Nachrichten
Artikel
Mitmachen
Shop
Kontakt
Sprache
 
Neu von MSI

Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2)

Autor: doelf - veröffentlicht am 20.10.2008 - Letztes Update: 05.12.2008
s.18/20

Stromverbrauch
Kommen wir nun zum Stromverbrauch des ASUS P5Q-E. Wie bereits im Kapitel zum Layout erklärt, verfügt der Spannungswandler dieses Mainboards über acht Phasen, Ferritkernspulen, Feststoff-Kondensatoren (Conductive Polymer) aus japanischer Produktion und besonders effiziente MOSFETs. Diese Bauteile wirken sich unabhängig vom Betriebssystem auf die Energieeffizienz der Hauptplatine aus und ASUS verspricht für den Wandler eine Effizienz von 96 Prozent.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Weiteres Stromsparpotential bietet die EPU-6 Engine, welche die Phasen von Prozessor, Grafikkarten, Arbeitsspeicher, Chipsatz, Festplatten und Kühlern regelt. Doch da hierfür ein Treiber mit passender Software benötigt wird, steht die EPU-6 Engine lediglich unter Windows zur Verfügung. In erster Linie senkt diese Software die Taktraten von CPU und Frontsidebus sowie die anliegenden Spannungen noch weiter ab, als Intels Energiespartechnologie EIST es vermag. Bei Auswahl des Betriebsmodus "Auto" kann unter Last zugleich der Takt erhöht werden.

Wir haben das Mainboard einmal ohne EPU-6 Engine sowie mit der EPU-6 Engine im Modus "Auto" getestet. Angegeben wird die Stromaufnahme des gesamten Systems in drei Lastzuständen, wir beginnen mit dem lastfreien Betrieb:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Stromverbrauch IDLE in Watt
ASUS P5Q-E
EPU-6: Auto, BIOS 14.06
99
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
102
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
109
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
109
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
110
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
110
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
113
ASUS P5K E
ICH9R, BIOS 1004
113
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066, BIOS 0308
118
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
121

Ohne Last erweist sich das ASUS P5Q-E als vergleichsweise sparsames Mainboard, kommt jedoch nicht an den Bestwert des MSI P35 Neo2 heran. Erst wenn die EPU-6 Engine gestartet wird, kann sich das P5Q-E einen geringen Vorteil erarbeiten. Hierzu muss ASUS allerdings den Frontsidebus von 4x 333,33 MHz auf 4x 328,5 MHz reduzieren, die CPU taktet nun mit 1971,0 statt zuvor 2003,8 MHz.

Stromverbrauch LAST auf 2 Kernen in Watt
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
193
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
194
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
195
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
195
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
197
ASUS P5Q-E
EPU-6: Auto, BIOS 14.06
197
ASUS P5K E
ICH9R, BIOS 1004
200
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
208
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
209
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066, BIOS 0308
218

Unter Halblast erreicht das ASUS P5Q-E das zweitbeste Ergebnis hinter dem P5E3 Premium. Hierbei ist zu beachten, dass der DDR2-Speicher auf dem P5Q-E mit höheren Spannungen arbeitet als die DDR3-Module auf dem P5E3 Premium und somit bereits das Zünglein an der Waage spielt. Mit der EPU-6 Engine auf Autopilot schneidet das Mainboard um drei Watt schlechter ab, da ASUS den Takt des Frontsidebus nun von 4x 333,33 MHz auf 4x 340,3 MHz angehoben hat und unsere CPU mit 3062,4 statt 3005,8 MHz arbeitet.

Stromverbrauch LAST auf 4 Kernen in Watt
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
214
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
215
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
216
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
222
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
223
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
226
ASUS P5Q-E
EPU-6: Auto, BIOS 14.06
228
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
244
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
245
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066, BIOS 0308
256

Unter Volllast auf allen vier Kernen fällt das ASUS P5Q-E ins Mittelfeld zurück, bleibt aber deutlich vor dem Rampage Formula. Die EPU-6 Engine behält die zuvor genannten Taktraten bei und sorgt dabei für einen Mehrverbrauch von 5 Watt.

Und damit wären wir an dem Punkt angelangt, wo einige Leser und möglicherweise auch ASUS anmerken werden, dass die EPU-6 Software auch andere, deutlich sparsamere Modi bietet. Das ist zwar korrekt, doch wir bezweifeln, dass der Benutzer regelmäßig die Betriebsmodi wechseln wird. Wer mit einer deutlich niedrigeren Taktrate arbeiten will, wird sich für einen stromsparenden und damit zumeist auch preiswerteren Prozessor entscheiden. Somit werden die meisten Benutzer, sofern sie die EPU-E6 Software überhaupt installieren bzw. diese auf ihrem Betriebssystem verwenden können, den automatischen Betrieb wählen.

Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]
© Copyright 1998-2016 by Dipl.-Ing. Michael Doering. [ Nutzungsbedingungen ]
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]

Ihr Homepage-Baukasten von Wix.

Einfach.
Schnell.
Ohne Vorkenntnisse.
Au-Ja Testurteil:
Sehr Gut
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]
generated on
02.12.2016 19:01:06
by Jikji CMS 0.9.9c