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ASUS U50VG und UX50V: Zwei flache Laptops im Test - Druckansicht - Seite 1 von 11

Auf der diesjährigen CeBIT zeigte ASUS erstmals Vorserienversionen seiner Notebooks U50VG und UX50V, die eine besonders flache Bauform und ein niedriges Gewicht mit einem eleganten Erscheinungsbild kombinieren. Bei der Formgebung haben die Designer angeblich die "Wölbung eines Schmetterlingsflügels" aufgegriffen und die beleuchtete Chiclet-Tastatur sowie elegant ins Gehäuse integrierte LEDs machen aus den Geräten schon fast ein Modeaccessoir. Seit wenigen Tagen sind diese Geräte nun im Handel verfübar und wir konnten beide Laptops kurzfristig für einen Test bekommen. Wagen wir also einen Blick hinter die schöne Fassade.

Erster Eindruck
Flach ist "in". Trendsetter Apple hat es wieder einmal vorgemacht und die Industrie hat diese Idee dankend aufgegriffen. Allerdings sparen sich die Hersteller bei vielen ultra-flachen Laptops das optische Laufwerk, was den Nutzen dieser Geräte deutlich reduziert. ASUS verbaut in seinen Modellen U50VG und UX50V glücklicherweise DVD-Brenner, welche auch mit Double-Layer-Medien umgehen können. Trotzdem ist das U50VG lediglich 2,16 bis 3,36 cm dick und das UX50V begnügt sich mit 2,89 bis 3,26 cm.

Bei den Displays setzt ASUS auf die moderne und energiesparende LED-Hintergrundbeleuchtung. Die Anzeige im 16:9 Format misst 15,6 Zoll bzw. 39,6 Zentimeter und bietet eine native Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten. Es handelt sich bei beiden Notebooks um gläzende Displays (Glare Type), die einen hohen Kontrast bieten und sich damit sehr gut für die Wiedergabe von Filmen eignen. Leider spiegeln solche Anzeigen extrem, so dass sie im hellen Sonnenlicht eher als Spiegel taugen.

Während ASUS mit dem U50VG auf Kunden zielt, die eine hohe CPU-Leistung wünschen, setzt das UX50V eher auf lange Akku-Laufzeiten. In ihm steckt der mit 1,4 GHz getaktete Ein-Kern-Prozessor Core 2 Solo SU3500, der sich mit einer TDP von maximal 5,5 Watt begnügt. Das U50VG kann hingegen auf einen 2,1 GHz schnellen Core 2 Duo T6500 zurückgreifen, der im Ernstfall bis zu 35 Watt Abwärme produziert. Bei der Grafik gibt es Magerkost: NVIDIAs GeForce G105M ist quasi der Nachfolger der GeForce 9300M GS und besitzt ebenfalls acht Recheneinheiten. Die Rechenleistung stieg moderat von 34 auf 38 Gigaflops. ASUS hat sich für den maximalen Speicherausbau von 512 MByte entschieden, welche der GeForce G105M mit nur 64-Bit Breite anbindet. Für anspruchsvolle Spieler sind diese beiden Geräte folglich nicht geeignet.

Vergleichstabelle
Bevor wir uns die beiden Laptops im Detail ansehen, bietet folgende Tabelle einen Überblick der wichtigsten Eckdaten:

ModellASUS U50VG ASUS UX50V
Display15,6", LED, Glare15,6", LED, Glare
Auflösung1366 x 7681366 x 768
CPUIntel Core 2 Duo T6500Intel Core 2 Solo SU3500
CPU-Takt2,1 GHz1,4 GHz
L2-Cache2 MByte3 MByte
TDP35 Watt5,5 Watt
Frontsidebus800 MHz800 MHz
ChipsatzIntel PM45Intel GS45
Arbeitsspeicher4 GByte4 GByte
SpeichertaktDDR2-800DDR2-800
Speicherkanäe22
GrafikeinheitGeForce G105MGeForce G105M
Grafikspeicher512 MByte512 MByte
VGA/DVI/HDMIja/nein/jaja/nein/ja
Festspeicher500 GB HDD500 GB HDD
Brenner8x DVD Double Layer6x DVD Double Layer
Kartenleser8-in-18-in-1
LAN10/100/100010/100/1000
W-LAN802.11b/g und n Draft802.11b/g und n Draft
Bluetooth2.1 EDR2.1 EDR
Webcam1,3 MPixel1,3 MPixel
HD-Audiojaja
Mikrofonjaja
USB 2.033
SteckplatzExpress Card-
Abmessungen384 x 267 x 33,6 mm385 x 257 x 32,6 mm
Akku6 Zellen, 4400 mAh, 47 Wh4 Zellen, 2800 mAh, 41 Wh
Gewicht inkl. Akku2,56 kg2,6 kg
BetriebssystemWindows Vista Home Premium 32-BitWindows Vista Home Premium 32-Bit
Garantie2 Jahre2 Jahre
ModellASUS U50VG ASUS UX50V

Während beide Notebooks einen HDMI-Ausgang bieten, vermissen wir Firewire und beim UX50V auch den eSATA-Anschluss. ASUS bietet seinen Kunden die Möglichkeit, das vorinstallierte Windows Vista Home Premium 32-Bit auf die entsprechende Version von Windows 7 zu aktualisieren, sobald Microsoft sein neues Betriebssystem veröffentlicht hat. Dieses Angebot gilt für Notebooks, welche zwischen dem 26. Juni 2009 und dem 31. Januar 2010 verkauft wurden. Weitere Informationen hierzu finden sich bei ASUS.




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ASUS U50VG #1
Notebooks im 15,6-Zoll-Format gibt es auch von ASUS bereits zu Preisen unter 500 Euro, beispielsweise das Modell X58LE. Dieses ist an seiner dicksten Stelle lediglich zwei Millimeter höher und inklusive 6-Zellen-Akku auch nur 320 Gramm schwerer als das U50VG, welches immerhin mit 799,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten zu Buche steht. Wo steckt also der Mehrwert und die gelobte "Flachheit" des U50VG?


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Ein Teil des Mehrwerts steckt natürlich in der Ausstattung der Geräte. Ein Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung wird man in der Einstiegsklasse vergeblich suchen und das gleiche gilt für die beleuchtete Tastatur. Zudem kommt dort eine im Chipsatz integrierte Grafikeinheit zum Einsatz, deren 3D-Leistung extrem niedrig ist und die Teile des Arbeitsspeichers belegt. Da preiswerte Notebboks fast immer nur 2 GByte RAM besitzen, macht sich dies bei einigen Anwendungen durchaus bemerkbar. Andererseits kann das ASUS U50VG seine 4 GByte Dual-Channel DDR2-800 gar nicht vollständig nutzen, da lediglich die 32-Bit Version von Windows Vista Home Premium vorinstalliert wurde.


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In Bezug auf 3D-Beschleunigung ist die GeForce G105M des U50VG den IPGs von Intel deutlich überlegen, für anspruchsvolle Spiele aber dennoch zu schwach. Immerhin hat ihr ASUS 512 MByte eigenen Grafikspeicher zur Seite gestellt und dank der PureVideo HD Video-Engine kann sie HD-Videos und Blu-ray-Medien bei der Wiedergabe beschleunigen, wobei letzteres aufgrund des fehlenden Blu-ray-Laufwerks weniger ins Gewicht fällt. Was die Bauhöhe des U50VG betrifft, bewegt sich diese zwischen 2,16 und 3,36 cm, so dass sich das Gerät deutlich flacher anfühlt, als es an seiner dicksten Stelle ist.


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Auf der rechten Seite des ASUS U50VG finden wir die beiden Audio-Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer, eine USB-2.0-Buchse, einen eSATA-Port, das optische Laufwerk und einen zweiten USB-2.0-Anschluss. Das Netzteil wird lustiger Weise mit einer Buchse im Gelenk des Displays verbunden.


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Auf der linken Seite hat ASUS den LAN-Port, die beiden Monitorausgänge (D-sub und HDMI), die Einschübe für Express Cards und Speicherkarten sowie einen dritten USB-2.0-Anschluss platziert. Der 8-in-1 Kartenleser unterstützt die Formate SD, SDHC, MMC, MS, MS-Pro und xD sowie deren Unterformate in Verbindung mit den jeweiligen Adaptern.


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Wir vermissen - wie bei vielen modernen Notebooks - Firewire und drei USB-Buchsen sind unserer Ansicht nach etwas knapp bemessen. Selbst Netbooks bieten drei dieser Anschlüsse und auch das preiswerte X58LE besitzt vier.


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Ohne Akku bleibt ein Loch zwischen den beiden Bildschirmscharnieren, welches einige Menschen als störend empfinden. Der Akku besitzt 6 Zellen (4400 mAh; 47 Wh), es handelt sich somit um die übliche Standardkost. Wer einen Dauerläufer sucht, wird eher zu einem Gerät mit 9 Zellen greifen.




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ASUS U50VG #2
Deckel, Handauflage und Bildschirm wurden in Hochglanz ausgeführt, was einerseits sehr hochwertig und elegant aussieht, andererseits den Staub magisch anzieht. Wir hatten beszüglich Fingerabdrücke die schlimmsten Befürchtungen, doch trotz Glossy halten sich die Folgen in Grenzen. Es verwundert kaum, dass ein Putztuch zum Lieferumfang gehört und reinliche Menschen werden innerhalb kurzer Zeit die Charakterzüge eines gewissen "Mister Monk" übernehmen.


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Leider eignet sich auch dieses Hochglanz-Display im Außeneinsatz eher als Schminkspiegel. Wer Filme auf dem Notebook ansehen möchte, wird sich natürlich über die hohen Kontraste und das satte Schwarz freuen. Sicher, Hochglanz liegt derzeit bei Notebooks und Unterhaltungselektronik voll im Trend, doch unser Fall ist es nicht. Letztendlich ist die Entscheidung für ein Notebook in Hochglanzoptik aber primär eine Geschmacksfrage.


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Die Chiclet-Tastatur bietet große Zwischenräume und abgerundete Kanten, so dass man auf ihr schnell und angenehm tippen kann. Sie besitzt einen Nummernblock und als besonderes Gimmick hat ASUS sie mit einer Beleuchtung ausgestattet, welche drei Helligkeitsstufen bietet. Natürlich kann man die Beleuchtung auch ausschalten.


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Auch an einen Lichtsensor hat ASUS gedacht, mit dem das Notebook die Helligkeit des Bildschirms und der Tastaturbeleuchtung automatisch anpassen kann. Bei voller Last taktet der Core 2 Duo T6500 seine beiden Kerne mit 2,1 GHz und erreicht dabei eine TDP von maximal 35 Watt.


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Dank EIST wird der Takt im lastfreien Betrieb auf 1,2 GHz abgesenkt und auch die anliegende Spannung wird von 1,150 auf 0,925 Volt reduziert. Wir messen einen Stromverbrauch von lediglich 16 Watt, gerade einmal 5 Watt mehr, als das Netbook Eee PC 1000HE verbraucht.


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Mit zwei 2 GByte DDR2-800CL6 Modulen ist das ASUS U50VG voll bestückt. Mehr braucht man ehrlich gesagt auch nicht und die 32-Bit Version von Windows Vista kann nicht einmal diese 4 GByte voll ausnutzen.


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Unser erster Eindruck: Das ASUS U50VG ist ein typisches Lifestyle-Produkt, bei dem das Design einen Teil des Mehrwerts ausmacht. Aus technischer Sicht bekommt man mehr Leistung auch für weniger Geld und somit bleibt für jeden Interessenten die Frage, wieviel ihr oder ihm die Hochglanz-Optik dieses Notebooks wert ist.




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ASUS UX50V #1
Nochmals knapp fünfzig Euro teurer ist das ASUS UX50V. 847,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten sind ein stolzer Preis, zumal man im Gegenzug weniger bekommt. Der Prozessor dieses Laptops hat nur einen Kern, der Akku nur vier statt sechs Zellen, das optische Laufwerk ist langsamer und einen eSATA-Anschluss gibt es auch nicht. Warum sollte man sich also für das ASUS UX50V entscheiden?


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Das Hauptargument für das UX50V ist nicht seine Ausstattung, sondern der darin verbaute Prozessor. Es handelt sich um einen Intel Core 2 Solo SU3500, der mit 1,4 GHz taktet und nur einen Kern sowie 3 MByte L2-Cache besitzt. Mit einer TDP von erstaunlichen 5,5 Watt verbraucht er nur gut doppelt soviel Strom, wie ein Atom N280, soll zugleich aber eine deutlich bessere Leistung erzielen. Ob diese Rechnung aufgeht, werden unsere Benchmarks zeigen.


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Als Knackpunkt könnte sich der Akku herausstellen, denn dieser besitzt nur vier Zellen (2800 mAh, 41 Wh). Im ASUS U50VG und auch im Eee PC 1000HE stecken hingegen 6-Zellen-Akkus (U50VG: 4400 mAh, 47 Wh; Eee PC 1000HE: 8700 mAh, 62 Wh). An die 6:40 Stunden Laufzeit, welche wir mit dem Eee PC 1000HE bei niedriger CPU-Last erreicht haben, wird das UX50V jedenfalls nicht herankommen. Der Akku verschindet diskret auf der Unterseite des Notebooks, doch auf ihm befindet sich einer der vier Füße, so dass die Standfestigkeit des Laptops ohne seine Batterie leidet.


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Die Bauhöhe des ASUS UX50V ist mit 2,89 bis 3,26 cm noch etwas flacher als beim U50VG. Auf den ersten Blick verbergen sich sämtliche Anschlüsse auf der Rückseite des Gerätes, wir finden hier die Audio-Buchsen für Kopfhörer und Mikrofon, zwei USB-2.0-Ports, den digitalen HDMI-Ausgang und den analogen D-sub-Anschluss sowie die Buchsen für Netzwerk und Netzteil. Auch im UX50V steckt NVIDIAs GeForce G105M, eine diskrete Grafiklösung mit 512 MByte Videospeicher. Über den HDMI-Ausgang lassen sich maximal Auflösungen von 2560 x 1600 Bildpunkten verwirklichen, analog ist die Anzeige auf 2048 x 1536 Pixel beschränkt.


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Auf der linken Seite scheint es keinerlei Anschlüsse zu geben und auf der rechten sehen wir lediglich den Schlitz des DVD-Brenners. Dessen Auswurfknopf ist zu weit unter das Notebook geraten und lässt sich nicht sonderlich gut erreichen, wenn das ASUS UX50V auf einem ebenen Untergrund - z.B. einer Schreibtischplatte - steht. Zudem ist dieses Laufwerk insbesondere beim Suchen recht laut.


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Doch wo hat ASUS den Kartenleser und den dritten USB-Anschluss versteckt? Wir schauen noch einmal etwas genauer hin und finden diese hinter einer schwarzen Klappe auf der linken Seite des Gerätes. Diese labile Konstruktion erinnert an den Staubschutz vor den Buchsen zahlreicher Digitalkameras, sie ist umständlich und passt nicht zum ansonsten wertigen Eindruck des UX50V.


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Um einen USB-Stecker oder Speicherkarten einzuführen, muss man das Notebook anheben oder aber sehr, sehr geschickt sein. Abermals handelt es sich um einen 8-in-1 Kartenleser, der die Formate SD, SDHC, MMC, MS, MS-Pro und xD sowie deren Unterformate in Verbindung mit den jeweiligen Adaptern unterstützt.




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ASUS UX50V #2
Auch beim UX50V setzt ASUS bei Deckel, Handauflage und Bildschirm auf Hochglanz und geht sogar noch einen Schritt weiter: Fassungslos blicken wir auf ein Touchpad in Hochglanzoptik! Ja klar, schließlich haben schwitzige Finger auf einem Touchpad auch nichts zu suchen. Bei genauerer Betrachtung haben wir sogar den Eindruck, dass bereits unsere Blick erste Schmutzspuren hinterlassen. Dies ist jetzt ein wenig übertrieben, denn auch das UX50V nimmt Fingerabdrücke nur bedingt an, freut sich aber mächtig über Staub jeder Art.


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Das Thema Hochglanz setzt sich beim Display fort, welches mit 1366 x 768 Bildpunkten zwar eine ordentliche Breite, aber zugleich nur eine begrenzte Höhe bietet. Die Spiegelung ist auch bei diesem Bildschirm enorm und selbst wenn es dem Fotografen gelinkt, sich irgendwie aus dem Foto zu biegen, zeigt es genüsslich seine Umgebung, beispielsweise stilistisch fragwürdige Kronleuchter.


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Wie gesagt: Schaltet man das Licht aus und sieht sich einen Film an, kann man den hohen Kontrast und das satte Schwarz durchaus genießen. Gut gelungen finden wir abermals die Chiclet-Tastatur mit den großen Zwischenräumen und den abgerundeten Kanten.


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Auch das UX50V unterstützt drei Helligkeitsstufen sowie die automatische Regelung mit Hilfe eines Lichtsensors. Wer Strom sparen will, kann die Tastaturbeleuchtung natürlich auch ausschalten.


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Da der Intel Core 2 Solo SU3500 unter Last mit nur 1,4 GHz taktet, kommt dieser Prozessor mit bescheidenen 0,938 Volt aus. Selbst wenn wir Core2MaxPerf verwenden, konsumiert das UX50V lediglich 25 Watt - ein hervorragender Wert.


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Im Leerlauf passiert etwas seltsames: Laut CPU-Z steigt der Takt auf 1,6 GHz, während die anliegende Spannung auf 0,875 Volt reduziert wird. Statt eines Multiplikators von 6 wird 8 angezeigt und auch der Stromverbrauch liegt mit 18 Watt etwas höher als erwartet, so dass es sich nicht zwangsläufig um einen Fehler von CPU-Z handeln muss.


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Der Arbeitsspeicher besteht wieder aus zwei 2 GByte DDR2-800CL6 Modulen, doch diesmal erkennt CPU-Z nur 3 GByte. Seltsam, denn auf der anderen Seite findet CPU-Z zwei 2 GByte große Speicherriegel. Auch das BIOS des Notebooks erkennt 4 GByte, Windows hingegen findet nur gut 3 GByte, da es sich um die 32-Bit Version von Vista Home Premium handelt.


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Mit seiner Ausstattung, seinen Abmessungen und seinem Gewicht kann das ASUS UX50V nicht gegen das U50VG punkten. Zwar wirkt seine Optik insgesamt noch etwas harmonischer, doch ergonomische Mängel, wie die schwer erreichbare Auswurftaste des optischen Laufwerks und den verstecken Kartenleser nebst drittem USB-Anschluss, macht ein schönes Aussehen nicht wett. Damit sich der Aufpreis von 50 Euro rentiert, muss das UX50V bei der Akku-Laufzeit punkten. Doch was wiegt schwerer? Der sparsame Prozessor oder der schwache Akku?




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SiSoft Sandra 2009 Arithmetik
Bevor wir uns Anwendungen und Spielen zuwenden, werden wir einige synthetische Benchmarks durchführen. Deren Ergebnisse geben zwar lediglich einen groben Anhaltspunkt für die tatsächliche Performance im Alltagsbetrieb, doch sie eignen sich gut als Maßstab dafür, was wir in den anderen Messungen maximal erwarten dürfen. Vergleichswerte für unsere Messung liefert das Netbook ASUS Eee PC 1000HE sowie die beiden preiswerten Desktop-Prozessoren AMD Athlon II X2 250 und Intel Pentium E6300.

SiSoft Sandra 2009 Arithmetik: Dhrystone iSSE4.2 in GIPS; Whetstone iSSE3 in GFLOPS
ASUS U50VG
Core 2 Duo 2,10GHz
DDR2-800CL6/2Ch
17.98
15.17
ASUS UX50V
Core 2 Solo 1,40GHz
DDR2-800CL6/2Ch
5.95
5.13
ASUS Eee PC 1000HE
Atom N280 @ 1,66GHz
DDR2-667CL5/1Ch
4.10
3.48
Pentium E6300
2,80GHz
DDR3-1066CL7/2Ch
25.80
18.62
Athlon II X2 250
3,00GHz CnQ
DDR3-1333CL8/2Ch
22.43
17.46

Die niedrige Taktrate von 1,40 GHz und der einzelne Kern bremsen den Core 2 Solo SU3500 im ASUS UX50V deutlich aus, so dass dieses System nur wenig schneller arbeitet als der Atom N280 im Eee PC 1000HE. Der Core 2 Duo T6500 des ASUS U50VG macht eine bessere Figur, mit zwei Kernen und 2,1 GHz ist er ca. dreimal so schnell. Damit kommt dieses Notebook zumindest in die Reichweite der preiswerten Dual-Core-Prozessoren von AMD und Intel.

Wir bleiben bei den synthetischen Messungen mit SiSoft Sandra 2009 und betrachten nun typische Multimedia-Berechnungen:

SiSoft Sandra 2009 Multimedia: Integer x16 iSSE4.1; Fließkomma x8 iSSE2; Double x4 iSSE2 in MPixel/s
ASUS U50VG
Core 2 Duo 2,10GHz
DDR2-800CL6/2Ch
37.59
21.75
10.93
ASUS UX50V
Core 2 Solo 1,40GHz
DDR2-800CL6/2Ch
12.43
7.20
3.64
ASUS Eee PC 1000HE
Atom N280 @ 1,66GHz
DDR2-667CL5/1Ch
8.84
6.86
1.29
Athlon II X2 250
3,00GHz CnQ
DDR3-1333CL8/2Ch
68.64
42.51
23.24
Pentium E6300
2,80GHz
DDR3-1066CL7/2Ch
45.16
44.88
23.54

Abermals ist der Core 2 Duo T6500 im ASUS U50VG ca. dreimal schneller als das ASUS UX50V mit dem Core 2 Solo SU3500, doch zumindest kann der Core-2-Prozessor dank SSE4 den Atom N280 auf Abstand halten. Mit preiswerten Desktop-Systemen können die Notebooks dennoch nicht mithalten.

Kryptographie, also die Ver- und Entschlüsselung von Daten, ist eine weitere Disziplin, welche SiSoft Sandra 2009 messen kann. Getestet wird mit einer AES256 (Advanced Encryption Standard) Verschlüsselung und dem Secure Hash Algorithm (SHA256):

SiSoft Sandra 2009 Kryptographie: AES256; SHA256 in MB/s
ASUS U50VG
Core 2 Duo 2,10GHz
DDR2-800CL6/2Ch
126
194
ASUS UX50V
Core 2 Solo 1,40GHz
DDR2-800CL6/2Ch
42
64
ASUS Eee PC 1000HE
Atom N280 @ 1,66GHz
DDR2-667CL5/1Ch
27
45
Pentium E6300
2,80GHz
DDR3-1066CL7/2Ch
237
281
Athlon II X2 250
3,00GHz CnQ
DDR3-1333CL8/2Ch
225
276

Auch dieser Test sieht den Core 2 Duo T6500 im ASUS U50VG um den Faktor drei schneller als den Core 2 Solo SU3500 im ASUS UX50V. Doch da Kryptographie auch auf den Datendurchsatz reagiert, sind die Desktop-Systeme fast doppelt so schnell wie das ASUS U50VG . Der Atom N280 bricht in diesem Test abermals deutlich ein und liegt abgeschlagen am Ende des Feldes.

Betrachten wir nun den Speicherdurchsatz der Notebooks im Vergleich zum Eee PC 1000HE sowie den beiden Desktop-Konfigurationen:

SiSoft Sandra 2009 Speicherbandbreite: Integer Buff'd iSSE2; Fließkomma Buff'd iSSE2 in GB/s
ASUS U50VG
Core 2 Duo 2,10GHz
DDR2-800CL6/2Ch
4.69
4.68
ASUS UX50V
Core 2 Solo 1,40GHz
DDR2-800CL6/2Ch
4.44
4.31
ASUS Eee PC 1000HE
Atom N280 @ 1,66GHz
DDR2-667CL5/1Ch
2.93
2.50
Athlon II X2 250
3,00GHz CnQ
DDR3-1333CL8/2Ch
10.86
10.83
Pentium E6300
2,80GHz
DDR3-1066CL7/2Ch
5.70
5.66

Durch die Integration des Speicher-Controllers in die CPU ist der Athlon II X2 250 in dieser Disziplin klar überlegen. Zumindest bleiben die mobilen Core 2 Prozessoren in Reichweite ihres Desktop Pendants, während der Atom N280 mit nur einem Speicherkanal das Nachsehen hat.




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Cinebench 10: Rendering
Mit dem Benchmark Cinebench 10 kann man die Leistung des PC im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Software Cinema4D testen. Wir verwenden auf den Notebooks die 32-Bit-Variante dieser Software, da Windows Vista 32-Bit Home Premium vom Hersteller vorinstalliert wurde. Die Desktop-Systeme können dank Windows Vista Ultimate 64-Bit auf die 64-Bit Version von Cinebench 10 zurückgreifen:

Cinebench 10 64-Bit Rendering: X Threads; 1 Thread in CB
ASUS U50VG
Core 2 Duo 2,10GHz
DDR2-800CL6/2Ch
4292
2258
ASUS UX50V
Core 2 Solo 1,40GHz
DDR2-800CL6/2Ch
1481
ASUS Eee PC 1000HE
Atom N280 @ 1,66GHz
DDR2-667CL5/1Ch
882
571
Athlon II X2 250
3,00GHz CnQ
DDR3-1333CL8/2Ch
6469
2267
Pentium E6300
2,80GHz
DDR3-1066CL7/2Ch
6428
3344

Auch beim Rendering ist der Core 2 Duo T6500 des ASUS U50VG etwa dreimal schneller als der Core 2 Solo SU3500 im ASUS UX50V. Da dieser nur einen Kern besitzt und kein Hyper-Threading beherrscht, hätte man erwarten können, dass der Atom N280 in diesem Test Boden auf den Core 2 Solo gutmachen kann. Dies gelingt dem Netbook jedoch nicht. Verglichen mit den Desktop-Systemen erreicht das ASUS U50VG nur zwei Drittel von deren Performance.

WinRAR 3.80: Packen
Ein weit verbreiteter Packer, welcher mehr als einen Prozessorkern auslasten kann, ist WinRAR. Für unseren Test packen wir die 587 MByte große SPECViewPerf10-Suite und stoppen die Zeit.

WinRAR 3.80 Packen: X Threads; 1 Thread in s - geringere Werte sind besser
ASUS U50VG
Core 2 Duo 2,10GHz
DDR2-800CL6/2Ch
396
502
ASUS UX50V
Core 2 Solo 1,40GHz
DDR2-800CL6/2Ch
604
ASUS Eee PC 1000HE
Atom N280 @ 1,66GHz
DDR2-667CL5/1Ch
864
1269
Athlon II X2 250
3,00GHz CnQ
DDR3-1333CL8/2Ch
280
435
Pentium E6300
2,80GHz
DDR3-1066CL7/2Ch
335
424

Wie beim Rendering rettet das Hyper-Threading den Atom N280 auch beim Packen nicht: Der Eee PC 1000HE braucht 4:20 Minuten länger als das ASUS UX50V mit dem Core 2 Solo SU3500. Weitere dreieinhalb Minuten schneller ist das ASUS U50VG dank seines Core 2 Duo T6500 und die Desktop-Systeme sind nochmals ein bis zwei Minuten eher fertig.

Windows Movie Maker: Video-Encoding
Als dritte und letzte Anwendung testen wir die Video-Software "Windows Movie Maker", welche zum Lieferumfang von Windows Vista Ultimate gehört. Hierzu konvertieren wir eine 120 Sekunden lange Videosequenz von MPEG2 (720x526, 29,97 fps) in Windows Media HD1080p und stoppen die Zeit:

Windows Movie Maker: Encoding in s - geringere Werte sind besser
ASUS U50VG
Core 2 Duo 2,10GHz
DDR2-800CL6/2Ch
244.27
ASUS UX50V
Core 2 Solo 1,40GHz
DDR2-800CL6/2Ch
660.51
ASUS Eee PC 1000HE
Atom N280 @ 1,66GHz
DDR2-667CL5/1Ch
0
Athlon II X2 250
3,00GHz CnQ
DDR3-1333CL8/2Ch
152.21
Pentium E6300
2,80GHz
DDR3-1066CL7/2Ch
154.73

Auch das Umwandlen der Videodaten schafft der Core 2 Duo T6500 im ASUS U50VG fast dreimal schneller als der Core 2 Solo SU3500 im ASUS UX50V. Dank einer höheren Speicherbandbreite und einer schnellen 3,5-Zoll-Festplatte sind die Desktop-Systeme nochmals um anderthalb Minuten schneller fertig. Der Atom N280 tritt nicht zu diesem Test an, da Windows XP eine andere Version des Windows Movie Maker enthält, welche das gewüschte Zielformat nicht unterstützt.




ASUS U50VG und UX50V: Zwei flache Laptops im Test - Druckansicht - Seite 8 von 11

3DMark06 1.1.0
Bei unseren 3D-Messungen werden wir auf die Vergleichswerte der Desktop-Systeme verzichten, da wir keine Ergebnisse mit entsprechend schwachen Grafiklösungen zur Hand haben. Der beliebte 3D-Test 3DMark06 enthält eine CPU-Wertung, welcher wir uns zuerst ansehen wollen. Dieses Benchmarkprogramm kann mehr als vier Threads nutzen.

3DMark06 (AA: - / AF: - / 1024x768 Pixel): CPU-Wertung
ASUS U50VG
Core 2 Duo 2,10GHz
DDR2-800CL6/2Ch
1898
ASUS UX50V
Core 2 Solo 1,40GHz
DDR2-800CL6/2Ch
665
ASUS Eee PC 1000HE
Atom N280 @ 1,66GHz
DDR2-667CL5/1Ch
0

Abermals ist der Core 2 Duo T6500 des ASUS U50VG etwa dreimal so schnell wie der Core 2 Solo SU3500 im ASUS UX50V. Auf dem Eee PC 1000HE endet der Testlauf mit einem Absturz von 3DMark06.

In die Gesamtwertung von 3DMark06 fließen neben der CPU-Messung auch jeweils zwei Grafiktests mit Shader Model 2.0 und 3.0 (HDR) ein. Das Ergebnis für das Shader Model 3.0 dominiert dabei die Wertung. Die beiden Notebooks haben eine native Auflösung von 1366 x 768 Pixel aber eine schwache GPU, weshalb wir diesen Test mit 1024 x 768 Bildpunkten ohne Kantenglättung durchgeführt haben.

3DMark06 (AA: - / AF: - / 1024x768 Pixel): Gesamtwertung
ASUS U50VG
Core 2 Duo 2,10GHz
DDR2-800CL6/2Ch
1850
ASUS UX50V
Core 2 Solo 1,40GHz
DDR2-800CL6/2Ch
1740
ASUS Eee PC 1000HE
Atom N280 @ 1,66GHz
DDR2-667CL5/1Ch
0

Das ASUS U50VG und das UX50V liegen recht dicht beisammen, 110 Punkte sind für 3DMark06 kein großer Unterschied. Aber 1800 Punkte sind auch kein allzu beeindruckendes Ergebnis. Immerhin: Für anspruchslose Spiele reicht die Leistung der GeForce G105M, wie uns das Spiel Unreal Tournament 2004 zeigen wird.

Unreal Tournament 2004 hat in den letzten fünf Jahren ziemlich viel Staub angesetzt, doch wenn vergleichsweise leistungsschwache Grafiklösungen zum Test antreten, ist es auch weiterhin ein guter Indikator. Das gilt in diesem Fall umso mehr, da UT2004 auch deutlich auf die CPU-Leistung und Speicherbandbreite reagiert.

UT2004 (AA: - / AF: - / AS Convoy UT2): in fps
ASUS U50VG
Core 2 Duo 2,10GHz
16Bots/HQ/1024x768
49.56
ASUS UX50V
Core 2 Solo 1,40GHz
16Bots/HQ/1024x768
36.93
ASUS Eee PC 1000HE
8Bots/HP/640x480
17.49
ASUS Eee PC 1000HE
16Bots/HQ/640x480
9.01

Beim ASUS UX50V bremst der Core 2 Solo SU3500 die GeForce G105M aus, denn auf dem ASUS U50VG läuft UT2004 deutliche 34 Prozent schneller. Die Intel GMA 950 IPG des Eee PC 1000HE ist im Gegensatz zu NVIDIAs GPU bereits völlig überfordert. Selbst mit 640 x 480 Bildpunkten, 8 Bots und der Option "hohe Performance" kommen wir auf keine spielbare Framerate.




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Datenträger-Performance
ASUS verbaut sowohl im U50VG als auch im UX50V die 500 GB große Festplatte Seagate Momentus 5400.5 ST950032AS. Vergleichswerte liefert uns die Seagate Momentus 5400.5 ST9160310AS, welche wir im ASUS Eee PC 1000HE vorgefunden haben. Für diesen Test verwenden wir HD Tune 2.53.

HD Tune 2.53: Lesenrate Ø, max, min in MB/s
ASUS U50VG
Core 2 Duo 2,10GHz
DDR2-800CL6/2Ch
63.0
79.0
37.4
ASUS UX50V
Core 2 Solo 1,40GHz
DDR2-800CL6/2Ch
59.4
75.4
32.5
ASUS Eee PC 1000HE
160GB HDD
51.8
66.0
31.7

HD Tune 2.53: Burstrate MB/s
ASUS U50VG
Core 2 Duo 2,10GHz
DDR2-800CL6/2Ch
71.3
ASUS UX50V
Core 2 Solo 1,40GHz
DDR2-800CL6/2Ch
70.6
ASUS Eee PC 1000HE
160GB HDD
90.0

HD Tune 2.53: Zugriffszeit in ms, niedrige Werte sind besser
ASUS U50VG
Core 2 Duo 2,10GHz
DDR2-800CL6/2Ch
18.4
ASUS UX50V
Core 2 Solo 1,40GHz
DDR2-800CL6/2Ch
19.8
ASUS Eee PC 1000HE
160GB HDD
30.5

HD Tune 2.53: CPU-Last in Prozent, niedrige Werte sind besser
ASUS U50VG
Core 2 Duo 2,10GHz
DDR2-800CL6/2Ch
4.8
ASUS UX50V
Core 2 Solo 1,40GHz
DDR2-800CL6/2Ch
13.9
ASUS Eee PC 1000HE
160GB HDD
5.9

Mit sequentiellen Leseraten um die 60 MB/s erreicht die ST950032AS in etwa das Niveau langsamer Desktop-Festplatten, die Zugriffszeiten sind mit ca. 19 ms jedoch spürbar langsamer. Wie zu erwarten holt der Core 2 Duo T6500 im U50VG etwas mehr Leistung aus der Festplatte heraus. Erstaunlich: Auch die CPU-Last beim Datentransfer ist beim Core 2 Solo SU3500 ca. dreimal so hoch.




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Stromverbrauch
Bevor wir uns die Akku-Laufzeiten ansehen, messen wir den Stromverbrauch der Notebooks im Netzbetrieb:

Stromverbrauch in Watt: 3DMark06 / CPU-Last / IDLE / Standby / Aus
ASUS U50VG
Core 2 Duo 2,10GHz
DDR2-800CL6/2Ch
49
47
16
1
0
ASUS UX50V
Core 2 Solo 1,40GHz
DDR2-800CL6/2Ch
41
25
18
1
0
ASUS Eee PC 1000HE
Atom N280 1,66 GHz
16
11
1
0

Ohne CPU-Last sehen wir dank EIST keinen großen Unterschied beim Stromverbrauch, das leistungsstärkere U50VG liegt sogar zwei Watt unter dem UX50. Belasten wir das System mit Core2MaxPerf, schlägt die Stunde des Core 2 Solo SU3500: Wir messen 22 Watt weniger als mit dem Core 2 Duo T6500, das schont den Akku. Lassen wir 3DMark06 laufen, werden die Abstände wieder geringer und liegen bei 8 Watt.

Akku-Laufzeiten
Keine Frage: Wenn ASUS dem UX50V einen 6-Zellen-Akku gegönnt hätte, wären Laufzeiten von mehr als vier Stunden möglich gewesen. Doch wie schlägt sich die 5,5-Watt-CPU mit der 4-Zellen-Batterie? Wir haben die Geräte im Rahmen des Akku-Tests für Office-Aufgaben, Internet-Recherchen und Musikwiedergabe benutzt und dabei eine CPU-Last von durchschnittlich sieben Prozent erzeugt. Das Display wurde mit ca. vierzig Prozent der maximalen Helligkeit betrieben, was für die Arbeit im Innenraum durchaus reicht.

Akku-Laufzeit in Minuten bei leichter Last
ASUS U50VG
Core 2 Duo 2,10GHz
DDR2-800CL6/2Ch
205
ASUS UX50V
Core 2 Solo 1,40GHz
DDR2-800CL6/2Ch
151
ASUS Eee PC 1000HE
Atom N280 1,66 GHz
400

Nach ca. zweieinhalb Stunden macht das ASUS UX50V als erstes Gerät schlapp und fährt sich mit einem Reststand von fünf Prozent herunter. Der extrem sparsame Core 2 Solo SU3500 kann nicht retten, was ASUS mit einem zu schwachen Akku verhunzt hat - schade. Auf ordentliche drei Stunden und fünfundzwanzig Minuten kommt das U50VG. Deutlich mehr Rechenleistung und eine um 54 Minuten längere Akku-Laufzeit sprechen eine deutliche Sprache. Wer jedoch einen echten Dauerläufer sucht, sollte sich Netbooks wie den Eee PC 1000HE ansehen: Erst nach sechs Stunden und vierzig Minuten fährt sich dieser Winzling herunter.




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Vor unserem Fazit möchten wir nochmals auf das Windows 7 Upgrade-Programm für ASUS Notebooks hinweisen. Wer ein entsprechendes Laptop zwischen dem 26. Juni 2009 und dem 31. Januar 2010 erwirbt, kann das vorinstallierte Windows Vista Home Premium 32-Bit auf die entsprechende Version von Windows 7 aktualisieren, soblad diese offiziell verfügbar ist.




Fazit: ASUS U50VG
GutKeine Frage, das ASUS U50VG ist in diesem Vergleich unser Favorit. Sein Core 2 Duo T6500 ist fast immer dreimal so schnell wie der Core 2 Solo SU3500 im UX50V und wirkt auch im Alltagsbetrieb deutlich souveräner und flüssiger. Der Grund hierfür ist nicht etwa der höhere Takt von 2,1 GHz, sondern vielmehr der zweite Kern. Anwendungen reagieren auf dem U50VG viel spontaner, während Overlay-Effekte beim UX50V zuweilen die Musikwiedergabe zum Stottern bringen. Auch in Hinblick auf die Ausstattung ist das U50VG im Vorteil: Es bietet einen eSATA-Anschluss, den schnelleren DVD-Brenner und die bessere Ergonomie, da alle Anschlüsse seitlich platziert wurden und auf der Rückseite lediglich der Akku steckt. Dieser ist dann auch das finale KO-Kriterium für das UX50V, denn aus seiner Batterie holt das U50VG ganze 54 Minuten mehr Laufzeit heraus.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der Preis von 799,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten ist somit angemessen, auch wenn das ASUS U50VG alles andere als ein Schnäppchen ist. Bei diesem Gerät zahlt man auch für das flache, elegante Design. Wer sich mit Hochglanz-Optik und Glossy-Display anfreunden kann und auch kein anspruchsvoller Spieler ist, bekommt mit dem U50GV ein schickes Laptop, das einige neidische Blicke auf sich ziehen wird.




Fazit: ASUS UX50V
Mit dem UX50V verfolgt ASUS ein ähnliches Konzept, nur noch etwas extremer. Optisch ist dieses Laptop sehr gefällig, es wirkt extrem flach und sehr elegant. Doch die Ergonomie leidet unter dem Design, denn ASUS hat fast alle Anschlüsse auf die Rückseite verbannt. Auf der linken Seite bleiben eine USB-Buchse und der Kartenleser, die sich hinter einer aufgesteckten Abdeckung verbergen und nur schwer erreichbar sind. Gleiches gilt für die winzige Auswurftaste des optischen Laufwerks, welches wir auf der rechten Seite finden. Mit Rücksicht auf das Design hat sich ASUS für ein recht lautes Slot-In-Gerät entschieden. Leider besitzt das UX50V keinen eSATA-Anschluss und ob ein Hochglanz-Touchpad der Weißheit letzter Schluss ist, darf bezweifelt werden.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Zugegeben: Der 5,5-Watt-Prozessor Core 2 Solo SU3500 beeindruckt, allerdings nur auf dem Papier. Da er nur einen Kern besitzt, läuft der parallele Betrieb mehrerer Anwendungen recht zäh. All das könnten wir dem ASUS UX50V verzeichen, wenn es eine Akku-Laufzeit um die fünf Stunden bieten würde, doch wegen der 4-Zellen-Batterie reicht es nur für die Hälfte. Größere Akkus hat ASUS für das UX50V auch nicht vorgesehen, so dass es als mobiles Arbeitsgerät trotz sparsamer CPU kaum taugt und mit einem Preis von 847,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten zudem recht teuer ist.




Unser Dank gilt HiQ Computer für die Teststellung der beiden Notebooks.




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