Au-Ja! - Im Test: ASUS P5K Premium - Deluxe reloaded? - print/17
 

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Im Test: ASUS P5K Premium - Deluxe reloaded? - Druckansicht - Seite 1 von 17

Im Test des ASUS Blitz Extreme lieferte das ASUS P5K Premium die Vergleichswerte. Doch während das Blitz Extreme teuren DDR3-Arbeitsspeicher verwendet, kommt das P5K Premium mit preiswerten DDR2-Modulen aus. Zudem stammt das P5K Premium aus der "AI Lifestyle" Serie des Herstellers und zielt daher auf anspruchsvolle Nutzer, aber weniger auf Computerspieler und Übertakter. Beide Mainboards basieren auf Intels P35 Chipsatz und kombinieren diesen mit der ICH9-R Southbridge des selben Herstellers.


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Lieferumfang:
Betrachten wir zunächst den Lieferumfang des P5K Premium:

Ausgefallene Extras wie die SupremeFX II Soundkarte, den LCD Poster, Montagematerial für Wasserkühlungen, Füße für den Aufbau ohne Gehäuse, Temperatursensoren oder ein I/O Shield mit Beleuchtung sucht man beim P5K Premium vergebens. Auch die Software-Beigaben fallen im Vergleich zum Blitz Extreme bescheidener aus, weder die Vollversion des Spiels S.T.A.L.K.E.R. noch die Advanced Edition von 3DMark 06 liefert ASUS mit. Dafür kostet dieses Mainboard allerdings auch rund 120 Euro weniger als das Blitz Extreme. Der Straßenpreis des ASUS P5K Premium beginnt derzeit unter 140 Euro.


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Dennoch kann sich der Lieferumfang des P5K Premium sehen lassen. ASUS kühlt den Chipsatz passiv mit Hilfe von Heatpipes, legt für Übertakter allerdings zwei Lüfter bei, welche auf dem Kühlprofil hinter dem Anschlusspanel aufgesteckt werden. Diese Lüfter sind zudem erforderlich, falls die CPU passiv oder mit Hilfe von Wasser gekühlt wird.

Wireless-LAN:
Ein Feature, welches das Blitz Extreme nicht zu bieten hat, ist die Wireless-LAN Karte. Es handelt sich um einen RTL8187L W-LAN Controller der taiwanesischen Firma Realtek, welcher über USB angebunden ist.


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ASUS nutzt hierfür die USB-Ports 9 und 10, so dass für weitere USB-Geräte die Ports 1 bis 8 sowie 11 und 12 zur Verfügung stehen. Die auf den Namen WiFi-AP Solo getaufte Karte beherrscht 54 Mbps IEEE 802.11g sowie 11 Mbps IEEE 802.11b und kann auch als Software Access-Point betrieben werden.




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Ausstattungsmerkmale #1: Prozessor, Chipsatz und Arbeitsspeicher
Führen wir uns zunächst einmal das Mainboard in seiner Gesamtheit zu Gemüte. ASUS setzt weitgehend auf ein klassisches Layout mit den vier DIMM-Slots rechts neben dem CPU-Sockel. Allerdings liegen diese Steckplätze recht weit unten, knapp fünf Zentimeter vom oberen Rand der Platine entfernt. Der acht-phasige Spannungswandler befindet sich wie beim Blitz Extreme sowohl oberhalb als auch links des Prozessors.


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ASUS hat die Spannungswandler im Vergleich zum P5K Deluxe übrigens weitgehend überarbeitet und beim P5K Premium alle MOSFETs auf die Overseite des Mainboards geholt. Während die oberen MOSFETs von einem Aluminiumprofil gekühlt werden, schlängelt sich die Heatpipe von der Southbridge über die Northbridge bis zu den MOSFETs links neben dem CPU-Sockel. Eine zweite Heatpipe verbindet ebenfalls die Northbridge mit dem Kühlprofil hinter dem Anschlusspanel.


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Links oben, wo sich die beiden Kühlprofile treffen, befindet sich die 8-Pin EPS +12 Volt Buchse des Mainboards. Leider erschwert die aufwändige Kühlung die Montage zahlreicher CPU-Kühler. Insbesondere bei ausladenden Modellen kann man die Push-Pins nur noch schwer erreichen.

Prozessor, Chipsatz und Arbeitsspeicher:

Obwohl Intel seinen P35 Chipsatz für einen maximalen FSB-Takt von 1333 MHz spezifiziert hat, gibt ASUS das Mainboard auch für 1600 MHz frei. Neben DDR2-800 stellt ASUS auch DDR2-1066 zur Auswahl. Im Handel finden sich hier zumeist Module, welche jenseits der frisch verabschiedeten JEDEC-Spezifikation arbeiten, die Latenzen von 6-6-6 oder 7-7-7 bei maximal 1,8 Volt vorsieht. Auch der DDR2-1066 Speicher, welchen wir in diesem Test verwendet haben, benötigt mit 2,0 bis 2,2 Volt deutlich mehr Spannung.


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Im BIOS kann man zwar auch DDR2-1333 auswählen, doch diese Taktrate bewirbt ASUS aus gutem Grund nicht. Im Test war es uns nicht möglich, einen stabilen Speichertakt oberhalb von DDR2-1200 zu erreichen. Obwohl sich die DIMM-Slots recht weit unten befinden, reicht der Abstand zwischen der obersten Grafikkarte und dem Arbeitsspeicher gerade noch aus, um Speicherriegel tauschen zu können, ohne dass zuvor die Grafikkarte entfernt werden muss.




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Ausstattungsmerkmale #2: Steckplätze und Onboard-Geräte
Da die DIMM-Slots beim ASUS P5K Premium recht weit unten platziert wurden, rückt ASUS auch den obersten PCI-Express x16 Steckplatz für Grafikkarten an die dritte Stelle. Darüber befinden sich zwei kurze PCI-Express x1 Slots und darunter folgen zwei normale 32-Bit PCI-Steckplätze für ältere Erweiterungskarten.


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Der zweite PCI-Express x16-Slot wurde nicht blau, sondern schwarz eingefärbt. ASUS will auf diese Weise kenntlich machen, dass es sich nur physikalisch um einen PCI-Express x16-Steckplatz handelt. Während die Grafikkarte im blauen Slot über volle 16 PCI-Express Lanes angebunden ist, stehen der zweiten Grafikkarte im schwarzen Slot lediglich 4 Lanes zur Verfügung. Dies ist eine Einschränkung des Intel P35 Chipsatzes, welche ASUS beim Blitz Extreme mit Hilfe des CrossLinx-Controllers aufhoben hatte. Ganz unten finden wir noch einen dritten 32-Bit PCI-Steckplatz.

Steckplätze und Onboard-Geräte:

Während ASUS beim Blitz Extreme die Gigabit-LAN Controller Marvell Yukon 88E8001 und Marvell Yukon 88E8056 verwendet, ersetzt auf dem P5K Premium ein Realtek RTL8110SC den Marvell Yukon 88E8001. Zudem kommt ein anderer Firewire-Controller zum Einsatz: Ein Agere FW3227-100 ersetzt den VIA VT6308P.


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Beim High-Definition Audio-Codec handelt es sich um das Modell ADI 1988B des Herstellers Analog Devices. Es ist der gleiche Chip, welchen ASUS auch für seine SupremeFX II Soundkarte verwendet, die sich beispielsweise im Lieferumfang des Blitz Extreme befindet.


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Auf beiden Mainboards verwendet ASUS den Strorage-Controller JMicron JMB363, welcher sich für die beiden eSATA-Anschlüsse und den ATA133-Kanal verantwortlich zeigt. Am PATA-Anschluss können natürlich zwei Geräte betrieben werden.




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Ausstattungsmerkmale #3: Anschlüsse und Besonderheiten
Die Austattung des ASUS P5K Premium ist vorbildlich und lässt kaum Wünsche offen. Im Anschlusspanel finden wir eine PS/2-Buchse für die Tastatur, zwei digitale Audio-Ausgänge (optisch und koaxial), sechs analoge Audio-Anschlüsse, zwei eSATA-Buchsen, zwei Gigabit-LAN Anschlüsse, eine Firewire- und sechs USB 2.0-Buchsen.


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Zwei weitere USB 2.0-Anschlüsse und einen zweiten Firewire-Port hat der Hersteller auf ein Bracket ausgelagert, welches im Lieferumfang enthalten ist.


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Anschlüsse und Besonderheiten:

In der linken, unteren Ecke des PCB befindet sich neben dem grünen Audio-Header der blaue Abgriff für eine serielle Schnittstelle. Ein entsprechendes Bracket hat ASUS allerdings nicht beigelegt und auf eine parallele Schnittstelle hat der Hersteller ganz verzichtet. Weiter rechts folgenden der rote Header für den zweiten Firewire-Port sowie zwei blaue Abgriffe für vier weitere USB 2.0-Anschlüsse.


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Die praktischen Taster für Power, Reset und Clear-CMOS, welche ASUS auf dem Blitz Extreme integriert hat, fehlen auf dem P5K Premium leider. Auch auf das Abwinkeln der sechs Serial-ATA 3,0 Gb/s Anschlüse der Intel ICH9-R und des ATA133-Kanals des JMicron JMB363 hat ASUS verzichtet. Während dies bei den Serial-ATA Ports nicht weiter stört, rutscht die Parallel-ATA Buchse in die untere, rechte Ecke des Mainboards. In hohen Gehäusen ist der Griff zu überlangen Kabeln kaum zu vermeiden.


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Noch eine Anmerkung zu den Lüfteranschlüssen: Der CPU-Lüfter wird wie üblich mit einem 4-Pin Anschluss verbunden. ASUS erlaubt die Regelung von Lüftern mit 4-Pin Stecker über Pulsweitenmodulation, aber auch Lüfter mit 3-Pin Stecker können vom P5K Premium geregelt werden. Wird ein 4-Pin Lüfter verwendet, geht das Mainboard bei unserem Intel Core 2 Extreme QX6850 von einer Tjunction von 100°C aus, was auch korrekt ist. Schließen wir jedoch einen 3-Pin Lüfter an, beginnt das Mainboard viel zu früh mit dem Throttling, was auf eine irrtümlich angenommene Tjunction von 85°C hindeutet.




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Das Testsystem
Wir haben das ASUS P5K Premium mit dem BIOS 0504 getestet. Für unseren Test verwenden wir den mit 3,0 GHz getakteten Quad-Core Prozessor Intel Core 2 Extreme QX6850 sowie das 2x 1 GByte DDR2-1066 CL5-5-5-15 Speicher-Kit Corsair Dominator CM2X1024-8500C5D. Für die Stabilitätstests und Benchmarks werden wir diesen Speicher sowohl als DDR2-1066 CL5-5-5-15 @ 2,2V sowie als DDR2-800 CL4-4-4-12 @ 2,0V betreiben. Zudem verwenden wir für unseren Test die folgende Hardware:

Im Rahmen der Benchmarks wurden die fett hervorgehobenen Komponenten eingesetzt.

Soundcheck
Auf dem ASUS P5K Deluxe konnte der SoundMAX AD1988B HD-Audio Codec von Analog Devices nur bedingt überzeugen. Insbesondere der Messwert beim Übersprechen der Stereo-Kanäle fiel enttäuschend aus. Die Supreme FX II Soundkarte, welche dem ASUS Blitz Extreme in der Revision 1.02G beilag, verwendet den gleichen Chip, zeigte jedoch etwas bessere Ergebnisse. Und wie sieht es beim ASUS P5K Premium aus?

RMAA 5.0
24-Bit/96kHz
ASUS
Blitz Extreme
ASUS
P5K Deluxe
ASUS
P5K Premium
Frequency response, dB
Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz
(geringere=besser)
+0,02;-0,06+0,03;-0,09+0,02;-0,07
Noise level, dBA
Eigen-Rauschpegel
(niedriger=besser)
-81,7-78,2-89,9
Dynamic range, dBA
Dynamik-Bereich
(größer=besser)
81,677.989,4
Total Harmonic Distortion
(Klirrfaktor) %
(niedriger=besser)
0,00490,0110,030
Intermodulation
distortion, %
(niedriger=besser)
0,0360,0500,035
Stereo crosstalk, dB
Übersprechen
(niedriger=besser)
-75,7-75,4-86,6

Endlich zeigt sich das Potential des SoundMAX AD1988B: Das ASUS P5K Premium kann in allen Belangen überzeugen. Dies liegt weniger an seinen Audio-Ausgängen, wie eine nähere Überprüfung zeigte, sondern am Line-In. Dieser zieht beim ASUS P5K Deluxe sowie bei der Supreme FX II das Ergebnis um einige Dezibel herunter.

Stromverbrauch
In unseren letzten Mainboard-Tests zeigten sich deutliche Unterschiede beim Stromverbrauch im IDLE-Betrieb, also ohne Systemlast. Wir haben die Leistungsaufnahme der Mainboards daher in drei Testszenarien gemessen: Ohne Last (EIST aktiviert), mit Last auf zwei Kernen sowie mit 100 Prozent Auslastung aller vier Kerne.

Stromverbrauch IDLE in Watt
ASUS Blitz Extreme
ICH9R, BIOS 1005
110
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
113
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
121

Stromverbrauch LAST auf 2 Kernen in Watt
ASUS Blitz Extreme
ICH9R, BIOS 1005
195
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
197
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
209

Stromverbrauch LAST auf 4 Kernen in Watt
ASUS Blitz Extreme
ICH9R, BIOS 1005
214
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
216
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
244

Der hohe Stromverbrauch, welchen wir beim ASUS P5K Deluxe beklagen mussten, tritt beim P5K Premium und Blitz Extreme nicht mehr auf. Ohne Last verbraucht das P5K Premium 8 Watt, unter Halblast 12 Watt und unter Volllast sogar 28 Watt weniger als das ASUS P5K Deluxe. Der geringfügige Mehrverbrauch im Vergleich zum Blitz Extreme kann der höheren Betriebsspannung des DDR2-Speichers sowie dem zusätzlichen W-LAN Controller zugeschrieben werden.

Taktraten
Intels Stromspartechnologie EIST taktet den Prozessor ohne Last auf 2,0 GHz herunter, dabei wird auch die an der CPU anliegende Spannung auf 1,120 Volt reduziert:


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Unter Last steigt die Spannung dann wieder auf 1,264 Volt an. Der Prozessortakt liegt bei 3005,6 MHz und somit um 5,6 MHz zu hoch. ASUS verschafft sich auf diese Weise einen Taktvorteil von 0,19 Prozent.


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Bevor wir das P5K Premium übertakten, werden wir zunächst unsere Benchmark-Messungen vornehmen.




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USB 2.0-Performance
Mit HDTach 3.0.1.0 nehmen wir die Messung der USB 2.0-Performance vor. In einem externen USB 2.0-Case (Revoltec File Protector 3,5") befindet sich eine 3,5" Festplatte mit 40 GB und 7200 U/Min von IBM (IC35-L040), welche wir über einen USB 2.0-Anschluss im I/O Panel des zu testenden Mainboards anschließen.

USB 2.0 - HDTach 3.0.1.0: Burstraten (Lesen)
ASUS P5K Premium
ICH9R, BIOS 0504
35.3
ASUS Blitz Extreme
ICH9R, BIOS 1005
35.1
ASUS P5K Deluxe
ICH9R, BIOS 0703
35.1
MSI P35 Neo
ICH9, BIOS BI34
35.1
MSI P965 Neo-F
ICH8, BIOS 1.6
35.1
ASUS P5B-E Plus
ICH8R, BIOS 304
35.0

Mit den aktuellen BIOS-Versionen versehen, erreicht jede der Hauptplatinen zumindest 35,0 MB/s. Mit älteren BIOS-Versionen lagen die Mainboards von ASUS - und hier insbesondere das ASUS P5K Deluxe - ein wenig zurück.

IDE-Performance: ATA133
Mit HDTach 3.0.1.0 haben wir zudem die IDE-Burstrate gemessen. Folgende Festplatten kamen hierbei zum Einsatz:

ATA133 - HDTach 3.0.1.0: Burstraten (Lesen)
ASUS P5K Deluxe
JMicron, BIOS 0703
118.7
ASUS Blitz Extreme
JMicorn, BIOS 1005
118.2
ASUS P5K Premium
JMicron, BIOS 0504
116.6
MSI P35 Neo
Marvell, BIOS BI34
116.1
ASUS P5B-E Plus
JMicron, BIOS 304
113.7
MSI P965 Neo-F
JMicorn, BIOS 1.6
113.6

Intel hat die Parallel-ATA Schnittstelle mit der Einführung seiner 965er-Chipsätze zu einem Relikt vergangener Zeiten erklärt. Wenn die Mainboardhersteller auch weiterhin einen Parallel-ATA Anschluss anbieten wollen, müssen sie einen zusätzlichen Controller integrieren. ASUS hat sich für das Modell JMicron JMB363 entschieden, welches einen PATA-Kanal sowie zwei eSATA-Anschlüsse verwirklicht. Mit den aktuellen Treibern konnte JMicron den Datendurchsatz leicht verbessern.

IDE-Performance: SATA 3,0 Gb/s
Wichtiger als die Leistung der Parallel-ATA Anschlüsse, welche oft nur noch für optische Laufwerke genutzt werden, ist der Datendurchsatz der Serial-ATA Controller.

S-ATA 3.0 Gb/s AHCI - HDTach 3.0.1.0: Burstraten (Lesen)
ASUS Blitz Extreme
JMicron, BIOS 1005
152.1
ASUS P5K Deluxe
JMicron, BIOS 0703
151.5
ASUS P5K Premium
JMicron, BIOS 0504
150.5
ASUS P5B-E Plus
JMicron, BIOS 304
150.1
MSI P965 Neo-F
JMicorn, BIOS 1.6
149.0
MSI P35 Neo
ICH9, BIOS BI34
137.2
ASUS P5K Premium
ICH9R, BIOS 0504
136.6
ASUS Blitz Extreme
ICH9R, BIOS 1005
136.1
ASUS P5K Deluxe
ICH9R, BIOS 0703
134.5
ASUS P5B-E Plus
ICH8R, BIOS 304
134.3
MSI P965 Neo-F
ICH8, BIOS 1.6
133.9
MSI P35 Neo
Marvell, BIOS BI34
130.5

Abermals sorgen die neuen Treiber von JMicron für einen leichten Leistungszuwachs. Wir haben beide Controller im IDE- sowie im AHCI-Betrieb getestet, dabei zeigten sich im Zusammenspiel mit der Referenzfestplatte Maxtor MaxLine III 250 GB keine nennenswerten Leistungsunterschiede.




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CPU-Leistung (synthetisch)
Traditionell prüfen wir zunächst die mathematische Leistung der Prozessoren mit Hilfe synthetischer Benchmarks. Hierzu verwenden wir SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098):

SiSoft Sandra 2007.1098: Dhrystone ALU in MIPS; Whetstone iSSE3 in MFLOPS
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
55278
37310
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
55226
37342
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
55216
37354
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
55164
37260
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
55154
37276
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
55150
37252

Ein zweiter Testlauf mit SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098) soll die Multimedia-Performance offenbaren:

SiSoft Sandra 2007.1098: Integer X8 iSSE4 in it/s; FloatingPoint X4 iSSE2 in it/s
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
332009
178883
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
331930
178829
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
331928
178809
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
331773
178457
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
331692
178642
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
331589
178598

Das ASUS P5K Premium wurde in den letzten Monaten deutlich stabiler und kompatibler. Mit dem BIOS 0504 hinterlässt die Hauptplatine einen ausgereiften Eindruck, allerdings ist sie auch etwas langsamer geworden. Auch das ASUS Blitz Extreme kann mit dem BIOS 1005 überzeugen, konnte seine ursprügliche Performance aber halten und liegt somit knapp vor dem ASUS P5K Premium.

Ein zweites Gutachten über die CPU-Leistung holen wir von PC Wizard 2007.1.73 ein, wir beschräken uns allerdings auf den Mandelbrot-Test:

PC Wizard 2007.1.73: Mandelbrot (SSE3) in s
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
3.641
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
3.656
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
3.656
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
3.657
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
3.672
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
3.672

Ein höherer Speicherdurchsatz führt zu einem größeren Verwaltungsaufwand und bremst die rohe CPU-Leistung ein wenig aus.




Im Test: ASUS P5K Premium - Deluxe reloaded? - Druckansicht - Seite 8 von 17

Multithreaded (synthetisch)
PC Wizard 2007.1.73 kann die Performance im Multi-Threaded-Betrieb analysieren. Dabei wird zunächst nur ein Thread ausgeführt, danach zwei Threads parallel und schließlich vier Threads. Ausgegeben wird die Bearbeitungszeit pro Thread, niedrige Ergebnisse sind also besser:

PC Wizard 2007.1.73: 4 Threads in s; 2 Threads in s; 1 Thread in s
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
3.64
7.31
14.59
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
3.66
7.30
14.58
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
3.66
7.30
14.59
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
3.66
7.31
14.58
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
3.66
7.34
14.66
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
3.67
7.33
14.67

Wir sehen leichte Vorteile für das ASUS Blitz Extreme im Vergleich zum ASUS P5K Premium, insbesondere wenn nur ein Kern verwendet wird. Allerdings stellt das ASUS P5K Deluxe unter Beweis, dass DDR2 nicht unbedingt langsamer sein muss.

Auch CPU RightMark Lite 2005 v1.3 bietet die Möglichkeit, eine Anwendung auf mehrere Threads zu verteilen und somit mehrere CPU-Kerne auszulasten. Hierzu berechnet das Programm ein komplexes 3D-Gefüge mit 400 Objekten und 4 Lichtern, wir wählten das Modell 1. Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, größere Werte sind also besser. Wir sortieren nach der maximal erreichten Framerate:

CPU RightMark Lite 2005 v1.3: 4 Threads in fps; 2 Thread in fps; 1 Thread in fps
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
25.8
17.5
10.7
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
25.7
17.3
10.6
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
25.7
17.3
10.6
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
25.6
17.3
10.6
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
25.5
17.2
10.6
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
25.5
17.2
10.5

Auch bei CPU RightMark Lite 2005 v1.3 kann sich das ASUS Blitz Extreme vor das ASUS P5K Premium setzen, das ASUS P5K Deluxe hält hingegen das hohe Leistungsniveau.

Bevor wir uns dem Speicherdurchsatz zuwenden, betrachten wir noch einen letzten CPU-Test, welcher mehrere CPU-Kerne auslastet. Die Molecular Dynamics Simulation von ScienceMark 2.0 untersucht das thermodynamische Verhalten von Materialien anhand fester physikalischer Gesetze. Je schneller die Berechnung beendet ist, desto performanter ist die CPU. Die Resultate werden in Sekunden angegeben, niederigere Werte sind folglich besser:

ScienceMark 2.0 32-Bit Build 21032005: Molecular Dynamics in s
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
51.63
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
51.68
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
51.77
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
51.78
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
51.87
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
51.87

Mit der aktuellen BIOS-Version konnte das DDR3-Mainboard ASUS Blitz Extreme bisher alle CPU-Benchmarks im stallinternen Duell mit dem ASUS P5K Premium für sich entscheiden. Als uns die beiden Mainboards im vergangenen Herbst erreichten, sah dies noch ganz anders aus. Das ASUS P5K Deluxe bleibt diesmal hinter den beiden anderen Platinen zurück.




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Datendurchsatz von Speicher und Cache
Unser Testsystem ist mit zwei 1 GByte DDR2-Modulen vom Typ Corsair Dominator TWIN2X2048-8500C5D bestückt, welche als DDR2-800 CL4-4-4-12 @ 1,8V sowie als DDR2-1066 CL5-5-5-15 @ 2,0V betrieben wurden:


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Wie üblich nutzen wir den Dual-Channel Betrieb, um die maximale Leistung aus dem Mainboard herauszukitzeln. Für die DDR3-Konfigurationen kamen ein 2x 1 GByte Kit des Typs Super Talent W1866UX2G8 zum Einsatz, welches als DDR3-1066 CL7-7-7-20 @ 1,5V sowie als DDR3-1333 CL8-8-8-18 @ 1,8V betrieben wurde.


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Zum Ausloten der Speicherbandbreite ziehen wir zunächst wieder SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098) heran:

SiSoft Sandra 2007.1098: Int Buff'd iSSE2 in MB/s; Float Buff'd iSSE2 in MB/s
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
6932
6940
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
6878
6885
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
6572
6571
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
6442
6444
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
6253
6249
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
5813
5818

Mit dem BIOS 0504 ist das ASUS P5K Premium beim Speicherdurchsatz deutlich langsamer geworden. Das hohe Niveau des ASUS P5K Deluxe hatten wir mit diesem Mainboard zwar nie erreichen können, doch im Vergleich zur Messung mit dem BIOS 0402 sind die Resultate um weitere 200 MB/s gefallen. Das ASUS Blitz Extreme konnte sich hingegen verbessern und setzt die Referenzmarken.

Mit ScienceMark 2.0 versuchen wir festzustellen, wie schnell die Zugriffe auf den L1- und L2-Cache erfolgen, zudem messen wir auch den Speicherdurchsatz ein zweites Mal:

ScienceMark 2.0 32-Bit Build 21032005: Memory in MB/s; L2 Cache in MB/s; L1 Cache in MB/s
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
6482
25205
83641
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
6469
25224
83697
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
6334
25195
83448
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
6152
25211
83460
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
6034
25215
83911
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
5852
25172
82923

Auch bei ScienceMark 2.0 messen wir einen etwas geringeren Speicherdurchsatz. Dennoch kann sich DDR2-1066 CL5 in diesem Test gegen DDR3-1066 CL7 durchsetzen.




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Primzahlen und Pi
Die schnelle Fourier-Transformation (FFT) ist ein Algorithmus, welcher zur Berechnung von Primzahlen genutzt wird. Wir verwenden Prime95 v24.14 im Benchmark-Modus, um die Rechenleistung der CPU zu untersuchen. Die Resultate werden in Millisekunden angegeben, kleinere Werte sind also besser:

Prime95 v24.14 - 10 Iterationen mit 4096K FFT Länge: in ms
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
82.140
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
82.326
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
82.481
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
83.005
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
83.029
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
83.420

Bei Prime95 kann das ASUS P5K Deluxe dem DDR3-Boliden ASUS Blitz Extreme Paroli bieten, während das ASUS P5K Premium in diesem Test das Nachsehen hat.

Und was passiert, wenn wir die Nachkommstellen von Pi berechnen?

Super PI 1.1e, 1M Stellen: Dauer in s
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
16
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
16
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
16
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
16
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
16
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
16

Bei Super PI, einem Test welcher primär auf die Taktrate reagiert, liegen alle Konfigurationen gleich auf.




Im Test: ASUS P5K Premium - Deluxe reloaded? - Druckansicht - Seite 11 von 17

Raytracing und Rendering
Die frei erhältliche Raytracing-Software POV-Ray unterstützt in der Version 3.7 beta 23 mehrere CPU-Kerne. Wir lassen das offizielle Benchmarkscript zweimal laufen: Zunächst als ein Thread, danach multi-threaded.

Wir sortieren anhand der höchsten Punktzahl, höhere Werte sind besser:

Povwin 3.7 beta 23 Benchmark: Multi Thread in PPS; Single Thread in PPS
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
2726
683
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
2717
690
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
2714
689
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
2701
692
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
2679
689
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
2633
684

Beim Raytracing stiehlt das ASUS P5K Deluxe dem ASUS Blitz Extreme einmal mehr die Show, während dem ASUS P5K Premium nur der dritte Platz bleibt.

Mit Cinebench in der aktuellen Version 10.0 kann die Leistung des Computers im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Anwendung Cinema 4D von MAXON bewertet werden.

Wir wählen den Rendering-Test, welcher auf einem oder mehreren CPU-Kernen ausgeführt werden kann. Höhere Werte spiegeln eine höhere Leistung wieder:

Cinebench Version 10.0 Rendering: X CPUs in CB-CPU; 1 CPU in CB-CPU
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
10955
3092
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
10925
3090
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
10863
3078
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
10846
3083
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
10252
3000
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
10121
3007

Auch der Rendering-Test von Cinebench 10.0 geht an das ASUS P5K Deluxe, das ASUS Blitz Extreme kann sich abermals gegen das ASUS P5K Premium durchsetzen.




Im Test: ASUS P5K Premium - Deluxe reloaded? - Druckansicht - Seite 12 von 17

Kompression und mp3-Encoding
7-Zip ist eine kostenlose Kompressionssoftware, die gegenüber vielen Mitbewerbern einen entscheidenden Vorteil hat: Sie ist multi-threaded programmiert und kann mehrere CPU-Kerne nutzen. Ein eingebautes Benchmark-Tool schätzt die Leistung des Prozessors ab:

7-Zip 4.42 Benchmark: Multi Thread in MIPS; Single Thread in MIPS
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
4513
3038
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
4513
3023
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
4473
3033
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
4290
2976
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
4221
2967
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
4113
2948

Das BIOS 0504 wirkt sich ausgerechnet bei 7-Zip positiv auf die Performance des ASUS P5K Premium aus, insbesondere bei Verwendung mehrerer Kerne steigt der Leistungsindex an. Doch was wird in der Praxis passieren? Wir packen das 451 MByte große Multiplayer-Demo von F.E.A.R. als .7z-Datei mit normaler Kompressionsrate. Gemessen wird in Sekunden, geringere Werte sind also besser:

7-Zip 4.42 - 451 MByte packen: Multi Thread in s; Single Thread in s
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
113
182
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
115
189
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
119
187
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
131
202
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
132
200
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
134
213

Wie das Benchmarktool bereits angedeutet hatte, liegt das ASUS P5K Premium mit DDR2-1066 CL5 Arbeitsspeicher auch in der Praxis in Front. Wird nur ein CPU-Kern genutzt, kann sich allerdings das ASUS Blitz Extreme mit DDR3-1333 CL8 durchsetzen. Die Bestmarke setzt allerdings wieder einmal das ASUS P5K Deluxe.

Als nächstes testen wir die Leistung beim mp3-Encoding. Wir verwenden hierfür das Programm PC Wizard 2007.1.73 und komprimieren eine 60 MByte große WAV-Datei. Gemessen wird in Sekunden, niedrige Werte sind somit besser:

PC Wizard 2007.1.73: mp3-Encoding mit Lame; Normale Qualität in s
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
8.55
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
8.58
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
9.00
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
9.00
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
9.02
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
9.09

Dieser Test geht klar an das ASUS P5K Deluxe, eigentlich zu klar. Wir haben diesen Test daher mehrfach wiederholt, zu deutlichen Abweichungen von den oben gezeigten Messungen kam es jedoch nicht.




Im Test: ASUS P5K Premium - Deluxe reloaded? - Druckansicht - Seite 13 von 17

Video-Encoding
Betrachten wir nun zwei Video-Encoding-Benchmarks. Zunächst werden wir eine 455 MByte große AVI-Datei (huffyuv lossless Codec) mit TMPGEnc 2.512.52.161 ins DVD-Format (PAL) umwandeln. Wir verwenden hierbei die höchste Qualitätsstufe.

Das Ergebnis wird in Sekunden gemessen, kleinere Werte spiegeln eine höhere Leistung wieder:

TMPGEnc 2.512.52.161 - DVD PAL, Highest Quality: in s
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
125
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
125
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
126
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
127
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
128
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
128

Bei TMPEG sehen wir abermals das ASUS Blitz Extreme vor dem ASUS P5K Premium, obwohl dieser Video-Encoder so gut wie nicht auf die Speicherbandbreite reagiert. Nun wandeln wir das selbe Quellvideo ein zweites Mal, diesmal mit dem Windows Media Encoder 9.

Die Zieldatei im WMV-Format soll hochwertige 5384 kbit/s haben. Abermals messen wir die Sekunden, so dass kürzere Zeiten die bessere Leistung angeben:

Windows Media Encoder 9 - WMV 5384 kbit/s: in s
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
450
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
451
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
453
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
459
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
467
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
470

Das BIOS 0504 lässt das ASUS P5K Premium auch in diesem Test zurückfallen.




Im Test: ASUS P5K Premium - Deluxe reloaded? - Druckansicht - Seite 14 von 17

3DMark06 und F.E.A.R.
Für die 3D-Tests verwenden wir eine MSI NX7900GT-VT2D256E mit NVIDIAs ForceWare 162.18, DirectX 9 befindet sich auf dem Stand von Juni 2007. Soweit nicht anders angegeben, wurden die Standardeinstellungen des Treibers verwendet.

Die Aussagekraft von Futuremarks 3DMark06 v102 konzentriert sich auf die Grafikkarte, Mainboard und CPU spielen eine untergeordnete Rolle. Dennoch wollen wir das Ergebnis der Vollständigkeit halber aufführen:

Futuremark 3DMark06 v102
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
4989
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
4934
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
4930
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
4926
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
4918
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
4915

Diesmal sehen wir wieder leichte Vorteile für das ASUS Blitz Extreme und DDR3-Speicher.

Kommen wir nun zum Ego-Shooter F.E.A.R.:

Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, höhere Werte sind besser:

F.E.A.R. 1280x960; 4xAA + 8xAF: in fps
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
50
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
50
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
50
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
49
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
49
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
49

Auch F.E.A.R. bevorzugt das ASUS Blitz Extreme, der Unterschied beträgt allerdings nur einen Frame pro Sekunde.




Im Test: ASUS P5K Premium - Deluxe reloaded? - Druckansicht - Seite 15 von 17

UT2004 und Riddick
Unreal Tournament 2004 ist zwar schon ein wenig älter, aber immer noch ein guter Leistungsindex.

Abermals geben wir die Frames pro Sekunde an:

UT2004 (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / High Image Quality / 16 Bots / AS Convoy UT2): in fps
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
98.61
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
98.44
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
98.29
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
95.45
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
94.78
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
91.36

Unreal Tournament gehört zu den wenigen Spielen, die deutlich auf Bandbreite reagieren. Mit dem BIOS 0504 verliert das ASUS P5K Premium knapp 3 fps und das ASUS Blitz Extreme kann sich deutlich absetzen. Allerdings ist das ASUS P5K Deluxe mit DDR2-1066 noch ein wenig flotter unterwegs.

Zuletzt lassen wir "The Chronicles of Riddick" laufen, einen weiteren 3D-Shooter.

Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben:

The Chronicles of Riddick (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / PS2.0 / No Sound / Sodini01): in fps
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1066CL7, BIOS 1005
73.52
ASUS Blitz Extreme
DDR3-1333CL8, BIOS 1005
72.84
ASUS P5K Deluxe
DDR2-800CL4, BIOS 0703
69.54
ASUS P5K Deluxe
DDR2-1066CL5, BIOS 0703
69.45
ASUS P5K Premium
DDR2-1066CL5, BIOS 0504
69.14
ASUS P5K Premium
DDR2-800CL4, BIOS 0504
68.09

Bei "The Chronicles of Riddick" bleibt die Leistung des ASUS P5K Premium zwar konstant, doch das ASUS Blitz Extreme kann zulegen und sich absetzen.




Im Test: ASUS P5K Premium - Deluxe reloaded? - Druckansicht - Seite 16 von 17

Stabilität
Wir haben das ASUS P5K Premium in unserem aktuellen Arbeitsspeichertest für die DDR2-Module verwendet und dabei umfangreiche Kompatibilitäts- und Stabilitätstests durchgeführt. Für den eigentlichen Mainboard-Test haben wir zudem Durchläufe mit vier Speicherriegeln hinzugefügt.

SpeicherMHzTimingsErgebnis
A-Data Vitesta 1066+(5)
2x 1 GByte
533@2,2V5-5-5-15 1Tstabil
Corsair TWIN2X2048-8500C5D
2x 1 GByte
533@2,1V5-5-5-15 2Tstabil
Corsair TWIN2X2048-8888C4DF
2x 1 GByte
533@2,4V4 4-4-12 2Tstabil
Corsair TWIN2X2048-8888C4DF
2x 1 GByte
562@2,4V4-4-4-12 2Tstabil
GeIL Ultra PC2-6400
2x 1 GByte
400@2,1V4 4-4-12 1Tstabil
Mushkin XP2-8500
2x 1 GByte
533@2,2V5-5-4-12 2Tstabil
Patriot PC2-8500 Enhanced Latency
2x 1 GByte
533@2,3V5-5-5-15 2Tstabil
Super Talent T1000UX2G5
2x 1 GByte
500@2,2V5-5-5-15 2Tstabil
G.Skill F2-6400CL6D-4GBMQ
2x 2 GByte
400@1,8V6-6-6-18 1Tstabil
Super Talent T800UX4GC5
2x 2 GByte
400@1,9V5-5-5-15 1Tstabil
Corsair TWIN2X2048-8500C5D
2x 1 GByte
400@2,0V4-4-4-12 2Tstabil
Mushkin XP2-8500
2x 1 GByte
Corsair TWIN2X2048-8500C5D
2x 1 GByte
533@2,2V5-5-5-15 2Tstabil
Mushkin XP2-8500
2x 1 GByte
SpeicherMHzTimingsErgebnis

Zunächst wurden je Konfiguration fünf Durchläufe Memtest86+ gemacht, danach führten wir mit jeweils vier Speicherriegeln einen 24-stündigen Lasttest durch. Auf zwei Kernen wurde Volllast mit Prime95 erzeugt, die beiden weiteren Kerne und die Grafikkarte wurden mit 3DMark beschäftigt. Seit dem BIOS 0402 gab es am ASUS P5K Premium kaum noch etwas auszusetzen und mit dem BIOS 0504 arbeitet es absolut unproblematisch und hoch stabil. ASUS führt zum BIOS 0504 an, die Speicherkompatibilität verbessert zu haben. Wie die Benchmarks bereits zeigten, geschah dies auf Kosten von ca. 200 MB/s Bandbreite.

Übertakten
Beim Übertakten versuchen wir zunächst, einen möglichst hohen FSB-Takt zu erzielen, danach erhöhen wir den Speichertakt so weit es geht. Da wir die Fähigkeiten des Mainboards und nicht die der CPU testen wollen, verwenden wir lediglich einen Multiplikator von sechs.

CPUFSBRAMTimingsErgebnis
28501900475@2,0V5-5-5-15stabil
28501900595@2,4V6-6-6-18stabil
29101940495@2,4V5-5-5-15Fehler
29101940495@2,4V6-6-6-18Fehler

Während wir beim Blitz Extreme lediglich bis FSB1866 (4x 466 MHz) kamen, bietet das P5K Premium mit FSB1900 (4x 475 MHz) ein wenig mehr Spielraum. Allerdings ist dieser nicht allzu groß, denn ab FSB1940 (4x 485 MHz) ist kein fehlerfreier Durchlauf von Memtest86+ mehr möglich. Auch ein Anheben der FSB-Spannung auf 1,40 Volt und der Northbridge-Spannung auf 1,50 Volt konnte daran nichts ändern.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Selbst wenn wir die CPU-Spannung nicht erhöhen, schickt das Mainboard bei hohen FSB-Taktraten 1,376 Volt auf unseren Prozessor. Das sind immerhin gut 0,1 Volt mehr als es sein sollten. Hierbei ist Vorsicht geboten, denn die Hitzeentwicklung eines Quad-Core Prozessors ist nicht zu vernachlässigen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Was unsere Übertaktung in der Praxis bewirkt, erkennt man am Besten anhand der Speicherbandbreite:

SiSoft Sandra 2007.1098: Int Buff'd iSSE2 in MB/s; Float Buff'd iSSE2 in MB/s
ASUS Blitz Extreme
2.8GHz/FSB1866/DDR3-1492
7952
7963
ASUS P5K Premium
2,85GHz/FSB1900/DDR2-1191
7658
7704
ASUS Blitz Extreme
2.8GHz/FSB1866/DDR3-1242
7467
7503
ASUS P5K Premium
2.85GHz/FSB1900/DDR2-950
7196
7199
ASUS Blitz Extreme
3.0GHz/FSB1333/DDR3-1333
6932
6940
ASUS P5K Deluxe
3.0GHz/FSB1333/DDR2-1066
6878
6885
ASUS Blitz Extreme
3.0GHz/FSB1333/DDR3-1066
6572
6571
ASUS P5K Premium
3.0GHz/FSB1333/DDR2-1066
6442
6444
ASUS P5K Deluxe
3.0GHz/FSB1333/DDR2-800
6253
6249
ASUS P5K Premium
3.0GHz/FSB1333/DDR2-800
5813
5818

Der Frontsidebus wirkt bei Intels aktueller Architektur als Nadelöhr zwischen Prozessor und Arbeitsspeicher und durch das Anheben des FSB-Taktes verschaffen wir dem Arbeitsspeicher eine größere Bandweite. Dank des hohen FSB-Taktes spielt das P5K Premium beim Übertakten in der selben Liga wie das Blitz Extreme.




Im Test: ASUS P5K Premium - Deluxe reloaded? - Druckansicht - Seite 17 von 17

Fazit
Mit dem P5K Premium hat ASUS die Erwartungen erfüllt, welche wir bereits in das ASUS P5K Deluxe gesetzt hatten. Das Mainboard bietet eine umfangreiche Ausstattung, ein weitgehend gelungenes Layout und erlaubt sich weder beim Stromverbrauch noch bei der Umsetzung seiner Audio-Lösung einen Ausrutscher. Mit Wireless-LAN, zweimal Gigabit-LAN, maximal zehn USB 2.0-Anschlüssen und zwei Firewire-Ports kann es auch hohe Anforderungen zufrieden stellen.

Mit dem aktuellen BIOS 0504 ist das P5K Premium eine sehr stabile und unproblematische Hauptplatine. Allerdings geht die verbesserte Speicherkompatibilität auf Kosten der Performance, so dass wir das P5K Premium zumeist am Ende des Testfeldes sehen. Mit dem BIOS 0402 war dies noch anders. Falls das System mit dem älteren BIOS fehlerfrei arbeitet, sollte man auf das Update lieber verzichten. Beim Übertakten zeigt das P5K Premium dann wieder seine Muskeln und kann problemlos mit dem eigentlichen Übertakter-Modell ASUS Blitz Extreme mithalten.

Bleibt noch der Preis: Die von uns getestete Austattungsvariante ASUS P5K Premium Wifi/AP kostet bei unserem Partner HiQ Computer derzeit 159,- Euro, das Mainboard ist somit sage und schreibe 100 Euro billiger als das ASUS Blitz Extreme. Da auf dem P5K Premium zudem preiswerter DDR2-Arbeitsspeicher zum Einsatz kommt, spart man gleich zweifach und kann dieses Geld in einen schnelleren Prozessor oder eine leistungsfähigere Grafikkarte investieren.


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