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ASUS M4A78T-E - DDR3 für den Phenom II

Autor: doelf - veröffentlicht am 19.03.2009
s.33/33
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Fazit
Gut In diesem Test präsentierte sich das ASUS M4A78T-E als grundsolide und problemlose Basis für ein Phenom II System mit DDR3-Speicher. Es ist erstaunlich, dass die Hauptplatine bereits mit dem ersten BIOS so ausgereift wirkt und mit den unterschiedlichsten Speicherkombinationen zurecht kommt. Glänzen kann das M4A78T-E jedoch nicht, denn weder in Bezug auf die Performance, noch beim Stromverbrauch oder bei der Ausstattung setzt es Maßstäbe. Für Straßenpreise ab 125 Euro bekommt man eine Motherboard im ATX-Format mit einer integrierten Grafikeinheit, zwei PCI-Express 2.0 x16 Slots für Hybrid CrossFireX, Gigabit-LAN, High-Definition Audio und Firewire. Zusätzliche Storage-Controller gibt es nicht und auch für den eSATA-Anschluss zeichnet sich AMDs Southbridge SB750 verantwortlich. Obwohl das Mainboard Abgriffe für sechs weitere USB 2.0-Anschlüsse und einen zweiten Firewire-Port bietet, packt ASUS dem M4A78T-E kein entsprechendes Bracket bei. Somit gehen die 125 Euro in Ordnung, ein Preisbrecher ist das ASUS M4A78T-E jedoch nicht.


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Dies liegt insbesondere daran, dass DDR3 dem Phenom II zu keinen neuen Höhenflügen verhilft. Bei Spielen sehen wir Steigerungen um drei bis fünf Prozent, die Packer brechen jedoch durch die Bank ein und gerade sie hätten von der höheren Speicherbandbreite profitieren sollen. Doch selbst SiSoft Sandra kann keinen Anstieg der Speicherbandbreite feststellen, selbst bei DDR3-1600 tritt der Phenom II derzeit noch auf der Stelle. Pluspunkte sammelt das ASUS M4A78T-E dann wieder beim Übertakten: 3,55 GHz entsprechen einer Taktsteigerung um 950 MHz bzw. 36,54 Prozent, ein sehr gutes Ergebnis.

Die integrierte Grafikeinheit des Chipsatzes ist sicherlich ein Pluspunkt, allerdings nur für Windows Vista. Die ATI Radeon HD 3300 kann auf 64 MByte dedizierten Grafikspeicher, das so genannte "SidePort Memory" zurückgreifen und arbeitet mit DDR3-Speicher minimal schneller. Für aktuelle Spiele reicht ihre 3D-Leistung natürlich trotzdem nicht aus, auch wenn AMDs markige Werbesprüche anderes vermuten lassen. Unter Windows XP scheitert die IGP dann sogar an der 2D-Beschleunigung und Textfenster ruckeln langsam über den Bildschirm, als hätten wir eine Zeitreise in die Ära von Windows 3.11 unternommen. Vista-Nutzer bekommen hingegen eine ordentliche 2D-Leistung und eine Videobeschleunigung, die auch für Full-HD ausreicht.

Dass ASUS auf eine Heatpipe-Kühlung verzichtet hat, erwies sich zu keinem Zeitpunkt als Nachteil. Im Gegenteil: Endlich kamen wir wieder problemlos an die Nasen des CPU-Sockels heran, um den Kühler zu montieren. Nicht ganz überzeugen kann uns die Entscheidung des Herstellers, statt einer EPS+12V-Buchse nur einen ATX+12V-Anschluss anzubieten. Immerhin soll das M4A78T-E in Zukunft auch Prozessoren mit einer TDP von 140 Watt aufnehmen können. Was unter'm Strich bleibt ist die Erkenntnis, dass ASUS mit dem M4A78T-E ein performantes und stabiles Mainboard anbietet, das mit Fug und Recht ein "Gut" verdient hat.




Unser Dank gilt:

  • ASUS für die Bereitstellung des M4A78T-E
  • AMD für die Bereitstellung des Phenom II X4 810




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