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Neu von MSI

ASUS Maximus V Gene: Anspruchsvolle Z77-Kost im Micro-ATX-Format

Autor: doelf - veröffentlicht am 09.04.2012 - Letztes Update: 25.05.2012
s.6/21
Das Testsystem
Wir haben unsere Testkonfiguration für Mainboards aktualisiert und verwenden nun jene Konstellation, welche Anfang 2012 bei unserem CPU-Vergleich "Treffen der Generationen - Intels Core i7 von 2008 bis heute" zum Einsatz kam. Als Betriebssystem dient uns Windows 7 Home Premium 64-Bit SP1 mit den aktuellsten DirectX-Updates.
Die wichtigste Änderung betrifft die Grafikkarte, denn eine MSI N570GTX Twin Frozr II/OC hat die betagte MSI R4870X2-T2D2G-OC abgelöst. Zudem wurde das Solid-State-Laufwerk Crucial RealSSD C300 128GB gegen das Modell Crucial M4 64GB getauscht, da dieses wesentlich höhere Leseraten erreicht. Hier nun eine Übersicht der in diesem Test verwendeten Hardware sowie der zum Vergleich herangezogenen Mainboards:
Hinweis zum Intel DZ77GA-70K: Von diesem Mainboard liegen leider nicht alle Benchmark-Ergebnisse vor, da unser Testmuster vor Beendigung der Messungen ausgefallen ist. Es fehlen die Leistungswerte der iGPU, der Stromverbrauch und die Betrachtung der Audioqualität.
Soundcheck
Das ASUS Maximus V Gene protzt mit seiner Audio-Lösung "SupremeFX III", doch unter der speziellen Abschirmung befindet sich der HD-Audio-Codec Realtek ALC898, welchen wir auch auf dem MSI Z77A-GD65 vorgefunden haben. ASUS verspricht sich allerdings Vorteile durch einen besonders sorgfältig umgesetzten Signalweg. Weitere Vergleichswerte liefert uns das MSI Z68A-GD80 (B3), welches mit einem Realtek ALC892 antritt.
Soundcheck: RMAA 6.2.3 @ 24-Bit/192kHz
  ASUS
Maximus V Gene
MSI
Z77A-GD65
MSI
Z68A-GD80 (B3)
Frequenzgang
40 Hz bis 15 KHz
(geringer=besser)
+0,02 dB
-0,04 dB
+0,19 dB
-0,08 dB
+0,02 dB
-0,07 dB
Eigenrauschpegel
(niedriger=besser)
-102,4 dBA -100,0 dBA -91,5 dBA
Dynamikbereich
(größer=besser)
102,3 dBA 100,2 dBA 91,4 dBA
Klirrfaktor
(niedriger=besser)
0,0055 % 0,070 % 0,0036 %
Intermodulation
(niedriger=besser)
0,0075 % 0,052 % 0,012 %
Übersprechen
(niedriger=besser)
-93.0 dB -82,5 dB -83,3 dB
Bei dieser Messung kommt ein Schleife zwischen dem analogen Stereo-Aus- und Eingang zum Einsatz. Dreistellige Werte beim Eigenrauschpegel und im Dynamikbereich sowie 93 dB beim Übersprechen können sich sehen lassen. Auch die übrigen Ergebnisse des ASUS Maximus V Gene sind exzellent und können mit diskreten Soundkarten mithalten. Der Aufwand, den ASUS hier getrieben hat, hat sich also voll und ganz gelohnt.
Taktraten und Spannungen
Im BIOS des ASUS Maximus V Gene hatten wir die Option "Turbo Ratio" auf "Auto" belassen und laut Beschreibung verwendet das Mainboard dann die standardmäßigen Turbostufen unseres Core i7 2600K. Allerdings mussten wir feststellen, dass unter Last immer die höchste Turbostufe 38 anlag, die eigentlich nur für die Verwendung eines einzelnen Kerns vorgesehen ist. Zudem hat ASUS den Basistakt um 0,30 MHz zu hoch angesetzt, so dass die CPU um weitere 11,28 MHz zu schnell läuft.
Erst durch die manuelle Eingabe der Turbostufen 35, 36, 37 und 38 verhielt sich der Prozessor wie von uns gewünscht und von Intel vorgesehen. Zumindest beinahe, denn der Basistakt kletterte auf 100,53 MHz und somit lag die Taktrate des Core i7 2600K um 18,4 bis 20,0 MHz über ihrem Soll:
Takt und Spannung:
  ASUS Maximus V Gene MSI Z77A-GD65
Multiplikator, Idle 16 16
Takt, Idle 1608,4 MHz 1596,4 MHz
Spannung, Idle 0,704 V 0,968 V
Multiplikator, 1 Thread 38 38
Takt, 1 Thread 3820,0 MHz 3791,3 MHz
Spannung, 1 Thread 1,208 V 1,192 V
Multiplikator, 2 Threads 37 37
Takt, 2 Threads 3719,6 MHz 3691,5 MHz
Spannung, 2 Threads 1,200 V 1,176 V
Multiplikator, 3 Threads 36 36
Takt, 3 Threads 3618,9 MHz 3591,8 MHz
Spannung, 3 Threads 1,192 V 1,176 V
Multiplikator, 4 Threads 35 35
Takt, 4 Threads 3518,4 MHz 3492,0 MHz
Spannung, 4 Threads 1,184 V 1,168 V
Basistakt 100,53 MHz 99,8 MHz
Speichertakt 670,2 MHz 665,2 MHz
Die obigen Werte wurden mit Hilfe der Programme CPU-Z und Core2MaxPerf ermittelt. Wie man sieht, bleibt MSI knapp unter dem Richtwert, während ASUS diesen recht deutlich überschreitet. Hieraus ergibt sich ein Taktvorteil von insgesamt 0,73 Prozent für das ASUS Maximus V Gene, welcher sich in den CPU-lastigen Testläufen widerspiegeln sollte. Unter Last legt ASUS zudem leicht höhere Spannungen an, was vermutlich zu einem höheren Stromverbrauch führen wird.
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