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Asus A8N-SLI Deluxe: nForce 4 SLI im Test und Praxiseinsatz - 2/15
5.02.2005 by doelf; UPDATE 16.05.2005
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NVIDIAs nForce 4 Chipsatz
NVIDIA möchte auf der Athlon 64-Plattform die Nummer 1 sein, und der nForce 4-Chipsatz bietet definitiv die beste Ausstattung:

  • 20 PCI-Express-Lanes für 1x PCIe x16- oder 2x PCIe x8-Grafikkartenbetrieb (SLI) sowie vier weitere Lanes für Zusatzgeräte
  • 6 Busmater-fähige 32-Bit PCI-Steckplätze
  • S-ATA: 4 Serial-ATA II Ports
  • ATA133: bis zu 4 Parallel-ATA-Geräte
  • RAID: RAID 0, 1 sowie 0+1 für S-ATA- und P-ATA-Festplatten
  • LAN: Natives Gigabit-LAN mit NVIDIA ActiveArmor Secure Networking Engine (u.a. Hardware Firewall)
  • USB 2.0: Bis zu 10 Ports
  • Audio: bis zu 8 Kanäle, AC 97 2.3 kompatibel

Im Vergleich zu VIAs K8T890 Chipsatz bekommt man somit nicht nur SLI als Bonus, sondern auch zwei weitere USB 2.0-Anschlüsse, zwei weitere S-ATA-Ports, die zudem Serial-ATA II unterstützen, und die Möglichkeit S-ATA und P-ATA Festplatten im RAID-Modus zu kombinieren. Als weiterer Bonus lockt die Hardware-Firewall - das Paket ist also nicht nur rund, sondern wahrlich komplett.

SLI: Der Ansatz und die Spaßbremsen
Wie VIAs K8T890 bieten auch die nForce 4 Chipsätze 20 PCI-Express-Lanes. VIA wollte sogar noch zwei weitere über die VT8251 Southbridge hinzufügen, doch diese ist ja bekanntlich noch nicht verfügbar. Der Unterschied zwischen VIA K8T890, NVIDIA nForce 4 und nForce 4 Ultra zu dem Vorzeigemodell nForce 4 SLI besteht nun darin, daß letzterer die 20 PCI-Express-Lanes flexibel verteilen kann. Während die anderen Chipsätze eine x16-Grafikkarte sowie vier weitere x1-Geräte unterstützen, kann der nForce 4 SLI alternativ zwei x16-Grafikkarten als x8-Geräte ansprechen. Da heutige Grafikkarten weder 8 noch 16 PCI-Express-Lanes auslasten, kann man auf diese Weise zwei Grafikkarten koppeln und die 3D-Leistung des Systems erhöhen. Bisher wendet nur NVIDIA diese Technik an, die dort SLI (Scalable Link Interface) getauft wurde. Einige Hersteller arbeiten bereits daran, auch den nForce 4 Ultra-Chipsatz SLI-fähig zu machen. Hier werden die vier freien (x1) Lanes zusammengefaßt und somit eine Grafikkarte mit 16 und die zweite mit 4 Lanes angesprochen. Selbst diese Kombination erreicht fast die Leistung einer echten SLI-Lösung (x8/x8).

Leider gibt es aber Einschränkungen im SLI-Betrieb, die den SLI-Spaß trüben können. Im ersten Test war die Forceware 66.93 aktuell, doch diese unterstütze nur wenige Programme im SLI-Betrieb. Gerade bei professionellen 3D-Programmen brach die Leistung zum Teil deutlich ein. Aus diesem Grund nahmen wir die Beta-Forceware 71.80 mit in den Test auf, die deutlich vielversprechendere Ergebnisse lieferte. In die Aktualisierung des Testberichtes haben wir nun auch die offizielle Forceware 71.84 aufgenommen, um den aktuellen Stand von BIOS und Treibern im Zusammenspiel feststellen zu können.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Ärgerlich finden wir den Umstand, daß sich Karten unterschiedlicher Hersteller bzw. mit unterschiedlicher Firmware nicht kombinieren lassen. So versuchten wir eine GeForce 6600GT von MSI mit einer 6600GT von Point of View zu kombinieren. Während die Forceware 66.93 nicht einmal die Option zum Aktivieren des SLI-Betriebes anbot, konnten wir mit der Beta-Forceware 71.80 SLI zumindest freischalten. Außer Abstürzen brachte dies jedoch keine neuen Erkenntnisse. Ließen wir zwei Point-Of-View 6600GTs zusammen laufen, so gelang dies problemlos. Es sei denn, wir spielten auf einer der Karten eine andere Firmware auf. Wer zwei Karten des gleichen Herstellers zum selben Zeitpunkt kauft, hat gute Chancen, daß SLI funktioniert. Wer erst eine Karte erwirbt und die zweite zu einem späteren Zeitpunkt nachkaufen möchte, wird - nach heutigem Stand der Dinge - wahrscheinlich ein Problem bekommen. Das BIOS einer solchen Grafikkarte wird weiterentwickelt, verbaut der Hersteller andere Speicherbausteine, so muß es angepaßt werden, möglicherweise wird gar das Platinenlayout überarbeitet oder eine neue Revision des Grafikchips eingesetzt. Und was passiert, wenn eine Karte ausfällt und vom Hersteller durch eine neuere Revision ersetzt wird? Adios, SLI!


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All diese Punkte zeigen, daß mit der derzeitigen SLI-Generation zwar ein Anfang gemacht wurde, diese Technik jedoch noch flexibler werden muß. Die Ansätze von Asus und Gigabyte, gleich zwei GPUs auf einer Karte zu verbauen, erscheinen uns recht plausibel. Diese Technik wurde nicht nur auf den Voodoo-Karten verwendet, sondern findet auch bei Profi-Karten Anwendung. Zudem würde dann nicht der komplette Rechner von Grafikkarten blockiert werden und beide GPUs könnten mit einem einzigen Kühler im Zaum gehalten werden.


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Weiter: 3. SLI-Praxis und Benchmarks

1. Vorwort
2. Der NVIDIA nForce 4 SLI Chipsatz
3. SLI-Praxis und Benchmarks
4. Weitere SLI-Benchmarks
5. Asus A8N-SLI Deluxe: Lieferumfang
6. Asus A8N-SLI Deluxe: Layout #1
7. Asus A8N-SLI Deluxe: Layout #2
8. Asus A8N-SLI Deluxe: BIOS und Overclocking
9. Asus A8N-SLI Deluxe: Stabilität und Auffälligkeiten
10. Setup, Audio, USB, IDE, Taktraten
11. Benchmarks: CPU und Speicher
12. Benchmarks: 3D-Spiele
13. Benchmarks: 3D-Anwendungen
14. Benchmarks: Encoding
15. Fazit

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