-Core-CPU, der Intel keine Stromsparfunktionen mit auf den Weg gegeben hat. Ob Last oder Leerlauf, Taktraten und Spannungen bleiben beim Atom 330 unverändert. So kommt es, dass unser Vergleichssystem mit dem Intel Core i5 661 im Leerlauf nur 11 Watt mehr verbraucht, unter Last jedoch um 52 Watt schlechter abschneidet. Es wurde die integrierte Grafikeinheit des Core i5 661 verwendet.

Fazit
Das ASUS AT3N7A-I ist ein vorzügliches Beispiel dafür, wie man ein überzeugendes Produkt mit einem winzigen Detail quasi unbrauchbar machen kann. Dieses Mini-ITX-Mainboard richtet sich an Endkunden und zielt auf sparsame Desktop-PCs sowie den Einsatz als kompakter HTPC. Beide Einsatzgebiete erfordern einen leisen Betrieb, doch ASUS verwendet einen 40mm-Lüfter mit gut 6.000 U/min, der höchstens im industriellen Umfeld zu tolerieren wäre. Wir messen aus einem Meter Entfernung knapp 35 dB(A), wobei das Lüfterrauschen sehr hell und störend klingt. Damit fällt das AT3N7A-I durch unseren Test. ASUS hat auf die Kritik bereits reagiert und verbaut nun einen Lüfter mit ca. 4.200 U/min, doch auch dieser ist für unseren Geschmack noch zu laut. Eine Drehzahlregelung wird weder für den CPU-Lüfter noch für die beiden Gehäuselüfter geboten, so dass der Aufbau eines leisen Mini-Computers mit dem ASUS AT3N7A-I fast unmöglich erscheint. Dass es dennoch möglich ist, zeigt unser Vorschlag für eine leise Kühlung.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Abgesehen vom schrillen, lauten Lüfter gibt es am ASUS AT3N7A-I nur wenig auszusetzen. Das Mainboard läuft stabil und zuverlässig, es bietet eine sinnvolle Ausstattung und eine gute Audio-Lösung, das Mini-Linux "Express Gate" und Bluetooth wissen als Extras zu gefallen. Wobei Atheros die Konfiguration des Bluetooth etwas unübersichtlich gestaltet hat und die deutschsprachige Übersetzung alles andere als gut gelungen ist. Wir würden uns einen Dual-Link-DVI-Anschluss und damit einhergehend höhere digitale Bildschirmauflösungen wünschen, zudem hätten wir einen PCI-Express-Steckplatz dem vorhandenen PCI-Slot vorgezogen. Auch Wireless-LAN hätte dem ASUS AT3N7A-I gut zu Gesicht gestanden, zumal Straßenpreise um die 110 Euro kein Schnäppchen sind. Mit einer leiseren Kühlung wäre die Wertung "Gut" fällig gewesen, doch so geht das ASUS AT3N7A-I leider leer aus.




Unser Dank gilt ASUS für die Teststellung der AT3N7A-I.




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