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Neu von MSI

Asus A7V266, VIA KT266 ohne Tadel? 1/3
05.09.2001 by doelf

Nachdem der VIA KT266 im Test des MSI K7T266Pro bewiesen hatte, daß er als Nachfolger des VIA KT133A wesentlich unproblematischer ist, stand einer weiteren VIA KT266 Review nichts mehr im Wege. Asus Deutschland versorgte und fix mit einem Asus A7V266 (vielen Dank!) und schon konnte der Test beginnen. Werfen wir zunächst einen Blick auf das Mainboard und die Beigaben:


Eine gute Ausstattung
 
für ein großes Mainboard

Das Asus A7V266 ist optional mit einem Promise RAID-Controller erhältlich, unser Exemplar hatte jedoch keinen. Dafür kam es mit ordentlichem C-Media 6-Kanal-Sound daher, der eine Soundkarte wirklich überflüssig macht. Den Mikrofoneingang und den Audio-Eingang kann man hierbei auf 6-Kanal Ausgabe (Vorne R+L, Hinten R+L, Center, Subwoofer) umprogrammieren. Asus übertaktet das A7V266 von Hause auf um etwa ein Prozent. Das mag zwar unschön sein, tut der Qualität des Mainboards jedoch keinen Abbruch.

Die Ausstattung

Asus A7V266
DDR-RAM3 (3GB, PC1600 oder PC2100)
AGP-Pro, PCI, ISA, ACR1 (4x), 5, 0, 1
COM, LPT, USB2, 1, 6 (ein Adapter beigelegt)
UDMA100/Raid2 / 2 (optional)
Soundja, 6 Channel
Hardwaremonitorja
Temperaturfühler2 (CPU+Chipsatz)
Lüfteranschluß3

AGP-Pro ist nett, aber fast niemand braucht es. 3 Speicherbänke sind gut und 3 Lüfteranschlüsse sind okay. Einige aufmerksame Leser werden sich nun wundern, denn andere Tester berichten von 4 Lüfteranschlüssen, von denen einer für den Chipsatz genutzt wird. Auf unserem Mainboard fand sich jedoch weder ein Lüfter auf dem Chipsatz noch war der Anschluß für diesen vorhanden. Dadurch wird die Northbridge sehr heiß, was der Stabilität jedoch keinen Abbruch tat. Asus legt dem Mainboard wie immer ein Slotblech für die USB-Schnittstellen 3+4 bei, für die Nutzung der Schnittstellen 5+6 muß man jedoch selber sorgen.

Das Layout
Im Gegensatz zum Soyo K7V Dragon und MSI K7T266Pro hat Asus ein etwas breiteres Layout gewählt. Das bringt einen wichtigen Vorteil mit sich: während die beiden anderen Mainboards gerade im Bereich der Speicherbänke und IDE-Anschlüsse - also dort, wo man beim Einbau Druck ausübt - weit auskragen und sich die Platine stark biegen kann, wird das Asus A7V266 durch die dritte Schraubenreihe optimal gestützt. Seltsam mutet jedoch die Postion des Floppy-Anschlusses an. Dafür wurde der ATX-Stromanschluß gut plaziert. Auch die Speicherbänke liegen sehr gut, denn auch in im Minitower liegen sie nicht in dem Bereich, wo sich eventuell CD-ROMs oder Festplatten über dem Mainboard befinden (im Soyo K7V Dragon war in unserem Minitower nur eine Speicherbank nutzbar). Und man kann die Speichermodule ein- und ausbauen, ohne zuvor die Grafikkarte zu entfernen. Im Gegensatz zu MSI plaziert Asus die Anschlüsse für den RAID-Controller oben rechts. Damit liegen sie zwar hinter dem Festplattenkäfig und sich nicht optimal zu erreichen, auf der anderen Seite kann man die Festplatten auch weiter oben im Tower einbauen, ohne die Spezifikation der ATA100-Kabel überschreiten zu müssen. Beim MSI K7T266Pro wäre es so gut wie unmöglich, Festplatten in den 5 1/4 Zoll Schächten eines Bigtowers mit dem RAID-Controller ganz unten am Board zu verbinden.


die dritte Schraubenreihe stützt das A7V266 beim Einbau optimal

Eine Besonderheit des A7V266 sind die Jumper, mit denen zwischen AMD Thunderbird/Duron und Palomino/Morgan umgeschaltet wird. Palomino und Morgan sind AMDs neue CPUs für den Herbst 2001, deren erster Vertreter in Form des Duron 1 Ghz gerade erschienen ist. Welche Aufgabe die Jumper übernehmen sollen, ist unklar, denn die Konkurrenz macht so etwas nicht. Asus spricht im Handbuch von einem Unterschied in den internen Frequenzen der CPUs. Doch noch haben wir keinen Palomino in der Hand und machen uns erst einmal eine mentale Notiz.


per Jumper: AMD Thunderbird/Duron oder Palomino/Morgan

Was macht Asus besser als fast alle anderen Hersteller? Die Handbücher! Vorbildlich und übersichtlich bietet das Handbuch des Asus A7V266 auch wieder einen Interrupt Request Table, meiner Meinung nach ein absolutes Muß in jedem Handbuch!

INT-AINT-BINT-CINT-D
PCI 1---X
PCI 2X---
PCI 3-X--
PCI 4--X-
PCI 5---X
AGP-ProXX--
OnBoard Audio-X--
OnBoard USB---X
Der Interrupt Request Table des Asus A7V266

Wie alle VIA KT266 Mainboards, so hat auch das Asus A7V266 nur 4 PCI-INTs, die hauseigene Konkurrenz auf ALi MAGiK 1 Basis, das Asus A7A266, bietet mit 6 gleich 2 mehr. Das entschärft Resourcen-Probleme mit Erweiterungskarten.

Weiter: 2. Kompatibilität und Benchmarks

1. Ausstattung
2. Kompatibilität & Benchmarks
3. Overclocking & Fazit
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