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Neu von MSI

Im Test: ASUS P6T Deluxe, Workstation-Unterbau für Intels Core i7

Autor: doelf - veröffentlicht am 30.01.2009 - Letztes Update: 01.07.2010
s.17/22

Übertakten: Turbo-Modus
Wie wir beim Test der Core i7 Prozessoren erfahren mussten, ist Intels Turbo-Modus alles andere als eine akzeptable Lösung für Übertakter. Standardmäßig werden die Kerne lediglich um eine Stufe bzw. 133 MHz schneller. Nur wenn ausschließlich ein Kern belastet wird, wird eine zweite Stufe und somit um 266 MHz hochgeschaltet. Für den Core i7 bedeutet dies eine Leistungssteigerung zwischen 5 und 10 Prozent und das ist recht mager. Nur beim Spitzenmodell Core i7 Extreme 965 lassen sich diese Grenzen dank des frei wählbaren Multiplikators erweitern.

Turbo: Bei ASUS laufen alle vier Kerne im Gleichtakt

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Auch beim ASUS P6T Deluxe können wir den Turbo-Modus aktivieren und bei Verwendung des Core i7 Extreme 965 den Multiplikator einstellen, doch während wir bei Intel und MSI Zugriff auf die Multiplikatoren der einzelnen Kerne erhalten, lässt sich beim P6T Deluxe nur ein einzelner Wert verändern. Zudem taktet der Prozessor immer nur um 133 MHz hoch, ganz egal ob nur ein Thread läuft oder acht. Dies lässt sich leicht mit den Resultaten von Cinebench 10 64-Bit belegen:

Cinebench 10 64-Bit Rendering: X Threads; 1 Thread in CB
ASUS P6T Deluxe
3,20GHz turbo/HT
DDR3-1066CL7/3Ch
19344
4694
ASUS P6T Deluxe
3,20GHz fix/HT
DDR3-1066CL7/3Ch
18488
4487

Obige Ergebnisse belegen eindeutig, dass die CPU auch bei Verwendung eines einzelnen Threads nur um eine einzige Stufe hochtaktet. Bei den Turbo-Durchläufen ist das Ergebnis lediglich um den Faktor 1,046 schneller und 3200 MHz x 1,046 ergibt 3347,2 MHz.

Ein weiteres Hindernis auf dem Weg zur bestmöglichen Übertaktung ist die Power Control Unit (PCU) des Prozessors: Falls die Stromstärke auf 110 Ampere oder die Wärmeabgabe auf 130 Watt steigen sollte, wird der Prozessor heruntergetaktet, ganz egal welcher Multiplikator gewählt wurde. Erst wenn man diese beiden Zügel gelockert hat und die Spezifikationen des Herstellers bewußt ignoriert, darf man sich bei entsprechender Kühlung über höhere Taktraten freuen. Jedenfalls hat Intel dies so vorgesehen und MSI dies brav adaptiert. Beim ASUS P6T Deluxe sieht das anders aus, es wurden Grenzen hinterlegt, welche der Benutzer nicht einsehen kann. Damit hat ASUS wesentliche Funktionen der Power Control Unit schlicht und einfach ignoriert.

In den ersten BIOS-Versionen hatte diese stark vereinfachte Umsetzung weitere Auswirkungen, denn sobald man das Mainboard übertaktete, stand der Turbo-Modus nicht mehr zur Auswahl. Dies hat sich zwischenzeitlich geändert und nun kann man den Basistakt erhöhen und dennoch eine zusätzliche Multiplikatorstufe mit Hilfe des Turbo erreichen. Insbesondere für Prozessoren mit festem Multiplikator ist dies nicht ganz unrelevant, denn der Core i7 reagiert zuweilen sehr störrisch auf das Anheben des Basistaktes. Wenn man diesen jedoch nur mäßig steigern kann, ist das zusätzliche Übertaktungspotential durch den Turbo sehr willkommen.

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