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ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77? - Druckansicht - Seite 1 von 24
Wer ein kompaktes Mini-ITX-System aufbaut, wird dieses nur selten übertakten. Daher lohnt sich der Blick auf eine Hauptplatine mit Intels H77-Chipsatz, denn diese sind deutlich preiswerter als ihre Z77-Geschwister. Unser heutiger Testkandidat, das ASUS P8H77-I, wird zu Straßenpreisen um die 90 Euro angeboten und ist somit ein gutes Beispiel für bezahlbare Mini-ITX-Mainboards.

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Dass man bei modernen Mini-ITX-Systemen keine Kompromisse in Bezug auf die Leistung eingehen muss, hatten wir in diesem Jahr bereits mehrfach gezeigt. Sowohl das ASUS P8Z77-I Deluxe als auch das MSI Z77IA-E53 konnten im Test überzeugen und lieferten auch beim Übertakten sehr gute Ergebnisse. Doch diese beiden Motherboards sind mit Straßenpreisen zwischen 130 und 170 Euro nicht gerade billig - sie zielen primär auf Enthusiasten und Übertakter.

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Doch was ist mit jenen Kunden, die einen normalen Alltagsrechner, einen HTPC oder einen Fileserver aufbauen möchten? Benötigen diese den teuren Z77-Chipsatz oder reicht auch der preiswertere H77? Wir vertreten die Ansicht, dass der H77 - abseits des Übertaktens - die ideale Wahl für die Mini-ITX-Plattform ist. Selbst für Gamer können wir diesen Chipsatz empfehlen, da in Mini-ITX-Systemen nur eine einzelne Grafikkarte zum Einsatz kommt.
Intel H77 und Z77 im Vergleich
Betrachten wir den H77, so sehen wir nur wenige Unterschiede im Vergleich zum Z77: Beide Chipsätze unterstützen Prozessoren der Generationen "Sandy Bridge" und "Ivy Bridge", können die integrierte Grafikeinheit dieser CPUs nutzen und den Grafikkern übertakten. Doch während der Z77 auch das Übertakten der CPU-Kerne ermöglicht, gibt sich der H77 bezüglich des Tunings sehr restriktiv.

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Die Southbridge-Funktionen sind hingegen identisch: Beide Chipsätze besitzen acht PCIe-Lanes der zweiten Generation, die mit der vollen Bandbreite von 500 MB/s pro Richtung arbeiten, sowie sechs SATA-Ports, von denen lediglich zwei SATA 6 Gb/s beherrschen. Dafür bietet Intel die RAID-Modi 0, 1, 5, 10 sowie SSD-Caching (Smart Response Technology). Weiterhin werden vier USB-Anschlüsse der dritten Generation und zehn USB-2.0-Ports geboten. Ärgerlich ist hierbei der Umstand, dass Intel die USB-3.0-Treiber ausschließlich für Windows 7 und 8 anbietet.
Chipsatzvergleich:
 Z68Z77H77
SATA Ports 6 Gb/s222
SATA Ports 3 Gb/s444
SATA RAID0 / 1 / 5 / 100 / 1 / 5 / 100 / 1 / 5 / 10
PATA Kanälekeinekeinekeine
USB 3.0 Portskeine44
USB 2.0 Ports141010
Grafikausgabejajaja
PCIe 2.0 Lanes888
PCIe Datenrate5 GT/s5 GT/s5 GT/s
HD-Audiojajaja
GBit-LANjajaja
CPU-Übertaktungjajanein
RAM-Übertaktungjajaja
Grafik-Übertaktungjajaja
Einen weiteren Unterschied gibt es in Bezug auf die 16 PCIe-Lanes des Prozessors. Nur der Z77 ermöglicht deren Verteilung auf zwei (8/8) oder drei Grafikkarten (8/4/4). Beim H77 werden die 16 Lanes grundsätzlich an eine Grafikkarte weitergereicht, so dass die Mainboard-Hersteller für den Betrieb mehrerer Grafikkarten auf die Lanes des Chipsatzes zurückgreifen müssen. Für das ASUS P8H77-I und seine Mini-ITX-Geschwister spielt diese Einschränkung natürlich keine Rolle.
Übrigens: Während die CPUs der "Ivy Bridge"-Familie PCI-Express 3.0 mit 1 GB/s pro Lane und Richtung unterstützen, bringen es die Modelle der "Sandy Bridge"-Generation nur auf PCI-Express 2.0 mit 500 MB/s pro Lane und Richtung. Zudem ist die Aufteilung der Lanes auf drei Grafikkarten nur in Verbindung mit "Ivy Bridge"-CPUs möglich.



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Der Lieferumfang
Während ASUS beim P8Z77-I Deluxe in die Vollen greift, gibt sich das P8H77-I deutlich bescheidener. Im Karton befinden sich ein Handbuch, eine Kurzanleitung, eine DVD mit Treibern und Software, zwei SATA-Kabel (ein gerades und ein abgewinkeltes) sowie die I/O-Blende. Doch für die meisten Käufer wird dieser Lieferumfang ausreichen.

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Antennen gibt es beim P8H77-I nicht, da der Hersteller auf die Integration von Wireless-LAN und Bluetooth verzichtet hat. Sicherlich sind diese Funktionen gerade bei Mini-PCs sehr willkommen, doch sie lassen sich auch blitzschnell und preiswert mit Hilfe von USB-Geräten nachrüsten - im Anschlusspanel des P8H77-I finden sich immerhin acht USB-Anschlüsse.
Die Anschlüsse
Betrachten wir die externen Anschlüsse von links nach rechts: Es gibt einen kombinierten PS/2-Anschluss (violett/grün) für Tastatur oder Maus und darunter die ersten beiden der insgesamt sechs USB-2.0-Ports (Intel H77). Weiter rechts folgen ein optischer Digitalausgang (VIA VT1708S) und ein HDMI-Anschluss, dann die VGA-Buchse (blau) und ein DVI-Ausgang.

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Die digitale Bildausgabe über HDMI und DVI (ASMedia ASM 1442) ist auf 1.920 x 1.200 Pixel beschränkt, der analoge VGA-Anschluss bringt es auf 2.048 x 1.536 Bildpunkte. Die beiden blauen USB-Anschlüsse (Intel H77) entsprechen bereits der dritten Generation, daneben sehen wir vier schwarze USB-2.0-Ports (Intel H77). Den Abschluss bilden die Gigabit-LAN-Buchse (Realtek RTL8111F) und drei analoge Audioanschlüsse (VIA VT1708S).

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Die internen Anschlüsse hat ASUS am oberen Rand des P8H77-I angeordnet. Hier finden sich (auf dem obigen Foto von rechts nach links) der 4-Pin-Anschluss für den CPU-Lüfter (weiß), je ein USB-2.0- und USB-3.0-Abgriff (blau), zwei SATA-Ports mit 6 Gb/s (weiß), vier SATA-Ports mit 3 Gb/s (blau) und der 4-Pin-Anschluss des Gehäuselüfters (weiß). Die sechs internen SATA-Ports machen das P8H77-I zur idealen Wahl für einen Fileserver.

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Lediglich der Abgriff für die Audiobuchsen des Gehäuses wurde in der linken, unteren Ecke der Hauptplatine platziert. Während die oben liegenden Anschlüsse für manche Gehäuse große Vorteile bringen, sind sie für andere Gehäusetypen eher hinderlich. Man sollte daher bereits im Vorfeld abklären, ob das Layout des Motherboards mit dem gewünschten Gehäuse harmoniert.



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Das Layout
Wie viele aktuelle Hauptplatinen im Mini-ITX-Format setzt auch das ASUS P8H77-I auf ein recht ungewöhnliches Layout, das den Chipsatz und die Anschlüsse an den oberen Rand rückt. Darunter folgt der CPU-Sockel, der recht nah am PCIe-x16-Steckplatz sitzt. Den rechten Rand des Mainboards begrenzen die beiden DDR3-Steckplätze.

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Der Grund für diese Anordnung liegt auf der Hand: Funktionen wie USB und SATA werden über den Chipsatz realisiert, welcher wiederum an der CPU ankoppelt. Die PCIe-Lanes für die Grafikkarte stecken hingegen im Prozessor, gleiches gilt für den zweikanaligen Speicher-Controller. Folgerichtig rückt ASUS den CPU-Sockel in die Mitte des Geschehens.

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Doch aus der Nähe zum PCIe-x16-Steckplatz ergeben sich auch Nachteile. So ist die gleichzeitige Nutzung von Grafikkarten und großformatigen CPU-Kühlern kaum möglich und in vielen Gehäusen muss man die Laufwerks- und Gehäusekabel mühsam am CPU-Kühler vorbeiführen.

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CPU-Kühler sollten idealerweise mit Push-Pins befestigt werden, denn die Unterseite des ASUS P8H77-I weist etliche Bauteile im Bereich des CPU-Sockels auf. Konterplatten, welche man mit Druck verschraubt, können (und werden) diese Bauteile beschädigen. Einen Steckplatz für Mini-PCIe-Karten oder m-SATA-Laufwerke sucht man auf dem ASUS P8H77-I vergebens.



ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77? - Druckansicht - Seite 4 von 24
Controller, Lüfter und BIOS
ASUS hat auf dem P8H77-I kaum zusätzliche Chips verbaut. Für die Ausführung der HD-Audio-Funktion des Intel Z77 sorgt der Codec VIA VT1708S und Gigabit-LAN verwirklicht der Hersteller über Realteks 8111F, der über eine PCIe-Lane mit dem Chipsatz verbunden ist. Hinzu kommen der Super-I/O ITE IT8771E und ein ASMedia ASM 1442, der die digitalen Bildschirmausgänge ansteuert. Hier der Lageplan:

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Der Anschluss für den CPU-Lüfter befindet sich in der oberen linken Ecke der Platine nahe der internen USB-Abgriffe. Die Buchse für den Gehäuselüfter liegt rechts neben den SATA-Anschlüssen sowie links der oberen Speicherverriegelung. ASUS hat beide Anschlüsse mit vier Kontakten ausgeführt und erlaubt die Regelung von PWM-Lüftern über das BIOS.

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Zur Auswahl stehen jeweils vier Lüfterprofile - Standard, Leise, Turbo und Manual (also manuell). Als unteren Grenzwert für die Drehzahl des CPU-Lüfters können wir zwischen 100 und 500 U/min einstellen, beim Gehäuselüfter sind es 200 bis 600 U/min. Alternativ kann man auf eine Warnung bei Unterschreitung der Mindestdrehzahl verzichten.

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Das BIOS bietet umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten, welche wir in unserer Bildstrecke eingefangen haben. Lediglich beim Übertakten sind wir auf den Grafikkern und den Arbeitsspeicher beschränkt, doch das ist bei vollformatigen H77-Mainboards auch nicht anders.

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Im Test verwendeten wir das aktuelle BIOS 1001 vom 11. März 2013, welches sich in Bezug auf unseren Arbeitsspeicher als störrisch erwies. Unsere DDR3-1600-Module wollten auf dieser Hauptplatine nämlich nur als DDR3-1333 funktionieren. Laut ASUS ist der Grund hierfür unser Intel Core i7 2600K, der noch der "Sandy Bridge"-Generation entstammt und offiziell nur DDR3-1333 beherrscht.



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Das Testsystem
Wir haben unsere Testkonfiguration für Mainboards aktualisiert und verwenden nun jene Konstellation, welche Anfang 2012 bei unserem CPU-Vergleich "Treffen der Generationen - Intels Core i7 von 2008 bis heute" zum Einsatz kam. Als Betriebssystem dient uns Windows 7 Home Premium 64-Bit SP1 mit den aktuellsten DirectX-Updates.
Die wichtigste Änderung betrifft die Grafikkarte, denn eine MSI N570GTX Twin Frozr II/OC hat die betagte MSI R4870X2-T2D2G-OC abgelöst. Zudem wurde das Solid-State-Laufwerk Crucial RealSSD C300 128GB gegen das Modell Crucial M4 64GB getauscht, da dieses wesentlich höhere Leseraten erreicht. Hier nun eine Übersicht der in diesem Test verwendeten Hardware sowie der zum Vergleich herangezogenen Mainboards:
Hinweis zum Intel DZ77GA-70K: Von diesem Mainboard liegen leider nicht alle Benchmark-Ergebnisse vor, da unser Testmuster vor Beendigung der Messungen ausgefallen ist. Es fehlen die Leistungswerte der iGPU, der Stromverbrauch und die Betrachtung der Audioqualität.
Soundcheck
ASUS bestückt das P8H77-I mit dem HD-Audio-Codec VIA VT1708S, dessen Digital-Analog-Wandler ein Signal-Rausch-Verhältnis von 100 db(A) bieten, während die Analog-Digital-Wandler auf 95 dB(A) kommen. Beide Werte übertreffen den Realtek ALC892 auf dem MSI Z77IA-E53 um 5 dB(A), liegen aber unter den Angaben zum Realtek ALC898, welcher sich auf dem ASUS P8Z77-I Deluxe findet. Mal sehen, wie weit Papier und Praxis auseinander liegen:
Soundcheck: RMAA 6.2.3 @ 24-Bit/192kHz
 ASUS
P8H77-I
MSI
Z77IA-E53
ASUS
P8Z77-I Deluxe
Frequenzgang
40 Hz bis 15 KHz
(geringer=besser)
+0,04 dB
-0,53 dB
+0,23 dB
-0,16 dB
+0,02 dB
-0,04 dB
Eigenrauschpegel
(niedriger=besser)
-88,5 dBA-89,4 dBA-101,8 dBA
Dynamikbereich
(größer=besser)
87,1 dBA89,4 dBA101,9 dBA
Klirrfaktor
(niedriger=besser)
0,035 %0,0030 %0,0048 %
Intermodulation
(niedriger=besser)
0,037 %0,050 %0,0055 %
Übersprechen
(niedriger=besser)
-83,7 dB-86,7 dB-95.1 dB
Bei dieser Messung kommt ein Schleife zwischen dem analogen Stereo-Aus- und Eingang zum Einsatz. Im Vergleich zu den beiden HD-Audio-Codecs von Realtek schneidet VIAs VT1708S in fast allen Punkten schlechter ab, insbesondere Frequenzgang, Klirrfaktor und Übersprechen können nur bedingt überzeugen. Insgesamt sind die Werte noch als gut zu bezeichnen, doch heutzutage ist deutlich mehr möglich. Zudem verursachte VIAs Audiokonfiguration (Version 6.0.1.10100) im Test einen Bluescreen, der sich allerdings nicht reproduzieren ließ.
Taktraten und Spannungen
Während ASUS den Standardtakt beim P8Z77-I Deluxe um 0,53 MHz zu hoch anlegt, verzichtet der Hersteller beim P8H77-I auf ein solches Taktdoping. Auch die Turbostufen entsprechen Intels Vorgaben:
Takt und Spannung:
 ASUS P8H77-IASUS P8Z77-I Deluxe
Multiplikator, Idle1616
Takt, Idle1600,1 MHz1608,4 MHz
Spannung, Idle0,972 V0,952 V
Multiplikator, 1 Thread3838
Takt, 1 Thread3800,0 MHz3820,0 MHz
Spannung, 1 Thread1,236 V1,168 V
Multiplikator, 2 Threads3737
Takt, 2 Threads3700,1 MHz3719,5 MHz
Spannung, 2 Threads1,176 V1,160 V
Multiplikator, 3 Threads3636
Takt, 3 Threads3600,1 MHz3618,7 MHz
Spannung, 3 Threads1,212 V1,152 V
Multiplikator, 4 Threads3535
Takt, 4 Threads3500,1 MHz3518,6 MHz
Spannung, 4 Threads1,200 V1,144 V
Basistakt100,00 MHz100,53 MHz
Speichertakt666,7 MHz670,2 MHz
Was auffällt, sind die höheren Spannungen in einzelnen Lastzuständen. Diese schwankten zudem deutlich stärker als beim ASUS P8Z77-I Deluxe, dessen Wandlereinheit allerdings auch viel stärker ausgelegt ist. Die Messungen des Stromverbrauchs werden zeigen, was der Wandler des P8H77-I in der Praxis taugt.



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Hinweis zu den Benchmarks
EIST, der Turbo-Modus sowie die C-States waren bei allen Messungen aktiviert, so dass der Core i7-2600K jeweils mit der höchstmöglichen Taktstufe arbeiten konnte. Weiterhin wurde in allen Tests HyperThreading verwendet. Die einzelnen Ergebnisse spiegeln den Durchschnitt von mindestens fünf Messläufen wieder, wobei das Minimum und das Maximum gestrichen wurden. Für die Messungen des Datendurchsatzes an SATA und USB wurden die Energiesparfunktionen der CPU deaktiviert.
Datendurchsatz: SATA
Betrachten wir zunächst den Datendurchsatz an den SATA-Schnittstellen und den USB-Anschlüssen. Für diese Tests verwenden wir ein Solid State Drive vom Typ Crucial M4 64GB mit der Firmware 0009, welches wir an den jeweiligen Anschlüssen des Mainboards bzw. in einem Festplatten-Dock mit USB-3.0-Anschluss betreiben.
SATA: HDTune Pro 4.61 Leserate (Blocksize = 8 MB) Ø, max, min in MB/s
MSI Z77A-GD65
Intel Z77 6 Gb/s
530.7
530.9
529.3
ASUS Maximus V Gene
Intel Z77 6 Gb/s
530.6
530.7
529.5
MSI Z68A-GD80 (B3)
Intel Z68 6 Gb/s
529.7
530.0
528.4
ASUS P8Z77-I Deluxe
Intel Z77 6 Gb/s
529.5
529.6
528.4
MSI Z77IA-E53
Intel Z77 6 Gb/s
529.4
529.8
528.3
Intel DZ77GA-70K
Intel Z77 6 Gb/s
529.4
530.4
527.9
MSI Z77 MPOWER
Intel Z77 6 Gb/s
528.5
528.7
527.4
ASUS P8H77-I
Intel H77 6 Gb/s
526.7
528.0
525.3
MSI Z77A-GD65
ASMedia ASM1061 6 Gb/s
382.0
382.4
381.3
ASUS Maximus V Gene
ASMedia ASM1061 6 Gb/s
381.9
382.3
381.2
MSI Z68A-GD80 (B3)
Marvell 88SE9128 6 Gb/s
368.6
370.0
368.0
Intel DZ77GA-70K
Intel Z77 3 Gb/s
270.0
270.0
269.7
ASUS P8Z77-I Deluxe
Intel Z77 3 Gb/s
269.7
269.8
269.4
ASUS P8Z77-I Deluxe
Intel Z77 3 Gb/s (eSATA)
269.7
269.7
269.4
MSI Z77A-GD65
Intel Z77 3 Gb/s
269.6
270.0
269.4
MSI Z77IA-E53
Intel Z77 3 Gb/s
269.6
269.8
269.4
MSI Z77IA-E53
Intel Z77 3 Gb/s (eSATA)
269.5
269.6
269.2
MSI Z77 MPOWER
Intel Z77 3 Gb/s
269.3
269.5
269.1
MSI Z68A-GD80 (B3)
Intel Z68 3 Gb/s
269.2
269.3
268.9
ASUS P8H77-I
Intel H77 3 Gb/s
269.2
269.2
268.9
ASUS Maximus V Gene
Intel Z77 3 Gb/s
269.0
269.3
268.8
Die SATA-Ports des ASUS P8H77-I erreichen zwar das zu erwartende Niveau, bleiben im 6-Gb/s-Betrieb aber dennoch knapp hinter den Mitbewerbern auf Basis der Chipsätze Z77 und Z68.



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Datendurchsatz: USB
Kommen wir nun zu den USB-Anschlüssen, wobei uns die Dockingstation RaidSonic ICY BOX IB-110StU3-B als Adapter für unser Crucial M4 64GB dient. Wie wird sich Intels erster Chipsatz mit USB-3.0-Funktionalität schlagen?
USB: HDTune Pro 4.61 Leserate (Blocksize = 8 MB) Ø, max, min in MB/s
ASUS Maximus V Gene
ASMedia ASM1042 USB 3.0
217.0
217.8
216.2
ASUS P8Z77-I Deluxe
Intel Z77 USB 3.0
215.5
215.8
215.0
MSI Z77 MPOWER
Intel Z77 USB 3.0
215.3
215.6
214.5
ASUS P8Z77-I Deluxe
ASMedia ASM1042 USB 3.0
215.2
216.1
214.4
MSI Z77IA-E53
Intel Z77 USB 3.0
215.2
215.5
213.9
MSI Z77A-GD65
Intel Z77 USB 3.0
215.2
215.4
214.8
ASUS Maximus V Gene
Intel Z77 USB 3.0
214.7
215.1
214.4
Intel DZ77GA-70K
Intel Z77 USB 3.0
212.9
213.3
212.0
MSI Z77 MPOWER
Renesas µPD720201 USB 3.0
212.0
212.4
211.0
MSI Z68A-GD80 (B3)
NEC D720200F1 USB 3.0
208.4
208.5
208.0
ASUS P8H77-I
Intel H77 USB 3.0
195.1
205.5
193.8
ASUS Maximus V Gene
Intel Z77 USB 2.0
33.3
33.4
33.2
ASUS P8H77-I
Intel H77 USB 2.0
33.3
33.3
33.3
ASUS P8Z77-I Deluxe
Intel Z77 USB 2.0
33.3
33.3
33.2
Intel DZ77GA-70K
Intel Z77 USB 2.0
33.3
33.3
33.2
MSI Z68A-GD80 (B3)
Intel Z68 USB 2.0
33.3
33.3
33.2
MSI Z77A-GD65
Intel Z77 USB 2.0
33.3
33.3
33.2
MSI Z77IA-E53
Intel Z77 USB 2.0
25.0
25.0
24.9
MSI Z77 MPOWER
Intel Z77 USB 2.0
25.0
25.0
24.9
Während das ASUS P8H77-I über USB 2.0 den gewohnten Datendurchsatz erreicht, sehen wir im USB-3.0-Betrieb einen deutlichen Rückstand. Dieser Effekt trat sowohl mit den betagten Treibern vom ASUS-Server (Version 1.0.5.235) als auch mit der allerneusten Version 1.0.8.251 von Intels Webseite auf.



ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77? - Druckansicht - Seite 8 von 24
SiSoft Sandra 2011 SP4 (17.70): Arithmetik
Bevor wir uns Anwendungen und Spielen zuwenden, werden wir einige synthetische Benchmarks durchführen. Deren Ergebnisse geben zwar lediglich einen groben Anhaltspunkt für die tatsächliche Performance im Alltagsbetrieb, doch sie eignen sich gut als Maßstab dafür, was wir in den anderen Messungen maximal erwarten dürfen. Wie üblich greifen wir auf SiSoft Sandra zurück, zum Einsatz kommt die Version 2011 SP4 (17.70). Um die Turbo-Stufen des Intel Core i7 2600K voll ausschöpfen zu können, waren Cool'n'Quiet bzw. EIST, C1E und die C-States aktiviert.
SiSoft Sandra 2011 SP4 Arithmetik: Dhrystone ALU in GIPS; Whetstone in GFLOPS
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
137.73
83.02
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
137.55
83.84
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
137.32
83.61
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
137.06
83.37
Intel DZ77GA-70K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
136.70
83.25
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
136.66
83.37
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
136.57
82.88
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
136.57
83.20
Das ASUS P8H77-I liegt zwar nur im Mittelfeld, doch die ersten drei Plätze werden von Mainboards belegt, die einen zu hohen Basistakt nutzen. Insofern gibt es von unser Seite keinen Anlass zur Kritik.
Wir bleiben bei den synthetischen Messungen und betrachten nun typische Multimedia-Berechnungen:
SiSoft Sandra 2011 SP4 Multimedia: Integer x16; Gleitkomma x8; Double x4 in MPixel/s
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
211.80
288.36
163.71
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
211.65
288.15
164.32
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
211.55
287.95
164.22
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
210.56
286.70
163.48
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
210.18
286.27
163.00
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
210.60
286.21
163.47
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
210.18
286.17
163.12
Intel DZ77GA-70K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
209.70
285.93
163.06
Auch die Multimediamessungen spiegeln beim ASUS P8H77-I die ehrliche CPU-Leistung ohne Taktdoping wieder.



ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77? - Druckansicht - Seite 9 von 24
SiSoft Sandra 2011 SP4 (17.70): Kryptographie
Kryptographie, also die Ver- und Entschlüsselung von Daten, ist eine weitere Disziplin, welche SiSoft Sandra 2011 SP4 messen kann. Getestet wird mit einer AES256-Verschlüsselung (Advanced Encryption Standard) und dem Secure Hash Algorithm (SHA256). Intel hat seine Gulftown- und Sandy-Bridge-CPUs mit Optimierungen ausgestattet, welche den AES-Teil der Verschlüsselungsoperationen deutlich beschleunigen.
SiSoft Sandra 2011 SP4 Kryptographie: AES256; SHA256 in GB/s
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
5.698
1.048
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
5.597
1.044
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
5.516
1.043
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
5.350
1.050
Intel DZ77GA-70K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
5.313
1.041
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
5.305
1.041
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
5.290
1.048
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
5.278
1.041
Im AES256-Durchlauf deklassieren ASUS P8Z77-I Deluxe, ASUS P8H77-I und MSI Z77IA-E53 ihre vollformatigen Mitbewerber. Dies ist kein Messfehler, lässt sich aber leicht erklären: Da wir bei den Mini-ITX-Platinen nur ein Speichermodul pro Kanal verwenden können, schrumpft der Speicherausbau von 16 auf 8 GByte. Zugleich können die Mainboards die beiden Module mit einer Command Rate von 1T ansteuern, während wir bei Verwendung von vier Speicherriegeln auf 2T abbremsen müssen. Dies erhöht den Speicherdurchsatz und hiervon profitiert die AES256-Messung.
SiSoft Sandra 2011 SP4 (17.70): Arbeitsspeicher
Obwohl Intel dem Core i7-2600K offiziell nur DDR3-1333 zugesteht, haben wir die Mainboards zusätzlich mit DDR3-1600 getestet. Beide Taktraten wurden bei Vollbestückung mit Timings von CL9-9-9-24 vermessen:
SiSoft Sandra 2011 SP4 Speicherbandbreite: Integer; Gleitkomma in GB/s
ASUS P8Z77-I Deluxe
16GB DDR3-1600
GeForce GTX 570
21.55
21.54
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1600
GeForce GTX 570
21.43
21.43
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1600
GeForce GTX 570
21.30
21.30
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1600
GeForce GTX 570
21.29
21.29
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1600
GeForce GTX 570
21.24
21.24
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1600
GeForce GTX 570
21.19
21.19
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
18.04
18.05
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
17.95
17.95
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
17.82
17.82
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
17.67
17.67
Intel DZ77GA-70K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
17.66
17.67
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
17.60
17.60
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
17.59
17.59
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
17.56
17.56
Im DDR3-1600-Betrieb finden wir das MSI Z77IA-E53 hinter dem ASUS P8Z77-I Deluxe an der Spitze des Feldes. Wir hegen keinen Zweifel daran, dass auch das ASUS P8H77-I ganz vorne mitspielen könnte, doch an unsere "Sandy Bridge"-CPU lässt das H77-Mainboard leider nur DDR3-1333.



ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77? - Druckansicht - Seite 10 von 24
Cinebench 11.529 64-Bit: Rendering
Mit dem Benchmark Cinebench 11.5 kann man die Leistung des PC im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Software Cinema4D testen. Wir verwenden die 64-Bit Variante dieser Software und messen die Rendering-Performance. Um die Turbo-Stufen des Intel Core i7 2600K voll ausschöpfen zu können, waren Cool'n'Quiet bzw. EIST, C1E und die C-States aktiviert.
Cinebench 11.529 64-Bit Rendering: X Threads; 1 Thread in CB
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
6.93
1.53
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
6.91
1.55
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
6.91
1.54
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
6.90
1.54
Intel DZ77GA-70K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
6.89
1.54
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
6.88
1.53
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
6.88
1.53
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
6.85
1.53
Cinebench 11.529 64-Bit setzt in erster Linie auf die CPU-Leistung und abermals profitieren davon die Hauptplatinen mit leicht erhöhtem Basistakt. Das ASUS P8H77-I sichert sich einmal mehr den ersten Platz unter den "ehrlichen" Mainboards.
POV-Ray 3.7 RC3 64-Bit: Raytracing
Bei POV-Ray handelt es sich um einen kostenlosen Raytracer, welcher ein offizielles Benchmark-Script beinhaltet. Wir verwenden die 64-Bit Variante der Software und testen mit einem sowie mit der maximalen Anzahl an Threads.
POV-Ray 3.7 RC3 64-Bit: X Threads; 1 Thread in PPS
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
1215.65
278.81
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
1214.42
277.45
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
1209.70
275.88
Intel DZ77GA-70K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
1206.62
276.98
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
1206.57
275.24
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
1205.41
277.14
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
1204.97
275.37
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
1203.12
275.35
Auch POV-Ray 3.7 RC3 64-Bit setzt auf CPU-Leistung, was den Kandidaten mit Taktdoping zugute kommt. Das ASUS P8H77-I finden wir in diesem Test nur unter "ferner liefen".



ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77? - Druckansicht - Seite 11 von 24
7-Zip 9.22 Beta 64-Bit: Archivieren
Wir packen mit 7-Zip die 587 MByte große SPECViewPerf10-Suite. Da wir hierbei bis zu acht Threads verwenden wollen, wählen wir den Datenkompressionsalgorithmus LZMA2.
7-Zip 9.22b, Packen: X Threads; 1 Thread in s - geringere Werte sind besser
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
38
193
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
38
193
Intel DZ77GA-70K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
38
195
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
38
196
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
38
199
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
38
199
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
38
201
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
39
202
Bei 7-Zip erreicht das ASUS P8H77-I das Niveau des fast doppelt so teuren ASUS P8Z77-I Deluxe und führt mit diesem gemeinsam das Feld an.
WinRAR 4.01: Archivieren
Ein zweiter, weit verbreiteter Packer, welcher mehr als einen Prozessorkern auslasten kann, ist WinRAR 4.01. Auch bei WinRAR werden wir die Last auf bis zu acht Threads verteilen und komprimieren abermals die 587 MByte große SPECViewPerf10-Suite. Dabei stoppen wir die benötigte Zeit.
WinRAR 4.01 Packen: X Threads; 1 Thread in s - geringere Werte sind besser
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
91
219
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
91
219
Intel DZ77GA-70K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
91
222
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
92
222
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
92
230
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
93
228
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
93
231
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
94
235
Auch WinRAR endet mit der Doppelführung von ASUS P8H77-I und ASUS P8Z77-I Deluxe. Packer scheinen den Mini-ITX-Platinen von ASUS besonders gut zu liegen.



ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77? - Druckansicht - Seite 12 von 24
ArcSoft Mediaconverter 7.1.15.55: Video-Encoding
Kommen wir nun zu den Multimedia-Benchmarks. Zunächst werden wir den offiziellen Trailer des Films Avatar (1080p, MP4/H264, 160 MByte) mit Hilfe des Programms ArcSoft Mediaconverter 7.1.15.55 in das Format AVI-264 umwandeln und stoppen die hierzu benötigte Zeit. Um die Turbo-Stufen des Intel Core i7 2600K voll ausschöpfen zu können, waren Cool'n'Quiet bzw. EIST, C1E und die C-States aktiviert.
ArcSoft Mediaconverter 7.1.15.55: Encoding in s - geringere Werte sind besser
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
23
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
23
Intel DZ77GA-70K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
23
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
23
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
23
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
24
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
24
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
24
Beim ArcSoft Mediaconverter liegen alle Mainboards eng beisammen, wobei es beim ASUS P8H77-I diesmal nur für den geteilten letzten Platz reicht. Nun wiederholen wir den Testlauf, doch statt der vier CPU-Kerne nutzen wir diesmal den integrierten Grafikkern Intel HD 3000 und dessen Funktion "Quick Sync Video":
ArcSoft Mediaconverter 7.1.15.55: Encoding in s - geringere Werte sind besser
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000
18
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
18
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1600
Intel HD 3000
18
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000
18
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000
18
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1600
Intel HD 3000
18
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000
18
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
20
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
Intel HD 3000
20
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
20
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
20
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
Intel HD 3000
20
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
20
Intels "Quick Sync Video" konvertiert das Testvideo schneller als die CPU-Kerne und der Grafikkern profitiert dabei vom schnelleren Arbeitsspeicher. Kurioserweise ist das ASUS P8H77-I dabei mit DDR3-1333 genauso schnell wie seine Mitbewerber mit DDR3-1600.



ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77? - Druckansicht - Seite 13 von 24
Windows Live Movie Maker: Video-Encoding
Wir ziehen eine zweite Videosoftware zu Rate und greifen diesmal zum Windows Live Movie Maker, den jeder Benutzer von Windows 7 kostenlos auf seinem Computer installieren kann. Abermals dient uns der offizielle Trailer des Films Avatar (1080p, MP4/H264, 160 MByte) als Ausgangsmaterial, gespeichert wird das Video diesmal als Windows Media HD 1080p:
Windows Live Movie Maker: Encoding in s - geringere Werte sind besser
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
70.33
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
71.00
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
71.34
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
71.36
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
71.52
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
71.82
Intel DZ77GA-70K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
71.86
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
71.98
Der Messlauf mit dem Windows Live Movie Maker sieht alle Testkandidaten im Bereich von zwei Sekunden. Diesmal muss sich das ASUS P8H77-I mit der roten Laterne begnügen.
Audacity 1.3.13: Audio-Bearbeitung
Bei Audacity handelt es sich um einen quelloffenen Audio-Editor, welcher für diverse Plattformen angeboten wird. Für unseren Test laden wir eine 78:13 Minuten lange Audio-Datei (WAV, 16 Bit, 44,1 kHz, 789 MByte) und exportieren diese in das OGG-Format unter Verwendung der höchsten Qualitätsstufe.
Audacity 1.3.13: Audio-Bearbeitung in s - geringere Werte sind besser
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
145
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
146
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
146
Intel DZ77GA-70K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
146
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
146
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
146
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
146
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
147
Für den OGG-Export verwendet Audacity nur einen Thread, zudem reagiert das Programm so gut wie gar nicht auf den Cache oder den Arbeitsspeicher. Und so landet das ASUS P8H77-I im breiten Mittelfeld.
Zwischenfazit
Bevor wir uns den Spielen zuwenden, ziehen wir ein kurzes Zwischenfazit: Das ASUS P8H77-I muss sich keinesfalls vor den Hauptplatinen auf Basis des Z77-Chipsatzes verstecken. Ganz ohne Taktdoping zeigt es eine ordentliche Leistung ohne auffällige Schwächen. Und im Alltag würde niemand die hier gemessenen Leistungsunterschiede bemerken.



ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77? - Druckansicht - Seite 14 von 24
Street Fighter IV (DX9) mit NVIDIA GeForce GTX 570
Obwohl Capcom die Windows-Version von "Street Fighter IV" erst im Juli 2009 auf den Markt gebracht hat, ist bei diesem klassischen Prügelspiel nichts von DirectX 10 zu sehen. Die comicartige Grafik ist zwar durchaus gelungen, aber anspruchslos. Beim offiziellen Benchmark von "Street Fighter IV" laufen insgesamt vier Tests. Drei davon sind typische Kämpfe und der vierte ist eine Ansicht verschiedener Kämpfer, die im Kreis stehen, während die Kamera diese umfährt.
Zunächst haben wir alle Qualitätseinstellungen auf "hoch" und Soft Shadow auf "Maximum" gesetzt, Kantenglättung und die anisotrophe Filterung der Texturen wurden jedoch nicht verwendet. Die Auflösung beläuft sich auf 1.366 x 768 Bildpunkte. Um die Turbo-Stufen des Intel Core i7 2600K voll ausschöpfen zu können, waren Cool'n'Quiet bzw. EIST, C1E und die C-States aktiviert.
Street Fighter IV in fps (1366x768, kein AA, kein AF, hoch/max)
Intel DZ77GA-70K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
358.11
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
357.34
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
356.48
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
355.21
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
353.58
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
351.80
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
346.11
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
345.71
"Street Fighter IV" liegt den beiden Mini-ITX-Platinen auf Basis des Z77 weniger, sie finden sich am Ende des Feldes. Ganz anders das ASUS P8H77-I, welches sich den dritten Rang sichert.
Für die nächste Messung aktivieren wir die achtfache Kantenglättung sowie die 16-fache anisotrophe Filterung der Texturen, weiterhin heben wir die Auflösung auf 1.920 x 1.080 Bildpunkte an:
Street Fighter IV in fps (1920x1080, 8x AA, 16x AF, hoch/max)
Intel DZ77GA-70K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
217.45
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
217.33
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
217.29
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
217.21
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
217.16
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
216.36
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
216.25
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
215.17
Die sieben Hauptplatinen liegen nun eng beisammen und die gemessenen Leistungsunterschiede sind kaum der Rede wert. Das ASUS P8H77-I finden wir diesmal im Mittelfeld.



ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77? - Druckansicht - Seite 15 von 24
Tom Clancy's HAWX (DX10.1) mit NVIDIA GeForce GTX 570
Aus dem Hause Ubisoft stammt das Spiel "Tom Clancy's HAWX", es handelt sich hierbei um eine Flugsimulation bzw. besser gesagt ein Luftkampfspiel. Mit fünfzig Flugzeugtypen fliegt man über reale Landschaften und Städte in fotorealistischer Darstellung, die mit Hilfe hochauflösender Satellitendaten erstellt wurden.
HAWX unterstützt DirectX 10.1, bei den DX10-Einstellungen haben wir alle Optionen inklusive der Umgebungs-Absorption auf "hoch" gestellt. Weiterhin haben wir alle Qualitätseinstellungen auf "hoch" und Soft Shadow auf "Maximum" gesetzt, die Kantenglättung wurde jedoch nicht verwendet. Die Auflösung beläuft sich auf 1.366 x 768 Bildpunkte. Um die Turbo-Stufen des Intel Core i7 2600K voll ausschöpfen zu können, waren Cool'n'Quiet bzw. EIST, C1E und die C-States aktiviert.
Tom Clancy's HAWX in fps (1366x768, kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
200
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
199
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
198
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
198
Intel DZ77GA-70K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
197
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
197
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
197
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
197
"Tom Clancy's HAWX" ist deutlich anspruchsvoller als "Street Fighter IV". Die sieben Mainboards liegen nur 3 fps auseinander und das ASUS P8H77-I liefert uns überraschend einen neuen Bestwert.
Nun heben wir die Auflösung auf 1.920 x 1.080 Bildpunkte an und schalten zusätzlich die achtfache Kantenglättung zu:
Tom Clancy's HAWX in fps (1920x1080, 8x AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
116
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
115
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
115
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
115
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
115
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
114
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
113
Intel DZ77GA-70K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
112
Im Durchlauf mit Full-HD-Auflösung und Kantenglättung finden wir das ASUS P8H77-I dann wieder auf dem zweiten Platz.



ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77? - Druckansicht - Seite 16 von 24
Alien vs Predator (DX11) mit NVIDIA GeForce GTX 570
Mit dem SciFi-Shooter "Alien vs Predator" haben wir einen waschechten DX11-Test vor uns, welcher keine ältere Hardware unterstützt. Auch Intels HD 3000 ist hier überfordert, denn der integrierte Grafikkern beherrscht nur DirectX 10.1. Für die erste Messung verzichten wir auf Kantenglättung und die anisotrope Filterung der Texturen.
SSAO (Screen Space Ambient Occlusion) und die Tesselation werden ebenfalls nicht genutzt. Wir beginnen mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten. Um die Turbo-Stufen des Intel Core i7 2600K voll ausschöpfen zu können, waren Cool'n'Quiet bzw. EIST, C1E und die C-States aktiviert.
Alien vs Predator in fps (1366x768, kein AA, kein AF, kein SSAO, keine Tesselation)
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
137.1
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
137.0
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
136.8
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
135.4
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
135.4
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
135.4
Intel DZ77GA-70K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
127.6
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
126.0
"Alien vs Predator" stellt die höchsten Ansprüche an die Grafikkarte und schert sich dabei kaum um die CPU. Im Durchlauf mit geringen Grafikanforderungen setzt das ASUS P8H77-I abermals einen neuen Bestwert.
Wir aktivieren die vierfache Kantenglättung, die 16-fache anisotrope Filterung der Texturen, SSAO (Screen Space Ambient Occlusion) und die Tesselation. Zudem steigern wir die Auflösung auf 1.920 x 1.080 Bildpunkte:
Alien vs Predator in fps (1920x1080, 4x AA, 16x AF, SSAO, Tesselation)
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
43.4
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
43.4
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
43.4
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
43.2
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
43.2
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
43.2
Intel DZ77GA-70K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
42.2
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
41.6
Auch mit hohen Grafikeinstellungen behält das ASUS P8H77-I seinen Spitzenplatz, muss diesen aber mit zwei anderen Hauptplatinen teilen.



ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77? - Druckansicht - Seite 17 von 24
Street Fighter IV (DX9) mit Intel HD 3000
In den meisten Mini-ITX-Systemen wir keine Grafikkarte zum Einsatz kommen, daher schauen wir uns auch die Leistung der integrierten CPU-Grafik an. Da das ASUS P8H77-I in Kombination mit unserer CPU nur DDR3-1333 erlaubt, mussten wir auf eine Messung mit schnellerem Speicher verzichten.
Street Fighter IV in fps (1366x768, kein AA, kein AF, hoch/max)
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
Intel HD 3000
45.55
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
45.36
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
Intel HD 3000
45.21
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
44.76
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
44.62
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
44.60
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
44.53
Bei Verwendung der iGPU sind die Abstände gering und das ASUS P8H77-I sichert sich den zweiten Platz.
Tom Clancy's HAWX (DX10.1) mit Intel HD 3000
Auch bei Tom Clancy's HAWX absolvieren wir eine Flugrunde mit Intels HD 3000. Das anspruchsvolle Luftkampfspiel weist der integrierten Grafikeinheit allerdings ihren Grenzen auf. Abermals beschränken wir uns auf eine Messung mit DDR3-1333.
Tom Clancy's HAWX in fps (1366x768, kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
18
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
18
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
Intel HD 3000
18
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
Intel HD 3000
18
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
18
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
18
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
Intel HD 3000
18
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
18
Intels HD 3000 beschwert uns ein Einheitsergebnis und zum Sortieren des Feldes dient einzig das Alphabet. Wir halten fest: Sowohl mit der Grafikkarte als auch mit der integrierten Grafikeinheit macht das ASUS P8H77-I eine gute Figur.



ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77? - Druckansicht - Seite 18 von 24
Stromverbrauch: Idle
Um Strom zu sparen, takten die Mainboards den Prozessor im lastfreien Betrieb herunter, senken die anliegende Spannung und schalten zudem einzelne Einheiten des Prozessorkerns ab. Beim ASUS P8H77-I sinkt der Takt des Core i7-2600K auf 1.600 MHz und die Spannung wird auf 0,972 Volt reduziert:

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
Bei der Betrachtung des Stromverbrauchs messen wir jeweils die Leistungsaufnahme der kompletten Systeme unter Verwendung des integrierten Grafikkerns. Als Netzteil kommt ein mit 80Plus Bronze zertifiziertes Modell der 400W-Klasse zum Einsatz.
Stromverbrauch Idle in Watt, niedriger ist besser
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
Intel HD 3000
30
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
Intel HD 3000
32
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
33
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
33
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
33
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
39
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
39
Der Intel Core i7 2600K ist nicht nur ein sehr schneller Prozessor, sondern auch ein sehr sparsamer. Mit einem Systemverbrauch von 33 Watt bleibt das ASUS P8H77-I hinter den beiden teureren Mini-ITX-Platinen zurück und erreicht lediglich das Niveau der besten Mainboards im ATX-Format.



ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77? - Druckansicht - Seite 19 von 24
Stromverbrauch: Halblast
Mit Hilfe des Tools Core2MaxPerf erzeugen wir nun Last auf zwei Kernen und messen abermals den Stromverbrauch des gesamten Systems. Wie obiger Screenshot zeigt, taktet unser Prozessor auf dem ASUS P8H77-I nun mit 3.700 MHz:

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
Stromverbrauch in Watt (Last auf 2 Kernen), niedriger ist besser
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
Intel HD 3000
67
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
Intel HD 3000
70
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
72
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
72
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
72
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
78
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
81
Auch unter Halblast kann sich das ASUS P8H77-I nicht von den besser ausgestatteten ATX-Mainboards absetzen. Die beiden Mini-ITX-Platinen auf Basis des Z77 sind um zwei bis fünf Watt sparsamer.



ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77? - Druckansicht - Seite 20 von 24
Stromverbrauch: Volllast
Abschließend belasten wir alle vier Kerne des Intel Core i7 2600K mit Core2MaxPerf und messen ein letztes Mal den Stromverbrauch des Systems. Diesmal taktet die CPU auf dem ASUS P8H77-I mit 3.500 MHz:

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
Stromverbrauch in Watt (Last auf 4 Kernen), niedriger ist besser
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
Intel HD 3000
93
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
96
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
Intel HD 3000
96
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
96
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
98
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
102
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000
105
Im finalen Messlauf wird das ASUS P8H77-I noch weiter nach hinten durchgereicht. Seinem vergleichsweise schmächtigen Spannungswandler werden unter Volllast die Grenzen aufgezeigt.



ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77? - Druckansicht - Seite 21 von 24
Übertakten: iGPU / Street Fighter IV
Das Kapitel Übertakten reduziert sich beim H77-Chipsatz auf den integrierten Grafikkern des Prozessors. Dessen Takt können wir beim ASUS P8H77-I wahlweise automatisch oder manuell anheben. Unser Core i7-2600K taktet seinen Grafikkern von Hause aus mit 1,35 GHz (27 x 50 MHz), es handelt sich um die schnellste Grafikeinheit aller Sandy-Bridge-CPUs. Der automatische "GPU-Boost" beschleunigt die Grafikeinheit auf 1,65 GHz, manuell erreichen wir maximal 1,70 GHz.

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
Leider verweigerte uns das ASUS P8H77-I den DDR3-1600-Betrieb, welcher mit den bisher getesteten Z77-Mainboards problemlos möglich war. Und dieses Manko macht sich bei "Street Fighter IV" durchaus bemerkbar:
Street Fighter IV in fps (1366x768, kein AA, kein AF, hoch/max)
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
56.72
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
56.42
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
55.37
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
55.08
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
54.93
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
54.66
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
52.27
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,65 GHz
51.39
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
45.55
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
45.36
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
45.21
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
44.76
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
44.62
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
44.60
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
44.53
MainboardStreet Fighter IV
ASUS P8H77-I
manuell: 1,70 GHz
+15,23%
ASUS P8H77-I
GPU-Boost: 1,65 GHz
+13,29%
MSI Z77IA-E53
manuell: 1,70 GHz
+23,86%
ASUS Maximus V Gene
manuell: 1,70 GHz
+24,15%
ASUS P8Z77-I Deluxe
manuell: 1,70 GHz
+25,46%
MSI Z68A-GD80 (B3)
manuell: 1,70 GHz
+22,72%
MSI Z77A-GD65
manuell: 1,70 GHz
+22,50%
MSI Z77 MPOWER
manuell: 1,70 GHz
+23,69%
Intels HD 3000 ist zwar kein Überflieger, doch für anspruchslose Spiele wie "Street Fighter IV" reicht der integrierte Grafikkern aus. Aufgrund des geringeren Speichertaktes fällt der Leistungszuwachs beim ASUS P8H77-I mit 15,23 Prozent deutlich geringer aus.



ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77? - Druckansicht - Seite 22 von 24
Übertakten: iGPU / Tom Clancy's HAWX
"Tom Clancy's HAWX" ist viel komplexer und anspruchsvoller als "Street Fighter IV". Kann uns das Übertakten des integrierten Grafikkerns hier überhaupt nennenswerte Vorteile bringen?
Tom Clancy's HAWX in fps (1366x768, kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
23
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
23
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
23
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
22
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
22
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
22
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
22
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,65 GHz
21
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
18
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
18
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
18
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
18
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
18
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
18
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
18
MainboardTom Clancy's HAWX
ASUS P8H77-I
manuell: 1,70 GHz
+22,22%
ASUS P8H77-I
GPU-Boost: 1,65 GHz
+16,67%
MSI Z77IA-E53
manuell: 1,70 GHz
+22,22%
ASUS Maximus V Gene
manuell: 1,70 GHz
+27,78%
ASUS P8Z77-I Deluxe
manuell: 1,70 GHz
+27,78%
MSI Z68A-GD80 (B3)
manuell: 1,70 GHz
+22,22%
MSI Z77A-GD65
manuell: 1,70 GHz
+22,22%
MSI Z77 MPOWER
manuell: 1,70 GHz
+27,78%
Auch bei "Tom Clancy's HAWX" sehen wir deutliche Zugewinne, doch spielbare Frameraten erreichen wir damit leider nicht. Diesmal macht sich die Limitierung des ASUS P8H77-I auf DDR3-1333 in Verbindung mit "Sandy Bridge"-CPUs nicht negativ bemerkbar.



ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77? - Druckansicht - Seite 23 von 24
Übertakten: iGPU / ArcSoft Mediaconverter
Es verbleibt ein weiteres Einsatzgebiet, bei dem uns mehr iGPU-Takt von Nutzen sein kann: Die Videokonvertierung mit Programmen wie ArcSofts Mediaconverter, welche Intels "Quick Sync Video" unterstützen:
ArcSoft Mediaconverter 7.1.15.55: Encoding in s - geringere Werte sind besser
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
16
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
16
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
16
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
16
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
16
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
16
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,70 GHz
17
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,65 GHz
17
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
18
ASUS P8H77-I
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
18
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
18
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
18
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
18
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
18
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1600
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
18
ASUS Maximus V Gene
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
20
ASUS P8Z77-I Deluxe
8GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
20
MSI Z68A-GD80 (B3)
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
20
MSI Z77A-GD65
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
20
MSI Z77IA-E53
8GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
20
MSI Z77 MPOWER
16GB DDR3-1333
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
20
MainboardArcSoft Mediaconverter
ASUS P8H77-I
manuell: 1,70 GHz
+5,56%
ASUS P8H77-I
GPU-Boost: 1,65 GHz
+5,56%
MSI Z77IA-E53+20,00%
ASUS Maximus V Gene+20,00%
ASUS P8Z77-I Deluxe+20,00%
MSI Z68A-GD80 (B3)+20,00%
MSI Z77A-GD65+20,00%
MSI Z77 MPOWER+20,00%
Beim ArcSoft Mediaconverter schneidet das ASUS P8H77-I mit standardkonform getakteter iGPU deutlich besser ab als seine Mitbewerber, doch beim Übertakten gibt es dann kaum noch Spielraum für die Verbesserung dieses Ergebnisses.



ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77? - Druckansicht - Seite 24 von 24
Fazit
Sehr GutMit Straßenpreisen um die 90 Euro ist das ASUS P8H77-I eine ausgesprochen attraktive Alternative zu den viel teureren Mini-ITX-Platinen auf Basis des Z77-Chipsatzes. Zugleich verlangt uns der Griff zu einem Mainboard mit Intels H77 nur zwei Kompromisse ab: Wir können die CPU-Kerne nicht übertakten und nur eine Grafikkarte nutzen. Letzteres ist angesichts des Mini-ITX-Formats kein wirkliches Opfer und ersteres spielt nur für Prozessoren mit Turbo-Stufen eine Rolle. Wer einen Core i3, Pentium oder Celeron verbaut, verzichtet folglich auf gar nichts und spart dennoch viel Geld. Auch der Blick auf die Leistungsmessungen belegt, dass der H77-Chipsatz auf Augenhöhe mit dem Z77 liegt. In Spielen schneidet das ASUS P8H77-I sogar sehr gut ab, sichert sich gleich mehrfach die Spitzenposition und liefert dabei zwei neue Bestwerte. Spieler, die mit der Mini-ITX-Plattform liebäugeln, sollten daher zum H77 greifen und das gesparte Geld in eine schnellere Grafikkarte investieren.

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
Kommen wir nun zu den Eigenheiten des ASUS P8H77-I, das uns nicht in allen Punkten überzeugen konnte. Das Mainboard verzichtet auf Wireless-LAN und Bluetooth, was wir angesichts des günstigen Preises verschmerzen können. Was uns mehr fehlt, ist ein Steckplatz für Mini-PCIe-Karten und m-SATA-Laufwerke. ASUS ermöglicht die Nutzung von acht USB-2.0-Anschlüssen (6 extern, 2 intern), vier USB-3.0-Ports (jeweils 2 extern und intern) und sechs interne SATA-Schnittstellen (2 x 6 Gb/s und 4 x 3 Gb/s). Als Fileserver macht das P8H77-I eine sehr gute Figur, der Datendurchsatz von USB-3.0-Geräten könnte hingegen etwas höher sein. Gigabit-LAN (Realtek RTL8111F) und HD-Audio (VIA VT1708S) gibt es selbstverständlich auch. Klanglich reicht VIAs Chip nicht ganz an die Modelle von Realtek heran und beim Aufruf der Audiokonfiguration verursachte der Treiber einmal einen Bluescreen. Dafür gibt es eine ausgereifte Regelung für je einen CPU- und Gehäuselüfter.

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
PreistippDer Einsatz leistungsstarker CPU-Kühler ist problematisch, da Bauteile auf der Unterseite die Verwendung von Konterplatten verhindern. Wer sich das Leben einfach machen will, greift zu einem Modell mit Push-Pins. Zudem sollte man beachten, dass CPU-Kühler und Grafikkarte recht eng beisammen sitzen. Beim Stromverbrauch zeigt das Motherboard nur ein befriedigendes Ergebnis, da der recht simple Spannungswandler nicht so effizient arbeitet wie die aufwändigen Lösungen auf den deutlich teureren Hauptplatinen. Bei unserem Partner HiQ24.de kostet das ASUS P8H77-I 88,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten und bei Amazon.de finden sich gleich mehrere Anbieter, deren Preise zwischen 90 und 100 Euro liegen. Am Ende bleibt ein sehr gutes Mainboard zu einem ausgesprochen attraktiven Preis.



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