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Asus Extreme AX700PRO/TVD (ATi Radeon X700Pro) vs. MSI NX6600GT-TD128E (NVIDIA GeForce 6600GT) - 1/6
26.06.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2005
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UPDATE 03.07.2005:




Nach der Preview der GeForce 7800 GTX möchten wir uns nun wieder den "bezahlbareren" PCI-Express Grafikkarten zuwenden. In der gehobenen Mittelklasse stehen sich dort NVIDIAs GeForce 6600GT und ATis Radeon X700Pro gegenüber. Während die GeForce 6600GT GPU vielerlei Lob einheimsen konnte und dank SLI auch noch mit einer zweiten Karte "gepaart" werden kann, mußte sich ATis Radeon X700Pro Grafikchip zu Anfang viel Kritik gefallen lassen. Eigentlich hätte der Schwesterchip Radeon X700XT den schweren Kampf gegen NVIDIAs GeForce 6600GT aufnehmen sollen, doch dieser Chip konnte nicht in ausreichenden Mengen produziert werden und verschwand schon wieder vom Markt, bevor er diesen überhaupt mit nennenswerten Stückzahlen betreten hatte. So wurde die Radeon X700Pro GPU zum Herausforderer der GeForce 6600GT und sah dabei nicht immer glücklich aus. Doch es kommt ja nicht nur auf die Performance an!

Wir wollen uns heute zwei Grafikkarten aus dieser Klasse ansehen, die Asus Extreme AX700PRO/TVD mit ATi Radeon X700Pro GPU für ca. 219,- € sowie die MSI NX6600GT-TD128E mit NVIDIA GeForce 6600GT GPU für ca. 169,90 €. Die Benchmarks beider Karten hatten wir bereits vor einiger Zeit in unseren 3D-Performance-Guide aufgenommen und die Karten auch bei diversen Mainboard-Tests verwendet. Dabei erwiesen sie sich als unkompliziert und problemlos. Höchste Zeit also, die beiden Karten im Detail vorzustellen!

Betrachten wir zunächst die Mitglieder der NVIDIA GeForce 6600- und der ATi Radeon X700-Familien:

ChipGPU TaktSpeicher TaktSpeicher-
bandbreite
Speicher-
interface
Pixel-
pipes
AGP
PEG
DX
GF 6600 GT PCIe500 MHz500 MHz16.0 GB/s128 Bit8x169
GF 6600 PCIe300 MHz275 MHz8.8 GB/s128 Bit8x169
Radeon X700XT475 MHz525 MHz16.80 GB/s128 Bit8x169
Radeon X700Pro425 MHz430 MHz13.82 GB/s128 Bit8x169
Radeon X700400 MHz350 MHz11.20 GB/s128 Bit8x169

Es ist eindeutig, daß die Radeon X700XT GPU als Gegenspieler für die GeForce 6600GT auserkoren war, der Radeon X800Pro Grafikchip ist hingegen in Bezug auf den Chip- und Speichertakt sowie die Speicherbandbreite klar unterlegen. Da beide Architekturen ein 128-Bit breites Speicherinterface sowie 8 Pixelpipelines verwenden, würde es doch sehr verwundern, falls ATi eine vergleichbare oder gar bessere Leistung erzielen würde. Da Grafikkarten mit diesen Chips jedoch in der selben Preisklasse (160 bis 220 €) antreten, ist ein direkter Vergleich durchaus gerechtfertigt.

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Asus Extreme AX700PRO/TVD (ATi Radeon X700Pro) vs. MSI NX6600GT-TD128E (NVIDIA GeForce 6600GT) - 2/6
26.06.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2005
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Asus Extreme AX700PRO/TVD (ATi Radeon X700Pro)
Die Asus Extreme AX700PRO/TVD ist eine Multimediakarte, die neben dem reinen Spieler auch den Video-Enthusiasten anspricht. Durch die Verwendung von ATis RageTheater Chip ist diese Grafikkarte nicht nur in der Lage, ein Bild an den Fernseher zu senden, sondern kann auch analoge Videoquellen über die mitgelieferte Kabelpeitsche aufzeichnen.


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Lieferumfang der Asus Extreme AX700PRO/TVD
Der Lieferumfang der Karte beschränkt sich auf die notwendigen Kabel und Adapter, zudem legt Asus auch sinnvolle Software und einen attraktiven Spieletitel mit hinzu:

Asus verwendet bei Grafikkarten mit ATi Chips immer eine organgefarbene Platine, auch die Asus Extreme AX700PRO/TVD bildet hier keine Ausnahme. Das Platinenlayout entspricht weitgehend der Refrenz von ATi und auch der Kühler ähnelt dem Referenzdesign deutlich. Asus hat es sich jedoch nicht nehmen lassen, hier einen optischen Akzent zu setzen. Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen verbaut Asus bei dieser Karte jedoch keine blauen Leuchtdioden im Lüfter.


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Asus verwendet für die 256 MByte Grafikspeicher der Extreme AX700PRO/TVD GDDR3 Speicherchips vom Typ Samsung K4J55323QF GC20. Diese Chips sind bis 500 MHz spezifiziert und geben der Karte, deren Speicher per Default mit 430 MHz taktet, reichlich Spielraum zum Übertakten.

Die Anschlüsse der Karte entsprechen dem Standard in dieser Preisklasse: 1x VGA, 1x DVI sowie der TV-Ausgang, der hier jedoch die Buchse für die Video-In/-Out Kabelpeitsche ist:


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Der Kühlkörper aus Aluminium sitzt oberhalb des Grafikprozessors, der Lüfter rechts daneben. Die Hitze steigt somit zunächst in den Kühlkörper und wird dann von der seitlich hereingeblasenen Luft abtransportiert, um letztendlich in Richtung der Slotbleche wieder auszutreten. Da die Karte im 1-Slot Design gebaut wird, bietet sie keine Möglichkeit, die Abluft gleich aus dem Gehäuse abzutransportieren. Da die Radeon X700Pro GPU nicht besonders heiß wird, ist dies aber auch nicht unbedingt erforderlich.


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Wir finden das Kühlerdesign gelungen, da der Lüfter weit nach rechts rückt und somit Platz für Steckkarten unterhalb der Grafikkarte läßt. Zudem ist es sinnvoll, den Kühlkörper oberhalb der GPU zu platzieren, wo er die Wärme aufnehmen kann. Viele Kühllösungen in dieser Preisklasse lassen den Lüfter auf eine beinahe ebene Metallplatte oberhalb der GPU blasen und verlagern die Kühlrippen zur Seite hin. Bei dieser Lösung ist die Übergabe der Abwärme an die Luft jedoch wesentlich weniger effektiv.

Angaben zur Lautstärke und der Asus Monitoring-Software SmartDoc, welche den Lüfter der Extreme AX700PRO/TVD regeln kann, folgen im Abschnitt "Alltagsbetrieb".

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Asus Extreme AX700PRO/TVD (ATi Radeon X700Pro) vs. MSI NX6600GT-TD128E (NVIDIA GeForce 6600GT) - 3/6
26.06.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2005
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MSI NX6600GT-TD128E (NVIDIA GeForce 6600GT)
MSI zeigt sich auch bei dem Mittelklasse-Modell NX6600GT-TD128E gewohnt großzügig. Die Software-Beigaben sind umfangreich und sinnvoll, auch die wichtigsten Kabel und Adapter werden mitgeliefert.


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Lieferumfang der MSI NX6600GT-TD128E

MSIs NX6600GT-TD128E ist ein klein wenig länger als die Asus Extreme AX700PRO/TVD, der Unterschied ist jedoch nicht besonders groß. Beide Karten sollten daher auch in kompakteren Gehäusen problemlos Platz finden können. Da beide Grafikchips auch nicht besonders stromhungrig sind, können die Karten auf eine zusätzliche Stromversorgung verzichten. Eine weitere Gemeinsamkeit besteht hinsichtlich des verwendeten Speichers: Auch die MSI NX6600GT-TD128E setzt auf Samsungs K4J55323QF GC20 Chips, welche bis 500 MHz spezifiziert sind. Während diese Speicherchips der Asus Extreme AX700PRO/TVD ein gutes Übertaktungspotential bieten, sind wir bei der MSI bereits am Ende der Fahnenstange angelangt.


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Im Gegensatz zur Asus Extreme AX700PRO/TVD bietet unsere MSIs NX6600GT-TD128E keine ViVo-Fähigkeiten, auf einen Video-Eingang muß folglich verzichtet werden. Als Anschlüsse stehen 1x VGA, 1x DVI sowie der S-Video-/HDTV-Ausgang zur Verfügung:


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Der Kühler ist zwar kupferfarben, sein geringes Gewicht zeigt allerdings deutlich, daß er lediglich aus Aluminium besteht. MSI hat sich für einen runden Kühler entschieden, der an zwei Stellen bis über die Speicherchips verlängert wurde.


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Der Kühler wird von zwei Push-Pins gehalten und liegt auf der GPU sowie auf den Speicherbausteinen auf. Bei Druck bewegt er sich leicht, so daß wir zunächst etwas mißtrauisch waren, ob der Anpressdruck ausreichen würde. Die Temperaturen lagen jedoch im grünen Bereich und sogar geringfügig unter denen der Pixelview GeForce 6600GT mit NVIDIAs Refrenzkühler:


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MSI platziert den Lüfter genau oberhalb des Grafikchips, darunter befinden sich recht flache Kühlrippen. Erst zu den Seiten hin werden die Kühlrippen höher und umgeben den Lüfter wie ein Ring. Damit die Luft auch wirklich seitlich durch die Kühlrippen gepreßt wird, hat MSI einen Kunststoffring oberhalb des Kühlkörpers angebracht. Die Luft wird bei der MSI NX6600GT-TD128E zu allen Seiten hin weggedrückt. Da der Kühler recht weit vorne sitzt, ist es problematisch, unterhalb der Grafikkarte eine Erweiterungskarte zu verbauen. Trotz des simplen Designs arbeitet MSIs Kühler überraschend effektiv.

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Asus Extreme AX700PRO/TVD (ATi Radeon X700Pro) vs. MSI NX6600GT-TD128E (NVIDIA GeForce 6600GT) - 4/6
26.06.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2005
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Overclocking
Beim Overclocking erlebten wir eine Überraschung: Die Asus Extreme AX700PRO/TVD ließt sich problemlos von 425 MHz Chip- und 430 MHz Speichertakt auf 475 MHz Chip- und Speichertakt hochziehen. Leider traten bei einer weiteren Erhöhung des Speichertaktes Pixelfehler auf, so daß wir die Performance einer Radeon X800XT (525 MHz Speichertakt) leider nicht ganz nachstellen konnten.


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MSIs NX6600GT-TD128E zeigte sich weniger übertaktungsfreudig: Wir konnten zwar sowohl den Chip- als auch den Speichertakt um jeweils 25 MHz erhöhen, bei 530/530 MHz sahen wir jedoch schon Pixelfehler. Das liegt wahrscheinlich an den Speicherchips, die ja nur bis 500 MHz spezifiziert sind. Die Temperatur der GPU stieg unter Last um 8°C auf 65°C, das ist zwar recht deutlich, aber noch lange nicht kritisch.

Sehen wir uns nun die Benchmarks an:

3DMark2005: 4xAA + 8xAF
MSI NX6600GT-TD128E
@ 525/525 MHz
2604
Asus EAX700 Pro
@ 475/475 MHz
2498
MSI NX6600GT-TD128E
128MB; Forceware 66.93
2460
Asus EAX700 Pro
256MB; Catalyst 4.11
2263

Aquamark03: 4xAA + 8xAF
MSI NX6600GT-TD128E
@ 525/525 MHz
39867
MSI NX6600GT-TD128E
128MB; Forceware 66.93
39632
Asus EAX700 Pro
@ 475/475 MHz
38335
Asus EAX700 Pro
256MB; Catalyst 4.11
35678

Doom III, ultra quality, 1600x1200, 4xAA + 8xAF
MSI NX6600GT-TD128E
@ 525/525 MHz
17.2
MSI NX6600GT-TD128E
128MB; Forceware 66.93
17.0
Asus EAX700 Pro
@ 475/475 MHz
13.7
Asus EAX700 Pro
256MB; Catalyst 4.11
11.2

Bei der MSI NX6600GT-TD128E sehen wir geringe Zugewinne, das Übertakten kann man sich bei dieser Karte sparen. Die Asus EAX700 Pro wird hingegen ihrem Beinamen "Extreme" gerecht und kann deutliche Performancesteigerungen erzielen. Allerdings bleibt auch die übertaktete X700Pro, abgesehen von 3DMark05, hinter der GeForce 6600GT zurück. Es ist jedoch klar zu erkennen, daß eine ATi Radeon X700XT GPU wirklich ein würdiger Gegner für NVIDIAs GeForce 6600GT gewesen wäre.

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Asus Extreme AX700PRO/TVD (ATi Radeon X700Pro) vs. MSI NX6600GT-TD128E (NVIDIA GeForce 6600GT) - 5/6
26.06.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2005
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Alltagsbetrieb
Wir haben sowohl die Asus Extreme AX700PRO/TVD als auch die MSI NX6600GT-TD128E für diverse Mainboard Reviews verwendet und sind bei keiner der beiden Karten auf Probleme gestoßen. Die Bildqualität war auf unseren Testmonitoren, ein TFT mit 1280x1024 Bildpunkten sowie ein Röhrenmonitor mit 1600x1200 Bildpunkten, gut. Wir sahen dennoch einen Vorteil für die Asus Extreme AX700PRO/TVD, welche etwas mehr Brillianz und Konstrast auf den Flachbildschirm zauberte und auch die Auflösung von 1600x1200 Bildpunkten auf dem Röhrengerät ein wenig deutlicher darstellte.

Die Kühlung der MSI NX6600GT-TD128E erwies sich im Test als völlig ausreichend und arbeitete zudem recht leise und unauffällig. Selbst im SLI-Doppelpack erscheint uns MSIs Lüfter leiser als eine einzelne GeForce 6600GT mit NVIDIAs Rferenzkühler. Der Lüfter der Asus Extreme AX700PRO/TVD ist hingegen deutlich wahrnehmbar und fällt zudem durch ein helles Pfeifen auf. Dank Asus SmartDoc, der bei dieser Karte einwandfrei funktionierte, kann der Lüfter temperaturgesteuert geregelt werden und schont somit die Ohren:


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Diese Lüftersteuerung der Asus Extreme AX700PRO/TVD funktioniert natürlich nur unter Windows.

Wir haben bei beiden Karten eine Schalldruckmessung vorgenommen und kamen dabei zu folgendem Ergebnis:

Schalldruck in dB(A), Abstand 1 Meter (niedriger ist besser)
Asus
EAX700PRO/TVD
5000 U/min
42,8
MSI
NX6600GT-TD128E
k.A.
36,4
Asus
EAX700PRO/TVD
2000 U/min
31,8

Das Testsystem verwendete ein passiv gekühltes Netzteil, CPU- und Chipsatzlüfter waren während der Messung nicht in Betrieb. Ohne die Regelung durch den SmartDoc ist die EAX700PRO/TVD von Asus eindeutig zu laut, regelt man den Lüfter mit dem Smartdoc herunter, so ist die Karte bei 2000 U/min beinahe unhörbar - die Umgebungslautstärke lag während der Messung bei 31,4 dB(A).

MSIs NX6600GT-TD128E regelt zwar nicht, arbeitet aber von Hause aus recht leise. 36,4 dB(A) sind in Anbetracht der Messumgebung ein ansehnlicher Wert!

Benchmarks
54 Benchmarks der Asus Extreme AX700PRO/TVD und der MSI NX6600GT-TD128E im Vergleich mit 38 weiteren Grafikkarten finden sich in unserem 3D-Performance-Guide Q1/2005:

SLI-Benchmarks der MSI NX6600GT-TD128E finden sich im Test des MSI K8N-SLI Platinum.

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Asus Extreme AX700PRO/TVD (ATi Radeon X700Pro) vs. MSI NX6600GT-TD128E (NVIDIA GeForce 6600GT) - 6/6
26.06.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2005
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Fazit
Zwischen 160 und 220 € bekommt man derzeit viel Grafikkarte für sein Geld. Ob ATi Radeon X700Pro oder NVIDIA GeForce 6600GT, mit beiden GPUs kann man wirklich gut spielen und wird bei aktuellen Spieletiteln keine Probleme haben. Erfreulich fanden wir zudem, daß sich beide Grafikkarten auf diversen Mainboards völlig problemlos verhielten und uns keinerlei Schwierigkeiten machten.




Asus Extreme AX700PRO/TVD
Die kompakte Grafikkarte zeigt eine gute Performance, welche sich im Bereich der Radeon 9800 Pro und 9800 XT bewegt. Verbesserungen gegenüber diesen Chips sieht man vor allem bei Shadermark 2 und anderen anspruchsvollen Benchmarks wie 3DMark05 oder Doom 3. In Punkto Performance kann die Radeon X700Pro GPU jedoch nicht mit der GeForce 6600GT mithalten, und das, obwohl der Karte der doppelte Grafikspeicher zur Verfügung steht. Die EAX700PRO/TVD läßt sich zwar gut übertakten, der Leistungsgewinn reicht allerdings nicht aus, um die GeForce 6600GT zu überflügeln.
Bei der Bildqualität der Monitoranschlüsse sehen wir die EAX700PRO/TVD hingegen knapp vorne und dank ViVo-Funktionalität eignet sie sich auch noch für die Videoaufnahme. Der Lieferumfang umfaßt neben einem Software DVD-Player und Videobearbeitungssoftware auch das Spiel Deus Ex "Invisible War" sowie einen DVI-zu-VGA-Adapter.
Der Lüfter ist im Normalbetrieb zu laut, erst durch die Installation des Asus SmartDoc und den Einsatz der Option SmartCooling arbeitet die Karte im 2D-Betrieb füsterleise. Linux-Nutzern bringt das natürlich herzlich wenig, denn sie haben keinen SmartDoc.
Letztenendes ist es der Preis, der im Verhältnis zur Performance zu einer Abwertung führt. Zwischen 200 und 230 € soll die Asus Extreme AX700PRO/TVD derzeit kosten! Im Vergleich zu Modellen mit NVIDIAs GeForce 6600GT ist das zu viel. Die 128 MByte Variante der Karte hatten wir leider noch nicht im Test. Mit ca. 160 € ist diese deutlich preiswerter, könnte aber dennoch eine ähnliche Performance erreichen.


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MSI NX6600GT-TD128E
Die MSI NX6600GT-TD128E profitiert von NVIDIAs leistungsstarkem Grafikchip GeForce 6600GT. Auch wenn sich unsere Testkarte nicht besonder gut übertakten ließ, kann sich ihre Leistung im Normalbetrieb bereits sehen lassen. Wer ein SLI-taugliches Mainboard einsetzt, kann zudem die Leistung durch den Einbau einer zweiten Grafikkarte deutlich steigern. Es müssen hierfür jedoch zwei identische Grafikkarten vom selben Hersteller und mit der selben Firmwareversion eingesetzt werden.
Erfreulich ist in diesem Zusammenhang der leise Lüfter, denn selbst zwei MSI NX6600GT-TD128E erschienen uns leiser und angenehmer als eine einzelne GeForce 6600GT, welche NVIDIAs Refrenzkühler verwendet.
Die Ausgabequalität der Monitoranschlüsse ereicht zwar nicht ganz das Niveau der Asus Extreme AX700PRO/TVD, kann sich aber durchaus sehen lassen. Das gilt auch für das umfangreiche Softwarepaket, welches einen DVD-Player sowie drei Spiele beinhaltet. Der Preis von 160 bis 180 €, welcher derzeit für die MSI NX6600GT-TD128E verlangt wird, ist unserer Meinung nach ausgesprochen fair.


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Unser Dank gilt Asus und MSI für die Teststellung dieser Grafikkarten.

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