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ASUS P5K Deluxe WiFi-AP (Intel P35) im Test - 7/18
06.06.2007 by doelf
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Speicherkompatibilität
Wir beginnen unseren Stabilitätstest mit der Überprüfung der Speicherkompatibilität. Sechs verschiedene DDR2-800 und DDR2-1066 Speicherpaare werden durch je fünf Durchläufe von Memtest86+ geschickt.

Speicher MHz Timings Memtest86+
Adata M20EL6F3H4170A1E0Z
2x 512 MByte
400@1,8V 5-5-5-18 stabil
Corsair TWIN2X2048-8500C5DF
2x 1 GByte
533@2,2V 5-5-5-18 stabil
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
400@1,8V 5-5-5-16 stabil
Kingston KHX8500D2K2/1G
2x 512 MByte
533@2,2V 5-5-5-16 stabil
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
400@2,1V 4-4-3-10 stabil
Super Talent T800UB1GC4
2x 512 MByte
400@2,2V 4-4-3-8 kein Boot

Für die obigen Testläufe verwendeten wir die 2T Command Rate. Das ASUS P5K Deluxe WiFi-AP arbeitet mit allen Speicherriegeln stabil und unkompliziert, die einzige Ausnahme ist unser Paar Super Talent T800UB1GC4 Module. Es handelt sich hierbei um DDR2-800 Speicherriegel der ersten Generation, welche lediglich eine SPD-Programmierung für DDR2-533 aufweisen. Und da der P35 Chipsatz keinen DDR2-533 Speicher unterstützt, bleibt der Bildschirm leider schwarz.

In einem zweiten Schritt kombinieren wir die erfolgreich getesteten DDR2-800 Riegel und bestücken alle vier DIMM-Slots des ASUS P5K Deluxe WiFi-AP für fünf weitere Durchläufe von Memtest86+:

Speicher MHz Timings Memtest86+
Adata M20EL6F3H4170A1E0Z
2x 512 MByte
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
400@1,8V 5-5-5-18 stabil
Corsair TWIN2X2048-8500C5DF
2x 1 GByte
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
400@2,2V 4-4-3-10 stabil

Als Ersatz für die Module von Super Talent springen Corsairs TWIN2X2048-8500C5DF Speicherriegel im Low-Latency Paarlauf ein. Dieser Speicher arbeitet erfreulicherweise nicht nur bei 533 MHz und Timings von 5-5-5-18 stabil, sondern erweist sich auch bei 400 MHz und 4-4-3-10 als unproblematisch. Beide Speicherpaare arbeiten fehlerfrei, die Vollbestückung stellt für das ASUS P5K Deluxe WiFi-AP kein Problem dar.

Stabilität: Dauerlast (CPU+3D)
Zum Abschluss betreiben wir das ASUS P5K Deluxe WiFi-AP mit jeder Speicherkombination 24 Stunden lang unter Volllast. Für die Last verwenden wir Prime95 und Futuremark 3DMark2001SE, welche in der Dauerschleife laufen. Am Ende des Tests darf sich 3DMark2001SE nicht beendet haben und Prime95 keine Rechenfehler melden.

Speicher MHz Timings 24h Lasttest
Adata M20EL6F3H4170A1E0Z
2x 512 MByte
400@1,8V 5-5-5-18 stabil
Corsair TWIN2X2048-8500C5DF
2x 1 GByte
533@2,2V 5-5-5-18 stabil
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
400@1,8V 5-5-5-16 stabil
Kingston KHX8500D2K2/1G
2x 512 MByte
533@2,2V 5-5-5-16 stabil
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
400@2,1V 4-4-3-10 stabil
Corsair TWIN2X2048-8500C5DF
2x 1 GByte
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
400@2,2V 4-4-3-10 stabil
Adata M20EL6F3H4170A1E0Z
2x 512 MByte
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
400@1,8V 5-5-5-18 stabil

Nach sieben Tagen Dauerlast geben wir uns geschlagen und erklären das ASUS P5K Deluxe WiFi-AP für stabil. Das Mainboard zeigte bereits mit sehr frühen BIOS-Versionen eine vorbildliche Speicherkompatibilität. Einzig die 1T Command Rate kann uns im BIOS 0311 noch nicht überzeugen und sollte lieber gemieden werden.

Der Praxisbetrieb
Von der Installation über die Stabilitätstests und Benchmarks bis zum Übertakten hinterließ das ASUS P5K Deluxe WiFi-AP einen tadellosen Eindruck. Auch diverse PCI-Erweiterungskarten und PCI-Express Grafikkarten arbeiteten auf der Hauptplatine ohne zu murren und alle Laufwerke und Festplatten wurden richtig erkannt. Die Hauptplatine lässt sich problemlos in den Suspend-To-RAM (S3) Modus schicken und wacht zuverlässig wieder auf. Dennoch gibt es auch Kritikpunkte, z.B. beim Energiesparmodus EIST:

Während andere Mainboards unseren Core 2 Extreme X6800 nicht nur auf 1,6 GHz heruntertakten, sondern zugleich auch die VCore auf 1,180 Volt herabsetzen, verzichtet ASUS auf die Absenkung der Spannung. Ob Last oder nicht, es werden immer 1,280 Volt angelegt. Wenn man allerdings übertaktet - wohlgemerkt ohne die VCore anzuheben - legt ASUS ungefragt 1,424 Volt an - wahrscheinlich um bessere Übertaktungsergebnisse zu erzielen.

Das Mainboard verfügt über die automatische Lüftersteuerung ASUS Q-Fan 2 für den Prozessorkühler sowie die Gehäuselüfter. Unser Referenzkühler von Intel lief bei automatischer Regelung mit deutlich höheren Drehzahlen als beispielsweise auf dem ASUS P5B-E Plus, wodurch das System insbesondere unter Last extrem laut arbeitete. Werfen wir unmittelbar nach dem Einschalten einen Blick in den Hardwaremonitor des BIOS, so zeigt dieser für unsere CPU bereits eine Temperatur von gut 50°C an. Normalerweise sehen wir an dieser Stelle bei reduzierter Lüfterdrehzahl und nach etlichen Minuten Betrieb Werte um die 40°C. Wir haben die Temperatur mit CPUTempWatch und CoreTemp überprüft und diese Tools haben die Messwerte des BIOS bestätigt.

Stromverbrauch
Doch wo kommt diese hohe CPU-Temperatur her? Wir messen den Stromverbrauch und vergleichen diesen mit dem Intel D975XBX Revision 304. Zunächst werden wir den Stromverbrauch des kompletten Systems ohne CPU-Last und mit Takt- und Spannungsreduzierung durch EIST testen, in einem zweiten Durchlauf messen wir die Stromaufnahme bei 100-prozentiger Auslastung beider Prozessorkerne. Aus Gründen der Vergleichbarkeit zu bisherigen Messungen verwenden wir die MSI Radeon RX850XT-PE als Grafikkarte:

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem): in Watt
Intel D975XBX
Idle
123
ASUS P5K Deluxe
Idle
144
Intel D975XBX
Volllast
170
ASUS P5K Deluxe
Volllast
174

Insbesondere im IDLE-Betrieb braucht das ASUS P5K Deluxe WiFi-AP deutlich mehr Strom als das Intel D975XBX. Ein Mehrverbrauch von 21 Watt ist schon recht verwunderlich, da der P35 Chipsatz einen ähnlichen Stromverbrauch wie der 975X aufweisen sollte. Intel gibt hierzu folgende TDPs an:

  • 975X: 13,5 Watt (Dual-Channel DDR2-667 + FSB1066)
  • P35: 16,0 Watt (Dual-Channel DDR3-1066 + FSB1333)

Ein Faktor für die höhere Leistungsaufnahme ist sicherlich die VCore, welche auf dem ASUS P5K Deluxe WiFi-AP nicht abgesenkt wird. Auch die aufwändige Stromversorgung des Mainboards könnte eine Rolle spielen, denn acht Phasen bedeuten nicht nur eine bessere Stabilität unter hoher Last, sondern auch eine ineffizientere Architektur bei geringem Strombedarf.

Unter Last verringert sich der Unterschied auf 4 Watt, welche sich leicht mit unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen erklären lassen. Ungeklärt bleibt allerdings die ungewöhnlich hohe Kern-Temperatur, welche sich nur in geringem Umfang auf die Oberflächentemperatur der verwendeten CPU-Kühler auswirkt.

Weiter: 8. CPU-Leistung (synthetisch)

1. Intels P35 Chipsatz
2. ASUS P5K Deluxe WiFi-AP: Lieferumfang und Anschlüsse
3. ASUS P5K Deluxe WiFi-AP: Layout #1
4. ASUS P5K Deluxe WiFi-AP: Layout #2
5. Testumgebung, Taktraten und BIOS
6. Übertaktung
7. Kompatibilität, Stabilität und Praxisbetrieb
8. CPU-Leistung (synthetisch)
9. Multithreaded (synthetisch)
10. Datendurchsatz von Speicher und Cache
11. Primzahlen und Pi
12. Raytracing und Rendering
13. Kompression und mp3-Encoding
14. Video-Encoding
15. 3DMark06 und F.E.A.R.
16. Riddick und UT2004
17. Audio, USB 2.0 und IDE Performance
18. Fazit

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