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Neu von MSI

ASUS A7V8X mit VIA KT400 Review - 2/7
28.09.2002 by holger

Die Ausstattung
ASUS schnürt ein überaus umfassendes Ausstattungspaket, das kaum Wünsche offen lässt, sogar ein hochwertiger Gigabit-Chip aus dem Hause Broadcom (BCM5702CKFB) wurde auf dem Board integriert, der satte 1000 Mpbs übertragen kann. Zu bedenken ist jedoch die Tatsache, dass dieser über den PCI-Bus Anschluss findet und somit die knappen 133 MB/s doch arg strapaziert.


Die digitalen Anschlüsse gibt es nur coaxial...

Mit dem Realtek ALC650 geht das Ausstattungsfeuerwerk weiter. Der AC97-Codec liefert ansprechenden 6-Kanal-Sound, SPDIF In/Out in coaxial-Ausführung werden über ein zusätzliches Slotblech realisiert, leider hat ASUS die überaus nützlichen und sinnvollen optischen Anschlüsse vergessen. Das Kärtchen (Rev. 1.00) verrät allerdings, dass optische Anschlüsse durchaus möglich gewesen wären, evtl. kann sich ASUS doch noch entschließen, diese zu realisieren.


VIA VT6306 für Firewire; Attansic zum tunen; gesockeltes BIOS

Über ein weiteres Slotblech werden die Firewire-Anschlüsse des VIA VT6306 nach außen geführt, dabei stehen dem User ein 6-Pin- sowie ein 4-Pin-Anschluss zur Verfügung. Eine kritische Würdigung verdient der Promise PDC20276, der mit zwei Serial-ATA-Anschlüssen sowie einem konventionellen Parallel-ATA-Anschluss aufwartet. Der Controller selbst ermöglicht Datentransferraten von bis zu 150 MB/s per Serial-ATA, tatsächlich wird die effektive Bandbreite jedoch vom mittlerweile veralteten 33 MHz/32 Bit-PCI-Bus-Standard (max. 133 MB/s) arg beschränkt. Im Handbuch findet man auf Seite 2-19 folgenden Hinweis:

„Für RAID 1 können Sie zwei beliebige Anschlüsse aus Parallel-ATA- und Seriell-ATA-Anschlüssen wählen. Für RAID 0 können Sie zwei oder drei beliebige Anschlüsse aus Parallel-ATA- und Seriell-ATA-Anschlüssen wählen.“
Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass ein RAID-Array nur dann erstellt werden kann, wenn eine zusätzliche Serial-ATA-Festplatte zum Einsatz kommt – am konventionellen Parallel-ATA-Anschluss kann lediglich ein Master angeschlossen werden! Leider konnten wir mangels Serial-ATA-Festplatte keine Raid-Tests durchführen, darüber hinaus bleibt abzuwarten, zu welchem Zeitpunkt tatsächlich die ersten Serial-ATA-Festplatten im Handel erhältlich sein werden.


Promise PDC20276 RAID; Attansic für den 6. PCI; Broadcom Gigabit LAN; Realtek 6-Kanal Audio

Leider lag unserem Testexemplar kein Handbuch oder eine Treiber-CD bei. Aufgrund des sehr jungen Test-Samples sowie der Tatsache, dass ASUS ein deutsches Handbuch zum Download anbietet (ftp://ftp.asuscom.de/pub/ASUSCOM/HANDBUCH/Motherboard/Socket_A/VIA_Chipset/a7v8x_g1097.pdf) eine zu verschmerzende Tatsache.

  ASUS A7V8X
DDR-RAM 3 (PC1600, PC2100, PC2700, PC3200)
AGP, PCI, ISA, ACR 1 (8x), 6, 0, 0
COM, LPT, USB 2, 1, 6 (Adapter beigelegt)
USB 2.0 6 (in der SB integriert)
Bluetooth Wireless-Kombi-Karte (optional)
LAN Broadcom Gigabit Lan
Firewire ja
Serial/Parallel-ATA-Raid 2 / 1 (Promise PDC20376)
Sound ja, 6 Kanal (coaxial digital In/Out)
Hardwaremonitor ja
Lüfteranschluß 3

Den Lieferumfang rundet ein weiteres Sotblech ab, das die USB-Anschlüsse Nr. 5 und 6 sowie den COM-Port nach außen führt. Die übrigen vier USB-Anschlüsse hat ASUS über das Back-Panel ausgeführt, da die Belegung jedoch von der konventionellen Bestückung abweicht, hat ASUS eine entsprechende Blende beigelegt. Komplettiert wird das Ausstattungspaket durch die beigelegten Kabel: ein Floppy-, ATA33-, ATA100/133- sowie zwei Serial-ATA-Kabel.

Alles in allem kann die Ausstattung überzeugen, mit der Implementierung des Serial-ATA-Controllers setzt man auf den künftigen ATA-Standard. ASUS muss sich jedoch fragen lassen, wie der User sein bestehendes Array weiter nutzen soll?! In diesem Fall wäre eine konservativere Ausstattung mehr gewesen, wünschenswert wäre beispielsweise ein vollwertiger Raid-Controller gewesen, der auch als konventioneller IDE-Controller genutzt werden kann. Angesichts der kurzen „life-time“ von heutigen Produkten, insbesondere von Mainboards und Plattformen, hätten wir derzeit auf einen Serial-ATA-Controller zugunsten eines Highpoint 372/374 verzichten können.

Weiter: 3. Das Layout

1. Der VIA KT400 Chipsatz
2. Das Asus A7V8X - die Ausstattung
3. Das Layout
4. Ressourcen und PCI-Performance
5. Stabilität und Alltagsbetrieb
6. Die Benchmarks
7. Fazit

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