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Neu von MSI

Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 4/40
21.08.2002 by doelf

Overclocking und BIOS
Das Asus P4S533 bietet einen Frontsidebus von 4x100 oder 4x133 MHz ohne Übertaktung an. Der Speicher kann hierbei mit 200, 266, 333 oder 400 MHz betrieben werden. DDR333 Speicher läuft also asynchron zum FSB! Für das Verhältnis FSB zu Speicher stehen folgende Werte zur Verfügung:

  • 1:1 - 100:100 / 133:133
  • 3:4 - 100:133
  • 3:5 - 100:166
  • 4:5 - 133:166
  • 3:6 - 100:200
  • 4:6 - 133:200
Die Auswahl variiert entsprechend des ausgewählten Frontsidebusses.
Das Asus P4S533 erlaubt weiterhin die Erhöhung des Frontsidebus in 1 MHz Schritten. Die Bandbreite reicht von 100 MHz FSB / 33 MHz PCI bis 132 MHz FSB / 42 MHz PCI sowie 133 MHz FSB / 33 MHz PCI bis 166 MHz FSB / 42 MHz PCI. Der AGP-Bus läuft mit doppeltem PCI-Takt, bei 166 MHz wären dies 84 MHz und das ist für die meisten Grafikkarten zuviel. Da sich beim Intel Pentium 4 der Multiplikator sich nicht manipulieren läßt, bedeutet eine Erhöhung des Frontsidebus auch immer eine Erhöhung des CPU-Taktes. Bei unserer CPU/Mainboard Kombination waren maximal 2556 MHz - also 142 MHz Frontsidebus - möglich, ein Intel Pentium 4 Northwood mit 1600 MHz hätte wahrscheinlich noch einen höheren Frontsidebus geschafft als unsere 1800 MHz CPU. Leider erlaubt das Asus P4S533 im Gegensatz zum Asus P4B533 nicht die freie Wahl des PCI und AGP Busses. Auf dem P4B533 kann dieser nämlich unabhängig vom Frontsidebus eingestellt werden und somit auch beim Übertakten noch innerhalb seiner Spezifikationen betrieben werden.
Das Award BIOS macht einen aufgeräumten und übersichtlichen Eindruck, es bietet umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten - also alles im grünen Bereich.


Schlecht: 1 - der ATX Stromstecker sitzt zu dicht am CPU Kühlkörper; 2 - gleiches gilt für die Northbridge; 3 - Speicher und AGP-Steckplatz sitzen ebenfalls zu eng aneinander; Gut: A1 - Aux 12V kann A2 (ATX 12V) ersetzen; B - der Clear-CMOS Jumper; C - die Northbridge wird nur passiv gekühlt und das reicht auch aus; E - der C-Media Soundchip kann sich hören lassen; F - das BIOS ist gesockelt; G - Asus verwendet einen eigenen Monitoring Chip

Layout
Die 6 PCI Slots sind ebenso wie der AGP-Steckplatz in voller Länge nutzbar, GeForce 4 Ti 4600 Karten finden auf dem Asus P4S533 ebenso ein zu Hause wie eine Haupauge DVB-Karte.
Die IDE Anschlüsse befinden sich hinter den Speicherbänken und somit aus dem Weg der Steckplätze, der Abstand zu den Speicherbänken ist groß genug für ein bequemes Ein-/Ausstecken der IDE-Kabel.
Die Speicherbänke sitzen etwas tief, soll Speicher ein- oder ausgebaut werden, müssen lange AGP-Grafikkarten zunächst ausgebaut werden.
Die beiden Stromstecker (ATX und AUX 12 Volt Connector) sitzen am oberen Rand der Platine, hierbei sitzt der ATX-Stromanschluß unmittelbar am CPU-Kühlkörper und liegt gegen diesen an. Es ergaben sich aus dieser Lange zwar keine Probleme, ideal ist das aber sicher nicht. Der ATX-12 Volt Anschluß befindet sich wie bei den meisten Intel Pentium Mainboards links vom CPU Sockel.
Ebenfalls sehr dicht am CPU Kühler sitzt der passive Kühlkörper der Northbridge. Dieser wurde beim Einsatz von Intel boxed-Kühler gleich mitgekühlt und blieb während des gesammten Tests sehr kühl.
Das BIOS des P4S533 ist gesockelt, sollte also ein BIOS Update einmal daneben gehen, kann man den Chip ohne großen Aufwand austauschen. In letzter Zeit bietet Asus auf fast allen Mainboards wieder einen CLRCMOS Jumper an, mit dem sich der CMOS Speicher bei Problemen löschen läßt. Dieser liegt beim P4S533 gleich rechts neben der CMOS Batterie und ist auch im eingebauten Zustand gut zu erreichen.
Die Beschriftung des Asus P4S533 ist gut lesbar und vollständig und insgesamt macht das Layout einen gut durchdachten Eindruck.

Jumper
10 Jumper finden sich auf dem Mainboard:

  • KBPWR1 und USBV1 aktivieren das Aufwachen aus dem Standby durch Keyboard oder USB
  • mit VEN1 wird die CPU Voltage um 0.2 Volt erhöt
  • DDRVOL1 bietet die Wahl zwischen 2.5, 2.7 oder 2.9 Volt Speicherspannung
  • BCS1 und 2 steuern die Ausgabe von Center-Lautsprecher und Bass beim onboard Sound
  • AEN1 deaktiviert den onboard Sound
  • JEN deaktiviert das jumperlose Setup per BIOS
  • SPEECH wählt zwischen onboard Sound und Gehäuselautsprecher für den Asus Post Reporter
  • CLRCMOS1 ermöglich das Löschen des CMOS Speichers
Asus bietet auch weiterhin die Möglichkeit, das Setup des Mainboards mit Jumpern auf der Platine oder im BIOS zu vollziehen. Solange die Jumper im Handbuch dokumentiert sind, ist dies durchaus löblich. Wenn allerdings - wie beim Asus A7V333 (RAID) geschehen - gerade die Jumper verschwiegen werden, mit denen die Spannungen massiv manipuliert werden, kann ich das nicht mehr gutheißen. Im Handbuch des P4S533 sind alle Jumper - bis auf AEN1 - dokumentiert.

Weiterführende Informationen gibt es hier:

Weiter: 5. Asus P4S533, Stabilität und Kompatibilität

1. Einleitung und Setup
2. Asus P4S533, der SiS 645DX Chipsatz
3. Asus P4S533, Besonderheiten und Ausstattung
4. Asus P4S533, BIOS und Layout
5. Asus P4S533, Stabilität und Kompatibilität
6. Asus P4B533-E, der Intel i845E Chipsatz
7. Asus P4B533-E, Chipsatz und Mainboard
8. Asus P4B533-E, Ausstattung
9. Asus P4B533-E, BIOS und Layout
10. Asus P4B533-E, Stabilität und Kompatibilität
11. MSI 845E MAX2-BLR, der Intel i845E Chipsatz
12. MSI 845E MAX2-BLR, Chipsatz und Mainboard
13. MSI 845E MAX2-BLR, Ausstattung
14. MSI 845E MAX2-BLR, BIOS und Layout
15. MSI 845E MAX2-BLR, Stabilität und Kompatibilität
16. MSI 845E MAX, Chipsatz und Resourcen
17. MSI 845E MAX, Ausstattung, BIOS und Layout
18. MSI 845E MAX, Stabilität und Kompatibilität
19. EPoX 4BEA-R, Intels i845E Chipsatz und Resourcen
20. EPoX 4BEA-R, Speicher und RAID
21. EPoX 4BEA-R, Ausstattung
22. EPoX 4BEA-R, BIOS und Layout
23. EPoX 4BEA-R, Stabilität und Kompatibilität
24. Asus P4B533-V, Intels i845G Chipsatz
25. Asus P4B533-V, Speicher und BIOS
26. Asus P4B533-V, Ausstattung und Resourcen
27. Asus P4B533-V, Stabilität und Kompatibilität
28. Albatron P4845G Pro II, Ausstattung und RAID
29. Albatron P4845G Pro II, Resourcen und Layout
30. Albatron P4845G Pro II, Speicher und BIOS
31. Albatron P4845G Pro II, Overclocking
32. Albatron P4845G Pro II, Stabilität und Kompatibilität
33. Benchmarks: SiSoft Sandra
34. Benchmarks: MadOnion
35. Benchmarks: OpenGL
36. Benchmarks: Video
37. Benchmarks: Auswertung
38. Fazit: Asus P4S533, Asus P4B533-E, MSI 845E MAX2-BLR
39. Fazit: MSI 845E MAX, EPoX 4BEA-R, Asus P4B533-V
40. Fazit: Albatron P4845G Pro II und Übersicht

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