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Asus A7V333, was bringt der VIA KT333? 3/8
07.04.2002 by doelf

Das Testsystem
Für die Kompatibilitätstests wurden zusätzliche PCI-Karten herangezogen.

  • Mainboard: Asus A7V333 BIOS 1.05, NoName VIA KT266A 1.0
  • Gehäuse, Netzteil: Miditower mit ChannelWell 300W Netzteil
  • CPU AMD Duron 1GHz, AMD Athlon XP 1800+ (Socket-A)
  • CPU Cooler: Alpha PAL6035
  • DDR-RAM Module: 1x DDR-RAM PC2700 CL2.5 (Apacer/Samsung), 2x DDR-RAM PC2100 CL2.5 Crucial
  • Grafikkarte(n): ATI Radeon 32MB VE mit Treiber 5.13.01.6015, AOpen GeForce 3 Ti200 128MB mit Detonator 28.32
  • Soundkarte(n): Soundblaster 128 in PCI #2 mit Windows 2000 Treiber
  • Netzwerkkarte(n): NoName mit Realtek Chip in PCI #4 mit Windows 2000 Treiber
  • Primary Master: Festplatte IBM 10GB 5400RPM
  • Primary Slave: -
  • Secondary Master: CD-ROM Teac 40x
  • Secondary Slave: -
  • Microsoft Wheelmouse (Ball) an PS/2
  • Drucker: Epson Stylus 760 via USB und USB 2.0
  • OS: Windows 2000 Professional SP2

Stabilität
Ich werde immer wieder gefragt, wie wir denn die Mainboards testen und auch auf die Testmethoden von den Kollegen bei Planet3dNow angesprochen. Tatsache ist, daß wir seit dem Frühjahr 2001 sehr ähnlich testen, da die Kollegen genau wie wir an der Analyse des "VIA 686B Bugs" beteiligt waren. Der IDE/USB/LPT Frust, der mit dem VIA KT133A einherging, hat diesen Testaufbau nötig gemacht. Zu den einzelnen Tests und Ergebnissen kommen wir gleich im Detail.
Wir testeten das System mit einem AMD Duron 1 GHz, der auf 166/333 MHz Frontsidebus mit dem Multiplikator 6x lief sowie einem AMD Athlon XP 1800+, der mit 133/266MHz FSB betrieben wurde. Das Asus A7V333 zeigte dabei keine Probleme und konnte mit dem Duron bis auf 197/394 MHz (39 MHz PCI/ 78 MHz AGP) übertaktet werden. Darüberliegende Werte sorgten für Probleme mit unserer Grafikkarte sowie Fehler auf dem IDE-Controller des Mainboards. Das Asus A7V333 leistete sich im Test keinen Ausrutscher in Bezug auf Stabilität und Kompatibilität:

  • Vollast Stresstest
    Wir haben seit 2002 den Stresstest für Mainboards verschärft. Das Mainboard wird mit stabilen, auf anderen Platinen bereits getesteten Treibern betrieben. Für die AGP Last sorgt 3DMark2001SE, das 100 Runden dreht. Speicher und CPU Last werden gleichzeitig von SiSoft Sandra 2002 (Burn-In) generiert, das im Hintergrund läuft. Zudem wird Prime95 im Torture-Test die Systemintegrität überwachen - wird die Last zu hoch, wird die Software Rechenfehler beanstanden (wie schon auf den SiS Platinen von Elitegroup).
    Ergebnis: bei 166/333 MHz FSB und 166/333 MHz RAM mit 2/2/3/6/1T bestanden
  • Speichertest
    Hier bestücken wir Platinen, die den Vollast Stresstest bestanden haben, mit drei Speicherbausteinen. Da wir nur einen PC2700 Baustein hatten, testeten wir das Asus A7V333 der Fairness wegen auch nur mit 133/266 MHz Speichertakt.
    Ergebnis: 3 Speichermodule bei 133/266 MHz 2,5/3/3/6/2T bestanden
  • IDE Transfertest
    Die leidigen VIA KT133A Erfahrungen zwingen uns diesen Test durchzuführen. Von einer Test-CD werden Daten auf die Festplatte kopiert und dort entpackt. Dieser Test wurde auf einer IBM IC35L060 60GB 7200RPM durchgeführt, die am Primary IDE als Slave hing.
    Ergebnis: 50 GB sauber kopiert und bestanden
  • USB 1.1 / USB 2.0 Funktionstest
    Der VIA KT133A sorgte für erheblichen USB-Frust, aus diesem Grund wurde dieser Test eingeführt. Mit einem Epson 760 sowie einer Digitalkamera schaufelten wir Daten über den USB 1.1 sowie den USB 2.0 Anschluß. Es wurden nur USB 1.1 Geräte verwendet!
    Ergebnis: keine Probleme, Test bestanden
  • LPT Test
    Wieder einmal war der VIA KT133A Auslöser für diesen Test, da sich unser Drucker an Boards mit diesem Chipsatz nur im langsamsten Modus betreiben ließ. Der VIA KT333 machte das besser:
    Ergebnis: keine Probleme, Test bestanden
  • PCI Kompatibilität und Leistung
    Neben der SB 128 Soundkarte und einer Realtek Netzwerkkarte kamen die RME Digi32 sowie ein Asus UW-SCSI Controller zum Einsatz. Damit waren 4 der 5 PCI-Steckplätze belegt. Das Asus A7V333 wurde hierbei im Apic Modus betrieben.
    Zusätzlich wurde die Leistung des PCI-Busses mit einer Promise TX2 IDE-Controller-Karte getestet. Hierbei zeigte der KT333 ähnlich schlechte Werte wie der VIA KT266A (ca. 60MB Burstrate bei einer IBM IC35L060 60GB 7200RPM), der VIA RAID Performance Patch brachte immerhin 70MB. Damit liegt der KT333 aber immer noch hinter dem AMD 760MP, nForce 420, SiS 745 und Intel i845D.
    Ergebnis: Test noch bestanden
Eine sehr gute Leistung wird vom PCI-Datendurchsatz vermiest. Dennoch, das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Gerade beim Arbeitsspeicher wurde es nötig, weitere Tests durchzuführen, da die Kollegen bei Hardtecs4u auf Probleme mit Crucial PC2100 CL 2.5 Modulen stießen. Dieser Speicher lief auf unseren beiden Testexemplaren jedoch sowohl mit 133/266 MHz und 2/2/2/5/1T sowie auf 166/333 MHz bei 2,5/3/3/6/2T einwandfrei. Im Gegenzug revanchierte sich bei uns das MSI KT3 Ultra, das bei den Kollegen mit Crucial Speicher keine Probleme hatte, bei uns mit Arbeitsverweigerung bei 166/333 MHz. Auch mit dem Apacer/Samsung PC2700 Modul verweigerte das MSI KT3 Ultra den Betrieb. Das alles deutet für mich auf Kinderkrankheiten bei PC2700 sowie den aktuellen BIOS-Versionen hin. Ich kann hier nur aus eigener Erfahrung sprechen und hier zeigte das Asus A7V333 absolut keine Probleme. Wir bleiben aber am Ball!

Weiter: 4. Benchmarks: Duron FSB 200

1. Ausstattung und Layout
2. BIOS und Probleme
3. Setup und Stabilität
4. Benchmarks: Duron FSB 200
5. Benchmarks: Duron FSB 200/266/333
6. Benchmarks: Duron FSB 333/366
7. Benchmarks: Athlon XP 1800+
8. Fazit

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