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Neu von MSI

ASUS Rampage IV Gene - Sockel LGA2011 im Micro-ATX-Format

Autor: doelf - veröffentlicht am 30.07.2012
s.15/21

Der Einfluss des Speichertaktes
Mit vier Speicherkanälen stellt Intels X79-Chipsatz die Bestmarke im Desktop-Segment. Ob es sich angesichts dieser Materialschlacht dennoch lohnt, schnellen Arbeitsspeicher zu verbauen, haben wir mit drei Konfigurationen - DDR3-1333 CL8-8-8-24, DDR3-1600 CL9-9-9-28 und DDR3-1866 CL10-11-10-30 - getestet. Zunächst messen wir die Speicherbandbreite mit SiSoft Sandra 2011 SP4:

SiSoft Sandra 2011 SP4 Speicherbandbreite: Integer Buff'd iSSE2; Fließkomma Buff'd iSSE2 in GB/s
MSI Big Bang-XPower II
16GB DDR3-1866
GeForce GTX 570
42.90
42.93
ASUS Rampage IV Gene
16GB DDR3-1866
GeForce GTX 570
42.83
42.82
ASUS Rampage IV Gene
16GB DDR3-1600
GeForce GTX 570
39.25
39.29
MSI Big Bang-XPower II
16GB DDR3-1600
GeForce GTX 570
39.03
39.03
ASUS Rampage IV Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
34.34
34.32
MSI Big Bang-XPower II
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
34.00
34.04

Die Speicherbandbreite des ASUS Rampage IV Gene wächst beim Wechsel von DDR3-1333 auf DDR3-1600 um 14,4 Prozent, der Schritt auf DDR3-1866 bringt nochmals 9,05 Prozent. Während ASUS in den ersten beiden Taktstufen etwas schneller ist, punktet das MSI Big Bang-XPower II in Zusammenspiel mit DDR3-1866. Der Grund: Das Rampage IV Gene benötigt zum Betrieb unseres Speichers mit dieser Taktrate eine höhere tRFC (160 statt 128).


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Als wir den Speichertakt auf DDR3-1866 änderten, setzte das BIOS des Rampage IV Gene die Spannung ohne Nachfrage von 1,50 auf 1,70 Volt. Dies entpuppte sich als Bärendienst, denn mit dieser hohen Spannung wollte unser Speicher nicht funktionieren. Nach dem Zurücksetzen des CMOS-Speichers erzwangen wir manuell 1,50 Volt und konnten dann problemlos mit DDR3-1866 arbeiten.

Kommen wir nun zur AES-Messung von SiSoft Sandra 2011 SP4, die sehr stark auf die Speicherbandbreite reagiert:

SiSoft Sandra 2011 SP4 Kryptographie: AES256 in MB/s
MSI Big Bang-XPower II
16GB DDR3-1866
GeForce GTX 570
12951
ASUS Rampage IV Gene
16GB DDR3-1866
GeForce GTX 570
12621
MSI Big Bang-XPower II
16GB DDR3-1600
GeForce GTX 570
12373
ASUS Rampage IV Gene
16GB DDR3-1600
GeForce GTX 570
12231
MSI Big Bang-XPower II
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
10727
ASUS Rampage IV Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
10632

Deutlich zu sehen ist die Steigerung von DDR3-1333 CL8-8-8-24 auf DDR3-1600 CL9-9-9-28, welche sich beim ASUS Rampage IV Gene auf 15,0 Prozent beläuft. Weitere 3,2 Prozent bringt DDR3-1866. Das MSI Big Bang-XPower II kann sich in allen drei Durchläufen gegen das ASUS Rampage IV Gene durchsetzen.

7-Zip 9.22b, Packen: X Threads in s - geringere Werte sind besser
MSI Big Bang-XPower II
16GB DDR3-1866
GeForce GTX 570
23
MSI Big Bang-XPower II
16GB DDR3-1600
GeForce GTX 570
23
ASUS Rampage IV Gene
16GB DDR3-1600
GeForce GTX 570
23
ASUS Rampage IV Gene
16GB DDR3-1866
GeForce GTX 570
24
MSI Big Bang-XPower II
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
24
ASUS Rampage IV Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
25

Der Packer 7-Zip 9.22 Beta 64-Bit legt normalerweise ebenfalls großen Wert auf einen hohen Speicherdurchsatz, doch das Programm scheint bereits durch die vier Kanäle gesättigt. Die einzelnen Ergebnisse liegen eng beisammen und das MSI Big Bang-XPower II ist auch diesmal einen Hauch schneller.

WinRAR 4.01 Packen: X Threads in s - geringere Werte sind besser
ASUS Rampage IV Gene
16GB DDR3-1866
GeForce GTX 570
76
MSI Big Bang-XPower II
16GB DDR3-1866
GeForce GTX 570
76
ASUS Rampage IV Gene
16GB DDR3-1600
GeForce GTX 570
77
MSI Big Bang-XPower II
16GB DDR3-1600
GeForce GTX 570
77
MSI Big Bang-XPower II
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
79
ASUS Rampage IV Gene
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
80

Auch WinRAR 4.01 sieht die beiden Hauptplatinen eng beisammen. Durch den Wechsel von DDR3-1333 zu DDR3-1600 spart das ASUS Rampage IV Gene 3,75 Prozent der Bearbeitungszeit. DDR3-1866 bringt eine weitere Reduzierung um 1,3 Prozent.

Wir fassen zusammen: Schneller Arbeitsspeicher bringt zwar tatsächlich Vorteile, doch nur wenige Anwendungen können diese auch in Leistungsgewinne umsetzen. Zudem fallen diese Vorteile gering aus. Vier Module des Typs DDR3-1600 erscheinen uns daher als die beste Wahl für das ASUS Rampage IV Gene.

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