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Neu von MSI

ASUS P5K Deluxe WiFi-AP (Intel P35) im Test - 6/18
06.06.2007 by doelf
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Overclocking: Praxis
Für das ASUS P5K Deluxe stellen hohe FSB-Taktraten kein Problem dar, mit 4x 400 (FSB1600), 4x 433 (FSB1733) und 4x 466 MHz (FSB1866) startet das Mainboard ohne Probleme, erst bei 4x 500 MHz (FSB2000) bleibt der Bildschirm schwaz. Mit 4x 490 MHz (FSB1960) stürzt der Testlauf des TMPGEnc Encoders ab, stellen wir 4x 480 MHz (FSB1920) ein, arbeitet das Mainboard hingegen stabil. Eine gewisse Mitverantwortung für die gute Übertaktbarkeit hat sicherlich der Umstand, dass ASUS die VCore beim Übertakten ungefragt um 0,088 Volt anhebt.

Wir wählen einen Speicherteiler von 1:1,2 und erreichen damit bei einer Speicherspannung von 2,4 Volt stabile DDR2-1152 mit Latenzen von 6-6-6-21. Für diesen Test verwendeten wir das TWIN2X2048-8500C5DF Speicher-Kit von Corsair:

Es gelingt dem ASUS P5K Deluxe, die Ergebnisse des ASUS P5B-E Plus auf Basis des Intel P965 Chipsatzes knapp zu übertreffen. Beim P5B-E Plus erzielten wir maximal 4x 475 MHz (= FSB1900), nun sind es 4x 480 MHz (= FSB1920).

Overclocking: Benchmarks
Nun wollen wir sehen, wie sich die Tuning und Übertaktungsmaßnahmen in der Praxis auswirken. Abgesehen von der maximalen Übertaktung werden wir verschiedene Kombinationen aus FSB- und Speicherbandbreite testen, wobei wir versuchen werden, den Prozessortakt von 2933 MHz so gut es geht beizubehalten. Dieser Messungen sollen klären, unter welchen Vorraussetzungen sich schneller Arbeitsspeicher rentiert und ob die 1T Command Rate in der Praxis messbare Vorteile bringt.

Wir beginnen mit dem Speichertest von SiSoft Sandra 2007. Dieser synthetische Benchmark wird belegen, ob ein höherer Speichertakt vom System überhaupt in einen besseren Speicherdurchsatz umgesetzt werden kann:

SiSoft Sandra 2007.1098: Int Buff'd iSSE2 in MB/s; Float Buff'd iSSE2 in MB/s
ASUS P5K Deluxe
CPU 2880/FSB1920
DDR2-1152/6-6-6-21/1T
8068
8091
ASUS P5K Deluxe
CPU 2934/FSB1304
DDR2-1043/5-5-5-18/2T
6528
6527
ASUS P5K Deluxe
CPU 2934/FSB1304
DDR2-782/4-4-3-10/2T
6270
6272
ASUS P5K Deluxe
CPU2933/FSB1066
DDR2-1066/5-5-18/2T
5857
5874
ASUS P5K Deluxe
CPU2933/FSB1066
DDR2-800/4-4-3-10/1T
5740
5738
ASUS P5K Deluxe
CPU2933/FSB1066
DDR2-800/4-4-3-10/2T
5688
5688

Die 1T Command Rate können wir nur im Zusammenspiel mit DDR2-800 Arbeitsspeicher nutzen, hier liegt der Zugewinn bei etwa 50 MByte/s oder anders formuliert unter einem Prozent. Betreiben wir DDR2-800 zusammen mit FSB1333, so erzielen wir eine Steigerung um 582 MByte/s bzw. knapp zehn Prozent - ein schnellerer Frontsidebus ist also wichtiger als die 1T Command Rate. Dies bestätigt auch die Kombination von DDR2-1066 mit FSB1066, da die Mehrleistung des Speichers hier fast vollständig verpufft. Die Speicherbandbreite steigt lediglich um 170 MByte/s, während DDR2-1066 in Kombination mit FSB1333 ein deutliches Plus von 840 MByte/s zeigt. Bis ans Limit übertaktet erreichen wir bei FSB1920 und DDR2-1152 eine Steigerung um erstaunliche 2380 MByte/s.

Eine Anwendung, die deutlich auf die Speicherbandweite reagiert, ist die Kompressionssoftware 7-Zip:

7-Zip 4.42 - 451 MByte packen: Single Thread in s; Multi Thread in s
ASUS P5K Deluxe
CPU 2880/FSB1920
DDR2-1152/6-6-6-21/1T
114
ASUS P5K Deluxe
CPU 2934/FSB1304
DDR2-1043/5-5-5-18/2T
122
ASUS P5K Deluxe
CPU2933/FSB1066
DDR2-1066/5-5-5-18/2T
123
ASUS P5K Deluxe
CPU2933/FSB1066
DDR2-800/4-4-3-10/1T
126
ASUS P5K Deluxe
CPU2933/FSB1066
DDR2-800/4-4-3-10/2T
127
ASUS P5K Deluxe
CPU 2934/FSB1304
DDR2-782/4-4-3-10/2T
127

Auch diesmal bringt die 1T Command Rate nur eine Sekunde Vorsprung, während wir mit DDR2-1066 Speicher zumindest vier Sekunden gewinnen. Kombinieren wir DDR2-1066 mit FSB1333, ist das System sogar fünf Sekunden eher fertig. DDR2-800 im Zusammenspiel mit FSB1333 bringt diesmal keine Gewinne, wahrscheinlich weil wir die Taktrate des Speichers auf DDR2-782 reduzieren mussten, um einen konstanten Prozessortakt zu gewährleisten. Es scheint, als würde bei 7-Zip die absolute Speichertaktrate wichtiger sein, als die von Sandra gemessene Bandbreite. Die maximale Übertaktung von Frontsidebus und Speicher bringt dann aber dennoch einen respektablen Gewinn von 13 Sekunden, obwohl der Prozessor 53 MHz niedriger taktet.

Zuletzt betrachten wir den Videoencoder TMPGEnc, der kaum auf den Speichertakt reagiert:

TMPGEnc 2.512.52.161 - DVD PAL, Highest Quality: in s
ASUS P5K Deluxe
CPU2933/FSB1066
DDR2-800/4-4-3-10/2T
158
ASUS P5K Deluxe
CPU2933/FSB1066
DDR2-1066/5-5-5-18/2T
159
ASUS P5K Deluxe
CPU2933/FSB1066
DDR2-800/4-4-3-10/1T
159
ASUS P5K Deluxe
CPU 2934/FSB1304
DDR2-782/4-4-3-10/2T
159
ASUS P5K Deluxe
CPU 2934/FSB1304
DDR2-1043/5-5-5-18/2T
159
ASUS P5K Deluxe
CPU 2880/FSB1920
DDR2-1152/6-6-6-21/1T
160

TMPGEnc interessiert die Speicherbandbreite überhaupt nicht, einzig der CPU-Takt ist in diesem Test relevant. Die Bestmarke setzt DDR2-800 Speicher mit FSB1066 und 2T Command Rate, das Schlusslicht ist unsere maximal übertaktete Konfiguration aufgrund des verminderten Prozessortaktes.

In der Theorie bringt ein schnellerer Frontsidebus deutliche Vorteile, in der Praxis wirken sich diese allerdings kaum aus - zumindest, wenn man nicht bis an die Grenzen des Machbaren geht. Der Aufpreis von DDR2-1066 lohnt sich für die aktuellen FSB1066 Prozessoren kaum, immerhin bringt der schnellere Speicher mehr Leistung als die 1T Command Rate, welche uns in erster Linie Instabilitäten und eine höhere Chipsatzspannung einbrachte. Doch auch ohne die 1T Command Rate erweist sich das ASUS P5K Deluxe WiFi-AP als hoch übertaktbar.

Weiter: 7. Kompatibilität, Stabilität und Praxisbetrieb

1. Intels P35 Chipsatz
2. ASUS P5K Deluxe WiFi-AP: Lieferumfang und Anschlüsse
3. ASUS P5K Deluxe WiFi-AP: Layout #1
4. ASUS P5K Deluxe WiFi-AP: Layout #2
5. Testumgebung, Taktraten und BIOS
6. Übertaktung
7. Kompatibilität, Stabilität und Praxisbetrieb
8. CPU-Leistung (synthetisch)
9. Multithreaded (synthetisch)
10. Datendurchsatz von Speicher und Cache
11. Primzahlen und Pi
12. Raytracing und Rendering
13. Kompression und mp3-Encoding
14. Video-Encoding
15. 3DMark06 und F.E.A.R.
16. Riddick und UT2004
17. Audio, USB 2.0 und IDE Performance
18. Fazit

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