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Neu von MSI

ASUS Maximus V Gene: Anspruchsvolle Z77-Kost im Micro-ATX-Format

Autor: doelf - veröffentlicht am 09.04.2012 - Letztes Update: 25.05.2012
s.21/21
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Fazit
Gut Nur ein "Gut" für den neuesten Vertreter der ROG-Familie? Ja, denn das ASUS Maximus V Gene lief in unserem Test zwar schnell und stabil, doch dieses Mainboard wirkt noch nicht ausgereift und hatte mit Inkompatibilitäten und BIOS-Fehlern zu kämpfen. Doch kommen wir zunächst zu den positiven Aspekten der Micro-ATX-Platine: ASUS hat das Maximus V Gene mit einem aufwändigen Spannungswandler versehen, bietet eine sehr gute Verarbeitung und eine gut ausgewählte, umfassende Ausstattung. Hierzu gehören Intels Gigabit-LAN-Lösung WG82579V und die beiden Controller ASMedia ASM1061 und ASM1042, welche zwei zusätzliche SATA-6-Gb/s-Ports und USB-3.0-Anschlüsse bereitstellen. Zudem hat ASUS den HD-Audio-Codec Realtek ALC898 deutlich aufgewertet und auf dem Maximus V Gene eine hervorragende Tonqualität erzielt. Auch das Layout weiß zu überzeugen, auch wenn einigen Kunden der PCI-Steckplatz fehlen wird. Dafür gibt es zwei PEG-Slots für Grafikkarten mit der Möglichkeit, AMDs CrossFire, NVIDIAs SLI oder Lucids Virtu Universal MVP zu nutzen. Zudem gehört ein kleiner Doppel-Adapter zum Lieferumfang, der den Einsatz von Mini-PCIe-Karten und MSATA-Laufwerken ermöglicht.
Erste Abzüge gibt es dann in der B-Note, da ein Port des ASMedia ASM1061 unser Solid-State-Laufwerk Crucial M4 64GB verschmäht. Ebenfalls ärgerlich: Verwenden wir den HDMI-Anschluss des Mainboards, bekommen wir auf dem Bildschirm Acer B233HU bmidhz kein BIOS zu sehen (behoben im BIOS 0701). Neben diesen Inkompatibilitäten nervt das unausgereifte BIOS, welches immer wieder Einstellungen ändert, die wir gar nicht angefasst haben. Für unseren Core i7 2600K wählte das BIOS die falschen Turbostufen, erst ein manueller Eingriff in die BIOS-Konfiguration berichtigte die Werte. Nach der Verwendung der automatischen Übertaktungsoption "CPU Level Up" verharrte der Turbo auf dem viel zu hohen Multiplikator und musste abermals manuell berichtigt werden. In erster Linie handelt es sich bei den genannten Fehlern um die typischen Kinderkrankheiten eines neuen Mainboards, doch in ihrer Summe führen sie zu einer Abwertung.
Kann das ASUS Maximus V Gene als Mitglied der ROG-Familie die verlorenen Punkte mit einer hohen Leistung und guten Übertaktungsergebnissen wieder wettmachen? Nur bedingt: Das Maximus V Gene gewinnt zwar die CPU-lastigen Leistungsmessungen, doch da ASUS den Basistakt um 0,50 Prozent zu hoch angesetzt hat, ist dies auch kein Kunststück. Beim Übertakten erzielen wir stabile 5,0 GHz, doch auch hier ist die Freude nur von kurzer Dauer, denn unter Last wird die Taktrate schon nach wenigen Sekunden gedrosselt. Wer eine konstant hohe Taktrate und damit eine dauerhafte Mehrleistung erreichen möchte, muss die von ASUS zu hoch angesetzte CPU-Spannung manuell reduzieren. Als positiver Nebeneffekt sinkt dabei auch der Stromverbrauch. Bleibt noch der Preis: In den hiesigen Preisvergleichen wird das ASUS Maximus V Gene derzeit ab 165 Euro angeboten, in Anbetracht der Verarbeitung und Ausstattung ein faires Angebot. Vorerst bewerten wir das ASUS Maximus V Gene dennoch nur mit "Gut" und hoffen, dass sich der Hersteller nun dem Feinschliff dieser Hauptplatine zuwenden wird.



Unser Dank gilt:
  • Intel für die Bereitstellung des Prozessors
  • ASUS für die Bereitstellung des Maximus V Gene



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