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Im Test: ASUS Blitz Extreme - Intel P35 trifft DDR3 - Druckansicht - Seite 1 von 19

Das Blitz Extreme gehört zur Baureihe "Republic of Gamers", welche ASUS für leistungshungrige Poweruser und Spieler positioniert. Die Hauptplatine nutzt Intels P35 Chipsatz mit der ICH9-R Southbridge in Kombination mit DDR3-Arbeitsspeicher. Zu den Besonderheiten des Mainboards gehört eine passive Chipsatzkühlung, welche in einen Wasserkreislauf eingebunden werden kann, eine PCI-Express Soundkarte sowie ein spezieller PCI-Expess Controller (Crosslinx).


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Lieferumfang #1: Übersicht und Audio
Betrachten wir zunächst den Lieferumfang des Blitz Extreme:


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Bereits der Lieferumfang zeigt, dass sich ASUS mit diesem Mainboard von der Masse absetzen will. Statt einen Audio-Codec auf dem Mainboard zu verbauen, legt der Hersteller eine Soundkarte bei. Dabei sollte man seine Erwartungen allerdings nicht zu hoch schrauben, denn auf der SupremeFX II Soundkarte findet sich der gleiche ADI 1988B HD-Audio Codec, welcher normalerweise direkt auf dem Mainboard verlötet wird.


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Immerhin schafft die Verlagerung der analogen Audio-Anschlüsse auf diese Soundkarte etwas Platz im I/O Panel. Die SupremeFX II Soundkarte wird in den obersten PCI-Express x1 Slot gesteckt, welchen ASUS schwarz eingefärbt hat. Diese Soundkarte ist nur für den Betrieb mit kompatiblen Mainboards von ASUS gedacht.




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Lieferumfang #2: Kühlung
ASUS hat das Blitz Extreme mit einer Heatpipe-Kühlung versehen, welche den PCI-Express Controller, die Southbridge, die Northbridge sowie einen Teil der Spannungswandler abdeckt. Oberhalb der Northbridge finden sich die Anschlüsse für eine Wasserkühlung - ein weiteres Merkmal, das derzeit nur in der Oberklasse geboten wird.


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Das zum Anschluss benötigte Montagematerial befindet sich bereits im Lieferumfang des ASUS Blitz Extreme:


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Mit einer Wasserkühlung lässt sich die Kühlleistung verbessern und somit auch das Übertaktungspotential des Chipsatzes verbessern. Für Benutzer mit Luftkühlung packt ASUS zwei Lüfter bei, welche auf das Kühlprofil oberhalb der Spannungswandler gesteckt werden.


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Weiterhin finden sich drei Temperatursensoren im Paket (einer hiervon dient als Reserve), welche mit zwei Headern auf dem Mainboard verbunden werden. Auf diese Weise lässt sich die Temperatur beliebiger Bauteile überwachen.


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Entsprechend umfangreich sind die Auswertungen der Monitoring-Software ASUS PC-Probe II, welche als Argument für den Kauf eines Full-HD Bildschirms gewertet werden können:


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Und noch immer ist der Inhalt des Mainboard-Kartons nicht erschöpft, denn das wesentliche Unterscheidungsmerkmal des ASUS Blitz Extreme von normalen Hauptplatinen sind nun einmal die manigfaltigen Extras.




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Lieferumfang #3: Nützliches und Software
Der LCD-Poster zeigt dem Benutzer an, welche Phase der Initialisierung das Mainboard beim Start durchläuft und im Falle von Problemen auch, wo es denn hakt.


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In der linken, oberen Ecke der I/O Blende befindet sich ein Loch, durch welches das Kabel des LCD-Posters nach außen geführt wird. Doch auch das I/O Shield selbst verfügt über ein Kabel:


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ASUS hat nämlich erkannt, dass sich die Rückseite eines PCs zumeist in einer dunklen Ecke befindet und der Benutzer, beim Versuch dort ein Kabel einzustecken, zumeist im Dunkeln tappt:


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Ja, ganz recht: Die I/O Blende ist beleuchtet. Ein wenig verrückt, aber in der Tat sehr praktisch. Ebenfalls recht nützlich, zumindest für uns Tester, sind die neun Füße, mit denen man das Mainboard für Testzwecke aufbocken und außerhalb des Gehäuses in Betrieb nehmen kann:


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So, wir haben nun etwas Klangvolles, etwas zum Übertakten und etwas Praktisches - fehlt noch etwas zum Spielen. Auch hier lässt sich ASUS nicht lumpen und legt die Vollversion des Spiels S.T.A.L.K.E.R. bei:


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Und für all diejenigen, welche lieber mit Benchmarks herumspielen, findet sich auf der Treiber-CD auch noch 3DMark 06 in der Advanced Edition. So, nun haben wir dem Lieferumfang ausreichend Beachtung geschenkt und werden uns im Folgenden ansehen, was das Mainboard selbst zu bieten hat.




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Ausstattungsmerkmale #1: Prozessor, Chipsatz und Arbeitsspeicher
Führen wir uns zunächst einmal das Mainboard in seiner Gesamtheit zu Gemüte. ASUS setzt auf ein klassisches Layout mit den vier DIMM-Slots rechts neben dem CPU-Sockel. Der acht-phasige Spannungswandler befindet sich oberhalb sowie links des Prozessors, ASUS kühlt die MOSFETs mit Hilfe eines Aluminiumprofils und einer Heatpipe-Konstruktion, welche auch diverse Chips bedeckt.


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Die Heatpipe schlängelt sich von einem PCI-Express Controller, auf den wir später noch zu sprechen kommen, über die Southbridge und die Northbridge bis zum Spannungswandler. Hier befindet sich ein Kühlprofil, welches bis zur I/O Blende reicht. In dieser befinden sich Löcher, durch welche ein Teil der Wäre abgeführt werden kann.


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Direkt hinter dem I/O Panel hat ASUS vier Buchsen angeordnet: Die erste (von links nach rechts) ist für den 8-Pin EPS +12V-Stecker des Netzteils vorgesehen, daneben befindet sich ein 3-Pin Lüfteranschluss. Es folgt eine kleine 2-Pin Buchse für die Belecuhtung des I/O Shields sowie der 4-Pin Anschluss des LCD-Posters.

Prozessor, Chipsatz und Arbeitsspeicher:

Obwohl Intel seinen P35 Chipsatz für einen maximalen FSB-Takt von 1333 MHz spezifiziert hat, gibt ASUS das Mainboard auch für 1600 MHz frei. Das ASUS Blitz Extreme benötigt DDR3-Arbeitsspeicher, derzeit noch ein kostspieliger Luxus. Offiziell beherrscht der P35 Chipsatz lediglich DDR3-1066 sowie DDR3-800. Um überhaupt einen Leistungsgewinn sehen zu können, müssen jedoch höhere Taktraten zum Einsatz kommen. Aus diesem Grund bietet ASUS auch DDR3-1333 an, welches eigentlich dem X38 Chipsatz vorbehalten ist.


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Der Abstand zwischen der obersten Grafikkarte und dem Arbeitsspeicher ist großzügig bemessen, so dass Speicherriegel getauscht werden können, ohne dass ein Ausbau der Grafikkarte nötig wird.




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Ausstattungsmerkmale #2: Steckplätze und Onboard-Geräte
Die Anordnung der Steckplätze für Erweiterungskarten ist recht ungewöhnlich: Ganz oben befindet sich der schwarze PCI-Express x1-Slot, welcher für die Soundkarte vorgesehen ist. Darunter platziert ASUS einen normalen PCI-Steckplatz, wodurch der Hersteller einen größeren Abstand zwischen dem Arbeitsspeicher und der oberen PCI-Express Grafikkarte erreicht.


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Es folgen zwei weitere PCI-Express x1-Slots, der zweite PCI-Express x16-Steckplatz und ein weiterer PCI-Steckplatz.

Steckplätze und Onboard-Geräte:

In der Mitte zwischen den beiden Grafikkarten befindet sich ein ungewöhnlicher Chip, welchen ASUS auf den Namen "CrossLinx Technology" getauft hat. Es handelt sich um einen PCI-Express Controller, welcher die von Intel vorgesehene Verteilung der PCI-Express Lanes ändert.


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Normalerweise bindet der P35 Chipsatz die erste Grafikkarte mit vollen 16 Lanes an, für die zweite Grafikkarte bleiben jedoch nur vier Lanes übrig. Dies ist insbesondere im CrossFire-Betrieb ein klarer Nachteil gegenüber dem X38 Chipsatz. Der CrossLinx-Controller verteilt, sofern zwei Grafikkarten zum Einsatz kommen, die 16 Lanes der ersten Grafikkarte in einer 8+8 Konfigurationen auf die beiden Grafikkarten und verbessert dadurch die 3D-Performance im CrossFire-Betrieb.


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Obiges Foto zeigt - von links nach rechts - den Firewire-Controller VIA VT6308P, Marvells Gigabit LAN-Controller 88E8001 sowie den Strorage-Controller JMicron JMB363, welcher sich für die beiden eSATA-Anschlüsse und den ATA133-Kanal verantwortlich zeigt. Am PATA-Anschluss können natürlich zwei Geräte betrieben werden.




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Ausstattungsmerkmale #3: Anschlüsse und Besonderheiten
Das Blitz Extreme lässt kaum Wünsche offen, abgesehen von Wireless-LAN bietet ASUS eine lupenreine Komplettausstattung. Wir finden zwei Gigabit-LAN Anschlüsse, acht USB 2.0- und zwei Firewire-Buchsen. Die Abgriffe für weitere vier USB 2.0-Ports finden sich am unteren Rand des PCB, sie können mit optionalen Brackets oder über das Gehäuse ausgeführt werden.


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Während ASUS die analogen Audio-Anschlüsse auf die SupremeFX II Soundkarte ausgelagert hat, finden sich die digitalen Ausgänge auch weiterhin im Anschlusspanel des Mainboards. Auf eine PS/2-Buchse für die Maus verzichtet ASUS zugunsten zweier USB-Anschlüsse.

Anschlüsse und Besonderheiten:

Serielle und Parallele Schnittstellen hat ASUS komplett von seinen Mainboards verbannt und nur wenige Benutzer werden diese Relikte aus einer grauen Vorzeit vermissen. Zwischen dem optischen Digitalausgang und der Firewire-Buchse befindet sich ein Schalter. Mit Hilfe dieses Schalters kann der Benutzer das CMOS seines BIOS auf den Auslieferungszustand zurücksetzen.


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Normalerweise funktioniert dies über eine Steckbrücke auf der Platine, durch die Ausführung als Schalter erspart ASUS den Käufern des Blitz Extreme das Aufschrauben des Gehäuses. Insbesondere Übertakter, die regelmäßig an den BIOS-Einstellungen herumspielen, werden dies zu schätzen wissen. Wer verhindern will, dass der Schalter versehentlich betätigt wird, kann diesen auf dem Mainboard mit Hilfe einer Steckbrücke deaktivieren.


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Zwei weitere Schalter befinden sich am unteren Rand des PCB zwischen dem Abgriff für den zweiten Firewire-Anschluss und den Headern für die weiteren USB-Ports. Mit dem linken Schalter kann man das Mainboard Ein- und Ausschalten, der rechte Schalter dient zum Reset. Das erspart uns Testern den Griff zum Kugelschreiber ;-)


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Die sechs Serial-ATA 3,0 Gb/s Anschlüse der Intel ICH9-R und den ATA133-Kanal des JMicron JMB363 führt ASUS um 90° abgewinkelt aus. Insbesondere im Fall der Serial-ATA Buchsen finden wir dies eher störend als nützlich, da man die Buchsen im verbauten Zustand schlechter erreichen kann und die Kabel in zahlreichen Gehäusen ungünstiger geführt werden müssen.




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Das Testsystem
Wir haben das ASUS Blitz Extreme mit dem BIOS 1005 getestet. Für unseren Test verwenden wir den mit 3,0 GHz getakteten Quad-Core Prozessor Intel Core 2 Extreme QX6850 sowie das 2x 1 GByte DDR3-1866 CL8-8-8-24 Speicher-Kit Super Talent W1866UX2G8. Für die Stabilitätstests und Benchmarks werden wir diesen Speicher zwar nur als DDR3-1066 CL7-7-7-20 @ 1,5V sowie DDR3-1333 CL8-8-8-18 @ 1,8V betreiben, doch für unsere Übertaktungsversuche erhalten wir beinahe unbegrenzten Spielraum nach oben. Zudem verwenden wir für unseren Test die folgende Hardware:

Im Rahmen der Benchmarks wurden die fett hervorgehobenen Komponenten eingesetzt.

Soundcheck
Wir sind gespannt, ob sich die Auslagerung des Soundchips auf eine spezielle Steckkarte gelohnt hat. Die Supreme FX II Soundkarte lag uns in der Revision 1.02G vor und wird im obersten (schwarzen) PCI-Express x1 Steckplatz eingesetzt. Auf der Soundkarte findet sich ein SoundMAX AD1988B HD-Audio Codec von Analog Devices, also der Chip, welchen ASUS beim P5K Deluxe und P5K Premium auf das Mainboard lötet. Im Vergleich zum AD1988A wurde laut Analog Devices der Dynamik-Bereich des Digital-Analog-Konverters von 96 auf 101 dB und der des Analog-Digital-Konverters von 90 auf 92 dB verbessert.

RMAA 5.0
24-Bit/96kHz
ASUS
Blitz Extreme
ASUS
P5K Deluxe
ASUS
P5K Premium
Frequency response, dB
Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz
(geringere=besser)
+0,02;-0,06+0,03;-0,09+0,02;-0,07
Noise level, dBA
Eigen-Rauschpegel
(niedriger=besser)
-81,7-78,2-89,9
Dynamic range, dBA
Dynamik-Bereich
(größer=besser)
81,677.989,4
Total Harmonic Distortion
(Klirrfaktor) %
(niedriger=besser)
0,00490,0110,030
Intermodulation
distortion, %
(niedriger=besser)
0,0360,0500,035
Stereo crosstalk, dB
Übersprechen
(niedriger=besser)
-75,7-75,4-86,6

Die Messwerte der Supreme FX II fallen etwas besser aus als beim ASUS P5K Deluxe, welches den gleichen Codec verwendet. Der Eigen-Rauschpegel sinkt um 2,5 dB und der Dynamik-Bereich steigt um 3,7 dB. Beim Übersprechen gibt es allerdings kaum Verbesserungen, was zu einer Abwertung der Soundlösung führt. Besser schlägt sich das ASUS P5K Premium: Hier hat ASUS alles richtig gemacht und bietet eine durchweg guten Klang.

Stromverbrauch
In unseren letzten Mainboard-Tests zeigten sich deutliche Unterschiede beim Stromverbrauch im IDLE-Betrieb, also ohne Systemlast. Wir haben die Leistungsaufnahme der Mainboards daher in drei Testszenarien gemessen: Ohne Last (EIST aktiviert), mit Last auf zwei Kernen sowie mit 100 Prozent Auslastung aller vier Kerne.

Stromverbrauch IDLE in Watt
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
110
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
113
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
121

Stromverbrauch LAST auf 2 Kernen in Watt
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
195
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
197
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
209

Stromverbrauch LAST auf 4 Kernen in Watt
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
214
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
216
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
244

Der hohe Stromverbrauch, welchen wir beim ASUS P5K Deluxe beklagen mussten, tritt beim P5K Premium und Blitz Extreme nicht mehr auf. Ohne Last verbraucht das Blitz Extreme 11 Watt, unter Halblast 14 Watt und unter Volllast sogar 30 Watt weniger als das ASUS P5K Deluxe. ASUS hat seine Hausaufgaben gemacht!

Taktraten
Intels Stromspartechnologie EIST taktet den Prozessor ohne Last auf 2,0 GHz herunter, dabei wird auch die an der CPU anliegende Spannung auf 1,128 Volt reduziert:


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Unter Last steigt die Spannung dann wieder auf 1,280 Volt an. Der Prozessortakt liegt bei 3005,8 MHz und somit um 5,8 MHz zu hoch. ASUS verschafft sich auf diese Weise einen Taktvorteil von 0,19 Prozent.


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Bevor wir das Blitz Extreme übertakten, werden wir zunächst unsere Benchmark-Messungen vornehmen.




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USB 2.0-Performance
Mit HDTach 3.0.1.0 nehmen wir die Messung der USB 2.0-Performance vor. In einem externen USB 2.0-Case (Revoltec File Protector 3,5") befindet sich eine 3,5" Festplatte mit 40 GB und 7200 U/Min von IBM (IC35-L040), welche wir über einen USB 2.0-Anschluss im I/O Panel des zu testenden Mainboards anschließen.

USB 2.0 - HDTach 3.0.1.0: Burstraten (Lesen)
ASUS P5K Premium
ICH9R, BIOS 0504
35.3
ASUS Blitz Extreme
ICH9R, BIOS 1005
35.1
ASUS P5K Deluxe
ICH9R, BIOS 0703
35.1
MSI P35 Neo
ICH9, BIOS BI34
35.1
MSI P965 Neo-F
ICH8, BIOS 1.6
35.1
ASUS P5B-E Plus
ICH8R, BIOS 304
35.0

Mit den aktuellen BIOS-Versionen versehen, erreicht jede der Hauptplatinen zumindest 35,0 MB/s. Mit älteren BIOS-Versionen lagen die Mainboards von ASUS - und hier insbesondere das ASUS P5K Deluxe - ein wenig zurück.

IDE-Performance: ATA133
Mit HDTach 3.0.1.0 haben wir zudem die IDE-Burstrate gemessen. Folgende Festplatten kamen hierbei zum Einsatz:

ATA133 - HDTach 3.0.1.0: Burstraten (Lesen)
ASUS P5K Deluxe
JMicron, BIOS 0703
118.7
ASUS Blitz Extreme
JMicorn, BIOS 1005
118.2
ASUS P5K Premium
JMicron, BIOS 0504
116.6
MSI P35 Neo
Marvell, BIOS BI34
116.1
ASUS P5B-E Plus
JMicron, BIOS 304
113.7
MSI P965 Neo-F
JMicorn, BIOS 1.6
113.6

Intel hat die Parallel-ATA Schnittstelle mit der Einführung seiner 965er-Chipsätze zu einem Relikt vergangener Zeiten erklärt. Wenn die Mainboardhersteller auch weiterhin einen Parallel-ATA Anschluss anbieten wollen, müssen sie einen zusätzlichen Controller integrieren. ASUS hat sich für das Modell JMicron JMB363 entschieden, welches einen PATA-Kanal sowie zwei eSATA-Anschlüsse verwirklicht. Mit den aktuellen Treibern konnte JMicron den Datendurchsatz leicht verbessern.

IDE-Performance: SATA 3,0 Gb/s
Wichtiger als die Leistung der Parallel-ATA Anschlüsse, welche oft nur noch für optische Laufwerke genutzt werden, ist der Datendurchsatz der Serial-ATA Controller.

S-ATA 3.0 Gb/s AHCI - HDTach 3.0.1.0: Burstraten (Lesen)
ASUS Blitz Extreme
JMicron, BIOS 1005
152.1
ASUS P5K Deluxe
JMicron, BIOS 0703
151.5
ASUS P5K Premium
JMicron, BIOS 0504
150.5
ASUS P5B-E Plus
JMicron, BIOS 304
150.1
MSI P965 Neo-F
JMicorn, BIOS 1.6
149.0
MSI P35 Neo
ICH9, BIOS BI34
137.2
ASUS P5K Premium
ICH9R, BIOS 0504
136.6
ASUS Blitz Extreme
ICH9R, BIOS 1005
136.1
ASUS P5K Deluxe
ICH9R, BIOS 0703
134.5
ASUS P5B-E Plus
ICH8R, BIOS 304
134.3
MSI P965 Neo-F
ICH8, BIOS 1.6
133.9
MSI P35 Neo
Marvell, BIOS BI34
130.5

Abermals sorgen die neuen Treiber von JMicron für einen leichten Leistungszuwachs. Wir haben beide Controller im IDE- sowie im AHCI-Betrieb getestet, dabei zeigten sich im Zusammenspiel mit der Referenzfestplatte Maxtor MaxLine III 250 GB keine nennenswerten Leistungsunterschiede.




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CPU-Leistung (synthetisch)
Traditionell prüfen wir zunächst die mathematische Leistung der Prozessoren mit Hilfe synthetischer Benchmarks. Hierzu verwenden wir SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098):

SiSoft Sandra 2007.1098: Dhrystone ALU in MIPS; Whetstone iSSE3 in MFLOPS
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
55278
37310
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
55226
37342
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
55216
37354
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
55164
37260
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
55154
37276
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
55150
37252

Ein zweiter Testlauf mit SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098) soll die Multimedia-Performance offenbaren:

SiSoft Sandra 2007.1098: Integer X8 iSSE4 in it/s; FloatingPoint X4 iSSE2 in it/s
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
332009
178883
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
331930
178829
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
331928
178809
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
331773
178457
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
331692
178642
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
331589
178598

Das ASUS P5K Premium wurde in den letzten Monaten deutlich stabiler und kompatibler. Mit dem BIOS 0504 hinterlässt die Hauptplatine einen ausgereiften Eindruck, allerdings ist sie auch etwas langsamer geworden. Auch das ASUS Blitz Extreme kann mit dem BIOS 1005 überzeugen, konnte seine ursprügliche Performance aber halten und liegt somit knapp vor dem ASUS P5K Premium.

Ein zweites Gutachten über die CPU-Leistung holen wir von PC Wizard 2007.1.73 ein, wir beschräken uns allerdings auf den Mandelbrot-Test:

PC Wizard 2007.1.73: Mandelbrot (SSE3) in s
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
3.641
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
3.656
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
3.656
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
3.657
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
3.672
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
3.672

Ein höherer Speicherdurchsatz führt zu einem größeren Verwaltungsaufwand und bremst die rohe CPU-Leistung ein wenig aus.




Im Test: ASUS Blitz Extreme - Intel P35 trifft DDR3 - Druckansicht - Seite 10 von 19

Multithreaded (synthetisch)
PC Wizard 2007.1.73 kann die Performance im Multi-Threaded-Betrieb analysieren. Dabei wird zunächst nur ein Thread ausgeführt, danach zwei Threads parallel und schließlich vier Threads. Ausgegeben wird die Bearbeitungszeit pro Thread, niedrige Ergebnisse sind also besser:

PC Wizard 2007.1.73: 4 Threads in s; 2 Threads in s; 1 Thread in s
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
3.64
7.31
14.59
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
3.66
7.30
14.58
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
3.66
7.30
14.59
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
3.66
7.31
14.58
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
3.66
7.34
14.66
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
3.67
7.33
14.67

Wir sehen leichte Vorteile für das ASUS Blitz Extreme im Vergleich zum ASUS P5K Premium, insbesondere wenn nur ein Kern verwendet wird. Allerdings stellt das ASUS P5K Deluxe unter Beweis, dass DDR2 nicht unbedingt langsamer sein muss.

Auch CPU RightMark Lite 2005 v1.3 bietet die Möglichkeit, eine Anwendung auf mehrere Threads zu verteilen und somit mehrere CPU-Kerne auszulasten. Hierzu berechnet das Programm ein komplexes 3D-Gefüge mit 400 Objekten und 4 Lichtern, wir wählten das Modell 1. Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, größere Werte sind also besser. Wir sortieren nach der maximal erreichten Framerate:

CPU RightMark Lite 2005 v1.3: 4 Threads in fps; 2 Thread in fps; 1 Thread in fps
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
25.8
17.5
10.7
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
25.7
17.3
10.6
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
25.7
17.3
10.6
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
25.6
17.3
10.6
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
25.5
17.2
10.6
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
25.5
17.2
10.5

Auch bei CPU RightMark Lite 2005 v1.3 kann sich das ASUS Blitz Extreme vor das ASUS P5K Premium setzen, das ASUS P5K Deluxe hält hingegen das hohe Leistungsniveau.

Bevor wir uns dem Speicherdurchsatz zuwenden, betrachten wir noch einen letzten CPU-Test, welcher mehrere CPU-Kerne auslastet. Die Molecular Dynamics Simulation von ScienceMark 2.0 untersucht das thermodynamische Verhalten von Materialien anhand fester physikalischer Gesetze. Je schneller die Berechnung beendet ist, desto performanter ist die CPU. Die Resultate werden in Sekunden angegeben, niederigere Werte sind folglich besser:

ScienceMark 2.0 32-Bit Build 21032005: Molecular Dynamics in s
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
51.63
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
51.68
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
51.77
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
51.78
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
51.87
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
51.87

Mit der aktuellen BIOS-Version konnte das DDR3-Mainboard ASUS Blitz Extreme bisher alle CPU-Benchmarks im stallinternen Duell mit dem ASUS P5K Premium für sich entscheiden. Als uns die beiden Mainboards im vergangenen Herbst erreichten, sah dies noch ganz anders aus. Das ASUS P5K Deluxe bleibt diesmal hinter den beiden anderen Platinen zurück.




Im Test: ASUS Blitz Extreme - Intel P35 trifft DDR3 - Druckansicht - Seite 11 von 19

Datendurchsatz von Speicher und Cache
Unser Testsystem ist mit zwei 1 GByte DDR3-Modulen vom Typ Super Talent W1866UX2G8 bestückt, welche als DDR3-1066 CL7-7-7-20 @ 1,5V sowie als DDR3-1333 CL8-8-8-18 @ 1,8V betrieben werden:


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Wie üblich nutzen wir den Dual-Channel Betrieb, um die maximale Leistung aus dem Mainboard herauszukitzeln. Für die DDR2-Konfigurationen kamen ein 2x 1 GByte Kit des Typs Corsair Dominator TWIN2X2048-8500C5D zum Einsatz, welches als DDR2-800 CL4-4-4-12 @ 1,8V sowie als DDR2-1066 CL5-5-5-15 @ 2,0V betrieben wurde.


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Zum Ausloten der Speicherbandbreite ziehen wir zunächst wieder SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098) heran:

SiSoft Sandra 2007.1098: Int Buff'd iSSE2 in MB/s; Float Buff'd iSSE2 in MB/s
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
6932
6940
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
6878
6885
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
6572
6571
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
6442
6444
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
6253
6249
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
5813
5818

Mit dem BIOS 0504 ist das ASUS P5K Premium beim Speicherdurchsatz deutlich langsamer geworden, das hohe Niveau des ASUS P5K Deluxe hatten wir mit diesem Mainboard jedoch nie erreichen können. Im Vergleich zur Messung mit dem BIOS 0402 sind die Resultate um gut 200 MB/s gefallen. Das ASUS Blitz Extreme konnte sich hingegen verbessern und setzt die Referenzmarken.

Mit ScienceMark 2.0 versuchen wir festzustellen, wie schnell die Zugriffe auf den L1- und L2-Cache erfolgen, zudem messen wir auch den Speicherdurchsatz ein zweites Mal:

ScienceMark 2.0 32-Bit Build 21032005: Memory in MB/s; L2 Cache in MB/s; L1 Cache in MB/s
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
6482
25205
83641
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
6469
25224
83697
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
6334
25195
83448
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
6152
25211
83460
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
6034
25215
83911
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
5852
25172
82923

Auch bei ScienceMark 2.0 messen wir einen etwas geringeren Speicherdurchsatz. Dennoch kann sich DDR2-1066 CL5 in diesem Test gegen DDR3-1066 CL7 durchsetzen.




Im Test: ASUS Blitz Extreme - Intel P35 trifft DDR3 - Druckansicht - Seite 12 von 19

Primzahlen und Pi
Die schnelle Fourier-Transformation (FFT) ist ein Algorithmus, welcher zur Berechnung von Primzahlen genutzt wird. Wir verwenden Prime95 v24.14 im Benchmark-Modus, um die Rechenleistung der CPU zu untersuchen. Die Resultate werden in Millisekunden angegeben, kleinere Werte sind also besser:

Prime95 v24.14 - 10 Iterationen mit 4096K FFT Länge: in ms
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
82.140
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
82.326
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
82.481
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
83.005
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
83.029
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
83.420

Bei Prime95 kann das ASUS P5K Deluxe dem DDR3-Boliden ASUS Blitz Extreme Paroli bieten, während das ASUS P5K Premium in diesem Test das Nachsehen hat.

Und was passiert, wenn wir die Nachkommstellen von Pi berechnen?

Super PI 1.1e, 1M Stellen: Dauer in s
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
16
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
16
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
16
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
16
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
16
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
16

Bei Super PI, einem Test welcher primär auf die Taktrate reagiert, liegen alle Konfigurationen gleich auf.




Im Test: ASUS Blitz Extreme - Intel P35 trifft DDR3 - Druckansicht - Seite 13 von 19

Raytracing und Rendering
Die frei erhältliche Raytracing-Software POV-Ray unterstützt in der Version 3.7 beta 23 mehrere CPU-Kerne. Wir lassen das offizielle Benchmarkscript zweimal laufen: Zunächst als ein Thread, danach multi-threaded.

Wir sortieren anhand der höchsten Punktzahl, höhere Werte sind besser:

Povwin 3.7 beta 23 Benchmark: Multi Thread in PPS; Single Thread in PPS
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
2726
683
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
2717
690
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
2714
689
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
2701
692
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
2679
689
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
2633
684

Beim Raytracing stiehlt das ASUS P5K Deluxe dem ASUS Blitz Extreme einmal mehr die Show, während dem ASUS P5K Premium nur der dritte Platz bleibt.

Mit Cinebench in der aktuellen Version 10.0 kann die Leistung des Computers im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Anwendung Cinema 4D von MAXON bewertet werden.

Wir wählen den Rendering-Test, welcher auf einem oder mehreren CPU-Kernen ausgeführt werden kann. Höhere Werte spiegeln eine höhere Leistung wieder:

Cinebench Version 10.0 Rendering: X CPUs in CB-CPU; 1 CPU in CB-CPU
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
10955
3092
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
10925
3090
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
10863
3078
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
10846
3083
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
10252
3000
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
10121
3007

Auch der Rendering-Test von Cinebench 10.0 geht an das ASUS P5K Deluxe, das ASUS Blitz Extreme kann sich abermals gegen das ASUS P5K Premium durchsetzen.




Im Test: ASUS Blitz Extreme - Intel P35 trifft DDR3 - Druckansicht - Seite 14 von 19

Kompression und mp3-Encoding
7-Zip ist eine kostenlose Kompressionssoftware, die gegenüber vielen Mitbewerbern einen entscheidenden Vorteil hat: Sie ist multi-threaded programmiert und kann mehrere CPU-Kerne nutzen. Ein eingebautes Benchmark-Tool schätzt die Leistung des Prozessors ab:

7-Zip 4.42 Benchmark: Multi Thread in MIPS; Single Thread in MIPS
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
4513
3038
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
4513
3023
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
4473
3033
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
4290
2976
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
4221
2967
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
4113
2948

Das BIOS 0504 wirkt sich ausgerechnet bei 7-Zip positiv auf die Performance des ASUS P5K Premium aus, insbesondere bei Verwendung mehrerer Kerne steigt der Leistungsindex an. Doch was wird in der Praxis passieren? Wir packen das 451 MByte große Multiplayer-Demo von F.E.A.R. als .7z-Datei mit normaler Kompressionsrate. Gemessen wird in Sekunden, geringere Werte sind also besser:

7-Zip 4.42 - 451 MByte packen: Multi Thread in s; Single Thread in s
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
113
182
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
115
189
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
119
187
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
131
202
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
132
200
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
134
213

Wie das Benchmarktool bereits angedeutet hatte, liegt das ASUS P5K Premium mit DDR2-1066 CL5 Arbeitsspeicher auch in der Praxis in Front. Wird nur ein CPU-Kern genutzt, kann sich allerdings das ASUS Blitz Extreme mit DDR3-1333 CL8 durchsetzen. Die Bestmarke setzt allerdings wieder einmal das ASUS P5K Deluxe.

Als nächstes testen wir die Leistung beim mp3-Encoding. Wir verwenden hierfür das Programm PC Wizard 2007.1.73 und komprimieren eine 60 MByte große WAV-Datei. Gemessen wird in Sekunden, niedrige Werte sind somit besser:

PC Wizard 2007.1.73: mp3-Encoding mit Lame; Normale Qualität in s
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
8.55
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
8.58
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
9.00
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
9.00
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
9.02
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
9.09

Dieser Test geht klar an das ASUS P5K Deluxe, eigentlich zu klar. Wir haben diesen Test daher mehrfach wiederholt, zu deutlichen Abweichungen von den oben gezeigten Messungen kam es jedoch nicht.




Im Test: ASUS Blitz Extreme - Intel P35 trifft DDR3 - Druckansicht - Seite 15 von 19

Video-Encoding
Betrachten wir nun zwei Video-Encoding-Benchmarks. Zunächst werden wir eine 455 MByte große AVI-Datei (huffyuv lossless Codec) mit TMPGEnc 2.512.52.161 ins DVD-Format (PAL) umwandeln. Wir verwenden hierbei die höchste Qualitätsstufe.

Das Ergebnis wird in Sekunden gemessen, kleinere Werte spiegeln eine höhere Leistung wieder:

TMPGEnc 2.512.52.161 - DVD PAL, Highest Quality: in s
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
125
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
125
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
126
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
127
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
128
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
128

Bei TMPEG sehen wir abermals das ASUS Blitz Extreme vor dem ASUS P5K Premium, obwohl dieser Video-Encoder so gut wie nicht auf die Speicherbandbreite reagiert. Nun wandeln wir das selbe Quellvideo ein zweites Mal, diesmal mit dem Windows Media Encoder 9.

Die Zieldatei im WMV-Format soll hochwertige 5384 kbit/s haben. Abermals messen wir die Sekunden, so dass kürzere Zeiten die bessere Leistung angeben:

Windows Media Encoder 9 - WMV 5384 kbit/s: in s
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
450
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
451
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
453
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
459
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
467
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
470

Das BIOS 0504 lässt das ASUS P5K Premium auch in diesem Test zurückfallen.




Im Test: ASUS Blitz Extreme - Intel P35 trifft DDR3 - Druckansicht - Seite 16 von 19

3DMark06 und F.E.A.R.
Für die 3D-Tests verwenden wir eine MSI NX7900GT-VT2D256E mit NVIDIAs ForceWare 162.18, DirectX 9 befindet sich auf dem Stand von Juni 2007. Soweit nicht anders angegeben, wurden die Standardeinstellungen des Treibers verwendet.

Die Aussagekraft von Futuremarks 3DMark06 v102 konzentriert sich auf die Grafikkarte, Mainboard und CPU spielen eine untergeordnete Rolle. Dennoch wollen wir das Ergebnis der Vollständigkeit halber aufführen:

Futuremark 3DMark06 v102
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
4989
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
4934
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
4930
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
4926
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
4918
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
4915

Diesmal sehen wir wieder leichte Vorteile für das ASUS Blitz Extreme und DDR3-Speicher.

Kommen wir nun zum Ego-Shooter F.E.A.R.:

Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, höhere Werte sind besser:

F.E.A.R. 1280x960; 4xAA + 8xAF: in fps
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
50
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
50
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
50
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
49
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
49
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
49

Auch F.E.A.R. bevorzugt das ASUS Blitz Extreme, der Unterschied beträgt allerdings nur einen Frame pro Sekunde.




Im Test: ASUS Blitz Extreme - Intel P35 trifft DDR3 - Druckansicht - Seite 17 von 19

UT2004 und Riddick
Unreal Tournament 2004 ist zwar schon ein wenig älter, aber immer noch ein guter Leistungsindex.

Abermals geben wir die Frames pro Sekunde an:

UT2004 (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / High Image Quality / 16 Bots / AS Convoy UT2): in fps
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
98.61
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
98.44
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
98.29
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
95.45
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
94.78
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
91.36

Unreal Tournament gehört zu den wenigen Spielen, die deutlich auf Bandbreite reagieren. Mit dem BIOS 0504 verliert das ASUS P5K Premium knapp 3 fps und das ASUS Blitz Extreme kann sich deutlich absetzen. Allerdings ist das ASUS P5K Deluxe mit DDR2-1066 noch ein wenig flotter unterwegs.

Zuletzt lassen wir "The Chronicles of Riddick" laufen, einen weiteren 3D-Shooter.

Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben:

The Chronicles of Riddick (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / PS2.0 / No Sound / Sodini01): in fps
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
73.52
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
72.84
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
69.54
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
69.45
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
69.14
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
68.09

Bei "The Chronicles of Riddick" bleibt die Leistung des ASUS P5K Premium zwar konstant, doch das ASUS Blitz Extreme kann zulegen und sich absetzen.




Im Test: ASUS Blitz Extreme - Intel P35 trifft DDR3 - Druckansicht - Seite 18 von 19

Stabilität
Zunächst haben wir die Speicherkompatibilität des ASUS Blitz Extreme getestet. In jeweils fünf Durchläufen von Memtest86+ musste das Mainboard beweisen, dass es mit den sechs uns zur Verfügung stehenden DDR3-Modulen zurecht kommt. Für den DDR3-1333 Betrieb haben wir die Speicherspannung auf 1,80 Volt angehoben, was den Vorgaben von Super Talent für den verwendeten Speicher betrifft. Das ASUS Blitz Extreme bestand diesen Test swohl mit zwei als auch mit vier Modulen.

SpeicherMHzTimingsErgebnis
Super Talent W1866UX2G8
2x 1 GByte
533@1,5V7-7-7-20stabil
Super Talent W1866UX2G8
2x 1 GByte
666@1,8V8-8-8-18stabil
Super Talent W1600UX2G9
2x 1 GByte
533@1,5V7-7-7-20stabil
Super Talent W1600UX2G9
2x 1 GByte
666@1,8V8-8-8-18stabil
Kingston KVR1066D3N7K2/2G
2x 1 GByte
533@1,5V7-7-7-20stabil
Super Talent W1866UX2G8
2x 1 GByte
533@1,5V7-7-7-20stabil
Super Talent W1600UX2G9
2x 1 GByte
Super Talent W1866UX2G8
2x 1 GByte
666@1,8V8-8-8-18stabil
Super Talent W1600UX2G9
2x 1 GByte
SpeicherMHzTimingsErgebnis

Danach führten wir mit jeweils vier Speicherriegeln einen 24-stündigen Lasttest durch. Auf zwei Kernen wurde Volllast mit Prime95 erzeugt, die beiden weiteren Kerne und die Grafikkarte wurden mit 3DMark beschäftigt. Auch diesen Test bestand das ASUS Blitz Extreme ohne Probleme.

Übertakten
Beim Übertakten versuchen wir zunächst, einen möglichst hohen FSB-Takt zu erzielen, danach erhöhen wir den Speichertakt so weit es geht. Da wir die Fähigkeiten des Mainboards und nicht die der CPU testen wollen, verwenden wir lediglich einen Multiplikator von sechs. Während FSB1866 (4x 466 MHz) noch stabil ist, versagt bei FSB1900 (4x 475 MHz) bereits die Initialisierung des BIOS. Ein Anheben der FSB-Spannung auf 1,40 Volt und der Northbridge-Spannung auf 1,50 Volt bringt leider keine Abhilfe.

CPUFSBRAMTimingsErgebnis
28001866621@1,8V8-8-8-18stabil
28001866746@1,9V8-8-8-24stabil
28001866777@1,9V8-8-8-24Fehler
28001866933@1,9V8-8-8-24Fehler
28501900633@1,8V8-8-8-18BIOS hängt
30002000500@1,8V8-8-8-18kein Bild
CPUFSBRAMTimingsErgebnis

Wie wir bereits mit früheren BIOS-Versionen feststellen mussten, arbeitet das ASUS Blitz Extreme mit Speichertaktraten jenseits von DDR3-1500 nicht mehr zuverlässig. Während wir mit DDR3-1492 noch ein stabiles Betriebsverhalten nachweisen können, sorgt bereits DDR3-1554 für diverse Speicherfehler. Auch ein Anheben der FSB-Spannung auf 1,40 Volt und der Northbridge-Spannung auf 1,50 Volt konnte daran nichts ändern. Ein besseres Übertaktungspotential bietet das ASUS P5K3 Deluxe, welches wir auch für unseren aktuellen Speichertest verwendet haben.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Selbst wenn wir die CPU-Spannung nicht erhöhen, schickt das Mainboard bei hohen FSB-Taktraten zusätzliche 0,1 Volt auf den Prozessor. Hierbei ist Vorsicht geboten, denn die Hitzeentwicklung eines Quad-Core Prozessors ist nicht zu vernachlässigen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Was unsere Übertaktung in der Praxis bewirkt, erkennt man am Besten anhand der Speicherbandbreite:

SiSoft Sandra 2007.1098: Int Buff'd iSSE2 in MB/s; Float Buff'd iSSE2 in MB/s
ASUS Blitz Extreme
2.8GHz/FSB1866/DDR3-1492
7952
7963
ASUS P5K Premium
2,85GHz/FSB1900/DDR2-1191
7658
7704
ASUS Blitz Extreme
2.8GHz/FSB1866/DDR3-1242
7467
7503
ASUS P5K Premium
2.85GHz/FSB1900/DDR2-950
7196
7199
ASUS Blitz Extreme
3.0GHz/FSB1333/DDR3-1333
6932
6940
ASUS P5K Deluxe
3.0GHz/FSB1333/DDR2-1066
6878
6885
ASUS Blitz Extreme
3.0GHz/FSB1333/DDR3-1066
6572
6571
ASUS P5K Premium
3.0GHz/FSB1333/DDR2-1066
6442
6444
ASUS P5K Deluxe
3.0GHz/FSB1333/DDR2-800
6253
6249
ASUS P5K Premium
3.0GHz/FSB1333/DDR2-800
5813
5818

Der Frontsidebus wirkt bei Intels aktueller Architektur als Nadelöhr zwischen Prozessor und Arbeitsspeicher und durch das Anheben des FSB-Taktes verschaffen wir dem Arbeitsspeicher eine größere Bandweite. Obwohl das ASUS Blitz Extreme keinen allzu hohen Speichertakt erlaubt, kann sich das Ergebnis sehen lassen.




Im Test: ASUS Blitz Extreme - Intel P35 trifft DDR3 - Druckansicht - Seite 19 von 19

Fazit
Das ASUS Blitz Extreme ist ein solides Mainboard mit einer umfangreichen und durchdachten Ausstattung, welches insbesondere auf Spieler und Übertakter zielt. Während die Leistung und die CrossLinx Technologie, die im CrossFire-Betrieb für eine 8+8 Aufteilung der PCI-Express Lanes auf die beiden Grafikkarten sorgt, die Spielergemeinde durchaus zufrieden stellen kann, sind wir von den Übertaktungsergebnissen ein wenig enttäuscht. FSB1866 ist zwar nicht schlecht, doch angesichts der manigfaltigen Übertaktungsoptionen hatten wir uns etwas mehr erhofft. Die Schmerzgrenze beim Speichertakt fällt zudem recht niedrig aus. Wer über DDR3-1500 hinaus geht, muss mit Datenverlusten rechnen, wie wir im Laufe dieses Tests leidvoll erfahren mussten.

Werden die Grenzen des Machbaren nicht ausgereizt, arbeitet das ASUS Blitz Extreme schnell, stabil und zuverlässig. Das beleuchtete Anschlusspanel, der LCD-Poster und die Möglichkeit, den Chipsatzkühler in den Kreis einer vorhandenen Wasserkühlung einzubinden, heben das Blitz Extreme ebenso von der Masse ab, wie die acht Lüfteranschlüsse und die Schalter für Power, Reset und Clear-CMOS. Mehr Schein als Sein müssen wir der SupremeFX II Soundkarte bescheinigen: Sie verwendet den gleichen HD-Audio Codec, den ASUS normalerweise direkt auf dem Mainboard verlötet und kann sich daher auch klanglich nicht absetzen.

Bleibt der Preis, welcher mit 260 Euro sehr hoch ausfällt. DDR3-Speicher ist noch immer sehr teuer und nur wenige Anbieter haben das ASUS Blitz Extreme überhaupt im Programm. Wer auf DDR2 setzt, behält bei vergleichbarer Leistung deutlich mehr Geld im Portemonnaie.


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