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Neu von MSI

Im Test: ASUS P6T Deluxe, Workstation-Unterbau für Intels Core i7

Autor: doelf - veröffentlicht am 30.01.2009 - Letztes Update: 01.07.2010
s.22/22
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Fazit
Gut Das ASUS P6T Deluxe verbindet eine sehr gute Ausstattung mit einer vorbildlichen Stabilität. Neben den sechs SATA 3,0 Gb/s Ports der ICH10R hat ASUS einen Marvell-Controller für zwei ATA133-Laufwerke und einen externen SATA-Anschluss sowie einen 2-Port-SAS-Controller des selben Herstellers integriert. Insbesondere durch die beiden SAS-Anschlüsse hebt sich das Mainboard von der Masse ab und zeigt, dass sich diese Plattform besonders gut für bezahlbare Workstations eignet. Da man am SAS-Controller jedoch auch ganz normale SATA-Festplatten betreiben kann, ist dieses Feature für alle Kunden attraktiv. Hinzu kommen eine ordentliche aber nicht herausragende HD-Audio-Lösung mit digitalen Ausgängen, zwei per PCI-Express angebundene Gigabit-LAN Controller und der übliche Firewire-Controller von VIA.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die Express Gate SSD, ein embedded Linux auf Flash-Speicher, mit dem man auch ohne ein zusätzlich installiertes Betriebssystem innerhalb von ca. fünf Sekunden auf das Internet zugreifen kann. Zugegeben: Nicht jeder wird hiervon Gebrauch machen, zumal die Verbindung nur über die beiden LAN-Controller des Mainboards erfolgen kann. Dennoch macht Express Gate auf einem SSD wesentlich mehr Sinn, als die Installation des Linux auf der Festplatte, welche ASUS bei preiswerteren Mainboards wie dem ASUS P5Q-E anbietet.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

In Hinblick auf die Performance liegt das ASUS P6T Deluxe auf dem Niveau des MSI Eclipse SLI und kann sich aufgrund von zwei Monaten zusätzlicher Reifezeit für das BIOS sogar einen kleinen Vorteil erkämpfen. Dies gilt auch für das Übertakten, wo wir mit dem ASUS P6T Deluxe 3,90 GHz erreichen, während beim MSI Eclipse SLI oberhalb von 3,83 GHz kein stabiler Betrieb mehr möglich war. Allerdings setzt ASUS den Turbo-Modus nur einstufig um und ignoriert die Möglichkeiten der Power Control Unit (PCU) völlig. Das bedeutet: Wir können keine unterschiedlichen Multiplikatoren für die einzelnen Kerne einstellen und die Grenzwerte für die maximale Wärmeabgabe (TDP) und die maximal erlaubte Stromstärke bleiben im Dunkeln. Wir werden dem MSI Eclipse dieser Tage mit einem aktuellen BIOS nochmals auf den Zahn fühlen und dabei erforschen, welche Fortschritte MSI in den vergangenen zwei Monaten gemacht hat. Ein Grund dafür, dass wir die 4-GHz-Grenze nicht durchbrechen konnten, ist die Testumgebung. Unser 64-Bit Betriebssystem zieht zusammen mit den 64-Bit Stabilitätstests deutlich engere Grenzen als beispielsweise Windows Vista 32-Bit mit Prime95.

Enttäuscht hat uns das P6T Deluxe einzig in Hinblick auf den Stromverbrauch. Während ASUS im Laufe des letzten Jahres einige sehr energieeffiziente Mainboards auf den Markt bringen konnte, erwies sich die EPU-6-Engine bereits auf dem ASUS P5Q-E als Mittelmaß. Beim P6T Deluxe verbaut ASUS einen aufwändigen Wandler mit 16+2 Phasen und verliert den Vergleich mit MSI Eclipse SLI dennoch deutlich. Mit einem Preis von 240 Euro ist das ASUS P6T Deluxe - für diese Plattform und angesichts seiner Ausstattung - recht preiswert. Unsere Bewertung lautet: "Gut".




Unser Dank gilt:

  • ASUS für das P6T Deluxe
  • Intel für die Bereitstellung der Prozessoren




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