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Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2) - Druckansicht - Seite 1 von 20

UPDATE 05.12.2008: Im Rahmen eines Nachtests haben wir das im Lieferumfang enthaltene embedded Linux ASUS Express Gate installiert und die Fallstricke bei der Nutzung desselben dokumentiert.

Im Juni 2008 stellte Intel seinen P45 Chipsatz vor, die wahrscheinlich letzte Ausbaustufe für Mainstream-Platinen für Intels Sockel LGA775 Prozessoren. Obwohl der Chipsatz nur wenig Neues bietet, schickten die Hersteller etliche neue Hauptplatinen an den Start. Einer der Vorreiter war wieder einmal ASUS, ein Hersteller, welcher seine P45-Produkte derzeit mit einer aggressiven Preispolitik vermarktet. Bei unserem heutigen Testkandidaten, dem ASUS P5Q-E, handelt es sich beispielsweise um ein komplett ausgestattetes Mainboard mit einem Straßenpreis von unter 130 Euro.


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Chipsatzvergleich: Intel X48, P45 und P35
Intel schickte den X48 Chipsatz als ersten Vertreter der neuen 40er Baureihe kurz nach der diesjährigen CeBIT an den Start. Dieser Premium-Chipsatz, welcher sich beispielsweise auf den Hauptplatinen ASUS Rampage Formula (DDR2) und ASUS P5E3 Premium WiFi-AP@n (DDR3) findet, löste den X38 ab und erweiterte dessen Fähigkeiten um einen schnelleren Frontsidebus, welcher offiziell mit bis zu 4x 400 MHZ (FSB1600) takten kann. Eigentlich hatten wir erwartet, dass auch der P45 Chipsatz die Lizenz für FSB1600 erhalten würde, doch Intel beschränkte dessen Ambitionen auf FSB1333. Inoffiziell bieten die Hersteller auf ihren P45-basierenden Motherboards zwar FSB1600 an, dennoch war diese Einschränkung seitens Intel eine Enttäuschung, da sich der P45 beim Frontsidebus nicht von seinem Vorgänger P35 absetzen konnte.

Auch in Hinblick auf die Speicherunterstützung bietet der X48 Chipsatz einen Mehrwert: Werden DDR3-Module verwendet, setzt Intel beim P35 und P45 mit 533 MHz (DDR3-1066) enge Grenzen. Leistungsgewinne im Vergleich zu DDR2-800 sind jedoch erst ab DDR3-1333 zu erwarten, was nur X38 und X48 offiziell erlauben. Sicher, auch dieser Problematik haben sich die Hersteller der Mainboards in Eigenregie angenommen, doch unsere Enttäuschung in Hinblick auf die offiziellen Spezifikationen wächst. Nun gut, das ASUS P5Q-E besitzt nur DIMM-Slots für DDR2-Module, so dass uns DDR3 in der Praxis heute einmal nicht interessiert. Allerdings konnte sich Intel im Gegensatz zu AMD nicht dazu durchringen, DDR2-1066 für seinen P45 Chipsatz freizugeben. Die offzielle Obergrenze bleibt somit DDR2-800 und man kann nur darauf hoffen, dass die Mainboard-Hersteller sich um höhere Taktraten bemüht haben. ASUS verspricht für sein P5Q-E sowohl DDR2-1066 als auch DDR2-1200.

Kommen wir nun endlich zu einem Vorteil des P45 Chipsatzes gegenüber seinem Vorgäger P35: Die PCI-Express 2.0 Unterstützung. PCI-Express 2.0 verdoppelt die theoretische Bandbreite auf 5,0 statt 2,5 GT/s bzw. 500 statt 250 MByte/s pro Lane. Eine mit 16 Lanes angebundene Grafikkarte kann somit auf eine Bandbreite von 16 GB/s (8 GB/s pro Richtung) zurückgreifen. Zudem dürfen Grafikkarten ab sofort bis zu 300 Watt Leistung aufnehmen, der PCI-Express x16 Steckplatz liefert allerdings auch weiterhin nur 75 Watt. Weitere 225 Watt werden daher über +12 Volt Schienen direkt vom Netzteil in die Karten eingespeist.

Wer den Einsatz zweier Grafikkarten mit AMD/ATi Grafikprozessor plant, sollte unbedingt zum X38, X48 oder P45 Chipsatz greifen. Intels P35 bindet die primäre Grafikkarte zwar mit vollen 16 Lanes an, der sekundären Grafikkarte stehen hingegen nur vier Lanes zur Verfügung. Aufgrund dieser ungünstigen 16/4-Verteilung arbeiten schnelle Grafikkarten im CrossFire-Verbund äußerst ineffizient. Während X38 und X48 jeder Grafikkarte volle 16 Lanes bieten, kann der P45 Chipsatz zumindest 16 Lanes auf 2x 8 Lanes aufteilen, wie es zuvor bereits Intels 975X Chipsatz gemacht hatte.

Folgende Tabelle erleichtert den Vergleich der Chipsätze P35, P45 sowie X48:

Northbridge (MCH)P35P45X48
FSB1333 / 1066 / 8001333 / 1066 / 8001600 / 1333 / 1066 / 800
PCI Express1.02.02.0
PCIe Lanes (PEG)16 / 416
8 / 8
16 / 16
CrossFirejajaja
DDR31066 / 8001066 / 8001600 (XMP) / 1333 / 1066 / 800
DDR2800 / 667800 / 667800 / 667
Dual Channeljajaja
Extreme Memory Profiles (XMP)neinneinja
TDP in Watt16,022,030,5

Während Intel die Chipsätze P45, P43, G45 und G43 mit der neuen Southbridge ICH10R kombiniert, müssen sich P35, X38 und X48 mit der älteren ICH9R begnügen. Da die Ausstattungsmerkmale beinahe identisch sind, wird der Benutzer den Unterschied jedoch kaum bemerken.

Southbridge (ICH)ICH9RICH10R
SATA Ports66
SATA Datenrate3 Gb/s3 Gb/s
SATA RAID0 / 1 / 5 / 100 / 1 / 5 / 10
PATA Kanälekeinekeine
USB 2.0 Ports1212
HD-Audiojaja
GBit-LANjaja
PCI-Express x166
TDP in Watt4,34,5

Die Neuerungen liegen lediglich im Detail, bespielsweise in Form von Intels Remote Wake Technology: Während sich der PC im Ruhemodus befindet, kann er über das Internet geweckt werden. So muss der PC nicht immer angeschaltet sein, damit man extern auf seine Daten zugreifen kann. Zur Annahme von VOIP-Anrufen ist diese Technologie ebenfalls geeignet.

Zwei weitere, interessante Funktionen, welche allerdings auch die ICH9R bereits beherrschte, sind:




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Lieferumfang
Die Staßenpreise für das ASUS P5Q-E beginnen bereits unter 130 Euro, während das vergleichbar ausgestattete ASUS Rampage Formula erst für mehr als 210 Euro angeboten wird. Doch worin liegt diese deutliche Preisdifferenz begründet?


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Im Karton des ASUS P5Q-E finden wir:

Beim ASUS Rampage Formula befinden sich zusätzlich die Vollversion des Spiels S.T.A.L.K.E.R. sowie das Testprogramm 3DMark 06 Advanced Edition im Lieferumfang. Hinzu kommen der LCD Poster, ein optionaler Chipsatzlüfter, ein Satz Kabelbinder und die SupremeFX II Soundkarte. Letztere ist eher eine Mogelpackung, denn auf dieser befindet sich genau jener HD-Audio-Codec, welchen ASUS normalerweise auf dem Mainboard selbst verlötet. Der Mehrwert gegenüber unserem P5Q-E hält sich folglich in Grenzen. Beide Mainboards lassen Wireless-LAN sowie eine Fernbedienung vermissen, was beim Preis des ASUS P5Q-E jedoch zu verschmerzen ist. Das embedded Linux "Express Gate" gibt es nur auf dem ASUS P5Q-E, allerdings nicht auf Flash-Speicher sondern als Festplatteninstallation - dazu später mehr.


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Anschlüsse
Betrachtet man das Anschlusspanel des P5Q-E, so ist das preiswerte Mainboard dem Rampage Formula sogar überlegen, denn dort nutzt ASUS einen großen Bereich, um Kühlbleche nach außen zu führen. Die Zahl der verfügbaren Anschlüsse fällt auf der X48-Platine folglich eher bescheiden aus und man muss beispielsweise auf eSATA verzichten. Beim ASUS P5Q-E finden wir:


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Kurzum: Hier findet sich alles, was man von einem gut ausgestatteten Mainboard erwarten darf. Obwohl Intel seine ICH10R auf eSATA optimiert hat, verwendet ASUS für diesen Anschluss Marvells 88SE6121 Controller, welcher sich auch für einen ATA133-Kanal verantwortlich zeichnet.


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Für zwei weitere USB 2.0- und einen weiteren Firewire-Anschluss legt ASUS ein Bracket bei. Damit lassen sich ohne weiteres Zubehör bereits acht der zwölf USB 2.0-Ports nutzen. Da ASUS beim P5Q-E auf die SSD für "Express Gate" sowie Wireless-LAN verzichtet hat, kann man zwei weitere USB 2.0-Header mit den Anschlüssen des Gehäuses verbinden.




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Kühlung
Chipsatzkühler mit Heatpipes sind derzeit eine Modeerscheinung und sollen zeigen, dass Mainboards besonders leise arbeiten und zugleich gut übertaktbar sind. Die preiswerteren Schwestermodelle aus der P5Q-Serie beweisen jedoch, dass auch normale Aluminiumprofile zur Kühlung des P45 Chipsatzes vollkommen ausreichen. Der Kühler auf dem ASUS P5Q-E erinnert an die Konstruktion, welche wir bereits auf dem ASUS P5E3 Premium WiFi-AP@n gesehen haben, fällt allerdings ein wenig bescheidener aus.


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Das Kühlprofil auf der ICH10R muss ebenso ohne Heatpipes auskommen wie jenes auf den MOSFETs oberhalb des CPU-Sockels. Lediglich das Profil auf der Northbridge und jenes auf den MOSFETs hinter dem Anschlusspanel werden durch zwei Heatpipes verbunden. Die Kühler wurden nicht verschraubt, sondern mit Pushpins befestigt, so dass das PCB nicht unnötig versteift wird und sich auch CPU-Kühler mit Pushpin-Befestigung problemlos montieren lassen.


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Layout #1
Der Spannungswandler des P5Q-E verfügt über acht Phasen und soll laut Hersteller mit einer Effizienz von bis zu 96 Prozent arbeiten. Ferritkernspulen, Feststoff-Kondensatoren (Conductive Polymer) aus japanischer Produktion und stromsparende MOSFETs sollen zum sparsamen Betrieb und zur Langlebigkeit des Mainboards beitragen.


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Weiteres Stromsparpotential soll die ASUS EPU-6 Engine eröffnen, welche die Phasen von Prozessor, Grafikkarten, Arbeitsspeicher, Chipsatz, Festplatten und Kühlern regelt. Natürlich muss hierzu die passende Software installiert werden und diese gibt es lediglich für Windows.


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Die vier DIMM-Slots ordnet der Hersteller rechts neben dem Prozessor an, ihre Stromversorgung wurde zweiphasig aufgebaut. Dahinter reihen sich am rechten Rand des PCB ein Winbond 83667HG-A Super-I/O-Controller, der Floppy- und der 24-Pin Stromanschluss des Mainboards. Rechts oben sehen wir zudem zwei Jumper, mit denen die Spannung für Northbridge (+0,3V) und CPU (+0,4V) zusätzlich angehoben werden kann. Links neben der Floppy-Buchse befindet sich ein 3-Pin Lüfteranschluss, oberhalb der DIMM-Slots ist der 4-Pin Lüfteranschluss für den CPU-Kühler zu verorten.


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ASUS hat den Abstand zwischen der Verriegelung der DIMM-Slots und der oberen Grafikkarte gerade noch ausreichend dimensioniert, so dass Speicherriegel auch ohne den vorherigen Ausbau der Grafikkarte ausgetauscht werden können. Langen PCI-Karten wird im oberen Steckplatz allerdings ihre Grenze aufgewiesen. Ein zweiter 3-Pin Lüfterabgriff befindet sich links oberhalb des blauen PCI-Express x16-Steckplatzes.




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Layout #2
Mit sieben Steckplätzen verwirklicht ASUS auf dem P5Q-E das Maximum und obwohl die Northbridge lediglich 16 PCI-Express Lanes für Grafikkarten bereit hält, finden sich auf diesem Mainboard gleich drei PCI-Express x16-Steckplätze. Das ASUS Rampage Formula, dessen X48 Chipsatz doppelt so viele Lanes bietet, muss sich hingegen mit zwei PEG-Slots begnügen.


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Der blaue PEG-Steckplatz ist mit 16 Lanes angebunden, welche in 2 x 8 Lanes aufgeteilt werden können. In diesem Modus arbeiten der blaue sowie der obere schwarze PEG-Slot mit je 8 Lanes und unterstützen zudem AMDs CrossFireX. Der untere der beiden schwarzen PCI-Express x16-Steckplätze ist mit lediglich 4 Lanes angebunden, welche von der Southbridge kommen.

Wer nur eine Grafikkarte verwendet, setzt diese in den blauen Steckplatz ein. Sollen zwei Grafikkarten zum Einsatz kommen, belegt man den blauen und den oberen schwarzen PEG-Steckplatz. Die Verwendung einer dritten Grafikkarte lohnt sich aufgrund der geringen Bandbreite nur für den Multi-Display-Betrieb und weniger für Spiele. Zudem werden für den Betrieb von drei Grafikkarten zumindest zwei Karten im 1-Slot-Design benötigt.


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Das ASUS P5Q-E besitzt zwei Gigabit-LAN Controller: Der erste sitzt links vor dem oberen 32-Bit PCI-Steckplatz, es handelt sich um das über PCI angebundene Modell Marvell 88E8001. Der zweite Controller, ein Marvell 88E8056, nutzt hingegen eine PCI-Express-Lane. Hier ist das ASUS Rampage Formula im Vorteil, welches über zwei PCIe-angebundene Gigabit-LAN-Controller verfügt.


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Unterhalb des Marvell 88E8001 sehen wir einen 2-Port-Firewire-Controller vom Typ LSI L-FW3227 und noch etwas tiefer den 8-Kanal High-Definition Audio-Codec ADI AD2000B. Leider bietet Analog Devices noch keine Daten zum Nachfolger des AD1988B an.


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Am unteren Rand des PCB reiht ASUS die Abgriffe für HD-Audio, Firewire, COM1, die USB 2.0-Ports sieben bis zehn und die Gehäuseanschlüsse auf. Links neben Letzteren befinden sich zwei Taster für den Einschalter und die Reset-Funktion sowie - gleich darüber - ein vierter Lüfteranschluss.


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ASUS hat neben Intels ICH10R zwei weitere Laufwerks-Controller verbaut, welche sich unterhalb der Southbridge befinden. Der Marvell 88SE6121 kümmert sich um den externen SATA 3Gb/s-Port sowie den ATA133-Kanal des Mainboards, der Silicon Image Sil5723 stellt zwei weitere SATA 3Gb/s-Anschlüsse bereit, so dass man bis zu neun SATA-Geräte mit diesem Mainboard verbinden kann.


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Zwischen der Southbridge und dem abgewinkelten ATA133-Anschluss entdecken wir einen fünften Lüfteranschluss, den dritten USB 2.0-Header finden wir oberhalb des ersten PCI-Express x1-Steckplatzes.




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Das Testsystem
Wir haben das ASUS P5Q-E mit dem BIOS 1406 getestet. Für unseren Test verwenden wir den mit 3,0 GHz getakteten Quad-Core Prozessor Intel Core 2 Extreme QX6850 sowie das 2x 1 GByte DDR2-1066 CL5-5-5-15 Speicher-Kit Corsair Dominator CM2X1024-8500C5D. Für die Stabilitätstests und Benchmarks haben wir diesen Speicher als DDR2-1066 CL5-5-5-15 @ 2,2V betrieben. Zudem verwenden wir für unseren Test die folgende Hardware:

Im Rahmen der Benchmarks wurden die fett hervorgehobenen Komponenten eingesetzt.

Soundcheck
Während ASUS bei seinen Mainboards zuletzt immer auf den SoundMAX AD1988B HD-Audio Codec von Analog Devices setzte, finden wir auf unserer Vergleichsplatine, dem MSI P35 Neo2-FR, einen Realtek ALC888. Das ASUS P5Q-E ist bereits mit einem SoundMAX AD2000B, welchen Analog Devices noch nicht einmal auf seiner Webseite führt, ausgestattet. Wird der AD2000B eine neue Bestmarke setzen?

RMAA 5.0
24-Bit/96kHz
ASUS
P5Q-E
ASUS
P5E3 Premium
MSI
P35 Neo2-FR
Frequency response, dB
Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz
(geringere=besser)
+0,05;-0,02+0,03;-0,10+0,02;-0,05
Noise level, dBA
Eigen-Rauschpegel
(niedriger=besser)
-92,1-92,3-88,9
Dynamic range, dBA
Dynamik-Bereich
(größer=besser)
91,891,788,2
Total Harmonic Distortion
(Klirrfaktor) %
(niedriger=besser)
0,0120,0740,0056
Intermodulation
distortion, %
(niedriger=besser)
0,0170,0710,029
Stereo crosstalk, dB
Übersprechen
(niedriger=besser)
-89,8-89,5-85,3

ASUS zeigte bereits beim P5E3 Premium einen vorbildlichen Klang und kann dieses Ergebnis mit dem P5Q-E sogar noch einmal übertreffen. Ein sehr gutes Ergebnis für den AD2000B!

Taktraten
Unter Last taktet das ASUS P5Q-E mit 3005,8 MHz und erschleicht sich damit einen Mehrtakt von 5,8 MHz:


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Allerdings ist das Mainboard damit in bester Gesellschaft, denn auch alle anderen Hauptplatinen von ASUS und MSI takten zwischen 5,6 und 5,8 MHz zu schnell.




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USB 2.0-Performance
Mit HDTach 3.0.1.0 nehmen wir die Messung der USB 2.0-Performance vor. In einem externen USB 2.0-Case (Revoltec File Protector 3,5") befindet sich eine 3,5" Festplatte mit 40 GB und 7200 U/Min von IBM (IC35-L040), welche wir über einen USB 2.0-Anschluss im I/O Panel des zu testenden Mainboards anschließen.

USB 2.0 - HDTach 3.0.1.0: Burstraten in MB/s (Lesen)
ASUS P5K Premium
ICH9R, BIOS 0504
35.3
ASUS Rampage Formula
ICH9R, BIOS 0308
35.2
ASUS Blitz Extreme
ICH9R, BIOS 1005
35.1
ASUS P5E3 Deluxe
ICH9R, BIOS 1001
35.1
ASUS P5E3 Premium
ICH9R, BIOS 0151
35.1
ASUS P5K Deluxe
ICH9R, BIOS 0703
35.1
ASUS P5K E
ICH9R, BIOS 1004
35.1
ASUS P5Q-E
ICH10R, BIOS 14.06
35.1
MSI P35 Neo
ICH9, BIOS BI34
35.1
MSI P965 Neo-F
ICH8, BIOS 1.6
35.1
MSI P35 Neo2
ICH9R, BIOS 1.8
35.1
ASUS P5B-E Plus
ICH8R, BIOS 304
35.0

Mit 35,1 MB/s erreicht die ICH10R des ASUS P5Q-E ein Resultat im Rahmen des Üblichen.

IDE-Performance: ATA133
Mit HDTach 3.0.1.0 haben wir zudem die IDE-Burstrate gemessen. Folgende Festplatten kamen hierbei zum Einsatz:

ATA133 - HDTach 3.0.1.0: Burstraten in MB/s (Lesen)
ASUS P5K Deluxe
JMicron, BIOS 0703
118.7
ASUS Blitz Extreme
JMicron, BIOS 1005
118.2
ASUS P5E3 Premium
JMicron, BIOS 0151
117.5
ASUS Rampage Formula
JMicron, BIOS 0308
116.8
ASUS P5K E
JMicron, BIOS 1004
116.6
ASUS P5K Premium
JMicron, BIOS 0504
116.6
MSI P35 Neo
Marvell, BIOS BI34
116.1
MSI P35 Neo2
Marvell, BIOS 1.8
114.2
ASUS P5B-E Plus
JMicron, BIOS 304
113.7
MSI P965 Neo-F
JMicorn, BIOS 1.6
113.6
ASUS P5E3 Deluxe
JMicron, BIOS 1001
113.5
ASUS P5Q-E
ICH10R, BIOS 14.06
0.0

Intel hat die Parallel-ATA Schnittstelle mit der Einführung seiner 965er-Chipsätze zu einem Relikt vergangener Zeiten erklärt. Wenn die Mainboardhersteller auch weiterhin einen Parallel-ATA Anschluss anbieten wollen, müssen sie einen zusätzlichen Controller integrieren. Beim ASUS P5Q-E übernimmt diese Aufgabe ein Marvell 88SE6121 und mit diesem kann sich HDTach leider gar nicht anfreunden. Die Ergebnisse schwanken zwischen 2500 und 2600 MB/s und ergeben somit nicht den geringsten Sinn. Die Leserate der Festplatte bewegt sich hingegen im normalen Rahmen, so dass es sich nur um einen Messfehler handeln kann.

IDE-Performance: SATA 3,0 Gb/s
Wichtiger als die Leistung der Parallel-ATA Anschlüsse, welche oft nur noch für optische Laufwerke genutzt werden, ist der Datendurchsatz der Serial-ATA Controller.

S-ATA 3.0 Gb/s AHCI - HDTach 3.0.1.0: Burstraten in MB/s (Lesen)
ASUS P5E3 Deluxe
JMicron, BIOS 1001
153.1
ASUS Blitz Extreme
JMicron, BIOS 1005
152.1
ASUS P5E3 Premium
JMicron, BIOS 0151
151.7
ASUS P5K Deluxe
JMicron, BIOS 0703
151.5
ASUS P5K E
JMicron, BIOS 1004
151.1
ASUS P5K Premium
JMicron, BIOS 0504
150.5
ASUS P5B-E Plus
JMicron, BIOS 304
150.1
MSI P965 Neo-F
JMicorn, BIOS 1.6
149.0
MSI P35 Neo
ICH9, BIOS BI34
137.2
ASUS P5E3 Deluxe
ICH9R, BIOS 1001
137.1
MSI P35 Neo2
ICH9R, BIOS 1.8
137.1
ASUS P5E3 Premium
ICH9R, BIOS 0151
136.9
ASUS P5Q-E
ICH10R, BIOS 14.06
136.9
ASUS P5K Premium
ICH9R, BIOS 0504
136.6
ASUS Blitz Extreme
ICH9R, BIOS 1005
136.1
ASUS Rampage Formula
ICH9R, BIOS 0308
134.7
ASUS P5K Deluxe
ICH9R, BIOS 0703
134.5
ASUS P5K E
ICH9R, BIOS 1004
134.3
ASUS P5B-E Plus
ICH8R, BIOS 304
134.3
MSI P965 Neo-F
ICH8, BIOS 1.6
133.9
ASUS P5Q-E
Marvell, BIOS 14.06
131.5
MSI P35 Neo
Marvell, BIOS BI34
130.5
MSI P35 Neo2
Marvell, BIOS 1.8
130.1
ASUS P5Q-E
Marvell, BIOS 14.06
0.0

Intels ICH10R lässt sich problemlos vermessen und liefert eine Burstrate im Bereich ihres Vorgängers ICH9R. Der externe SATA-Anschluss des Marvell 88SE6121 spuckt gelegentlich ebenfalls falsche Burstraten zwischen 2500 und 2600 MB/s aus, nach einigen Versuchen bekamen wir jedoch nachvollziehbare Ergebnisse um die 131,5 MB/s. Dies liegt im Bereich anderer Controller dieses Herstellers und kann somit als schlüssiges Ergebnis betrachtet werden. Anders sieht es bei den beiden Anschlüssen des Silicon Image Sil5723 aus, hier vermeldet HDTach beharrlich 2500 bis 2600 MB/s, weshalb auch hier eine Wertung entfallen muss. Allerdings können wir abermals Entwarnung geben, denn die Leseraten waren völlig normal.




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CPU-Leistung (synthetisch)
Traditionell prüfen wir zunächst die mathematische Leistung der Prozessoren mit Hilfe synthetischer Benchmarks. Hierzu verwenden wir SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098):

SiSoft Sandra 2007.1098: Dhrystone ALU in MIPS; Whetstone iSSE3 in MFLOPS
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
55446
37356
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
55355
37350
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
55339
37270
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
55334
37307
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
55278
37310
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
55254
37245
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
55226
37342
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
55216
37354
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
55208
37342
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
55164
37260
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
55154
37276
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
55150
37252
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
54807
37274

Bei identischem Speichertakt liegen das auf Intels P45 Chipsatz basierende ASUS P5Q-E und das ASUS Rampage Formula mit dem Premium-Chipsatz Intel X48 Kopf an Kopf. Ein zweiter Testlauf mit SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098) soll die Multimedia-Performance offenbaren:

SiSoft Sandra 2007.1098: Integer X8 iSSE4 in it/s; FloatingPoint X4 iSSE2 in it/s
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
332104
178892
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
332009
178883
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
331974
178817
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
331930
178829
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
331928
178809
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
331918
178790
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
331773
178457
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
331692
178642
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
331657
178127
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
331595
178606
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
331589
178598
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
331558
178623
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
330021
178283

Die Multimedialeistung des ASUS P5Q-E übertrifft zwar die Resultate des ASUS Rampage Formula, dennoch reicht es nur für einen Platz im Mittelfeld.




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Multithreaded (synthetisch)
PC Wizard 2007.1.73 kann die Performance im Multi-Threaded-Betrieb analysieren. Dabei wird der Mandelbrot-Test zunächst als ein Thread ausgeführt, danach in zwei Threads parallel und schließlich in vier Threads. Ausgegeben wird die Bearbeitungszeit pro Thread, niedrige Ergebnisse sind also besser:

PC Wizard 2007.1.73: 4 Threads in s; 2 Threads in s; 1 Thread in s
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
3.64
7.31
14.59
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
3.64
7.31
14.59
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
3.64
7.31
14.61
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
3.66
7.30
14.58
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
3.66
7.30
14.59
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
3.66
7.30
14.61
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
3.66
7.31
14.58
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
3.66
7.31
14.59
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
3.66
7.31
14.63
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
3.66
7.34
14.66
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
3.67
7.33
14.67
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
3.69
7.31
14.63
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
3.69
7.31
14.63

Den Multi-Threaded-Test von PC Wizard 2007.1.73 absolviert das ASUS P5Q-E zusammen mit dem ASUS Blitz Extreme mit einer Bestleistung.

Auch CPU RightMark Lite 2005 v1.3 bietet die Möglichkeit, eine Anwendung auf mehrere Threads zu verteilen und somit mehrere CPU-Kerne auszulasten. Hierzu berechnet das Programm ein komplexes 3D-Gefüge mit 400 Objekten und 4 Lichtern, wir wählten das Modell 1. Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, größere Werte sind also besser. Wir sortieren nach der maximal erreichten Framerate:

CPU RightMark Lite 2005 v1.3: 4 Threads in fps; 2 Thread in fps; 1 Thread in fps
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
25.8
17.5
10.7
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
25.7
17.5
10.6
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
25.7
17.4
10.6
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
25.7
17.3
10.6
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
25.7
17.3
10.6
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
25.6
17.5
10.6
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
25.6
17.5
10.6
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
25.6
17.4
10.6
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
25.6
17.3
10.6
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
25.6
17.3
10.5
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
25.5
17.2
10.6
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
25.5
17.2
10.5
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
25.5
17.3
10.5

Bei CPU RightMark Lite reicht es dem ASUS P5Q-E zwar nicht für einen Spitzenplatz, doch mit dem ASUS P5E3 Premium befindet sich die P45-Platine in bester Gesellschaft.

Bevor wir uns dem Speicherdurchsatz zuwenden, betrachten wir noch einen letzten CPU-Test, welcher mehrere CPU-Kerne auslastet. Die Molecular Dynamics Simulation von ScienceMark 2.0 untersucht das thermodynamische Verhalten von Materialien anhand fester physikalischer Gesetze. Je schneller die Berechnung beendet ist, desto performanter ist die CPU. Die Resultate werden in Sekunden angegeben, niedrigere Werte sind folglich besser:

ScienceMark 2.0 32-Bit Build 21032005: Molecular Dynamics in s
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
51.63
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
51.66
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
51.67
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
51.68
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
51.68
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
51.77
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
51.78
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
51.81
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
51.87
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
51.87
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
52.01
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
52.09
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
52.14

Der Molecular Dynamics Durchlauf von ScienceMark 2.0 spült das ASUS P5Q-E wieder nach vorne und auf den dritten Platz.




Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2) - Druckansicht - Seite 9 von 20

Datendurchsatz von Speicher und Cache
Unser Testsystem ist mit zwei 1 GByte DDR2-Modulen vom Typ Corsair Dominator TWIN2X2048-8500C5D bestückt, welche als DDR2-1066 CL5-5-5-15 @ 2,20V betrieben werden:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Wie üblich nutzen wir den Dual-Channel Betrieb, um die maximale Leistung aus dem Mainboard herauszukitzeln. Für die DDR3-Konfigurationen kam ein 2x 1 GByte Kit des Typs Super Talent W1866UX2G8 zum Einsatz, welches als DDR3-1333 CL8-8-8-18 @ 1,8V betrieben wurde.

Zum Ausloten der Speicherbandbreite ziehen wir zunächst wieder SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098) heran:

SiSoft Sandra 2007.1098: Int Buff'd iSSE2 in MB/s; Float Buff'd iSSE2 in MB/s
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
7022
7051
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
6977
6963
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
6932
6940
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
6878
6885
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
6770
6785
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
6689
6692
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
6620
6625
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
6572
6571
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
6457
6467
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
6442
6444
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
6253
6249
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
6085
6088
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
5813
5818

Der P45 Chipsatz erreicht auf dem ASUS P5Q-E das zweitbeste Ergebnis aller DDR2-Durchläufe. Besser ist nur das ASUS P5K Deluxe, welches sich im Test jedoch als recht wählerisch in Bezug auf die Speicherbestückung erwies.

Mit ScienceMark 2.0 versuchen wir festzustellen, wie schnell die Zugriffe auf den L1- und L2-Cache erfolgen, zudem messen wir auch den Speicherdurchsatz ein zweites Mal:

ScienceMark 2.0 32-Bit Build 21032005: Memory in MB/s; L2 Cache in MB/s; L1 Cache in MB/s
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
6532
25200
80299
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
6514
25224
83192
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
6482
25205
83641
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
6479
16815
55647
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
6472
25165
83400
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
6469
25224
83697
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
6334
25195
83448
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
6326
25164
83443
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
6154
16809
55977
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
6152
25211
83460
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
6034
25215
83911
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
6018
25192
81784
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
5852
25172
82923

ScienceMark 2.0 attestiert dem ASUS P5Q-E sogar den Bestwert bei der Speicherbandbreite, besser als die DDR3-1333 Messung mit dem ASUS P5E3 Deluxe.




Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2) - Druckansicht - Seite 10 von 20

Primzahlen und Pi
Die schnelle Fourier-Transformation (FFT) ist ein Algorithmus, welcher zur Berechnung von Primzahlen genutzt wird. Wir verwenden Prime95 v24.14 im Benchmark-Modus, um die Rechenleistung der CPU zu untersuchen. Die Resultate werden in Millisekunden angegeben, kleinere Werte sind also besser:

Prime95 v24.14 - 10 Iterationen mit 4096K FFT Länge: in ms
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
82.140
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
82.193
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
82.259
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
82.273
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
82.326
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
82.339
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
82.481
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
82.605
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
82.737
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
83.005
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
83.029
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
83.107
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
83.420

Betrachten wir Prime95, so findet sich das ASUS P5Q-E nur knapp hinter dem ASUS P5E3 Deluxe.

Und was passiert, wenn wir die Nachkommstellen von Pi berechnen?

Super PI 1.1e, 1M Stellen: Dauer in s
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
16
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
16
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
16
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
16
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
16
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
16
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
16
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
16
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
16
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
16
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
16
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
16
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
16

Bei Super PI, einem Test welcher primär auf die Taktrate reagiert, liegen alle Konfigurationen gleich auf.




Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2) - Druckansicht - Seite 11 von 20

Raytracing und Rendering
Die frei erhältliche Raytracing-Software POV-Ray unterstützt in der Version 3.7 beta 23 mehrere CPU-Kerne. Wir lassen das offizielle Benchmarkscript zweimal laufen: Zunächst als ein Thread, danach multi-threaded.

Wir sortieren anhand der höchsten Punktzahl, höhere Werte sind besser:

Povwin 3.7 beta 23 Benchmark: Multi Thread in PPS; Single Thread in PPS
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
2726
683
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
2724
685
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
2719
691
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
2717
690
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
2715
687
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
2714
689
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
2706
685
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
2701
692
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
2690
680
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
2688
690
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
2679
689
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
2653
684
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
2633
684

Abermals erreicht das ASUS P5Q-E eine Platzierung im oberen Bereich des Testfeldes, die Multi-Core Performance beim Raytracing kann somit überzeugen.

Mit Cinebench in der aktuellen Version 10.0 kann die Leistung des Computers im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Anwendung Cinema 4D von MAXON bewertet werden.

Wir wählen den Rendering-Test, welcher auf einem oder mehreren CPU-Kernen ausgeführt werden kann. Höhere Werte spiegeln eine höhere Leistung wieder:

Cinebench Version 10.0 Rendering: X CPUs in CB-CPU; 1 CPU in CB-CPU
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
10955
3092
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
10931
3093
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
10929
3089
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
10925
3092
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
10925
3090
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
10925
3088
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
10863
3078
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
10846
3083
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
10833
3088
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
10828
3086
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
10690
3078
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
10252
3000
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
10121
3007

Noch etwas besser schneidet das ASUS P5Q-E beim Rendering-Test von Cinebench Version 10.0 ab, hier erreicht die P45-basierende Hauptplatine den dritten Rang.




Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2) - Druckansicht - Seite 12 von 20

Kompression und mp3-Encoding
7-Zip ist eine kostenlose Kompressionssoftware, die gegenüber vielen Mitbewerbern einen entscheidenden Vorteil hat: Sie ist multi-threaded programmiert und kann mehrere CPU-Kerne nutzen. Ein eingebautes Benchmark-Tool schätzt die Leistung des Prozessors ab:

7-Zip 4.42 Benchmark: Multi Thread in MIPS; Single Thread in MIPS
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
4513
3054
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
4513
3038
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
4513
3023
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
4476
3038
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
4473
3033
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
4470
3033
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
4470
3028
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
4400
3012
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
4326
2997
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
4290
2976
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
4255
2972
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
4221
2967
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
4113
2948

Beim integrierten Benchmark von 7-Zip 4.42 belegt das ASUS P5Q-E den vierten Platz. Doch was wird in der Praxis passieren? Wir packen das 451 MByte große Multiplayer-Demo von F.E.A.R. als .7z-Datei mit normaler Kompressionsrate. Gemessen wird in Sekunden, geringere Werte sind also besser:

7-Zip 4.42 - 451 MByte packen: Multi Thread in s; Single Thread in s
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
113
182
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
113
182
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
115
189
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
116
184
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
116
187
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
118
187
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
119
187
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
123
204
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
126
194
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
130
199
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
131
202
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
132
200
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
134
213

Das Ergebnis beim tatsächlichen Packvorgang gleicht der Vorhersage des Benchmarks, das ASUS P5Q-E ist abermals im vorderen Drittel des Feldes zu finden.

Als nächstes testen wir die Leistung beim mp3-Encoding. Wir verwenden hierfür das Programm PC Wizard 2007.1.73 und komprimieren eine 60 MByte große WAV-Datei. Gemessen wird in Sekunden, niedrige Werte sind somit besser:

PC Wizard 2007.1.73: mp3-Encoding mit Lame; Normale Qualität in s
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
8.55
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
8.55
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
8.55
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
8.56
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
8.56
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
8.58
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
8.58
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
8.59
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
8.61
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
9.00
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
9.00
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
9.02
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
9.09

Zeitgleich mit dem ASUS P5E3 Premium und zugleich mit der zweitschnellsten Zeit schließt das ASUS P5Q-E das Audio-Encoding ab.




Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2) - Druckansicht - Seite 13 von 20

Video-Encoding
Betrachten wir nun zwei Video-Encoding-Benchmarks. Zunächst werden wir eine 455 MByte große AVI-Datei (huffyuv lossless Codec) mit TMPGEnc 2.512.52.161 ins DVD-Format (PAL) umwandeln. Wir verwenden hierbei die höchste Qualitätsstufe.

Das Ergebnis wird in Sekunden gemessen, kleinere Werte spiegeln eine höhere Leistung wieder:

TMPGEnc 2.512.52.161 - DVD PAL, Highest Quality: in s
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
121
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
124
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
125
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
125
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
126
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
126
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
127
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
127
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
127
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
128
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
128
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
128
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
128

Mit dem Video-Encoder TMPEG kommt das ASUS P5Q-E genau wie das ASUS Rampage Formula besonders gut zurecht und belegt den zweiten Rang. Nun wandeln wir das selbe Quellvideo ein zweites Mal um, diesmal mit dem Windows Media Encoder 9.

Die Zieldatei im WMV-Format soll hochwertige 5384 kbit/s haben. Abermals messen wir die Sekunden, so dass kürzere Zeiten die bessere Leistung angeben:

Windows Media Encoder 9 - WMV 5384 kbit/s: in s
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
450
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
450
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
451
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
452
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
452
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
453
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
453
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
453
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
455
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
458
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
459
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
467
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
470

Einen kleinen Ausrutscher leistet sich das ASUS P5Q-E beim Windows Media Encoder 9 und belegt nur einen Platz im unteren Mittelfeld.




Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2) - Druckansicht - Seite 14 von 20

3DMark06 und F.E.A.R.
Für die 3D-Tests verwenden wir eine MSI NX7900GT-VT2D256E mit NVIDIAs ForceWare 162.18, DirectX 9 befindet sich auf dem Stand von Juni 2007. Soweit nicht anders angegeben, wurden die Standardeinstellungen des Treibers verwendet.

Die Aussagekraft von Futuremarks 3DMark06 v102 konzentriert sich auf die Grafikkarte, Mainboard und CPU spielen eine untergeordnete Rolle. Dennoch wollen wir das Ergebnis der Vollständigkeit halber aufführen:

Futuremark 3DMark06 v102
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
4997
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
4989
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
4934
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
4930
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
4930
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
4930
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
4926
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
4923
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
4922
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
4920
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
4919
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
4918
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
4915

Betrachten wir 3DMark06, finden wir das ASUS P5Q-E im Mittelfeld, knapp vor dem ASUS Rampage Formula.

Kommen wir nun zum Ego-Shooter F.E.A.R.:

Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, höhere Werte sind besser:

F.E.A.R. 1280x960; 4xAA + 8xAF: in fps
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
50
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
50
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
50
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
50
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
50
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
50
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
49
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
49
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
49
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
49
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
49
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
49
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
49

F.E.A.R. interessiert sich nicht für Hauptplatinen, der maximale Unterschied zwischen den Mainboards liegt bei einem einzigen Frame pro Sekunde.




Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2) - Druckansicht - Seite 15 von 20

UT2004 und Riddick
Unreal Tournament 2004 ist zwar schon ein wenig älter, aber immer noch ein guter Leistungsindex.

Abermals geben wir die Frames pro Sekunde an:

UT2004 (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / High Image Quality / 16 Bots / AS Convoy UT2): in fps
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
99.30
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
99.08
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
98.61
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
98.44
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
98.40
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
98.29
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
98.15
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
97.97
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
96.83
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
95.45
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
94.78
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
94.52
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
91.36

3D-Benchmarks sind nicht die Stärke des ASUS P5Q-E, abermals reicht es nur für eine mittlere Platzierung. Doch sehen wir es positiv: Das deutlich teurere ASUS Rampage Formula ist wieder ein wenig langsamer.

Zuletzt lassen wir "The Chronicles of Riddick" laufen, einen weiteren 3D-Shooter.

Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben:

The Chronicles of Riddick (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / PS2.0 / No Sound / Sodini01): in fps
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
75.28
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
74.70
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
73.52
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
73.23
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
72.84
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
69.54
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
69.45
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066CL5, BIOS 0308
69.33
ASUS P5K E
DDR2-800CL4, BIOS 1004
69.29
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
69.14
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
68.86
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
68.13
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
68.09

Das Spiel "The Chronicles of Riddick" reagiert etwas unberechenbar. Das ASUS P5Q-E hat Glück, denn es gehört zu jenen Hauptplatinen, die das Spiel bevorzugt. Mit identischem Setup landete das ASUS Rampage Formula beispielsweise nur im Mittelfeld.




Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2) - Druckansicht - Seite 16 von 20

Stabilität
Wir haben uns beim ASUS P5Q-E erst gar nicht mit zwei Speicherriegeln aufgehalten, sondern sogleich die Vollbestückung mit vier Modulen getestet. Wir verwendeten hierfür 4x 1 Gbyte sowie 4x 2 GByte und führten je Konfiguration zehn Durchläufe von Memtest86+ durch:

Speichertest: Memtest86+
SpeicherMHzTimingsErgebnis
Mushkin XP2-8500
2x 1 GByte
533@2,20V5-5-5-15stabil
Corsair TWIN2X2048-8500C5D
2x 1 GByte
Super Talent T800UX4GC5
2x 2 GByte
400@1,80V5-5-5-15stabil
G.Skill F2-800CL5D-4GBPQ
2x 2 GByte

Mit 8 GByte DDR2-800 hatte das Mainboard gar keine Probleme, allerdings wählte es bei automatischer Zuweisung der Latenzen CL5-5-5-13 2T, was wir manuell auf CL5-5-5-15 2T korrigierten. Für den stabilen Betrieb mit 4 GByte DDR2-1066 mussten wir zunächst die Spannung auf 2,2 Volt anheben, da ein Testlauf mit 2,1 Volt nach einigen Durchläufen von Memtest86+ Fehler zeigte.

Anschließend folgte ein zwölfstündiger Lasttest der fehlerfreien Konfigurationen unter Windows XP 64-Bit. Auf zwei Kernen wurde Volllast mit Prime95 erzeugt, die beiden weiteren Kerne und die Grafikkarte wurden mit 3DMark beschäftigt.

Lasttest: 2x Prime95 + 3DMark06
SpeicherMHzTimingsErgebnis
Mushkin XP2-8500
2x 1 GByte
533@2,20V5-5-5-15stabil
Corsair TWIN2X2048-8500C5D
2x 1 GByte
Super Talent T800UX4GC5
2x 2 GByte
400@1,80V5-5-5-15stabil
G.Skill F2-800CL5D-4GBPQ
2x 2 GByte

Auch den Lasttest überstand das ASUS P5Q-E ohne zu murren. Bleibt anzumerken, dass wir den Arbeitsspeicher im DDR2-1066-Durchlauf aufgrund der hohen Spannung aktiv gekühlt haben.




Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2) - Druckansicht - Seite 17 von 20

Übertakten
Beim Übertakten des ASUS P5Q-E versuchen wir zunächst, einen möglichst hohen FSB-Takt zu erzielen, danach erhöhen wir den Speichertakt so weit es geht. Da wir die Fähigkeiten des Mainboards und nicht die der CPU testen wollen, verwenden wir lediglich einen Multiplikator von sechs.

CPUFSBRAMTimingsErgebnis
27301820455@2,20V5-5-5-15stabil
27901860465@2,30V5-5-5-15Fehler
28501900475@2,30V5-5-5-15Freeze
29101940485@2,30V5-5-5-15kein Boot

Ähnlich wie beim ASUS Rampage Formula verliefen unsere ersten Übertaktungsversuche recht glücklos. Wir hatten den Arbeitsspeicher auf DDR2-667 gestellt und somit ein Verhältnis von 1:1 für FSB und Speicher gewählt, doch unser Core 2 Extreme QX6850 lief bereits bei einem Frontsidebus von 4x 465 MHz gegen eine Wand. Auch eine bessere Kühlung und höhere Spannungen halfen nicht weiter.


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Betrachtet man die anliegende Spannung, können wir dies unserem Prozessor nicht verübeln. Wo sich das ASUS Rampage Formula mit 1,328 Volt begnügt und 1,248 Volt gewünscht wären, feuert das ASUS P5Q-E satte 1,416 Volt auf den Prozessor. Aus Erfahrung mit dieser CPU können wir sagen, dass hier mit weniger sicherlich mehr drin gewesen wäre.


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Übertakten: Benchmarks
Was unsere Übertaktung in der Praxis bewirkt, erkennt man am Besten anhand der Speicherbandbreite:

SiSoft Sandra 2007.1098: Int Buff'd iSSE2 in MB/s; Float Buff'd iSSE2 in MB/s
ASUS P5E3 Premium
3,15GHz/FSB1800/DDR3-1800
8801
8764
ASUS P5E3 Deluxe
2,8GHz/FSB1900/DDR3-1584
8273
8281
ASUS Rampage Formula
2,82GHz/FSB1880/DDR2-1128
8112
8129
ASUS P5E3 Premium
2,8GHz/FSB1900/DDR3-1584
8096
8151
ASUS Blitz Extreme
2,8GHz/FSB1866/DDR3-1492
7952
7963
ASUS P5K E
2,85GHz/FSB1900/DDR2-1191
7786
7831
MSI P35 Neo2
2,85GHz/FSB1900/DDR2-950
7704
7762
ASUS P5K Premium
2,85GHz/FSB1900/DDR2-1191
7658
7704
ASUS Blitz Extreme
2,8GHz/FSB1866/DDR3-1242
7467
7503
ASUS P5K Premium
2,85GHz/FSB1900/DDR2-950
7196
7199
ASUS P5E3 Deluxe
3,0GHz/FSB1333/DDR3-1333
7022
7051
ASUS P5Q-E
2,73GHz/FSB1820/DDR2-910
7001
7006
ASUS P5E3 Premium
3,0GHz/FSB1333/DDR3-1333
6977
6963
ASUS Blitz Extreme
3,0GHz/FSB1333/DDR3-1333
6932
6940
ASUS P5K Deluxe
3,0GHz/FSB1333/DDR2-1066
6878
6885
ASUS P5Q-E
3,0GHz/FSB1333/DDR2-800
6770
6785
ASUS P5K E
3,0GHz/FSB1333/DDR2-1066
6689
6692
MSI P35 Neo2
3,0GHz/FSB1333/DDR2-1066
6620
6625
ASUS Blitz Extreme
3,0GHz/FSB1333/DDR3-1066
6572
6571
ASUS Rampage Formula
3,0GHz/FSB1333/DDR2-1066
6457
6467
ASUS P5K Premium
3,0GHz/FSB1333/DDR2-1066
6442
6444
ASUS P5K Deluxe
3,0GHz/FSB1333/DDR2-800
6253
6249
ASUS P5K E
3,0GHz/FSB1333/DDR2-800
6085
6088
ASUS P5K Premium
3,0GHz/FSB1333/DDR2-800
5813
5818

Mit FSB1820 und DDR2-910 bewegt sich das ASUS P5Q-E auf dem Niveau von DDR3-1333. Das Mainboard eignet sich zum Übertakten, kann aber nicht das Optimum aus unserer CPU herausholen.




Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2) - Druckansicht - Seite 18 von 20

Stromverbrauch
Kommen wir nun zum Stromverbrauch des ASUS P5Q-E. Wie bereits im Kapitel zum Layout erklärt, verfügt der Spannungswandler dieses Mainboards über acht Phasen, Ferritkernspulen, Feststoff-Kondensatoren (Conductive Polymer) aus japanischer Produktion und besonders effiziente MOSFETs. Diese Bauteile wirken sich unabhängig vom Betriebssystem auf die Energieeffizienz der Hauptplatine aus und ASUS verspricht für den Wandler eine Effizienz von 96 Prozent.


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Weiteres Stromsparpotential bietet die EPU-6 Engine, welche die Phasen von Prozessor, Grafikkarten, Arbeitsspeicher, Chipsatz, Festplatten und Kühlern regelt. Doch da hierfür ein Treiber mit passender Software benötigt wird, steht die EPU-6 Engine lediglich unter Windows zur Verfügung. In erster Linie senkt diese Software die Taktraten von CPU und Frontsidebus sowie die anliegenden Spannungen noch weiter ab, als Intels Energiespartechnologie EIST es vermag. Bei Auswahl des Betriebsmodus "Auto" kann unter Last zugleich der Takt erhöht werden.

Wir haben das Mainboard einmal ohne EPU-6 Engine sowie mit der EPU-6 Engine im Modus "Auto" getestet. Angegeben wird die Stromaufnahme des gesamten Systems in drei Lastzuständen, wir beginnen mit dem lastfreien Betrieb:


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Stromverbrauch IDLE in Watt
ASUS P5Q-E
EPU-6: Auto, BIOS 14.06
99
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
102
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
109
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
109
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
110
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
110
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
113
ASUS P5K E
ICH9R, BIOS 1004
113
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066, BIOS 0308
118
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
121

Ohne Last erweist sich das ASUS P5Q-E als vergleichsweise sparsames Mainboard, kommt jedoch nicht an den Bestwert des MSI P35 Neo2 heran. Erst wenn die EPU-6 Engine gestartet wird, kann sich das P5Q-E einen geringen Vorteil erarbeiten. Hierzu muss ASUS allerdings den Frontsidebus von 4x 333,33 MHz auf 4x 328,5 MHz reduzieren, die CPU taktet nun mit 1971,0 statt zuvor 2003,8 MHz.

Stromverbrauch LAST auf 2 Kernen in Watt
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
193
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
194
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
195
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
195
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
197
ASUS P5Q-E
EPU-6: Auto, BIOS 14.06
197
ASUS P5K E
ICH9R, BIOS 1004
200
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
208
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
209
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066, BIOS 0308
218

Unter Halblast erreicht das ASUS P5Q-E das zweitbeste Ergebnis hinter dem P5E3 Premium. Hierbei ist zu beachten, dass der DDR2-Speicher auf dem P5Q-E mit höheren Spannungen arbeitet als die DDR3-Module auf dem P5E3 Premium und somit bereits das Zünglein an der Waage spielt. Mit der EPU-6 Engine auf Autopilot schneidet das Mainboard um drei Watt schlechter ab, da ASUS den Takt des Frontsidebus nun von 4x 333,33 MHz auf 4x 340,3 MHz angehoben hat und unsere CPU mit 3062,4 statt 3005,8 MHz arbeitet.

Stromverbrauch LAST auf 4 Kernen in Watt
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
214
ASUS P5E3 Premium
DDR3-1333CL8, BIOS 0151
215
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
216
ASUS P5E3 Deluxe
DDR3-1333CL8, BIOS 1001
222
ASUS P5Q-E
DDR2-1066CL5, BIOS 14.06
223
ASUS P5K E
DDR2-1066CL5, BIOS 1004
226
ASUS P5Q-E
EPU-6: Auto, BIOS 14.06
228
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
244
MSI P35 Neo2
DDR2-1066CL5, BIOS 1.8
245
ASUS Rampage Formula
DDR2-1066, BIOS 0308
256

Unter Volllast auf allen vier Kernen fällt das ASUS P5Q-E ins Mittelfeld zurück, bleibt aber deutlich vor dem Rampage Formula. Die EPU-6 Engine behält die zuvor genannten Taktraten bei und sorgt dabei für einen Mehrverbrauch von 5 Watt.

Und damit wären wir an dem Punkt angelangt, wo einige Leser und möglicherweise auch ASUS anmerken werden, dass die EPU-6 Software auch andere, deutlich sparsamere Modi bietet. Das ist zwar korrekt, doch wir bezweifeln, dass der Benutzer regelmäßig die Betriebsmodi wechseln wird. Wer mit einer deutlich niedrigeren Taktrate arbeiten will, wird sich für einen stromsparenden und damit zumeist auch preiswerteren Prozessor entscheiden. Somit werden die meisten Benutzer, sofern sie die EPU-E6 Software überhaupt installieren bzw. diese auf ihrem Betriebssystem verwenden können, den automatischen Betrieb wählen.




Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2) - Druckansicht - Seite 19 von 20

Express Gate
Bei "Express Gate" handelt es sich um eine kompakte Linux-Distribution, welche ca. fünf Sekunden nach dem Start des Computers geladen ist. Bisher hatte ASUS dieses Embedded Linux auf einem per USB angebundenen Flash-Chip gespeichert, doch beim P5Q-E fehlt die entsprechende Karte. Somit waren wir auch nicht verwundert, als das Motherboard beim Start meldete, kein "Express Gate" gefunden zu haben.


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Auf der Installations-CD entdeckten wir nach Hinweis eines Lesers "Express Gate" zwar bei den Programmen wieder, doch auch nach der erfolgreichen Installation auf der ersten Festplatte sahen wir nur die Fehlermeldung beim Start.


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Zu diesem Zeitpunkt hing unsere Festplatte am Marvell-Controller und nicht an der ICH10R. Dies wird allerdings, so erfuhren wir nach Rücksprache mit ASUS, nicht unterstützt. Folglich klemmten wir die Festplatte an die ICH10R und auch hier konnte kein "Express Gate" gefunden werden. Nach Rücksprache mit Kollegen stellte sich heraus, dass diese im IDE-Modus getestet hatten, während wir den performanteren AHCI-Betrieb nutzen. Und siehe da: Nach dem Umschalten auf IDE begrüßte uns "Express Gate":


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Beim ersten Start nimmt man einige Einstellungen zur Sprache und zum Tastatur-Layout vor, dann präsentieren sich die Lizenzvereinbarungen. Ärgerlich: Falls keine Daten gesammelt werden sollen, muss der Benutzer einen Haken entfernen. Besser wäre es, wenn der Benutzer durch das Setzen des Hakens erst das Sammeln erlauben würde.


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Die aktuelle Version dieses Linux ist 1.3.80 und da es sich jetzt auf unserer Festplatte befindet, kann es auch auf alle dort gespeicherten Daten zugreifen. Wer mit "Express Gate" ins Internet geht, muss somit darauf vertrauen, dass es auch sicher ist. Schade, denn die ersten Flash-Versionen des Linux ignorierten die Laufwerke und machten es zu einem sicheren Internetzugang inklusive Flash-Unterstützung.


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Die neue Ausrichtung zeigt sich auch anhand der enthaltenen Funktionen: ASUS hat das Drive Xpert Werkzeug zur Konfiguration von RAID-Arrays integriert...


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...und ein Foto Manager- und Betrachter ist ebenfalls vorhanden. "Express Gate" entwickelt sich immer mehr zu einem vollständigen Betriebssystem, verfehlt dabei aber die eigentliche Zielsetzung. Wer einen Ersatz für Windows sucht, ist bei Suse, Ubuntu oder Fedora besser aufgehoben. Und ist es nicht ein schlechter Ersatz, bei dem man zunächst Windows aufspielen muss, um "Express Gate" überhaupt installieren zu können?


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Ein großer Nachteil ist auch der Umstand, dass "Express Gate" zwar die Hardware des aktuellen Mainboards inklusive Netzwerkkarten und Audio-Lösung vorbildlich unterstützt, doch keine Treiber für die Geräte von Drittherstellern umfasst.


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Man stelle sich nun vor, der PC soll nicht über Kabel sondern kabellos mit dem Netzwerk verbunden werden. Auf dem ASUS P5Q-E gibt es aber keinen WLAN-Controller und mit der zusätzlich verbauten WLAN-Karte kann "Express Gate" leider nichts anfangen. Da heißt es Kabel verlegen oder auf "Express Gate" verzichten. Wir empfehlen letzteres, denn warum sollte man moderne SATA2-Festplatten noch im IDE-Modus betreiben?




Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2) - Druckansicht - Seite 20 von 20

Fazit
Sehr GutFirewire, Dual-Gigabit-LAN, eSATA, drei Storage-Controller, drei Steckplätze für PCI-Express Grafikkarten - das ASUS P5Q-E kommt mit einer Ausstattung zum Test, welche den Beinamen "Deluxe" oder "Premium" gerecht würde. Das embedded Linux "Express Gate" wird beim P5Q-E auf der Festplatte installiert, was massive Nachteile mit sich bringt und in vielen Konfigurationen überhaupt nicht nutzbar ist. Dies liegt auch daran, dass dieses Mainboard keinen Wireless-LAN-Controller besitzt. Im Gegenzug stehen dem Benutzer dafür zwölf USB 2.0-Ports zur freien Verfügung, auf anderen Platinen des Herstellers belegen WLAN und "Express Gate" einen Teil dieser Anschlüsse. Abzüge gibt es nur in der B-Note, da einer der beiden Netzwerk-Controller lediglich über PCI angebunden ist. Der Chipsatzkühler fällt zwar weniger aufwändig aus als beim ASUS P5E3 Premium oder ASUS Rampage Formula, doch das können wir leicht verschmerzen, zumal sich auf dem P5Q-E CPU-Kühler mit Pushpin-Befestigung leicher montieren lassen.

In Hinblick auf seine Stabilität kann das ASUS P5Q-E überzeugen und läuft sowohl mit vier 1 GByte DDR2-1066 Modulen als auch mit einer 4x 2 GByte DDR2-800 Bestückung ohne zu Murren. Die Benchmarks liegen zumeist im oberen Drittel des Feldes, nur beim Übertakten hatten wir etwas bessere Ergebnisse erwartet. Als ärgerlich betrachten wir die ungefragte Spannungserhöhung, welche uns ASUS beim manuellen Übertakten aufzwingt. Diese fällt mit 0,17 Volt recht hoch aus und lässt die Abwärme des Prozessors deutlich ansteigen.


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Ansonsten gab es nur kleinere Schönheitsfehler:

Zugegeben, der P45 Chipsatz startet kein Feuerwerk neuer Innovationen und auch das ASUS P5Q-E unterscheidet sich nicht grundlegend von seinen P35-basierenden Vorgängern. Dennoch spricht nichts dagegen, dieses schnelle und stabile Mainboard zu erwerben. Insbesondere wer über eine CrossFire-Konfiguration nachdenkt, sollte den P35 meiden und sich zumindest für den P45-Chipsatz mit seiner 8/8-Aufteilung der PCI-Express Lanes entscheiden. PCI-Express 2.0 verdoppelt zwar die mögliche Bandbreite, doch dies wird in der Praxis so gut keine Auswirkung haben. Die Ausstattung des ASUS P5Q-E ist umfassend, der Preis ist ausgesprochen fair - unser Partner HiQ-Computer veranschlagt aktuell einen Ladenpreis von 129,- Euro - und unsere Wertung lautet: Sehr Gut.




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